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Königswinter: Familienstreit mit Messern

koenigswinterMultikulturelle Vielfalt bereicherte am 17. Juni wieder einmal die Statteile Ober- und Niederdollendorf im Rhein-Sieg-Kreis/Königwinter. Am Nachmittag kam es dort zu einer „massiven Auseinandersetzung“ und gegenseitiger Menschenjagd zweier temperamentvoller, erlebnisorientierter Familien, die offenbar aus einem anderen Kulturkreis kommen und sich schon seit langem nicht grün sind. Ergebnis: Sieben Menschen wurden mit Messern und Holzlatten verletzt, einer von ihnen schwer.

(Von Verena B., Bonn)

Der Bonner General-Anzeiger lässt uns an dem bunten Treiben teilhaben:

Wie die Polizei auf Anfrage berichtete, liegt der genaue Hergang des Geschehens noch im Dunkeln. Gesichert sei lediglich, dass es gegen 16.56 Uhr zu der „massiven Auseinandersetzung“ kam.

Zu diesem Zeitpunkt erreichte die Leitstelle nach eigener Auskunft ein erster Anruf, in dem ein Augenzeuge einen heftigen Streit mehrerer Beteiligter unter Einsatz von Stichwaffen schilderte. Austragungsort war nach GA-Informationen dabei offenbar zunächst die Heisterbacher Straße.

Nachdem auch ein zweiter Anrufer von einem Streit sowie Verletzten berichtete, entsandte die Leitstelle mehrere Notärzte, Rettungswagen sowie rund 30 Polizisten sowohl in die Heisterbacher Straße wie auch nach Niederdollendorf in die Sebastianusstraße, wo der Streit sein Ende fand. Insgesamt sieben zum Teil schwer Verletzte trafen die Einsatzkräfte an.

Nach der Erstversorgung wurden sie laut Polizei in verschiedene Krankenhäuser eingeliefert. Lebensgefahr habe laut Polizei jedoch bei keinem der Betroffenen bestanden, weshalb darauf verzichtet worden sei, eine Mordkommission einzurichten. Weitere Beteiligte seien identifiziert. Ermittlungen gegen sie sowie zum genauen Hergang des Streits würden nun folgen.

Anwohner berichteten dem GA vor Ort, dass sich der Streit zwischen den beiden Familien, die weitläufig miteinander verwandt sein sollen, schon eine Weile hinziehe. Einen weiteren Höhepunkt erreichte er offenbar am Abend, als es nach übereinstimmender Auskunft mehrerer Anwohner, zu Handgreiflichkeiten auf der Sebastianusstraße kam.

Das Auto einer der Familien soll dabei demoliert worden sein. In der Folge hätten Mitglieder des einen Familienzweigs Mitglieder des anderen durch die Straße gejagt.

Eine andere Anwohnerin sagte, dass es sich ihres Wissens bei den Angriffen am Mittwochnachmittag um eine Racheaktion für die Sachbeschädigung gehandelt habe. Offenbar gezielt hätten drei Söhne der einen Mitglieder der anderen Familie aufgesucht, um Vergeltung zu üben. Sie seien in der Nachbarschaft als gewaltbereit bekannt. Die Polizei bestätigte, dass sowohl diese drei jungen Männer wie auch drei junge Männer aus der anderen Familie als Intensivtäter bekannt sind.

Am Nachmittag dann der Höhepunkt des Streits: Eine Anwohnerin, die wegen des Lärms auf die Situation aufmerksam wurde, schilderte dem General-Anzeiger auf Grundlage ihrer Beobachtungen, dass bei der Auseinandersetzung unter anderem ein Messer, eine Schere sowie weitere Schlagwaffen zum Einsatz gekommen seien. Die Polizei habe diese sichergestellt.

Wie die Polizei berichtet, wurden noch am Abend zwei Tatverdächtige festgenommen. Diese befanden sich zur ärztlichen Behandlung in der Bonner Uniklinik.

Man sollte wissen, dass Türken generell sehr leicht erregbar sind und Rücksicht darauf nehmen. So fühlte sich im Oktober vergangenen Jahres ein Korangläubiger in seiner Ehre verletzt, als er vor der Königswinterer Moschee einen Kurden sichtete, der eine Kette trug, auf der ein kurdisches Symbol abgebildet war. Da musste er natürlich sofort zustechen.

Die Bürger aus dem benachbarten Bonn-Beuel und Oberkassel müssen sich seit Jahren mit gewalttätigen, antideutsch-rassistischen Jugendbanden auseinandersetzen und wurden seinerzeit zunächst nicht von der Polizei unterstützt, die „keinen Handlungsbedarf“ sah.

Inzwischen werden die Bürgerproteste aber so laut, dass die Polizei alles in ihrer Macht stehende tun muss, um den sozialen Frieden zu sichern, denn auch dem geduldigsten deutschen Michel wird angesichts der Multikriminalität in seiner unmittelbaren Umgebung irgendwann einmal der Kragen platzen – und das wollen wir doch alle nicht, denn wir sind für Vielfalt und Buntheit!