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Video: „Diskussion“ mit „moderatem“ Moslem

PI-Autor Michael Stürzenberger in Diskussion mit einem 'moderaten' Moslem.Am 29. September veranstaltete die Bürgerbewegung Pax Europa in Zusammenarbeit mit der Bürgerrechtspartei DIE FREIHEIT und der PI-Gruppe München vor dem Freisinger Rathaus die Kundgebung „Islam ist Monokulti“. Anlaß war das „Impulsreferat“ von Prof. Klaus Bade mit dem Titel „Deutschland schafft sich neu – die multikulturelle Gesellschaft lebt“, das im wesentlichen der Islamverharmlosung diente. Fragen ließ man skurrilerweise nach dem 45-minütigen Vortrag nicht zu. Wahrscheinlich war kurzfristig umdisponiert worden, da man aufgrund der vorangegangenen Demonstration wusste, dass sich gut 20 Islamkritiker im Saal befanden. Ein Kippen der fröhlichen Multikulti-Atmosphäre hatte man dann wohl doch nicht riskieren wollen. Dafür war es bei der Kundgebung zuvor um so lebhafter zugegangen.

(Von Michael Stürzenberger)

Ein zunächst auf den ersten optischen Eindruck „gut integriert“ und „moderat“ wirkender Mitbürger mit augenscheinlich afrikanischem Migrationshintergrund hatte sich eine Zeitlang unsere Kundgebung mit den rund ein Dutzend Transparenten angesehen. Dann plötzlich schoss es aus ihm wie bei einem Vulkanausbruch heraus, so dass seinem lautstarken Wortschwall kein Kraut gewachsen war. Man konnte auch nicht wirklich von einem Argumentationsaustausch, geschweige denn von einer „Diskussion“ sprechen:

Dieser Mitbürger hatte sich dann übrigens auch beim Vortrag von Prof. Bade ein kurzes, aber heftiges Intermezzo geleistet. Als Bade an einer Stelle vorsichtig kritisch angemerkt hatte, dass es „nicht ganz unproblematisch“ sei, wenn man den Islam verlassen wolle, gab es den nächsten Vulkanausbruch des „moderaten“ Moslems: „Das stimmt alles nicht! Islam heißt Frieden!“

Und er wollte zu dem gleichen Wortschwall wie bei der Demonstration zuvor ansetzen. Aber Prof. Bade fuhr ihm erstaunlich schroff in die Parade und meinte, er sei hier der einzige, der rede. Da sprang der muslimische Mitbürger erregt auf und verließ laut protestierend den Saal. Die anwesenden Freisinger Bürger dürften sich ihren Teil dabei gedacht haben. Der Autor dieses Beitrags ließ es sich dabei nicht nehmen, dem Mohammedaner hinterher zu rufen, dass Prof. Bade bei seiner Formulierung noch weit untertrieben hatte, denn schließlich soll jeder Abtrünnige getötet werden, wie es der Prophet Mohammed eben zeitlos gültig befohlen hatte. All dies weiß der Angehörige der „Friedensreligion“ mit Sicherheit. Aber sein implantierter Chip im Kopf weist ihn an, die Ungläubigen anzuflunkern, damit sich der Islam weiter ungehindert ausbreiten kann. Wir haben es mit Erscheinungen wie bei einer gehirngewaschenen Sekte zu tun.

Ein weiteres Highlight der Kundgebung war die Diskussion des Bayerischen Landesvorsitzenden der FREIHEIT mit einem offensichtlich eher links angehauchten Zuschauer. Dieser meinte doch glatt, wir würden mit unserer Kundgebung „Hetze“ betreiben. Christian Jung entgegnete, dies sei vielmehr ein Teil zur Aufklärung, die der Islam dringend benötige. Schon war man im Gespräch bei Voltaire und Luther, und da zeigte sich, welch gravierend unterschiedliche Maßstäbe der Diskutant an Islam und Christentum legt. Durch konsequentes Nachfragen brachte Jung dabei den Mann in arge Argumentationsnöte. Zuvor hatte Pax Europa-Vorstandsmitglied Eckhard Kiwitt ihn und einen Moslem darüber aufgeklärt, dass der Islam keine „Rasse“ sei und daher Islamkritik auch keinesfalls „Rassismus“ sein könne. Kiwitts Hinweis, dass die Ideologien des Nationalsozialismus und des Islams viele Gemeinsamkeiten aufweisen, überstieg offensichtlich das faktische Hintergrundwissen des Mitdiskutanten ganz erheblich:

In Bezug auf das Christentum hingegen darf man Kritik offensichtlich in jeder Form vorbringen. Erinnert sei hier an den Demonstrationszug gegen „Missbrauch innerhalb der Kirche“ im vergangenen Jahr in München, als sogar ein großes Peniskreuz herumgetragen wurde. Demonstranten krakeelten: „Wir wollen keine Christenschweine“. Man stelle sich diesen Spruch entsprechend variiert bei einer Anti-Islam-Demo vor, was da los wäre. Inschallah, die Hubschrauber des Verfassungsschutzes würden zum Tiefflug ansetzen. Gegen das Christentum gilt hingegen Narrenfreiheit. Hier das Video „Die Prügelnonne“ von dieser Demo:

(Kamera & Schnitt: Manfred Schwaller, Obambi / Fotos: Roland Heinrich)




Slowakei bringt Euro-Rettungsschirm zu Fall

Wenn das nicht mal eine gute Nachricht zum Ausklang des Tages ist: Die geplante Ausweitung des Euro-Rettungsschirms EFSF ist am Dienstagabend vom slowakischen Parlament abgelehnt worden. Damit ist die Regierung von Premierministerin Iveta Radicova ebenfalls gescheitert. Radicova hatte das Votum mit der Vertrauensfrage verbunden.

Die WELT berichtet:

Sie pokerte hoch und verlor: Obwohl Iveta Radicova noch im vergangenen Wahlkampf gegen Hilfen für Griechenland gewettert hatte, setzte sie am Dienstag alles auf die Euro-Karte. Die slowakische Premierministerin verknüpfte ihr politisches Schicksal mit der Erweiterung des Euro-Rettungsschirms EFSF – und stürzte durch die Ablehnung mitsamt ihrer Regierung.

„Die Vertrauenswürdigkeit der Slowakei hat für mich Priorität“, hatte die 54-Jährige noch vor dem Votum gesagt. Weil sie die Abstimmung mit der Vertrauensfrage verbunden hatte und ihr der neoliberale Koalitionspartner SaS wie auch die Opposition die Gefolgschaft verweigerten, zerbrach ihre erst seit Juli 2010 amtierenden Regierung.

Mit ihrem Werben für die Reform des Euro-Rettungsschirms vollzog Radicova eine deutliche Kehrtwende. Noch 2010 machte sie Wahlkampf mit der Parole: „Slowakische Rentner sollen nicht für reichere Griechen zahlen müssen!“ Auch mit diesen Sprüchen verdrängten die vier bürgerlichen Parteien schließlich den bisherigen sozialdemokratischen Premierminister Robert Fico.

Sofort nach dem Regierungsantritt sorgte das Radicova-Kabinett dafür, dass sich die Slowakei als einziges Mitgliedsland der Eurozone nicht an der Griechenlandhilfe beteiligte.

Anfangs waren sich Radicova und ihre Koalitionspartner einig darin, alle Pläne zum Euro-Rettungsschirm abzulehnen: Es sei ein Fehler, „Schulden mit noch mehr Schulden zu bekämpfen“, hieß es in der Koalition einhellig.

Obwohl diese Haltung auch sinngemäß im Regierungsprogramm festgeschrieben wurde, hält inzwischen nur noch die neoliberale SaS daran fest. Radicova begründete ihre Umdenken schon Ende Juli 2011: „Jetzt geht es nicht mehr um einzelne Länder, sondern um den Euro an sich.“

Währenddessen sorgt sich die BILD darum, wie das „Euro-Drama“ denn jetzt weiter geht:

Premierministerin Radicova und Sozialdemokrat Fico müssen Gespräche über eine große Koalition aufnehmen. Danach wäre eine zweite Abstimmung über den Euro-Rettungsschirm möglich. Ob das noch diese Woche klappt, ist unklar.

Die Zeit drängt – die Finanzmärkte warten auf grünes Licht. Fakt ist: Mit dem Nein der Slowaken ist die Ausweitung des Rettungsschirms auf 440 Milliarden Euro vorerst blockiert.

Was, wenn die Slowaken auch im möglichen zweiten Anlauf nicht zustimmen? An den laufenden Rettungsaktionen der Euro-Zone würde sich zunächst nichts ändern. Irland und Portugal erhalten Notkredite aus dem Fonds, dafür reicht der bisherige Garantierahmen. Auch auf das laufende Hilfsprogramm für Griechenland hätte das Nein in Bratislava keine Auswirkungen.

Fraglich ist aber, ob ein neuer Vertrag geschlossen würde, der von allen Parlamenten ratifiziert werden müsste.

Heikel daran: Wenn ein Land wie die Slowakei aussteigen kann, könnten auch andere kritische Staaten wie Finnland ihre Bereitschaft aufkündigen.

Und das wäre das beste, was Europa passieren könnte!




Kommt Gilad Schalit in wenigen Tagen frei?

Ein optimistischer Naom Shalit mit dem Foto seines SohnesOffenbar ist es jetzt zu einem spektakulären Deal zwischen der israelischen Regierung und der islamischen Terrororganisation Hamas gekommen. Nach mehr als fünf Jahren Geiselhaft soll der Soldat Gilad Shalit freikommen. Im Gegenzug würde Israel rund 1000(!) militante Palästinenser freilassen. Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat die Einigung bereits bestätigt.

Der Spiegel berichtet:

Er galt als der prominenteste Gefangene des Nahen Ostens: Im Juni 2006 wurde Gilad Schalit von einem palästinensischen Kommando auf der israelischen Seite der Grenze zum Gaza-Streifen gefangen genommen. Jahrelang hatten sich die Vermittler um seine Freilassung bemüht – erfolglos.

Schalit diente der Hamas als Faustpfand in ihren Bemühungen um die Freilassung von Militanten, über seinen Gesundheitszustand war nichts bekannt, es war sogar unsicher, ob er überhaupt noch am Leben war.

Nun, nach fünf Jahren, haben sich die Hamas und Israel laut einem Rundfunkbericht auf einen Deal zur Freilassung von Schalit geeinigt. Demnach käme der entführte Soldat Anfang November frei. Im Gegenzug würde Israel rund tausend militante Palästinenser freilassen. Ein ranghoher Hamas-Vertreter in Kairo bestätigte den Deal.

Der israelische Ministerpräsident Benjamin Netanjahu hat am Dienstagabend eine Einigung über einen Gefangenaustausch ebenfalls bestätigt. Netanjahu sagte zu Beginn einer Sondersitzung seiner Regierung: „Es ist das beste Abkommen, das wir in diesen stürmischen Zeiten im Nahen Osten erzielen konnten.“

Die Einzelheiten seien zuletzt in Kairo unter ägyptischer Vermittlung vereinbart worden. Netanjahu dankte auch dem deutschen Unterhändler sowie Bundeskanzlerin Angela Merkel für ihre Unterstützung. Es wurde damit gerechnet, dass die israelische Regierung die Vereinbarung noch am Dienstagabend billigt.

Sollte Gilad Shalit wirklich wieder in Freiheit kommen, wäre dies ein unfassbarer Augenblick. Viele Menschen haben weltweit für Shalit gebetet. Dass Israel im Gegenzug rund 1000 militante Palästinenser dafür in die Freiheit entlässt, zeigt, wie wichtig für die Israelis ein Menschenleben ist.

(Foto: Ein optimistischer Naom Shalit mit dem Foto seines Sohnes)




Piusbrüder weisen Graumann-Vorwürfe zurück

Sehr geehrter Herr Dr. Graumann, anlässlich Ihrer Begegnung mit Papst Benedikt XVI. bei seinem Deutschlandbesuch brachten Sie die Sprache auch auf die Piusbruderschaft. Wörtlich sagten Sie: „Das Thema Piusbrüder, die (nach) unserer Meinung nach wie vor für Fanatismus, Fundamentalismus, Rassismus, Antisemitismus, ja schlicht für finsterstes Mittelalter und für Unversöhnlichkeit pur stehen, schmerzt uns nach wie vor.“ Lassen Sie mich hierzu einige Anmerkungen machen.

(Offener Brief des Distriktoberen der Priesterbruderschaft St. Pius X. an den Vorsitzenden des Zentralrates der Juden in Deutschland, Herrn Dr. Dieter Graumann)

Am 17. 9. 2011 stellte Ihnen die F.A.Z. nach Ablauf des ersten Jahres Ihrer neu angetretenen Aufgabe als Vorsitzender des Zentralrates einige Fragen. Unter anderem auch, ob es ihnen gelungen sei, ein neues „frisches, fröhliches Judentum“ zu zeigen, wie sie dies vor Ihrer Amtsübernahme angekündigt hatten.

Ihre Antwort war:

„Aber ja – und wie sogar! Denn wenn ich sehe, wie unglaublich positiv und kraftvoll sich das neue plurale Judentum in Deutschland entwickelt, ist meine Begeisterung nur ganz schwer zu bremsen.“

Was verstehen Sie, so lautet meine erste Frage, unter „pluralem Judentum“? Pluralismus steht im westlichen Wertekatalog für eine Vielfalt der Meinungen. Ist dieses plurale Judentum nur vielfältig nach innen? Heißt das, es gibt in ihrer Amtsführung eine Vielfalt, aber sie erstreckt sich allein auf die unterschiedlichen Strömungen innerhalb des Judentums?

Sie wissen so gut wie ich, Herr Dr. Graumann, dass Ihre Gemeinschaft nicht homogen ist. Am 10. März 2009 verbrannten orthodoxe Juden in Brooklyn (New York) die israelische Flagge. Ein orthodoxer Jude verlas dazu eine Erklärung:

„By burning the Israeli-Flag we are symbolically declaring that the Israeli State is not representative of the jewish people.“

In der Tat, Herr Dr. Graumann, hier ist ihr Pluralismus gefordert. Aber ist das neue Judentum, das sie verkünden, auch bereit, einen Pluralismus innerhalb der nichtjüdischen Welt anzuerkennen?

„Natürlich“, werden Sie sagen, oder mehr noch: Sie werden diese Frage mit Entrüstung zurückweisen. Der Zentralrat steht für Toleranz und Weltoffenheit, ja für freundschaftliche Beziehungen zu allen Menschen.

Anscheinend findet Ihr Pluralismus in Bezug auf die Piusbruderschaft eine Grenze. Mit der oben zitierten massierten Aufzählung von negativ konnotierten Schlagworten haben Sie klar und unmissverständlich die Grenzen Ihrer eigenen Toleranz abgesteckt.

In diesem Augenblick machen Sie sich zum Gegenpol des Papstes, der 2009 mehr Entgegenkommen gegenüber der Priesterbruderschaft St. Pius X. gefordert hat:

„Mit väterlichem Empfinden gegenüber den Betroffenen hat Papst Benedikt XVI. beschlossen, die kirchenrechtliche Situation der Bischöfe [der Piusbruderschaft] zu überdenken. Mit dieser Maßnahme möchte man die gegenseitigen vertrauensvollen Beziehungen stärken und die Verbindung zwischen der Bruderschaft St. Pius X. und dem Heiligen Stuhl festigen.“

Wer ist in diesem Augenblick der von Ihnen geforderten Pluralität der Meinungen näher: Papst Benedikt XVI. oder Sie, Herr Dr. Graumann?

Man könnte jetzt eingehen auf den Schlagwort-Katalog, mit dem Sie den Papst unpassender Weise konfrontierten. Man könnte beispielsweise fragen: Wie „fanatisch“, „fundamentalistisch“ und „antisemitisch“ es ist, wenn orthodoxe Juden – wie eingangs erwähnt – eine Israel-Flagge öffentlich verbrennen?

Doch das wäre zu einfach. Dann würde ich dort enden, wo Sie angefangen haben: Bei den inhaltsleeren Hülsen von Schlagworten, die deswegen so medienwirksam sind, weil sie ohne Reflexion nachgeplappert werden können. Sie haben in dem vorhin erwähnten Interview selber angekündigt, als neuer Vorsitzender des Zentralrates gerade nicht auf diesem Niveau verweilen zu wollen. Ihre Worte waren:

„Das Judentum darf nicht verengt werden auf Formeln wie Schoa plus Antisemitismus. Niemand muss mir sagen, dass diese Themen wichtig sind. Aber wir Juden dürfen uns doch von ihnen nicht dominieren lassen. Wir können nicht in der Vergangenheit und nicht in den uns widerfahrenen Katastrophen leben. Schon gar nicht dürfen diese unsere Identität ausmachen. Wir dürfen uns nicht auf den Status einer Opfergemeinschaft, die wir schon lange nicht mehr sind, reduzieren lassen und schon gar nicht immerzu chronisch melancholisch Trauer zelebrieren.“

Was sind Ihre Worte in der Gegenwart des Papstes anderes, als das gebetsmühlenartig Wiederholen der „Formeln wie Schoah plus Antisemitismus“, wie Sie es selbst ausdrücken? An jenem 22. September im Bundestag sind Sie Ihrem selbst gestellten Anspruch nicht gerecht geworden.

Um also diese „Formeln“ endgültig zu überwinden, frage ich Sie offen: Wie kommen Sie dazu, der Priesterbruderschaft St. Pius X. „Antisemitsmus“ vorzuwerfen?

Sie wissen genauso gut wie ich, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. sich längst klar und unmissverständlich von den unsäglichen Verirrungen des Bischofs Williamson distanziert hat. Sie wissen so gut wie ich, dass Bischof Williamson wegen seiner verletzenden Äußerungen von seinem Amt als Leiter des Priesterseminars in La Reja (Argentinien) abberufen wurde, nicht zuletzt wegen des Schmerzes, den solche Worte all jenen zufügen, welche die sinnlose Verfolgung der Schoah selbst erlebet haben, ihre Nachkommen mit eingeschlossen.

Es ist also nicht glaubwürdig, wenn Sie ob der Äußerungen von Bischof Williamson die Piusbruderschaft als „antisemitisch“ bezeichnen wollten. Dann könnte man, um es in einem Vergleich zu sagen, auch die SPD als „Kinderschänderpartei“ bezeichnen, weil der ehemalige SPD-Bundestagsabgeordnete Jörg Tauss wegen des Besitzes von kinder- und jugendpornografischen Material rechtskräftig verurteilt wurde.

Nein, das ist es nicht. Wir wollen offen sprechen, Herr Dr. Graumann: Der Stein des Anstoßes ist nicht Williamson; auch nicht der Islam, oder eine an den Haaren herbeigezogene „Frauenfeindlichkeit“, wie Sie dies im Anschluss an Ihr Treffen in der ARD äußerten. Der Stein des Anstoßes ist einzig und allein die Frage: Ist Jesus Christus, der Sohn Mariens, der dem Judenvolk verheißene Erlöser oder nicht.

Schon Ihre Vorgängerin, Charlotte Knobloch, hat versucht, die Diskussion auf diesen Punkt zu bringen:

„Insbesondere die Karfreitagsfürbitte der tridentinischen Liturgie mit der Bitte um die Missionierung und Erleuchtung der Juden stellt für mich eine noch größere Diskriminierung dar als die Äußerungen des Herrn [Bischof] Williamson.“

Sie wissen so gut wie ich, dass die Priesterbruderschaft St. Pius X. hier nicht den Vorgaben einer nachkonziliaren „political correctness“ folgt.

Die stillschweigende, nachkonziliare Übereinkunft besteht darin, Jesus Christus wohl als den Erlöser für die Heiden, nicht jedoch für die Juden gelten zu lassen. Für das jüdische Volk gebe es, so lautet die neue Formel, einen „separaten Heilsweg“. Daher sei es nicht statthaft, für die „Bekehrung des jüdischen Volkes“ zu beten, wie dies die katholische Kirche 2000 Jahre lang getan hat, und Papst Benedikt in seiner erneuerten Karfreitagsfürbitte wieder betont.

Dieser selbstauferlegten Umdeutung des Heilsgeschehens können wir aus Gewissensgründen nicht folgen. Im Gegenteil: Wir weisen sie entschieden zurück.

Die Begründung ist klar und besonders für Sie als Juden evident: Es gibt keinen unterschiedlichen Heilsweg für Juden und Nichtjuden, weil Jesus Christus selber seiner Herkunft nach Jude ist. Der Erlöser, an den wir glauben, ist geboren von einer jüdischen Mutter (Lk 1,26), ist aufgewachsen in einer jüdischen Familie (Mt 2,23), war einem jüdischen Stamme zugehörig (Haus David; Lk 2,4), hat sich an die jüdischen Gesetze gehalten (Lk 2,39), seine Jünger waren Juden (Lk 10,1), seine Kirche wurde zu allererst auferbaut auf Juden, nämlich den zwölf Aposteln (Mt 10,2). Ja, die Verwurzelung war so tief, dass zunächst nur jene Christen als „Vollchristen“ bezeichnet wurden, die zugleich jüdischer Abstammung waren (u.U. sogar beschnitten, vgl. Timotheus) und die Taufe empfangen hatten.

Die Spaltung kam allerdings schon zur Zeit Jesu. Die Oberpriester und Pharisäer waren nicht bereit, das Evangelium des Messias anzunehmen. Es erfüllte sich das Wort des Psalmisten: „Der Stein, den die Bauleute verwarfen, ist zum Eckstein geworden“ (Ps. 117,22). Baruch Rabinowitz fasst es in einem Satz zusammen: „Aus dem biblischen Judentum entstand das rabbinische Judentum“.

Wie kann man widerspruchsfrei behaupten: Es gibt einen jüdischen Messias – Jesus Christus – für die ganze Welt, nur für sein eigenes Volk, das Volk der Juden, sei er ohne jede Bedeutung? Wenn Jesus der Messias ist, dann ist er es gerade und besonders für das jüdische Volk, denn das ist das Volk seiner Herkunft.

Trotz ihrer, unserer Meinung nach, gehässigen Äußerungen anlässlich des Papstbesuches, steht die Priesterbruderschaft St. Pius X. nach wie vor voll und ganz zu den Worten des heiligen Paulus, der selber Jude war:

„Liebe Brüder, meines Herzens Wunsch ist und ich flehe auch zu Gott für sie [die Juden], dass sie gerettet werden.“ (Röm 10,1)

Ja, Herr Graumann, die Bischöfe und Priester der Priesterbruderschaft St. Pius X. haben eine Sehnsucht danach, dass auch das jüdische Volk Christus anerkennt als den „baruch ha ba’a b’schem haschem“ (Ps 117,26), den „Gepriesenen, der kommt im Namen des Herrn“. Diese Worte werden im lateinischen Messopfer nach dem dreimaligen Sanctus gebetet.

Im Namen Jesu gibt es keine Gewalt, wie dies Kirchenhasser unserer modernen Gesellschaft immer wieder zu behaupten suchen. Die ersten Christen haben ihren Glauben ausgebreitet, nicht weil sie Gewalt angewendet, sondern weil sie Gewalt in Liebe ertragen haben. Zu hunderttausenden wurden sie in den Arenen des römischen Imperiums getötet, während ein vom Blutrausch angestacheltes Volk grölte. Sie haben es ertragen, weil unser Messias ein gekreuzigter Messias ist.

Vielleicht lächeln sie über diesen gekreuzigten Messias, wie der bekannte jüdische Schriftsteller Heinrich Heine in seiner Dichtung „Deutschland. Ein Wintermärchen“, als er bei Paderborn ein Kreuz erblickt:

„Mit Wehmut erfüllt mich jedesmal
Dein Anblick, mein armer Vetter,
der Du die Welt erlösen gewollt,
Du Narr, du Menschheitsretter!“

Was Heine an dieser Stelle – vielleicht ungewollt – bestätigt, ist heute aufs Neue die Stärke unserer Religion. In einer Zeit, da falsche Religionen weltweiten Terror verbreiten, da man sich erdreistet, Terror und Gewalt sogar in den christlichen Glauben zu projizieren, wie unlängst bei den Anschlägen in Norwegen, steht diese Aussage wie ein leuchtender Stern am Himmel: Christus hat im Gegensatz zu allen anderen Weltanschauungen die gewaltlose Bereitschaft gefordert, für die Wahrheit einzustehen. Also nicht „töten um des Glaubens willen“, sondern leiden um des Glaubens willen, wenn es sein muss unter Hingabe des eigenen Lebens. Das ist die eigentliche Symbolik des Kreuzes und die Lehre des Christentums.

Der Sohn Gottes mag am Kreuz machtlos erscheinen, seine Wahrheit aber ist voller Kraft und gleichzeitig Vorraussetzung für das Wirken des Heiligen Geistes. Das bringt den wahren Frieden auf Erden, nicht eine sich ewig wiederholende Gewaltspirale von „heiligem Krieg“ und „Vergeltungsschlag“, wie dies heute im Land Ihrer Väter praktiziert wird.

So will ich angesichts der von Ihnen öffentlich zitierten Schlagworte nicht aufs Neue Gräben des Hasses ausheben, sondern die Lösung zum Frieden auch und gerade für das Land der Verheißung zitieren, die aus dem Lukas-Evangelium stammt:

„Als Jesus die Stadt [Jeruschalaim] sah, weinte er und sprach: ‚Wenn doch auch du erkannt hättest, was dir zum Frieden dient“ (Lk 19,41)

Ich möchte schließen mit der Reminiszenz an die heilige, jüdische Ordensschwester, Dr. Edith Stein – Sr. Theresia Benedicta a Cruce. Das Schicksal dieser Frau ist zudem die Antwort auf Ihre völlig falsche Beurteilung von Pius XII, dessen Seligsprechung Sie in Ihrer Rede ablehnen.

Ihr Tod in Auschwitz ist der schmerzliche Beweis dafür, dass das Schweigen von Papst Pius XII. vielen Hundertausenden von Juden das Leben gerettet hat. Edith Stein wurde am 2. August 1942 aus dem Karmel von Echt (NL) deportiert als Racheakt auf ein offizielles Hirtenschreiben der holländischen Bischöfe. Pius XII. wusste, dass die Klöster in und um Rom zum Bersten gefüllt waren mit Juden, die man dort versteckte, um sie vor dem sicheren Tod zu bewahren. Was die holländischen Bischöfe durch ihr unkluges Schreiben verursacht haben, hat Pius XII. durch seine Klugheit verhindert: Jede Provokation hätte die Deportation aller „nichtarischen“ Klosterinsassen und damit den sicheren Tod für tausender Ihrer Vorfahren bedeutet. Die Kirche hat – das zu Ihrem geschichtsverfälschenden Vorwurf des „Schweigens“ – bereits in der Enzyklika „Mit brennender Sorge“ unter Pius XI. den Nationalsozialismus verurteilt, zu einer Zeit also, da England und andere europäische Länder noch mit Hitler paktierten.

Es war am letzten Tag vor ihrem Ordenseintritt in den Karmel. Es war Ediths Geburtstag und zugleich jüdischer Festtag, der Abschluss de Laubhüttenfestes. Auf dem fast einstündigen Heimweg von der Synagoge versucht die Mutter vergeblich, Edith Stein von ihrer Berufung als Ordensschwester zurückzuhalten. Die Worte dieser alten Frau bringen die gesamte theologische Auseinandersetzung auf einen Punkt:

„Warum hast du es [den katholischen Glauben] kennengelernt. Ich will nichts gegen ihn [Jesus Christus] sagen, er mag ein sehr guter Mensch gewesen sein. Aber warum hat er sich zu Gott gemacht?“

Wegen ihrer jüdischen Herkunft wird Sr. Maria Benedicta neun Jahre später von der Gestapo verhaftet. In einem Brief an ihre Ordensoberin schreibt sie:

„Bitte erlauben [Sie] mir, mich dem Herzen Jesu als Sühnopfer für den wahren Frieden anzubieten: Dass die Herrschaft des Antichristen wenn möglich ohne einen neuen Weltkrieg zusammenbricht und eine neue Ordnung aufgerichtet werden kann“.

Mögen die Worte dieser heiligen Ordensfrau in Erfüllung gehen.

Pater Franz Schmidberger, Stuttgart


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(Foto oben: Dieter Graumann, l. und Pater Franz Schmidberger)




Iran: 90 Peitschenhiebe Strafe für Schauspielerin

Einen wahren Alptraum erlebt jetzt die iranische Schauspielerin Marsieh Wafamehr. Sie wurde zu einem Jahr Gefängnis sowie 90 Peitschenhieben verurteilt, weil sie in einem irankritischen Film ohne einen Hidschab, ein Kopftuch, zu sehen sei.  Zu dem „Richtspruch“ gab es keine offizielle Erklärung. Nach Angaben der oppositionellen Website kalameh.com legte ihr Anwalt Berufung gegen das Urteil ein.




Linksterror: Dritter Bahnanschlag verhindert

Die Serie versuchter Terroranschläge durch Linksextremisten reißt nicht ab. Erneut konnten die Brandsätze in der Nähe des Berliner Hauptbahnhofs rechtzeitig entschärft werden. Die Täter verkündeten in einem Bekennerschreiben, die Hauptstadt in einen „Pausenmodus“ versetzen zu wollen.

BILD berichtet:

Eine unheimliche Serie von versuchten Brandanschlägen verunsichert die Hauptstadt! Jetzt wurden Brandsätze nördlich des Hauptbahnhofs entdeckt – nur wenige Stunden nachdem ein Anschlag auf eine S-Bahnstrecke im Südosten Berlins verhindert worden war.

Der Fundort liegt nach Polizeiangaben nur wenige Hundert Meter von dem Tunnel entfernt, in dem schon am Montag sieben Behälter mit brennbarer Flüssigkeit entdeckt wurden.

„Wir gehen von einem weiteren Brandsatz aus”, sagte ein Polizeisprecher. Der Tunnel wurde gesperrt, Züge umgeleitet.

Die Machart der Brandsätze ist nach Polizeiangaben die gleiche wie bei den bisherigen Anschlagversuchen.

Die Bomben waren an beiden Seiten der Bahntrasse deponiert. Jeder Brandsatz bestand aus mehreren Behältern mit offenbar brennbarer Flüssigkeit, so die Polizei.

Gehen alle Brandsätze auf das Konto der autonomen Gruppe „Hekla-Empfangskommitee – Initiative für mehr gesellschaftliche Eruptionen“?

Gut möglich: Die Machart aller Brandsätze ähnelt sich. Zum gestrigen Anschlagsversuch auf den Hauptbahnhof hat die Gruppe sich bereits bekannt!

Im Bekennerschreiben sprachen die Chaoten davon, die Hauptstadt in einen „Pausenmodus“ legen zu wollen.

Auch wenn geistige Brandstifter wie Ströbele & Co. es strikt verneinen: Die Zeiten der Roten Armee Fraktion sind zurück. Mit dem Unterschied, dass sich der Staat damals gegen den Terror zur Wehr setzte.




Spiegel huldigt Linksextremen

In einem aktuellen Artikel huldigt der Spiegel den Linksextremen von „linksunten.indymedia“ und verharmlost damit eine Seite, die beispielsweise nach den Ereignissen in London offen zu Gewalt aufgerufen hatte. Überhaupt sind Gewaltaufrufe dort keine Seltenheit und die geistige Nähe zur RAF ist nur allzu oft deutlich, spätestens im Kommentarbereich. Doch während in der Berichterstattung über PI geradezu mit der Lupe nach irgendetwas gesucht, was sich aus Sicht linker Schreiberlinge gegen PI verwerten lässt, ist man beim Spiegel auf dem linken Auge blind, kaum dass es um die Gesinnungs-Genossen bei Indymedia geht.

Der besagte Artikel auf Spiegel-Online handelt zuerst von der Presseerklärung jener linken Terroristen, die unter dem Namen „Hekla-Empfangskomitee – Initiative für mehr gesellschaftliche Eruptionen“ jüngst einen Brandanschlag auf den Berliner Hauptbahnhof verübt haben und damit nur knapp gescheitert sind, weil Sicherheitskräfte den Anschlag (zum Glück!) rechtzeitig vereiteln konnten. Und es wird berichtet, dass die Presseerklärung auch auf der linksextremen Internetseite „linksunten.indymedia“ erschienen sei.

Was danach folgt, lässt endgültig am Verstand linker Redakteure zweifeln: es werden Zitate aus dem Forum von „linksunten.indymedia“ präsentiert, die dazu dienen sollen, zu bestätigen, was der Spiegel schon in der Überschrift proklamiert: Die „linke Szene spottet über Bekennerschreiben“. Ähnlich wie bei PI, nur andersherum, wird versucht, durch das Verwenden fein säuberlich herausgesuchter Zitate ein – in diesem Fall – möglichst positives Bild zu zeichnen. Das klingt dann beispielsweise so:

In einem Beitrag wird die Begründung von Hekla zitiert: „Deutsche Soldaten morden weltweit ohne Zustimmung der Bevölkerung“. Der Verfasser des Kommentars schreibt dazu: „Feige Idioten legen Brandsätze ohne Zustimmung der Bevölkerung… was macht Euch besser? Meine Zustimmung habt Ihr nicht.“

Weiter werden Kommentare zitiert, in denen es heißt, die Anschläge seien „feige und dumm“ gewesen und Gewalt würde nicht funktionieren. So weit, so gut. Wer jedoch auf die Seite „indymedia.linksunten“ geht, findet gleich als erstes den folgenden Leserkommentar, den der Spiegel offenbar nicht vorzeigenswert fand. Unter der Überschrift „Radikal protestieren“ schreibt ein anonymer User:

Schöne Aktion, aber dieses Bekennerschreiben mit all diesen moarlischen Protest, von wegen 70% gegen Krieg und Coltan aus Afrika, hättet ihr euch sparen können. Das ist bürgerliches Rumgejammere und zeugt von einer falschen, geradzu affirmativen Einschätzung der Verhältnisse.

Darauf schrieb ein weiterer Anonymer unter dem Titel „fail“:

Ist wohl auch ein bisschen schief gelaufen das, dass Bekennerschreiben trotz verhindern des Brandanschlags im Netz steht. Das kommt jetzt bisschen komisch…

Und der ein dritter anonymer Leser fügte unter der Überschrift „Nein“ hinzu:

Es haben nicht alle Anschläge geklappt, aber wenn ich der bürgerlichen Presse glauben kann, dann gab es mindestens einen erfolgreichen. Gut so! Weiter so!

Erst im vierten Kommentar kommt ein Leser kritisch darauf zu sprechen, dass man sich doch nicht von einer „antimilitaristischen Grupperierung“ sprechen könne, „wenn man selber zu Gewalt greift“. Schon der fünfte Anonyme weist den vierten jedoch zurecht:

Das ganze nennt sich das Zweck/Mittel Dilemma… wenn wir einer deontologischen Ethik folgen, dürfen wir keine Gewalt einsetzen, auch nicht um Gewalt zu beenden.
Folgen wir jedoch einer konsequentionalistischen Ethik, ist dies durchaus möglich, sofern, das Ergebnis besser ist als der Ausgangszustand (worüber wir in diesem Fall natürlich streiten können).

Auch der siebte Kommentar, verfasst von einem Freund des Unterstriches namens „c_h_r_i_s.“, sieht das ähnlich:

Es scheint ja neuerdings in einigen Basisgruppen nicht mehr angesagt zu sein die politischen Aktionen an Wirkung, politischem Ziel und gewünschtem Ergebnis auszurichten.
„Gewalt gegen Sachen, nicht gegen Menschen“ ist dagegen das angesagte Mittel der politischen Agitation, „wieso-weshalb-wozu“ ist nachrangig.

Nach einigen Ausführungen von Nummer sieben (sie seien der hiesigen Leserschaft erspart) endet der erste Thread. Erst im zweiten Thread findet sich einer der im Spiegel zitierten, kritischeren Kommentare. Ein Überblick über den ganzen Kommentarbereich führt zu dem Ergebnis, dass mitnichten die linke Szene über das Bekennerschreiben spottet, sondern ein recht großer Teil der Leser Sympathie für die Anschläge bekundet, ein anderer Teil von der Frage umtrieben ist, was die Täter an ihrem Schreiben oder dem Anschlag aus linksextremer Sicht hätten „besser“ machen können und ein dritter Teil, der bei weitem nicht die Mehrheit der Kommentare ausmacht, sich wirklich von der Gewaltanwendung distanziert.

Als in den vergangenen Wochen mit verklärenden und verleumderischen Artikeln, unter der Verwendung illegal beschaffter persönlicher Daten, in linken Medien (u. a. auch im Spiegel) gegen PI gehetzt wurde, verhielt es sich stets anders herum: da wurde mit der Lupe nach den wenigen Leserkommentaren gesucht, die hier irgendwann erschienen (und nicht rechtzeitig gelöscht worden) sind, aus denen sich auch nur irgendwie irgendetwas extremistisches ableiten ließ. Da wurde genauso selektiv in Emails und Skype-Nachrichten nach „Verwertbarem“ gesucht und dieses teilweise sogar verfälscht veröffentlicht, um ja den falschen Eindruck zu erzeugen, PI sei verfassungsfeindlich und extremistisch.

Bei wirklichen Verfassungsfeinden und Extremisten aus dem linksextremen Milieu wird dagegen nicht nur das Linke, sondern auch das rechte Auge zugedrückt. Das zeigt, was man von der Berichterstattung solcher Medien halten sollte: überhaupt gar nichts.




Wall Street: „Christen“ schreien für Sozialismus

In den USA versuchen jetzt auch linksgerichtete Pastoren, das biblische Evangelium gegen den Sozialismus einzutauschen. So verkündigt unter anderem der bekannte US-Prediger Jim Wallis, Jesus würde heute bei den Protestlern verweilen.

Idea.de  berichtet:

An den wachsenden Protesten gegen soziale Ungerechtigkeit und die Macht der Banken in den USA beteiligen sich auch Christen. Unter dem Motto „Occupy Wall Street“ (Besetzt die Wall Street) gehen seit dem 17. September in zunehmenden Maße Menschen in New York und anderen US-Städten auf die Straße.

Über soziale Netzwerke im Internet breitet sich die Bewegung gegen die Habgier der Finanzmärkte über die Vereinigten Staaten hinaus weltweit aus. Für den 15. Oktober sind Demonstrationen in Afrika, Asien und Europa geplant, auch in Berlin. Der frühere Vorsitzende der Linkspartei und ehemalige SPD-Chef Oskar Lafontaine rief die Deutschen zur Mitwirkung an Protesten gegen die „Diktatur der Finanzmärkte“ auf. In den USA formiert sich die Bewegung auch unter dem Motto „Wir sind die 99 Prozent“, nämlich die Mittelschicht und die Armen. Bei den New Yorker Demonstrationen betonte der evangelische Theologiestudent Rix Thorsell, Jesus habe sich an die Seite der „99 Prozent“ gestellt: „Er hat nicht das Establishment unterstützt, sondern sich zu den Armen gesellt und mit ihnen gegessen.“ Pastor Tom Martinez von der Vereinigten Kirche Christi sagte der ökumenischen Nachrichtenagentur ENInews (Genf), Christen und Anhänger anderer Religionen protestierten gegen „die wachsende und unkontrollierte Macht der Unternehmen“. Martinez gehört der interreligiösen Organisation Brooklyn Congregations United (Vereinigte Gemeinden in Brooklyn) an. Er verglich die heutigen Proteste mit der Bürgerrechtsbewegung des 20. Jahrhunderts und dem Baptistenpastor Martin Luther King (1929-1968) als einem ihrer Anführer.

Evangelikale: Armut bekämpfen – aber wie?

Bei einer Podiumsdiskussion am 6. Oktober in New York waren sich führende Evangelikale aus politisch unterschiedlichen Richtungen einig, dass Armut ein Schlüsselproblem sei, das Christen nicht übergehen dürften. Die Autoren Lisa Sharon Harper und D.C. Innes stellten ihr neues Buch „Left, Right & Christ: Evangelical Faith in Politics“ (Links, rechts & christlich: Evangelikaler Glaube in der Politik) vor. Als Repräsentant der Konservativen sagte Richard Land, (Washington), Präsident der Kommission für Ethik und Religionsfreiheit des Bundes der Südlichen Baptisten, für ihn sei die Marktwirtschaft das beste System, um soziale Missstände zu beheben. Die Linke setze bei dieser Aufgabe mehr auf staatliche Eingriffe, während die Konservativen eher an private Wohlfahrt dächten. Als Repräsentant der linksevangelikalen Strömung warnte Jim Wallis (Washington), Leiter der Kommunität Sojourners (Gäste), davor, Amerika mit dem Kapitalismus gleichzusetzen: „Wir sollten zuerst Christen sein und erst danach Amerikaner.“

Es ist beileibe nicht das erste Mal, dass christliche Führer ihre Schäfchen auf Abwege führen. Hören Sie hier einen erschütternden Bericht über die Zustände auf diesen Veranstaltungen

„Sex, drugs and criminals: Occupy Wall Street getting ugly“:




DuMont & Spiegel: Gutes & schlechtes Schnüffeln

Der Chaos Computer Club hat die Welt wissen lassen, welcher Methoden der Online-Spionage sich die Sicherheitsbehörden bedienen. Die Empörung über die Überwachung von Bürgern mit Hilfe sogenannter Trojaner ist groß. Aufgeregt reagieren auch diejenigen, die sich die Ergebnisse eines privaten Einsatzes von Spionagesoftware gegen die Autoren von PI zu eigen machten. Ergebnisse, die man nutzte, um eine Überwachung dieses Blogs durch staatliche Stellen und mit exakt den Methoden zu fordern, die man nun bei staatlichen Stellen als bedenklich ansieht.

(Von nockerl)

So fragte der Spiegel noch vor wenigen Tagen seine Leser – und den Verfassungsschutz – ob denn PI und dessen Autoren nicht ein Fall für die staatlichen Verteidiger des Grundgesetzes sei. Grundlage der impliziten Forderung waren ohne jeden richterlichen Beschluss und damit außerhalb jeden rechtsstaatlichen Verfahrens beschaffte E-Mails und Skype-Konversationen der einzelnen PI-Autoren (und Administratoren). Neben dem Spiegel forderte vor allem der DuMont-Verlag, der die Anti-PI-Kampagne lancierte, die staatliche Überwachung auf Grundlage dieser illegal beschafften Daten.

So richtig es ist, Sicherheitsbehörden vom Verfassungsschutz bis zur Polizei einer strengen Kontrolle durch die Justiz zu unterwerfen, so wenig nutzen diese, wenn man sie umgehen kann.

Wenn man dem folgte, was DuMont- und Spiegel-Verlag für richtig halten, wäre es für die Behörden in jedem Fall unzulässig, sich mittels Spionagesoftware an die Überwachung seiner Bürger zu machen. Gleichzeitig verlangen die beiden Verlagshäuser das Überwachen freier Bürger durch staatliche Stellen. Und dies fordern die Journalisten, nachdem sie sich durch Tausende von Mails und Skype-Nachrichten diverser PI-Autoren gewühlt haben. Daten und Nachrichten, die sämtlich ohne Kontrolle der Justiz beschafft wurden. Private Details von Menschen, deren Ansichten aber nicht mit Spiegel und DuMont konform gehen.

Damit sind wir auch schon bei den Gründen, warum im Falle einer Überwachung durch der Presse illegal zuarbeitenden Privaten keine Bedenken zu hören sind. Ob ein Bürger in den Augen eines Teils der Medien und damit der vierten Gewalt vor dem Eindringen in die Privatsphäre geschützt werden sollte oder nicht, entscheidet sich offensichtlich anhand der politischen Gesinnung des Betroffenen eines Lauschangriffs.

Das ist auch der Grund, warum die Bundesjustizministerin Leutheusser-Schnarrenberger beim Einsatz von Spionagesoftware gegen PI schweigt. Dafür empört sie sich nun pflichtgemäß auf Zuruf von DuMont und Spiegel umso lauter. Das Recht auf informationelle Selbstbestimmung und die Verteidigung der Privatsphäre der Bürger interessiert die Justizministerin augenscheinlich ebenfalls nur in bestimmten Fällen. Selbst wenn man unterstellt, dass sie sich nur bei der Beschränkung staatlicher Behörden in der Pflicht sieht, so hätte die Politikerin der angeblichen Bürgerrechtspartei FDP sich spätestens dann einschalten müssen, als staatliche Stellen mit illegal beschafften Daten zum Handeln aufgefordert wurden.

Die Forderung nach staatlicher Überwachung von PI ist – wie die Junge Freiheit in ihrer Printausgabe berichtet – ausgegangen wie das Hornberger Schießen. Die Schlapphüte haben unter anderem auf eine Stellungnahme der Bundesregierung verwiesen, die sich ebenfalls nicht veranlasst sah, Gesinnungskontrolle zu betreiben.

Angesichts der Sachlage könnte Terroristen – und die Partei DIE LINKE – bald die Furcht vor Sicherheitsbehörden genommen werden, da die jetzige Empörungskampagne wohl zum Ziel hat, die Verfassungsschützer an die Leine zu legen. Und PI (-Autoren) müssen keine Befürchtungen haben, da kein Anlass zur Überwachung durch Behörden gegeben ist.

Bleibt für PI „nur“ die (weiteren) Überwachung (-sversuche) durch Private im Auftrag der Presse. Auch wenn sich diese damit an ebenjene staatlichen Stellen wendet, die man für das gleiche – aber wie es bislang aussieht rechtsstaatlich abgesicherte – Verfahren medial verurteilt. An dieser Einschätzung ändert auch ein einziges Urteil einer Kammer in Bayern nichts.

Aber bei Spiegel und DuMont vermag man allem Anschein nach keinen Widerspruch in der eigenen Tätigkeit zu erkennen. Dem Journalismus, der der „richtigen“ Sache dient, so scheint man in beiden Häusern zu glauben, ist die Anwendung unterschiedlicher Maßstäbe erlaubt. So denn die ungleiche Betrachtung angesichts des eigenen Sendungsbewusstseins überhaupt auffällt.




Erweiterung des EFSF droht zu scheitern

Wie Welt-Online berichtet, könnte die Erweiterung des Euro-Rettungsschirms EFSF von 440 Milliarden Euro auf 780 Milliarden Euro tatsächlich am Votum der Slowakei scheitern. Die Partei SaS des Parlamentspräsidenten Richard Sulik kündigte heute an, der Abstimmung am Abend fern zu bleiben. Damit hätte Regierungschefin Iveta Radicova keine Mehrheit im Parlament und wäre auf Stimmen der Opposition angewiesen. Die jedoch verfolgt ebenfalls ihre eigenen Interessen. UPDATE: Scheitern nach Parlamentsdebatte immer wahrscheinlicher. Sulik: Rettungsschirm widerspricht „dem gesunden Menschenverstand“.

Derweil orakelt Bild-Online, dass es für den Fall der Nicht-Zustimmung bereits einen „Plan B bis D“ gäbe:

Das sind die drei favorisierten Auswege aus der Klemme:

1. Die Euroländer ändern ihre Vereinbarung so, dass der Rettungsschirm auch ohne aktive Beteiligung der Slowakei erweitert werden kann. Dafür wäre aber die äußerst unwahrscheinliche Zustimmung aller jener Euro-Länder nötig, die die EFSF-Reform bereits gebilligt haben.

2. Die oppositionellen Sozialdemokraten von Ex-Premier Robert Fico sorgen für die in der Koalition fehlenden Ja-Stimmen. Fico kündigte jedoch bereits an, nicht für die EFSF-Erweiterung zu stimmen. Prinzipiell sei seine Partei zwar für die Reform, knüpfe eine Zustimmung aber an eine Regierungsumbildung oder vorgezogene Wahlen.

3. Die mitregierenden neoliberalen Rettungsschirm-Gegner von der Partei SaS geben ihren Widerstand auf, um die Regierung nicht zugefährden. Dann werden sie aber für ihre eigenen Wähler unglaubwürdig und drohen in ihren ohnehin schon schwachen Umfragewerten noch weiter abzustürzen.

Richard Sulik hatte erst vor kurzem Aufsehen erregt, als er sagte, er sehe die Europäische Union auf dem Weg in einen neuen Sozialismus (PI berichtete). Es deutet sich also ein spannender Nachmittag in Bratislava an.

Update:
Wie Welt-Online berichtet, ist es immer wahrscheinlicher, dass sich in der Slowakei keine Mehrheit für die Erhöhung des EFSF findet. Über die heutige Parlamentsdebatte ist zu lesen:

Radicova hatte noch einmal flehentlich die Vertrauenswürdigkeit und Zuverlässigkeit des Landes gegenüber den Partnern beschworen. „Die Slowakei ist keine Insel und wir sind nicht Robinson.“ Schon gar nicht in Zeiten, da Europa und die Welt die schwierigste Krise seit Ende des Zweiten Weltkrieges durchleide.

Hier könne man nur verantwortlich und gemeinsam handeln. Dies liege auch im Interesse der Slowakei und der Slowaken. Für sie als Premierministerin sei es unannehmbar, dass die Slowakei mit einem Nein zur erweiterten Eurorettung in die Isolation gerate.

Sulik überzeugte das nicht. Er wiederholte in der Debatte vor der Abstimmung noch einmal seine grundlegenden Argumente gegen den erweiterten Euro-Rettungsschirm, was in dem Satz gipfelte: „Dieses Projekt widerspricht dem gesunden Menschenverstand.“ Die Slowakei sei das ärmste Euro-Mitgliedsland, müsse aber proportional den größten Anteil an Hilfsgeldern zahlen, wenn die denn fällig würden. „Ein Slowake müsste dafür durchschnittlich 300 Arbeitsstunden aufbringen, ein Deutscher lediglich 120.“

Sollte es dabei bleiben und Sukiks SaS die Zustimmung zum EFSF verweigern, bliebe den Befürwortern nur noch die Hoffnung auf die Opposition. Dazu schreibt Welt-Online:

Der frühere sozialdemokratische Premier und jetzige Oppositionsführer Robert Fico ist prinzipiell für den Euro-Rettungsschirm, wollte am Dienstag nur aus innenpolitischem Kalkül nicht dafür stimmen, um die Regierung zu Fall zu bringen.

Fico ist bereit, in einer zweiten Abstimmung in den nächsten Tagen Ja zu sagen, wenn er dafür Neuwahlen bekommt. Eine zweite Abstimmung wäre laut slowakischer Verfassung möglich, weil es sich beim Euro-Rettungsschirm um ein „internationales Gesetz“ handelt.

Gut möglich also, dass die EU-Sozialisten ihren Willen mit einiger Verspätung doch noch bekommen, mit Hilfe – wen wunderts? – der slowakischen Sozialisten.




Mannheim sagt Nein zu Islamisierung & Scharia

Am vergangenen Samstag fand auf dem Paradeplatz in Mannheim die schon länger geplante Kundgebung gegen Islamisierung und Scharia statt. Nachdem der ursprünglich vorgesehene Termin aufgrund der Erkrankung zweier Redner nicht stattfinden konnte, lief die Veranstaltung diesmal unter (nahezu) optimalen Bedingungen ab.

(Von Vaterrhein)

Das einzige Ärgernis im Vorfeld der Kundgebung war der genaue Ort des Standes der BPE. Die Stadt hatte den Veranstaltern den Ort zwischen dem Brunnen in der Mitte des Paradeplatzes und dem Stadthaus im Quadrat N1 zugewiesen, direkt an einer der Hauptverkehrsadern innerhalb der Innenstadt.

Den Antrag, die Kundgebung doch noch auf die wesentlich weniger gefährliche, da PKW-freie, Seite des Paradeplatzes zu legen wurde mit dem Hinweis abgelehnt, dort sei bereits eine andere Veranstaltung angemeldet.

Dass es sich hierbei offensichtlich um eine Demonstration des „Vereins der Unsichtbaren e.V.“ handelte, erwähnte die Stadt nicht – über den gesamten Zeitraum der BPE-Veranstaltung hinweg war dort jedenfalls niemand zu sehen.

Nachdem der Aufbau des Standes vonstatten gegangen war, ging es auch schon los. Passanten wurden angesprochen, es konnten wieder sehr interessante Gespräche geführt werden. Erneut zeigte sich hierbei, dass es sehr viele Menschen gibt, die unsere Sorgen um die Islamisierung Europas und Deutschlands teilen. Bis auf einige sehr wenige, schon von anderen Aktionen in Mannheim als der Antifa zugehörig bekannten Personen, gab es niemanden, der unser Flyermaterial unfreundlich ablehnte.

Einige O-Töne:

– Eine Lehrerin, ca. Mitte 30: „Ja, Sie haben Recht, wir sagen das ja schon lange! Leider werden diese Probleme noch nicht ernst genug genommen.“
– Eine sehr betagte Mannheimerin: „Ich will hier keine Kopftücher sehen! Die sollen doch zeigen, wer sie sind!“
– Ein Vater: „Ich habe meinen Sohn von der ersten bis zur dreizehnten Klasse begleitet. Sie glauben ja nicht, was die Türken sich in der Schule erlauben. Und die Lehrer trauen sich nicht, was zu sagen!“
– Eine junge Mutter: „Ich kann nur unterstreichen, was Sie sagen. Die Moslems müssen sich mit UNS vertragen, nicht wir mit denen.“
– Ein Ehepaar, ca. Mitte 40: „Sie haben Recht! Wir sagen das auch schon seit Jahren. Aber es tut ja keiner was.“
– Ein Polizist während der Rede Michael Mannheimers: „Das stimmt – WIR kennen die Zahlen ja!“

Das Einzige, was man als öffentlich auftretender Islamkritiker bei einer gut organisierten Veranstaltung fürchten muss, ist ein „Nein, danke“ wenn jemand einen Flyer oder ein kurzes Gespräch ablehnt. Auch deshalb seien an dieser Stelle noch einmal all diejenigen ermutigt sich in die Öffentlichkeit zu trauen, die bisher noch zögern. Legt eure Bedenken ab – wir kämpfen für eine gute Sache!

Voraussetzung für den reibungslosen Ablauf der Veranstaltung war neben der Tatsache, dass mehr Islamkritiker als linke Störer vor Ort waren, auch, dass die Polizei hervorragende Arbeit geleistet hat – dafür herzlichen Dank! Im Vorfeld der Veranstaltung hatte es, wie schon im Ankündigungsartikel erwähnt, massive Gewaltandrohungen gegeben.

Sie wollten, konnten aber nicht: zwei Linke

Angesichts der Überzahl der an Recht und Gesetz interessierten Bürger am Stand trauten sich die wenigen, den Veranstaltern namentlich bekannten Linksextremisten jedoch nicht, gewalttätig zu werden. Auf indymedia wird zur Zeit behauptet, es seien 50 Linke vor Ort gewesen. Offensichtlich waren diese jedoch ebenfalls zu großen Stücken Teilnehmer der Kundgebung des „Vereins der Unsichtbaren e.V.“, die angekündigten Störungen unterblieben jedenfalls vollständig.

Die erste Rede des Tages hielt Pascal Hilout von ripostelaique.com, ein bemerkenswerter Mann, der gebürtig aus Marokko stammt. Auch anhand seines eigenen Lebensweges, der ihn u.a. zum Studium nach Mannheim und später nach Frankreich führte, zeigte er auf, dass der Islam keineswegs, wie oft behauptet, eine Religion des Friedens, sondern vielmehr ein grausamer Kult der Unterwerfung sei.

Kurz darauf folgte die Rede des zweiten arabischen Muttersprachlers, des Pastors Adel Fouad. Er ging vor allem auf die Situation der Menschen- und Frauenrechte im islamischen Recht, der Scharia ein. Auch konnte er als Araber dem Publikum einige, selbst manchem Islamkritiker unbekannte Details näher bringen: Wer weiß schon, dass der Begriff „Kuffar“ keineswegs „die Ungläubigen“, sondern „die Lebensunwerten“ bedeutet?

Als dritte Rednerin des Tages bekam das Publikum in Mannheim eine hochinteressante Frau aus Malaysia zu hören. Sie heißt Katharina und hat vor Jahren den Islam verlassen, um sich christlich taufen zu lassen. Mittlerweile in Deutschland lebend, hat sie die Möglichkeit, den Vergleich zwischen der muslimischen Gesellschaft Malaysias und der deutschen Gesellschaft zu ziehen.

Teil 1:

Teil 2:

Als letzter Redner dieser Kundgebung folgte Michael Mannheimer. Gewohnt schonungslos präsentierte er die nackten Fakten der Islamisierung und beschrieb anhand etlicher Beispiele, wie sehr mittlerweile der Islam manche Bereiche des Lebens in Deutschland beeinflusst.

Während seiner Rede versuchte ein Muslim sichtlich erregt zum Rednerpult vorzudringen, um Mannheimer anzugreifen. Auch hier leistete die Polizei hervorragende Arbeit, das Antikonfliktteam drängte den im Ausrasten begriffenen Rechtgläubigen einfach ab.
Am Ende seiner Rede präsentierte Mannheimer einen Forderungskatalog an die Politik:

– Ende der Familienzusammenführung aus islamischen Ländern
– Ende der Zuwanderung in die deutschen Sozialsysteme
– Schutz der Bevölkerung vor Gewaltkriminellen durch Abschiebung
– Schutz der Polizisten, keine Namensschilder für Beamte
– u.a.

Teil 1:

Teil 2Teil 3Teil 4Teil 5

Auch die Presse war vor Ort: Mit einem Organisator der Kundgebung führte die türkische Zeitung „Merhaba“ ein Interview und auch die lokale Zeitung „Mannheimer Morgen“ druckte schon am Montag einen Bericht ab, der auch im Internet zu finden ist.

Dass der „Redakteur“ (es handelt sich um Herrn Langenscheidt, lokal@mamo.de, chefredaktion@mamo.de) hier ernsthaft versucht, den Umstand, dass es während der Kundgebung 15 Minuten lang regnete, so zu verkaufen, als seien die Kundgebungsteilnehmer sprichwörtlich „im Regen gestanden“, und dass die Kundgebung außerdem angesichts des „Großaufgebots der Polizei“ nicht als solche zu erkennen gewesen sei, lässt auf einen hohen Grad an Verzweiflung bei diesem Lohnschreiber schließen und ist anhand der Bilder auch zu widerlegen:

Bevor die Kundgebung wie geplant kurz nach 16 Uhr endete, wurden noch zahlreiche interessante Gespräche geführt, neue Kontakte konnten geknüpft werden.

Ach ja, da war ja noch was – oder besser gesagt wer. Der grüne Stadtrat Gerhard Fontagnier! Auch er ließ sich nicht am Stand blicken. Im Vorfeld des ursprünglichen Kundgebungstermins, des 24.9.2011, ließen ihm die Planer der BPE-Kundgebung schriftlich eine Einladung zu einem öffentlichen Gespräch mit einem der Redner zukommen.

Eine direkte Antwort, wie sie unter zivilisierten Menschen in Mitteleuropa üblich ist, bekam man nicht, dafür eine nicht zu übersehende indirekte Antwort. In einem einen Tag später erschienenen Pamphlet des von Gerhard Fontagnier offensichtlich mitorganisierten Vereins „Mannheim gegen Rechts“ findet sich am Ende der Satz: „Mit VertreterInnen von diskriminierenden Positionen darf es keine Diskussion auf Augenhöhe geben.“

„VertreterInnen von diskriminierenden Positionen“ – damit war offensichtlich die überwiegende Mehrheit der am Erhalt ihrer Kultur interessierten Bevölkerung gemeint. Dass zwischen diesen beiden Seiten wohl wirklich niemals eine Diskussion auf Augenhöhe stattfinden wird, bewies Fontagnier mit seinem Verhalten deutlich.

Die an ihn ergangene Einladung offenbarte überdies aufs Neue die Verstrickungen Fontagniers in die linksextreme Szene. Im Text der Einladung wurde dem feinen Herrn Fontagnier mit den teuren Schuhen unter anderem auch Pastor Adel Fouad als Gesprächspartner angeboten. Dass Adel Fouad jedoch nach Mannheim kommen würde, war zu diesem Zeitpunkt niemandem bekannt.

Ebenfalls einen Tag nachdem Fontagnier auf dem Wege der Einladung exklusiv die Information erhalten hatte, dass Adel Fouad vor Ort sein würde, fand sich ebenjene Information auch im Kommentarbereich des oben erwähnten Indymedia-Artikels. Den erneuten Beweis über seine guten Kontakte in den roten Sumpf Mannheims lieferte Gerhard Fontagnier damit selbst.

Für eine Stadt wie Mannheim, eine Stadt also, in der das Fahrrad und das Automobil erfunden wurden, für eine Stadt, in welcher Schiller und Mozart wirkten, für die Stadt der berühmten Mannheimer Schule, für die Stadt Stamitz’ und die Stadt Sepp Herbergers, ist es eine Schande, dass ein solcher Linksextremist im Rathaus als Stadtrat sein Unwesen treiben darf.

Die Demokraten aller Parteien in Mannheim sollten nun mit Nachdruck dafür sorgen, dass Fontagnier von seinen offiziellen Posten abtritt, derer er sich mit seinen extremistischen Verstrickungen nachweislich als unwürdig erwiesen hat!


Wenn Sie Interesse an einer Mitarbeit bei BPE oder der PI-Gruppe Rhein-Neckar haben, wenden Sie sich bitte an: vater_rhein@web.de oder pi-rhein-neckar@gmx.de. Es lohnt sich!




Droht Rottenburg wg. Kopp-Verlag ein 9/11?

Unglaublich! Eine völlig neue linke Masche, um Islamkritik mundtot zu machen! Die schwäbische Kleinstadt Rottenburg (Foto) wird zu 9/11-New York! Es drohen ein islamischer Terrorangriff mit Brand- und Sprengstoffanschlägen oder mit chemischen und bakteriellen Mitteln, und nach dem „Prinzip selektiver Bestrafung“ ist mit „chirurgischen Schlägen“ zu rechnen.

Der Grund: Der Kopp-Verlag, den die meisten hier kennen, errichtet gerade einen Neubau dort, was einem roten Rübengeist, dem Stadtrat Albert Bodenmiller (BfH/Linke), überhaupt nicht paßt, denn der Kopp-Verlag ist sicher kein Freund der linken Socken und Politkorrekten.

Sozi Bodenmiller spielt deshalb mit der Angst! Der Kopp-Verlag sei rechtsextrem, ausländer- und islamfeindlich. Darum müsse damit gerechnet werden, daß der Islam zurückschlägt. Er, Bodenmiller, habe im nahen Tübingen mit jungen Muslimen gesprochen, die das bestätigten, und:

Da kämen Leute wie der niederländische Rechtspopulist Geert Wilders oder auch der „Starautor“ und „Chefideologe des Kopp Verlags“ Udo Ulfkotte (neues Buch: „Albtraum Zuwanderung“) ins Visier, glaubt Bodenmiller. So wie der Terroranschlag am 11. September 2001 in New York eine Ursache im Verächtlichmachen des Islams habe, könnten islamfeindliche Bücher, wie sie der Kopp-Verlag herstelle und vertreibe, sowie die Beleidigung muslimischer Zuwanderer gewaltsame Anschläge provozieren. Es gebe Hinweise, so Bodenmiller, dass Ulfkotte eine anti-islamische Partei gründen wolle und dafür die Infrastruktur des Kopp-Verlags nutzen wolle.

Da geht einem der Hut hoch, die Strategie dieser Roten Socke ist völlig neu. Da die Linken gegen die Meinungsfreiheit im Kopp-Verlag nichts machen können, versuchen sie es jetzt mit Horror und Angst! Die Bürger sollen sich fürchten, denn:

Es sei deshalb nicht nur mit Brand- und Sprengstoffanschlägen zu rechnen, sondern auch mit dem Einsatz chemischer und bakterieller Mittel. Weil das künftige Verlagsgebäude im Wasserschutzgebiet liegt, sei das Risiko, das Grundwasser zu verseuchen, entsprechend hoch. Aus der Neckaraue bei Kiebingen gewinnt die Ammertal-Schönbuch-Gruppe (ASG) Teile ihres Trinkwassers.

SED-Kommunist Bodenmiller hält darum den vom Gemeinderat gebilligten Bebauungsplan für rechtswidrig! Selbst das verdreckte Löschwasser führt er an, wenn es bei Kopp brennen sollte! Und er hat bereits Kontakt mit dem Tübinger Grün-OB Palmer und dem Landtag aufgenommen. Unsäglich! Fehlt nur noch eine Gerichtsverhandlung! Bei Kopp wird übrigens bereits gebaut! (Mir ist ein vergleichbarer Fall zur Verhinderung eines Bebauungsplans bisher jedenfalls nicht bekannt. Der ganze Artikel der Tübinger Neckar-Chronik steht vorsorglich im Kommentarbereich!)