Neues Cartoonbuch von Bernd Zeller

Die Sprache des Grünen Reiches

Sprache erschafft Wirklichkeit. Das sagt Grünen-Chef Robert Habeck und liegt damit sogar für grüne Verhältnisse verdammt daneben. Natürlich muss die Sprache, damit sie Wirklichkeitsmacht erlangt, erst per Gesetz normiert werden. Wer da nicht mitmacht, hat nichts verstanden und muss mit allem Wohlwollen da abgeholt werden, wo er ist.
Der Karikaturist und Satiriker Bernd Zeller von Deutschlands Online-Satirezeitung zellerzeitung.de ist in seinem neuen bei Solibro erschienenen Cartoonbuch „Die Sprache des Grünen Reiches“ sogar für seine Maßstäbe in Bestform, wenn damit gemeint sein soll, dass er mit leichten Zeichenstrichen punktgenau trifft. Für das herrschende Milieu bedeutet das: wieder etwas, das es mühsam ignorieren muss.




Papst Franziskus und die „Bazillen“-Ausrede

Von EUGEN PRINZ | Man kann sich gut vorstellen, wie die für Öffentlichkeitsarbeit zuständigen Medienberater des Heiligen Stuhls in Schnappatmung verfielen, als die Bilder vom Papst, der den pikierten Gläubigen im Fließbandtakt schroff die „Kusshand“ unter der Nase wegzog, im Internet viral gingen (PI-NEWS berichtete).

Bekanntermaßen hat aber der Teufel seine Großmutter erst erschlagen, als sie keine Ausrede mehr wusste. Dieses Schicksal bleibt dem Papst vorerst erspart, da die besagten Medienberater in dieser Beziehung nicht auf den Kopf gefallen sind. Nach dem Motto „Besser eine faule Ausrede, als gar keine“ wurde die Kunde verbreitet, dass der Papst den Kuss seines Rings nur verweigert hat, um die Gläubigen vor Bazillen zu schützen.

In der Tat, den Fischerring des Papstes zu küssen ist eine Tradition, die schon seit Jahrhunderten existiert und vielen Gläubigen das Leben gekostet hat. Die Geschichtsschreibung ist voll von rücksichtslosen Oberhirten, die den Kuss zuließen und von den Seuchen und Epidemien, die dadurch ausgelöst wurden. Man denke nur an die Pest, die auf das Konto der mittelalterlichen Päpste ging, von der Cholera ganz zu schweigen und als jüngstes Beispiel die Spanische Grippe mit 50 Millionen Toten, ausgelöst von Papst Benedikt XV, der dafür den Beinamen „der Schlächter“ erhielt.

Noch dazu nahmen diese Päpste auch keine Rücksicht auf ihre eigene Gesundheit und setzten sich leichtsinnig dem Ansteckungsrisiko aus. Daher sterben Päpste meist schon in jungen Jahren.

Was haben wir für ein Glück, dass Franziskus da rücksichtsvoller ist, sich und den Gläubigen gegenüber. Was allerdings nicht so ganz ins Bild passt ist, dass er sich die Hand mal küssen lässt und mal nicht. Die eingangs erwähnten Medienberater erklären das mit der Anzahl der anwesenden Gläubigen, die diese Demutsgeste darbringen wollen. Sind es zu viele, verweigert der Papst.

Es halt also nichts damit zu tun, dass Franziskus als cholerisch gilt und je nach  Stimmungslage entscheidet. Wer so etwas denkt, ist ein Schelm und kommt in die Hölle.

Jedenfalls küsst ein gut aufgelegter Papst Franziskus auch mal einen Fuß nach dem anderen. Hoffen wir nur, dass er da nichts überträgt. Wer etwas über den Gesundheitszustand der jüngst Fußgeküssten weiß, möge sich bei der Redaktion melden.

Warum erfolgte kein Hinweis an die Anwesenden?

Der Autor konnte sich diese Satire nicht verkneifen. Aber jetzt mal im Ernst: Was hätte dagegen gesprochen, am Anfang der Audienz darauf hinzuweisen, dass man aus hygienischen Gründen auf den Kuss des Rings verzichten soll. Den Anwesenden wäre dadurch die peinliche Kränkung erspart geblieben. Nachdem dieser Hinweis nicht erfolgt ist, liegt nahe, dass es sich hier um das handelt, nach was es riecht: Eine faule Ausrede.




Kampf um Relotius-Preis 2019 voll entbrannt

Von WOLFGANG HÜBNER | Nichts lässt die Helldeutschland-Medien so kalt und unberührt wie reale Gewalt von Sozialinvasoren gegen Deutsche. Doch nichts versetzt sie in solche Aufregung, ja hyperventilierende Hysterie, wie Gewalt von Deutschen mit vermuteten „rassistischem“ Motiven gegen Menschen ausländischer Nationalität oder Herkunft. Das ist keine polemische Behauptung aus der populistischen Hass-Ecke, sondern eine leicht überprüfbare Tatsache: Man vergleiche einfach die massenmediale Berichterstattung über die Ereignisse in Amberg und Bottrop.

In dem schönen oberpfälzischen Städtchen, das selbstverständlich auch bunt und weltoffen sein will, haben Sozialinvasoren bei einem Gewaltexzess etliche Deutsche geschlagen, verletzt und gedemütigt. Für die meisten überregionalen Medien kein großes Thema, schließlich sollen ja auch keine Ressentiments gegen die mal wieder ihren sexuellen Frust abladenden Gäste der Kanzlerin geschürt werden. Und ohnehin liegt Amberg viel zu nah an den Zentren von Dunkeldeutschland und den Islamverweigerern in den östlichen EU-Spielverderberstaaten, um in Hamburger oder Frankfurter Redaktionsstuben besondere Aufmerksamkeit erwecken zu können.

Bottrop im tiefen Westen ist zwar auch nicht gerade die Gegend, in die Journalisten mit politisch-korrekter Gesinnung ohne Not und Gefahrenzulage zu reisen pflegen. Doch wenn die Meldung die Runde macht, ein Deutscher (!) sei absichtlich mit seinem Mercedes (!) in eine Gruppe von Migranten (!) gefahren, dann will – ganz unabhängig von der noch ausstehenden Klärung der Tatumstände und der Person des Täters samt dessen Motiv – jeder der gierigen Medienbengels und –mädels sich für eine aussichtsreiche Anwartschaft für den Relotius-Preis 2019, also für jene pseudojournalistische Fantasieware, die Chefredakteure und ihre wohlhabenden Verleger so sehr lieben, in Position bringen.

Dann wird also dem entsetzten Publikum von einem rassistischen Verbrechen, von Hasskriminalität und ähnlich schrecklichen Motiven erzählt, gerne unter Weglassung des bei Terroranschlägen selbst mit vielen Toten ansonsten unerlässlichen Wörtchens „mutmaßlich“. Denn das Geschehen in Bottrop kann und muss schließlich als Beweis dafür dienen, welches Gewaltpotential im dumpfen Volk der Biodeutschen unter der Knute gehalten werden muss.

Ach, der Täter ist vielleicht ein psychisch Kranker aus der Klasse der Abgehängten? Macht gar nichts, sondern beweist nur: Das AfD-Gift wirkt gerade in solchen Gestalten besonders böse. Und Amberg? Amberg ist bunt und weltoffen, das hat halt seinen Preis. Und ums Leben gekommen ist dort ja niemand. Nein, das wird weder dem „Spiegel“ noch der „Zeit“ noch der FAZ oder gar ARD oder ZDF eine größere Recherche wert sein. Wer den Relotius-Preis 2019 gewinnen will, der muss voll auf Bottrop setzen!


Wolfgang Hübner.
Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Bunte Vielfalt tödlich: Heftige Reaktionen um das Steinzeit-Volk

Von GLOSSE | Auf einer Andamanen-Insel, irgendwo im indischen Ozean, ist ein friedvoller Missionar bei einem fremdenfeindlichen Anschlag ums Leben gekommen, als er den Ureinwohnern die Bibel und Vielfalt bringen wollte. Muss nun die Geschichte von Multikulti neu geschrieben werden?

Jedenfalls hat das Ereignis in einschlägigen Kreisen heftige Reaktionen ausgelöst.

Claudia Roth (Grüne) drückte spontan ihre Betroffenheit aus und hofft, dass der bedauerliche Unfall nicht von Rechten instrumentalisiert wird. Robert Habeck plant dem Vernehmen nach, sich als grüner Heiland verkleidet dem sentinelesischen Strand zu nähern und die farbigen Einwohner vom aktuellen deutschen Hype zu überzeugen: Braun ist bäh, Buntsein besser, am besten grün.

Islam-Funktionär Aiman Mazyek beklagte sich beim Spiegel und der Süddeutschen, dass der bekannte Karikaturist Bernd Zeller den tragischen Vorgang im indischen Ozean für antiislamische Zwecke missbraucht hat. Zeller hatte in der „ZZ“ zu Recht erschrocken gefragt, was wäre wenn der Missionar Muslim gewesen wäre? Wären dann die Sentinelesen islamophob? Mazyek stellte ein für alle Mal klar: Der Islam und sein Koran sind grundsätzlich tolerant und friedliebend.

Heiko Maas (SPD) beeilte sich bekannt zu geben, dass die Sentinelesen an sich nicht zu den Unterzeichnern des UN-Migrationspaktes gehörten. Von daher bestehe auch keine Veranlassung, dass die Ureinwohner ihren sozialen Level auf den deutschen Standard anheben müssten, nur auf den indischen.

Der Außenminister verband seine Presseerklärung mit dem völkerrechtlich unverbindlichen Angebot, gleichwohl Sentinelesen als Fachkräfte für Sicherheit nach Deutschland einzuladen, um sie in Uschi von der Leyens Europa-Armee als Taskforce einzusetzen. Pressefotos belegten nämlich, wie die Indigenen einen Hubschrauber mit Pfeil und Bogen zum Rückzug zwingen. Auf die Sprache komme es zunächst nicht an, ergänzte ein Sprecher. Das Steinzeit-Volk könne aber bis zwei zählen, wie BILD exklusiv berichtet.

Der Vatikan depeschierte den Wunsch von Papst Franziskus, einen Ureinwohner in möglichst voller Kriegsbemalung auf seiner nächsten Gründonnerstag-Fußkuss-Show auftreten zu lassen. Kardinal Woelki (Köln) überlegt noch, einen sentinelesischen Einbaum für eine Messfeier zu importieren. Das Unglück am Strand von Mandana soll im Rahmen eines vorweihnachtlichen Migrations-Musicals vor dem Kölner Dom relativiert werden.

TV-Insider berichten, dass Chefhistoriker Guido Knopp aus o.a. Anlass schon am nächsten Drehbuch für „Hitler – sein abartiger Kampf gegen das Buntsein“ schreibt. Mehrere Folgen sind geplant.

Sawsan Chebli, das islamische IT-Girl von Berlins Oberbürgermeister Müller, will spontan ihre Rolex für mehr bunte Vielfalt an einen Sentinelesen spenden. Ihr Mantra: „Niemand ist eine einsame Insel“.

Man darf gespannt sein, ob der tragische Vorfall im indischen Ozean nun endlich zu mehr Einsicht führen wird…




Video: Extra3-Parodie über den „Wähler-Shrek“ Söder

„Extra 3“ ist zwar ein linkes NDR-Magazin, aber seine Parodien sind meist gut gemacht. Insbesondere die über den Islam, beispielsweise die „Jahrestagung vom islamistischen Terror“, die „Salafisten-News“, die „Messe für Fanatiker“ oder der Klassiker „Flaggen-Schlüter“.

In der aktuellen Ausgabe vom Freitag wird Bayerns Ministerpräsident Markus Söder nach allen Regeln der Kunst durch den Kakao gezogen.

Auf der Grundlage des Spider Murphy-Songs „Skandal um Rosie“ wird aus der CSU-Parteizentrale ein „Irrenhaus“, Söder ist – gemäß seiner exotischen Faschingsverkleidungen im fränkischen Veitshöchheim – ein „kranker Punk“ und „Wähler-Shrek“, dem die Wähler schreiend davonliefen, da er ein „Intrigant“ sei und die AfD nur „schlecht kopiert“ habe.

Übervater Franz Josef Strauß darf aus der Gruft auch seine geharnischten Kommentare über seine missratenen Zöglinge abgeben, beispielsweise „Angsthasen“, „blasierte Anhänger der Schickeria“ und „Partei der Hoffnungslosigkeit“.

Am Sonntag Abend um 18 Uhr wird sich zeigen, ob aus der Satire bittere Realität für die CSU wird. (ms)




„Reaktionär Doe“ Folge 31: Sie sind wieder da

Es gibt nach dreimonatiger Pause wieder eine neue Ausgabe des arschkonservativen Online-Formats „Reaktionär Doe“. Der große Unbekannte mit der Eisenmaske befasst sich diesmal mit der aktuellen Lage in Deutschland und speziell dem politischen Selbstmord der SPD. Viel Spaß bei 16:44 min scharf und deftig formulierter politischer Analyse!




Laut Gedacht #58: Sexismus sells

Sexismus überall. Nach anfänglich schockierenden Enthüllungen über sexuelle Belästigungen melden sich nun immer mehr Frauen und auch Männer zu Wort. Die Geschichten werden dabei immer skurriler und scheint immer schwieriger Komplimente und lockere Sprüche von Sexismus zu unterscheiden. Dies und andere Themen in der neuen Folge des patriotischen Youtube-Formats „Laut Gedacht“.