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Weber „erkennbar ohne Führungsqualitäten“

Bundesbankchef Axel Weber (Foto) hat sich durch sein Verhalten im Fall Sarrazin selbst aus der Nachfolge als EZB-Chef katapultiert. „Nach dem, was sich da abgespielt hat, gehen seine Chancen dafür gegen Null“, sagte ein Notenbanker. Weber habe Führungsdefizite bewiesen.

Das Handelsblatt berichtet:

Wie denn jemand, der unfähig sei, mit einem sechsköpfigen Bundesbankvorstand fertig werde, morgen einen sechszehn-köpfigen EZB-Rat oder gar siebenundzwanzig-köpfigen erweiterten EZB-Rat leiten wolle, empörte man sich. Ein solches Risiko könne die Politik überhaupt nicht eingehen – Europa zuliebe.
(…)
Kritik kam auch aus Berlin. In Regierungskreisen seien Zweifel an dem „Bundesbankprofessor“ aufgekommen, der jüngst so entschlossen nach der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) gegriffen habe, wurde berichtet. Unter der neuen Bundesregierung will Weber für die Bundesbank die Führung in der Finanzmarktaufsicht sichern. Wie wolle ein Mann mit solchen Führungsdefiziten in einem verminten Umfeld von Politik und Finanzmärkten ein solches organisatorisches Mammutprojekt wie die Übernahme der Bafin durch die Bundesbank stemmen?, so die bohrende Frage.

Einfach nur genießen!

(Spürnase: Hubert W.)