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Weil man es nicht wahrhaben will!

Von CANTALOOP | Manch ein kritischer Geist fragt sich, warum sich denn weite Teile unseres „Volkes“ immer noch willig in die sinnbildliche „Beugehaft“ einer personell überschaubaren, aber umso lauteren Minderheit in Sachen „Geflüchtetenhilfe“ fügen. Fast ohne Widerstand geht die weitere Besiedelung unserer Heimat mit kulturfremden Menschen vonstatten, gleichsam werden tagtäglich auf diese Art und Weise Zustände geschaffen, an deren Auswirkungen sich unsere Enkel vermutlich noch abarbeiten werden.

Und all dies gelingt den selbsternannten Meinungsführern derzeit noch fast gewaltlos. Vielmehr werden die systemaffinen Bürger mittels raffinierter Agitation und unterbewusster, suggestiver Steuerung auf eine unbegrenzte „Flüchtlingsfreundlichkeit“ hin konditioniert und im Umkehrschluss auf ihre eigene Minderheitenposition [1] in mittlerer Zukunft vorbereitet.

Angesichts dieser Tatsachen lässt sich gut erkennen, wie anfällig selbst vermeintlich „gebildete Kosmopoliten“ auf gesteuerte Propaganda und künstlich erzeugte „Feindbilder“, wie beispielsweise die AfD, Donald Trump oder Victor Orbán, reagieren. Als Hauptanreiz gilt; es war noch nie so einfach, sich selbst als hochwertiger Menschenfreund und Wohltäter zu fühlen. Außer Lippenbekenntnissen und einer korrekten, d.h. linken Gesinnung ist meist nicht viel mehr erforderlich.

Es soll bereits Zeitgenossen geben [2], die auch ganz offiziell dem Hobby „Flüchtlinge retten“ frönen und dabei hohes Ansehen unter ihresgleichen genießen. In den meisten Fällen bleibt es aber dabei, dass diese „Retter“ hauptsächlich allen anderen die Lasten und Kosten aufbürden – um sich selbst in vornehmer Zurückhaltung und wohlfeilen Ratschlägen zu üben.

Eskapismus in die „Flüchtlingsrettung“

Die vereinigte Linke hat es, auch in Ermangelung relevanterer Themen, in bemerkenswerter Weise geschafft, diesen gesamten Terminus „Flüchtlinge“ als eine vorteilhafte Gesellschaftsveränderung für sich zu reklamieren und ebenfalls erreicht, dass jede kritische Diskussion darüber als „unmenschlich“ gilt und dementsprechend öffentlich verfemt wird. Alldieweil ihre hohe Moralität als „nicht verhandelbar“ angesehen wird. Insbesondere die Grünen profitieren wieder einmal von diesem Hype – und gehen, wenn man den Instituten Glauben schenken kann, in aktuellen Umfragewerten zur anstehenden bayerischen Landtagswahl sprichwörtlich „durch die Decke“.

Wie kann dies nur möglich sein, in einem Land, wo doch jedem einzelnen Bürger vielfältige Möglichkeiten zur Verifizierung von Nachrichten und Meldungen zur Verfügung stehen?

Der Glaube an das Gute

Die Antwort ist ebenso simpel wie menschlich nachvollziehbar. Viele, ansonsten voll im Leben Stehende, wollen die negativen Auswirkungen aus diesem „Bevölkerungsexperiment“ im großen Stil immer noch nicht wahrhaben – und blenden sie aus. Das Prinzip „Hoffnung“, nämlich, dass sich doch noch alles zum Guten wendet, herrscht vor – und wird durch tagtäglich neu gesteuerte Euphemismen und speziell aufbereitete Positiv-Meldungen der Systemmedien [3] hinsichtlich einer „geglückten Integration“ unserer „Neudeutschen“ zusätzlich genährt.

Nur eines von vielen Beispielen; in Tübingen ziehen derzeit viele „Geflüchtete“ von Wohncontainern in hochwertige Neubauten um. Der Oberbürgermeister dieser Stadt, der ansonsten im Rufe steht, besonnen und realistisch zu sein, gibt am 21. August folgende Einschätzung auf seiner Facebook–Seite bekannt: „die Lage normalisiert sich“(sic).

[4]
Facebook-Post von Bopris Palmer.

Wenn also vollalimentierte Kostgänger dieselben Privilegien genießen, wie indigene Leistungsträger, dann wird dies in den entsprechenden Kreisen, als „normal“ angesehen. So weit sind wir also. Doch welche Antwort könnte man diesen offenbar kollektiv dem „Helfersyndrom“ Anheimgefallenen geben, welches Konzept verspräche Abhilfe aus diesem Dilemma?

Das Aufbrechen der engen Gedankenräume

Die Rückbesinnung auf „alte Werte“ könnte hilfreich sein. Betrachtet man die Geschichte, so wird man feststellen, dass nahezu jede soziologisch begründete Problematik in irgendeiner Form schon einmal da gewesen ist. Und es auch schon damals konstruktive Lösungen dafür gab, derer man sich eigentlich nur bedienen müsste.

Wieder einmal scheint die Philosophie als vielschichtiger Impulsgeber naheliegend. Die großen Denker der Antike, vornehmlich jene der wirkmächtigen „Stoa“ dienten, mit ihren weitgehend auf Vernunft, Ganzheitlichkeit und Selbstbeherrschung basierenden Grundwerten, schon so manches Mal als Inspiration und Vorbild für viele in exponierter Position stehende Politiker, Militärs und seriöse Machthaber. Die „Stoiker“ stehen also den konservativen Tugenden und Traditionen vergleichsweise nahe.

Empfehlenswerte Schriften

Namentlich der römische Kaiser Mark Aurel, ein im Rahmen seiner Möglichkeiten erstaunlich humaner und weitsichtiger Herrscher, der sich seiner eigenen Sterblichkeit stets bewusst war – und gleichwohl der nicht weniger bekannte Philosoph Seneca gelten auch in der Neuzeit immer noch als les – und vor allem als verstehbar. Ihre universellen Erkenntnisse in überlieferter, literarischer Form sind auch nach fast 2000 Jahren immer noch gültig. Dennoch fragt man sich:

Ist eine weitere gesellschaftliche Spaltung überhaupt noch zu verhindern?

Ein derart ausdifferenziertes Bürgertum, wie das unsrige wieder zu einen gelingt nur mit einer möglichst ideologiefreien und logisch-empirischen Argumentation, die ebenso schlüssig wie vernünftig, in sich selbst ruht, so dass sie kein kadergeschulter Sozialist mit angelernter Gesprächsstrategie über verlogene Hochmoral widerlegen kann. Allgemeingültige Erkenntnisse widerstehen bekanntlich grünlinker Dogmatik – und trotzen allemal den idealisierten Träumen von „Umvolkung“ aus dem Marxschen Baukasten. Bekanntermaßen orientieren sich tragfähige Konzepte an der Realität – und nicht an einer Ideologie.

Die sozialistische Vergangenheit vieler Länder Europas zeigt uns immer wieder, dass auch „hochmoralische“ Linke in ihrer Urteilskraft nicht über jeden Zweifel erhaben sind, ganz im Gegenteil. Auch sie müssen sich irgendwann der „normativen Kraft des Faktischen“ beugen, selbst wenn sie sich das hierzulande im Moment überhaupt nicht vorstellen können.

Gedankliche Modelle einer Reaktion auf die linke „Allmacht“

Darüber hinaus gibt es stringente Argumentations-Strategien aus Antike und Mittelalter, die in einer seriös geführten, dialektischen Auseinandersetzung nur schwer zu widerlegen sind, insbesondere dann, wenn sie denn als „wahr“ und „vernünftig“ gelten. Am Beispiel eines ontologischen „Gottesbeweises“ des Anselm von Canterbury lässt sich dies gut darstellen. Ein Meisterwerk der von ihm begründeten und ansonsten nicht ganz unumstrittenen Scholastik – und jeder simplen „Moralkeule“ in diesem Punkt weit überlegen, weil sie die Vorstellungskraft vieler bornierter Menschen vollkommen überfordert. Man abstrahiere hierbei „Gott“ durch sein eigenes, angestrebtes Ideal.

Wer sich damit beschäftigt und die entsprechenden Begründungen in eine moderne Logik kleidet, wird den hohen Wert dieser mittelalterlichen Denkmuster schon bald erkennen. Gerade in aktuellen Auseinandersetzungen mit uneinsichtigen, politisch diametral gesinnten Diskurspartnern könnten sich diese als ausgesprochen wirksam erweisen.

Konservativer Aufbruch

Wir wären als konservativ-liberale Freigeister also durchaus in der Lage, die vereinigte Linke in ihrem Wahn die deutsche Bevölkerung durch eine andere, ihr genehmere zu ersetzten, intellektuell in die Knie zu zwingen. Schon wenige geistige Großkaliber vom Schlage eines Rüdiger Safranski [5], (- es gibt keine Pflicht zur Fremdenfreundlichkeit), Peter Sloterdijjk [6] oder auch untadelige Professoren wie Arnulf Baring, Gunnar Heinsohn [7] und Werner J. Patzelt [8] könnten die wackelige Hochmoral-Pyramide unseres linken Kartells mit konstituierten Kräften und dem entsprechendem Rückhalt in Bevölkerung und Gesellschaft leicht zum Einsturz bringen. Aber, all diese Gelehrten wurden vom Merkel-System und ihren „Expertenteams“ bereits als „rechtsextrem“ und somit als „diskursunwürdig“ stigmatisiert – und bekommen demzufolge nicht die mediale Aufmerksamkeit und Präsenz, die ihnen eigentlich gebührt.

Sie sind im öffentlichen Raum faktisch „ruhiggestellt“ und größtenteils auf alternative Medien angewiesen. So verpufft deren analytische Kraft zusehends, denn ein gebildeter „Rechter“ darf im Deutschland des Jahres 2018 niemals Recht haben.

Es gilt also vornehmlich, diesen „Teufelskreis“ zu durchbrechen – und konservativ-rechte Themen endlich wieder salonfähig zu machen. Gehen wir es an!

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