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Australien stoppt illegale Einwanderung

no wayDeutschland und Europa sehen sich einer stetig anwachsenden Zahl von illegalen Einwanderern gegenüber. Die Politik schwankt zwischen Überforderung und Ignoranz und hat das Wohl der eigenen Bürger längst aus den Augen verloren. Denn anstatt dem Treiben der Schlepperbanden Einhalt zu gebieten und nicht Asylberechtigte sofort abzuschieben, denken Politiker wie Bundesinnenminister Thomas de Maizière laut darüber nach, auch alle Personen ohne gesetzlichen Anspruch auf Asyl im Land zu behalten. Einen diametral anderen Weg geht das Einwanderungsland Australien: dort ist man nicht mehr bereit, wider die Interessen des eigenen Landes und der angestammten Bevölkerung diese Art der Invasion hinzunehmen.

(Von L.S.Gabriel)

Der Spiegel ist empört:

Canberra – Ein kleines Schiff in schwerer See, der Himmel darüber ist bedrohlich grau. Mit diesem Motiv will die australische Regierung potenzielle illegale Einwanderer abschrecken. Noch beklemmender als das Bild des vom Untergang bedrohten Schiffs ist der Schriftzug auf der Anzeige: „Keine Chance – Australien wird nicht eure Heimat“. Die Regierung in Canberra verbreitet diese Botschaft in insgesamt 17 Sprachen – von Albanisch über Arabisch, Farsi und Somali bis Vietnamesisch. In den vergangenen Tagen erschien die Anzeige in mehreren Ländern – unter anderem in pakistanischen Zeitungen. [..]

In den vergangenen Monaten hat die konservative Regierung von Premierminister Tony Abbott die Asylgesetze immer weiter verschärft. Inzwischen setzen die Behörden Boote ein, mit denen illegale Einwanderer zurück nach Indonesien fahren sollen. Flüchtlinge, die es trotzdem nach Australien schaffen, werden in Internierungslagern im Ausland festgehalten – auf Nauru und in Papua-Neuguinea.

Menschenrechtsgruppen verurteilen die verheerenden Zustände, unter denen die Migranten dort leben müssen – unter ihnen Hunderte Minderjährige. Derzeit haben etwa 3300 Menschen, die in den Lagern einsitzen, Asyl beantragt.

Stop the boats“ („Stoppt die Boote“), forderte Regierungschef Tony Abbott während seines Wahlkampfes und nun setzt er dieses Versprechen an seine Wähler konsequent um. Politiker, die ihre Wahlkampfslogans nach der Wahl in Taten umsetzen, ist man bei uns eher weniger gewöhnt.

Dafür wird uns gerne von den Vorteilen, die uns aus der Massenzuwanderung erwachsen und der Verpflichtung, der wir nachzukommen hätten, vorschwadroniert. Aktuell durch eine Studie des Berlin-Instituts für Bevölkerung und Entwicklung.

Die Welt berichtet:

Die Europäische Union brauche dringend eine Strategie, um der Herausforderung Herr zu werden. Bei einer klugen Einwanderungspolitik könnten die nachwuchsarmen Europäer sogar einen beachtlichen Vorteil aus der zunehmenden Migration aus Afrika und dem Nahen Osten ziehen, meint Institutschef Reiner Klingholz.

Weil ihre Heimatländer gezeichnet sind von Bürgerkriegen, politischen Umbrüchen, Terror und großer Armut, machen sich immer mehr Menschen aus Afrika und dem Nahen Osten auf den Weg nach Europa.

Dass fast alle dieser Personen Wirtschaftsflüchtlinge sind, verschweigt das Papier gar nicht mehr. Dennoch solle die EU Einwanderung aus Drittstaaten fördern, da gerade Deutschland akute „Personalnot“ drohe und wir ohnehin noch sehr wenige Afrikaner hier hätten. Angeblich kämen ja gerade gut ausgebildete Kräfte zu uns und Europa müsse den Flüchtlingsansturm eben bewältigen. Müssen wir? Warum? Wie Australien zeigt, geht es auch anders.

In Afrika wird sich die Bevölkerung von heute 1,1 Milliarden auf voraussichtlich knapp 4,2 Milliarden Menschen im Jahr 2100 fast vervierfachen. Damit steigt der Anteil Afrikas an der Weltbevölkerung von heute 15 Prozent auf 38 Prozent im Jahr 2100. Auch die Armut dort wird weiter steigen, ebenso wie die dadurch noch beförderten kriegerischen Auseinandersetzungen.

Ein Video, in dem der Chef der Küstenschutzmission davor warnt, mit Schiffen in australische Gewässer einzudringen, gibt es in 17 Sprachen. Die Botschaft wird auch über Flyer verbreitet: „No Way – you will not make Australia Home“ („Niemals wird Australien zu eurer Heimat.“) heißt es dort. „Denkt zweimal nach, bevor ihr euer Geld verschwendet, Menschenschmuggler lügen.“ Gleichzeitig werden „härteste Grenzschutzmaßnahmen“ angekündigt. Die zuständige Behörde, „The Australian Customs and Border Protection Service“, postet auf ihrer Facebook-Seite regelmäßig Fotos von aufgegriffenen Flüchtlingen und Schmugglern.

Europa täte gut daran, diesem Beispiel zu folgen und die derzeitige Masseneinwanderung auf der Stelle zu stoppen. Denn je mehr dieser zum Teil gewaltbereiten Afrikaner erst hier sind, umso explosiver wird die Lage werden, wenn sie nicht bekommen, was sie fordern. Der soziale und der reale Frieden sind jetzt schon massiv gefährdet. Lernen wir von Australien!

Hier das Video der nachahmenswerten Aktion „no way“: