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Bekir Alboga: „Über die Liebe zum Propheten“

Bekir AlbogaBekir Albogas Vater kommt Mitte der 60er Jahre nach Deutschland und arbeitet bei VW am Fließband. Dort setzt er aus Einzelteilen Autos zusammen. Der Sohn, 1963 in der Türkei geboren, wird 1980 nachgeholt und avanciert zum „Kulturbeauftragten“ sowie später zum „Dialogbeauftragten“ des türkisch-islamischen Verbandes DITIB, der als bewaffneter Zweig der türkischen Religionsbehörde Diyanet in Deutschland gelten kann („Die Moscheen sind unsere Kasernen, die Minarette unsere Bajonette, die Kuppeln unsere Helme und die Gläubigen unsere Soldaten“, Recep Tayyip Erdogan).

Doch in seiner Funktion als „Dialogbeauftragter“ versagte er kürzlich kläglich und auf voller Linie (PI berichtete). Und anders als sein Vater setzt Alboga (alternative Schreibweise in den Qualitätsmedien: Alboa) keine Autos zusammen, sondern Texte. Schäbige Texte sind das, die vor Verlogenheit triefen.

829 Wörter benötigte er für sein Manuskript „Über die Liebe zum Propheten“, das als gesprochenes „Islamisches Wort“ am 3. Oktober, dem Tag der Deutschen Einfältigkeit, vom SWR auf Sendung ging (nachfolgende Zitate von Alboga in kursiv gesetzt).

Für Bekir (arab. „unbefleckt“, „jungfräulich“) Alboga ist Muhammad, der Gründer des Islams, ein „leuchtendes Vorbild“ und die „Krönung der Menschlichkeit„. Ausgestattet mit diesen schönen Eigenschaften trat er „zum Wohle der Menschen“ auf, brachte ihnen „Menschlichkeit und Geschwisterlichkeit“ nahe, hat „Barmherzigkeit“ gelehrt. Das Leben Muhammads hat laut Alboga „für die knapp 1,5 Milliarden Muslime weltweit Vorbildcharakter„.

Sein Fazit lautet daher: „Mohammed ist unser großes Vorbild. Wir folgen seinen Fußspuren, wir lernen aus seiner Tradition„. Und, wie bitte, sah sie aus, diese Tradition? Hier ein paar Kostpröbchen. Sie stammen ausschließlich aus der islamischen Literatur, aus Koran, Hadith und der Sira-Biographie des von Alboga so innig geliebten „Propheten„.

Im Koran, dem heiligen Buch der Muslime, kommt die arabische Verbalwurzel qtl – „töten“ nicht weniger als 187-mal vor, davon 25-mal im Imperativ, also in der Befehlsform – „töte!“ oder „tötet!“ (z.B. Sure 4, 89 und 91; Sure 9, 4 und 14 und 29; Quelle) Ganz schön oft für die Schrift eines, der angeblich „menschliche Barmherzigkeit“ propagiert.

Auch in personam war Albogas „leuchtendes Vorbild“ dem Töten keinesfalls abgeneigt. Nach Rumi pflegte Muhammad bei Tischgesprächen gerne zu sagen: „Ich lache, wenn ich töte!“ (Maulana Dschelaladdin Rumi: Von Allem und vom Einen, Fihi ma fihi, S. 24, S. 218 und S. 293). Kritiker seiner Lehre, die sich alsbald einstellten, ließ er von Auftragskillern beseitigen. Ein jüdischer Dichter namens Ka’b Ibn al-Aschraf beklagte in einem Gedicht den Tod edler Quraischiten (die von Muslimen getötet worden waren) und drohte den Schuldigen Rache an. Muhammad rief aus: „Wer schafft mir Ibn al-Aschraf vom Hals?“ und kurze Zeit später wurde der Dichter in eine Falle gelockt und getötet (Guillaume: The Life of Muhammad, p. 364-369). Mindestens sieben solcher Morde gab Muhammad in Auftrag; unter den Opfern: ein Greis und eine Frau. Doch ganz gewiss geschah dies als Akt islamischer „Barmherzigkeit„! Und selbstverständlich nur „zum Wohle der Menschen„.

Gegen den jüdischen Stamm der Banu Quraiza, die Bauern waren, führte Muhammad einen erbitterten Krieg. Der Kampf dauerte 2-3 Wochen, bis sich die Juden ergaben. Alle erwachsenen Männer wurden zum Tode verurteilt, die Frauen und Kinder zur Sklaverei. Das Ermorden der Besiegten auf dem Marktplatz von Medina dauerte einen ganzen Tag, bis die 600-900 Männer getötet waren, nur vier entzogen sich durch Übertritt zum Islam diesem Ende. Muhammad, dem wie immer von der Beute ein Fünftel zufiel, wählte sich aus den Reihen der Frauen die Raihana bint Zaid an-Nadariya als persönliche Sex-Sklavin aus (Bürgel: Allmacht und Mächtigkeit, S. 75).

Überhaupt die Frauen. Muhammad hatte neben seinen Sex-Sklavinnen noch etliche Ehefrauen zu seiner Verfügung, die Jüngste davon war gerade einmal 6 Jahre alt, als er sie heiratete und 9, als er, selbst 50-jährig, die Ehe mit ihr „vollzog“. Es handelt sich um A’ischa, die Tochter von Abu Bakr, und sie hatte es nur der Fürsprache ihres Vaters zu verdanken, dass der „Prophet“ mit dem Schänden des Kindes wartete, bis sie zum erstenmal ihre Tage hatte (Sunan Dawud, Band 41, Nummer 4915-4917).

Die „Hinrichtungen“ der Dichter sind Meuchelmorde, die Tötung der Juden ein Massaker, und die „Ehe“ mit A’ischa fiele heute unter Pädiastrie. Doch den vermutlich ehrlichsten Einblick in die verruchte Seele der „Krönung der Menschlichkeit„, des „leuchtenden Vorbilds“ der Muslime, bietet uns ein Hadith von Sahih Bukhari:

Anas Ibn Malik, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: Einige Leute von `Uraina kamen nach Medina zum Gesandten Allahs. Da befiel sie eine Krankheit. Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm, sagte zu ihnen: Wenn ihr wollt, könnt ihr zu den Kamelen gehen, die für das Almosen sind, und von ihrer Milch und von ihrem Urin trinken. Sie machten das und daher wurden sie wieder gesund. Danach töteten sie die Hirten und fielen vom Islam ab und sie trieben die Kamele des Gesandten Allahs, Allahs Segen und Heil auf ihm. Als dem Propheten das mitgeteilt wurde, schickte er hinter ihnen her und ließ sie zu ihm gebracht werden. Er schnitt ihre Hände und ihre Beine, riss ihre Augen aus und ließ sie in Al-Harra (ein steiniges Land) bleiben, bis sie starben. (Sahih Bukhari, Kapitel 28, Nummer 961)

Ja, so war er, der Muhammad. Und Herr Alboga, der Unbefleckte, Jungfräuliche, liebt ihn.

Im Christentum ist es üblich, den wichtigen Gestalten Beinamen zu geben. Jesus Christus ist der „Heiland“, der „Erlöser der Welt“, weil er durch sein Leid alle Menschen von ihrer Sünde erlösen will. Sein irdischer Vater, der Heilige Josef, ist der „Schutzpatron der Zimmerleute, Holzfäller und Schreiner“. Würde der Islam diesen schönen Brauch ebenfalls pflegen, dann wäre Muhammad wohl der „Schutzpatron der Mörder, Sadisten und Kinderschänder“.

» GEO-Interview mit Mohammed-Biograf Prof. Tilman Nagel

(Gastbeitrag von Yaab)