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Widersprüche linken Denkens – neue Folge

Linke gerieren sich gerne als Kämpfer gegen Kapitalismus und Globalisierung. Besonders junge Menschen, die erleben, dass Globalisierung ihre regionale Identität transformiert, und sich globalisierungskritisch engagieren wollen, finden den Weg zu Netzwerken wie Attac. Dabei gehen sie den Linken auf den Leim, denn in Wahrheit besorgen die das Geschäft der Globalisierer.

(Von Jim Panse, PI-Münster)

Linke betreiben die Auflösung der Völker und Nationalstaaten durch „Multikulti“ und „Eine-Welt-Ideologie“. Hinter Parolen wie „grenzfrei“ oder „kein Mensch ist illegal“ steht die Absicht, Völker und Staaten in einer Suppe von Kulturen und Ethnien aufgehen zu lassen.

Das ist genau dieselbe Absicht, die von den Globalisierern, den internationalen Konzernen verfolgt wird. Sie haben exakt dasselbe Ziel. Weltweite Unternehmen wie Banken nennen das nicht Multikulti, sondern „Diversity“. Gemeint ist dasselbe. Diese Konzerne wollen Arbeitskräfte, die „mobil“ und „flexibel“ sind, d.h. keine Bindungen an eine Heimat und Herkunft haben.

Das ist ein wesentlich konkreteres Ziel, als die unklare Utopie der linken Volkszerstörer, die an irgendeine nebulöse „gerechte Gesellschaft“ glauben. Die Konzerne wissen dagegen genau, was sie wollen und können sich über die Unterstützung der Linken freuen. Die Linken sind nützliche Idioten der Globalisierungs-Agenda. Das erklärt auch, warum Linksextremisten nur auf einen nachgebenden Alibi-Widerstand stoßen.

Die wahre Globalisierungskritik ist rechts. Sie setzt der entwurzelten, bindungslosen Arbeits-Ameise das Ideal eines Menschen gegenüber, der Heimat und Familie als Teil seiner Identität begreift.




Frankfurter Rundschau – Gnadenfrist verlängert

Morgen endet die Bezugsdauer des Insolvenzgeldes für die Mitarbeiter des Gesamtbetriebs der Frankfurter Rundschau. Gerade noch rechtzeitig zum Stichtag konnte man sich nun mit den Gläubigern darauf verständigen, den Betrieb auch ohne diesen Zuschuss zumindest für den kommenden Monat fortzuführen. Dies ist ein Indiz dafür, dass es wahrscheinlich zu einer partiellen Veräußerung der Geschäftstätigkeiten der Frankfurter Rundschau an neue Investoren kommen könnte.

Gleichwohl zeichnet sich ab, dass für den Druckbetrieb selbst und die Verwaltung keine Fortführung und Weiterbeschäftigung möglich ist. Der auch bei PI berichtete Abzug des Drucks einer Teilauflage der Bild-Zeitung ist für die angeschlagene Druckerei offenbar nicht aufzufangen. Es wird darum mit dem Aus für 400 der 500 Mitarbeiter gerechnet. Arbeitsplätze von Menschen, die überwiegend nicht für die deutschfeindliche Ausrichtung des Blattes Verantwortung tragen.

Wie es mit der Zeitung an sich und der Redaktion weiter gehen könnte, ist noch völlig unklar. Es gibt Hinweise darauf, dass ausgerechnet die – wie die FAZ zur Fazit-Holding gehörige – Frankfurter Neue Presse diese übernehmen könnte. Vermutlich verspricht man sich dort von Kombi-Anzeige-Angeboten eine Belebung des Umsatzes, was eine Fortführung einer separaten Zeitung rechtfertigen könnte. Ob sich das wirklich lohnt, und wie die journalistische Arbeitsteilung mit der eher konservativeren FNP aussehen sollte, ist schwer vorstellbar.

Übrigens ist wohl zumindest bis Anfang dieser Woche auch noch ein zweiter Interessent zumindest im Gespräch gewesen: Es handelt sich um die Firma Estetik Yayincilik aus der Türkei. Natürlich kam da erst einmal orientalisch ein „wesentlich zu niedriges Angebot“, keine akzeptablen Zahlungsmodalitäten und auch mit den Sicherheiten hat es gehapert. Aber die Aussicht, so ein Blatt unter türkische Fittiche zu bekommen, ist für Erdogan-Größenwahn sicher reizvoll. Wer weiß, ob er da noch durch irgend wen aus seiner Entourage nachlegen lässt.

Sicher bereitet auch diese Perspektive unserem PI-Freund Steven Geyer feuchte Träume, vom Ritter Seldschuken mit dem weißen Pferd, der da kommt von tief unten in der Türkei und ihn und seine MannInnen rettet vor den bösen Abonnenten, die seinen Mist nicht mehr lesen wollen.

(Foto oben: FR-Insolvenzverwalter Frank Schmitt informiert die Presse über den Stand der Gespräche)




Kritik an PI – Offener Brief an Aiman Mazyek

Sehr geehrter Herr Mazyek, mit Interesse und Amusement habe ich Ihren polemischen Artikel „Ein politisches Signal setzen“ auf Qantara gelesen. Während Sie sich verbitten, zwischen Islam und islamischer Gewalt eine Beziehung zu identifizieren, haben Sie jedoch kein Problem damit, einen Zusammenhang zwischen Religionskritik am Islam und Rechtsextremismus herzustellen.

Überprüfen Sie doch einmal Ihre Kommunikationsstrategie auf eine mögliche Inkonsistenz, die hier deutlich zu Tage tritt. Sie scheuen sich auch nicht mit dem Begriff „Islamophobie“ das Erbe Ajatollah Ruhollah Musavi Chomeini anzutreten und Islamkritik als paranoides Phänomen angsterfüllter Westeuropäer zu missdeuten. Sie wissen genau, dass Ajatollah Chomeini den Begriff „Islamophobie“ erfunden hat, um seine islamische Terrorherrschaft zu schützen, die den Iran von einer modernen Gesellschaft in einen rückständigen, islamischen Gottesstaat wandelte.

Ihnen dürfte nicht entgangen sein, dass sich Parallelen aktuell in anderen Staaten nachvollziehen lassen, ebenso wie die Gewalt gegen Christen in islamischen Ländern, die Sie mit keinem Wort kritisieren, obwohl diese die Dimensionen sogenannter „rechtsextremer Gewalt“ bei weitem sprengen. Ebenso wenig wie wir Nicht-Muslime, haben Sie kein Problem mit Religionskritik am Christentum, an der katholischen Kirche und dem Papst. Wir bezeichnen solche Kritiker auch nicht als Christenhasser und Rassisten, sondern akzeptieren sie als Menschen, die ihr Grundrecht der freien Meinungsäußerung leben.

Erklären Sie doch mal bitte, wieso es bei Religionskritik eine Ausnahmeregelung für den Islam geben sollte? Tatsache ist doch, dass Muslime weltweit ihre Legitimation von Menschenrechtsverletzungen, Intoleranz gegen Nicht-Muslime, Morde und Diskriminierung von Frauen und Homosexuellen im Islam gerechtfertigt sehen. Auch die Respektlosigkeit gegenüber unserem Rechtsstaat durch die illegale Anwendung der Scharia oder des Auslebens der hier verbotenen Polygamie sind für Sie kein Anlass zur Eigenkritik an der muslimischen Umma in Deutschland.

Mit Ihren Äußerungen bestätigen Sie nur den Geist des Istanbuler Prozesses, mit dem Ihre Glaubensbrüder der freien Welt ein Meinungsdiktat aufzwingen möchte. Ganz im Sinne Ihres pädophilen und militanten Analphabeten „Propheten“, der einst den religiösen Faschismus unter dem Namen „Islam“ begründete. Ja, Unterwerfung der freien Welt, des freien Geistes, der Nicht-Muslime. All dies lässt sich aus Ihren Worten ableiten und bestätigt den Begriff Islam=Unterwerfung.

Herr Mazyek, wenn Sie den rund 78 Millionen Nicht-Muslimen in diesem Land mehr Respekt und Verständnis für ihre Sorge bezüglich des Islam schenken würden, kämen wir in dem Miteinander sicher weiter. Solange Sie diese Menschen aber nicht ernst nehmen und immer voller Selbstmitleid jammern, befürchte ich, wird sich nichts in Ihrem Sinne ändern.

Herzliche Grüße

Ein deutscher, humanistischer Demokrat und konfessionsloser Freidenker ohne Migrationshintergrund

» PI: Aiman Mazyek geht auf PI los




Der geschlagene Mann

Neulich sah ich bei “Titel Thesen Temperamente” (da ich mich zu den Pseudointellektuellen zähle, ziehe ich mir gelegentlich solche Sitzpinkler-Sendungen rein) einen Bericht über eine Autorin, die ein total aufsehenerregendes und zugleich sehr erfolgreiches Buch geschrieben hat: Das Ende der Männer.

In der Amazon-Inhaltsangabe liest sich das so:

Das Thema Männer erledige sich von selbst, meint die US-Journalistin Hanna Rosin. In ihrem neuen Buch „Das Ende der Männer“ fasst sie zusammen, warum die Wirtschaft keine Männer mehr braucht: Sie sind schlechter in der Schule, machen weniger Hochschulabschlüsse, ihre typischen Jobs sterben aus, und in den USA bestreiten die Frauen schon jetzt die Hälfte des Haushaltseinkommens.

Hammer, oder? Die Alte hat`s echt geschnallt. Nicht, daß ich mir das Buch kaufen würde, denn ich lese grundsätzlich keine Bücher von Frauen. Vergleichbar wie mit meiner tiefen Abneigung, im Kreißsaal auf eine bestimmte Körperstelle meiner Liebsten zu starren, mit der ich den Spaß meines Lebens hatte, und mich darüber zu gruseln, wie sie sich jetzt in die berühmt berüchtigte Szene aus dem Film “Alien” verwandelt. Also nee, wirklich, die Weiber sollen sowas mit sich selber ausmachen. Irgendwo ist Schluß! (Fortsetzung des Textes von Akif Pirincci auf der Achse)




Berlin: Militärische Ehren für Judenhasser Mursi

Aus Anlass des Besuches von Muslimbruder Muhammed Mursi in Deutschland, möchte ich noch einmal auf sein Interview von Mitte 2010 aufmerksam machen. Immerhin hat Tagesschau.de und die Tagesschau-App den Beitrag, der im „Deutschlandfunk“ am 17. Januar 2013 um 12:13 Uhr ausgestrahlt wurde, nach wie vor online.

(Von Buhajo)

Das ist hervorhebenswert, weil auch die Tagesschau sich in der Vergangenheit nur wenig Islamkritik leistete. Allerdings blieb in unserem Land eine breite öffentliche Debatte aus. In Deutschland wird eher das misslungene mitternächtliche Kompliment eines greisen Politikers diskutiert, als religiöse Kriegshetze, deren Folgen die ganze Welt verändern könnte.

Ich bitte hier Muslimbruder Muhammed Mursi zitieren zu dürfen:

„Entweder, man akzeptiert die Zionisten und das, was sie wollen, oder es gibt Krieg. Und das wissen die Zionisten, diese Besetzer Palästinas, diese Blutsauger und Kriegstreiber, diese Nachfahren von Affen und Schweinen.“

„Wir fordern einen Staat für die Palästinenser auf dem gesamten Boden Palästinas. Es wird vom Frieden gesprochen und von einer Zweistaatenlösung, aber das sind Illusionen.“

„Die Zionisten müssen bekämpft werden, wo immer sie sich aufhalten.“

„Meine Brüder, wir dürfen nicht vergessen, unseren Kindern und Enkelkindern den Hass auf die Zionisten und die Juden beizubringen. Mit diesem Hass müssen wir sie füttern, er muss erhalten bleiben.“

Die Tagesschau schafft es, diese Zitate als „UNDIPLOMATISCH“ herunter zu spielen. Offensichtlich ist es ganz normal, dass ein deutscher Bundesbürger für eine freie Meinungsäußerung bis zur Hexenverbrennung verfolgt wird, und hier internationale Gäste mit allen militärischen Ehren empfangen werden. Ich distanziere mich von allen Menschen, die eindeutig gegen unser Strafgesetzbuch (auch außerhalb deutschen Bodens) verstoßen haben und die Mitglieder unserer deutschen Gesellschaft, die diese Menschen mit Ehren empfangen.

Wie sieht das eigentlich international aus? Was sagt der Israeli auf der Straße zu uns?




„Anti“-Faschisten machen gegen FREIHEIT mobil

Je näher DIE FREIHEIT an ihr Ziel von 30.000 Unterschriften für den Bürgerentscheid um das geplante Europäische Islamzentrum am Münchner Stachus kommt, desto intensiver werden die Gegenaktionen der sogenannten „Anti“-Faschisten. Am frühen Morgen des vergangenen Samstags war eine Posterwand gegenüber des Kundgebungsortes mit Anti-FREIHEIT-Slogans beschmiert. Neben der üblichen Belagerung durch extreme Linke waren auch die beiden ehemaligen Nazis Felix Benneckenstein und Heidi Redeker da, die mittlerweile eine „Aussteigerhilfe für Neonazis“ betreiben. Man fragt sich natürlich, was die auf einer Veranstaltung der FREIHEIT verloren haben.

(Von Michael Stürzenberger)

Am frühen Morgen mussten sich Polizisten als „Putzkommando“ betätigen:

Weiter geht es mit Fotos, Videos und Informationen über eine bemerkenswerte Kundgebung bei DIE FREIHEIT Bayern..




Großbritannien: Einwanderung lohnt nicht!

Manchmal sind sie ja ganz einfach zum Knutschen, unsere britischen Nachbarn, bekannt für Speaker’s Corner, Eigenwilligkeit, Individualität und trotzigen Nationalstolz. Jetzt preschen sie vor: Die Regierung versucht derzeit, die schlechten Seiten der Insel zu zeigen, um sozialschwache Einwanderer fernzuhalten!

(Von Verena B., Bonn)

Der Bonner General-Anzeiger berichtet:

Manches ist in Großbritannien Mist: der Regen, das Essen, die hohen Mieten, die verstockte Zwischenmenschlichkeit. Darf man das laut sagen? Man darf! Die britische Regierung spielt sogar mit der Idee, alle Negativ-Seiten des Königreichs auf Plakaten in Rumänien und Bulgarien anzuprangern. Ihr Ziel: Möglichst viele Zuwanderungswillige abzuschrecken. Selten so gelacht, finden die Briten.

Es ist furchtbar, auf der ganzen Welt so beliebt zu sein. Das wissen die Briten nicht erst seit gestern. Im Zuge der EU-Erweiterung haben sie Bürgern aus Polen freien Zugang zum Arbeitsmarkt auf der Insel gewährt und waren überrascht, wie viele Klempner und Kellner sich tatsächlich aus Breslau oder den Masuren auf den Weg nach London gemacht haben. Jetzt kündigt sich die nächste Welle der Zuwanderer an: Ab Dezember gewährt die EU Rumänien und Bulgarien die gleichen Freiheiten. Doch in Großbritannien lahmt die Wirtschaft, ächzen die Sozialkassen unter der Krise. Mehr Zuwanderung, finden die Konservativen, muss auf jeden Fall verhindert werden – und fördern aus der Trickkiste selbst skurrilste Maßnahmen.

So sollen Anti-Großbritannien-Poster Rumänen und Bulgaren noch in ihrer Heimat von einem Umzug abschrecken. Das regnerische Klima und die kläglichen Löhne auf der Insel sind als mögliche Themen der Plakataktion angedacht worden. Die Negativ-Kampagne soll den Eindruck mancher Südosteuropäer korrigieren, dass „unsere Straßen mit Gold gepflastert sind“, zitiert der Guardian einen Kabinettsminister. Konkretes will die Downing Street zu einem späteren Zeitpunkt präsentieren.

Doch wer will bei so viel unfreiwilliger Satire noch länger warten? Die Briten ganz sicher nicht. Überall im Internet machen seit gestern Scherz-Poster und Schreck-Slogans die Runde. „Geht doch nach Deutschland“, lautet einer, „da ist es genauso wie im Königreich, außer, dass dort alles gut funktioniert.“ Ein anderer hat die Müllberge auf den Bürgersteigen fotografiert – eine Szene, die typisch für Großbritannien ist, weil die Beutel am Abholtag noch per Hand auf Kipplaster geschmissen werden. „Hier erklären wir unseren Kindern, dass ‚Abfall’ eine Blume ist, die überall wild auf dem Asphalt sprießt“, lautet die ironische Werbebotschaft. „Kommt her und putzt Klos“, dichtet ein anderer Witzbold, „Großbritannien bietet jede Menge schreckliche Jobs und wir stellen sogar Ausländer ein. Herzlich willkommen!“

Die Satire-Poster für Zuwanderer nehmen vor allem Unverfängliches aufs Korn, Dinge, bei denen sich alle einig sind: der graue Himmel, die Menschenschlangen am Flughafen Heathrow („Ganz ehrlich: Warten lohnt sich nicht.“) oder das Regierungspersonal („Der einzige Grund, dass wir bei den Politikern noch nicht das Land verlassen haben, ist das kaputte Nahverkehrssystem.“).

Premier David Cameron dürfte jubeln, dass er nun gratis aus einem so großen und kreativen Pool an Inspiration schöpfen darf. Immerhin gilt es, alle positiven Marketingeffekte aus 2012 schnellstens zunichte zu machen. Mit über 700.000 Euro hatte die Regierung das Image Großbritanniens im Jahr der Olympischen Spiele in neue Höhen befördert.

Das Geld ist auch in eine internationale Plakatkampagne geflossen, die charmante und typische Insel-Szenen unter dem Banner „Britain is great“ zelebriert. In Rumänien und Bulgarien heißt es vielleicht stattdessen schon bald: „Britain is not so great.“

Frage an das deutsche Regierungspersonal: Wann startet bei uns die Anti-Deutschland-Poster-Kampagne „So toll ist Deutschland nun wirklich nicht“?




Aiman Mazyek geht auf PI los

Der Ober-Zentralratler der Moslems macht sich immer „beliebter“: Am 22. Januar hat „qantara.de“ sein dreistes Machwerk „Rechtsextremismus und Islamophobie in Deutschland – ein politisches Signal setzen“ veröffentlicht. „Qantara.de“ ist übrigens ein Projekt der Deutschen Welle, an dem auch das Goethe-Institut, das Institut für Auslandsbeziehungen und die Bundeszentrale für politische Bildung beteiligt sind. In seinem hahnebüchenen Text versucht Mazyek wieder einmal, die NSU-Morde und den Breivik-Terror mit der Islam-Aufklärung und PI in Verbindung zu bringen.

(Von Michael Stürzenberger & L.S.Gabriel)

Diese an sich lächerlichen und durch nichts haltbaren Propagandaversuche sind aber Teil einer internationalen Strategie, die von der mächtigen OIC-Organisation der 57 islamischen Länder im sogenannten „Istanbul-Prozess“ intensiv gefördert werden und in der Resolution 16/18 sogar schon auf UN-Ebene Berücksichtigung finden. So soll die Meinungsfreiheit in Bezug auf den Islam massiv eingeschränkt werden. Das Endziel: Das grundsätzliche Verbot von Islamkritik. So sieht die Logik eines Moslemfunktionärs aus:

Neonazis haben in den vergangenen Jahren in Europa verstärkt von der islamfeindlichen Grundstimmung in der Gesellschaft profitiert – angefangen bei Gert Wilders rechtspopulistischer „Partei für die Freiheit“ in Holland, der NPD, der NSU und der rechtsextremen Website „PI“, um hier nur einige Beispiele zu nennen. Die Islamangst und das Gespenst der Islamisierung Europas machen die Runde und werden als Eintrittskarte benutzt, um Anhänger zu rekrutieren und Stimmung gegen Juden, Muslime und Andersdenkende zu machen.

Propaganda-Masche Nr. 1: Bürgerliche Islam-Aufklärer der Mitte zusammen mit Rechtsextremisten in die Nazi-Tonne treten.

Masche Nr. 2: Moslems zusammen mit Juden als verfolgte Minderheit darzustellen und zu ignorieren, dass es bei der Islam-Aufklärung um nachweisbare Fakten der islamischen Ideologie geht und nicht um die Menschen.

Masche Nr. 3: Die berechtigten Warnungen vor den Gefahren des Islams als unbegründete Angst darzustellen.

Masche Nr. 4: Die unwiderlegbaren Bestrebungen zur Islamisierung Europas als diffuse Einbildung lächerlich zu machen.

Weiter im Mazyekschen Diffamierungstext:

Der verurteile Terrorist Breivik hat sich – ähnlich wie der Mörder der Ägypterin Marwa El-Sherbini – weitestgehend durch islamfeindliche Propaganda im Internet verleiten lassen, darunter auch durch einschlägig bekannte rechtsradikale Webseiten und Pamphlete von bekannten Islamhassern aus Deutschland. Doch bisher werden diese Erkenntnisse vom Verfassungsschutz nur sehr vage erfasst.

Propaganda-Masche Nr. 5: Einen wirklichen Einzelfall wie den fanatischen Psychopathen Breivik krampfhaft mit PI und anderen Islam-Aufklärern zu verknüpfen versuchen. Mazyek sollte sich lieber um den gigantischen Dreckhaufen vor seiner eigenen Tür kümmern: Die täglichen Morde, Anschläge, Attentate, Überfälle und Gewaltorgien durch Moslems. Solange Christen in islamischen Ländern ermordet werden, sollte der halbsyrische „Rechtgläubige“ ganz still sein. Ist er aber nicht:

Vor allem aber müsste endlich der politische Mut aufgebracht werden, die Islamfeindlichkeit und den islamfeindlichen Rassismus bei den Wurzeln zu packen und sie als offiziellen Tatbestand des Rassismus zu werten. Dies sind wir nicht zuletzt den Opfern schuldig. Denn Straf- und Gewalttaten gegen Muslime und Moscheebauten haben in den letzten Jahren in Deutschland drastisch zugenommen. Doch weiterhin weigern sich die Bundesregierung und die Sicherheitsbehörden, solche Straftaten gesondert zu erfassen.

Propaganda-Masche Nr. 5: Sachlich fundierte Islam-Aufklärung als „Rassismus“ zu diffamieren

Schlussfolgerung seiner Propaganda: Forderung der Bestrafung von Islamkritik

Der Taqiyya-Großmeister will also allen Ernstes die bei uns garantierte Meinungsfreiheit aushebeln. Dies ist die Vorstufe einer islamischen Diktatur, die scheibchenweise in Deutschland installiert werden soll. Hier sind potentielle Verfassungsfeinde am Werk, die die Meinungsfreiheit abschaffen wollen!

Doch wird damit die Dimension der Islamfeindlichkeit verschleiert. Bereits im Rahmen eines Treffens von Spitzenverbänden mit dem Innen- sowie Familienministerium gegen Rechtsextremismus forderte der Zentralrat der Muslime in Deutschland (ZMD) vor genau einem Jahr, dass Islamfeindlichkeit als eigenständiger Tatbestand erfasst werden müsste und nicht mehr allein unter die Bezeichnung Fremdenfeindlichkeit fallen dürfe.

Hier der gesamte Mazyek-Text, der ein Puzzlestück des internationalen islamischen Knebelungsversuches von Islamkritik ist. Moslem-Funktionäre wissen ganz genau, dass sich der Islam faktisch dieser Kritik nicht erwehren kann, daher versucht man es nun mit diktatorischen Maßnahmen.

2010 trat der „Rahmenbeschluss zur Bekämpfung von Rassismus und Fremdenfeindlichkeit” vom November 2008 in sämtlichen EU-Staaten in Kraft. Rassistische oder fremdenfeindliche Handlungen sollen in allen Mitgliedstaaten unter Strafe gestellt werden und mit Freiheitsstrafe bedroht sein. Diese Richtlinie entspricht einem Sprechverbot über den Islam.

Nun könnte man dahinter wilde Verschwörung vermuten. Tatsächlich ist die Motivation aber ganz simpel. Beiden Seiten geht es um Macht. Die einen wollen sie sich erhalten, die anderen wollen sie ergreifen. Dazwischen wird der Bürger aufgerieben.

Aber nicht alle wollen das hinnehmen. Europaweit formiert sich Widerstand gegen diese Entwicklung. Menschen gehen auf die Straße, demonstrieren für den Erhalt ihrer Werte und der Freiheit im eigenen Land. Immer mehr Autoren, Blogger, Journalisten schreiben gegen die Vereinnahmung ihrer Welt durch den Islam an. Offene Kritik wird laut, nicht nur am radikalen Islam, sondern an der Ideologie insgesamt. Es sind keine rechtsradikalen Glatzen, sondern alte und junge Menschen aus der Mitte der Gesellschaft, die aufstehen und das tun, was schon längst von den westlichen Regierungen hätte erledigt werden müssen. Juristen, Ärzte, Wissenschafter, Künstler, Geschäftsleute, Arbeiter und Angestellte, Mütter, Väter und vereinzelt auch Politiker, wie Geert Wilders, haben erkannt, dass es jetzt Zeit ist, ein Bollwerk gegen eine Ideologie des Krieges, der Intoleranz, Frauenfeindlichkeit und Gewaltherrschaft zu schaffen.

Diese Entwicklung blieb in der islamischen Welt nicht unbemerkt. Bisher funktionierte die Taktik – schüchtere das Volk ein und mache Dir die Politiker gefügig – recht gut. Ernstzunehmender Widerstand war in „ihren neuen Ländern“ nicht in Sicht. Nun aber, wo die Kuffar anfingen sich zu widersetzen und die Polit-Dhimmis das nicht mehr unter Kontrolle zu bekommen schienen, musste eine neue Strategie her.

Dabei war der Regierungswechsel in den USA sehr hilfreich. Die Regierung Obama sollte sich beinahe nahtlos in die Reihe der schwachen Europäer einreihen. Vielleicht nicht offen, aber doch gefällig geneigt, das Projekt Unterwerfung zumindest zuzulassen.

Die OIC (Organisation der Islamischen Kooperation) versucht schon seit langer Zeit der UN eine Erklärung abzuringen, die Islamophobie mit Rassismus gleichstellt. Der Begriff „Islamophobie“ wurde bezeichnenderweise von Ayatollah Khomeini als Instrument des politischen Kampfes erfunden.

Nun sollte dieses Vorhaben auf Betreiben der OIC vorangetrieben werden. Der Istanbul Prozess will ein im internationalen Recht verankertes, globales Verbot jeder Kritik am Islam oder an der Scharia.

Im März 2011 wurde die Resolution 16/18 des UN-Menschenrechtsrates in Genf verabschiedet. Für die OIC war das ein weiterer Schritt, das internationale rechtliche Konzept der Diffamierung des Islam voranzubringen. Darin werden die Länder aufgefordert „Intoleranz, negative Stereotypen und Stigmatisierung von Religionen zu bekämpfen“.

Von 12.-14. Dezember 2011 war Washington Gastgeber einer Konferenz zum Istanbul Prozess. Damit sicherte sich die OIC die Legitimation der USA, die Kritik am Islam weltweit verbieten zu lassen.

Die Ausläufer dieser Entwicklungen haben schon viele mutige Menschen zu spüren bekommen, wie zum Beispiel:

Geert Wilders (NL)
Jussi Kristian Halla-aho (FIN)
Michel Houllebecq (F)
Elisabeth Sabaditsch-Wolff (Ö),
Susanne Winter (Ö)
Lars Hedegaard (DK)
Jasper Langballe (DK)

Diese Liste der Schande wird stetig länger. Unser hart erkämpftes Recht auf freie Meinungsäußerung ist in Gefahr, am Altar der feigen Political Correctness geopfert zu werden. Gleichzeitig wird so eine offene Auseinandersetzung mit der größten Bedrohung seit dem 2.Weltkrieg verhindert.

Viele europäische Länder haben Blasphemie-Paragraphen in ihrer Gesetzgebung. In Italien wird Gotteslästerung nach §724 StGB als Ordnungswidrigkeit betrachtet. Spanien ahndet die Schmähung religiöser Gefühle, Dogmen und Glaubensüberzeugungen im Artikel 525 des spanischen Strafgesetzbuches. In Österreich gibt es die §188 und 189 StGB für die Herabwürdigung religiöser Lehren und die Störung der Religionsausübung. Mit §188 kam Ende der Neunziger Jahre der Karikaturist Manfred Deix in Konflikt. Wegen eines Jesus-Cartoons wurde er in erster Instanz verurteilt, dann aber in zweiter Instanz freigesprochen.

In Deutschland ist es §166 StGB, der die Beschimpfung von Bekenntnissen, Religionsgesellschaften und Weltanschauungs-vereinigungen unter Strafe stellt, wenn sie den öffentlichen Frieden stört. Europa ist also in dieser Hinsicht bestens versorgt und benötigt keine Maßregelungen von Seiten der islamischen Welt.

Fazit: Heute, mehr als elf Jahre nach 9/11 und viele Tote später, finden wir uns in einer Situation wieder, wo die Aggressoren von damals die Regeln vorgeben wollen und viel zu oft ihren Willen bekommen. Schuld daran ist eine Appeasement-Politik, die die Welt schon einmal an den Rand des Abgrunds geführt hat. Europa ist auf den Weg in den Totalitarismus. Dumme, engstirnige, feige, geltungssüchtige und oft auch verschlagene sowie korrupte Politiker führen die westliche Bevölkerung zur Schlachtbank des Islam. Deshalb war es noch nie so wichtig wie heute, dass die Menschen sich wieder ihrer Macht bewusst werden und die noch vorhandenen demokratischen Mittel nutzen, um die Volksverräter und Steigbügelhalter der neuen selbsternannten Herrenmenschen zu entlassen. Elf ungenutzte Jahre sind elf Jahre zu viel.

Die International Civil Liberties Alliance (ICLA) hat im vergangenen Juli mit ihrem Brüssel-Prozess ein Gegengewicht zu diesen gefährlichen islamischen Totalitarisierungsbestrebungen gesetzt.

Kontakt zu Aiman Mazyek:

» a.mazyek@zentralrat.de




USA: Obama plant Masseneinbürgerung

Die Vereinigten Staaten – früher ein Utopia der vor allem nordeuropäischen Völker – bewegen sich verwandtschaftlich im Eiltempo von uns fort. Daran ändert auch nichts, dass Präsident Obama mit seiner sozialdemokratischen Politik wohl der bisher „europäischste“ Präsident in der amerikanischen Geschichte ist.

Inzwischen weniger als 50% der Neugeborenen des Landes sind noch „Weiße“. Wie der Spiegel diese Woche berichtet, sind im US-Bundesstaat Texas Zweidrittel der Neugeborenen sogar Latinos, also eingewanderte spanischsprachige Südamerikaner. Da ist der klassische europäischstämmige Cowboyhut-Texaner, der noch von seiner Unabhängigkeit träumt (siehe Bild), längst auf dem Weg, den Indianern ins Museum zu folgen. Gleichzeitig bekommen trotz Grenzzäunen und aufwändigen Grenzüberwachungen die Amerikaner auch weiterhin die illegale Einwanderung an ihrer tausende Kilometer langen Grenze zu Mexiko nicht unter Kontrolle.

Da Präsident Obama andererseits auch die konservativen Waffennarren und Staatsausgabengegner – organisiert als „Republikaner“ – im Kongress nicht in den Griff bekommt, plant er einen auch Europäern sehr vertrauten Schachzug: Warum nicht elf Millionen Illegalen (oder einem Teil davon) amerikanische Pässe in die Hand drücken? Die meisten von denen werden eh Obamas (Sozial-)“Demokraten“ wählen, sei es aus Dankbar- oder Bedürftigkeit. Allein deren Stimmen könnten ausreichen, den noch als „Weißenpartei“ empfundenen Republikanern, in Senat und Repräsentantenhaus dauerhaft den Weg zu Mehrheiten zu versperren.

Zur Erinnerung: Natürlich geht es um Menschen! Aber es geht genauso auch um „Kriminelle“, die illegal in ein fremdes Land eingedrungen sind – man könnte auch „Invasoren“ sagen. Es sind kriminelle Akte, die hier am Ende mit einem Pass gutgeheißen werden.

Und was bleibt den Republikanern zu tun übrig? Im Wahlkampf fabulierte Mitt Romney noch, dass sich die elf Millionen illegalen Einwanderer in den USA doch am besten selbst deportieren sollten. Jetzt sitzen sie zähneknirschend mit den Demokraten an einen Tisch, um dieses Einbürgerungsprojekt auszugestalten und wenigstens ein bisschen mit als ihres erscheinen zu lassen. Schließlich geht es heute schon um Wählerstimmen von 50 Millionen Latinos in den USA, von denen im November 70% für Obama gestimmt haben. Damit das nicht noch schlimmer wird, lautet der Deal in etwa wie folgt: Wir Republikaner stimmen den Einbürgerungen zu und ihr Demokraten tut so, als währt ihr auch für die gleichzeitig verschärfte Bekämpfung der illegalen Einwanderung.

Ansonsten ist es die übliche Volksparteien-Leier: Mit noch mehr Hochdruck versucht man in der „Grand old party“ nun Latino-Kandidaten zu pushen. Da die Assimilierung im angeblichen „Melting Pot“ USA seit der kulturellen Machtübernahme der 68er nicht mehr funktioniert, wird de facto aber die Ladentür zu den Vereinigten Staaten für Lateinamerikaner weiter weit offen stehen – und sei es nur über absehbare „Familienzusammenführungen“ (was nicht selten auch „Bares oder Sex gegen Pass“ heißt – wie viele verlieben sich schließlich tatsächlich bei einer Urlaubsreise unsterblich in eine Landsfrau im Süden) und sonstige Rechte, die sich die immer mehr selbstbewussten Latinos erkämpfen werden.

Es ist der Anfang vom Ende jeder Zivilisation, wenn nennenswerte Teile einer Bevölkerung (oft auch Generationen nach der Einwanderung) wie Brückenköpfe mehr Loyalität zu ihren Herkunftsvölkern empfinden, als zu ihren neuen Landsleuten und im angestammten Kulturraum verharren. Natürlich ist einem dann der Arbeitsplatz für den Cousin aus Chiapas (oder Anatolien) wichtiger, als der des eingeborenen Nachbarn. Immer neue Einwanderungsschübe von schlecht ausgebildeten Elenden werden so ausgelöst werden.

In diesem Sinne befindet sich auch Amerika jetzt an einem Kipppunkt, von dem es in einer Demokratie kein Entrinnen gibt, so lange die Linke glaubt (politisch, nicht für die bisherigen Bürger!) von Einwanderung zu profitieren. Das Ergebnis des kulturellen Niedergangs, des Landesverfalls in Tribalismus, der sozialen Spaltung, der Entsolidarisierung ist all diesen linken modernen Einwanderungsmärchen – egal ob in Europa oder Amerika – gemeinsam.

Amerika ist durch Einwanderung von (überwiegend europäischen) Arbeitskräften die über dem Weltdurchschnitt tüchtig und ausgebildet waren groß geworden. Sein Niedergang insbesondere gegenüber China wird ebenfalls schicksalhaft durch Einwanderung mitgeprägt sein – diesmal durch solche mit Arbeitskräften deutlich unter dem Weltdurchschnitt.




Buschkowsky: Wer Uniform trägt, ist Freiwild

Jeder vierte Polizist wird mindestens einmal im Jahr während des Dienstes tätlich angegriffen. 80 Prozent werden bedroht und beleidigt. Auch Schaffner, Feuerwehrleute, Rettungssanitäter, Schwimmmeister, Busfahrer und Ordnungsamtsmitarbeiter können ein Lied davon singen. Das Busticket, die Zigarette in der Bahn oder das falsch geparkte Auto sind eigentlich pillepalle und doch mitunter Auslöser schwerer Gewaltorgien. Für das Gemeinwohl einzutreten, ist in Deutschland inzwischen keine Frage der Ehre, sondern des Mutes… (Aus der ersten bundesweiten BILD-Kolumne Buschkowskys vor zwei Wochen, heute schreibt er über Leute, die zu faul sind, um zu arbeiten.)




Asylbetrüger sind „die Besten und Stärksten“

Falls Sie sich fragen, ob es sich bei den nicht deutsch sprechenden Familien um angeblich dringend benötigte Fachkräfte handelt, verweisen wir auf die Berliner Grünen-Abgeordnete Canan Bayram (Foto). Grüne, Linke und Piraten kämpfen derzeit in Berlin dafür, dass Asylbewerber in den Wintermonaten nicht abgeschoben werden. Im speziellen geht es um die Abschiebung von Asylbetrügern aus Serbien. Bayram von den Grünen sagte im Parlament: „Wenn Sie mich fragen: Wollen Sie denn, dass diese Menschen alle hierbleiben? – dann sage ich Ihnen: Ja, das möchte ich, weil wir diese Menschen brauchen. Es sind die Stärksten und die Besten, die es bis zu uns nach Deutschland schaffen.“




Berlin: Vorschulkinder ohne Deutschkenntnisse

Neue Erfolgsmeldung aus dem immer noch bunter, vielfältiger und weltoffener werdenden Berlin. Die Berliner Zeitung berichtet, dass immer mehr Berliner Kinder ohne Deutschkenntnisse in die Schule kommen, weil in ihren Elternhäusern kein Deutsch gesprochen wird.

Das zeigt die Studie zur vorschulischen Bildung des Landesamtes für Statistik. Demnach wird in 34.254 Berliner Familien mit Vorschulkindern kein Deutsch gesprochen, das ist jede vierte Familie. Betroffen davon sind insgesamt 81.270 Kinder unter sechs Jahren. Besonders hoch ist der Anteil der Kinder ohne oder mit geringen Deutschkenntnissen in den Kiezen Heidestraße (Moabit), Reinickendorfer Straße (Wedding), Askanischer Platz und Wassertorplatz in Kreuzberg sowie Silbersteinstraße und Treptower Straße Nord in Neukölln. Dort sprechen mehr als 80 Prozent der Vorschulkinder kein oder nur sehr wenig Deutsch. In weiteren 45 Kiezen hauptsächlich in Neukölln, Reinickendorf und Wedding sind es immer noch 70 Prozent.

Den höchsten Anteil mit nicht Deutsch sprechenden Familien hat Neukölln (5549 von 10.292), den niedrigsten Treptow-Köpenick (329 von 8680).

SPD-Fraktionschef Raed Saleh hat schon eine Lösung parat: Die Ausstattung von „Brennpunktschulen“ mit Sondermitteln in Höhe von jährlich EUR 100.000. Dabei handelt es sich um Schulen, in denen Faktoren wie Anteil von Zuwanderer-Kindern, Gewalt oder Armut den Lernerfolg gefährden. Diese können dann in eigener Verantwortung Sozialarbeiter, Dolmetscher oder Anti-Gewalt-Spezialisten beschäftigen.

Der Berliner Kurier schreibt:

„Große Zustimmung“ habe er in der Fraktion für seinen Plan, erklärte Saleh. Jetzt sei die Schulverwaltung am Zuge: Sie müsse einen Kriterienkatalog aufstellen, damit man weiß, was eine Brennpunktschule genau ist. Saleh sprach von einem Dutzend Punkten, die geprüft werden müssten – darunter Schwänzerquote, Beherrschung der deutschen Sprache, Anteil der Eltern, die die Schulbücher nicht selbst bezahlen müssen.

Wenn etwa ein halbes Dutzend Negativkriterien erfüllt seien, handele es sich um eine Brennpunktschule. Der Anteil der Kinder „nicht deutscher Herkunft“ sei da ein, aber keinesfalls das einzige Merkmal. Nach Salehs Worten gibt es in Berlin 120 von 800 Schulen, in denen die Kinder nicht deutscher Herkunft 65 bis 84 Prozent der Schülerschaft ausmachen.

Es wird wohl nicht mehr lange dauern, bis in Berlin Türkisch als erste Unterrichtssprache für Grundschüler eingeführt wird…