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Falsche Deutschlandfahne: Absicht oder Lapsus?

Falsche FlaggeSchwarz-Rot-Gold – diese Farbkombination begegnet einem in diesen EM-Tagen so häufig, dass man sie eigentlich im Schlaf aufsagen können müsste. Doch den Tagesthemen, nach der 20-Uhr-Tagesschau die zweitwichtigste Nachrichtensendung der ARD, ist sie wohl nicht so ganz geläufig…

Der Spiegel berichtet:

In der Redaktion der ARD-„Tagesthemen“ ist man unangenehm berührt. Es scheine so, als sei da etwas verwechselt worden, sagt eine Mitarbeiterin. Wie es dazu gekommen sei, werde gerade noch geprüft.

In der Tat, so hatte bereits das Medienmagazin „DWDL.de“ berichtet, bekamen die Zuschauer der „Tagesthemen“ in der Sendung vom Freitag plötzlich eine etwas befremdliche Grafik hinter Moderator Tom Buhrow zu sehen. Während Buhrow einen Bericht über das bevorstehende EM-Halbfinale anmoderierte, waren zwei Fahnen eingeblendet – eine rote mit Stern und Halbmond und daneben eine rot-schwarz-gelbe. Rot-schwarz-gelb? Welches Land war das doch gleich? Jedenfalls keines, das gegen die Türkei im Halbfinale steht.

Dem „DWDL.de“-Bericht zufolge fiel dem Sender der Fehler offenbar schon bald nach der Sendung auf. Aus dem „Tagesthemen“-Archiv in der ARD-Mediathek ist die entsprechende Passage verschwunden – kommentarlos. Im Videoportal YouTube dagegen findet sich der entsprechende Schnipsel noch, auf die entscheidenden 30 Sekunden zurechtgeschnitten. Das Internet vergisst eben nichts, vor allem keine peinlichen kleinen Schnitzer.

„Kleiner Schnitzer“ oder Absicht des Tagesthemen-Grafikers? Der Ball in Herzform deutet eher auf letzteres hin. Die Türkei und Deutschland soll ein Fußball-Herz und eine Seele darstellen. Aber nur dann natürlich, wenn Deutschland der Türkei schön untergeordnet bleibt. Und als Zeichen der Unterwerfung unter die Kolonialmacht ist die deutsche Flagge, im Gegensatz zur türkischen, bereits verdreht.

Hier das Youtube-Video zum ARD-Skandal:

» redaktion@tagesschau.de

(Spürnase: Armin R.)




Fünf Schläger gegen einen Juden


In Frankreich, immerhin dem Land, wo heute die meisten europäischen Juden leben, wurde ein 17-jähriger jüdischer Jugendlicher mit Eisenstangen ins Koma geprügelt.

Wer die fünf Angreifer waren, will keiner so ganz genau wissen. Es seien Franzosen gewesen, heißt es. Dass die meisten Gewalttaten in Frankreich nicht von Ur-Franzosen verübt werden, ist allerdings ein offenes Geheimnis. Juden werden besonders oft von Muslimen attackiert.

Die Welt schreibt über den erschreckenden Vorfall, einer der minderjährigen Angreifer habe

am Samstagabend mit einer Eisenstange auf den Jugendlichen eingeschlagen und ihm einen Schädelbruch zugefügt.

Der 17-Jährige sei nahe Montmartre unterwegs gewesen und habe die jüdische Kopfbedeckung Kippa getragen. Es sei offensichtlich, dass es sich um einen judenfeindlichen Überfall handle.

Über die Identität der fünf verhafteten „französischen“ Jugendlichen ist nichts weiter bekannt.

(Spürnasen: Frank, Bernd und Ronald F.)




Der UN-Rat der Menschenrechte

Der UNO Menschenrechtsrat in Genf entfernt sich immer weiter von seinem Gründungsgedanken und wird zu einem Rat des Unrechts, weil sich gerade die Unrechtsstaaten in diesen Rat wählen lassen, damit niemand ihnen das Handwerk legen kann (PI berichtete). Dass in der UNO nicht alles zum besten steht, hat jetzt auch die Welt gemerkt: die UN-Menschenrechtsorganisation ist zu einer Geisel von undemokratischen Regimes geworden und hat sich als unreformierbar erwiesen.

Europas Medienlandschaft umhüllt die am Mittwoch zu Ende gegangene achte Sitzungsperiode des UN-Menschenrechtsrates in Genf mit dem Deckmantel des Schweigens, weil die Organisation zu einer solchen Farce verkommen ist, dass man sich gar nicht mehr darüber zu schreiben traut. Eine erfrischende Ausnahme bildet in diesem Fall die Welt, wenn sie feststellt,

Der Rat wurde 2006 neu geschaffen, weil die alte UN-Kommission zur Geisel autoritärer Regimes geworden war und sich vor allem in Israel-Kritik erging. Zieht man nach zwei Jahren Bilanz, so muss man feststellen: Es ist alles noch schlimmer geworden.

Das Problem 2006 war, dass Kofi Annan zwar persönlich beste Absichten hatte, aber viele andere nicht. So wurden seine Reformbestrebungen bis zur vollständigen Auflösung in sich selbst ausgehöhlt, und die Zustände sind heute sogar noch schlimmer als vor zwei Jahren.

Die verbliebenen westlichen Demokratien sind noch kleinlauter geworden, die USA haben sogar ihren Beobachterstatus zurückgegeben. Und das Thema Israel hat sich zur Obsession ausgewachsen, während schwerste Menschenrechtsverletzer ungeschoren bleiben.

Das sind doch einmal klare Worte. Die USA machen bei der UN-Menschenrechtsfarce übrigens nicht mehr mit, weil sie dem falschen Theater nicht noch zusätzliches Gewicht geben wollen.

Israel ist mittlerweile der einzige Staat, der von Menschenrechtsrat minutiös auf allfällige Unrechtmäßigkeiten unter dem Mikroskop betrachtet wird, wobei Staaten wie Sudan und China ohne Abmahnungen bleiben. Warum? Sie sitzen im Menschenrechtsrat und zeigen mit dem Finger auf Israel, damit sie keiner anklagt. Immer stärker wird auch der islamische Einfluss im Rat:

Allein 2007 hat sich der Rat 120 Mal mit Israel befasst, das ist doppelt so häufig wie mit jedem anderen Land … Israel ist auch das einzige Land, mit dem sich der Rat kontinuierlich beschäftigt. Der führende Ermittler ist Richard Falk, der Israel … gleich mit den Nazis vergleicht. Falk rechtfertigte 2002 palästinensische Selbstmordattentate und verteidigte in einem Buch Verschwörungstheorien über den 11. September. Offenbar hat er das richtige Weltbild, um dem zunehmend vom islamischen Block bestimmten UN-Rat zur Hand zu gehen.

Woher der anti-amerikanisch, anti-zionistisch, pro-islamische Wind weht, wird sehr schnell klar, wenn man sich mit dem selbstverliebten UNO Gremium näher befasst. Um von echten Problemen abzulenken, beschäftigt sich der Rat auch mit Themen wie, den Briten vorzuschlagen, die Monarchie anzuschaffen oder Schweizer Schafsplakate zu bemängeln.

Diesen Montag hat das UN-Menschenrechtstheater jedoch noch eine neue Schallmauer überschritten:

Entgegen allen Gepflogenheiten verhinderte Ägypten, dass Nichtregierungsorganisationen über den Zusammenhang von Frauenverstümmelung, Verheiratung junger Mädchen und islamischer Rechtsauslegung berichten durften. Der rumänische Vorsitzende der Sitzung verfügte daraufhin, das Thema Scharia dürfe nicht mehr angeschnitten werden.

Das liegt ganz auf der Linie der Durban II Verhandlungen und der Idee der Einführung von islamischen „Zusatzbestimmungen“ zu den Menschenrechten. Die Katastrophe ist vorprogrammiert: Durban II,

die zweite UN-Antirassismuskonferenz im Frühjahr 2009. Die erste, 2001 in Durban, war schon eine Plattform für Antisemitismus, Antiisraelismus und Antiamerikanismus. Nachdem nun Iran, Pakistan und Libyen in das Vorbereitungskomitee gewählt wurden und die islamischen Staaten die afrikanische Gruppe dominieren, ist Übles zu befürchten. Der Westen, der die UN weitgehend finanziert, hat diesem antiwestlichen und antidemokratischen Treiben viel zu lange resigniert zugeschaut.

Die Welt findet daher, es sei

an der Zeit, dass er sich nun für die endgültige Abschaffung des UN-Menschenrechtsgremiums einsetzt.

Die Frage ist, was kommt dann? Der UNO Menschenrechtsrat, der einst aus hehren Motiven heraus ins Leben gerufen wurde, wollte zukünftigen Generationen die schrecklichen humanitären Katastrophen, die Europa und die ganze Welt im 20. Jahrhundert erlebt haben, ersparen. Doch aus den Ideen der Gründerväter haben die nach ihnen kamen ein absurdes, korruptes Theater gemacht. Schafft man es ab, ist man es los. Doch wer schützt die Welt, jetzt, wo wir tatsächlich allem Anschein nach auf der Schwelle zu einem neuen Zeitalter humanitärer Katastrophen stehen?

» UN Watch schaut dem UNO Menschenrechtsrat auf die Finger und deckt unbequeme Wahrheiten auf. Den Newsletter (englisch) können Sie hier bestellen.




EM: Fußballer für politische Ideologie missbraucht

Gegen RassismusWie alle anderen Kapitäne der EM-Halbfinalisten wird auch Deutschlands Spielführer Michael Ballack vor dem Spiel gegen die Türkei eine Erklärung gegen Rassismus vorlesen. Die Aktion ist Teil einer UEFA-Kampagne, die auf Initiative der deutschen Bundesregierung 2006 gestartet wurde (Foto: Viertelfinal-Spiel Deutschland gegen Argentinien), nachdem Ex-Regierungssprecher Uwe-Karsten Heye (SPD) im Vorfeld der WM eine Debatte über No-Go-Areas in Deutschland losgetreten hatte.

Wie beruhigend, dass die selbe Anti-Rassismus-Erklärung auch vom türkischen Kapitän abgegeben werden muss. Die allgegenwärtige Deutschenfeindlichkeit muslimischer Zuwanderer, also auch der Türken, wird von „Antifaschisten“ und „Antirassisten“ nie thematisiert. Für die linke Gutmenschenfraktion handelt es sich bei diesem täglich auftretenden Phänomen allerdings nicht um Rassismus, sondern um legitimen Widerstand gegen die postfaschistische Gesellschaft.

Nazigruß bei FußballernEs liegt auf der Hand, dass die Aktion der Kapitäne nicht einer inneren Überzeugung entspringt, sondern dem Druck der nationalen Verbände. Nicht vorstellbar, welchen Anfeindungen ein Spieler ausgesetzt wäre, der sich der gemeinsamen ideologischen Verkündung entziehen wollte. Das Prinzip wirkte schon bei den Nazis und in der DDR.

Prominenz ist noch lange keine Garantie dafür, von drastischen, oft existenzvernichtenden Kampagnen verschont zu werden, sobald offenbar wird, dass eine bekannte Persönlichkeit aus dem vorgegebenen Konsens – in diesem Fall die Abwehr eines konstruierten Rassismus – ausschert.

Tatsächlich aber spielt Rassismus in seiner klassischen Form, wie sie im früheren Südafrika oder den USA der 50er Jahre anzutreffen war, im heutigen Europa keine Rolle mehr. Ganz im Gegensatz zu afrikanischen Ländern, wo sich der Rassismus mit umgekehrten Vorzeichen immer öfter gegen die weiße Bevölkerung wendet. Das ist aber nicht Thema solcher ideologisch motivierter Aktionen – darf es nicht sein.

» PI: DFB-Team wirbt für Aktion “Netz gegen Nazis”




Verschleppt und im Stich gelassen

Es ist offensichtlich: Eine junge Frau und ihr Kleinkind werden gegen ihren Willen in Saudi Arabien festgehalten. Von einem Mann, der die damals 14-jährige in Deutschland nach muslimischen Recht „heiratete“ und jetzt seinen Besitzanspruch geltend macht. Die verzweifelte Großmutter des Mädchens wird von deutschen Behörden, der Staatsanwaltschaft Hamburg und Steinmeiers Außenministerium im Stich gelassen.

Die Hamburger Morgenpost berichtet:

Mama, bitte helft mir! Mohammed sperrt mich ein. Mein Kind hat er mir weggenommen. Meinen Pass auch. Er sagt, er will, dass wir hier in Saudi-Arabien leben und dass unser Kind hier aufwächst. Bitte, tut was!“

Die Frau, die da am Telefon um Hilfe fleht, ist die Hamburgerin Sandra S.*. Sie ist 19 Jahre alt. Zwei, drei Anrufe, die geprägt waren von Verzweiflung und Angst, sind die einzigen Lebenszeichen, die ihre Angehörigen seit Ostern bekommen haben. Fünf Jahre ist es her, dass die Hamburgerin Sandra S. in einem Park in Eppendorf den damals knapp 30-jährigen Mohammed L.* aus Saudi-Arabien trifft. Sie ist 14, kommt aus schwierigem Elternhaus, lebt eine Zeitlang bei der Großmutter.

Mohammed soll steinreich sein, fährt dicke Autos, wohnt in Nobelhotels. Und er soll die totale Kontrolle über Sandra ausgeübt haben. Die Großmutter Ruth S.: „Eines Tages sagte sie mir, sie sei zum moslemischen Glauben übergetreten und habe Mohammed geheiratet. Ich konnte es nicht fassen. Sie war da erst 14.“

Im Oktober 2006 bekommt Sandra ein Kind. Mohammed erzählt der Großmutter, er habe eine Wohnung an der Hallerstraße angemietet. Dort wolle er mit Sandra und der kleinen Lela einziehen. Aber vorher will das Paar noch in Urlaub fahren. Mit dem Kind.

Nach Dubai soll es gehen. Für eine Woche. Eigentlich soll auch noch Sandras Freundin Prinzla (19) mit. Sie erzählt: „Im letzten Moment sagte Mohammed, es sei kein Platz mehr in der Maschine. Ich solle vier Tage später nachkommen. Aber als ich am Flughafen ankam, sah ich, dass es zum angegebenen Zeitpunkt gar keinen Flug gab“, erzählt sie. Sie ist sich sicher: „Ein Trick. Ich störte seine Pläne.“

Irgendwie muss es Mohammed gelungen sein, Sandra zu überreden, einen Abstecher nach Saudi-Arabien zu machen. „Sie rief mich an. Da war sie noch ganz fröhlich gelaunt“, erzählt die Großmutter. „Ich warnte sie. Aber sie sagte, es sei doch nur für zwei Tage.“ Das war Mitte März.

Vor vier Wochen meldete sich Sandra das letzte Mal. „Sie sagte, sie sei im Elternhaus Mohammeds in Riad eingesperrt“, berichtet Prinzla, die Freundin. „Und Sandra erzählte, sie habe die Tür eingetreten und sei so an das Handy gekommen. Ihr Kind sei in irgendeinem anderen Gebäudeteil. Sie wisse nicht wo.“ Prinzla macht sich große Sorgen: „Mohammed hat Sandra auch vorher schon in Deutschland eingesperrt und geschlagen.“

Umso unverständlicher ist für alle, dass die Staatsanwaltschaft Hamburg die Ermittlungen wegen Entführung und Verschleppung eingestellt hat, kaum dass Anzeige erstattet war. Sprecher Wilhelms Möllers sagt: „Auch wir gehen davon aus, dass der Beschuldigte das Kind nicht gehen lassen will. Da beide das Sorgerecht haben, ist dies ein Fall fürs Familiengericht, nicht für uns.“ Im Übrigen: In Saudi-Arabien sei es keine Straftat, wenn ein Mann sein Kind und seine Frau festhält. „Also hätte ein Rechtshilfeersuchen an die saudische Justiz keine Aussicht auf Erfolg.“

Auch vom Auswärtigen Amt erhielt die Familie eine Abfuhr. „Sandra habe die Reise doch freiwillig angetreten“, haben die uns entgegengehalten. „Außerdem seien die beiden doch verheiratet.“ Großmutter Ruth S. ist verzweifelt und enttäuscht: „Sandra ist entführt worden -°aber niemand unternimmt etwas.“

Weitere Informationen zum Problem vermisster Kinder finden Sie unter: www.vermisste-kinder.de

(Spürnasen: B. Paech und Talkintome)




Reagiert Europa auf Chávez‘ Flirt mit dem Terror?

Chavez AhmadinedschadDass Antisemitismus in Venezuela mittlerweile alltäglich ist, wissen wir seit einiger Zeit. Nun berichtete vor zwei Tagen die WELT, dass Venezuela möglicherweise Mitgliedern von Terrorgruppen aus dem Nahen Osten Unterschlupf in seinem Land gewährt. Seine Kontakte zu Irans Präsident Ahmadinedschad werden seit Jahren immer enger, während er das Nuklearprogramm der Iraner uneingeschränkt verteidigt.

Weitere Informationen deuten nun darauf hin, dass ein Netzwerk arabisch-stämmiger Venezolaner die Hisbollah direkt unterstützt, ohne dass die Regierung etwas dagegen unternimmt. Es werden junge Männer angeworben und im Libanon ausgebildet, damit sie möglicherweise irgendwann als Venezolaner in die USA einreisen oder Aktionen in Lateinamerika durchführen können.

Mittlerweile haben auch die Europäer einen Grund, etwas gegen Chávez unternehmen zu wollen. Er drohte der EU kein Öl mehr zu liefern und europäische Investitionen zu verbieten, wenn sie die neuen Abschiebe-Regeln für illegale Einwanderer einführt und kündigte zudem an, andere Staaten Lateinamerikas gegen diese Regelungen mobilisieren zu wollen.

Dies zeigt, dass Chávez die Souveränität Europas in Einwanderungsfragen nicht respektiert, über gemeinsame Interessen seiner islamischen Verbündeten kann man in diesem Zusammenhang nur spekulieren. Die Frage ist, ob Europa bei einem Angriff auf die eigene Souveränität nicht energisch handeln sollte, zumal die USA ohnehin ein Problem mit dem venezuelanischen Präsidenten haben. Wie wäre das britische Imperium mit einem Staat umgegangen, der mit Rohstoffsanktionen droht um die britische Einwanderungspolitik zu beeinflussen? Es wird Zeit, dass Europa sich an seiner glorreichen Vergangenheit orientiert.

(Gastbeitrag von European Patriot)




Die unberührbare Muslima

Noch immer ist in Frankreich die Empörung darüber groß, dass ein Gericht auf Antrag des Ehemannes eine zwischen zwei muslimischen Partnern geschlossene Ehe annulierte, weil die Angetraute keine Jungfrau mehr war. Ist das einfach nur Dummheit oder pure Heuchelei? Schließlich ist die Reduktion des Mädchens bzw. der unverheirateten Frau auf ihr Jungfernhäutchen im islamischen „Kultur“kreis eine allgemein bekannte Tatsache.

Thematisieren darf man das allerdings keinesfalls, denn damit outet man sich unweigerlich als rechtsradikaler Rassist, zumindest als Rechtspopulist, mag man auch Hirsi Ali, Nyamko Sabuni, Necla Kelek oder Seyran Ates heißen. Kritik an Missständen in islamischen Kreisen ist ein „grenzüberschreitendes Verbrechen„, welches nach Ansicht der zahlreichen Edathys Europas verboten und bestraft gehört.

In der Süddeutschen erschien jetzt ein Beitrag über die alltägliche Demütigung der Frau in der islamischen Welt, nicht ohne den Hinweis freilich, dass auch Christen ihre Frauen jahrhundertelang ähnlich behandelt hätten:

Über Jahrhunderte hinweg war dieses Ritual auch in der christlichen Kultur weit verbreitet; und wenn sich herausstellte, dass eine Braut keine Jungfrau mehr war, wurde sie bisweilen zur Strafe statt mit einem Jungfernschmuck aus Myrten mit einem Kranz aus Stroh vor den Altar geschickt. (…) Doch das ist Geschichte. Im islamischen Kulturkreis hingegen sind es bis heute die jungen Frauen allein, die einen hohen Preis zahlen, wenn sich herausstellt, dass sie sich jene sexuellen Freiheiten zu nehmen wagen, die muslimischen Männern zugestanden werden. Ayaan Hirsi Ali, niederländische Autorin und Politikerin, nennt das Leben junger Musliminnen einen „Jungfrauenkäfig“.

Eine Frau mit einem beschädigten Jungfernhäutchen sei „wie ein gebrauchter Gegenstand“, schreibt die gebürtige Somalierin in ihrem Buch „Ich klage an“. Eine Muslimin, die vorehelichen Sex hatte, werde diskriminiert, bestraft, zwangsverheiratet; ihre Familie gelte als entehrt. Ayaan Hirsi Ali verweist auf eine Untersuchung der Vereinten Nationen aus dem Jahr 2003, nach der alljährlich etwa 5000 junge Frauen ermordet würden, weil sie für die Familie „wertlos“ geworden seien.

5000 ermordete Frauen und Mädchen! Und diese Zahl dürfte eher unter der tatsächlichen liegen. Den Edathys dieser Welt ist das egal. Sie attackieren nicht die Mörder, sondern die Überbringer der schlechten Nachrichten. Sie führen statt dessen lieber „Dialoge“ mit den Patriarchen, werten sie als gleichberechtigte Gesprächspartner auf und helfen ihnen, diese Zustände zu zementieren und auch bei uns zu etablieren .Spricht man von Ehrenmorden, verweisen sie auf Hexenverbrennungen. Dabei fühlen sie sich großartig, tolerant und fortschrittlich.

Auch in den Redaktionsstuben der Süddeutschen wird man nicht begreifen, dass man Kopftuch und Schleier nicht von arrangierten Ehen und Ehrenmorden trennen kann. Es sind zwei Seiten derselben Medaille. Es ist verlogen, das eine als Bereicherung zu feiern und Kritik zu tabuisieren und sich über das andere zu empören.

(Spürnase: BDB)




Die neueste Idee des „Harzer Rollers“

Sigmar GabrielBundesumweltminister Sigmar Gabriel will im Zuge der Neuordnung der Kfz-Steuer auch die Abzugsfähigkeit von Dienstwagen an ihren CO2-Ausstoß koppeln. Der Spritverbrauch, der über den EU-Grenzwerten liege, solle dann nicht mehr steuerlich geltend gemacht werden können, forderte Gabriel in der ARD-Sendung „Bericht aus Berlin“, die heute ausgestrahlt werden soll.

Oder anders ausgedrückt: das Volk fährt einen 50 PS Corsa (davon reden wir nämlich bei 120 g CO2) und der edle Herr lässt sich mit dem dicken A8 chauffieren (von Flugbereitschaft usw. reden wir hier gar nicht).

„Deutschland ist das einzige Land, wo Mangel an politischer Befähigung den Weg zu den höchsten Ehrenämtern sichert.“ (Carl von Ossietzky)

(Spürnase: Michael L.)




Katholiken gegen Demokratie

Das Zentralkomitee der deutschen Katholiken (ZdK) fordert auch nach dem irischen „Nein“ die Fortsetzung des Ratifizierungsprozesses des EU-Vertrages. In wehmütigem Gedenken an die SED-Diktatur scheint Präsident Hans Joachim Meyer (Foto) die europaweite Einführung derselben anzustreben. In perfekter Orwell’scher Manier wird das Machwerk als Sieg für die Demokratie angepriesen.

Das Votum des irischen Volkes dagegen sei Zeichen für eine Abnahme demokratischen Gedankenguts.

Es gebe keine Alternative zur Reform der EU über den Vertragsweg, erklärte ZdK-Präsident Hans Joachim Meyer am Freitag in Bonn. Europa könne sich keine Auszeit und keinen Stillstand leisten.

Das Ergebnis deute auch auf «die abnehmende Autorität des demokratischen Gedankens in Europa» hin. Die Bürger müssten wieder lernen, Verantwortung für das Gemeinwohl zu übernehmen.

Zugleich äußerte Meyer Unverständnis über die Haltung der Iren. Mit dem Vertrag von Lissabon hätten sie genau das abgelehnt, was permanent von der EU eingefordert werde: Der Reformvertrag könnte zu mehr Transparenz, demokratischer Kontrolle, Bürgerbeteiligung und außenpolitischer Handlungsfähigkeit der Union führen.

Gegen das Volk scheinen sich alle einig zu sein.

Kontakt:

ZdK Bonn
Hochkreuzallee 246
53175 Bonn
Tel: 0228/382970
Fax: 0228/3829744
info@zdk.de




Junckers Lippenbekenntnisse

Jean Claude JunckerGlaubt Luxemburgs Premier im Ernst, dass er für seinen sozialistischen Superstaat EU eine Mehrheit findet? Gegenüber der BILD sagte er: „Ich bin durchaus offen für die Idee eines europaweiten Referendums. Gegenwärtig fehlen uns allerdings noch die vertraglichen Grundlagen. Aber für die Zukunft könnte das ein sinnvolles Instrument sein, auch für eine grundsätzliche Frage: Wollt ihr Mitglied in der Europäischen Union sein und dafür auf Zuständigkeiten und Ansprüche verzichten?“

(Spürnase: Michael L.)




Gutmenschliche Penetration in der Grundschule

Praxis GrundschuleSchon unseren Kleinen wird die propalästinensisch-gutmenschliche Sicht vermittelt. Im Westermann-Verlag erscheint das Periodikum „Praxis Grundschule“ mit Handreichungen für den Unterricht. Im Mai-Heft (3/2008) findet sich auf Seite 43 eine Kopiervorlage mit dem Arbeitsauftrag an die Kinder, zum folgenden Text Stichwörter anzufertigen als Hilfe zum besseren Verständnis des Geschriebenen.

Auf der Seite vorher geht es um eine riskante Zugfahrt in Mexiko, auf der nachfolgenden um eine Reise auf dem Rücken weißer Hirsche in der Mongolei. Und auf der Seite 43 lautet der Titel „Israel – Schulweg mit Hindernissen“. Wer nun denkt, es könnte vielleicht von Sderot die Rede sein, wo regelmäßig palästinensische Raketen in Schulgebäuden oder knapp neben ihnen einschlagen, irrt sich. Es heißt:

„Ein Soldat mit einem Maschinengewehr wacht über den Zaun. An dem bewaffneten Mann müssen die Kinder jeden Tag vorbei, wenn sie zur Schule und wieder zurück nach Hause wollen. Sie sind Palästinenser und leben im Dorf Jbarah im Westjordan-Land, das israelische Soldaten seit 40 Jahren besetzt halten.

Im Jahr 2003 begann die Regierung Israels schließlich damit, einen elektrisch geladenen Metallzaun zu bauen. An manchen Stellen führt er mitten durch die Ortschaften und schneidet die Bewohner von ihren Feldern und Brunnen ab.

Viele Pforten sind nur zu bestimmten Zeiten offen: Wenn die Grundschulkinder aus Jbarah zu spät dran sind und den Durchlass um 6.30 Uhr verpassen, müssen sie zum Haupttor gehen – das ist ein Fußmarsch von gut zwei Stunden!“

Dass dieser ohne Kontext dastehende Text mit einer unterschwelligen Parteinahme für die schikanierten Palästinenser und gegen die waffenstarrenden Israelis der Erläuterung durch den Lehrer bedarf, ist klar. Diesbezüglich kann die Handreichung wohl ganz auf externe Quellen vertrauen, die in den MSM ja überreichlich sprudeln.

Sicher meinen es die Verfasser dieser Handreichung gut mit unseren Kleinen, wollen ihnen schon früh das Gewissen schärfen, um Recht von Unrecht unterscheiden zu lernen (Gut: Kinder, Palästinenser, Dorf, Felder, Brunnen, nach Hause – Schlecht und Böse: Soldat, Maschinengewehr, Regierung Israels, elektrisch geladener Metallzaun, Fußmarsch von zwei Stunden). Und ganz sicher wähnen sie sich in einem wohligen Klima allseitiger Zustimmung. Man könnte der Praxis Grundschule-Redaktion aber auch mal eine scharfe Brise über den Schreibtisch pusten: pgru@westermann.de

(Gastbeitrag von Fleet)