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Hass auf Christen größer als Liebe zum Kind

Die 16-jährige Schülerin Svera mit pakistanischem Migrationshintergrund wurde in Zürich vom eigenen Vater mit der Axt erschlagen (PI berichtete) und schon zuvor von ihm misshandelt. Doch nicht nur unter dem Vater hatte das Mädchen zu leiden. Auch ihre Mutter hasste den 18-jährigen Louis (Foto), weil der Freund ihrer Tochter Christ ist. Nächtelang hat sie Svera zur Strafe dafür auf der Toilette eingeschlossen.

Blick berichtet:

Am Tag, als Svera stirbt, ist sie zum ersten Mal wieder zu Hause. Die drei Wochen zuvor lebte sie bei ihrem neuen Freund Louis F.* (18). BLICK hat Louis gefunden. Der Mediamatiker aus Zürich-Albisrieden erzählt, wie Svera um ihr Leben als freier Mensch in einem freien Land kämpfte – und verlor. „Ich habe Svera über alles ­geliebt. Doch jetzt ist sie weg, einfach so. Ich kann es noch gar nicht fassen“, sagt Louis.

„Svera hatte es nicht leicht zu Hause. Sie sagte: ‹Meine Mutter hasst mich und mein Vater schlägt mich›“, erzählt Louis. „Ich war einmal bei Familie R. zu ­Hause. Ich wollte mit Sveras Mutter sprechen, mich vorstellen. Denn sie ist das eigentliche Oberhaupt der Familie – alle tanzen nach ihrer Pfeife. Auch Sveras Vater. Er macht, was seine Frau ihm sagt.“

Doch der 18-Jährige ist nicht willkommen. „Weil ich ein Christ bin, hat mich die Mutter nicht an Sveras Seite akzeptiert“, so Louis. „Zur Strafe dafür, dass sie ­einen nichtmuslimischen Freund hatte, sperrte die Mutter Svera nächtelang im WC ein. Sie wollte uns den Kontakt ver­bieten, mit allen Mitteln.“ Doch Svera wehrt sich, sie reißt aus – zu Louis. Wohlwissend, dass sie dadurch noch mehr Probleme mit ihren Eltern bekommt. „Sie hat ihren letzten Herzschlag für ihre große Liebe gegeben“, sagt Betül E.* (18) aus Bern, eine enge Freundin des ­jungen Paares. „Bei Louis hat sich Svera sicher gefühlt. Dort war sie zu Hause.“ …

Svera wendet sich verzweifelt an den amtlichen Familienbe­gleiter, einen Ägypter. Betül: „Wir haben vor zwei Wochen mit ihm einen ­Termin ausgemacht – Louis und ich wollten mitkommen. Doch der Mann ist nicht aufgetaucht. Wir haben über eine Stunde lang im Regen auf ihn gewartet.“ Der Familienbegleiter ist selbst ein gläubiger Moslem.

Louis weiter: „Dann sind wir zum Schlupfhuus in Zürich gefahren.“ Doch dieses ist bis Juli geschlossen – Umbauarbeiten. …

Am letzten Montag wird ­Svera mit einer Freundin beim Klauen erwischt. Die Mädchen haben eine Zigipackung (Zigaretten) mitgehen lassen. …

Ein paar Stunden später ist Svera tot. Louis: „Svera hat noch um 19.30 Uhr mit einer Freundin gechattet, mit ihr abgemacht, dass sie sich später noch am Hauptbahnhof treffen. Von einem Streit mit ihren Eltern hat sie nichts erwähnt.“ Doch am Hauptbahnhof kommt Svera nie an. Um 20.30 Uhr ruft ihr Vater die Polizei an, er habe seine Tochter getötet.

„Ich möchte nur zu gerne wissen, wo die Mutter zu dem Zeitpunkt war“, sagt Louis. Eine Nachbarin hat die Mutter mit einem Gebetbuch in der Hand und ihren beiden kleinen ­Kindern am Mordabend kurz vor 20 Uhr die Genossenschaftssiedlung Rütihof verlassen sehen.

Ehrenmord ist kein „Beziehungsdelikt“, begangen im Affekt von Vätern, die Amok laufen. Ehrenmord ist geplanter Mord, nicht selten unter Mittäterschaft der Mütter – das nennt sich dann Wiederherstellung der „Ehre“ und islamischer „Frieden“.