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Bürger, auf die Barrikaden!

Martin E. Renner.

Von MARTIN E. RENNER | Der kürzlich verstorbene angesehene und von mir sehr geschätzte Zeithistoriker Arnulf Baring hatte im November 2002 in der FAZ einen Aufruf veröffentlicht: „Bürger, auf die Barrikaden!“

Der Aufruf endete mit den Sätzen: „Die Geduld der Deutschen ist, wenn nicht alles täuscht, am Ende. So wie bisher geht es auf keinen Fall weiter. Die Situation ist reif für einen Aufstand gegen das erstarrte Parteiensystem. Ein massenhafter Steuerboykott, passiver und aktiver Widerstand, empörte Revolten liegen in der Luft. Bürger, auf die Barrikaden! Wir dürfen nicht zulassen, dass alles weiter bergab geht, hilflose Politiker das Land verrotten lassen. Alle Deutschen sollten unsere Leipziger Landsleute als Vorbilder entdecken, sich ihre Parole … zu eigen machen: Wir sind das Volk!

Das war im November 2002, also immerhin fast 17 Jahre sind seit diesem Aufruf vergangen. Darunter die 14 drückenden und bedrückenden Merkel-Jahre. Baring – der seine Vorträge gern mit dem Ausruf beendete: „Es lebe die Republik, es lebe Deutschland!“ – konnte also zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal ahnen, was unserem Land, unserem Volk und seinen Bürgern unter der Herrschaft dieser Kanzlerin bevorstehen würde.

Barings Dystopie einer „DDR reloaded“ hat Gestalt angenommen

Damals – es war die recht kurzlebige „Ära“ der rot-grünen Schröder-Regierung – war die Abschaffung der Nation noch eine abstruse Wunschvorstellung randständiger neomarxistischer Radikalinskis und Saufgelage liebender Salonbolschewisten. Es war damals noch kein Elitenprojekt, so wie heutzutage offen betrieben durch die Bundesregierung mit dem Steuergeld der Bürger. Eine aggressive Massenmigration galt damals bestenfalls als Vorlage für eine literarische Horrorvision. Der bewusst und nüchtern kalkulierte Rechts- und Vertragsbruch als politisches Instrument der Herrschaftsausübung war damals noch undenkbar – das kam erst mit der Kanzlerschaft Merkels. Der Euro schockte nur den sparsamen deutschen Konsumenten. Die Energiewende sollte recht kostengünstig realisiert werden – für den Gegenwert einer Kugel Eis im Monat.

Und trotzdem sah Arnulf Baring damals schon den Zeitpunkt für gekommen. Für eine aktive Widerständigkeit der Bürger. Er sah die fundamentalen Weichenstellungen, die Deutschland auf den Weg in eine „DDR reloaded“ bringen würden. Er sah im Bundestag eine „drohnenhafte Herrschaftskaste der Apparatschiks“ am Werk, gänzlich frei von praktischer Lebenserfahrung, ohne jegliche Kenntnisse der Wirtschaftssystematik, aber in unbeirrbarer Gefolgschaftstreue zur ideologischen Führung. Er meinte, dass das Parteiensystem – in welcher „Farbkombination“ auch immer – den realen Herausforderungen in keiner Weise gewachsen sei. Kurz, er sah die Zukunftsfähigkeit Deutschlands auf das höchste gefährdet. Durch ein selbstsüchtiges und unverantwortlich handelndes Parteien- und Bonzenherrentum, das ausschließlich dem vermeintlichen Zeitgeist hinterher zu hecheln vermag.

Und heute?

Barings Dystopie einer „DDR reloaded“ hat in erschreckendem Ausmaß und in alptraumhafter Geschwindigkeit Gestalt angenommen. Ich hätte mir noch vor einigen Jahren nicht träumen lassen, dass in unserem Land von oben herab derartig gegen die Meinungsfreiheit vorgegangen werden würde. Und das nicht nur mit Propaganda, also mit dem verordneten „Neusprech“ der political correctness und der ungehemmten Meinungsagitation der „Haltungsjournalisten“ der öffentlich-rechtlichen Sender. Unter Mitwirkung der mit öffentlichen Geldern finanzierten Agitprop-Agenturen unserer sogenannten „Zivilgesellschaft“, die gerne als NGOs firmieren. Nein, es ist noch drastischer. Wir haben mittlerweile direkte Zensur- und Unterdrückungsmaßnahmen durch die politisch und administrativ Hochmögenden, wie die Beispiele von Löschungen im Netz doch überdeutlich zeigen.

Ziel: Eine „Gesellschaft“ der Diversität und Multikulturalität

Die Empörung über den rohen Ton des Volkes – auf neudeutsch „Hate-Speech“ genannt – liefert ja nur den Vorwand. Anstößig sind den internationalsozialistischen Gesellschaftsingenieuren in Wahrheit die Gesinnungen dahinter und damit die überkommenen fundamentalen Wertepositionierungen, die so mancher für sich und sein Umfeld bewahrt wissen will. In erster Linie: Das Beharren auf der eigenen kulturellen Identität der Nation, die Aufrechterhaltung des Staatsvolks und die Praxis der Sitten und Gebräuche. Einer Trinität – Dreiheit – aus Gemeinschaft, Raum und Traditionen, die durch die UN-Menschenrechtscharta garantiert wird und sogar mit kriegerischen Mitteln im Gefährdungsfalle verteidigt werden soll, kann und darf.

Das Denken in diesen Kategorien soll unmöglich gemacht werden, um die neue „Gesellschaft“ der Diversität, der ach so erstrebenswerten Gesellschaft der Multikulturalität zu etablieren. Das ist das unverhohlene, schon gar nicht mehr camouflierte Ziel – und die staatliche Umerziehung des widerständigen Teils des Volkes ist die Methode. Der Import von Chaos, von Barbarei, von Korruption und der Dysfunktionalität der dritten Welt wird dabei kaltschnäuzig lächelnd in Kauf genommen, nein, zum Brechen des nur noch geringen Widerstands förmlich instrumentalisiert.

Schon mit dem Ziel, erst recht aber mit der angewandten Methodik ist die Grenze zum Totalitarismus überschritten. Totalitarismus ist bekanntlich definiert als eine Herrschaftsform, die die völlige Unterwerfung unter ein vorgegebenes politisches Ziel verlangt. Das bedeutet: Jeder einzelne Bürger muss die dahinter stehende Ideologie verinnerlichen, bejahen und aktiv unterstützen. Opposition oder auch nur passives Abseitsstehen des Einzelnen ist nicht mehr möglich. Derartige asoziale, gesellschaftsfremde, ewiggestrige Haltungen müssen ausgegrenzt und ausgeschaltet werden, damit die angestrebte neue Gesellschaft Gestalt annehmen kann. Einer neuen Gesellschaft, in der die Eliten quasi feudale Herrschaftsrechte genießen und die Bürger nur noch Funktionspflichten abzuleisten haben, gänzlich ihrer Freiheit und ihrer Souveränität entkleidet.

Wo aber bleibt der Widerstand?

An diesem Punkt sind wir nun angekommen. Der regierungsamtliche Hass und die regierungsamtliche Hetze gegen Andersdenkende – die die Auflösung des Staatsvolks nicht hinnehmen wollen – zerstören die Grundvoraussetzungen der Demokratie.

Wo aber bleibt der Widerstand gegen diesen Angriff der selbsternannten Eliten auf unsere freiheitliche Demokratie? Wo sind die entschlossenen Verteidiger der Demokratie? Warum haben wir keine den Gelbwesten vergleichbare Bewegung in Deutschland?

Wir könnten es uns leicht machen und auf die historischen Erfahrungen der Deutschen mit Revolutionen verweisen: Wir Deutschen haben keine besonders ermutigenden Erfahrungen mit ihnen gemacht. Mit den Bauernkriegen, der sogenannten „frühbürgerlichen Revolution“ im Jahre 1525. Dann mit der Mainzer Republik von 1792. Dann mit der bürgerlichen Revolution des Jahres 1848, dann mit der Novemberrevolution von 1918 bis hin zum Volksaufstand vom 17. Juni 1953. Alle diese revolutionären Anläufe verstrickten sich in destruktiver Gewalt, die selten Neues und kaum Wertvolles hervorbringt und auch deshalb tragisch scheiterten.

Nur einmal war es anders: Bei der friedlichen Revolution von 1989. Aber wie schon mit dem 17. Juni 1953 geschehen, wird die Erinnerung an dieses positive Ereignis der deutschen Demokratiegeschichte aus dem öffentlichen Bewusstsein zunehmend verdrängt. War es Zufall oder doch eher verräterisch, dass die Kanzlerin über die Spontandemonstrationen gegen die Ermordung eines Deutschen durch Asylbewerber in Chemnitz von „Zusammenrottungen“ sprach? Und damit genau jenen – nicht mehr existenten – DDR-Straftatbestand adressierte, mit dem sich die damalige SED-Politclique gegen die friedliche Revolution stemmte.

Nein, Deutschland ist noch immer ein zutiefst bürgerliches Land. Die Deutschen fürchten sich vor revolutionären Umwälzungen. Sie fürchten zu verlieren, was sie sich als kleines, familiäres Glück aufgebaut haben – und wenn es noch so bescheiden ist. Schon oft haben sie infolgedessen ihre Freiheit verloren. Ich will darüber gar nicht richten.

Hündisches Kriechen der Intelligenz

Ich möchte den Blick heute vielmehr auf einen bestimmten Aspekt des typisch bürgerlichen deutschen Unmuts gegenüber der Revolution und seiner restaurativen Potentiale lenken: Auf die Rolle der Intellektuellen in diesem Zusammenhang. Warum finden sich unter den Freigeistern – den Schriftstellern, den Wissenschaftlern, den Künstlern, den Unternehmern, den Freiberuflern, also des kulturellen Oberbaus – so wenige entschiedene und couragierte Verteidiger der geistigen Freiheit und der Selbstbestimmung? Warum machen sich stattdessen so viele zu geistigen Herolden, zu Boten und Verstärkern der political correctness? Warum dienen sich so viele von ihnen der bereits immer totalitärer agierenden Staatsmacht an, unterschreiben die gewünschten Appelle der Kerkermeister des Zeitgeistes, beteiligen sich an der Verketzerung der immer noch standhaften Abweichler, diskriminieren selbst und mit wahrer Inbrunst?

Die Antwort ist: Weil sie sich aufs Beste eingerichtet haben in den Privilegien, die die politisch agierende Macht ihnen gewährt. Das war schon in der DDR so. Und es ist heute nicht anders. Diese willfährigen  „Kulturschaffenden“ intonieren den gesellschaftlichen Ton. Sie beanspruchen die Deutungshoheit über die Begriffe. Die anderen, die klarer sehen, werden eingeschüchtert. Viele ducken sich weg und fürchten um ihre bürgerliche Reputation, wenn sie sich kritisch äußern. Sorgen sich aber auch um ihre Apanagen, die ihnen ein luxuriöses „Fressen und Saufen“ gestatten.

Und wie tobte das Plenum im Deutschen Bundestag Ende 2018, als ich genau dieses den Abgeordneten mittels eines Gottfried Benn zugeschriebenen Zitats vorhielt (im Video ab 3:53 min): „Das Abendland geht nicht zugrunde an den totalitären Systemen, auch nicht an seiner geistigen Armut, sondern an dem hündischen Kriechen seiner Intelligenz vor den politischen Zweckmäßigkeiten.“

Das ist die traurige Verfasstheit der Deutschen Republik heute, im Jahre 2019. In der sich „links-rot-grün-schwarze Irrationalität“ und „rechte Rationalität“ – mindestens unversöhnlich – gegenüber stehen.

Demokratische Methode „Abwahl des Übels“

Wir Deutschen sind ein zuallererst an Stabilität und Kontinuität interessiertes Volk und merken es gar nicht, dass eben genau diese Stabilität und Kontinuität unwiederbringlich durch die Politik der Beutegemeinschaft – bestehend aus Parteien, Medien, Konzernen, Kirchen, Gewerkschaften, NGOs – zerstört werden soll und wird. Wir sind vertrauensselig. Wir vertrauen unseren Führungen bis gar nichts mehr geht. „Wer aber in der Demokratie schläft, wacht in der Diktatur auf“.

Um das neofeudalistisch, herrschaftliche Diktat einer „One-World-Multikulti-Barbaren-Gesellschaft“ zu verhindern, gibt es neben der Methode „Revolution“ auch noch die demokratische Methode: „Abwahl des Übels.“ Das aber setzt Wissen und Erkenntnis voraus.

Also: Nicht auf die Barrikaden, Bürger! Sondern: die existierende und parlamentarisch wirkende politische Alternative wählen und stärken. Für Deutschland.

Dann gilt auch hier in Deutschland wieder Gottfried Benns Gedanke:

„Am Anfang war das Wort und nicht das Geschwätz, und am Ende wird nicht die Propaganda sein, sondern wieder das Wort.“


(Martin E. Renner ist Bundestagsabgeordneter der AfD. Er war Anfang 2013 einer der 16 Gründer der Partei in Oberursel. Seine Kolumne auf PI-NEWS erscheint alle zwei Wochen)




50 Tonnen CO2 + 40.000 km: Claudia Roth jettet & rettet das Weltklima!

Von JOHANNES DANIELS | Immer wenn die Klimaheuchler der roth-grünen Miles-&-More-Sekte fröhlich ihre Business-Class-Lounges besteigen, bleibt kein Auge trocken – so auch anlässlich der bislang von Bundestag und den Medien verschwiegenen „Weltklima-Informations-Reise“ von Claudia Roth in die sonnige Südsee. Der klimaparasitäre Betriebsausflug von Fidschi-Fatima & Friends soll nun sogar Folgen für das Weltklima haben. Allerdings anders als geplant …

Laut den Erkenntnissen der Gymnasiallehrerin und CO2-Aktivistin Verena Brunschweiger sind „Kinder das Schlimmste, was man der Umwelt antun kann“. Jeder potenzielle possierliche Ökoschädling in Europa belaste die Umwelt mit summa 58,6 Tonnen Kohlendioxid und treibe die Menschheit damit ein Stück weiter in die bevorstehende Klimakatastrophe. Kein Wunder, dass die Antinatalisten von Jusos und Teilen der SPD nun für eine legale Abtreibungsregelung „bis kurz vor dem Geburtstermin“ plädieren und damit den Kulturkampf gegen die autochthonen „widerlichen Lebensschützer“ (Eva Högl, SPD-Vize) mit einem gehörigen Anti-Baby-Big-Bang eröffneten.

Claudia Roth hatte da mehr Glück. Als sie im Wonneproppenmonat Mai des Jahres 1955 im schwäbischen Ulm das Licht der Welt erblickte, wusste ihre Mutter (das „Elter 2“ auf grünisch) – ebenfalls eine engagierte Lehrerin – noch nichts vom über den Planeten hereinbrechenden Öko-Armageddon. Ansonsten wäre die Chose für Klein-Claudia wohl übel ausgegangen. Doch so wurde „Deutschland-du-Stück-Lebensfreude“ eine UN-Compact-kompetente Bundestagsvizepräsidentin geschenkt und Mutter Erde eine Kämpferin für „das Klima“ und gegen fiese Feinstaub-Nazis.

Seit kurzem setzt sich der grüne Umweltengel der Klima-Apologeten speziell für „europäische Klimapässe“ für die Bewohner der „vom Klimawandel betroffenen Inselstaaten“ ein und lies dies auch im bemerkenswerten „Europawahlprogramm 2019“ im Zuge der raschen Umsetzung des „UN Global Compact for Migration“ manifestieren:

„Historisch betrachtet sind die westlichen Industriestaaten die Hauptverursacher klimaschädigender Treibhausgase. Daher soll die EU zusammen mit anderen Industriestaaten vorangehen und im Rahmen einer gemeinsamen Regelung den Bewohner*innen von bedrohten Inselstaaten, die durch die Klimakrise unbewohnbar werden, Klimapässe anbieten.“

Die tollkühne Schnaps-Idee geht auf „den weltweit renommierten deutschen Klimaforscher“ Hans Joachim Schellnhuber (Die ZEIT) zurück, den Gründer und jahrelangen Vorsitzenden des Potsdamer Klimaforschungsinstituts: Der Klimapass „soll von der Erderwärmung existenziell bedrohten Personen die Option bieten, Zugang zu und staatsbürgergleiche Rechte in weitgehend sicheren Ländern zu erhalten“. Kein Wunder, dass der feuchte Traum (fast) jeden in Deutschland angelandeten „Klima-Schutzsuchenden“ Mutter Fatima heißt. So wird die umtriebige Grün*Innen-Aktivistin im Kreise derer, denen zu Hause „das Wasser bis zum Hals stand“ gerne huldvoll „Mama Merkel“ gerufen, wie sie uns ungläubig Staunenden schon mal im engsten Rotary-Club-Kreis verknüstert! Es läuft für Claudia Roth – und jetzt fliegt sie auch noch:

Auf Einladung der Parlamentarischen Versammlung von Fidschi jettete die Bundestags-Biotonne im Februar in die indigoblaue Südsee – unfreiwillig unterstützt vom Deutschen Steuerzahler, der im Zuge der sozialen Gerechtigkeit derweil im nassgrauen Deutschland die Stechuhr bedienen durfte.

Der Weg von Fidschi-Fatima führte daher zunächst nach Bangladesch mit einem Klima-Flüchtlings-Potenzial von 165.000.000 muslimischen Bewohnern, Kiribati und schließlich auf die Fidschi-Inseln – insgesamt anstrengende 41.000 Flugkilometer in der – für die vollschlanke Claudia – durchaus beengten Business-Schweineklasse. Mit von der paradoxen „Partie“ war Roths Parteifreund Frithjof Schmidt (65, Grüne), der in der Fraktion „für den Südwestpazifik“ und Ostasien zuständig ist und der CDU-Abgeordnete Matthias Zimmer (57). Zimmer beschäftigt sich mit „Menschenrechten“ und hat sogar ein Buch über „Christliche Nachhaltigkeit“ (unter Religion und Spiritualität) geschrieben.

Über Berlin-Bangladesch-Brisbane ging es weiter über die salmonellenverseuchten Salomonen (1883 fast einmal deutsche Kolonie, Pfui!) über Nauru nach Kiribati. Die 33 Korallenatolle im Südpazifik seien am meisten vom Klimawandel bedroht, da sie sehr flach auf Höhe des Meeresspiegels lägen, erklärt Roths Bundestags-Mitarbeiter Ali Mahdjoubi aus Vize-Fatimas Gender-Shangri-La, dem Iran (sic!). Das genaue Datum der Reise „wisse er aber nicht mehr“, so Ali Mahdjoubi zu BILD.

Januar 2019, Die bayerische Grünen- und Grün*Innen-Chefin Katharina Schulze beim Eisessen in San Francisco – „natürlich“ mit Plastiklöffel und Einwegbecher. Flugzeit: 24 Stunden.

Danach jettet das reise- und klima-lustige Trio weiter auf die Fidschis, um sich vier weitere Tage lang ein Bild von der „klimabedingten Umsiedelung ganzer Fischerdörfer zu machen, die dem steigenden Meeresspiegel weichen“ müssten. Die Rückreise führte über die Partyhochburg Sydney zurück nach Berlin. Monetäre Kosten: bei sparsamster Buchung wohl 10.000 Euro pro Person zu Lasten des Steuerzahlers. Öko-Bilanz-Kosten der Langstrecken-Flüge: Der CO2-Anteil beträgt – wohlwollend gerechnet – etwa 17 Tonnen – pro „Klimaretter“, soviel wie ein SPD-Abtreibungsopfer durchschnittlich in seinem ganzen unwerten Leben zu Bio-Buche schlagen würde.

„Nachdem sich BILD bei Frau Roth erkundigte, ob dem Klima nicht mehr geholfen wäre, sie hätte sich die Reise gespart, erschien ein kurzer Report auf ihrer Webseite. Für Roth habe sich die Reise auf jeden Fall gelohnt, schreibt sie auf ihrer Webseite. Eines machte die Reise besonders deutlich: Die Dringlichkeit, unverzüglich global umzusteuern – der Handlungsbedarf ist dringend.“

Gretas Flugscham – Claudias Klima-Stolz

Da es für die Klimarettung „höchste Eisenbahn“ sei, fährt Greta Thunberg bekanntlich mit dem Zug von Stockholm auf Arbeit zum Weltwirtschaftsforum und zum Klimagipfel nach Kattowitz und zum Schulschwänz-Anstiften nach Berlin. Dank Greta (Asperg-Gretl, nicht Greta Garbo) gibt es im Schwedischen mittlerweile dafür sogar ein eigenes Wort: „Flygskam“ – Flugscham. Auch in der schwedischen „Schwedenmord-Filmindustrie“ wächst das Umweltbewusstsein, 250 „Filmschaffende“ unterzeichneten einen Aufruf in der größten schwedischen Tageszeitung „Dagens Nyheter„, wonach Produzenten ihre blutigen Dreharbeiten lediglich klimaneutral in Smaland & Co. verrichten dürften. Ein schwedischer Instagram-Account stellt seit Dezember dutzende Prominente an den Online-Pranger, die für Flugreisen werben, der skandinavische Skandal-Denunziations-Account hat inzwischen mehr als 60.000 Follower.

„Gretas Flygskam-Trend hat uns sicher beeinflusst“ – vor allem Frauen und junge Menschen reisen demnach umweltbewusst per Zug, gerne auch in zweifelhafter Gesellschaft „schwedischer Neubürger“: Im Winter verzeichnete die Schwedische Bahn einen Anstieg der Zugreisen um 21 Prozent, ebenso wohl auch der Vergewaltigungen – denn Schweden hat mittlerweile die höchste Vergewaltigungsrate in Europa.

Greta Thunberg dazu: „Unsere Zivilisation wird geopfert, damit eine kleine Gruppe von Menschen große Mengen Geld verdienen kann.“ Oder hypermoralische Amüsier-Trips in die Südsee.

Apropos: Beim 23. Weltklimagipfel, der im November 2017 in Bonn stattfand, führte mit „Fidschi“ zum ersten Mal ein Südpazifikstaat den Vorsitz. Die Delegation aus Fidschi reiste mit einer beschwingten 36-köpfigen Abordnungen aus „Umweltexperten“, Journalisten, „Regierungsverantwortlichen“, Weltklima-Studenten, „Cultural Performers“ und einer Tänzergruppe des Fiji Conservatorium of Music an.

Die Fidschi-Inseln führten offiziell den Vorsitz der Weltklimakonferenz mit einer 36-köpfigen Delegation und folkloristischen Klima-Tänzern.

Per Jet – nicht per Zug – mit insgesamt über 600 Tonnen „schändlicher“ Kohlendioxidemission. Im Gegensatz zu Schweden und Deutschland hält sich dort die „Flugscham“ noch sehr in Grenzen. So wie wohl auch bei der Bundestagsvizepräsidentin Claudia Roth und ihren paradoxen Klimasekten-Orthodoxen.

P.S. Nach Faktenlage und herrschender Meinung besser informierter Klimawissenschaftler aus Australien und Neuseeland ist das Fidschi-Atoll übrigens nicht im Geringsten von einer CO2-bedingten Meerespegelsteigerung bedroht. Hoffentlich hattet ihr wenigsten Spaß und leckeres Trader-Vic’s-Südsee-Essen. Und jetzt geht’s für dafür ans „Fasten für das Klima“, Claudia – das wäre der wahre Gewinn für die Umwelt … und die leidgeprüften Phoenix-Zuschauer im Bundestags-TV.




Schwester Hatune: Absage meines Vortrags ist Verrat am Christentum

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Das nordrhein-westfälische Städtchen Coesfeld westlich von Münster hat sich in Bezug auf Islam-Kollaboration und Verrat am Christentum in den vergangenen Monaten ganz besondere Verdienste erworben. Erst rollte man der DITIB für ihren Moscheebau völlig unkritisch den roten Teppich aus, dann wurde eine große Demo gegen die sachliche Islam-Aufklärung der Bürgerbewegung Pax Europa organisiert, anschließend ließ der katholische Pfarrer Johannes Hammans den moslemischen Täuscher Mouhanad Khorchide vor über 300 Besuchern in seinem Pfarrsaal den Islam entgegen aller Fakten schönfärben und sagte dann skandalöserweise einen Vortrag der Schwester Hatune Dogan über die Christenverfolgung im Nahen Osten an gleicher Stelle ab. Mit dem falschen Vorwand, es sei eine „AfD-Veranstaltung“, was eine tatsachenwidrige Unterstellung war. Ganz abgesehen davon, dass auch das keinesfalls eine Absage gerechtfertigt hätte.

Schwester Hatune wurde 2010 mit dem Bundesverdienstkreuz und 2012 mit dem Stephanus-Preis für ihren weltweiten Einsatz für verfolgte Christen ausgezeichnet. Sie klärt seit über 30 Jahren über die Gefährlichkeit des Islams auf, die sie als aramäische Christin am eigenen Leib in der Türkei und bei ihren Hilfsaktionen in vielen islamischen Ländern erlebte. Mit ihrer Hatune Stiftung hilft sie Menschen, deren Leben in den Ländern bedroht wird, deren Religions-Ideologie die Vorlage dazu liefert. Genau jene Ideologie, die Pfarrer Hammans in seinem noch gemütlichen warmen Nest in Coesfeld zu verbreiten hilft. Damit fällt dieser Judas in Priesterrobe seinen Glaubensbrüdern in den Rücken. Es sind genau diese rückgratlosen Mitläufer und Speichellecker des linksgrünen Zeitgeistes in den Kirchen hierzulande, die im Gleichschritt mit den verantwortungslosen Taktgebern in Altpolitik und Mainstream-Medien den eigenen Untergang mit herbeiführen.

Im Interview mit der Bürgerbewegung Pax Europa (Video oben) bestätigt Schwester Hatune, dass diese Figuren in Deutschland die Wahrheit über den Islam nicht hören wollen. Die Absage durch Pfarrer Hammans sei ein Verrat am Christentum, während man gleichzeitig einem Taqiyya-Spezialisten wie Khorchide Raum für seine absurden Islambeschönigungen gebe.

Dies entspräche der Linie, wie sie derzeit hierzulande vorgegeben sei: Der Islam wird in Schutz genommen, das Schicksal der weltweit verfolgten Christen hingegen sei nicht von großem Interesse. Hochrangige Politiker, mit denen sie auch im Gespräch ist, würden ihr gegenüber immer wieder leere Versprechungen machen, aber kaum Taten folgen lassen.

Der Veranstalter des abgesagten Vortrags, der Coesfelder Bürger und Unternehmer im Pflegebereich Günter Geuking, hat diese unglaublichen Vorgänge auf seiner Facebook-Seite kommentiert:

Damit man in der Anna Katharina Gemeinde in Coesfeld, in welcher sie begeistert in der Kirche einen Islam-Professor vortragen ließen, aber mit Polizei und Gerichten verhinderten, dass eine christliche Nonne dort spricht (sie verlegten sogar den Gottesdienst, siehe Foto, und verriegelten das Gotteshaus) damit sie also in genau dieser Anna Katharina Gemeinde wenigstens mal ein bisschen was von ihrer Namenspatronin, der seligen Nonne Anna Katharina, lesen können:

„Unter dem falschen Papst wurden tausend Götzen angebetet, dem Herrn aber kein Platz eingeräumt.“

Günter Geuking war anschließend auch noch dem üblichen linken Gesinnungsterror ausgesetzt, über den die Zeitung Kath.net berichtete:

Ein Coesfelder Polizeibeamter rief im Büro des Veranstalters an und forderte ihn auf, die Werbung für die Veranstaltung sofort einzustellen, der Pfarrer hätte die Veranstaltung schließlich abgesagt. Doch der Irrsinn ging weiter. Die „Antifa“ verübte sogar einen Anschlag auf den Firmensitz des Veranstalters in Coesfeld. Der Staatsschutz ermittelt. Es folgten diffamierenden Artikel mit Falschbehauptungen in der Allgemeinen Zeitung Coesfeld, in der Pfarrer behauptet, dass es keine Veranstaltung mit der Schwester und der AFD (!) geben werde. Günter Geuking erklärte dazu gegenüber kath.net: „Sowas nenne ich Gesinnungsterrror. Das gab es in dieser Qualität wohl zuletzt in der Nazizeit.“

Schwester Hatune hat sich im BPE-Interview auch zu dem Lösungsansatz geäußert, über das Verbot des Politischen Islams die gewalttätigen und verfassungsfeindlichen Bestandteile dieser Religions-Ideologie unter Kontrolle zu bekommen:

Außerdem stellte sie klar, dass die Christen in Syrien unter Assad sicher seien und ihn auf jeden Fall als Regierungschef behalten wollen:

Das vollständige Interview mit Schwester Hatune Dogan ist auf dem Youtube-Kanal des BPE-Landesverbandes Bayern zu sehen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Patrioten-Camp #1: Urlaub für Gegenbewegte

Ende Mai treffen sich erstmals 22 Patrioten, und mit Martin Sellner, Michael Stürzenberger, Wolfgang Eggert, Chris Ares, Oliver Flesch und Maximilian Pütz mindestens sechs Widerstandskämpfer der Gegenbewegung, auf Mallorca. Anlass ist das erste Patrioten-Camp, ein neuntägiger Urlaub für Gegenbewegte.

Das Herzstück der Reise werden die täglichen Vorträge der prominenten Patrioten sein. Die Redner stehen den Gästen den ganzen Tag zur Verfügung, sodass es genügend Zeit gibt, Jungs wie Sellner und Stürzi auch ein bisschen privat kennenzulernen. Themen werden unter anderem sein: Bessere Vernetzung, die klügsten Strategien für den Widerstandskampf, Lösungen aus Deutschlands Misere.

Da gegenbewegte Menschen in Deutschland im Moment nicht allzu viel zu lachen haben, soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Es wird eine Willkommens- und eine Abschiedsparty geben. Wir grillen mehrmals, gehen gemeinsam segeln, wandern, Paintball spielen und natürlich auch ein paar Mal an den Strand.

Da ein gesunder Geist in einem gesunden Körper leben sollte, machen wir täglich Fitness-Training unter Anleitung eines Personal-Trainers. Und dreimal wird uns ein Kampfsportkünstler erste Schritte zur Selbstverteidigung beibringen.

Für Ende Mai gibt es noch zwei Restplätze, für die zweite Reise, Ende September 2019, ist noch ordentlich Platz.

Lust bekommen? Dann schreibt uns unter patriotenreise@gmail.com für nähere Informationen.




Man stirbt doch zweimal …

Von PETER BARTELS | Mit Achtzehn bekam unsereiner für’s Blutspenden alle sechs Wochen 30 Mark. Friends and me too mogelten sich alle vier Wochen an die Nadel – die Marlboro war eben „teuer“, Bölls „Clown“, Dostojewskis „Idiot“  als Paperback (3,80 DM) auch. Da musste Caldwells „Gottes kleiner Acker“, Goethe’s „Faust“ schon mal „versehentlich“ mitgehen .…  Sabine spendet heutzutage viermal im Jahr für eine Handvoll Butterkuchen; irgendwann kam die Silberne DRK-Nadel dazu, demnächst vielleicht die Goldene. Der Butterkuchen der Heidjerinnen ist ja auch wirklich lecker …

Die 198 € -Rechnung für die Transfusion während der 12 Wirbelsäulen-Schrauben-OP kam schneller. Und bei Herz, Lunge und Niere geht’s garantiert noch schneller. Und es ist auf jeden Fall teurer: 52.000 bis 125.000 Euro pro alles. Denn schon vorher, wenn der „Tote“ bei der „Organspende“ Pech hat, braucht er Blutplasma …

Aber Geld soll nicht der Grund sein, warum es in Deutschland so wenig Organspender gibt. Der wahre Grund ist Angst. Angst, sie könnten doch ein bisschen leben, wenn der Mann mit dem Messer kommt. Das Herz klopft ja noch. Man stirbt offenbar nicht nur bei James Bond mehr als einmal. Nicht nur Patientienanwälte wie Dr. Georg Meinecke (93), der legendäre Doyen (und ZDF-Serienheld) Zunft, schreibt sich die weisen Finger wund: Vorsicht, Big Spender! Thesen wie Titan: Lebender Leichnam … Vollnarkose am „Toten“ … Schmerzempfinden … Tod auf dem OP-Tisch  … Mensch zum Sonderangebot … Gegen das Gesetz! Schließlich die Frage aller Fragen: „Und was ist mit der Seele?“

Götter sind sie selbst

Gut, kein GRÜNER oder ROTER Untoter glaubt heute noch an Gott. Sie sind selber Götter. Und selbst Katholen pfeifen inzwischen auf den alten HERRN mit Bart; ihr fetter Oberkathole Marx (sic) verleugnete „letztes Jahr in Jerusalem“ sogar das Kreuz seines Sohnes. Und damit den christlichen Glauben!! Das fette Kardinals-Gehalt von schlappen aber steuerfreien 15.000 Euro kassiert er natürlich trotzdem …  Gesundheitsminister Jens Spahn (39) kassiert mit 15.311 Euro zwar etwas mehr, muss aber auch Steuern zahlen. Etwas jedenfalls …

Spahn war auch mal Kathole, ist aber jetzt Ehemännin eines schwulen BUNTE-Mannes. Tempora mutantur!! Jedenfalls will Frau Jens uns allen künftig an die Nieren (und so). WENN wir VORHER nicht rechtzeitig NEIN sagen: Mein Herz gehört mir!! Der Rest vom Ersatzteillager auch. Da „FÜHLEN“ nur der Kathechismus der Klima- und Energie-Sekte ist – hier die FAKTEN des Gesunden Menschenverstandes von Chesterton („Pater Brown“), den Ex-SPIEGEL-Philosoph Matthias Matussek („White Rabbit“) aus der Gruft holte.

Organspende: Dieser Bericht zerreißt das Netz

Hier berichtet einer, der das Internet seit Tagen erschüttert, zerreißt: Totales Nein. Totales Ja. Der Schreiber scheint öfter bei einer Organspende dabei zu sein. Alles liest sich nach Arzt, Chirurg womöglich. Gemütliches Gruseln:

„Der Spender muß auf den OP-Tisch umgelagert werden. Dies kann Bewegungen auslösen und für Verwirrung beim Personal sorgen. Ausserdem können Kreislaufprobleme bei den Spendern auftreten, die es „Nötig“ machen, den Herztod zu unterdrücken, z.B. durch Wiederbelebung eines „toten“ … Tücher werden auf den Boden ausgelegt, damit der Operateur nicht in dem Wasser-Blut-Gemisch steht, das sich während der OP auf den Boden sammelt. Der „Spender“ wird an armen und Beinen festgebunden, um Bewegungen zu verhindern.

Er bekommt muskelentspannende Medikamente und oft auch Narkosemittel, die Schmerzmittel enthalten. Doch viele Anästhesisten verzichten auf Anraten von Ärtzeorganisationen auf Narkose-und Schmerzmittel. Das Problem der Bundesärtzekammer ist, dass mit einer verpflichtenden Erklärung zur Narkose bestätigt würde, es handele sich bei den „Hirntoten“ um noch lebende Menschen. Also nimmt man billigend in Kauf, dass Menschen während der Organentnahme Schmerzen erleiden könnten … Bei einer Multiorganentnahme, die mehrere Stunden dauern kann, werden verschiedene Entnahmeteams mit bis zu 20 Ärzten an den beatmenden Patienten tätig … „Hirntote“ bleiben bis zum herbeigeführten Herzstillstand an die Beatmungsgeräte und Monitore angeschlossen.

Können Tote schwitzen?

Während der Organentnahme müssen die Anästhesisten die lebenswichtigen Funktionen des Spenders aufrecht erhalten, bis das letzte Organ entnommen ist. Je nach Bedarf müssen sie Medikamente, Flüssigkeiten, in seltenen Fällen sogar Blut oder Frischplasma verabreichen, um für eine ausgeglichene Stoffwechsellage zu sorgen … Beim Aufschneiden des Körpers vom Hals bis zur Schambeinfuge kommt es zu Blutdruck-, Herzfrequenz- und Adrenallinanstieg. Auch Rötungen des Gesichts, flächenhafte Hautrötungen und Schwitzen können eintreten. Bei „normalen“ Operationen werden diese Zeichen als Schmerzreaktionen gewertet. Nicht jedoch bei „Hirntoten“.

Mit einer Operationssäge wird der Brustkorb durch das Brustbein geöffnet und die Bauchdeckellappen werden nach außen geklappt und fixiert … Die Organe werden bei schlagendem Herzen freigelegt und für die Entnahme präpariert … Wichtig ist die Konservierung der Organe. Dazu werden Sie mit einer gekühlten Flüssigkeit (Perfusionslösung 4 Grad C) durchspült. Die Ärzte legen dafür Katheter, kleine Röhrchen und dünne Schläuche … Beim Eindringen der kalten Flüssigkeit in den noch „lebenden“ Körper, die das Blut ausschwämmen soll, kann es zu Blutdruck- und Herzfrequenz- Anstieg oder auch Zuckungen kommen.

Mit Kühltaschen aus dem OP

Gleichzeitig halten die Pflegekräfte die beiden entstandenen Hautlappen hoch, damit die Operateure schnell kannenweise Eiswasser zum Kühlen der Organe in den Körper hineinschütten und wieder absaugen können … Auch das Blut muss bei dieser Prozedur möglichst vollständig abgesaugt werden … Die Ärzteteams entnehmen nacheinander die einzelnen Organe, überprüfen deren Qualität an Präperiertischen und verlassen den Operationsaal mit Kühltaschen, in denen sich die Organe befinden.

Erst mit der Entnahme der Organe ist der „Hirntote“ gestorben … Den Pflegekräften bleibt es am Ende oft allein überlassen, den Körper auszustopfen und die riesigen Wunden zu verschließen. Ein friedvolles und behütetes Sterben im Beisein von Angehörigen oder Freunden ist bei einer Organ-Entnahme nicht möglich. Sterbebegleiter sind die Transplantationsmediziener.“

Sachlicher, fachlicher geht’s kaum. Ersatzteillager Mensch. Heute ist eben fast alles möglich. Lohnt das alles für fünf Jahre? Für ein Kind von einem Jahr – 1000 mal JA. Für ein Mädchen von 17, einen jungen Mann von 27, Papi/Mami mit 37 dito Ja! Aber irgendwann wird’s philosophisch:

„80 Jahre oder 800 Jahre – es ist immer zu früh“ (Cicero). „Wir werden geboren um zu sterben“ (Seneca).


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite und seinen Blog bartels-news.de!




Gletscher verschwinden, aber sie kommen brav immer wieder

Von GABY RÖHR | Weinen? Wenn, dann vor Wut! Lachen? Aus demselben Grund: Wie kann man sich so täuschen lassen? „Menschen machen das Klima schlecht!“ MENSCHEN machen vieles schlecht, weil sie vieles falsch machen, besonders: GRÜNEN glauben, GRÜNE wählen …

KLIMA ist das 30-jährige statistische Mittel von Wetterelementen wie Temperatur, Windgeschwindigkeit und Niederschlag (Weltorganisation für Meteorologie WMO). Dem Klima werden bestimmte Zonen zugeordnet von tropisch bis polar. Klimaveränderungen hat es IMMER gegeben, mal schneller, mal langsamer, aber eben immer. Und vor allem wesentlich heftiger.

Heute verfallen linksgrüne „Klimawandel“-Ideologen bereits in Hysterie, wenn – wie in den letzten 100 Jahren – Temperaturänderungen von wenigen Zehntelgraden zu verzeichnen sind. Die Menschen der Weichsel-Kaltzeit vor ca. 120.000 bis 10.000 Jahren erlebten dagegen Temperatursprünge von mehreren Grad innerhalb einer Lebensspanne. Und das – man merke auf – OHNE anthropogenes CO2. Passt nicht in die linksgrüne Agenda, gell?!

Mehr davon: Glaziologen (Gletscherforscher) fanden heraus, dass die Alpengletscher in allen stärkeren Warmperioden fast verschwunden waren. Wie sonst hätte Hannibal mit seinen Elefanten die Alpen überqueren können? Und in der mittelalterlichen Warmzeit führten selbst große Flüsse wie Elbe und Rhein teilweise so wenig Wasser, dass man sie zu Fuß durchqueren konnte. Es hatte elf Monate lang nicht geregnet. Wenn uns die Klima-Hysteriker auch gerne anderes erzählen, die Extremwetterlagen haben nachweisbar nicht zugenommen. Das gibt selbst das IPCC (Intergovernmental Panel on Climate Change) „Weltklimarat“, einer der extremsten Verfechter des angeblich menschengemachten Klimawandels, noch 2001 in seinem „Dritten Sachstandsbericht“ zu.

Die Arktis wächst, Grönland auch

Aber das „ewige Eis“ der Polkappen schmilzt doch, sagen die Klimawandel-Enthusiasten mit endzeitschwangerer Stimme. Mitnichten! Auch das Eis der Arktis unterliegt natürlichen langfristigen Schwankungen. In der Antarktis wächst die Schnee- und Eisschicht derart, dass die neue deutsche Antarktis-Forschungsstation Neumeyer III auf hydraulische Stelzen gebaut wurde. Von Jahr zu Jahr muss die Forschungsstation wegen der wachsenden Schnee- und Eisschichten angehoben werden. Vorgängerstation Neumeyer II liegt heute etwa 12 Meter unter der Oberfläche.

Gleiches in Grönland. Dort landeten im zweiten Weltkrieg Militärflieger auf dem Hochplateau. Dieses liegt heute unter einer gewachsenen Eisschicht von bis zu 140 Metern. Grönland heißt eben „Grön-“, weil es früher einmal „grün“ war. Passt dummerweise alles nicht ins Bild der linksgrünen Weltveränderer und wird daher geflissentlich ignoriert. Der brave linksgrün-indoktrinierte Bürger schluckt schließlich alles, was ihm von seinen Chef-Ideologen vorgekaut wird.

Selber denken, sich eigenständig informieren ist obsolet, zudem aufwändig und lästig. Mit dem linken Mainstream schwimmen ist dagegen simpel und gibt ein gutes Gefühl. Man gehört dazu, man ist wer. Hurra! Und wenn die grünen Vorturner plärren, CO2 ist einfach nur böse, dann ist das eben so für die Gläubigen der Klima-Religion. Ohne CO2 kein Leben auf diesem Planeten?! Nie gehört? Biologie-Unterricht war wohl immer freitags …

Ohne CO2 keinen Planeten

Wer sich selber informiert und schlau macht, findet rasch Fakten, die den allgemeinen Hype um den anthropogenen Klimawandel wahnwitzig erscheinen lassen. Eine anthropogene (menschliche) Beeinflussung des Klimas, wie vom IPCC mit Simulationen prognostiziert, kann in Wirklichkeit nirgendwo festgestellt werden. Schnell verdichtet sich der Verdacht, dass die Klimawissenschaft ideologisch und politisch instrumentalisiert wurde zwecks Durchsetzung drastischer Änderungen der Energie- und Fiskalpolitik. Gesetze, die demokratische Freiheiten einschränken, lassen sich einem Bürger, der mit der schweren Schuld des „Klimawandels“ beladen ist, leichter verkaufen.

ER ist schließlich die Ursache für das Elend dieser Welt. Allen voran (natürlich!) der deutsche Michel – der ist zudem belastet mit einer niemals endenden Erbschuld. DER muss sich insbesondere freikaufen. Was liegt da näher als eine neue Steuer? Eine Sondersteuer auf fossile Brennstoffe – Kohle, Benzin, Heizöl und Gas – ist von der Bundesregierung bereits angedacht. Milliardenlöcher im Staatssäckel? Haben selbstverständlich nix damit zu tun. Die „CO2–Abgabe“ ist für eine gute Sache – was sonst?! „Klimaschutz“ auf Teufel komm heraus. Klima-Mäntelchen drum, alles ist gebongt. Und die Heilige Greta von Bullerbü spendet ihren Segen. Amen!

Honi soit qui mal y pense… Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.




Braun: Orbans Grenzzaun ist Lebensversicherung für Mitteleuropa

In der Debatte über den Bericht der Bundesregierung zu Fragen der humanitären Hilfe hat der zweite parlamentarische Geschäftsführer der AfD-Bundestagsfraktion, Jürgen Braun, am Donnerstag auf die Konzeptionslosigkeit der Politik der Bundesregierung hingewiesen. Weltweit sei ein Anwachsen der humanitären Krisen zu beobachten.

In den Jahren 2014 und 2015 aber, als humanitäre Hilfe in Syrien und seinen Nachbarstaaten dringend gebraucht wurde, blieb die Hilfe aus Deutschland und aus der EU aus. Vergleichsweise geringe Millionenbeträge hätten damals genügt, um die bald einsetzenden gewaltigen Wanderungsbewegungen zu Lasten der deutschen Sozialsysteme zu vermeiden.

Nun, darauf wies der stellvertretende Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte und humanitäre Hilfe überzeugend hin, müsse man Jahr für Jahr Milliardenbeträge im eigenen Land ausgeben. Dies zeige sehr eindrücklich, dass humanitäre Hilfe in den Ursprungsländern geleistet werden müsse und nur dort wirken könne.

Braun forderte überdies eine ehrliche Berichterstattung der Bundesregierung über die Ursachen der weltweiten Not: Islam und Terror, Verteilungskämpfe um Rohstoffe und religiöse Konflikte, oft genug zulasten von Christen und Juden und erschreckenderweise finanziert mit deutschen Steuermillionen unter der Überschrift „humanitäre Hilfe“.

Das endlose infantile Gebrabbel vom Klimawandel als Krisengrund wird, so hat Braun eindrucksvoll in seiner Rede herausgestellt, an der Konzeptionslosigkeit der Politik auf dem Feld der humanitären Hilfe nichts ändern. Und auch nichts daran, dass es der ungarische Ministerpräsident war, der die gewaltigen Flüchtlingsströme gestoppt und damit den Schaden einer grotesk verfehlten Hilfspolitik der Bundesregierung auch und gerade im Interesse der deutschen Steuerzahler minimiert hat.




Aus Europas Geschichte lernen – jetzt wäre es an der Zeit

Greift Tabuk an, so werdet Ihr die Töchter der Weißhäutigen als Beute nehmen. – ISLAMISCHE HADITHEN, Tafsir 9 – 49.

Zum Auftakt ihrer neuen Kampagne zur Europawahl spannt die AfD (Landesverband Berlin) den Bogen zum tieferen, kollektiven Gedächtnis der europäischen Völker. Besonders die Deutschen, deren historisches Bewusstsein auf zwölf Jahre zurechtgestutzt wurde, dürften von diesen Motiven wachgerüttelt werden und in den Gemälden der alten Meister das Gebot der Stunde erkennen – die entschlossene Abwehr einer Islamisierung Europas. Die tradierte Respektlosigkeit gegenüber Frauen und viele andere, uns befremdenden Sitten haben in dem Europa, das wir bewahren wollen, keinen Platz.

Die europäischen Hochkulturen, die man als Wiege der Vernunft und des weltweiten Fortschritts bezeichnen kann, wurden im Laufe der Geschichte immer wieder von muslimischen Invasoren bedroht.

Spanien hatte mehr als 700 Jahre unter den maurischen Besatzern zu leiden. Auch die zahlreichen „Türkenbelagerungen“ von Wien zeugen vom Freiheitskampf aller europäischen Völker gegen die Religion der Gewalttätigen.

Die deutschen One-World-Träumer müssen begreifen, dass es zu ihrem Besten ist, nun an der Seite der wahren Europäer wie Matteo Salvini und Viktor Orban zu stehen, Politikern, die sich weigern, Brüssels Staats-Multikulturalismus mitzutragen. Unsere europäische Kultur hat besseres verdient.

Die AfD-Kampagne verweist durch ihre kulturhistorischen Referenzen auf die mögliche Rückkehr mittelalterlicher Zustände, die den Orient bis heute vom Abendland unterschieden. Der Verlust großer Errungenschaften, die in Europa entstanden – wie die Gleichstellung von Mann und Frau – stehen auf dem Spiel, wenn dem politischen Leichtsinn der Regierungsparteien nicht Einhalt geboten wird.

Nicht zuletzt belegen erste Reaktionen der Presse auf diese Bilder, wie es um die geistige Freiheit in Deutschland steht, denn unter dem Supremat der Political Correctness wäre es heutzutage keinem bildenden Künstler mehr möglich, das, was in der Silvesternacht 2015/16 auf der Kölner Domplatte geschah, darzustellen, ohne als „rassistisch“, „fremdenfeindlich“ etc. gebrandmarkt zu werden.

Die künstlerische Darstellung eines historischen Faktums würde zur moralischen Todsünde werden. Noch können die Gesinnungsjournalisten nicht einfach in den Louvre und andere Museen einmarschieren und dort die Bilder, die ihnen nicht passen, von den Wänden reißen. Damit das so bleibt, braucht das EU–Parlament eine starke Präsenz rechtskonservativer Kräfte, die Europas Geschichte nicht verdrängt, sondern bereit ist, aus ihr zu lernen.


 


PI-NEWS-Umfrage:

Sollte die AfD die Berliner Linie "Aus Europas Geschichte lernen" auch bundesweit plakatieren?

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An der Außengrenze

Von CHEVROLET (z. Zt. Zagreb/Kroatien) | Es ist ein frühlingshafter Sonntag in Zagreb, der Hauptstadt von Kroatien. In der Ferne sieht man noch etwas Schnee auf den Bergen, aber in der Stadt ist längst der Frühling eingekehrt. Lange Autoschlangen auf der Einbahnstraße rund um den Jarun-See im Westen der Stadt, auf dem Wasser Stand-up-Paddler, Ruderer, ein Mann versucht sich als Windsurfer, Inline-Skater, Fahrradfahrer, Jogger, und gefüllte Cafés und Restaurants, den ganzen Tag über fröhliche lockere Menschen.

Nur eben, bunt es ist es hier überhaupt nicht. Keine Kopftücher in Sicht! Wo sind sie, die schwarzen, braunen und diversen Leute? Hier jedenfalls nicht. Auch nicht an den Grillplätzen auf der anderen Seite des Jarun-Sees, der für die Hauptstädter ein beliebter Naherholungsort ist: Es wird gegrillt, es geht aufgeräumt zu, und abends bleibt kein Müll übrig. Da kommen einen unwillkürlich Bilder von deutschen Parks in den Sinn, wo die „bunten“ Mitbürger gerne in Horden grillen. Entsprechend sieht es danach dort aus.

Zagreb, das früher einmal Agram hieß, ist eine schöne, freundliche Stadt. Nette Menschen, fast alle sprechen Englisch, viele Deutsch, und freuen sich, das beweisen zu können. Alles wirkt aufgeräumt, gut organisiert, man merkt, dass es Kroatien, dem jüngsten EU-Mitglied, wirtschaftlich ganz gut geht.

Slowenien, dem nördlichen Nachbarn geht es besser, aber kein Vergleich mit allem, was nach Kroatien auf dem Balkan kommt. Während die großenteils katholischen Kroaten stolz auf ihr Volk und ihr Land und die Geschichte sind, sind sie bei den übrigen Europäern, soweit sie auf dem amtlich angeordneten „Islam-herzlich-willkommen“-Kurs sind, nicht so gut angesehen. Schon bei der Fußball-WM oder bei Basketball-Länderspielen hagelte es Kritik. Das Team bestünde ja nur aus Weißen! Kein einziger Schwarzer, Moslem oder sonst wer – Skandal!

Und auch, dass die kroatische Präsidentin Kolinda Grabar-Kitarovic ihrem Jubel und Nationalstolz bei der Fußball-WM freien Lauf ließ und jeden, der ihr über den Weg lief, begeistert küsste, trug dem Land Ärger ein. Dennoch, Kroaten sind liebe, herzliche europäische Menschen.

Zurück zu denen, die dort nicht hingehören, den „Flüchtlingen“. Wo sind sie? Ah, ein Busbahnhof, dort fahren viele Flixbusse ab, die ja auch bei den Landnehmern populär sein sollen. Doch keine Spur hier. Hier sind die jungen Männer auch nicht.

Seitdem die klassische Balkan-Route von Mazedonien über Serbien und Ungarn ein wenig geschlossen ist, haben Schlepper und ihre gutmenschlichen Helfershelfer nach neuen Wegen gesucht, die Glücksritter aus aller Welt zu den Futtertrögen der gelobten Länder, also insbesondere Deutschlands, zu führen.

Ein Blick auf die Karte zeigt: Bosnien-Herzegowina-Kroatien-Slowenien-Österreich und ab zu Merkel.
Und diesen Weg beschreiten all jene, die auf Vollversorgung und süßes Leben Lust haben und dabei ihre Steinzeitriten und -religion ausleben wollen.

Meine kroatische Begleitung und ich wollen uns das mal ansehen. Velika Kladuša in Nordbosnien ist ein solcher Hotspot der „Flüchtlinge“, heißt es. Gerade mal 90 Minuten Fahrzeit trennen Zagreb von der bosnischen Kleinstadt, wobei der Weg durch Karlovac führt, eine Stadt, die gerade einmal 30 Kilometer von Slowenien, dem Grenzstädtchen Metlika, entfernt ist.

Meine Begleitung kann sich nicht mit dem Gedanken anfreunden, mit ihrem Auto nach Bosnien zu fahren. „Ich mag die Bosnier nicht, und wer weiß, was sich da für Leute herumtreiben“, sagt sie besorgt beim Blick auf ihren Wagen.

Aber die Neugier siegt doch, wir fahren nach Velika Kladuša. Bis zur Grenze ist nichts zu bemerken. Es ist halt eine grüne Grenze im ehemaligen Jugoslawien. Aber das Gelände um einen kleinen Fluss namens Glina erscheint unwegsam.

An der Grenze dann ein freundlicher kroatischer Grenzpolizist, der fragt, wo wir denn hinwollen, nach Velika Kladuša und weiter nach Bihac, einem weiteren Brennpunkt des „Flüchtlingstrecks“? Wir wollten nur mal schauen, sagen wir, er zuckt mit den Schultern. Er sagt, er wolle mit diesen Leuten nichts zu tun haben.

Die Häuser hinter der Grenze wirken deutlich ärmer, aber erst im Ort dann sieht man sie, herumlungernde Männer, ja, vereinzelt auch ein paar Frauen, die wohl auf die Chance warten, nach Kroatien zu kommen.

Ein komisches Bild: In Kroatien ist alles schön und ordentlich, auf der bosnischen Seite sieht es verwahrlost aus, so verwahrlost wie diejenigen, die da herumstehen, palavern. Da es meiner Begleiterin zunehmend ungemütlich wird, treten wir nach zehn Minuten den Rückweg an, an der Straße Männer, die Autos anzuhalten versuchen. Was sie wollen, nämlich mitgenommen werden, können wir nur vermuten.

Durchatmen, als wir wieder in Kroatien sind, in der EU. Angeblich gehen die kroatischen Grenztruppen nicht besonders liebevoll mit den illegalen Einreisenden um. Sie werden schleunigst zurückbefördert, manchmal unter Zuhilfenahme von ein wenig Gewalt, behaupten die „Hilfsorganisationen“. Und unlängst stand in einer kroatischen Zeitung zu lesen, dass Slowenien 20 Migranten an Kroatien zurücküberstellte. Die wurden kurzerhand zurückverfrachtet, wo sie herkamen, return to sender in Bosnia.

Weiterfahrt in Kroatien, an die Küste. Opatija ist ein Ferienort in Istrien, nicht weit von der Hafenstadt Rijeka entfernt. Noch ist man dort im Winterschlaf, viele Hotels sind zu, überall wird gemalert und renoviert.

Der österreichische Manager unseres Hotels in der Fünf-Sterne-Kategorie sagt: „Wir bekommen hier ein Problem. Immer mehr junge Kroaten verlassen das Land, wollen für mehr Geld im Ausland arbeiten. Und im Tourismus, der dank der Terroranschläge in islamischen Ländern immer mehr boomt in Kroatien, fehlt Personal. „Nehmt doch die Flüchtlinge“, lache ich. Der junge Manager lacht da weniger: „Würde ich ja, aber solche Leute sind dafür nicht geeignet.“

„Außerdem, von denen will doch keiner in Kroatien bleiben“. Anders ist das da schon bei Deutschen. Wie Ungarn lockt Kroatien zunehmend Deutsche an, die Deutschland lieber verlassen. Allerdings, so schön es ist, billig ist Kroatien nicht mehr. Aber so, wie man es sich wünscht. Frei von einer „bunten“ Gesellschaft.