1

Bremen: Türke verprügelt Polizei und kommt frei

In Bremen hat jetzt ein türkischer Intensivtäter bei einer Kontrolle zwei Polizisten verprügelt. Einer der Beamten erlitt Knochenbrüche, der andere ist mit Schürfwunden und Hämatomen übersät, beide sind seitdem dienstunfähig. Wer jetzt allerdings denkt, klarer Fall – der brutale Schläger wird sogleich von der Staatsanwaltschaft dem Haftrichter vorgeführt, sieht sich getäuscht.

BILD berichtet:

Blumenthal – Was muss in Bremen passieren, bis ein Gewaltverbrecher weggesperrt wird?

Ein Fall aus Bremen-Nord erschüttert das Vertrauen der Deutschen Polizeigewerkschaft in die Justiz.

Samstagnacht in der Gösper Straße. Durch mehrere Vorgärten schleicht ein junger Mann?(20). Anwohner rufen die Polizei. Zwei Beamte?(39, 43) stellen ihn ein paar Meter weiter.

Plötzlich dreht der Festgenommene durch. Brutal schlägt er auf die Beamten ein. Polizeisprecher Nils Matthiesen: „Das Pfefferspray zeigte bei ihm kaum Wirkung. Wie wild ging er auf die Einsatzkräfte los.“

Verstärkung kam – dann die Festnahme. Die beiden Beamten wurden verletzt, sind dienstunfähig. Einer mit Knochenbrüchen, der andere ist mit Schürfwunden und Hämatomen übersät.

Doch der brutale Täter darf durch Bremen laufen! Die Staatsanwaltschaft lehnte ab, ihn dem Haftrichter vorzuführen. Wenige Stunden nach der Prügelei konnte er die Wache verlassen.

Dabei ist der türkischstämmige Bremer sattsam bekannt. Er soll nach BILD-Informationen 2008 wegen Beteiligung an einem Tötungsdelikt verurteilt worden sein, 42 Straftaten auf dem Buckel haben.

Der Vize-Chef der Deutschen Polizeigewerkschaft Andreas Koziol (34) ist empört: „Das ist ein Skandal! In Niedersachsen wird schärfer durchgegriffen. In Bremen gilt es nach unseren Beobachtungen ja noch nicht mal als strafverschärfend, wenn Beamte von den Tätern attackiert werden.“

Kritik auch von der CDU. Innenexperte Wilhelm Hinners: „Unverständlich, dass man den Täter einfach laufen ließ. Diesen Fall bringe ich in der Innendeputation zur Sprache. Senator Mäurer muss sich äußern.“

Wer sich bei SPD-Innensenator Ulrich Mäurer, über dessen Eskapaden wir schon des öfteren berichtet haben, über den aktuellen Fall informieren möchte, schreibe an:

» ulrich.maeurer@inneres.bremen.de