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Der Kippa–Professor und Junckers „Rücken“: Darüber lacht die Welt!

Von PETER BARTELS | Es gibt Tage, da schämt man sich, Journalist zu sein. Es gibt sogar Nächte, da betet man, im nächsten Leben keiner mehr zu werden … Gestern war ein Tag zum Schämen und zum Lachen … BILD schrieb über einen US-Professor mit Kippa … Und über einen EU-Chef mit „Rücken“. Peinlich! … Prost!!

Die Kippa-Klamotte (PI-NEWS berichtete) spielte sich in der früher wunderschönen Beethoven-Stadt Bonn ab. BILD schrieb: „Hass-Attacke in einem Bonner Park! Am Mittwochnachmittag schlug ein 20jähriger Mann einem israelischen Hochschulprofessor (50) mehrfach die Kippa vom Kopf, beleidigte das Opfer und schlug es. Die Polizei konnte den mutmaßlichen Täter festnehmen.“

Weiter: “Gegen 14:20 Uhr war der in den USA lebende Philosophie-Professor in Begleitung einer Bekannten im Bonner Hofgarten zu Fuß unterwegs. Dann sprach ihn ein unbekannter Mann auf die von ihm getragene Kippa an. Später wurde der Professor beleidigt. Der Unbekannte schlug ihm die Kippa mehrfach vom Kopf, schubste und schlug ihn gegen die Schulter, sagte hierbei unter anderem „Kein Jude in Deutschland“. Während seine Begleiterin die Polizei alarmierte, wehrte sich der Professor gegen die Angriffe. Als der Unbekannte dann das Martinshorn der Polizeiwagen hörte, ließ er ab und lief Richtung Rheinufer davon. Hierbei riss er sich das T-Shirt vom Leib und rannte mit nacktem Oberkörper weiter.“

Nein, Sie lesen keinen Amtsdeutsch radebrechenden Polizeibericht anno Leipzig einundleipzig, Sie lesen die ersten vier Absätze BILD-Schreib Anno 2018. Dann drei Absätze lang weiter BILD-Schreib, in denen umständlich geschildert wird, wie die Polizeibeamten den Professor in die Zange nehmen, zu Boden drücken, ins Gesicht schlagen … Im achten Absatz (achten!!) „enthüllt“ BILD endlich: „Daraufhin wurde der eigentliche Angreifer, ein Deutscher (20) mit palästinensischen Wurzeln, gestellt und vorläufig festgenommen.“

Ein Deutscher!!! Wie der Bundes-Pastor schon sagte: „Dunkel-Deutscher! Oder noch deutscher der Sozi Gabriel: „Pack!“ Am allerdeutschesten BILD-Postbote Wagner: „Nazi!“ Denn Juden-Feinde KÖNNEN nur geborene Mief-Piefkes sein. Ein Merkel-Gast? „Nie!“ Ein Migrant?? „Nie nich!!“ Ein Sozialschnorrer in der dritten Generation??? „Nun sind halt da … Wir schaffen das…“

Im neunten Absatz zwingt sich BILD nach dem Tatütata-Sprech: „Er (… der „Deutsche“ mit den Wurzeln!!) ist der Polizei bereits wegen Gewalt- und Drogendelikten bekannt. Nachdem sich aus einem Schnelltest Anhaltspunkte für eine mögliche Drogeneinwirkung ergeben hatten, wurde die Entnahme einer Blutprobe angeordnet. Der Beschuldigte kam schließlich aufgrund von ärztlich attestierten Psychischen Auffälligkeiten in eine Fachklinik. Zuvor hatte er auch gegenüber den Polizisten seine antisemitische Äußerungen wiederholt, sich aber zur Sache nicht eingelassen. Der Staatsschutz hat die Ermittlungen zu dem antisemitischen Angriff übernommen.“

Wer nach diesem Sprech-Schreib nicht auf der Stelle den Kopf über die Schüssel halten muss, hat nicht mal seinen „Ludwig Reiners“ gelesen … und der war nicht besonders anspruchsvoll. Kurz: Nicht nur der elende „Schreiber“ … Sein noch elenderer „Ressortleiter“ … Auch sein allerelendster „Chefredakteur“ wäre früher schon vom Pförtner fristlos erschlagen worden. Immerhin: Merkels Politbüro im Kanzleramt und Presserat, die Zentralkomitees der Migranten-Mafia in Kirche und Caritas, werden aufatmen: Volksaufstand abgewiegelt!!

Ich quäle die Leser, ich weiß. Aber sie sollen sich erinnern, warum sie BILD nicht mehr kaufen, nie mehr kaufen werden: „Verbrenne, was Du angebetet hast!“ Remigius hatte recht… Darum eine weitere BILD-Story aus diesen Stunden:

Seit Donnerstag rast via YouTube ein Lachen durch Europa, eigentlich um den Globus. Es zeigt, wie Jean Claude Juncker (63), der augenscheinlich sturzbesoffene EU-Chef der „größten Wirtschaftsmacht dieser Erde“, zur fahnenumflatterten NATO-Hymne hin- und wieder wegtorkelt. Staatsmänner links, rechts und hinter ihm machen grinsend die „Stützmänner“. Feuchte Küsse für Merkel, Macron. Lall-Labereien mit Hollands und Finnlands „Firsts“. Der Schoko-Präsident der Ukraine gibt Rückendeckung. US-Präsident Trump geht irritiert vorbei, Britanniens gebeugte Lady in Blue auch … Erbärmliche Bilder. Die Welt kichert. Rülps!

BILD? Hier … Bitte festhalten:

„Chef der EU-Kommission strauchelt beim NATO-Gipfel: Was war da mit Juncker los?“ Dann: „ … er konnte kaum Gehen. Er hatte offenbar Schwierigkeiten, aus eigener Kraft … zu gehen … Ein Video zeigt, wie er immer wieder von anderen Politikern gestützt wird. Einige greifen ihm sogar unter die Arme, um ihm Halt zu geben. Auch drei Treppenstufen kann er allein nicht bewältigen, braucht Hilfe … Die Präsidenten Finnlands und der Ukraine stützen ihn, der … Premier der Niederlande nimmt ihn an der Hand … Außerdem zeigt ein Foto, wie Juncker … ins Gebäude getragen wird – im Rollstuhl“.

Jessesmaria, Rollstuhl! Nachdem BILD sich offenbar die Tränen der Ergriffenheit getrocknet hat, kombiniert BILD-Kommissar Knatterton: „Eine mögliche Erklärung könnten Rückenbeschwerden sein. In der Vergangenheit klagte Juncker bereits über Probleme mit dem Ischias.“ Dann BILD-Prof. Dr. Dr. med. Neuro: „Beim Ischiassydrom wird ein Nerv im Bereich der Wirbelsäule gereizt. Der dabei auftretende Schmerz kann sich weit über den Bewegungsapparat ausbreiten, lähmt die Beine.“

Offenbar nicht die Arme: á votre santè! Chin Chin! Cheerio, Miss Sophie … same procedure as last day? Same procedure as every hour, James, Jean Claude!

Die halbe Welt hat sich in den letzten Monaten und Jahren über die diversen Lall- und Schwank-Auftritte von Suffkopp Junckers schon schief gelacht. Jetzt lacht sich halb Europa über den „Rücken von BILD“ scheckig. Ein Heilpraktiker aus München schrieb gerade: „Ich kenne solche Rückenprobleme auch, die habe ich immer, wenn ich sturzbesoffen die Treppe runterfalle!“

BILD Dir seine Meinung, BILD …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!