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Moslemin (14) erfindet rassistischen Überfall

Wien: Derzeit sorgt die dramatische Geschichte einer 14-Jährigen im Web für Aufregung: Die junge Muslima hatte behauptet, dass sie in der S-Bahn-Station Krottenbachstraße in Wien-Döbling von einer Frau angegriffen und sogar auf die Gleise gestoßen worden sei. Die vermeintliche Attacke wurde auch bei der Polizei angezeigt. Doch nun stellte sich heraus, dass alles wohl nur erfunden gewesen sein dürfte. Doch dann die dramatische Wendung: Wie Steirer gegenüber krone.at schilderte, wurde das Material aus der Stations-Videoüberwachung mittlerweile ausgewertet: „In der Zeit, in der es zu dem Vorfall gekommen sein soll, ist nichts auf den Aufzeichnungen zu erkennen.“

Man sehe die Beschuldigte, ebenso das vermeintliche Opfer. Aber nichts geschehe, beide würden einfach in einen Zug steigen.Die 14-Jährige dürfte den Übergriff also aus bisher unbekannten Gründen erfunden haben. Was das Mädchen dazu bewogen hat, ist noch Gegenstand von Ermittlungen. Man werde sie noch einmal dazu befragen, so Steirer. Im Netz reagierten die User empört: „Mit solchen Verleumdungen sollte man nicht spaßen“, schrieb ein aufgebrachter Mann. „Wohl ins eigene Fleisch geschnitten“, kommentierte ein anderer User den Aufreger-Fall.

Nachfolgend wieder eine kleine Auswahl von grundlosen gewalttätigen „Bereicherungen“ der letzten Tage, die bei einer umgekehrten Täter / Opfer-Konstellation Lichterketten-Alarm und Rassismus-Gedöns von Garmisch bis Flensburg ausgelöst hätten.

Berlin: Knapp drei Wochen nach einem Brandanschlag auf einen schlafenden Obdachlosen meldet die Polizei erneut einen brutalen Übergriff in einem U-Bahnhof. Wieder passierte es in Kreuzberg, wieder soll es sich bei den Tätern um Jugendliche handeln. Wie eine Polizeisprecherin am Sonnabend mitteilte, wurden in der Nacht zuvor zwei Männer im U-Bahnhof Kottbusser Tor aus einer Gruppe heraus angegriffen und verletzt. Eines der Opfer stießen die Angreifer sogar ins Gleisbett. Der Betroffene konnte glücklicherweise vor Eintreffen des nächsten Zuges aus eigener Kraft wieder herausklettern. Nach den bisherigen Ermittlungen und Zeugenaussagen warteten gegen Mitternacht zwei 26 und 27 Jahre alte Männer gemeinsam mit einer 22-jährigen Freundin auf dem Bahnsteig der U8 auf den Zug in Richtung Hermannplatz. Plötzlich kam ein Jugendlicher aus einer Gruppe von fünf bis zehn Personen auf den 26-Jährigen zu, zog ihm seine Mütze vom Kopf und warf sie ins Gleisbett. Als der Attackierte den Angreifer frage, was das soll, schlug der ihm ins Gesicht, gleichzeitig kam ein zweiter Jugendlicher aus der Gruppe dazu und stieß ihn unvermittelt in das Gleisbett. Danach griffen weitere Jugendliche aus der Gruppe in das Geschehen ein, jetzt wurde auch der 27-Jährige von drei bis vier Männern angegriffen, geschlagen und getreten. Anschließend flüchtete die Tätergruppe, in ersten Zeugenaussagen als „ südländisch“ beschrieben, mit dem nächsten Zug der Linie U8 in Richtung Hermannplatz. Die verletzten Männer kamen zur ärztlichen Behandlung in ein Krankenhaus.

Landau: Am Donnerstagabend gegen 19:15 Uhr, wurde eine Auseinandersetzung zwischen mehreren Personen in der Bismarckstraße gemeldet. Beim Eintreffen der Polizei hatten sich die Beteiligten zu Fuß in Richtung Marienkirche entfernt. Während der Fahndung wurde gemeldet, dass eine Person aus der Gruppe, ein 18-jähriger somalischer Staatsangehöriger, auf die Motorhaube eines geparkten Autos gesprungen wäre. Eine halbe Stunde später trat der junge Mann erneut in Erscheinung. In der Martin-Luther-Straße stieß er eine 73-Jährige Fußgängerin zu Boden und rannte davon. Die Dame wurde durch den Sturz verletzt und musste in ein Krankenhaus gebracht werden. Auf seiner Flucht in Richtung Königstraße trat er einer 59-Jährigen beim Vorbeirennen ans Schienbein. Der Tatverdächtige konnte schließlich in der Ostbahnstraße entdeckt und festgenommen werden. Ein Alkoholtest ergab einen Wert von 2,1 Promille. Den Mann erwartet eine Strafanzeige wegen Körperverletzung und Sachbeschädigung.

Schüttorf: Am frühen Sonntagmorgen ist es an der Diskothek Index zu einer Körperverletzung gekommen. Ein 19-jähriger Nordhorner wurde dabei verletzt. Gegen kurz nach 4 Uhr wollte der junge Mann gemeinsam mit seiner Freundin mit dem Bus zurück nach Hause fahren. Sie stiegen ein und unterhielten sich kurz mit dem Busfahrer. Der 19-jährige nahm wenig später zwei Stromschläge in seinem Nacken wahr. Direkt im Anschluss wurde er geschubst und stürzte auf den Busfahrer. Drei bislang unbekannte Täter schlugen auf ihn ein und flüchteten danach zu Fuß in Richtung Nordring. Das Opfer erlitt eine stark blutende Platzwunde an der rechten Augenbraue. Warum es zu dieser Attacke kam, ist bislang vollkommen unklar. Ebenfalls unklar ist, mit welcher Art von Gegenstand dem Mann die Stromschläge zugefügt wurden. Die drei Täter waren von südländischer Herkunft. Sie sprachen sowohl deutsch, als auch eine weitere, dem Opfer unbekannte Sprache.

Solingen: Eine 23-Jährige ist am zurückliegenden Wochenende Opfer eines brutalen Angriffs geworden. Wie eine Sprecherin der Polizei gestern auf Anfrage bestätigte, wurde die junge Frau am frühen Samstagmorgen gegen 4 Uhr vor einer Kneipe an der Hauptstraße von vier Männern sowie einer Frau attackiert. Offenbar war es zuvor bereits in der Gaststätte zu verbalen Auseinandersetzungen gekommen. Als die Frau die Kneipe verließ, gingen die Unbekannten auf die 23-Jährige los, schlugen sie und traten, als das Opfer schon am Boden lag, weiter auf sie ein. Die Polizei sucht jetzt Zeugen, die Angaben zur Tat beziehungsweise zu den Tätern machen können. Diese sollen alle im Alter zwischen 20 sowie 25 Jahren sein. Ihr Aussehen wird als südländisch beschrieben.

Menden: Am 07.01.2017, gegen 04:00 Uhr, wurde ein junger Mann von drei Unbekannten angegangen und nicht unerheblich verletzt. Der 21 jährige war im Bereich des Neumarktes unterwegs, als er plötzlich und augenscheinlich ohne Grund von drei Tätern getreten, geschubst und geschlagen wurde. Täterbeschreibung: Alle drei ca. 18-20 Jahre alt, dunkelhäutig 1.Person: ca. 190 cm. Haare dunkel und kurz geschnitten. 2. Person: ca. 160 bis 165 groß, Mützenträger, schwarze Jacke, Jeans 3. Person: keine Angaben möglich. Im Vorfeld waren die Täter offensichtlich im Bereich der „Mühle“ schon unterwegs und pöbelten dort Passanten an.

„Sonstiges“ aus der bunten, weltoffenen BRD:

Schwarzwald-Baar-Kreis: Im Regionalzug zwischen Villingen und Neustadt und weiter in einem Anschlusszug nach Freiburg sind, wie erst am Mittwoch bekannt gegeben wurde, am Samstag offenbar mehrere Reisende durch eine Gruppe Asylbewerber belästigt worden. Dies teilte am Mittwoch die Bundespolizei Weil am Rhein mit. Der Zugbegleiter des RE17236 von Neustadt nach Freiburg hatte gegen 19 Uhr die Bundespolizei verständigt, da mehrere betrunkene Männer augenscheinlich nordafrikanischer Herkunft versucht hätten, ihre Hände in die Jackentaschen von anderen Fahrgästen zu stecken, informierte die Bundespolizei. Nach weiteren Zeugenaussagen sei zudem das Kleinkind einer Reisenden von einem der Männer auf die Stirn geküsst worden.

Schwerin: Fliegende Fäuste, wilde Tritte und Stangen als Waffen: Am Donnerstag Nachmittag kam es am Lobedanzgang in der Nähe des Schlosspark-Centers zu einer wilden Massenschlägerei mit rund 30 Beteiligten. Nach Eintreffen der Polizei am Ort des Geschehens fanden die Beamten nur noch zehn Beteiligte arabischer Herkunft vor. Ob es sich bei den jungen Männern um Opfer oder Täter handelte, stand nach Polizeiangaben zunächst noch nicht fest. Nach Feststellung der Personalien wurden sieben Männer zur Vernehmung mit auf die Wache genommen. Augenzeugenberichten zufolge soll die Auseinandersetzung gegen 15.30 Uhr begonnen haben. „Im Verlauf der Schlägerei ist ein Beteiligter nach einem Schlag gegen seinen Kopf zu Boden gegangen“, sagte Polizeisprecher Steffen Salow. Nach der notärztlichen Versorgung vor Ort sei der Mann anschließend ins Krankenhaus gebracht worden, insgesamt habe es drei Verletzte gegeben. „Ersten Erkenntnissen nach waren etliche Beteiligte nicht aus Schwerin, sondern sind in Hagenow und Umgebung gemeldet“, erklärte Salow. Ob sich die Schläger im Vorfeld zu einem Treffen verabredet hatten oder sich die Schlägerei spontan aus einer hitzigen Diskussion ergeben hatte, sei unklar. „Es ist beides denkbar. Aufgrund der mitgebrachten Stangen und Latten deutet aktuell aber einiges auf ein geplantes Treffen hin“, so der Polizeisprecher.

Obergünzburg: Bereits am Sonntag, den 08.01.2017, gegen 01.30 Uhr, wurde ein 16-jähriger Asylbewerber durch drei Personen körperlich angegangen und dabei durch ein Messer leicht verletzt.Nach Angaben des Jugendlichen wurde er zunächst auf Höhe eines Verbrauchermarktes in der Straße Unterer Markt von drei männlichen Personen angesprochen. Einer dieser Personen beleidigte ihn dann auf Türkisch und schlug ihm ins Gesicht sowie gegen den Oberkörper. Im weiteren Verlauf wurde er dann festgehalten und mit einem Messer am Oberschenkel verletzt. Anschließend konnte er sich losreißen und unter weiteren Beleidigungen flüchten.Ohne die Polizei zu verständigen ließ er seine Schnittwunde in einem Krankenhaus ambulant versorgen.Erst einige Tage später meldete der Geschädigte auf Anraten eines Verantwortlichen der Gemeinschaftsunterkunft den Vorfall bei der Polizei in Kaufbeuren. Die bisherigen Ermittlungen lassen noch keinen Schluss auf das Tatmotiv zu. In diesem Zusammenhang sucht die Polizei nach drei männlichen Personen im Alter von 20 bis 21 Jahren. Einer trug einen schwarzen Kapuzenpullover, soll ca. 190 cm groß sein, schwarze Haare und einen muskulösen Oberkörper sowie teilweise türkisch gesprochen haben.

Lehnitz: Eine größere Personengruppe hat am Dienstagabend gegen 19 Uhr versucht, in ein Haus des Asylbewerberheimes in Lehnitz einzudringen. Das gab die Polizei nach umfangreichen Ermittlungen am Mittwochnachmittag bekannt. Sieben Funkwagen der Polizeiinspektion Oberhavel wurden daraufhin nach Lehnitz beordert. Die Beamten hatten Maschinenpistolen dabei. Später mussten noch zwei Gruppen der Oranienburger Bereitschaftspolizei zur Unterstützung nachgeordert werden. Vor Ort stellten die Beamten fest, dass insgesamt 16 Personen aus Leipzig (Sachsen) beziehungsweise dem Burgenlandkreis (Sachsen-Anhalt), die mit vier Fahrzeugen angereist waren, in das Haus eingedrungen waren. Dort kam es zu gewalttätigen Auseinandersetzungen mit einer noch unbekannten Anzahl von Heimbewohnern. Dabei wurden mindestens drei Insassen leicht verletzt und in die Krankenhäuser nach Oranienburg und Hennigsdorf gebracht. Bei den Verletzungen handelt es sich um einen Nasenbeinbruch, der offenbar auf einen Faustschlag zurückzuführen ist, eine oberflächliche Messerschnittverletzung im Gesicht sowie einen Schock. Geschädigt wurden zwei 31-jährige Männer und eine 47-jährige Frau. Zu den Motiven für das widerrechtliche Eindringen konnte bislang ermittelt werden, dass zwei dort untergebrachte kurdische Frauen, eine Mutter und deren 25-jährige Tochter, die anscheinend mit einigen Angreifern verwandt sind, diese „zu Hilfe gerufen“ hatten, weil sie angeblich von anderen Heimbewohnern belästigt wurden. Nachdem die Mitarbeiter des Wachschutzes der Personengruppe den Zugang zum Heim verweigert hatten, öffneten die Frauen – vom Wachschutz offenbar unbemerkt – andere Türen und ließen die Personen ein.

Bietigheim-Bissingen: Nach den Schüssen vor einer Gaststätte in Bietigheim-Bissingen (Landkreis Ludwigsburg) vor knapp einer Woche haben Spezialkräfte der Polizei zwei Männer festgenommen. Als Grund für die Auseinandersetzung vermuten die Ermittler den Konflikt zwischen türkisch-nationalistischen und kurdischen Gruppierungen im Südwesten, wie sie am Donnerstag mitteilten. Mehr als 50 Polizisten waren am Donnerstagmorgen im Einsatz und durchsuchten drei Wohnungen. Dabei wurden eine Schreckschusswaffe, Stichwaffen und Handys sichergestellt. Gegen die zwei Männer, 21 und 24 Jahre alt, wurde Haftbefehl erlassen. Die Schüsse waren am Freitagabend vergangener Woche im Verlauf einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen vor der Gaststätte gefallen. Sie hatten niemanden verletzt, jedoch einige geparkte Autos beschädigt. Was genau die Rolle der zwei jetzt Festgenommenen bei der Auseinandersetzung war, wurde nicht mitgeteilt.

Sigmaringen: Aber an anderen Stellen in der Stadt ächzen Ehrenamtliche – jüngst vor allem bei der Feuerwehr. Sie musste nach Angaben des Bürgermeisters kürzlich innerhalb von 18 Stunden sechs Mal wegen Brandalarms in der Erstaufnahme ausrücken – „ weil Brandmelder von alkoholisierten Asylbewerbern ausgelöst wurden“, sagt Schärer. Ein Feuerwehreinsatz musste laut Polizei sogar abgebrochen werden, weil den Einsatzkräften 200 aggressive Bewohner gegenüberstanden. „Wenn die Leute lesen, dass die Flüchtlinge undankbar sind und sich flegelhaft verhalten, steigt die Ablehnung, das ist menschlich.“