Drehbuch Volksbeschwichtigung bei Islamterror

imageNach dem verheerenden LKW-Blutbad in Nizza kann das Drehbuch der innenpolitischen Debatte in Deutschland bereits im Schlaf vorausgesagt werden. Denn die Migrationslobby aus Bundesregierung, Bundestagsparteien, Massenmedien, Industrie, Gewerkschaften, Kirchen und Nichtregierungsorganisationen verwendet bei islamischen Blutbädern in westlichen Metropolen immer dieselben Propagandamechanismen. Eine kleine Auswahl:

(Von Falko Baumgartner)

I. Sprachregelungen oder „Terror ohne Feinde“

Zunächst wird das Multikult-System den menschlichen Teil der Tragödie in den Vordergrund rücken, den Verlust und den Schmerz der Opfer. Das ist natürlich angemessen und menschlich anständig. Es wird zu Solidarität und Beistand aufrufen und überall erklingen wie beim letzten muslimischen Anschlag dieselben feierlichen Schwüre, daß ‚wir uns dem Terror niemals beugen werden‘.

Dabei schleichen sich jedoch schon die entscheidenden Sprachnormierungsversuche ein, die der öffentlichen Diskussion den richtigen Dreh verleihen sollen. Der Schlüssel ist zum einen die Wortwahl. Adjektivierungen wie „islamistischer“ oder „dschihadistischer“ Terror werden zwar noch – widerwillig – gebraucht, umfänglichere Beschreibungen wie „muslimisch“ oder gar „der Islam“ aber peinlich gemieden. Manche Quellen vermeiden das Wort „Terrorist“ sogar ganz.

Die andere Methode ist die Vermeidung einer klaren Zuschreibung der Verantwortung und die Dominanz einer passivischen Sprache. Es werden zwar Täter benannt, die aber keine eigentliche Motivation außer Bosheit und Menschenverachtung zu besitzen scheinen. Ihre politische oder religiöse Triebfeder, die Ideologie ihres Tuns, bleibt nebulös. Fast gewinnt man dabei den Eindruck, der islamische Terror sei ein Naturereignis, eine höhere Gewalt, gegen die Europäer machtlos seien. und folglich auch nicht protestieren sollten, so wie auch niemand gegen einen Vulkanausbruch oder einen Meteoriteneinschlag demonstrieren würde.

Wir sollen gegen einen abstrakten „Terror“ zusammenstehen, aber das Multikult-System sagt uns nicht, wer den Terror verursacht. Wir sollen für die „Pressefreiheit“ einstehen, aber das Multikult-System verschweigt uns, wer ihre Feinde sind. Wir sollen „unsere Werte“ – wohlgemerkt nie unser Volk, Heimatland oder unsere Kultur – gegen eine anonymisierte Bedrohung verteidigen. Auf diese Weise soll der okzidentale Widerstand diffus und stumpf gemacht, abgeschwächt und ins Leere mobilisiert werden. Wir haben es mit einem „Terror ohne Feinde“ zu tun. Der Lastwagen war schuld. Das beste Beispiel war das heuchlerische Tamtam um #JeSuisCharlie.

Nachdem das Establishment diese Devise zunächst opportun aufgegriffen hatte, um die Wut und Trauer von Millionen Demonstranten in Frankreich und rund um den Globus zu kanalisieren und kastrieren, kehrte es danach rasch wieder zur alten Zensurpraxis zurück, Islamkritik verbal und juristisch mit dem Bannstrahl der „Hassrede“ zu belegen.

II. Ursache und Wirkung verkehren oder „töte den Botschafter“

So rasch wie möglich wechselt das Establishment zur Stufe 2. Besorgte Journalisten und Politiker schicken die Warnung heraus, „den Anschlag nicht zu instrumentalisieren“. Nicht nur einmal, sondern unentwegt, so daß der Informationskanal verstopft und die Nachrichtenlage gekapert wird. Politik als Störsender, der die Bürger von klaren Schlußfolgerungen abhalten soll. Das Volk soll keine Angst vor moslemischer Einwanderung haben, nur vor den bösen Mitmenschen, die auf ihre tödlichen Nebenwirkungen hinweisen. Dieses Ablenkungsmanöver ist intellektuell so durchsichtig, daß es nur die begabtesten Politikerdarsteller, die die Kunst der künstlichen Empörung formvollendet beherrschen, inszenieren können. Also wie die Rothsche Schnappatmung oder die Maassche Zornesader. Merkel und die anderen können dabei auf eine uralte, autoritäre Tradition zurückgreifen, die Probleme dadurch ‚löste‘, indem die Überbringer schlechter Nachricht geköpft wurden. Die Methoden mögen heute subtiler sein – Rufmord und Verfassungsschutz –, aber die Taktik ist die alte geblieben.

III. Die Täter-Opfer-Umkehrung oder „den Breivik an die Wand malen“

Schließlich versucht das Multikult-System möglichst rasch den Fokus von den europäischen Opfern auf eine mögliche gewalttätige Gegenreaktion (engl. backlash) gegen muslimische Einwanderer zu verschieben. Damit soll der Opfergruppe die Täterrolle subtil in die Schuhe geschoben werden, denn nach kulturmarxistischer Auffassung ist die Mehrheit letztlich immer die oppressive Kraft. Damit die Realität in Übereinstimmung zur Theorie gezwungen wird, redet das Multikult-System über hypothetische Vergeltungsakte der Opferseite halt so lange, bis der Leser subjektiv ebendiesen Eindruck gewinnt.

Gerade linksliberale Blätter wie der SPIEGEL oder The Guardian verfahren nach dem Arbeitsprinzip: drei Tage über den Terrorangriff berichten, dann dreimal so lange über einen möglichen backlash fabulieren. Man kann diese Ablenkungsstrategie auch den „virtuellen Breivik an die Wand malen“ nennen. Bekanntes Beispiel ist der Hashtag #illridewithyou, der nach dem Geiseldrama in Sydney eine physische Bedrohung unbeteiligter Muslime suggerierte und von einer – wie sich herausstellte – weißen Selbsthasserin mit psychologischen Problemen initiiert wurde.

In den nächsten Tagen werden die Journalisten wieder dieselben Phrasen durch den Kopierer jagen, Politiker dieselben Scheuklappen aufsetzen und Islam-Funktionäre dieselben Beileidsbekundungen erneut posten. Unsere sogenannte Elite hat fertig und was wir brauchen, ist der ganz große Besen, der die 1968 aus den Institutionen putzt und unser Land für die Herausforderungen des 21. Jahrhunderts bereit macht.