Komaschläger prügelt wieder

Kaum zu glauben aber wahr: Dank der Gutmenschlichkeit deutscher Justiz ist der 18-jährige Erdinc S., der im Februar 2007 einen 44-jährigen Mann vor den Augen seiner Kinder grundlos ins Koma und in die Invalidität geprügelt hatte, auf freiem Fuß. Und siehe da, er hat wieder zugeschlagen! An derselben Stelle wie beim letzten Mal. Und wieder landete das Opfer im Krankenhaus.

Das Kölner Amtsgericht hat Haftbefehl gegen den sogenannte „Koma-Schläger“ von Köln, Erdinc S. (18), erlassen. Wie EXPRESS erfuhr, ist Erdinc gegen 11.30 Uhr in Katakomben des Justizpalastes an der Luxemburger Straße gebracht worden. Dort ist er dem Haftrichter vorgeführt worden. Derzeit wird ihm erläutert, was ihm die Staatsanwaltschaft vorwirft.

In Justizkreisen geht man davon aus, dass ihm der Haftbefehl in Kürze verkündet und er danach in die JVA Ossendorf gebracht wird. Einer der Verschonungsgründe nach der letzten Gerichtsverhandlung war auch, dass Erdinc’s Freundin ein Kind erwarte und er als Gerüstbauer einen festen Job hat.

Erdinc soll am 23. Juni gegen 22 Uhr auf einen Passanten eingeschlagen haben – völlig ohne Grund. Wieder geschah es an der KVB-Haltestelle in Ostheim, wieder an der Telefonzelle.
Dem Opfer, das nur telefonieren wollte, soll er gedroht haben: „Ich werde dich umbringen und kaputtschlagen.“ Kurz danach schlug Erdinc laut Ermittlungen der Polizei zu, verletzte das Opfer am Auge.

Die Platzwunde musste später genäht werden. Das Opfer erkannte Erdinc laut Haftbefehl (Az. 650 Gs 38/08) auf einer Bildvorlage wieder.

Beim erstem Mal wurde Erdinc S. nicht verurteilt, weil angeblich die „schädlichen Neigungen“ bei dem Täter fehlten. Richter Hans-Werner Riehe hat den listenweise vorbestraften Komaschläger laufen lassen und ihm lediglich ein „Anti-Aggressions-Programm“ verschrieben. Eine gröbere Fehlentscheidung hätte das Gericht in diesem Fall nicht treffen können.

Amtsgerichtssprecher Jürgen Mannebeck verteidigt sich:

„Es war eine positive Prognose, die das Jugendgerichtsgesetz so vorsieht. Dass das schief gehen konnte, war klar. Man hatte gehofft, dass er sich ändert. Aber er kann offenbar nicht mit seinen Agressionen umgehen.“

(Spürnasen: Humphrey, Steve B., BlackBox, vfg, Thomas D., D Mark, vogel, Entsatzheerfuehrer, Eisfee und Bernd)




Keine Weihnachtsdeko im Palais de Justice

weihnachtsdeko.jpgWas am 13. Dezember im Brüsseler Justizgebäude stattgefunden hat, ist ganz einfach unvorstellbar. Wie die Zeitung Dernière Heure gestern berichtete (siehe auch Akte Islam), wird in diesem Jahr im Brüsseler Justizpalast die Weihnachtsdekoration verboten – sie könnte Muslime beleidigen…

Einfach doppelt unglaublich: Zum einen wurden in diesem Jahr die Angestellten am Empfang tatsächlich gebeten, die dort aufgestellten Weihnachtdekorationen zu entfernen. Zum anderen wurden diese gleichen Beschäftigten nach Auftauchen der Zeitung Dernière Heure dringendst ins Büro ihrer Vorgesetzen gerufen oder besser gesagt, wegen der Fragen, welche die Zeitung gestellt hat.

Das Thema, das im Justizplast zum Anstoß führte, war also Weihnachten. Weihnachten und seine Girlanden, Weihnachten und seine Christbaumkugeln, Weihnachten und seine Lichter… Wie jedes Jahr waren die zwei Büros, die im Eingangsbereich des Gebäudes gelegen sind, sorgfältig dekoriert worden. Ein Angestellter sagte über den Weihnachtsschmuck:

„Es war sehr schön, und es liegt mir daran zu präzisieren, eine Krippe oder Jesuskreuz hatten wir gar nicht. Nichts als außer Weihnachtsdeko“.

Aber für die neue Gerichtsverantwortliche, die seit einem Jahr im Amt ist, war dies schon zu viel.

„Man hat uns gebeten, alles zu entfernen, um einen Teil der Bevölkerung, die das Gebäude betritt, nicht zu schockieren. Man müsse für die Muslime neutral bleiben.“

Was bleibt ist einzig eine winzige Tanne…

Natürlich wollte die Zeitung Näheres erfahren, rechnete aber nicht mit einem solch panischen Empfang. Ein Angestellter sagte:

„Wir können nicht mit Ihnen darüber sprechen. Wir riskieren unseren Arbeitsplatz.“

Nett hat man den Reportern zu verstehen gegeben, sie sollten sich zur obersten Urkundsbeamtin begeben. Der Besuch war kurz. Zwischen Tür und Angel, gab die Verantwortliche der Zeitung zu verstehen, sie habe nichts zu sagen und müsse sich nicht rechtfertigen.

Also zurück zum Ausgangspunkt, dem Empfang. Dort klingelt sofort das Telefon: Der Chef will die Angestellten sehen und zwar presto. Die befürchtete Sanktion ist wirklich umgesetzt worden!

Bernard Tieleman, der die Weihnachtsdekoration am Vorabend gesehen hatte, sagte:

„Als Anwalt war ich richtig schockiert, als ich den Grund für die Entfernung der Weihnachtsdekoration erfahren habe. Aber wohin kommt man, wenn man so etwas toleriert? Dies ist ganz einfach ein Skandal. Man kann nicht mal reagieren. Es gibt Grenzen. Wird man die Tanne vom Grand-Place als Nächstes entfernen?“

Im Gebäude gegenüber des Justizpalastes ist man auch wie betäubt. Der Empfangschef namens Atif, der selber präzisiert Marokkaner zu sein, sagt:

„Was, kein Weihnachtsbaum? Also hey, hier bin ich es, der sie dekoriert“…

(Spürnase: Thomas D.)

Update:

Jetzt stellte sich heraus, dass die Tanne von vier Bediensteten des Justizpalastes aus eigener Tasche erworben wurde. Zwei der Spender sind Muslime.




F. Vanhecke: „Was geschah, war eine Schande“

Frank VanheckeAuch seine Funktion als demokratisch gewählter EU-Parlamentarier hat Frank Vanhecke (Foto) auf dem Brüsseler Schumanplatz nicht vor der gewalttätigen Festnahme durch Thielemans‘ Polizeitruppe geschützt (wir berichteten mehrfach). Nun äußert sich der Vlaams Belang-Politiker in einem Artikel erstmals zu den Vorfällen am 11. September – PI-Leserin Monika P. hat ihn für uns übersetzt.

“Demonstrieren ist ein Recht, ein essentielles Instrument der freien Meinungsäußerung. In einem freien Zusammenleben hat jeder das Recht auf freie Meinungsäußerung, und die Obrigkeit hat dieses Recht sicherzustellen.“ Dies schreibt Luc Van der Kelen in Het Laatste Nieuws im Zusammenhang mit der brutalen Niederschlagung der Demonstration vom 11. September. Selbst Yves Desmet, dem man schwerlich Sympathie für den Vlaams Belang nachsagen kann, meint in De Morgen, dass Freddy Thielemans, der PS-Bürgermeister von Brüssel, seine Entscheidung besser noch mal überschlafen hätte: „Die Freiheit der Meinungsäußerung ist in der Tat nicht dazu nur da, um wohlgefällige oder allgemeine anerkannte Meinungen zu schützen.“

Was sein darf und was nicht…

Es steht jedem frei, mit uns einverstanden zu sein oder auch nicht. Es steht jedem frei, gegen unsere Standpunkte oder Aktionen Einwände zu erheben. Aber in einer Demokratie hat der Vlaams Belang genau wie jeder andere auch das Recht, seine Meinung zu äußern und hat auch das Recht, zu demonstrieren.

Ob Homosexuelle, Illegale, PKK-Anhänger, radikale Araber und moslemische Fundamentalisten … in Brüssel kann jeder demonstrieren. Mit oder ohne Genehmigung. Und die Polizei hält sich diskret auf Abstand, „um nicht zu provozieren“. In der Tat, Demonstrieren ist ein Recht. Aber nicht für Flamen oder Sympathisanten von Vlaams Belang in Brüssel, das ist ja wohl klar geworden. Nicht für Menschen, die vor den Gebäuden der Europäischen Gemeinschaft friedlich ihrer Sorge um den Vormarsch des politischen Islam in Europa Ausdruck geben wollten.

Verbot bestätigt Islamisierung

Freie Meinungsäußerung und multikulturelles Zusammenleben passen nicht zusammen. Musste das noch unter Beweis gestellt werden? Nein, nach der politischen Verurteilung des Vlaams Blok aus juristisch sehr anfechtbaren Gründen nicht mehr. Und nach dem Demonstrationsverbot für den 11. September und der Polizeigewalt in Brüssel erst recht nicht mehr.

Senator Hugo Coveliers, der Zeuge unserer rabiaten Festnahme war, bezeichnete die Ereignisse als „Vorgeschmack auf den Islamo-Sozialismus“, das „Paradies von Freddy Thielemans“, der die Demonstration selbstverständlich verboten hatte, „weil er und die PS die allochthonen Stimmen nötig brauchen, um an der Macht zu bleiben.“

Thielemans berief sich als Alibi darauf, dass er für öffentliche Sicherheit und Ordnung sorgen müsse, dass er Krawalle und Gewalt befürchte. Aber die einzige Gewalt am 11. September ging von der Polizei selbst aus. Auf seine Anordnung hin!

Manipulierte Medien

Die Demonstration gegen die schleichende Islamisierung Europas wurde zugleich mit ihrer Ankündigung von der gesamten Presse kriminalisiert und in die rechtsextreme Ecke abgeschoben. So ziemlich alle Zeitungen und Rundfunkmeldungen meldeten fast gleichlautend eine „Anti-Islam-Demonstration“ und die damit verbundenen fast unvermeidlichen Krawalle. Eine verbotene Demonstration, hieß es ein übers andere Mal. Womit auch die Hauptfrage, ob so ein Verbot überhaupt gerechtfertigt sei, einfach übergangen wurde.

Auch nach der Demonstration wurde es hier und da mit der Wahrheit nicht so genau genommen, und die Journalisten konnten ihrer Abneigung gegen den Vlaams Belang ausführlich Ausdruck verleihen. Man bezeichnete sie – darunter Filip Dewinter und Frank Vanhecke – als „Demo-Provokateure“.

In Het Nieuwsblad schreibt ein gewisser Tom Ysebaert spöttisch und mit offenbarer Genugtuung, dass Filip Dewinter und Frank Vanhecke nun „am eigenen Leibe erfahren konnten, wofür ihre Partei selbst steht: für den ständigen Angriff auf Recht und Ordnung.“ Im Standaard bläst Bart Sturtewagen ins selbe Horn: „Vlaams Belang tritt immer für das Durchgreifen ein, aber manchmal kann die Partei sich ihrer Empörung nicht genug tun, wenn – wie am vergangenen Dienstag in Brüssel – handfeste Kerls in Uniform nur allzu begeistert ihrer Pflicht nachkamen“ …
Tja, soviel zu tendenziöser und geradezu abstruser Berichterstattung.

Der Standaard setzte in seiner Eigenschaft als „Qualitätsblatt“ noch eins drauf und ließ in seinen Artikeln durchblicken, dass die Vorsitzenden des Vlaams Belang sich wie schauspielernde Fußballer im Strafraum hätten fallen lassen und sich dort nun am Boden gewälzt und den Märtyrer gespielt hätten. Als ob es so lustig wäre, von der Polizei buchstäblich am Kragen gepackt zu werden. Eine Situation, von der es ziemlich viele Fotos gibt, die aber vom Standaard als „zur Veröffentlichung nicht geeignet“ bezeichnet wurden … In der Rubrik der Leserbriefe des Standaard erschienen deshalb auch vor allem ausgesprochen feindselige Briefe an die Adresse des Vlaams Belang, wohingegen wir aus zuverlässiger Quelle erfuhren, dass in den Redaktionsstuben sehr wohl andere Informationen ankamen. Aber auch die werden, vielleicht im Rahmen der objektiven Berichterstattung, unter den Teppich gekehrt.

Einfach eine Schande!

Es trifft zu, dass wir für ein beherztes Vorgehen gegen Kriminalität plädieren. Aber das Muskelspiel der Polizei am Dienstag passt nicht in dieses Bild. Und wir sind gegen Kriminelle! Vielleicht kann die Presse mal darauf hinweisen, dass Kriminelle in Brüssel meist mit Samthandschuhen angefasst werden, dass Brüsseler Polizeibeamte oft die Anweisung erhalten, nicht einzugreifen, wenn eine Demonstration von Gewerkschaften oder Allochthonen aus dem Ruder läuft, wenn schwere Schäden angerichtet oder unschuldige Passanten belästigt werden.

Nichts von alledem am 11. September. Es wurde nicht einmal demonstriert, es gab keinen Aufmarsch. Unsere einzige Verfehlung war, dass wir am Schuman-Platz standen, im Schatten des Europäischen Parlaments. Und was anschließend geschah, war eine regelrechte Schande! Wehrlose und friedliche Demonstranten wurden mit einer Wolke von Pfefferspray traktiert. Polizeibeamte versuchten zu verhindern, dass von diesen Ereignissen Fotos gemacht wurden. Journalisten und Fotografen wurden zu Boden geworfen oder sogar von einem Hund der herbeigetrommelten Hundeführerstaffel gebissen. Ich selbst wurde von einem Polizeibeamten zu Boden geschlagen und getreten. Wurde gewaltsam in ein Polizeifahrzeug gesteckt und ebenso gewaltsam wieder herausgezogen. Wieder mit brutaler Gewalt zu Boden geworfen und schließlich wie ein gemeiner Verbrecher mit auf dem Rücken gefesselten Händen in einen Gefangenentransporter gezerrt. Filip Dewinter wurde mitten in seinem Interview mit VTM vor laufender Kamera weggezerrt; Polizeibeamte fielen über ihn her, er wurde in die Nieren getreten und in den Bus geworfen.

Wer diese Bilder gesehen hat, kann selbst seine Schlüsse daraus ziehen und hat dies inzwischen wohl auch getan. In Flandern ist die Empörung über das Vorgehen der Polizei jedenfalls sehr groß.

PS-Polizeistadt

Es ist offenbar geworden, dass die PS ihre Chance sah, eine noch offene politische Rechnung mit Vlaams Belang zu begleichen. Dies ist auch Luc Standaert nicht entgangen, der in Het Belang van Limburg schreibt, dass PS-Bürgermeister und Polizeiverantwortliche es zuließen, dass ihre Truppen „sich an den überhaupt nicht gewalttätigen Demonstranten abreagierten, von denen nicht weniger als 154 mit viel unnötiger Gewalt festgenommen wurden. Nicht von der Brüsseler Polizei übrigens, sondern von den als Reserve angeforderten Lütticher (nicht niederländisch-sprachigen) Polizisten.“

Offenbar war Anordnung ergangen, auf „alles einzuschlagen, was sich bewegte“, meint Paul Geudens in der Gazet van Antwerpen. „Der Einsatzwagen fuhr – wir vermuten, absichtlich – ein französischsprachiges Bataillon gegen die flämischen Nationalisten auf …“ Die Folgen lassen sich an zwei Fingern ausrechnen. Polizeibeamte schlugen wie verrückt auf die Aktivisten ein. Rassistische Rufe wie „sales flamins“ (dreckige Flamen) waren zu hören. „Antiislamische Demo: Die Flamen am Boden“, meint La Dernière Heure mit vielsagendem Triumph … als Bildunterschrift unter einen am Boden liegenden Vorsitzenden von Vlaams Belang. Genau darum ging es!

Hauptstadt Europas?

Im Zuge des dänischen Karikaturenstreits durften tausende von Moslems in den Straßen von Brüssel in einer nicht genehmigten Demonstration ungehindert gegen den Westen wettern und schreien. Bürgermeister Freddy Thielemans sah durch die Finger, und die Polizeikräfte erhielten die Anweisung, in den Kasernen zu bleiben. Aber wenn flämische Demonstranten vollkommen gewaltlos für die eigene Überzeugung eintreten, dann muss die Polizei so richtig durchgreifen. Das Signal ist überdeutlich. Aber es ist noch die Frage, ob Europa froh darüber sein kann …
In seiner Reaktion ließ der EU-Kommissar Franco Frattini wissen, dass er mit einem Demonstrationsverbot nicht einverstanden war. „Grundsätzlich muss es jederzeit möglich sein, auf friedliche Art zu demonstrieren.“ Genau so verhält es sich!

“Kann jemand dem Brüsseler Bügermeister Freddy Thielemans vielleicht mal erklären, dass er sich selbst, seine Stadt und dieses Land lächerlicher- und völlig unnötigerweise in Misskredit gebracht hat?“ höhnt Bart Sturtewagen im Standaard. „Er selbst scheint nicht in der Lage zu sein, zu dieser Einsicht zu gelangen.“ Er fragt sich zu Recht, wie man einen Bürgermeister noch ernst nehmen kann, der nicht in der Lage ist, eine Demonstration von zweihundert Teilnehmern zu bewältigen.

In der 30-jährigen Geschichte unseres Verbandes haben wir schon manche Demonstration mitgemacht. Meist unruhige Demonstrationen. Aber was am letzten Dienstag geschah, haben wir bisher noch nicht erlebt. Demokratisch gewählte Parlamentsmitglieder wurden getreten und gefesselt. In Arrest genommen und wie Fußball-Hooligans oder gefährliche Kriminelle hinter Gitter gebracht. Auch französische und italienische Parlamentarier machten mit Thielemans Sondereinheiten und den Kellern des Brüsseler Justizpalastes Bekanntschaft und konnten dort etliche Stunden über Demokratie und freie Meinungsäußerung nachdenken. Die Botschafter von Frankreich und Italien äußerten ihr Missfallen über das Auftreten der Polizei, denn in ihren Ländern haben freie Meinungsäußerung und parlamentarische Immunität noch eine Bedeutung …

Die Moral von der Geschicht’: Brüssel hat sich am vergangenen Dienstag einen denkbar schlechten Dienst erwiesen. Die Bilder des gewalttätigen Vorgehens der Polizei gegen eine friedliche Demonstration im Gedenken an den 11. September [2001] macht in Europa die Runde. Man muss kopfschüttelnd feststellen, dass eine friedliche Demonstration der Opposition nicht nur in Russland von Ex-KGB-Chef Vladimir Putin mit Gewalt auseinandergetrieben wird, sondern auch in Brüssel, der „Hauptstadt Europas“ – und Polizeistadt der PS.

Frank Vanhecke

Hier noch einmal das Video der Vorkommnisse vom 11. September 2007 am Place du Schuman in Brüssel. Ohne Worte…




Der Mann mit dem Kreuz

HajoDer 11. September 2007 in Brüssel hat viele bizarre Geschichten geschrieben. Was Zivilcourage angeht, sticht die Aktion von PI-Leser Hajo F. am Place du Luxembourg jedoch deutlich heraus. Um kurz vor 12 Uhr entschloss er sich, sein mitgebrachtes Holzkreuz zum Gedächtnis an die 9/11-Opfer und als Zeichen gegen die drohende, schleichende Islamisierung Europas hoch zu halten. Kurze Zeit später war Hajo F. umzingelt von einer großen Menge internationaler Journalisten und stand ihnen auf Französisch, Englisch und Deutsch Rede und Antwort. Nicht zuletzt deswegen stieß „der Mann mit dem Kreuz“ bei der Brüsseler Polizei mehr und mehr auf Unbehagen…

Was dann geschah, berichtet Hajo F. selbst:

Ich kam am 11. September 2007 um halb 12 Uhr am Place du Luxembourg an. Dort war viel Polizei inkl. Polizeipanzern. Ich traf einen Bekannten mit zwei Gleichgesinnten an einem Café. Es war ja nur ein reines „Touristentreffen“ vereinbart und man wollte keine gemeinsamen Aktionen machen. So ging ich dann an eine andere Stelle des Platzes. Stephen
Gash von SIOE gab, ruhig in einem Café sitzend – also nicht demonstrierend – viele Interviews.

Kurze Zeit später wurden mehrere Personen in einen Gefängnis-LKW verfrachtet, ohne dass erkennbar gewesen wäre, dass sie „demonstriert“ oder sonst irgendetwas getan (diese Aussage sollte mir später immer wieder begegnen) hätten. Es war kurz vor 12. Ein Raunen ging durch die Menge, man müsse etwas tun, jetzt wäre ja die Gedächtnisminute für die 9/11-Terroropfer in den USA.

Ich entschloss mich spontan, mein mitgebrachtes Holzkreuz zum Einsatz zu bringen und – jeglicher, ungewisser Gefahr trotzend – es hoch zu halten. Als Gedächtnis für die Opfer, als Zeichen gegen die drohende, schleichende Islamisierung Europas, die mangelnde Gegenwehr und das wachsende Appeasement. Und natürlich als Spontanprotest gegen das ungerechte Demonstrationsverbot von Brüssels Bürgermeister Thielemans, verbunden mit einem Gebet und in Erinnerung an viele katholische Heilige, die ebendieser Gefahr des Islam schon vor Jahrhunderten trotzten: Es sei nur erinnert an den Heiligen Marco d´Aviano, Kapuzinerpater, der am 12.9.1683 die Truppen bei der Schlacht vor Wien gegen die anstürmenden mohammedanischen Horden des osmanischen Sultans unterstützte.

Hajo F.

Es handelte sich um eine private Einzelaktion, um Ausübung der Meinungsfreiheit gemäß Art. 5 GG, Art. 11 Europäische Menschenrechtscharta (welche in Deutschland übrigens nicht einmal anmelde-, geschweige erlaubnispflichtig ist). Meine Aktion war nur: Holzkreuz hochhalten, still beten und ca. 50 Journalisten in Englisch, Französisch und Deutsch laufend Antworten geben.

Um 13 Uhr wurde ich schließlich von der Brüsseler Polizei festgenommen, gewaltsam verfrachtet in einen LKW mit dem Kennzeichen „NNN 148“ und einem innen angebrachten, von außen zu sehendem Schild „Charly 2“. Die Polizisten waren, wie dann später auch die meisten, von der Polizeizone 5339 (= eine von sechs Zonen in Brüssel).
Verbracht wurde ich in den Justizpalast, Place Poelaert, Tel.: 02/508-6656. Dort kam ich in einen hohen Raum in dem schon viele andere Personen warteten. Es wurden immer mehr
Inhaftierte, auch die Leiter von Vlaams Belang, Filip Dewinter und Bart Debie. Letzterer – übrigens ein ehemaliger Polizist – sagte mir, dass man uns maximal 12 Stunden ohne Grund festhalten dürfe. Üblicherweise käme man danach frei ohne weitere Folgen. Die deutsche Botschaft müsse ich nicht informieren, könne es aber wegen der politischen Wirkung.

Nach ca. einer Stunde wurden wir in kleine Zellen gebracht, die nur ein dickes grünes Gitter und eine Bank beinhalteten. Zuerst war ich mit sechs anderen Personen, dann allein, ganz am Ende mit drei Mitgliedern vom Vlaams Belang inhaftiert. WC-Zugang wurde einem einzeln gewährt, am Abend gab es eine Waffel. Ich konnte nach draußen mit dem Handy telefonieren und erreichte einen deutschen Rechtsanwalt und die deutsche Botschaft. Letztere gab mir die Auskunft, dass kein Fall des „diplomatischen Schutzes“ bestünde, da Belgien ja ein Rechtsstaat sei und ich bei einer Vernehmung die Möglichkeit, einen Anwalt zu nehmen, bekommen würde. So fügte ich mich in mein Schicksal.

Im großen, fünf Stockwerke hohen Zellentrakt ? ca. 20 Zellen, die fast alle gefüllt waren (in der Presse hieß es 154 Festnahmen an dem Tag), ging es hoch und laut her. Am besten gefiel mir die Parole, die ich lauthals unterstützte: „Islamisten – Terroristen“, was in Kürze auch den Kern unseres Anliegens ausdrückte. Ein Ortsvorsitzender des VB erzählte mir, wie schlimm seine Partei angegriffen werde beim Plakatieren, dass die Polizei nicht komme bei Notfällen und dass seine Partei eben die einzige sei, die auf die Gefahren der Islamisierung hinweise.

Um 19.30 Uhr wurde ich wieder entlassen, nach einer nur oberflächlichen Sachaufnahme-Prozedur. Mir wurde nichts abgenommen, nur kurzzeitig der Tascheninhalt in eine Plastiktüte gesteckt und dann alles zurückgegeben. Einen schriftlichen Nachweis der Haft bekam ich trotz Nachfrage nicht.

Wenn man sich vorstellt, dass auf dem Königsplatz in Brüssel die Statue des ersten Königs von Jerusalem, Gottfried von Bouillon steht, der beim ersten Kreuzzug am 17.07.1100 in Palästina starb, kann ich nur sagen: Armes Belgien – wie weit bist Du von Deinen Grundwerten und Traditionen abgekommen…

Anmerkung von PI: PI-Leser Urs Schmidlin weist in einer Mail zurecht darauf hin, dass der von Hajo genannte Gottfried von Bouillon keineswegs der erste König von Jerusalem war. Urs nennt statt dessen Saul und David. Weitere Bibelforschungen haben ergeben, dass Saul zwar der erste König der Israeliten war, aber nicht in Jerusalem. Der tatsächlich erste König von Jerusalem war daher König David.

Urs weitere Bemerkung, dass die Kreuzzüge keine friedliche Angelegenheit waren und dabei auch viele Juden getötet wurden, ist zutreffend.

» Brussels Journal: Capital of the EUSSR 7: The Man With the Cross




PI-Amazone: Bericht aus Freddys Frauenknast

b4_titel.jpgPI-Leserin Amazone reiste am 11. September nach Brüssel, an ihrem Rucksack eine Israelfahne. Fernab des Demonstrationsgeschehens von Schumanplatz und Place du Luxembourg wurde sie bereits in einer Metrostation von Thielemans Polizei festgenommen und acht Stunden ins Gefängnis gesperrt (PI berichtete). Heute schickte sie uns den Bericht über ihre persönlichen Erlebnisse am Jahrestag der Terroranschläge in der europäischen Hauptstadt, den wir ungekürzt veröffentlichen.

Nach etwa sechs Stunden Fahrt in Brüssel angekommen begaben wir (meine drei Mitfahrer und ich) uns in die Metro, um von der Station Maelbeek zum Luxemburg-Platz zu gehen. Im oberen Bereich der Station wurden ich und einer meiner Mitfahrer von Polizisten angehalten und beschuldigt, an der Demonstration teilnehmen zu wollen. Die anderen beiden Mitfahrer gaben sich unauffällig und konnten dem Zugriff entgehen. Nach den Aussagen der Polizisten müssten sie uns dafür in Administrativ-Haft nehmen. Die Nachfrage per Funk bestätigte das. Nachdem wir noch einmal genauer nachfragten, waren der Grund für die Festnahme das Zeigen der Europafahne und Schwarz-Rot-Gold auf einem Schild sowie meine Israelfahne. Die ebenfalls am Rucksack befestigte Deutschlandfahne in Postkartengröße erfuhr keinerlei Beachtung.

Auch längere Verhandlungen mit den, zum Glück überwiegend flämischen Polizisten (die Anwesenden französisch sprechenden Polizisten, behandelten meinen Mitfahrer recht rüde), an der Metro führten zu keinem Ergebnis. Das Angebot, das Schild zu verdecken und die Fahne im Rucksack zu verstauen und wieder zu gehen, führte zu nichts. Es gab keinen Platzverweis, keine Belehrung, nichts. Man beachte: wir hatten zu diesem Zeitpunkt die Metro noch nicht einmal verlassen und waren weder am Schuman- noch am Luxemburg-Platz. Wenigstens konnten wir sie überzeugen, uns keine Handfesseln anzulegen und unsere persönlichen Sachen zu markieren, damit wir sie nicht „verlieren“.

b4_arrest.jpgVon der Station ging es im Gefangenentransporter mit Blaulicht zum Justizpalast. Dort hieß es erst einmal warten, da die Ankunft so vieler Verhafteter die Kapazitäten sprengte. Etwa zehn bis 15 Minuten später wurden wir aufgefordert, den Transporter zu verlassen und anderen Verhafteten zu folgen. Der Weg führte durch Reihen von Polizisten ähnlich wie bei einem Spießrutenlauf. Mit „schneller, schneller“ Rufen trieb man uns in den Zellenblock. Dieser war schon gut gefüllt.

Ich wurde in eine Zelle mit zwei älteren Damen gesteckt. Wir stellten uns vor. Die Ältere der beiden etwa 60 Jahre alt gehörte zu den Demonstranten des Vlaams Belang (übrigens mit einem Brasilianer indianischer Abstammung verheiratet, soviel zu den rechtsextremen Rassisten des Vlaams Belang) und die andere Dame, sehr zierlich, etwa 40-50 Jahre alt, vornehm angezogen, mit einem christlichen Hintergrund. Beide waren bei ihrer Verhaftung auf den Rücken mit Kabelbindern gefesselt worden. Die Spuren davon sah man besonders bei der Christin, deren Hände rot und angeschwollen waren und die Striemen, die durch die Kabelbinder verursacht waren, verblassten erst nach Stunden.

Von meinem Mitfahrer war ich nun getrennt, konnte ihn aber noch in einer anderen Zelle erkennen und mich durch rufen verständigen. Der gesamte Zellenblock war gut gefüllt – kaum eine Zelle (2m x 1,5m), die nicht mit drei bis sechs Gefangenen belegt war. Die Lautstärke im Zellenblock war fast unerträglich. Eine Bande von sieben bis acht französisch sprechender Neonazis produzierte sich durch Sprechchöre (die meisten zum Glück unverständlich für meine Ohren), schlug stundenlang gegen die Zellentüren. Die Inhaftierten Flamen ihrerseits übertönten diese mit flämischen Gesängen oder Anfeuerungen ihrer inhaftierten Parlamentsabgeordneten. Keiner der inhaftierten Flamen zeigte diesen Neonazis irgendwelche Sympathiebekundungen. Ich beschäftigte mich mit dem Singen der deutschen Nationalhymne, dem Beschimpfen der Neonazis, die direkt mir gegenüber eingesperrt waren und Diskussionen mit meinen Mitgefangenen. Nach mehreren Stunden gab es dann Wasser (trotz mehrmaliger Anfragen allerdings nicht für meinen Mitfahrer) und wieder eine Stunde später eine Waffel zu essen. Die Trinkflaschen nutzten die Neonazis nun, um noch mehr Lärm zu veranstalten. Die Flamen ignorierten diese mittlerweile. Denn ein älterer Herr war vermutlich durch den Stress zusammengebrochen. Ich konnte das nur quer durch Laufgitter beobachten, jedoch lag er eine ganze Weile auf dem nackten Fliesenboden der untersten Etage von mehreren Polizisten/Justizbeamten umringt, die sich um ihn kümmerten. Es dauerte noch eine ganze Weile, etwa eine Stunde, bis schließlich professionelle Sanitäter eintrafen. Diese versorgten den Mann mit Spritzen und Sauerstoff. Eine halbe Stunde später war er dann so weit transportfähig, dass sie ihn auf einer Bahre aus dem Trakt heraus trugen.

b4_ground_200.jpgGegen halb fünf erschien mein Mitfahrer an meiner Zellentür und teilte mir mit, dass er nun bald wieder entlassen werden würde. Der ihn begleitende Polizist oder Justizbeamte versprach sich darum zu kümmern, auch mich recht schnell zu entlassen. Gegen sechs Uhr wurde ich dann aus meiner Zelle geführt, durchsucht, vernommen und einer anderen Zelle mit jungen Frauen vom Vlaams Belang zugeführt. In Gesprächen erfuhr ich, wie diese auf dem Schuman-Platz festgenommen wurden. Wieder die kleinste und zierlichste (etwa 1,60 cm groß) von allen wurde gleich von vier Polizisten auf den Boden geworfen, sie musste ihre Hände hinter den Kopf nehmen und dann kniete sich erst einmal einer der Polizisten darüber. So eingeklemmt dauerte es eine Weile bis auch ihr die Kabelbinder angelegt wurden. Bei den anderen beiden Frauen, die gerade ihre Burkas abnahmen, um dieses Symbol der Unterdrückung mit Füßen zu treten, reichten wohl je zwei Polizisten, um sie unsanft zu überwältigen. Nun hieß es wieder warten. Ich bemerkte, dass den Schuhen die Schnürsenkel fehlten und sprach die Frauen darauf an. Ich wurde aufgeklärt, dass sie alle die Schnürsenkel, Gürtel, Ketten und BH’s abgeben mussten.

Ich fand das sehr ironisch, denn ich besaß alle diese gefährlichen Gegenstände noch. Bei keiner meiner Leibesvisitationen wurde ich aufgefordert mich dieser Gegenstände zu entledigen. Was mich vermuten lässt, dass diese Maßnahme recht willkürlich durchgeführt wurde. Meinen Mitfahrer hatte ich in der Zwischenzeit aus den Augen verloren. Im Zellentrakt war es ruhig geworden, die meisten Männer – auch die Neonazis – waren entlassen worden und lediglich die Frauen verblieben in Gewahrsam. Nach und nach wurden dann auch diese entlassen und ich saß als letzte in meiner Zelle. Kurz vor acht Uhr wurde auch ich endlich geholt. Zu diesem Zeitpunkt waren noch zwei Frauen mit mir im Zellentrakt. An einem Tresen sollte ich den Empfang meiner Sachen bestätigen. Ich war an der Metro durchsucht worden und dort wurden mir Ausweispapiere, mein Portemonnaie, mein Taschenmesser und mein Rucksack abgenommen. In einer Zweiten dann meine restlichen Gegenstände: Autoschlüssel, Kleingeld, meine Stichschutzweste und Haarband. Man legte mir zunächst die Sachen meiner ersten Durchsuchung vor. Ich weigerte mich einfach zu unterschreiben, da ich weder flämisch noch ausreichend französisch spreche. Zu dem fehlte ja noch einiges.

AmazoneDann brachte jemand die Sachen der zweiten Durchsuchung. Wieder weigerte ich mich zu unterzeichnen. Dann endlich bekam ich meinen Rucksack. Alles unterzog ich einer ordentlichen Prüfung. Bis ich sicher war das auch wirklich noch alles vorhanden war. Derweil beobachtete mich ein Pulk von Polizisten/Justizbeamten. Zum wiederholten Male an diesem Tag wurde ich beim Anblick der Israelflagge gefragt, ob ich etwa jüdisch sei und warum ich diese Flagge bei mir habe. In fast allen Gesichtern der Polizisten stand eindeutige Ablehnung – zwei von ihnen im Justizpalast murmelten etwas und deuteten auf die Flagge. Einer sagte auch etwas wie „Here comes trouble!“

Kurz nach acht Uhr konnte ich endlich den Justizpalast verlassen. Zu keinem Zeitpunkt wurde mir übrigens der Kontakt zum deutschen Konsulat oder ähnliches angeboten oder ich über meine Rechte belehrt. Am Aufgang warteten freundlicherweise die jungen Frauen vom Vlaams Belang auf mich und geleiteten mich zur Metro. Nicht eine von den Frauen, mit denen ich eingesperrt war, sprach negativ über die Flagge, Israel oder ähnliches. Allerdings gab man mir den Rat, die Flagge in Brüssel nicht so offen zu zeigen, wenn ich nach dem Umsteigen alleine in der Metro weiterreisen würde. Ich ließ mich natürlich nicht belehren, aber ich erfuhr recht schnell, warum ich diesen Rat bekam.

In der Metro setzte ich mich auf einen der freien Plätze und stellte den Rucksack neben mich. Die Flagge Israels war außen an den Rucksack gebunden und so raffte ich sie etwas zusammen, damit sie nicht mit dem dreckigen Boden der Bahn in Berührung kam. Dies erweckte die Neugier zweier etwa 40-jähriger Männer, die ich durch Kleidungsstil und Sprache als eindeutig muslimisch identifizierte. Ungefragt stand einer auf und griff zur Flagge an meinem Rucksack. Ich reagierte schnell mit einem kräftigen Schlag auf seine Finger und rief ein lautes und wütendes „Finger weg!“ Er schaute sich etwas irritiert um (die Bahn war recht gut besetzt) und setzte sich dann aber mit einem zweiten Mann auf die Sitze mir gegenüber und beide begannen sich auf Arabisch zu unterhalten, wobei ich mehrmals eindeutig das Wort „Jahud“ (arabisch: Jude) hörte. Dabei grinsten mich beide böse an und ich schaute wütend zurück.

Irgendwann stiegen sie dann aus. An meiner Haltestelle angekommen, machte ich mich auf den Weg zu meinem Auto. Dort begegnete ich, es war mittlerweile schon dunkel geworden, einem Halbstarken auf seinem Mofa, der zunächst ’nur‘ rücksichtslos zwischen Fußweg und Straße wechselte. Schnell entdeckte er mich und fuhr mehrere Runden um mich herum, wohl um mich genauer in Anschein zu nehmen. Erkennen konnte ich ihn nicht, da er einen Helm trug. Ich strafte ihn mit Nichtbeachtung. Als ihm das wohl zu langweilig wurde, raste er auf dem Bürgersteig weiter zwischen Passanten hindurch bis er schließlich verschwand. Um circa 21 Uhr traf ich dann endlich meine drei Mitfahrer an meinem Auto wieder und wir konnten den Heimweg antreten.

» Kontakt (Freddy Thielemans): cabinet.bgm.thielemans@brucity.be, Tel.: 0032-2-279 50 10, Fax: 0032-2-279 50 21

(Fotos: Claus C. Plaass)