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Österreich: Presse empört über Innenministerin

Österreichs Rotpresse ist in Aufruhr. Innenministerin Maria Fekter (ÖVP) hat es doch tatsächlich gewagt, die Wahrheit zu sagen und dabei sogar das Wort „Islam“ in den Mund zu nehmen. Zum Beispiel hat sie jugendlichen Migranten die Schuld an wachsender Kriminalität gegeben und vor dem Einfluss des fundamentalistischen Islam gewarnt, der auf dem Vormarsch sei. Sie habe keine Lust, mit ihren Abgaben die Kriminalität mitzufinanzieren.

Der Standard schreibt:

Mit auch für ihre Verhältnisse ungewöhnlicher Schärfe hat sich Innenministerin Maria Fekter (VP) gegen radikale Muslime gewandt. „Wir müssen die Gemäßigten stärken, damit wir die Fundamentalisten, die im Vormarsch sind, im Zaum halten und aus Österreich eliminieren“, wird die Ressortchefin in der „Rundschau am Sonntag“ zitiert. Gefallen sein sollen diese Worte bei Fekters Rede anlässlich der Verleihung des Sicherheitspreises in der Raiffeisenlandesbank Oberösterreich.

Die Innenministerin gibt Migranten auch eine wesentliche Schuld an der Kriminalität im Land: „Ein Großteil der kriminellen Energie wird von Fremden ausgeübt.“ Ansetzen will Fekter bei den Jugendlichen: Diese würden sich Lehrstellen-suchend melden, um Familienbeihilfe zu kassieren: „Ich will nicht mit meinen Abgaben Familienbeihilfe für Jugendliche zahlen, die nichts tun, außer einbrechen zu gehen“, so die Innenministerin. (APA)

Da wird sie ja sogleich der Sarrazin-Effekt treffen. Seit wann ist denn der Kriminelle Schuld an seinen Taten? Das ist doch immer die Gesellschaft, die Umwelt, eine unglückliche Kindheit… So haben wirs schließlich jahrzehntelang gelernt.

(Spürnasen: Martin T., hadschihalefomar, Daremus und Josef H.)