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CSU-Offman im Türken-Journal-Interview: Judentum, Islam und Christentum gleichwertig

offmanIm Interview mit dem Deutsch-Türkischen Journal attackiert Marian Offman (Archivfoto vom 23.3.2013) DIE FREIHEIT scharf. Der Stadtrat der Münchner CSU und Vorstandsmitglied der Israelitischen Kultusgemeinde meint, dass sich das Bürgerbegehren zum geplanten Islamzentrum „gegen eine Religion“ und damit auch „gegen unsere Gesellschaft“ richte. Den Reporter Bayram Aydin dürfte es besonders freuen, dass Offman den Islam auf eine Stufe mit dem Juden- und Christentum stellt, denn für ihn seien „alle Buchreligionen gleichwertig“.

(Von Michael Stürzenberger)

Offman wirft mir allen Ernstes vor, ich sei „antijüdisch“, nur weil ich mich gegen die Beschneidung von Knaben und gegen das Schächten von Tieren ausgesprochen habe. Als wenn man unter Freunden keine Kritik üben dürfte. Offman erwähnt in dem Interview auch, sich beim israelischen Konsulat gegen die Verwendung von Israelfahnen bei FREIHEIT-Kundgebungen beschwert zu haben. Daraufhin hatte ich im vergangenen Jahr einen freundlichen Anruf vom Münchner Konsulat bekommen, dass sich der israelische Staat nicht in interne Angelegenheiten Deutschlands wie beispielsweise dieses Bürgerbegehren einmischen möchte. So wurde ich gebeten, in dem Zusammenhang keine Israel-Fahne mehr zu zeigen, was aber völlig unabhängig von ihrer Bewertung unserer Kampagne sei. Ich stimmte dem zu, da ich in der Regel auf Wünsche von Freunden eingehe.

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Offman ist aber kein Freund, sondern einer unserer erbittertsten und hartnäckigsten Gegner in München. So will er gerade über seinen Anwalt 6000 Euro von mir einklagen, weil er in zwei alten PI-Artikeln von Anfang 2013 seine email-Adresse fand. Im Deutsch-Türkischen Journal ist zu lesen:

Wir haben in Deutschland die Religionsfreiheit, die auch zu verteidigen ist. Und deshalb trete ich auch für die Errichtung einer Moschee für die etwa 120.000 Muslime in München ein. Ich habe mich deshalb bewusst gegen ein Bürgerbegehren von Michael Stürzenberger gewehrt, das sich gegen eine Religion (nämlich den Islam) wendet. Denn für mich ist es inakzeptabel, dass man gegen eine Religion ein Bürgerbegehren durchführt. Das ist ein Bürgerbegehren gegen die Zivilisation, gegen die Kultur und Ethik auch unserer Gesellschaft.

Deshalb war ich auf den Veranstaltungen von Herrn Stürzenberger oft als sichtbarer Gegner. Das bereitete ihm Schwierigkeiten, weil er sich dem Vorwurf, rechtsradikal zu sein, entziehen will, indem er sich proisraelisch und projüdisch gibt. Er hat am Anfang die Flagge Israels an seinen Infoständen gehabt. Das habe ich dann über das Israelische Konsulat unterbinden lassen. In der Tat ist er auch antijüdisch und natürlich sehr antiislamisch. Er ist gegen die Beschneidung und gegen das Schächten. Damit trifft er Islam und Judentum gleichermaßen.

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Marian Offman ist nicht faktisch ahnungslos, sondern konsequent faktenresistent und opportunistisch. Dieser Machtpolitiker weiß durch seine stundenlangen Teilnahmen an dutzenden Kundgebungen der FREIHEIT, dass wir eindringlich vor dem Judenhass des Islams und des terrorunterstützenden Staates Katar warnen, der die Hamas mit 400 Millionen Dollar füttert, die in ihrem Parteiprogramm das Töten von Juden und die Vernichtung Israels fordert. Der CSU-Stadtrat hat offensichtlich auch kein Problem damit, dass der in Katar residierende hochrangige moslemische „Geistliche“ Yusuf al-Qaradawi Hitler als „gerechte Strafe Allahs für die Juden“ bezeichnet, denn man hört darüber kein kritisches Wort des Juden Offman.

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Offmans Verhalten ähnelt dem Stockholm-Syndrom, in dem sich Opfer mit ihren Tätern solidarisieren, denn er zeigt sich völlig einverstanden mit Imam Idriz, dessen Skandalprojekt Islamzentrum und dem brandgefährlichen Finanzier Katar. Zu allem Überfluss attackiert er auch noch die Warner vor diesem judenhassenden Konglomerat. DIE FREIHEIT diffamierte er in der Vergangenheit allen Ernstes als „braunen Sumpf“, unterstellte mir „Stürmermethoden“ und glaubt absurderweise eine „anti-jüdische“ Haltung bei der FREIHEIT zu sehen.

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Offman wird von einigen Mitgliedern der Israelitischen Kultusgemeinde in München schon „Stinker“ genannt, was einen Verräter am Judentum bezeichnet. Bei der letzten Kundgebung der FREIHEIT am vergangenen Dienstag auf dem Münchner Stachus kam der in London lebende Jude David (im Bild 3.v.l.) und zeigte seine Freude über unsere Kampagne gegen dieses Islamzentrum:

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David erzählte uns aus eigenem Erleben, wie gefährlich es für Juden in Großbritannien und den Niederlanden durch die rasch anwachsenden moslemischen Parallelgesellschaften geworden ist. Völlig irre, dass der Jude Marian Offman seine Bestimmung offensichtlich darin sieht, den judenhassenden Islam in Europa hoffähig zu machen. Nur die dümmsten Kälber wählen ihre Metzger selber, aber in Offmans Fall stellt sich der Sachverhalt ein wenig anders dar: Er ist in die knallharte Machtstrategie der Münchner CSU eingebunden, die mit den Wählerstimmen von möglichst vielen der in München lebenden 120.000 Moslems an die Macht kommen will. Außerdem vollzieht er wie so manch andere einen Kniefall vor dem vielen Öl, Gas und Geld aus Katar.

Für eine solch charakterlose und opportunistische Einstellung habe ich nur tiefste Verachtung übrig. Daher bin ich im Mai 2011 voller Überzeugung aus diesem meiner Beobachtung nach prinzipienlosen Haufen der Münchner CSU ausgetreten. Es ist bezeichnend für die Moral dieser „Christ-Sozialen“, dass sie Plakate der FREIHEIT überkleben lassen. Weiter im Interview Offmans mit dem Deutsch-Türkischen Journal:

Wegen meines Einsatzes habe ich eine Flut von Hassmails bekommen. Ich denke, ich habe mitgeholfen, dass die Rechtspopulisten die Wahlkampfauseinandersetzungen mit dem Thema „Islamhass“ nicht dominieren konnten. Gegen Herrn Stürzenberger habe ich auch in einem Gerichtsverfahren erreicht, dass er auf seiner Website PI ohne meine Zustimmung keine Filme und Fotos von mir und auch nicht meine E-Mail-Adresse veröffentlichen darf. Für jede Zuwiderhandlung muss er 3000 € Strafe zahlen. 6000 € sind bereits fällig, da er nach dem Vergleich wieder zweimal meine E-Mail-Adresse auf seine Website eingestellt hat.

Gegen diese Geldforderung hat mein Anwalt bereits Einspruch eingelegt. Es ist unglaublich, mit welcher Dreistigkeit Offman Kasse zu machen versucht. Vor dem Landgericht München ging es in der Verhandlung am 13. November um ein Streitgespräch zwischen Offman und mir bei der FREIHEIT Kundgebung am 9. Juli 2013 auf dem Stachus, das per Tonaufnahme und einer Bildeinblendung auf PI veröffentlicht worden war. Offman klagte dagegen und berief sich dabei auf das Recht am eigenen Wort und Bild.

Vor Gericht jammerte er aber dann auch noch, dass er nach dem Erscheinen von PI-Artikeln über ihn viele „Hassmails“ erhalte. Daher wünschte er sich, dass seine email-Adresse künftig nicht mehr bei PI angegeben werde. Nun, auf seiner Internetseite hat er sie zwar selber veröffentlicht, aber nachdem er in der öffentlichen Verhandlung schon fast weinerlich über vermeintlich „antijüdische“ und „beleidigende“ Zuschriften klagte, habe ich als Zeichen guten Willens zugestimmt, künftig in meinen Artikeln seine email-Adresse nicht mehr anzugeben. Es war aber keine Rede davon, alle alten PI-Artikel dahingehend zu „säubern“.

Dass er jetzt mit der Lupe herumsuchte, zwei längst im Archiv verstaubende über ein Jahr alte Artikel fand, die dort angegebenen email-Adressen zum Gegenstand einer weiteren Klage machte und dafür insgesamt 6000 Euro zuzüglich Anwaltskosten forderte, beschreibt den „Charakter“ dieses Mannes zur Genüge.

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Ich habe mich köstlich darüber amüsiert, dass Offman in der internationalen Ausgabe des SPIEGEL-Artikels über die wachsende islamkritische Bewegung in Deutschland als „Stadträtin Marian Hoffman“ zitiert wurde:

For most Munich residents, Stürzenberger’s verbal assaults are an embarrassment. CSU city councilwoman Marian Hoffman compares his incitements to the „droning speeches of the Nazis.

Zum krönenden Abschluss Offmans Beweihräucherung der türkischen Einwanderer in Deutschland in dem DTJ-Interview:

Türkischstämmige Bürgerinnen und Bürger sind ein integraler Bestandteil unserer Gesellschaft. Ich bin froh, dass sie durch ihre Kultur unsere Gesellschaft bereichern. Alle Kinder mit Migrationshintergrund und natürlich auch türkischstämmige Kinder sollen die identischen Bildungschancen wie Kinder ohne Migrationshintergrund bekommen. Mein Appell an diese Familien ist, dass sie ein Bildungsbewusstsein entwickeln sollten. Kinder aus den Einwandererfamilien müssen die gleichen Chancen für den Weg bis zur Universität haben wie die anderen Kinder. Das schnelle Geld zu verdienen, darf nicht die einzige Option sein.

Im Münchner Umfeld der FREIHEIT haben wir selber türkischstämmige Freunde. Dies sind aber vor allem armenische Christen, Aleviten oder Kemalisten. Wenn ein Türke sunnitischer Moslem ist, gibt es meist Probleme, nicht nur bei der Integration. Offman spricht in diesem Interview die „Bereicherung“ durch die türkische Kultur an, die seit über 500 Jahren durch den Islam geprägt ist. Mit seiner Hofierung dieser gefährlichen Ideologie und seiner Unterstützung der Islamisierung Deutschlands werden sich Appeaser wie Offman irgendwann wegen Volksverrats vor deutschen Gerichten verantworten müssen.

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Wir von der FREIHEIT und bei PI empfinden eine tiefe Solidarität mit der einzigen Demokratie des Nahen Ostens, dem jüdischen Volk und allen Juden in Deutschland, die klar denken und sich der Gefahr der Islamisierung bewusst sind. Ich bin stolz darauf, dass sich ein Jude auf unserer Kandidatenliste zur Stadtratswahl befindet und er ein wertvolles Mitglied unserer Partei ist. Ich freue mich immer über Juden, die uns freudig bei unseren Kundgebungen aufsuchen und uns die Wichtigkeit unserer Aufklärungsaktionen bestätigen. Ich habe bisher zwei Mal Israel besucht, jeweils Dokumentarvideos darüber produziert und freue mich auf die nächste Reise dorthin, bei der ich auch wieder einen sehr guten jüdischen Freund in Jerusalem besuchen werde.

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Das Verhalten von Marian Offman hingegen ist eines Juden unwürdig. Kontakt zur Israelitischen Kultusgemeinde München:

» info@ikg-m.de

Kontakt zur Münchner CSU:

» muenchen@csu-bayern.de

(Fotos: Roland Heinrich & Bert Engel)