1

Erster Bericht vom Counter-Jihad aus Stockholm

Sieben deutsche Islamkritiker sind gerade von einer fünftägigen Odyssee in den hohen Norden zurückgekommen. Jeder der insgesamt 4000 gefahrenen Autobahnkilometer war es wert, denn beim ersten weltweiten Counter-Jihad in Stockholm trafen wir legendäre Islamkritiker wie Robert Spencer und Pamela Geller, Helden des Widerstandes wie Tommy Robinson, Anders Gravers und Kevin Carroll sowie viele weitere mutige Mitstreiter aus England, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Polen, Australien und Deutschland.

(Von Michael Stürzenberger)

Rund 150 Kundgebungsteilnehmern standen etwa 500 Gegendemonstranten gegenüber, darunter gewaltbereite Linksextremisten, Moslems und Chaoten, die uns kurzzeitig mit Feuerwerkskörpern beschossen sowie mit Flaschen bewarfen. Schätzungsweise 400 Polizeibeamte, zwei Hubschrauber, mehrere Hundestaffeln sowie etwa zwei Dutzend berittene Polizisten sorgten für die reibungslose Durchführung der Veranstaltung und hielten die vielen Störer weitestgehend unter Kontrolle. Es gab 10 Festnahmen und zwei verletzte Polizisten. Die etwa 50 anwesenden Journalisten dürften genügend Material in ihren Kameras, Foto-Apparaten und Notizblöcken haben. Es bleibt nur die spannende Frage, was sie auch veröffentlichen.

Dieses kurze Video liefert einen guten Eindruck von den Zuständen in Stockholm:

Pamela Geller drückte ihre klare Solidarität mit der English Defence League (EDL) aus. Die Gewalttäter seien auf der Gegenseite zu finden, bei den Linksextremen und moslemischen Fanatikern. Sie berichtete, dass in der Nähe des Veranstaltungsortes ein Bombenpaket gefunden wurde, in dem zwar nur Feuerwerkskörper gewesen seien, womit aber wohl die Islamkritiker eingeschüchtert werden sollten. Wir befänden uns mitten in einem Kampf, den wir niemals aufgeben dürften, denn der Islam wolle die gesamte westliche Welt unterwerfen und versklaven.

Robert Spencer betonte in seiner Rede, dass Toleranz gegenüber Intoleranz Selbstmord sei. Als ihn die Gegendemonstranten anplärrten, er solle seinen Mund halten, lächelte er nur. Der Islam sei die größte Bedrohung für die westliche Welt und er werde niemals aufhören, darüber zu informieren.

Tommy Robinson berichtete von Plänen moslemischer Fanatiker in England, ihn zu ermorden. Mit unerschütterlicher Gewissheit rief er, dass er sich nicht einschüchtern lassen werde. Nach ihm würden tausend andere Tommy Robinsons aufstehen und seinen Kampf weiterführen, das sollte den tötungsbereiten Extremisten eine Warnung sein. Die EDL und die British Freedom Party würden ihren Widerstand gegen die Islamisierung nie beenden. Der Westen bräuchte nun „leaders, not appeasers“.

Kevin Carrol, wie Tommy Robinson stellvertretender Vorsitzender der British Freedom Party, erzählte von den Anfängen der EDL vor drei Jahren. Niemals hätten sie damals gedacht, dass sie mit ihrer Bewegung soweit kommen könnten. Ohne finanzielle Unterstützung, nur mit der Kraft ihrer Überzeugung, hätten sie es geschafft, viel Aufmerksamkeit zu bekommen. Und nun wären sie hier zusammen mit Robert Spencer, Pamela Geller und vielen anderen, die Solidarität mit ihnen zeigten.

Paul Weston, der Vorsitzende der British Freedom Party, verglich den Islam mit dem National-Sozialismus. Sie seien beide ähnlich gefährliche Ideologien, töteten beide Juden, Homosexuelle und Andersdenkende, unterdrückten Frauen, diskriminierten andere Menschen als minderwertig und wollten die totalitäre Herrschaft erringen. Absurderweise würden diejenigen, die den Islam hierfür kritisierten, als Nazis diffamiert. Das könne nur dem beschränkten Denken und der verdrehten Weltanschauung eines Linksextremen entspringen.

Anders Gravers von „Stop Islamisation of Europe (SIOE)“ betonte, wie wichtig es sei, die Meinungsfreiheit gegen die zunehmende Unterdrückung zu verteidigen. Die Scharia dürfe in Europa keinen Einfluß erhalten.

Das ZDF hatte ein Kamerateam nach Stockholm geschickt, das mit mir ein ausführliches Interview führte. Es soll am 4. September im Rahmen einer Dokumentation über das Thema „Terror“ gesendet werden.

In meiner Rede berichtete ich u.a. über den Koran, den die Salafisten in 25 Millionen Ausgaben in Deutschland kostenlos verteilen wollen. Und dass mitten in München ein europäisches Islamzentrum geplant ist, das aus dem terrorunterstützenden Staat Katar finanziert werden soll.

In den nächsten Tagen bringen wir weitere Fotoberichte und Videos von der Veranstaltung. Bis dahin rufen wir sieben Islamkritiker mit diesem Bild vom Stockholmer Hafen den PI-Lesern zu:

Never surrender!

(Fotos: Heinz Thoma, Erhard Brucker, Thomas Weiß & Michael Stürzenberger)




Gesinnungstest für Sportler?

Die Bildzeitung führt eine Umfrage durch: Sollte es für Sportler einen Gesinnungstest geben? Nach 17.892 Teilnehmern ergibt sich ein klares Meinungsbild: 13% „Wäre vernünftig“ — 87% „Ich bin strikt dagegen“. Außerdem kann man dort nachlesen, was Verteidigungsminister de Mazière sagt, zum Beispiel: „Steht es uns als Öffentlichkeit eigentlich wirklich zu, den Freundeskreis von Sportlerinnen und Sportlern zu screenen, zu gucken, was da los ist?”




Islamunterricht nicht grundgesetzkonform

Einführung von bekenntnisorientiertem IslamunterrichtRot-Grün führt ab dem kommenden Schuljahr in NRW flächendeckend islamischen Bekenntnisunterricht für Grundschüler ein. 320.000 Schüler sollen in NRW von Geburt an dem Islam angehören. Schon alleine das ist ein Problem, denn nicht alle Familien, die automatisch als Moslems in die deutschen Register eingetragen werden, sind gläubig und wollen Islamunterricht für ihre Kinder. Beim Islam handelt es sich nicht um ein freies Bekenntnis, sondern um eine Geburtsreligion. Eine Austrittsmöglichkeit gibt es selbst in Deutschland nicht – blamabel für ein Land mit gesetzlich garantierter Religionsfreiheit!

Trotzdem subsumierte die grüne Bildungsministerin Löhrmann alle „gebürtigen Moslems“ als zu einer Glaubensgemeinschaft gehörend. Deren Kinder seien fortan in Sachen Islam zu beschulen. Die Maßnahme soll vorbeugend gegen „Hinterhof-Moschee-Islam“ eingesetzt werden. Später musste die Ministerin auf Protest der Aleviten hin eingestehen, dass sie über die Köpfe der Menschen hinweg entschieden hatte und gar keine Bedarfsanalyse erstellt hatte. Die Aleviten kündigten an, ihre Kinder von dem türkisch dominierten Unterricht fernzuhalten. Es gibt noch weitere Ungereimtheiten, wo sich die Grüne auf Kollisionskurs mit dem Grundgesetz befindet.

Die deutsche Presse thematisiert – wenn überhaupt – nur die grundgesetzwidrige Einrichtung eines „Beirates“. Welt online schreibt beispielsweise:

Dafür genügt schon ein flüchtiger Blick ins Grundgesetz. Artikel 7 Absatz 3 legt fest, dass bekenntnisorientierter Religionsunterricht in Übereinstimmung mit den Grundsätzen der Religionsgemeinschaft erteilt wird (…) Im Klartext: ohne Religionsgemeinschaft kein Religionsunterricht als staatliche Veranstaltung. (…) Denn von einer islamischen Religionsgemeinschaft im Sinne des Grundgesetzes, also einer auf Dauer angelegten Vereinigung von Menschen, die ein religiöses Bekenntnis teilen, kann nicht die Rede sein. Die Regierung von Hannelore Kraft meint, sich mit einer Interimsregelung behelfen zu können: Ein Beirat, gebildet aus Vertretern des Staates und des Koordinationsrates der Muslime, in dem vier Verbände das Sagen haben, ersetzt für eine Übergangszeit bis 2019 die fehlende Religionsgemeinschaft. Der Staat beruft die Personen, die den Ersatz für etwas darstellen sollen, das nach dem Grundgesetz vom Staat unabhängig zu sein hat!

Dem verfassungswidrigen Gesetz hatte auch die CDU-„Opposition“ im Düsseldorfer Landtag zugestimmt, die ebenfalls der Meinung ist, dass eine staatlich erzeugte, künstlich zusammengewürfelte „Religionsgemeinschaft“ den „Hinterhof-Islam“ ablösen sollte. Dies ist seit 1999 eines der wichtigsten Anliegen der CDU-Politikerin Annette Schavan, derzeit Bundesbildungsministerin.

Bei Welt online wird auch am Rande die skandalöse Ausrichtung dieses zusammengefrickelten Religionsgemeinschafts-Ersatzes thematisiert:

Der Koordinationsrat der Muslime, den sich die Düsseldorfer Landtagsmehrheit als Religionsgemeinschaftsersatz ausgesucht hat, vereinigt konservative Verbände, die für sich die Deutungshoheit über islamisches Leben beanspruchen. Im Zentralrat der Muslime, bekannt für seine agile Öffentlichkeitsarbeit, haben auch fundamentalistische Muslimbrüder und eifrige Scharia-Verteidiger eine Heimat gefunden. Nach Schätzungen fühlen sich allenfalls 20 Prozent der Muslime durch die im Koordinationsrat vertretenen Organisationen repräsentiert.

Die rot-grünen Träumer meinen also, dass sich aus dem Dickicht der Moscheevereine bis 2019 eine „Religionsgemeinschaft“ herausfiltern ließe, der man die Unterrichtung von Schulkindern eigenverantwortlich anvertrauen könne. In die Inhalte und die Erteilung der Lehrerlaubnis darf der Staat sich nämlich nicht einmischen. Bis dahin will man mit dem grundgesetzwidrigen Beirat agieren. Wieviel hat sich denn in den vergangegen sieben Jahren in Sachen Islam getan, dass man solche Hoffnungen hegt? Der Islam hat sich – entgegen aller Wunschvorstellungen – nicht säkularisiert, sondern radikalisiert und weiter zersplittert. Und es gibt immer noch keine islamische Rechtsschule, die den Koran zur menschenrechtskonformen Um-Interpretation freigegeben hat.

Ein weiteres Problem wird gerne von unseren Medien übersehen: „Die Freiheit der Lehre entbindet nicht von der Treue zur Verfassung“ (Artikel 5 Abs. 3 GG). Man muss schon suchen, um einen Zeitungsartikel zu finden, der sich mit dem Kontrast zwischen unserer Verfassung und den Lehrinhalten des Islam befasst. Hierzu sei der Artikel „Niemand kann zwei Herren dienen“ von Prof. Karl Doehring empfohlen, in dem schon 2010 dargelegt wurde, auf welchem Kollisionskurs sich die Bundesländer befinden, die bekenntnisorientierten Islanunterricht anstelle von deskriptiver Islamkunde einführen wollen. Auszug aus dem in der FAZ erschienenen Beitrag:

Die Treue zur Verfassung soll den Lehrenden hindern, unter Berufung auf die Freiheit der Lehre eine Abkehr von fundamentalen Prinzipien der Verfassung zu propagieren. In den Kommentierungen des Grundgesetzes findet sich vielfach die Formel, Artikel 5 Absatz 3 des Grundgesetzes gebiete, dass der Lehrer das „Katheder“ nicht zur Verbreitung verfassungsfeindlicher Lehren missbrauchen darf. Geschützt werden soll in diesem Sinne vor allem die „freiheitliche demokratische Grundordnung“, und eine Lehre, die diese negiert, widerspräche der Treue zur Verfassung. (…) Eine Religionslehre, die eine Abkehr von dem Respekt vor der Menschenwürde werbend empfiehlt, bedeutet gleichzeitig die Verletzung der Treue zur Verfassung, und gemäß Artikel 18 des Grundgesetzes ist das Recht zur Lehre verwirkt. Viele Vorschriften des Korans und der Scharia sind mit den Werten des Grundgesetzes nicht vereinbar. Es sei nur an Regeln des Familienrechts erinnert, an das grundsätzliche Verständnis von dem Verhältnis der Geschlechter zueinander, an die Strafempfehlungen der Scharia oder an die Konsequenzen für den Abfall vom islamischen Glauben. (…)

Es fragt sich nun, was soll der islamische Religionsunterricht in Schule und Hochschule vermitteln? Wofür soll und darf er eingerichtet werden? Bleibt er hierbei durch überredende Religionsvermittlung in gewisser Weise missionarisch, kann oder gar muss er in Konflikt zu der Treueklausel des Grundgesetzes kommen. Hält er sich an die Treueklausel, ist fraglich, ob er dann noch islamische Religion lehrt. Soweit ersichtlich, ist über diese Frage zu wenig diskutiert worden.

Jede inhaltliche Diskussion über den bekenntnisorientierten Islamunterricht wurde bisher in Politik und Medien konsequent vermieden. Erst durch den schulpolitischen Sprecher und stellvertretenden Fraktionsvorsitzenden der hessischen CDU, Hans-Jürgen Irmer, kommt eine solche Diskussion auf. Irmer lehnt den bekenntnisorientierten Islamunterricht für Hessen wegen mangelnder Grundgesetzkonformität ab (PI berichtete). Insbesondere seine Aussagen zur islamischen Taqiyya löste eine Welle der Empörung in den einschlägigen Kreisen aus. Wird nun endlich die längst erforderliche inhaltliche Diskussion einsetzen? Oder wird man Irmer schnell mit der „Nazikeule“ mundtot machen?

Unterstützt wird Irmers freie Meinungsäußerung von der Vereinigung der Freien Wähler Frankfurt, deren Rundbrief wir mit freundlicher Genehmigung veröffentlichen dürfen:

Der Islamunterricht scheitert am Islam – Zum grün-roten Wirbel um den CDU-Politiker Irmer

„Krawall um Islam-Unterricht“ lautet heute die Schlagzeile einer Frankfurter Zeitung. Was ist geschehen? Der Bildungspolitiker und hessische Landtagsabgeordnete der CDU, Hans-Jürgen Irmer, hat im Zusammenhang mit der Diskussion um die Einführung eines wie auch immer gearteten Islam-Unterrichts an hessischen Schulen darauf hingewiesen, dass die Täuschung des Gegners oder der Ungläubigen (also der Christen, Atheisten usw.) zum Wesen des Islam gehöre und von diesem keineswegs als unanständig empfunden werde.

Im Gegenteil: Wenn die Täuschung dazu verhelfe, den Islam weiter auszubreiten, sei auch dieses Mittel nur recht und billig. Wer sich ein wenig näher mit dem Islam beschäftigt hat, ist längst in Kenntnis über diese Problematik, die in Anbetracht der rasch wachsenden Zahl von Moslems in Deutschland, Hessen und gerade in Frankfurt besondere Brisanz hat. Das in allen Umfragen deutlich zum Ausdruck kommende Misstrauen der Nichtmoslems gegenüber dem Islam hat nicht zuletzt darin seinen Grund. Die eher in Wählertäuschung erfahrenen Hessen-Filialen von SPD und Grünen haben nun mit gewohnter Hysterie und Bösartigkeit auf die Äußerungen Irmers reagiert. Der CDU-Politiker, einer der allerletzten glaubwürdigen Konservativen der Partei, gilt ihnen samt dem Großteil der Medien ohnehin schon lange als „Rechtsaußen“, also nur eine Stufe unter „Nazi“.

SPD und Grüne können es offenbar auch nicht ertragen, dass sich Irmer ablehnend gegen die mögliche Beteiligung des türkisch-islamischen Dachverbands Ditib erklärt hat. Dabei ist die integrationsproblematische Rolle des von der islamistischen türkischen Regierung massiv unterstützten und instrumentalisierten Dachverbands ja nun wirklich nicht unbekannt. Für SPD und Grüne, aber auch für die an der hessischen Regierung beteiligte FDP und leider wohl auch für Teile der CDU stellt das allerdings kein Problem dar, sucht man doch geradezu verzweifelt nach halbwegs seriösen Partnern für das politische Projekt Islamunterricht.

Nun kann mit guten Argumenten die Frage gestellt werden, ob es gerade für die Integration der aus dem islamischen Kulturkreis stammenden Einwanderer keine dringenderen Notwendigkeiten als einen Islamunterricht gibt, der die allseits bekannten Bildungsdefizite dieses Personenkreises kaum wesentlich mindern dürfte. Doch es sind nicht zuletzt die christlichen Amtskirchen, die in Angst um den Fortbestand ihres Religionsunterrichts an den Schulen zu den Förderern des Islamunterrichts gehören. Dabei gehen Amtschristen wie Parteien – ob nun bewusst oder auch nicht – von der Illusion aus, der Islam lasse sich irgendwie „unterrichten“.

Eine Illusion ist das schon insofern, als es „den Islam“ so wenig gibt wie „das Christentum“. Ein kurzer aktueller Blick nach Syrien sollte genügen für die Erkenntnis, wie mörderisch unerbittlich sich verschiedene islamische Strömungen untereinander bekämpfen. Und bei dem extrem opferreichen Krieg zwischen dem schiitischen Iran und dem eher sunnitischen Irak wurde auch nicht die geringste Rücksicht darauf genommen, dass fast alle beteiligten Soldaten Allah anbeteten. Diese Beispiel, es könnten noch viele mehr genannt werden, sollten genügen. Was also soll vermittelt werden im Islam-Unterricht – Informationen über eine ebenso aggressive wie tief gespaltene Religion? Oder erfrischende Schüler-Lehrer-Diskussionen über einen Glauben, der bekanntlich keine Zweifel toleriert?

Diese Fragen führen direkt zu einer entscheidend wichtigen weiteren Frage: Wer soll diesen Islam-Unterricht eigentlich erteilen (und wer bezahlt das)? Es darf ja wohl niemand sein, der fundamentalistisch-intolerant den Islam vertritt. Wie soll das geprüft werden – und wer soll das prüfen? Es kann auch niemand sein, der nur einseitig Sunnit, Schiit oder Alevit ist – doch irgendeiner Richtung gehört jeder Moslem nun einmal an. Also müsste der Islam-Unterricht eigentlich von Nicht-Moslems erteilt werden. Dafür kommen dann aber weder Christen (sehr verdächtig!!) oder Atheisten (noch schlimmer!!) oder gar Juden (maximal inakzeptabel!!) in Frage. Wer bleibt dann noch? Eigentlich niemand.

Der CDU-Politiker Irmer hat, neuerdings in Deutschland offenbar ein Privileg von „Rechtsaußen“, ein wenig nachgedacht und kommt zu einem ähnlichen Befund – nämlich die faktische Unmöglichkeit eines Islam-Unterrichts, der informiert statt spaltet, der aufklärt statt indoktriniert. Doch das ist sicher: An Information und Aufklärung wird keine der bekannten islamischen Organisationen viel Interesse haben, schon gar nicht Ditib.

Das wissen selbstverständlich auch SPD, Grüne, FDP und die islamfreundlichen Teile der CDU. Sie haben jedoch längst alle die wachsende Zahl von potentiellen moslemischen Wählern im begehrlichen Blick. Und deshalb werden wir in Hessen bald Islam-Unterricht bekommen. Ditib & Co. dürfen sich freuen – auf die jungen Schäfchen und Steuergelder dazu. Derweil wird die Christenverfolgung im islamischen Kulturkreis immer schlimmer. Alles kein Problem: Unsere Parteien und Amtskirchen sind (wenn es sich nicht um „Rechte“ handelt) tolerant bis zur Selbstaufgabe. Es gibt deshalb Anlass, nicht länger tolerant bis zur Selbstaufgabe mit solchen Parteien und Amtskirchen zu sein.

Wolfgang Hübner, 6. August 2012

Links:

» CDU will seit 1999 den Koran in die Schulen bringen
» Erstes Grundschulbuch für Islamunterricht
» Prof. Doehring zum Islamunterricht
» Prof. Schachtschneider über die Verfassungswidrigkeit der islamischen Religionsausübung




Robin Renitents Brief an seine Kinder, an was sie vor dem Heiraten denken sollen

Meine lieben Kinder, ihr seid jetzt 16 und 12, also alt genug, das zu verstehen. Deshalb möchte ich euch was mitteilen: Ich habe ein nett aussehendes Mädchen entdeckt, nur in der Zeitung zwar, aber sie ist blond wie Du meine Jüngste. Sportlerin ist sie und sie rudert für Deutschland bei Olympia. Ich habe ja schon eine Partnerin, ihr müßt euch einen Partner oder eine Partnerin erst suchen. In einigen wenigen Jahren wird es so weit sein. Woran, das haben wir oft genug am Frühstückstisch oder beim Mittagessen besprochen, solltet ihr denken, bei der Partnerwahl, und was überprüfen? (Fortsetzung hier im Rebellog. Robin Renitent ist schon fünf Jahre auf Weltreise, verfolgt aber das Geschehen in Deutschland!)




Bürger-in-Wut gegen Moschee in Bordeaux

Das Auffliegen der bisher geheim gehalten Pläne für den Bau einer Salafisten-Moschee im Stadtteil La Bastide hat in der südfranzösischen Stadt Bordeaux wütende Reaktionen ausgelöst. Die lokale Tageszeitung Sud-Ouest enthüllte zudem, dass der Bürgermeister von Bordeaux über die geplante Errichtung eines Gebetsraumes durch die Islamisten informiert war, aber die lokale Bevölkerung nicht darüber in Kenntnis setzen wollte. Weiter bei unzensuriert.at




Israel wehrt Angriff auf Grenze ab

Israels Armeechef Benny Gantz begutachtet eines der gestoppten AngreiferfahrzeugeAuf den Grenzposten „Kerem Schalom“ zwischen Israel und Ägypten (nahe Rafah) wurde gestern ein Terror-Attentat verübt. Die vermummten Terroristen griffen von der ägyptischen Seite aus an. Sie töteten 16 ägyptische Soldaten und stahlen deren Fahrzeuge, um den israelischen Grenzposten zu attackieren. Die Israelis brachten acht der Attentäter zur Strecke, die restlichen verzogen sich zurück nach Ägypten. Unter den Israelis, die den Angriff abwehrten, gab es keine Verluste.

Die Basler Zeitung berichtet weiter:

Den israelischen Geheimdiensten lagen nach eigenen Angaben zuvor Warnungen über einen bevorstehenden Angriff von ägyptischem Boden vor. «Wir waren darauf vorbereitet, deshalb konnten wir zurückschlagen», sagte Militärsprecher Yoav Mordechai im Armeerundfunk.

Mordechai zufolge wurde «ein grosser Angriff auf den Süden Israels verhindert». Die israelischen Streitkräfte setzten Flugzeuge, Panzer und Artillerie ein. Mordechai sagte, die Angreifer seien mit Sprengstoff, Maschinenpistolen und Granaten bewaffnet gewesen.

An dem Angriff sollen vom Gazastreifen kommende Palästinenser und Ägypter im Sinai teilgenommen haben.

Ein Gewährsmann aus Sicherheitskreisen berichtete der Nachrichtenagentur AP, der Angriff sei gegen Sonnenuntergang erfolgt, als sich die Grenzschützer nach dem Fasten während des Ramadans auf das Abendessen vorbereiteten. Die Angreifer hätten über Fahrzeuge verfügt, auf der Waffen montiert gewesen seien.

Israel hatte vor Kurzem für Urlauber eine Warnung herausgegeben, sofort die Sinai-Halbinsel zu verlassen.

Die Ägypter, die für die Sicherheit auf der Sinai-Halbinsel zuständig sind, schlossen den Grenzübergang nach Gaza und lassen mit Kampfhubschraubern nach den Terroristen suchen. Die Sinai-Halbinsel ist entmilitarisiertes Gebiet, damit Ägypten keinen Überrraschungsangriff auf Israel starten kann. Doch solange Hamas-Terroristen über den Grenzübergang in Rafah Zutritt zu dieser Zone haben, nützt die Entmilitarisierung nichts. Anstatt dafür zu sorgen, dass die Hamas-Leute keinen Zugang haben, träumt der neue ägyptische Präsident nun von einer Militarisierung des Sinaigebiets:

«Die Truppen werden die vollständige Kontrolle über den Sinai übernehmen», sicherte Präsident Mohammed Mursi am Morgen nach einer Krisensitzung zu.

Israel hat zwar mit Ägypten vereinbart, dass die Ägypter mehr Sicherheitskräfte in den Sinai bringen, um dort Hamas und Al Qaida aufzuspüren, doch von einer vollständigen Besetzung mit Truppen war nicht die Rede.

Da auch jede Menge illegale Einwanderer über die Grenze zu Ägypten nach Israel eindringen, wird dort seit 2010 ein über 200 Kilometer langer Grenzzaun errichtet.

(Foto: Benny Gantz, Chef der israelischen Armee, begutachtet eines der von den Israelis gestoppten Angreiferfahrzeuge)




Region Gizeh: 120 koptische Familien geflohen

Kopte macht Fehler beim Bügeln eines Moslem-HemdesReporter der ägyptischen Zeitung Al-Ahram haben versucht, Bilder in Dahshur in der Region Gizeh zu machen. Sie schreiben in der englischen Online-Ausgabe vom 5. August, dass sie Probleme hatten, Interviews durchzuführen und keine Fotos machen durften, schon gar nicht von der durch Polizei abgeschirmten koptischen Kirche oder von koptischen Häusern, Läden und Betrieben. Die Reporter hatten sich in den durch seine Pyramiden bekannten Ort aufgemacht, da sämtliche 120 koptische Familien am vergangenen Dienstag geflohen sind. Auslöser ist ein beim Bügeln beschädigtes Hemd. Deutsche Zeitungen berichteten bisher nichts!

Die einzigen Nachrichten, die man auf deutscher Sprache dazu erhält sind bei der christlichen Webseite Idea und dem österreichischen Standard zu finden. Sie decken sich mit den Angaben von Al-Ahram, die aber wesentlich ausführlicher sind. Demnach hat sich laut Al-Ahram im ägyptischen Pyramiden-Ort Dahshur folgendes abgespielt:

Der Kopte Sameh Samy arbeitete in einer Wäscherei und hat beim Bügeln das Hemd eines mohammedanischen Kunden beschädigt. Es muss am Abend des 25. Juli gewesen sein, dass der Geschädigte mit seiner Familie und seinen Freunden vor dem Haus von Sameh Samy auftauchte, insgesamt 1000 bis 2000 Männer, die mit Messern und Schwertern bewaffnet waren. Sameh Samy, der mit seiner Familie alleine in dem Haus war, warf in seiner Verzweiflung Molotow-Cocktails aus dem Fenster, um die Meute zu vertreiben. Ein solcher Brandsatz traf einen unbeteiligten Passanten, den Moslem Moaz Hassab-Allah (19 Jahre), dessen Haut zu 70% geschädigt wurde. Daraufhin wurde das Haus des Kopten gestürmt und niedergebrannt. Sameh Samy und zwei Verwandte wurden verletzt und inhaftiert.

Die Zeitung Al-Ahmeh zitiert einen Report der „Egyptian Initiative for Personal Rights“, der schon am 31. Juli vor einer weiteren Eskalation warnte und der Polizei grobe Untätigkeit vorwarf. Genau an diesem Tag, also vergangenen Dienstag verstarb dann der vom Molotow-Cocktail getroffene Moaz Hassab-Allah im Krankenhaus. Daraufhin setzte sich am Mittwoch, dem Tag der Beerdigung des Moslems, eine 8000-Mann starke Meute von Trauergästen unter der Führung eines Predigers der Muslimbruderschaft in Bewegung, um die koptische Kirche abzufackeln. Die Polizei schaffte es jedoch, die Mari Girgis Kirche mit Tränengas zu schützen.  Laut Angaben von „Egyptian Initiative for Personal Rights“ fiel die Polizei ansonsten hauptsächlich durch Untätigkeit auf. Um die bedrohte koptische Bevölkerung hat sie sich nicht gekümmert.

Die ägyptische Zeitung Al-Ahram berichtet weiter, dass die Kopten nach Bekanntwerden des Todes von Moaz Hassab-Allah Angst bekamen und von Polizei, Nachbarn und sogar von ihrem Priester dazu aufgefordert wurden, das Dorf so schnell wie möglich zu verlassen, da niemand für ihren Schutz garantieren könne. Es handelt sich um 120 Familien bzw. 500 Personen:

The fight turned sectarian when the Muslim man died in hospital. This is also when all Christian families felt threatened and were pressured to leave their hometown by everyone from the police — who reportedly advised them to go, claiming they would not be able to protect them — to neighbours that promised to protect their properties, and even the local priest, who urged them to take their children and flee. All Christian families left Dahshur before or during the funeral of the Muslim man.

Die Reporter von Al-Ahram fanden eine der geflohenen Familien im Nachbardorf und erfuhren, dass den Frauen gesagt wurde, sie sollten sich ein Kopftuch anziehen, damit sie nicht als Christinnen erkannt werden. Sie flohen, ohne irgendetwas mitzunehmen:

Sabah Malak, 23, tells the story of how she left Dahshour. „I was at home when my neighbours came and told me to leave everything, to take my children and go. They gave me a head scarf so people wouldn’t tell that I’m Christian. I took Mariam, 5, and Amir, 2, and we left our rented house together with my sister and her children. My husband went to buy bread. A woman saw him and told him to go away. He said, ‚Why me, I am not part of the fight? What have I done?‘ She said, ‚You are Christian, go your life is in danger.‘ We all left running for our lives. We felt that being a Christian is an insult. We didn’t have the time to take anything with us, not even money or clothes,“ said Malak in tears.

geplünderte koptische Läden in Dahshur

Sabah Malek hat ihre Nachbarn angerufen und erfahren, dass ihr Haus völlig ausgeraubt und zerstört wurde und dass es Tausende von Angreifern waren, die die christlichen Häuser plünderten:

Later when Malak called her neighbour to check on her house, he told her everything was stolen or smashed and that he couldn’t prevent the assailants, that reportedly were thousands.

Ihre Verwandten, die ebenfalls ausgeraubt wurden, sind fassungslos, dass die Polizei tatenlos zugesehen hat. Sie glauben, dass die Polizei einen Teil der Beute bekommt:

Malak’s cousin, Nabil Moussa, 19, who is both a tailor and a student, believes the police are responsible for the sad events. „They knew violence was escalating and they watched the whole thing unfold. They could have stopped it, but they preferred to watch,“ said Moussa. His mother, Nadia Girgis, interrupts. „Had they just fired gunshots in the air, they would have scared the assailants, but they are partners in the crime. Maybe they even take a share in what was stolen by the thugs,“ said Girgis whose son lost over 500 grams of gold when the mob attacked his jewelry shop and home.

Das alles steht – wie gesagt – in einer ägyptischen Tageszeitung. Die Reporter berichten, dass sie weitere Augenzeugen getroffen haben, die die Polizei der Untätigkeit beschuldigten:

Many of the eyewitnesses Ahram Online interviewed said the police watched passively.

Ein befragter Polizist weist jede Schuld von sich. Er meint, 1000 Polizisten hätten gegen die 8000 Besucher der muslimischen Beerdigung nichts ausrichten können. Sie hätten es geschafft, die Kirche zu verteidigen (mit Tränengas), aber sie könnten nicht jedes einzelne Haus schützen. Die Polizei hätte die Kopten auch gar nicht dazu aufgefordert, das Dorf zu verlassen:

„It was just a regular fight, not religious. No one told the Copts to leave, they left out of fear. Everyone is blaming us. What could policemen do when we are around 1000 and the funeral was around 8000 people. We protected the church, we can’t protect every house.“

Koptische Kirche

Die Reporter von Al-Ahram konnten nicht viel von den Zerstörungen sehen, denn der Ort ist von Sicherheitskräften abgeriegelt:

Central Security and National Security forces are deployed at the entrances to the village and in front of the church there, while also guarding the already trashed and looted houses of Copts (…)

Als sie doch noch die Gelegenheit hatten, Fotos von zerstörten Häusern zu machen, wurden sie von einer Muslima mit Namen Om Ahmed für ihre Berichterstattung angebrüllt:

Om Ahmed started screaming at Ahram Online’s reporter and photographer as we were taking photos of Coptic homes that were ransacked. Sofas, fans, a fridge and TV and a computer were smashed in front of the homes.

Die Frau beklagt, dass die Medien falsch berichten würden. Die Reporter würden sich nicht für den gestorbenen Moslem interessieren, sondern für die Ruinen der koptischen Häuser. Die Frau sagte, sie würde den Kopten Sameh Samy bei lebendigem Leibe auffressen, wenn sie ihn sehen würde. Der Kopte und seine gesamte Familie sind jedoch nicht erreichbar – sie sitzen im Gefängnis.

„What are you doing? You leave the real story, that a Muslim man died for no reason, and all you care about is some ruins. Morsi said he will compensate them, but who will compensate us for our blood?“ At this point a few angry women, men and children gathered around us and started yelling. One woman said, „If Morsi has the millions to compensate the Christians, why does he leave people living in shacks?“ – „Why are we humans cheaper than everything? The media portrays us as thugs and no one reports on the killing of the young guy?“ screamed Om Ahmed, declaring that she will eat the perpetrator alive if she sees him. The police already arrested the Copt who threw the firebomb, together with his family, including a 17-year-old cousin who was seriously injured in the fight.

Die Reporter schreiben dann noch einiges zu der allgemeinen Situation der Kopten im Land und dass die Kopten aus Dahshur nach wie vor obdachlos sind. Sie erwähnen auch, dass sich Präsident Mursi am vergangenen Freitag in einer Moschee (also nicht an seinem Amtssitz!) erstmalig zu den Vorfällen geäußert hat, indem er ankündigte, einen Gesandten zu schicken.

In der Zwischenzeit hat die koptische „Maspero Protestbewegung“ vor dem Präsidentenpalast demonstriert, um Gleichbehandlung der Christen durchzusetzen.

koptische Maspero-Demonstranten vor Präsidentenpalast

Der Präsident hat durch seinen Sprecher zwar verkünden lassen, Recht und Gesetz durchzusetzen:

„His Excellency has ordered the relevant authorities to strictly implement the law and not allow anyone to violate it.“

Doch sein Gesandter setzt laut Al-Ahram ganz andere Schwerpunkte. Er ist nicht gekommen, um Fakten zu finden oder etwas aufzuklären:

„This isn’t a fact-finding committee, it’s a reconciliation committee,“ Shura Council head Ahmed Fahmi was quoted as saying by Al-Ahram’s Arabic-language news website. „Our aim is to achieve reconciliation between the two sides rather than determining who the culprits were.“

Erklärtes Ziel des Shura-Rats-Vorsitzenden Ahmed Fahmi ist es demnach nicht, die 8000 Täter zu finden, sondern irgendeine nebulöse Versöhnung herzustellen. Der koptische Bischof Theodosious forderte indes, alle Schuldigen zur Rechenschaft zu ziehen, den Kopten die Rückkehr zu erlauben und alle Unschuldigen zu entschädigen:

„The authorities must quickly bring the perpetrators to justice and allow the Copts to return to their homes,“ the Patriarchate added. „The authorities should also financially compensate all those who were harmed in the incident.“

Koptischer Bischof von Gizeh: Theodosious

Der Großmufti von Ägyten behauptet, die Kopten seien „nicht aufgrund religiöser Unruhen vertrieben worden“, sondern seien „freiwiliig gegangen“. Sie sollten jetzt „unter muslimischer Protektion“ zurückkehren:

Mufti Ali Gomaa said Coptic residents of Dahshur ‚had not been displaced following sectarian clashes but had chosen to leave voluntarily‘, and they should now return to their homes under ‚Muslim protection‘

Aus den übrigen Artikeln von Ahram Online geht hervor, dass alle möglichen Politiker und islamischen Gruppen sehr bemüht sind, das Ganze herunterzuspielen: Es handele sich auf gar keinen Fall um einen religiösen Konflikt. Das Ganze sei ein privater Streit zwischen einem koptischen Bügler und einem Kunden gewesen – keinerlei religiöse Motivation. Man möchte es so darstellen, dass die Kopten quasi selbst schuld sind, dass sie fluchtartig ihre Häuser verließen. Aus den vorhandenen Quellen geht nicht einheitlich hervor, was mit Verhaftungen ist. Der koptische Bügler und seine Verwandten sitzen auf jeden Fall im Gefängnis. Manche schreiben, dass neun Moslems verhaftet wurden, manche schreiben, dass noch gar kein Moslem verhaftet wurde. Bei den Randalen soll es einen weiteren Toten gegeben haben, der durch Messerstiche ermordet wurde.

In der Region Gizeh hatte es letztes Jahr Unruhen mit Toten und Verletzten gegeben, weil Salafisten behauptet hatten, die Kopten hätten eine Frau entführt, die zum Islam übergetreten sei. Die Frau hat später erklärt, weder zum Islam übergetreten zu sein, noch von Kopten entführt worden zu sein.

Dahshur - Pyramiden

Dahshur ist mit seinen Pyramiden Touristenattraktion und Ausgrabungsstätte, wo auch deutsche Forscher arbeiten.

Ein weiterer Vorfall ereignete sich laut Idea am 26. Juli in Shubra el Khayma. Der Kopte Dr. Maher Ghaly lehnte sich aus dem Fenster seines Hauses, um sich bei einer Gruppe Salafisten darüber zu beschweren, dass sie zur Feier des Fastenbrechens Gewehrsalven abgaben. Daraufhin schossen ihm die Salafisten das linke Auge aus.

Dr Maher Ghaly wurde von Salafisten im Ramadan ein Auge weggeschossen

Links ägyptische Zeitung Ahram Online:

Dozens of Copts protest Dahshur evictions
Copts have not been forcefully displaced from Egypt village: presidency
Egypt’s Al-Jamaa Al-Islamiya condemns banishment of Copts after clashes
Egypt’s Grand Mufti condemns attacks on Copts, criticises police
Morsi wants sectarian clashes culprits punished; Church calls for end to violence against Copts
Following sectarian clashes in Giza, demonstrators protest ‚forced migration of Copts‘
ElBaradei calls for harsh punishment to deter sectarian strife in Egypt
HRW calls on Egypt’s Morsi to ensure fair trials for sectarian crimes defendants




Illegale Zuwanderung wie „Invasion“

illegale Zuwanderer werden in Griechenland festgenommenDie Griechen wollen endlich systematisch gegen illegale Zuwanderung vorgehen. Nikolaos Dendias, der griechische Minister für Bürgerschutz, spricht nach Angaben des Focus von einer „Invasion“:

„Das Land geht unter. Wir sind mit einer Invasion konfrontiert.“

Alleine in Athen wurden am Wochenende 1100 Illegale von 1500 Polizisten aufgegriffen. Sie wurden in ein Auffanglager gebracht. Auch die Grenze zur Türkei soll endlich besser kontrolliert werden. In den letzten 10 Jahren sollen über Griechenland eine Millionen Illegaler in den „Schengenraum“ eingedrungen sein.

Nach wie vor greift die Bundespolizei bei uns Schleuserbanden im Landesinneren auf, da ja die deutschen Grenzen wegen „Schengen“ nicht kontrolliert werden dürfen. Die Bundespolizei Flensburg hat beispielsweise einen Ford Tourneo mit neun Insassen und italienischer Zulassung von der A7 gefischt. Am Steuer saß ein Pakistaner, dessen Papiere ordnungsgemäß waren. Bei den acht anderen Insassen handelte es sich um Afghanen ohne Papiere, sieben davon im Alter von 15 Jahren.




Fallersleben – Die Gedanken sind frei

Die Gedanken sind frei,
wer kann sie erraten?
Sie fliegen vorbei
wie nächtliche Schatten.
Kein Mensch kann sie wissen,
kein Jäger erschießen
mit Pulver und Blei.
Die Gedanken sind frei!

Ich denke, was ich will
und was mich beglücket,
doch alles in der Still‘,
und wie es sich schicket.
Mein Wunsch und Begehren
kann niemand verwehren,
es bleibet dabei:
Die Gedanken sind frei!

Und sperrt man mich ein
im finsteren Kerker,
ich spotte der Pein
und menschlicher Werke;
denn meine Gedanken
zerreißen die Schranken
und Mauern entzwei:
Die Gedanken sind frei!

Drum will ich auf immer
den Sorgen entsagen,
und will mich auch nimmer
mit Grillen mehr plagen.
Man kann ja im Herzen
stets lachen und scherzen
und denken dabei:
Die Gedanken sind frei!

Fassung von Hoffmann von Fallersleben, von dem auch das „Lied der Deutschen“ stammt, 1841




Sind Altmaier und Niggemeier schwul?

Wir geben es zu, wir haben geschlafen und erst heute entdeckt, daß der Umweltminister Altmaier (CDU) keine Frau hat, was bei BILD und taz und anderen zu der eminent wichtigen Frage führte, ob Altmaier schwul sei (und trotzdem gegen die Homoehe gestimmt habe). Nebenbei wurde in dieser Debatte auch der aufgeblasene „Medien-Journalist“ Stefan Niggemeier von Alice Schwarzer so beschrieben: Es heißt, er sei schwul. 

Wir reichen nun einfach die Links vom Juli weiter, die teilweise wieder Links enthalten:

Die Entschuldigung der taz-Chefin!
Stefan Niggemeier in seinem lächerlichen BILD-Blog!
Alice Schwarzer über Zwangsouting!
Dumont-Presse zum Thema!

Die FR soll heute die taz-Chefin Ines Pohl in der Sache angegriffen haben, Artikel ist aber nicht online.




Protestunten-Tempel ohne „Ficken und Poppen“

Der Pfarrer der evangelischen Erlösergemeinde in Kastel, Ralf Schmidt, wollte am Sonntag einen erotischen Gottesdienst halten, für den er versprach: Ich werde vom Ficken und Poppen sprechen. Die Qualitätsmedien waren begeistert und schickten drei Kamerateams und ein Dutzend  Reporter. Es kam dann aber doch nicht dazu, der Höhepunkt der Predigt fiel sozusagen aus. 

Der „erotische Gottesdienst“ führte nur zu theologischen Höhen wie dem Penis des Pastors. Er predigte:

Schmeckt einander, seht einander und fühlt einander, wie freundlich das Leben sein kann… Mein Hintern, meine Hände, meine Zunge, mein Penis, meine Ohrläppchen sind Landeplätze der Lust. Auf diese Weise sollen wir genießen, was Gott uns gegeben hat, wenn wir schon kein Paradies mehr haben. Denn die Liebe kommt von Gott, nicht vom Teufel.

Am nächsten Sonntag wird die Schmidt-Bude wieder leerer sein! (Artikel hier mit einer langweiligen Fotostrecke!)




Türken wollen nicht mehr in die EU

Türkei will nicht mehr in die EUNormalerweise stellt die Türkei sofort auf „beleidigt“ um, wenn die Sprache auf die Beitrittsverhandlungen mit der EU kommt. Angesichts der Schuldenkrise in der Eurozone ist die türkische Bevölkerung aber gar nicht mehr so erpicht auf einen EU-Beitritt. Der Standard:

 

(…) Seyfeddin Cabuga, ein Doktorand an der Istanbuler Bilgi-Universität, der Europa und den Beitrittsprozess unterrichtet, hört in Schulklassen und Seminaren mittlerweile bohrende Fragen: „Wozu brauchen wir die EU? Sie sind in einer Wirtschaftskrise. Wir sind Muslime, sie sind ein Christenklub, sie wollen uns nicht. Warum brauchen wir die EU, um unsere Menschenrechtslage zu verbessern? Wir können es selbst tun.“ Die EU werde nun als eine die Einheit zerstörende Kraft gesehen, sagt Cabuga, als etwas, das die Türkei am Ende mit einer Menge von Minderheiten und neuen Rechten dastehen lässt – Kurden, Türken, Aleviten, Sunniten. Nichts, was türkische Nationalisten wollen. Von 90 Prozent vor dem Beginn der Beitrittsverhandlungen im Jahr 2005 ist der Anteil der Türken, die dem Beitritt zustimmen, auf unter 50 Prozent gefallen. (…)

Die Webseite des Zentralrates der Muslime meldet sogar 85% Ablehnung für einen türkischen EU-Beitritt. Man sollte diese Verhandlungen endlich als gescheitert erklären, denn auch in der EU gibt es keine Mehrheiten für einen Türkei-Beitritt. Die EU stellt sich aber doof und treibt das Thema Visa-Freiheit für Türken voran. Die EU will hierfür im Gegenzug durchsetzen, dass die Türkei keine Flüchtinge mehr in den Schengen-Raum passieren lässt. Dabei bräuchte die EU aber nur selber dafür zu sorgen, dass ihre Außengrenzen sicher sind…