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Den 17. Juni wieder feiern!

Fahnentragende, ostdeutsche Demonstranten marschieren am 17.06.1953 durch das Brandenburger Tor nach West-Berlin, nachdem ein blutiger Aufruhr gegen die Sowjetunion im Ostsektor ausbrachIm Grunde sollten wir unserem sog. Bundespräsidenten dankbar sein, dass er dem ohnehin verkrampften 3. Oktober mit seiner Skandalrede endgültig den Garaus gemacht hat. Wem also seit letztem Jahr am 3. Oktober nicht mehr nach Feiern zumute ist, hat nun zum Glück eine Alternative: 14 freiheitliche und libertäre Organisationen haben dazu aufgerufen, morgen wieder den 17. Juni zu feiern, unseren alten Nationalfeiertag.

(Von Kai Radek)

Kleine private Feste oder einfach nur ein gemütlicher Kneipenabend sollen diesem Tag als „Tag der Freiheit“ den verdienten feierlichen Rahmen geben. Und sie sollen an die ewige Botschaft des 17. Juni erinnern, die auch in Wulffs „Bunter Republik“ immer bedrohlicher an Aktualität gewinnt: Freiheit statt Totalitarismus!

Die freiheitliche, antitotalitäre Botschaft des 17. Juni ist heute wieder aktueller denn je. Am 17. Juni 1953 setzten sich bekanntlich Zigtausende von DDR-Bürgern gegen eine ihnen aufgenötigte weltfremde Staatsideologie zur Wehr. Die Botschaft des 17. Juni war und ist daher eine Mahnung für die Freiheit allgemein und die Freiheit der Deutschen im besonderen. Sie ist eine Mahnung für unser Recht auf Redefreiheit, Selbstbestimmung, politische Vielfalt und gegen eine uns staatlich aufgezwungene Einheitsmeinung. Und sie ist eine Mahnung gegen staatliche Verlogenheit und die Selbstherrlichkeit einer kleinen Clique abgehobener Parteibonzen, die den Staatsapparat missbrauchen, um den Deutschen eine an der Realität längst gescheiterte Ideologie aufzuzwingen. All diese Merkmale totalitärer Staaten lassen sich schon heute auf die Verhältnisse der „Bunten Republik“ übertragen.

Die Botschaft des 17. Juni ist aber auch eine Botschaft der Zuversicht: Totalitarismus, ob rot, ob braun, ob bunt, hat auf Dauer keine Überlebenschance. Kein politisches Ideal ist stärker als die Freiheit. Gerade in Deutschland hat sich die Freiheit nach dunklen Phasen der Unterdrückung, Verfolgung und staatlichen Maulkorbpolitik immer wieder durchgesetzt. Auch heute haben wir daher trotz der gegenwärtigen politischen Verdüsterung allen Grund zu feiern: Die derzeit herrschenden antideutschen, antidemokratischen (alternativ: multikulturalistischen) Extremisten werden es auf Dauer nicht schaffen. Wer möchte, sollte daher den morgigen 17. Juni dazu nutzen, trotz aller widrigen Umstände ein Zeichen der Zuversicht zu setzen. Eine Gartenparty, ein Grillfest, ein gemeinsamer Umtrunk mit politischen Freunden: Der 17. Juni ist und bleibt der Tag unserer Freiheit, und die Freiheit siegt am Ende immer!

(Foto oben: Fahnentragende, ostdeutsche Demonstranten marschieren am 17.06.1953 durch das Brandenburger Tor nach West-Berlin, nachdem ein blutiger Aufruhr gegen die Sowjetunion im Ostsektor ausbrach)