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Hedegaard: Schuss daneben – Moslems getroffen

Wie erwartet und mit der uns bekannten austauschbaren Islam-Rhetorik hat die Umma in Dänemark auf das Attentat auf den Islamkritiker Lars Hedegaard (PI berichtete) reagiert, um die Gesellschaft davon zu überzeugen, dass der Islam „Friede“ bedeute. Die Islamische Glaubensgemeinschaft (Islamisk Trossamfund) Dänemarks distanzierte sich von dem Tötungsversuch: „Wir kennen das Motiv nicht. Wir leben in einer Gesellschaft, in der man Kritik aushalten muss, und man muss einander kritisieren dürfen. Das bedeutet nicht, dass man Gewalt ausüben darf. Das, was geschehen ist, ist völlig unakzeptabel“, meinte ihr Sprecher Imran Shah.

Der Imam Kassem Rachid meinte: „Selbst wenn wir seine (Hedegaards) Einstellung und Aussagen über den Islam und Muslime nicht teilen, so können wir niemals gewalttätige und terroristische Handlungen akzeptieren. Wir nehmen scharfen Abstand zu solch einer Aktion. Gleichzeitig fordern wir alle Muslime im Westen und im besonderen in Dänemark dazu auf, sich gemäß den islamischen Schriften zu verhalten, die jede Art von Gewalt und Terror ablehnen.“

Das ist schon immer wieder beeindruckend, wie man gleichzeitig der Gewalt abschwören und mit ihr drohen kann, denn etliche Suren in den islamischen Schriften fordern bekanntlich zur Gewalt gegen Nichtmuslime auf. Vielleicht folgte der „Postbote“ z.B. Sure 9 Vers 5 aus dem Koran:

„Und wenn die heiligen Monate abgelaufen sind, dann tötet die Heiden, wo ihr sie findet, greift sie, umzingelt sie und lauert ihnen überall auf.“

So ganz allein, ohne seine Glaubensbrüder, war er allerdings diesem Feind wohl nicht gewachsen. Das war also nichts Neues – aber es fehlte doch noch etwas? Nach jedem islamischen Terror, jeder Gewalttat gegenüber Nichtmuslimen haben sich Islam-Vertreter als die eigentlichen Opfer dargestellt, und insbesondere die Medien haben sie dabei kräftig unterstützt.

Diesmal hat Saliha Marie Fetteh (Foto oben l.), Konvertitin und Lektorin an der süddänischen Universität, Abteilung Zentrum für Nahoststudien, auf dieser Klaviatur gespielt. In der Zeitung Kristelig Dagblad schreibt sie unter der Überschrift „Attentat gegen Hedegaard trifft Muslime“ u.a.:

Nun geschah, was manche befürchteten, dass es auch in Dänemark geschehen würde: Ein Attentatsversuch gegen eine öffentliche Person, die für ihre hasserfüllte Kritik an Muslimen und dem Islam generell bekannt ist, die dem Mann erlaubt ist, da man in Dänemark die Meinungsfreiheit hat.

Sie hat offensichtlich die Attentate auf Kurt Westergaard und der Zeitung Jyllands-Posten verdrängt. Die zum Islam konvertierte Dänin weiter:

„Lars Hedegaard ist hauptsächlich bekannt wegen seiner islamfeindlichen Rhetorik, in der er u.a. den Islam mit dem Nationalsozialismus vergleicht und muslimische Männer beschuldigt hat, ihre eigenen Kinder, Nichten usw. zu vergewaltigen. Wenn man seine Aussagen liest, wirkt das, als wenn er bewusst versucht, Hass und Konflikt zwischen der Mehrheit und der größten Minoritätsgruppe in diesem Dänemark zu erzeugen.“

Aber auch diese indirekte Drohung: „Selbst Schuld, wenn Ihr unsere Religion kritisiert, dann…“ ist ja nicht neu für aufmerksame Ungläubige. Nun aber wird Saliha Marie Fetteh kreativ und erschafft etwas ganz Neues, den rechts orientierten radikalen Moslem!

„Tatsächlich sind seine Aussagen nicht so sehr anders als die, die man von rechts orientierten extremen Muslimen hören kann! In der Realität ist es vielleicht ein rechtsextremistischer rachsüchtiger Mann mit muslimischem Hintergrund, der auf einen anderen rechtsextremistischen Mann, der Muslime hasst, geschossen hat?“

Wir haben ja schon immer darauf hingewiesen, dass eine große Nähe des Islam zum Nationalsozialismus besteht. Sie hat also den Nazi-Moslem ausgemacht, der auf einen eher linken Islamkritiker (Lars Hedegaard war Mitglied der Sozialistischen Arbeiterpartei und noch heute wendet er marxistische Gesellschaftsanalysen an, tritt aber vorrangig für die Meinungsfreiheit ein) aus Hass geschossen hat.
Fetteh weiter:

„Letztendlich trifft die Handlung des Täters nicht nur Hedegaard, sondern auch viele Muslime in Dänemark, die nun wieder einmal riskieren, Verdächtigungen ausgesetzt zu werden. […] Ich hoffe nicht, dass das Attentat die Sicht auf den Islam und das Leben der Muslime in Dänemark verschlechtert, da man viele Jahre zum Aufbau von verschiedenen Netzwerken und Dialogforen verwendet hat. Ziel des Dialogs ist das friedliche Zusammenleben zwischen Menschen. Ein Zusammenleben, das in Dänemark oft von lautstarken Rechtsextremisten von sowohl muslimischer als auch nichtmuslimischer Seite erschwert wird.“

Diese Opfer-Rhetorik ist ja eine alte Leier, aber der rechtsextreme Moslem interessiert doch sehr. Also aufgepasst, der Kampf gegen Rechts muss doch logischerweise auf rechts orientierte radikale Moslems erweitert werden!

(Quelle: hier und hier / Übersetzung: Alster)