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Roland Baaders letztes Interview

Am 8. Januar 2012 starb der liberale Publizist Roland Baader, der einen treuen Fanclub hatte. Das aktuelle ef-Magazin widmet ihm faktisch das ganze Heft, was etwas übertrieben erscheint. Viel besser sind Baaders eigene Texte. Kurz vor seinem Tod gab er ein letztes Interview, aus dem wir den letzten aktuellen Abschnitt dokumentieren. Es geht um unsere nicht allzuferne Zukunft. Vor allem die letzte Antwort hat es in sich:

ef: Es gibt Umfragen in Deutschland, die aussagen, dass sich die Bürger eher mehr statt weniger Steuern wünschen. Woher kommt diese Lust der Bürger darauf, ihr halbes Arbeitsleben für den Staat zu arbeiten?

Baader: Die Staatsgläubigkeit ist ein uraltes Phänomen. Ebenso der Neid und die Trägheit. Rund Dreiviertel der Bevölkerung ist in irgendeiner Weise direkt oder indirekt vom Wohlfahrtsstaat abhängig. Sie wissen oder ahnen, dass Steuerkürzungen oder sinkende Staatsverschuldung ihre Privilegien und Almosen gefährden. Also sind sie dagegen. Außerdem hoffen sie, dass die Umverteilung von oben nach unten hei hohen Steuern besser funktioniert als bei niedrigen. Hinzu kommt, dass nur ganz wenige Bürger verstehen, wie Markt und Kapitalismus ihr Leben verbessert und sie vor dem Hungertod und der Knechtschaft bewahrt haben. Die meisten verstehen nicht, dass die Volkswirtschaft ein biologisches System ist und kein mechanisches. Also halten sie alles für machbar und wollen, dass die politischen Macher das notwendige Geld dafür bekommen. Ein schrecklicher Irrtum. Der Staat kann kein Problem dauerhaft lösen, er ist das Problem.

ef: Sie haben die amerikanische Bankenkrise vorausgesehen. Nun sehen Sie auch Europa vor einem Wirtschaftscrash. Gibt es keine Rettung mehr?

Baader: Nein. Der „point of no return”, der Zeitpunkt, an dem noch eine Umkehr möglich war, ist schon lange überschritten. Nur mit der genannten Parallelwährung könnte wenigstens das Schlimmste gemildert werden, sofern es sich um echte private Marktwährungen handeln würde, am besten auf Basis von Gold und Silber – und voller Haftung der Emittenten.

ef: Abschließend: Was kommt nach dem großen Crash?

Baader: Eine Währungsreform zu Lasten der Bürger. Jeder sogenannte „Staatsbankrott” ist in Wahrheit ein Bürgerbankrott, denn der Staat hat kein eigenes Geld. Wahrscheinlich kommen auch Bürgerkriege oder ein großer Ablenkungskrieg sowie eine Explosion der Kriminalität, große Aufstände und totalitäre Maßnahmen, Enteignungen großen Stils, marodierende Banden, der Aufstieg von diktatorischen Radikalinskis und ein Gefängnisstaat mit Polizei und Militär als Schergen der politischen Zampanos. Ganz zu schweigen von Hungersnöten, Lebensmittelkarten und jahrelangem Dahinsiechen der Volkswirtschaften.
Die einzig mögliche Rettung wäre: Den Markt alles bereinigen lassen, eine große Depression durchstehen, und dann die Marktwirtschaft wieder ungestört von Politik ihre Arbeit machen zu lassen. Denn nur Marktwirtschaft ist gleichbedeutend mit Freiwilligkeit und Frieden, mit gesichertem Eigentum und Wohlstand – also mit persönlicher Freiheit.

Wer sieht das außer Baader (und mir) auch so?




Halal-Schächtung für Nürnberger Bratwürste

Halal-Schächtung für Nürnberger Bratwürste Durch das Iran-Embargo kam es via BILD ans Tageslicht: Nürnberger Bratwürste werden mit Schafsdärmen aus dem Iran umhüllt. Dies habe den Vorteil, dass die Würstchen dadurch beim Grillen nicht aufplatzten, da die Schafe im Allah-Staat „nicht nur weiches Gras“ fressen würden. Im Iran werden die Tiere aber nach islamischen Vorschriften geschlachtet, das bedeutet barbarisches Schächten: Den bedauernswerten Tieren wird bei vollem Bewußtsein die Kehle aufgeschlitzt, so dass sie in einem langsamen und erbärmlichen Todeskampf ausbluten.

(Von Michael Stürzenberger)

Der BILD war es aber lediglich wichtig, die durch das Embargo entstandenen Engpässe bei der Schafsdarm-Lieferung zu thematisieren. Hierzu ein Kommentar von journalistenwatch: „Unser tägliches halal„:

Aber den eigentlichen Skandal – die Geschichte hinter der Geschichte – hat die “Bild” verschwiegen: Wir alle wissen, dass im Iran den Schafen bei vollem Bewusstsein die Kehle durchgeschnitten wird. Halal nennt man das. Nach islamischen Ritus müssen also jede Menge dieser Tiere auf diese grausame Weise sterben, damit bei uns die Wurst nicht platzt. Wissen das die Fleischkonsumenten hier in Deutschland? Was sagen die Tierschützer dazu? Gibt es keine Alternativen?

Moslems führen diese grausame Prozedur auch im Jahre 2012 n.Chr. immer noch durch, da der Koran in einem Vers den Verzehr von Blut verbietet. Millionen Tiere werden deswegen zu Tode gequält, da man fälschlicherweise davon ausgeht, das Tier müsse im lebendigen Zustand ausbluten. Und wir unterstützen diese Barbarei auch noch, indem wir derart erzeugte Lebensmittel aus islamischen Ländern importieren.

Wenn es den Tierschützern in Deutschland wirklich ernst wäre mit ihrem Anliegen, dann würden sie energisch gegen diese Tierquälerei protestieren. Aber man hört weder wegen des auch in Deutschland durchgeführten Schächtens noch wegen der Einfuhr von Halal-Produkten aus islamischen Ländern einen lautstarken Protest. Das wäre schließlich kultur-„unsensibel“ und darüber hinaus politisch sehr inkorrekt.

Wer sich nicht vorstellen kann, was das Schächten für die bedauernswerten Tiere bedeutet, kann sich davon im folgenden Video ein Bild machen. Aber Achtung: Es sind extrem grausame Szenen zu sehen. Die Augen davor zu verschließen, wäre jedoch grundfalsch. Man sollte es miterleben, wie furchtbar die Tiere leiden müssen, um energisch dagegen Widerstand leisten zu können:

Filmaufnahmen aus dem islamischen Land Indonesien zeigen, dass manche Schlächter die Tiere zusätzlich zu den Qualen beim Schächten vor ihrem erbärmlichen Tod noch durch Fußtritte misshandeln:

In Deutschland ist das Schächten zwar grundsätzlich verboten, aber aus „religiösen Gründen“ werden jede Menge Ausnahmegenehmigungen erteilt. Eine Protestwelle sollte fordern, dass im Sinne des konsequenten Tierschutzes umgehend jegliches Schächten ausnahmslos verboten wird, wenn die Tiere vor dem Kehlschnitt nicht betäubt oder schmerzlos getötet wurden. Dies schließt selbstverständlich – bei aller Solidarität mit Israel und dem Judentum – auch das Schächten ein, das in dieser Form von Juden vorgenommen wird.

Es kann nicht sein, dass durch irgendwelche religiösen Vorschriften, die vor vielen Jahrhunderten erlassen wurden, auch heute noch Tiere gequält werden.

Kontakt zum Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV):

» poststelle@bmelv.bund.de

Kontakt zu Nürnberger Bratwurstfabriken:

HoWe (Uli Hoeneß):
» info@howe-nuernberg.de

Wolf Echt gute Wurst:
» kunden@wolf-wurst.de

Kupfer Wurstspezialitäten:
» info@hanskupfer.de

Ponnath Die Meistermetzger:
» ponnath@ponnath.de




Gatwick: Bloß kein Hidschab-Witz

Der Flugpassagier Dave Jones hatte auf dem Flughafen London-Gatwick beobachtet, wie eine Frau mit Hidschab (Foto) locker durch die Security durchkam. Er selbst hatte einen Schal und anderes Gerödel wie alle normalen Passagiere in der Schlange im Plastikkorb durch den Scanner gelassen und fragte dann einen Security-Mann spasseshalber, was wohl passiert wäre, wenn er den Schal über sein Gesicht gezogen hätte.

Zu seinem Erstaunen wurde er sofort von einer Sicherheitsbeamtin aus der Schlange gezogen und in einen Nebenraum eskortiert, wo eine weitere Beamtin, eine Muslima, dazukam. Die beiden verhörten Jones, hielten ihn minutenlang auf und forderten, er solle sich entschuldigen. Er bat darum, daß ihn die Polizei verhaften solle, wenn er gegen ein Gesetz verstoßen habe, was aber nicht passierte. Er durfte aber erst gehen, nachdem er „zugab“, daß seine Frage hätte beleidigend sein können! So kriecht der Westen vor Mohammed!

Der Artikel in der Daily Mail, der diesen Fall aufgriff, berührt einen Punkt. Auch dem Verfasser dieser Zeilen ist schon aufgefallen, wie total Verschleierte plötzlich in extra Räumen verschwinden – durch die normale Kontrolle gehen die weder in der EU noch in den USA – und dann kommen diese Damen – meist ist es eine ganze Gruppe – viel schneller hinter der Barriere heraus, als es Otto Normalflieger gelingt. Das ist eine ziemliche Frechheit! Wegen wem mußte man denn diese ganzen Kontrollen einführen? Gäbe es keine Moslems, könnten wir in den Flieger steigen wie in einen ICE. Und genauso war das auch bereits gewesen, bevor uns die islamischen Gotteskrieger das Leben schwermachten. Nur dem Islam haben wir dieses Ärgernis zu verdanken!




„Piratenpartei“: Führungspersonal ausgelaugt

Urheberrecht abschaffen, Rauschgift legalisieren, bedingungsloses Grundeinkommen einführen: Die Netzkommunisten von der „Piratenpartei“ sind nicht unbedingt für seriöse Politik bekannt. Auch Standhaftigkeit dürfte nicht zu ihren Stärken zählen. Nach der politischen Geschäftsführerin Marina Weisband tritt nun auch der Berliner Landesvorsitzende Gerhard Anger den Rückzug an.

Der „FOCUS“ berichtet:

Nach Ober-Piratin Marina Weisband zieht sich jetzt auch der Vorsitzende des Berliner Landesverbandes, Gerhard Anger, zurück. Auch Anger wurde der Druck zu groß. Der Partei gehen die Spitzenkräfte aus.

Bei Marina Weisband machte am Ende der Körper nicht mehr mit. Im Interview mit FOCUS Online sagte sie vor einigen Wochen, sie komme an manchen Tagen nicht mehr aus dem Bett, weil sie sich zu erschöpft fühle. Die 24-Jährige nimmt deshalb eine Auszeit, wenn sie ihre Diplomarbeit fertig hat, will sie wieder einsteigen.

Wie es bei ihrem Kollegen Gerhard Anger weitergeht, ist dagegen offen. Zum Auftakt des Berliner Landesparteitags am Samstag gab er bekannt, für keine weitere Amtszeit zu kandidieren. Als Grund nannte der Landesvorsitzende den immensen Druck und die hohen Erwartungen, mit dem man in einem politischen Spitzenamt konfrontiert sei. „Ich ertrage diese emotionale Belastung nicht“, sagte Anger.

Dass derartige Politspinner es ins Berliner Abgeordnetenhaus schaffen, während islamkritische Parteien eine Nischenexistenz führen, dürfte hingegen bei so manchem PI’ler eine „emotionale Belastung“ hervorrufen…

(Foto: Anhänger der „Piratenpartei“ protestieren auf dem Flughafen Berlin-Tegel gegen die angedachte Einführung von Körperscannern)




Prof. Paolo Valerio Mantellini ist tot – ein Nachruf

Professor Paolo Valerio MantelliniMit tiefer Trauer und Bestürzung wurden wir vom unerwarteten Ableben unseres Mitstreiters, Professor Paolo Valerio Mantellini (Foto), in Kenntnis gesetzt. Er starb am Mittwoch dem 22. Februar in Mailand an den Folgen einer schweren Hirnblutung, die ihn vor ein paar Tagen ereilte. Mit Prof. Mantellini verlieren wir nicht nur einen wertvollen Mitstreiter im europäischen Counter-Jihad, sondern ich selbst vor allem auch einen guten Freund.

(Von Conny A. Meier BPE)

Zwar war er im deutschsprachigen Raum nur wenigen bekannt, in Italien gehörte er dagegen zu den bedeutendsten Kritikern der islamischen Herrschaftsideologie.

Als Mediziner hat Prof. Mantellini bis zu seiner Pensionierung einige Jahre in Pakistan für internationale Hilfsorganisationen gearbeitet, wo er den Islam und seine Auswirkungen auf die dortige Gesellschaft hautnah miterleben musste. Nach seiner Pensionierung lernte er noch Arabisch als weitere Fremdsprache, um so fortan Quellenstudium islamischer Schriften betreiben zu können. Sein umfangreiches und profundes Wissen über den Islam machte ihn zu einem der bekanntesten Islam-Experten in Italien. Seine nüchternen und präzisen Analysen sind einzigartig.

Weitere bleibende Verdienste erwarb er sich durch Übersetzungen von Texten und Büchern von Robert Spencer, Ibn Warraq und weiteren Autoren ins Italienische. Seine ruhige und besonnene Art zu sprechen machten Prof. Mantellini zu einen vielgefragten Gastredner auf verschiedenen Kongressen und Seminaren. Sein Tod wird eine große Lücke hinterlassen aber sein Vermächtnis wird dauerhaft erhalten bleiben. Wir werden sein Andenken in Ehren bewahren und unsere Anteilnahme gilt seinen Freunden und Angehörigen.

Als Reminiszenz seines Vermächtnisses sei verwiesen auf sein aufschlussreiches Essay „Engel oder Teufel – Widersprüche im Islam“ in deutschsprachiger Übersetzung aus dem Jahr 2009.

Mantellini (1.v.r.) im Jahr 2009 bei einem islamkritischen Treffen in Mailand mit (v.l.n.r.) Conny Meier, Adriana Bolchini Gaigher und Mario Borghezio.




Necla Kelek – Chaos der Kulturen

Es wird hier nicht notwendig sein, den Lesern Necla Kelek vorzustellen. Wenige Menschen hier haben sich soviel Verdienste erworben bei der Aufklärung über Probleme wie „Frauen und Islam“ oder die Probleme durch moslemische Einwanderer. Am 12. März erscheint ihr nächstes Buch „Chaos der Kulturen: Die Debatte um Islam und Integration“ (siehe Abb.). Zur Einführung hat Kelek eben dem Dom-Radio ein Interview gegeben. Ein zentraler Punkt darin: die Islamkritik hierzulande ist sehr schwach. Auch Einwanderer und deutsche Politiker, die mit dem Islam eigentlich nichts am Hut haben, stellen sich gegen diese Kritik. Gegen Islam und moslemische Einwanderung darf man in Deutschland nichts sagen.




Terry Jones: Bei Hinrichtung Koranverbrennung

Versteht bei Christenverfolgung keinen Spaß: Terry JonesÜber den amerikanischen Pastor und Islamkritiker Terry Jones berichtete PI bereits mehrfach. Nun setzt er sich für den im Iran wegen „Abfall vom Islam“ und „Verbreitung nichtislamischer Lehre“ zum Tode verurteilten Geistlichen Youcef Nadarkhani ein, der möglicherweise kurz vor seiner Hinrichtung steht. In einem auf YouTube veröffentlichten Video fordert Jones die umgehende Freilassung von Nadarkhani. Andernfalls droht er mit der Initiierung eines Tages, an dem weltweit Koranausgaben und Mohammedbilder verbrannt werden.

Hier das Video:

» Online-Petition für Youcef
» WELT: Wenn wegen des Glaubens das Leben bedroht wird




Der Anti-Rassismus-Wahn

Was heute nicht alles als „Rassismus“ diffamiert wird! Selbst Islamkritik fällt in Europa, das sich einst auf seine Religionskritik etwas einbildete, unter das Verdikt des „Rassismus“. Ist denn der Islam eine „Rasse“? Mittlerweile zählen alle kognitiven Vorgänge, bei denen im Humanbereich gegliedert, gruppiert, abstrahiert und verallgemeinert wird, als „Rassismus“, unabhängig davon, welche Merkmale als Einteilungskriterien – Rasse, Geschlecht, Religion, Nationalität – dabei eine Rolle spielen und ob überhaupt eine Wertung damit verbunden ist.

(Von Eugen Cohen)

Dämonisiert wird damit allerdings eine fundamentale Fähigkeit vernunftbegabter Wesen, die schon Kinder in ihrer unbedarften Einfalt instinktiv richtig anwenden – auch wenn unseren unschuldigen Kleinen heutzutage dafür von den Drill-Instruktoren als Strafe gründlich der Kopf respektive das Gehirn gewaschen wird: „Unter einer ‚Menge‘ verstehen wir jede Zusammenfassung M von bestimmten wohlunterschiedenen Objekten m unserer Anschauung oder unseres Denkens (welche die ‚Elemente‘ von M genannt werden) zu einem Ganzen.“ (Georg Cantor). So einfach ist das! Und für menschliche Individuen als ihrerseits wieder wohlunterschiedenen Objekten unseres Denkens und unserer Anschauungen mit besonderen wie allgemeinen Merkmalen gilt das genauso wie für Obst oder Autos.

Ach, schon hören wir sie jetzt wieder plärren, die bunt-republikanischen Berufsbetroffenen, was denn das für ein „unsäglicher“ Vergleich sei. Menschen sind doch kein Obst! Rassismus, Sexismus, Faschismus, Nazismus, Auschwitz! Aber da können sie herumgackern was sie wollen, Denken und Anschauen funktioniert nun einmal so. Für Renten- und Krankenversicherer gelten ja auch dieselben vier Grundrechenarten wie für eine Kfz-Versicherung – selbst wenn man das Aussprechen dieser Trivialität für „unsäglich“ und „menschenverachtend“ halten mag, denn „Menschen sind doch keine Autos“.

Was es übrigens mit „Menschlichkeit“ zu tun haben soll, unbescholtenen Bürgern – und insbesondere der permanent unter Generalverdacht des verkappten „Rassismus“ stehenden „Mitte der Gesellschaft“ – Schuldgefühle einzuhämmern, nur weil sie auf natürlich-menschliche Art ihre Lebenswirklichkeit kognitiv verarbeiten, dieses Rätsel würden wir auch einmal gerne aufgelöst bekommen. Selbst im Umfeld des ausgewiesenen Antidiskriminierungsfanatikers Prof. Dr. Wilhelm Heitmeyer kommt man nicht umhin, der verhassten Natur des Menschen zähneknirschend Konzessionen zu machen und räumt hinsichtlich der zur „Diskriminierung“ verführenden Kategorisierung ein:

Sie ist ein fundamentaler kognitiver Prozess, der nahezu automatisch abläuft und es Individuen erleichtert, die komplexen Informationen aus der Umwelt zu verstehen und nachzuvollziehen. Individuen kategorisieren ihre materielle Umwelt, Pflanzen, Tiere und ebenso auch Menschen. (Studie „Die Abwertung des Anderen“, S. 32)

Linke Ideologie der Bunten Republik stört sich daran, dass das kleine „m“ in der Menge „M“ sein „selbstbestimmtes“ Dasein, seine „Autonomie“ preisgibt und darauf „reduziert“ wird, besondere Ausprägung eines Allgemeinen oder Glied eines Ganzen zu sein. Andererseits nimmt die urkommunistische Sehnsucht nach dem undifferenzierten Urschleim seit jeher Anstoß an der verwirrenden Aufgliederung der Welt in Gattungen, Arten, Unterarten, Gruppierungen oder Hierarchien.

In gleichsam „typisch deutscher“ (Rassismus!) Arroganz versucht der deutsche Gutmensch daher verkrampft, aus dem Türken (der gar kein Problem damit hat, als Türke zu gelten) oder dem Juden (der gar kein Problem damit hat, ein Jude zu sein) die/den türkischen oder jüdischen „MitbürgerIn“ zu konstruieren ohne je den Türken oder Juden gefragt zu haben, ob dieser überhaupt einverstanden damit ist, im verordneten teutonischen Neusprech auf „Mitbürger“ reduziert zu werden.

Der von den staatlichen und medialen Propagandatruppen ausgerufene Kampf gegen den „Rassismus“ stellt in dieser pathologischen Übersteuerung einen Angriff auf den gesunden Menschenverstand dar. Tragende kognitive Kompetenzen, die sich evolutionär bestätigt haben, sollen mit aller Gewalt der Indoktrination ausgehebelt werden.

Sicher gibt es auch das „andere Extrem“, dem ein aufgeklärter Mensch entgegentreten muss, nämlich die Pedanterie, alles und jeden zwanghaft in Schubladen stopfen zu wollen. Dann werden Menschen abgestempelt, klassifiziert und gegeneinander aufgehetzt (z.B. „Bourgeois“ versus „Proletarier“). Die Welt aber „geht nicht auf“ und unterwirft sich nicht zu 100% unseren Begriffen. Denken wir an die sprichwörtlichen „Grautöne“. Andererseits spannen sich auch Grautöne zwischen Schwarz und Weiß auf. Auch fließende Grenzen sind Grenzen und verschwommene Konturen bleiben immer noch Konturen. Auf Begriffe und Mengenbildung muss deswegen nicht verzichtet werden. Unschärfen sind vielmehr der Raum der Toleranz.

Mittlerweile geht der Amok-Lauf gegen die conditio humana schon so weit, dass Kinder belästigt und auf Anflüge von „Rassismus“ gescannt werden. Da die Elternhäuser ideologisch unzuverlässig und schwer zu kontrollieren sind, bleibt nur, die Kinder so früh wie möglich in die Obhut staatlicher Aufzucht zu geben, wo ihnen geschulte Erziehungskader das geforderte Bewusstsein für „Diversity“ schon eintrichtern werden! Wundern wir uns nicht, sollten, je mehr die Hemmschwelle sinkt, soziopathische Anti-Rassismus-Eugeniker bald dafür plädieren, zur Not auch medikamentös in die Gehirnphysiologie einzugreifen oder gar gentechnisch zu intervenieren, um den „Rassismus“ mit Stumpf und Stiel auszurotten.

Sind das alles nur Horrorszenarien eines überreagierenden, unverbesserlich konservativen Kleinbürgers und Spießers? Hoffentlich! Einschlägige Erfahrungen mit ideologisch motivierten Gesellschafts- und Menschenexperimenten haben wir die vergangenen hundert Jahre aber leider genug gesammelt, um zu wissen, dass durchaus möglich ist, was einer entsetzten und wieder zur Vernunft gekommenen Menschheit im Nachhinein als „unbegreiflich“, „unfassbar“ oder „singulär“ erscheint und wovon dann niemand etwas geahnt und gewusst haben will, weil es angeblich nicht vorhersehbar war. Wehret den Anfängen!




Duden: Jeder dritte „neue“ Name aus dem Orient

In Zeiten von allgemein anerkannter „Schlechtschreibung“ und Computer-Rechtschreibhilfen ist das Brot für den Duden-Verlag sicher härter geworden. Naheliegend, dass man sich darum neue Trendprodukte sucht, um am Markt zu bestehen. In diesen Tagen ist deshalb die zweite, überarbeitete Auflage des „Duden – Der Vornamenfinder“ erschienen.

Wie die unvermeidliche BILD berichtet wurden aus diesem Anlass 80 Vornamen neu ins Namensverzeichnis aufgenommen, weil „sie inzwischen bei uns üblich“ seien. In Anbetracht der Migrationsströme ist es kaum verwunderlich, dass fast ein Drittel (23 von 80) dieser „neuen, deutschen Vornamen“ aus dem islamischen Kulturraum stammen. Da kann dann die in Berlin-Neukölln oder Stuttgart-Hallschlag auf Unauffälligkeit bedachte Kartoffel-Familie zwischen Enes (m), Berat (m), Nahla (w), Nilay (w), Eray (m) oder Koray (m) wählen.

Aber auch wer sein Kind angemessen auf „Deutschland sucht den Superstar“ vorbereiten möchte, wird in dem Machwerk fündig: Was einem einst eher als Unsinn überdrehter Hollywood-Sternchen vorkam, nämlich seine Tochter „Summer“ (also „Sommer) oder seinen Sohn „Cooper“ zu taufen, wird hier allein durch die Erwähnung als Trend promotet. Und selbst der Name des B-29-Bombers, „Enola (Gay)“ , der am 6. August 1945 die Atombombe über Hiroshima abgeworfen hat, hält fröhlich Einzug in die deutsche Namenswelt, während der Duden-Verlag sicher bei jeder Auflage überlegt, ob der alte deutsche Vorname „Adolf“ überhaupt noch in das Buch gehört.

Eine Gesellschaft, die bezüglich ihrer Herkunft immer heterogener wird, sollte sich gut überlegen, ob nicht die Verwendung des bestehenden Vornamen-Pools den Zusammenhalt stärken würde. Diese Erkenntnis war z.B. in den USA ganz selbstverständlich, so lange diese noch eine erfolgreiche Einwanderernation waren. Zugehörigkeit zu Deutschland demonstrieren in jedem Fall angebliche „Deutsche mit türkischen Wurzeln“ nicht, wenn sie weiterhin praktisch zu 100% ihren Kindern Namen aus dem osmanischen Kulturraum geben. Dies zerstört auch auf Dauer in der deutschen Bevölkerung die Akzeptanz der Einbürgerungen.

Und nicht zu vergessen: Eine arbeitsteilige Gesellschaft ist sehr stark auf Interaktion angelegt. Da ist es ein unsinniger Reibungsverlust, wenn man bei jedem Schriftwechsel grübeln muss, ob man nun Männlein oder Weiblein vor sich hat. Nicht zu vergessen, das Hänseln in der Schule. Kurz: Dass die Kommunen bei der Veröffentlichung der Standesamtsnachrichten inzwischen standardmäßig das Geschlecht hinter den Namen schreiben müssen, ist ein Irrweg! Und Bücher, die sich selbst „Vornamenfinder“ nennen, sollten auf diesem Irrweg nicht auch noch als Wegbereiter dienen.

PS: Wer dem Duden dazu seine Meinung sagen will, kann dies unter duden.de tun. Dort gibt es eine Bewertungsfunktion für das Produkt.




Umweltschützer gegen Klimahysterie

Freeman DysonNach dem Tabubruch des ehemaligen SPD-Umweltsenators und Chemikers Fritz Vahrenholt, der es gewagt hatte, ein kritisches Buch über den sog. Klimawandel zu schreiben (PI berichtete mehrmals), scheint es nun auch bei den Medien einen dezenten Meinungsumschwung zu geben. Der Focus lässt in einem interessanten Interview den britischen Physiker und Umwelt- und Naturschützer Freeman Dyson (Foto) zu Wort kommen, der da sagt: Die Furcht vor dem Klimawandel ist übertrieben! Hier lesen…

(Spürnase: Marcus)




Moscheen-Jäger auf der Insel

Moscheen-Jäger auf der InselIn Großbritannien wächst der Widerstand gegen die Islamisierung. Welt online berichtet heute von „Moscheen-Jägern„, die britischen Bürgern ihre Dienste im Kampf gegen Moscheebauten in ihrer Nachbarschaft anbieten. Hinter den „Mosque-Busters“, die sich bei ihrer Namensgebung an den „Ghostbusters“ orientiert haben sollen, steht eine Gruppe von britischen Anwälten, die „dem Islam und seinen Symbolen den Kampf auf bürokratischem Wege angesagt hat“. Mit bisher durchschlagendem Erfolg: Von 10 Fällen wurden 10 gewonnen.

(Von Michael Stürzenberger)

Welt online schreibt:

In einem Königreich, in dem die Sonne bis vor Kurzem nicht untergehen wollte, ruft das koloniale Erbe Großbritanniens zunehmend Gegner auf den Plan. Vor allem Muslime sehen sich auf der Insel einer wachsenden Zahl von Feinden gegenüber. Mit besonderem Ehrgeiz tut sich derzeit eine Gruppe hervor, die sich „Mosquebusters“ nennt. In Anlehnung an die Filmfiguren der Ghostbusters, der Geisterjäger also, bieten die Moscheenjäger ihre Dienste per Aufkleberwerbung an, sobald in einer Gemeinde der Bau eines muslimischen Gotteshauses ansteht. Mit dem Aufkleber („Who you are gonna call?“) ist eine Aufforderung verbunden: Der rechtschaffene Brite, der sich um das Wohl seiner Nachbarschaft sorgt, soll sich in diesem Fall an die „Law and Freedom Foundation“ wenden – so der offizielle Name der Mosquebusters.

Ein interessantes Projekt. Vielleicht finden sich ja auch in Deutschland von den Gefahren des Islams überzeugte Rechtsanwälte, die Bürgern helfen könnten, Moscheebauten in der Umgebung zu verhindern. Ansätze scheint es genug zu geben:

Die Anwälte klagen im ganzen Land gegen die für Moscheen eingereichten Baupläne: Einmal sind es zu wenige Parkplätze, ein anderes Mal scheitert der Antrag eben an den Toilettenbestimmungen.

Solange der Islam sich nicht von seiner Gewalt- und Tötungslegitimation, seiner Intoleranz und seinem totalitären Machtanspruch glaubwürdig und für alle Zeiten verabschiedet hat, wird er auf immer mehr Widerstand stoßen. Die Wahrheit über diese gefährliche Ideologie bahnt sich ihren Weg, auch gegen die massiven Anstrengungen der Islamverharmloser-Lobby. Auf Dauer wird sich selbst der gutmütigste deutsche Michel von den Beschwichtigungsparolen des Mainstreams nicht einlullen lassen.

Auch Welt online kann sich von der politischen Korrektheit noch nicht lösen. Am Ende ihres Artikels spricht Autorin Silke Mülherr von „trauriger“ Bilanz:

Auf diese Weise sieht der Feldzug gegen den Islam ein wenig mehr nach demokratischer Auseinandersetzung und ein bisschen weniger nach Kampf der Kulturen aus. Die traurige Bilanz: Von zehn eingereichten Klagen haben die Moscheenjäger bislang alle zehn gewonnen.

No surrender !




BILD ruft zu Gewalt gegen GEZ-Kontrolleure auf

Sicher ist den meisten regelmäßigen Lesern und Kommentatoren hier geläufig, welche Bedeutung die Freiheitsfeinde unseren von Ehrenamtlichen verwalteten Kommentar-Threads beimessen.

So ist zum Beispiel über PI auf Wikipedia nachzulesen:

„Die Kommentarspalten zu den Artikeln bildeten jedoch das eigentliche Austauschforum der Seite, die unredigiert blieben: „Damit sind die Kommentarspalten von pi-news das propagandistische Herzstück des Blogs. Ungehemmt brechen sich hier islamfeindliche Ressentiments Bahn. Nach dem Mord an der schwangeren Ägypterin Marwa El-Sherbini fand sich in dem Kommentarforum von PI zum Beispiel der Eintrag: ‚Mir tut es überhaupt nicht leid um diese verschleierte Kopftuchschlampe. Und noch dazu ein Moslem im Bauch weniger!‘“

Es gibt kaum einen PI-Kritiker, der sich in Ermangelung eines solchen Tenors in auch nur einem unserer Artikel, nicht irgendwelche nicht oder nicht rechtzeitig gelöschte Kommentare dieses Kalibers rauspicken würde. In fast allen Medien – nicht nur bei DuMont – hat man sich dann auf das gegenseitige Ab- und Hochschreiben solcher Kommentare verlegt, so dass am Ende kaum einer mit Sicherheit sagen kann, ob diese Kommentare tatsächlich bei PI gepostet wurden. Als Grund uns zu dämonisieren sind sie beim Mainstream gleichwohl allseits anerkannt und der Schaden für uns bleibt in der Welt.

Wie unsinnig dieses Argumentationsgebäude aber ist, zeigt in diesen Stunden eine sehr unterhaltsamer Thread unter einem BILD-Artikel über die Umtriebe eines besonders eifrigen GEZ-Kontrolleurs. Wäre die im Fall PI allgemein anerkannte Gleichsetzung von Redaktionsmeinung und Kommentaren statthaft, gäbe es an der Überschrift über diesem Artikel hier nichts zu beanstanden. Dann ließe sich tatsächlich behaupten, BILD rufe zu Gewalt und Rechtsbeugung auf. Denn allein in den letzten vier Stunden haben sich ein gutes Dutzend BILD-Leser mit Androhungen oder Aufforderungen zu körperlicher Gewalt bis hin zum Mord im Netz unter diesem Artikel verewigt, ohne dass dies in dieser Zeit von wohlgemerkt bezahlten (!) Netzbetreuern unterbunden worden wäre.

So kündigt etwa „löwenherz von löwen“ zu seinem Umgang mit GEZ-Kontrolleuren an,

„Sollte solch ein widerwärtiges Subjekt jemals einen Fuß auf mein Grundstück setzen, würde er mit Sicherheit dasselbige ohne eigenes Zutun verlassen und dies auf dem Rücken mit den Füssen vorwärts!“

Mister Stachel ruft auf:

„Denen müsste man mal die Fresse polieren.! sagte mir heute morgen ein Mann am Zeitungs-Kiosk. Recht hat er!“

Oder Reginald Bull meint:

„Na, wenn so einer vor meiner Tür steht fühle ich mich angegriffen und muß leider von meinem Recht auf Notwehr gebrauch machen.“

Und DJ Jack ergänzt:

„Ich würde dem Voll auf die Fresse hauen, ich hab es mitterweile so satt, wie diese ganzen Korrupten die uns Regieren und ausnehmen und ausnehmen lassen uns stück für stück enteignen und die Grundrechte aus der Tasche ziehen..mir reichts.“

Wie Kommtator Timu Eleq nicht ganz falsch erfasst hat:

„ hier ist mal wieder maulheldenversammlung :)“

Uns geht es in diesem Beitrag wohlgemerkt nicht darum, was von diesem GEZ-Menschen mit Allmachtsphantasien oder den Fernseh-Zwangsgebühren insgesamt zu halten ist. Uns geht es nur darum, auf die Verlogenheit und Bösartigkeit der meisten Medien im Umgang mit PI hinzuweisen.

Wir fordern, dass auch für uns gilt, was die Schweizer Weltwoche vor ein paar Monaten so treffend formuliert hat: „Kein Medium der Welt wird aufgrund der Qualität seiner Leserbriefe beurteilt. […] Bei «Politically Incorrect» ist das offensichtlich anders.“ Und wir verlangen nicht mehr und nicht weniger, als wenigstens eine ähnliche Nachsicht mit der Wut unserer Leser, wie sie hier und heute vor unseren Augen die Leser der BILD-Zeitung erfahren. Wobei wir auch weiterhin darauf stolz sein wollen, dass bei uns niemals zu Gewalt aufgerufen wird – und schon gar nicht in der bei BILD gerade zu beobachtenden Zusammenrottung!