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Frau El-Hassan, Dschihad, Kopftuch, Israelhass und der WDR

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Nemi El-Hassan, deren Eltern Palästinenser aus dem Libanon sind, sollte eigentlich im November Moderatorin der WDR-Sendung „Quarks“ werden. Aus ihrer Vergangenheit sind aber jetzt zutiefst verstörende Aspekte aufgetaucht.

So nahm sie 2014 sie sehr engagiert an einer Al-Quds-Demonstration in Berlin teil, bei der regelmäßig die Eroberung Jerusalems und die Eliminierung des Staates Israel gefordert wird.

Zu der Zeit trug Naame El-Hassan, was eigentlich ihr Geburtsname ist, aber Nemi klingt halt netter, auch noch den Hidschab, ein streng gebundenes Kopftuch. Dieses legte sie erst im Sommer 2019 ab, zu einer Zeit, als sich ihre berufliche Beschäftigung beim öffentlich-rechtlichen Fernsehen intensivierte.

2015 wirkte sie an einem Video der Bundeszentrale für Politische Bildung zum Thema „Dschihad“ mit. Darin äußerte sie Erstaunliches, wie im Video (oben) zu sehen. Starker Tobak. Und eine bodenlose Frechheit gegenüber allen Islamkritikern, die auf dem Boden der Fakten argumentieren.

Dieser geradezu abenteuerlichen Darstellung widerspricht Islamwissenschaftler Dr. Abdel-Hakim Ourghi via BILD deutlich:

„Das ist eine absolute Relativierung. Der Dschihad als Kampf gegen Ungläubige – wie Juden und Christen – wurde schon im Jahr 624 durch den Propheten betrieben, indem er Andersdenkende bekämpft hat.“

Darauf vom Spiegel angesprochen, erwidert Frau El-Hassan:

„Der Islamwissenschaftler, den Sie zitieren, vertritt nicht die Mehrheitsmeinung von Wissenschaftlern und Wissenschaftlerinnen an deutschen Universitäten. In manchen arabischen Ländern ist Dschihad ein männlicher Vorname. Das ist ein Begriff, der natürlich im deutschen Kontext oder im westlichen Kontext negativ behaftet ist, der auch viele Ängste transportiert. Aber bei dieser Aktion der Bundeszentrale für politische Bildung ging es ja genau darum, die Ursprünge dieses Begriffes zu erklären.“

Erstens: Was Dr. Abdel-Hakim Ourghi gesagt hat, entspricht absolut den Fakten.

Zweitens: Tatsache ist, dass das arabische Wort Dschihad übersetzt ‚Anstrengung, Kampf, Bemühung, Einsatz‘ bedeutet. Auch Wikipedia dokumentiert, dass dieser Begriff „in Koran und Sunna primär den militärischen Kampf bezeichnet“, der der „Erweiterung und Verteidigung islamischen Territoriums“ dient, bis „der Islam die beherrschende Religion“ ist.

Nun wird vereinzelt, vor allem von schiitischen Theologen, die Unterscheidung zwischen einem „großen“ und dem „kleinen“ Dschihad vorgenommen. Letzterer ist klar der Kampf gegen die Ungläubigen.

Der große Dschihad hingegen meint den spirituellen Kampf mit sich selber gegen innere Verführungen. Frau El-Hassan stellt es also absolut falsch dar, als ob es nur diesen großen Dschihad gebe. Dabei auch noch so zu tun, als ob „selbsternannte Islam-Experten“ dies „missinterpretieren“ würden und dabei ihre angebliche „Unwissenheit“ verwalten, ist eine Unverschämtheit und Dreistigkeit sondersgleichen. Dazu noch zu unterstellen, dass es dabei nur darum gehe, die „Gesellschaft zu spalten“ und „Vorurteile gegen eine ganze Weltreligion“ zu erklären, ist eine ganz hinterhältige und verlogene Propaganda. Dass mit der Warnung vor brutalen Terror-Anschlägen, die nunmal nahezu im Wochentakt auf der ganzen Welt geschehen, diese Islamkritiker selber den Terroristen „geistig nahe“ seien, setzt der Frechheit die Krone auf.

Islamkritiker „schwadronieren“ aber nicht über einen Heiligen Krieg, sondern dieser Krieg findet seit 1400 Jahren bis heute statt, hat bisher 57 Länder erobert, forderte bisher geschätzt 270 Millionen Menschenleben und setzt sich überall dort fort, wo sich der Politische Islam weiter ausbreitet. Dieser von Frau El-Hassan abgestrittene angestrebte Sieg über die westliche Zivilisation ist absolut real. Das heißt natürlich nicht, dass alle Moslems dies wollen. Aber die Ideologie des Politische Islams fordert es.

Frau El-Hassan versucht, mit Süßholz-Geraspel die Augen der Ungläubigen zu vernebeln. Damit sie sich keine weiteren Sorgen mehr über Terror und andere Gewalttaten in Deutschland und Europa machen sollen. Als wenn es nicht schon genug gegeben hätte: Alleine zwischen 2015 und 2019 in Europa 40 Terror-Anschläge mit 393 Toten und 1216 Verletzten.

Aber Frau El-Hassan tut so, als ob es nur diesen großen inneren Dschihad von Moslems mit ihren eigenen Schwächen gebe. Wenn es doch nur in der Realität so schön „Friede-Freude-Eierkuchen“ gäbe wie El-Hassan es vorgaukelt.

In dem Video der Bundeszentrale für Politische Bildung wird der Unterschied zwischen dem militärischen kleinen Dschihad und dem eher spirituellen großen Dschihad erklärt. Diese Unterscheidung gilt bis heute. Aber Frau El-Hassan kündigt dies fälschlicherweise an, als ob dies nur „historisch gesehen“ so definiert sei. Aber der Dschihad ist natürlich nicht nur „historisch gesehen“ so. Er ist es genau so bis heute und wird auch ganz aktuell mit jedem Anschlag weiter fortgeführt. Auch die militärische Eroberung Afghanistans durch die Taliban ist praktizierter Dschihad.

Unterdessen wird immer mehr aus der radikalen Vergangenheit von El-Hassan bekannt. Bei Tichys Einblick berichtet die Fachjournalistin Zara Riffler, dass bei dem Al-Quds-Marsch in Berlin im Jahr 2014, an dem Frau El-Hassan teilnahm, Mordaufrufe gegen Juden skandiert und Juden körperlich angegriffen wurden. Dazu sei die Vernichtung Israels gefordert worden. Auf den Fotos vom Quds-Marsch trägt El-Hassan nicht nur ein Kopftuch, sondern auch eine „Kufiya“, ein Palästinensertuch, das heute mehrheitlich für den Kampf der Palästinenser stehe. Auf der antisemitischen Demonstration wären Parolen wie „Israel-Vergasen“, „Kindermörder-Israel“, „Frauenmörder Israel“ und „Sieg-Heil“ gerufen worden.

Frau El-Hassan äußert sich im Spiegel-Interview sehr schwammig zu dem, was sie selber bei dieser Hass- und Hetzdemo gerufen habe:

„In meiner Erinnerung habe ich lange geglaubt, nur Dinge wie »Free Gaza« gerufen zu haben. Jetzt, wo ich diese Zeit meines Lebens reflektiere, kann ich nicht ausschließen, Dinge gesagt zu haben, die antizionistisch sind und Israelfeindlichkeit bedienen.“

Vielleicht kommen ja noch Video-Aufnahmen ans Licht, die das vergangene Geschehen genauer aufklären.

Noch 2015 setzte sich Frau El-Hassan engagiert für das Kopftuch ein und plädierte sogar dafür, dass auch der Hals und die Armee bedeckt sein sollen. Dokumentiert in einem Interview mit der taz. Da beschreibt sie auch, dass sie durch Besuche der Blauen Moschee in Hamburg tiefer zum Islam gefunden habe, was dann auch zur Entscheidung für das Kopftuch geführt habe. Diese Blaue Moschee, die eigentlich „Islamisches Zentrum Hamburg“ heißt, ist laut Verfassungsschutz ein direkter Außenposten der Islamischen Republik Iran. Dort sei die Verschleierung der Frauen Pflicht, wie Zara Riffler bei Tichys Einblick meldet, und es gelte als ein Propagandazentrum des iranischen Mullah-Regimes. Zudem gebe es laut Verfassungsschutz seit neustem Belege für Verbindungen zwischen dem IZH und der als Terrororganisation eingestuften und seit 2020 in Deutschland verbotenen libanesischen Hisbollah, deren erklärtes Ziel die Vernichtung Israels ist.

Frau El-Hassan sei einmal im Jahr zu dieser höchst problematischen, islamistischen Moschee gefahren, durch die sie zum Kopftuchtragen inspiriert wurde. Zara Riffler meint, dass dies auch erklären könnte, weshalb sie die terroristische Bedeutung des Dschihad verharmloste und auf antisemitische Demonstrationen ging.

Die Bild zeigt auf, dass Frau El-Hassan auf Twitter regelmäßig extrem anti-israelische Inhalte geteilt und sich lobend über das iranische Mullah-Regime geäußerte habe. Nach einer BILD-Anfrage beim WDR und bei El-Hassans Management am vergangenen Sonntag habe sie am Abend und in der Nacht dutzende Tweets gelöscht, darunter auch einen über ihre Teilnahme an einer Anti-Israel-Demo, bei der laut BILD extreme Hass-Botschaften verbreitet worden seien.

Noch vor dem antisemitischen Quds-Marsch sei Frau El-Hassan Teil der Initiative JUMA „Jung, Muslimisch, Aktiv“ gewesen, einem Projekt, das jungen Moslems „eine Stimme geben und ihr gesellschaftliches Engagement für eine breite Öffentlichkeit sichtbar“ machen wolle. Der Tagesspiegel fand 2017 heraus, dass sich im Umfeld von JUMA Israel-Gegner bis hin zu Antisemiten befanden. Sawsan Chebli von der SPD sei die Initiatorin von JUMA gewesen und habe sich zugleich mit Aydan Özo?uz, ebenfalls SPD, 2014 für die Gründung des Arbeitskreises „Muslime in der SPD“ (AKMS) stark gemacht. Ein Gründungsmitglied dieses AKMS sei der Unternehmer Dawood Nazirizadeh gewesen, der im Tagesspiegel als „wichtigster Kontaktmann“ für das iranische Regime genannt wird. Nazirizadeh sei Vorstandsmitglied des Verbands „Islamische Gemeinschaft der schiitischen Gemeinden Deutschlands“ (IGS) gewesen, die wiederum eng verflochten mit dem umstrittenen Islamischen Zentrum Hamburg (IZH) sei.

Nach all diesen Verstrickungen in den islamischen Radikalismus hört sich der zuckersüße Schlußvortrag im Video der Bundeszentrale für Politische Bildung zum Thema Dschihad ganz besonders „glaubwürdig“ an (siehe Video oben).

Der Dschihad sei also lediglich „frühes Aufstehen“, „Beten“, an der „Uni lernen“, „geduldig mit den Mitmenschen“ sein, die „Wahrheit sagen“, „freundlich“ und „fleißig“ sein sowie immer schön zu „arbeiten“. Dann brauchen wir uns ja keine Sorgen mehr über schreckliche Selbstmord-Anschläge, blutige Messerstechereien und fürchterliche LKW-Überfälle mehr zu machen.

Mit solchen Auftritten werden natürlich auch all die Wunschträume deutscher Gutmenschen, naiver „Multikulti-Bunt“-Ideologen, gutgläubiger Toleranz-Fetischisten, unbelehrbarer Willkommens-Fanatiker und blauäugiger Dialog-Beharrer in ihren Wolkenkuckucksheimen erfüllt. Frau El-Hassan sollte vielleicht auch einmal bei einer Schauspielschule vorsprechen. Diese Vorstellung dürfte ein perfektes Bewerbungsvideo sein. Taqiyya vom Feinsten.

Im Spiegel-Interview gibt Frau El-Hassan auch zu, in der Vergangenheit öfter einige Berliner Moscheen besucht zu haben, unter der sich auch eine befand, in der 2020 eine Razzia stattgefunden habe. Dort sei sie bis 2016 etwa zehnmal gewesen. Dem Spiegel erzählte sie zudem, wie sie sich 2019 auf ein Mal für das Ablegen des Kopftuchs entschieden habe:

„Das ist eine sehr persönliche Geschichte. Ich habe bisher nur mit sehr wenigen Menschen darüber gesprochen. Im Sommer 2019 war das. Ich stand vor dem Spiegel, wollte das Kopftuch eigentlich anziehen und habe zu mir gesagt: Nee, das bist du nicht mehr! Seitdem habe ich nie mehr Kopftuch getragen. Es war ein Teil meines Lebens, es ist ein Kleidungsstück, das für viel Gesprächsstoff sorgt, das was mit einem macht. Es wird sich viel an Frauen mit Kopftüchern abgearbeitet, sie sind häufig Gegenstand von gesellschaftlichen Debatten, ohne, dass man ihre Perspektive mit einbezieht. Das war ein langer Prozess, bis ich so weit war, darauf zu verzichten. Aber ich bin nicht prinzipiell gegen das Kopftuch:?Jede muslimische Frau soll für sich entscheiden, was sie möchte.“

Das Ablegen des Kopftuchs könnte natürlich auch damit zusammenhängen, dass es so mit den neuen Jobs beim Öffentlich-Rechtlichen Fernsehen besser klappt. Hat Sawsan Chebli für ihre Politik-Karriere wohl auch so gemacht.

Aufgrund des großen Drucks, der mittlerweile durch die Enthüllungen entstanden ist, hat sich der WDR nach anfänglichem Weigern dann doch dazu entschlossen, den Sendestart mit Frau El-Hassan erstmal zu verschieben. Die offizielle Erklärung des WDR:

„Die Vorwürfe gegen sie wiegen schwer. Es wiegt aber auch schwer, einer jungen Journalistin eine berufliche Entwicklung zu verwehren. Deshalb ist eine sorgfältige Prüfung geboten.“

Da sind wir aber sehr gespannt, wie das jetzt weitergeht. Mittlerweile haben ja insgesamt 385 „Publizisten, Kulturschaffende und Wissenschaftler“ in in einem Offenen Brief ihre Solidarität mit Frau El-Hassan bekundet und fordern vom WDR ihre Einstellung als „Quarks“-Moderatorin. Merke: Antisemitismus ist aus der Sicht von Linken nicht so schlimm, wenn er aus der Islam-Szene kommt.

An den Enthüllungen über Frau El-Hassan war übrigens auch der „Islamistenjäger“ Irfan Peci maßgeblich beteiligt, wie im Video (oben) zu sehen ist. Die Aufklärung über den Politischen Islam und seine Anhänger, Strippenzieher und Seilschaften ist enorm wichtig und muss immer weiter gehen.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




DITIB: „Allah verhilf uns zum Sieg über die Ungläubigen“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Damit es öffentlich wird, was sich unter den Kuppeln von Moscheen in Deutschland an feindseligen Inschriften auf arabisch befindet, müssen Aufklärer erstens der Sprache mächtig sein und zweitens kritisch gegenüber dem Politischen Islam eingestellt sein. Eine Gruppe von Bürgern um den kurdischen Aleviten Ali Ertan Toprak, dem Präsidenten der Bundesarbeitsgemeinschaft der Immigrantenverbände in Deutschland, und dem Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi erfüllen beide Kriterien. Sie sahen sich in der Kölner DITIB-Zentrale genauer um und fanden unter der Kuppel folgenden Schriftzug: „Du bist unser Schutzherr. So verhilf uns zum Sieg über die Ungläubigen.“

Das ist nicht den Köpfen von DITIB-Funktionären entsprungen, sondern stammt aus dem „Heiligen Buch“ aller Moslems, dem Koran. Es handelt sich um den 286. Vers der zweiten Sure. Der Zentralrat der Moslems in Deutschland hat den Koran auf der von ihm verwalteten Internetseite „islam.de“ veröffentlicht. Dort steht in diesem Vers wie auch in den meisten anderen Koranübersetzungen: „Du bist unser Schutzherr. So verhilf uns zum Sieg über das ungläubige Volk!“

Auch Nadeem Elyas, der langjährige Vorsitzende des Zentralrats der Muslime in Deutschland, übersetzt diesen Vers in der von ihm herausgegebenen und vom saudischen Religionsministerium abgesegneten Koran-Ausgabe exakt gleich: „So verhilf uns zum Sieg über das ungläubige Volk!“

Die Welt hat am 11. Juni darüber berichtet. Ali Ertan Toprak, der von 2006-2012 erst Generalsekretär der Alevitischen Gemeinde Deutschlands und dann ihr stellvertretender Vorsitzender war, stellt klare Fragen:

„Wie passt das zu den multireligiösen Friedensschwüren der Ditib? Die Ditib betont stets, das Gotteshaus sei ein Ort des Miteinanders. Warum wird dieser Ort mit einem Bittgebet verziert, das den Sieg über die Ungläubigen erfleht? Das ist eine Kampfansage an das friedliche Miteinander in Deutschland.“

Ali Ertan Toprak, der seit 2014 CDU-Mitglied ist und für den Bundestag kandidiert, irritiert auch, dass die DITIB in der Papierfassung ihrer deutschsprachigen Broschüre „Zentralmoschee Köln“ ausgerechnet diesen Vers nicht übersetzt habe. Die meisten anderen Verse, die die Moschee schmücken, würden dort auf Deutsch wiedergegeben. Und zwar alles, was in deutschen Ohren unverdächtig klinge, wie „Friede sei auf euch!“ oder „Wir haben euch zu Völkern und Stämmen gemacht, damit ihr einander kennenlernt“. Aber dieser Vers 2-286 würde die Ungläubigen wohl verschrecken, daher verheimlicht man ihn offensichtlich lieber.

Die DITIB-Moschee in Köln ist kein Einzelfall. Bei der DITIB-Moschee in Pfaffenhofen wurde bereits 2018 der gleiche Vers unter der Moschee-Kuppel entdeckt. Wer weiß, in wieviel DITIB-Moscheen in Deutschland dieser Siegeswunsch noch prangt.

Der Gelehrte Abd ar-Rahman al-Utaimin, ein saudischer Wahhabit, der 2001 verstarb, hat laut Welt zu diesem Vers in seinem Korankommentar erläutert:

„Der Sieg gegen die Ungläubigen kann durch das Wort und die Beweisführung geschehen, aber auch durch das Schwert und die Waffen.“

Dies passt zu der Diktion der Kampf- und Kriegsverse, die der Prophet Mohammed in der zweiten und äußerst gewalttätigen Phase seines Wirkens in Medina offenbarte. Diese Verse ersetzen übrigens nach dem Prinzip der Abrogation die früher geoffenbarten, wenn sie sich widersprechen, und sind die zeitlos Gültigen.

Die Erringung der weltweiten Herrschaft ist im Politischen Islam ein vom Gott Allah gefordertes Prinzip. So steht in Sure 48, Vers 28:

„Er ist es, der Seinen Gesandten mit der Leitung und der Religion der Wahrheit gesandt hat, um sie über jeden anderen Glauben siegreich zu machen. Und Allah genügt als Zeuge.“

Dieser Gott Allah befiehlt den Mitgliedern der Gemeinschaft den Kampf. Sure 2, Vers 216:

„Vorgeschrieben ist euch zu kämpfen, obwohl es euch zuwider ist. Aber vielleicht ist euch etwas zuwider, während es gut für euch ist, und vielleicht ist euch etwas lieb, während es schlecht für euch ist. Allah weiß, ihr aber wißt nicht.“

Der Kampf soll bis zum Endsieg durchgeführt werden. Sure 8, Vers 39:

„Und kämpft gegen sie, bis es keine Verfolgung mehr gibt und bis die Religion gänzlich Allahs ist.“

Wenn sich die eigene Kampfgemeinschaft im Vorteil befindet, soll es keine Friedensverhandlungen geben, bis der Sieg erreicht ist. Sure 47 Vers 35:

„So werdet nicht schwach und ruft nicht zum Frieden, wo ihr doch die Oberhand haben werdet, denn Allah ist mit euch, und Er wird euch nicht um eure Werke bringen.“

Die Andersgläubigen sollen unterworfen und zur Schutzgeldzahlung genötigt werden. Sure 9, Vers 29:

„Kämpft gegen diejenigen, die nicht an Allah und nicht an den Jüngsten Tag glauben und nicht verbieten, was Allah und Sein Gesandter verboten haben, und nicht die Religion der Wahrheit befolgen – von denjenigen, denen die Schrift gegeben wurde –, bis sie den Tribut aus der Hand entrichten und gefügig sind!“

Andersgläubige werden als minderwertig abqualifiziert. Allah spricht ihnen auch noch das Menschsein ab. Sure 8, Vers 55:

„Gewiß, die schlimmsten Tiere bei Allah sind die, die ungläubig sind und auch weiterhin nicht glauben.“

Wer sich der totalitären Ordnung widersetzt, wird niedergeworfen. Sure 58, Vers 5:

„Gewiß, diejenigen, die Allah und Seinem Gesandten zuwiderhandeln, werden niedergeworfen, wie diejenigen vor ihnen niedergeworfen worden sind.“

Merke: Islam bedeutet „Unterwerfung“. Die totale Abgrenzung von Andersgläubigen geht bis zur Tötung. Sure 4, Vers 89:

„Sie möchten gern, daß ihr ungläubig werdet, wie sie ungläubig sind, so daß ihr alle gleich seiet. Nehmt euch daher von ihnen keine Vertrauten, bevor sie nicht auf Allahs Weg auswandern. Kehren sie sich jedoch ab, dann ergreift sie und tötet sie, wo immer ihr sie findet, und nehmt euch von ihnen weder Schutzherrn noch Helfer.“

Im Befehlsbuch Koran gibt es 27 direkte Tötungsbefehle gegen sogenannte „Ungläubige“, beispielsweise auch Sure 2, Vers 191:

„Und tötet sie, wo immer ihr auf sie trefft, und vertreibt sie, von wo sie euch vertrieben haben, denn Verfolgung ist schlimmer als Töten! Kämpft jedoch nicht gegen sie bei der geschützten Gebetsstätte, bis sie dort zuerst gegen euch kämpfen. Wenn sie aber dort gegen euch kämpfen, dann tötet sie. Solcherart ist der Lohn der Ungläubigen.“

Der Kampf soll auch durch Hinterhalt erfolgen. Es sei denn, die „Ungläubigen“ unterwerfen sich und zahlen die Abgabe. Sure 9, Vers 5:

„Wenn nun die Schutzmonate abgelaufen sind, dann tötet die Götzendiener, wo immer ihr sie findet, ergreift sie, belagert sie und lauert ihnen aus jedem Hinterhalt auf! Wenn sie aber bereuen, das Gebet verrichten und die Abgabe entrichten, dann laßt sie ihres Weges ziehen.“

Die normalerweise jedem Menschen innewohnende Tötungshemmung wird im Politischen Islam außer Kraft gesetzt, indem der Gott Allah durch die Hände seiner Anhänger beim Töten wirkt. Sure 8, Vers 17:

„Nicht ihr habt sie getötet, sondern Allah hat sie getötet. Und nicht du hast geworfen, als du geworfen hast, sondern Allah hat geworfen, und damit Er die Gläubigen einer schönen Prüfung von Ihm unterziehe. Gewiß, Allah ist Allhörend und Allwissend.“

Der konsequente Kampf gegen die Andersgläubigen ist als Vertrag mit Allah abgeschlossen. Sure 9, Vers 111:

„Allah hat von den Gläubigen ihre eigene Person und ihren Besitz dafür erkauft, daß ihnen der Paradiesgarten gehört: Sie kämpfen auf Allahs Weg, und so töten sie und werden getötet.“

Der Kämpfer für den Politischen Islam verkauft quasi sein irdisches Leben für das Paradies. Sure 4, Vers 74:

„So sollen denn diejenigen auf Allahs Weg kämpfen, die das diesseitige Leben für das Jenseits verkaufen. Und wer auf Allahs Weg kämpft und dann getötet wird oder siegt, dem werden Wir großartigen Lohn geben.“

Für seinen eigenen Kampfestod wird der Gläubige im Jenseits von seinem Gott Allah reichlich belohnt. Sure 22, Vers 58:

„Denjenigen, die auf Allahs Weg auswandern, hierauf getötet werden oder sterben, wird Allah ganz gewiß eine schöne Versorgung gewähren. Allah ist wahrlich der beste Versorger.“

Um den Sieg gegen die Ungläubigen zu erreichen, werden dem moslemischen Kämpfer im Fall seines Todes im Jenseits ewige Freuden mit Jungfrauen versprochen, die im Koran Huris heißen. Sure 44, Vers 54:

„Und Wir geben ihnen als Gattinnen Huris mit schönen, großen Augen“

Weiter eindrucksvoll beschrieben in Sure 78, Vers 33:

„Jungfrauen mit schwellenden Brüsten“

Den Ungläubigen, explizit auch den Christen, wird auch mit der Vernichtung durch Allah gedroht. Sure 5 Vers 17:

„Ungläubig sind ja diejenigen, die sagen: „Allah ist ja al-Masih, der Sohn Maryams“. Sag: Wer vermag denn gegen Allah etwas auszurichten, wenn Er al-Masih, den Sohn Maryams, seine Mutter und all diejenigen, die auf der Erde sind, vernichten will? Allah gehört die Herrschaft der Himmel und der Erde und dessen, was dazwischen ist. Er erschafft, was Er will. Und Allah hat zu allem die Macht.“

All diese Koranbefehle aus der Medinensischen Phase stehen in einer konsequenten ideologischen Linie. Darauf beruft sich der Politische Islam bei seinem Weltherrschaftsanspruch. Aber das Ditib-Pressereferat in Köln versuchte sich, als man von der Welt auf diesen Koranvers 2-286 angesprochen wurde, auf eine „andere Übersetzung“ zu berufen: Der Verband übersetze den Vers mit „Hilf uns gegen die Leugner“ oder „die Zweifler“. Nun gibt es zwar auch Koranübersetzer wie Hartmut Bobzin und Hans Zirker, die das Wort „Sieg“ nicht verwenden, sondern etwas harmloser formulieren:

„Stehe uns bei gegen das ungläubige Volk!“

Der Koranübersetzer Rudi Paret schreibt:

„Hilf uns gegen das Volk der Ungläubigen“

Und bei Adel Theodor Khoury heißt es:

„Unterstütze uns gegen die ungläubigen Leute“

Diese vier verzichten also auf den Begriff des „Sieges“ mit seiner Nähe zu offensiven kriegerischen Handlungen. Aber bei allen findet sich der Begriff der „Ungläubigen“. Die Bonner Islamwissenschaftlerin Christine Schirrmacher hat den Vers auf Anfrage der Welt in der Richtung der gängigen Version mit

„Verleihe uns den Sieg über das Volk der Ungläubigen“

übersetzt. Auch der deutsch-algerische Islamwissenschaftler der Pädagogischen Hochschule Freiburg Abdel-Hakim Ourghi erklärt diese Übersetzung zur „wortgetreuesten Übertragung“. Aber Christine Schirrmacher sagt auch, dass das Arabische „vieldeutig und nuancenreich“ sei. Man könne nicht sagen, dass die kämpferische Übersetzung vom Sieg über die Ungläubigen die einzig mögliche sei. Denn das im besagten Vers entscheidende arabische Verb „nasara“ habe mehrere Bedeutungen: „Den Sieg verleihen“, aber auch „helfen“ oder „beistehen“.

Das Arabische scheint schon eine wirklich sehr seltsame Sprache zu sein. Wenn man aber das Wirken des Propheten Mohammed in Medina bin zur vollständigen Eroberung des heutigen Saudi-Arabiens zugrundelegt, mitsamt der kriegerischen Invasion von 56 weiteren Ländern durch seine Nachfolger, dazu die eindeutigen Kampf-, Eroberungs- und Kriegsbefehle des Korans aus der Medina-Phase, dann ist eine wohlwollende Verharmlosung dieser Sieges-Philosophie im Koranvers 2:286 absolut nicht nachvollziehbar und geradezu absurd.

Die DITIB-Repräsentanten in Köln verhalten sich eher wie so viele Funktionäre des Politischen Islams, wenn sie ertappt werden: Sie versuchen zu beschönigen und zu vertuschen. Das Beflunkern und Beschwindeln der Ungläubigen ist nach dem Taqiyya-Prinzip ohnehin erlaubt.

Diese Sieges-Inschrift der DITIB ist eine Kampfansage an alle nicht-islamischen Religionen und Kulturen. Sie entstammt dem Dschihad, der Anstrengung und dem Kampf für die Sache Allahs, und stellt eine Kampfansage an die freiheitlich-demokratische Grundordnung dar. Die Bedeutung des „Sieges über die Ungläubigen“ ist die Abschaffung der Freiheit und Demokratie zur Durchsetzung der Scharia in Deutschland.

Diese Inschrift ist auch ein Affront gegen den Gedanken der Völkerverständigung. In dem Zusammenhang ist auch wichtig, dass in die Kölner DITIB-Moschee deutsche und EU-Fördergelder geflossen sind, da die Moschee offiziell eine Begegnungsstätte von Moslems und Nichtmoslems sein soll. Wie passt das mit dieser Sieges-Inschrift zusammen?

Wussten beziehungsweise wissen die Islam-Beschöniger und Beschwichtiger in der Politik, beispielsweise der frühere Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma, genannt „Türken-Fritz“, und die Medien von der Kuppel-Inschrift?

Der CDU-Kanzlerkandidat Armin Laschet war seinerzeit übrigens Integrationsminister in Nordrhein-Westfalen und sprach sich ebenso wie der Kölner Oberbürgermeister Fritz Schramma für den Bau der DITIB-Großmoschee in Köln-Ehrenfeld aus.

Die Sieges-Inschrift ist das völlige Gegenteil von Integration, sie propagiert eine Gegen- und Feindesgesellschaft des Politischen Islams.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Der importierte Antisemitismus

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Der ZDF-Komiker Jan Böhmermann, der sich immer deutlicher als politischer Links-Aktivist aufführt, streitet den Antisemitismus des Politischen Islams rundweg ab. So twitterte er am 30. Mai allen Ernstes: „Den einzigen ,importierten Antisemitismus‘, den es wirklich gibt, ist der, der aus der Vergangenheit importiert wird“.

Für Böhmermann gibt es also nur den Judenhass der Nazis. Damit beweist er wieder einmal seine linksmotivierte Realitätsleugnung, sein faktisches Unwissen über den Politischen Islam und sein borniertes Tunneldenken. Damit steht er natürlich nicht alleine da. Kohorten von linksgrün orientierten Journalisten und Politikern versuchen ebenfalls, das Problem zu leugnen und zu behaupten, dass der Antisemitismus ausschließlich aus der Nazi-Ecke käme.

Georg Restle von der dunkelroten ARD-Monitor-Redaktion beispielsweise ist diesbezüglich einer der aktivsten medialen Polit-Propagandisten, der alles versucht, um vom Kern des Problems abzulenken. Den Begriff „importierter Antisemitismus“ versucht er als üblen taktischen Schachzug einer seiner Meinung nach „islamophoben“ AfD abzuqualifizieren, die damit auch nur von dem angeblichen Antisemitismus in ihren eigenen Reihen ablenken wolle. Ausgerechnet die AfD, die mit der Gruppierung „Juden in der AfD“ Juden eine politische Heimat bietet, permanent vor dem Judenhass des Politischen Islams warnt und sich wirklich konsequent solidarisch zum Staat Israel bekennt.

Wie Restle agitiert auch der SPD-Bundestagsabgeordnete Helge Lindh, der überall Nazis wittert und den Politischen Islam in Schutz nimmt, wo er nur kann. Er twitterte am 18. Mai:

„Antisemitismus ist also ein importiertes Problem? In einem Land, zu dessen Staatsräson das Gedenken an die Shoa gehört? Mit einem ehemaligen Verfassungschef, der antisemitische Verschwörungsmythen verbreitet? Mit Coronaleugnern, die sich auf Demos mit Judenstern zur Schau stellen? Achso.“

In dieser typischen SPD-Sicht sei Deutschland also so dermaßen antisemitisch verseucht, dass da nichts importiert sein könne. Es kann nicht sein, was nicht sein darf. Im Gespräch mit Helge Lindh bei der BPE-Kundgebung am 14. November des vergangenen Jahres in Wuppertal konnten bisher über 67.000 Zuschauer registrieren, wie er seine Augen vor dem Problem ganmz bewusst verschließt.

Die Realität ist aber eindeutig. Der in Algerien aufgewachsene und dort sozialisierte Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi beschreibt die judenfeindliche Lebenswirklichkeit in einem islamischen Land. Es ist bezeichnend, dass seine Erkenntnisse nicht in einem Medium in Deutschland, sondern der Schweiz veröffentlicht wurden. Und zwar in der Neuen Zürcher Zeitung, die bekannt dafür ist, auch bei dem brisanten Thema Politischer Islam kein Blatt vor den Mund zu nehmen.

Ourghi erzählt, dass er 1992 im Alter von 23 Jahren als indoktrinierter Antisemit nach Deutschland kam und sich sicher ist, dass es vielen eingewanderten Moslems ebenso geht. Ourghi sagt wörtlich:

„Unsere Sozialisation in unseren Herkunftsländern wollte uns in den Zustand des unsterblichen Hasses gegen die Juden versetzen. Ich hasste Juden und den Staat Israel, und alles, was damit zu tun hatte, habe ich vehement abgelehnt.

Nur ein Grundsatz galt für mich: Die Juden sind die Täter, und die Muslime sind die Opfer. Schuld an der Misere der Muslime in der ganzen Welt, so dachte ich, tragen die Juden. Und somit werden die Juden zum Inbegriff des Anderen, zum ewigen Feind, der die Muslime bedroht. Die Juden als Täter und wir Muslime als Opfer: Diese Dualität bestimmt heute, mehr denn je, das Denken und Handeln vieler Muslime, sowohl in muslimischen Ländern als auch im Westen.“

Ourghi beschreibt, dass in vielen islamischen Ländern die Erziehung in den Moscheen, in den Schulen und in den Hochschulen bis heute darauf bedacht sei, die Kinder beziehungsweise alle Menschen im Hass gegen die Juden und gegen Israel zu erziehen. Dabei berichtet er Erschütterndes:

„Jeden Freitag beendete unser Imam, der mein Onkel mütterlicherseits ist, seine Predigt auf der Kanzel der Moschee mit dem Bittgebet:

«Möge Allah die ungläubigen Feinde des Islam und der Muslime allesamt vernichten. Möge Allah die verfluchten Juden erniedrigen und zerstören! Möge Allah die Muslime im Kampf gegen die Juden unterstützen.“

In einigen DITIB-Moscheen in Deutschland, beispielsweise in Köln und Pfaffenhofen, prangt übrigens ein ähnlicher Satz unter den Kuppeln. Es ist der Koranvers 286 der 2. Sure:

Allah, verhilf uns zum Sieg über das ungläubige Volk!

Die Verfluchung der Juden und auch der Christen steht ebenfalls im Koran, und zwar in Sure 2 Vers 88 und Sure 9 Vers 30. Ihre Bekämpfung, Unterwerfung und Tributabpressung in Sure 9 Vers 29. Der Sieg über alle Andersgläubigen in Sure 48 Vers 28. Ihre Vernichtung durch Allah in Sure 5 Vers 17. Um nur einige Beispiele zu nennen – der Koran ist voll davon.

Ourghi erzählt weiter:

„Bis heute wird freitags oder bei Predigten während religiöser Feiertage dieses Bittgebet in den Moscheen Algeriens und anderer arabischer Länder wiederholt. Die Kanzel wird so dazu missbraucht, eine Kultur des Hasses zu predigen. Bis heute beherrscht eine tiefe Abneigung gegen die Juden die Muslime. Antisemitische Stereotype sind in der algerischen Gesellschaft virulent, sie sind in hohem Masse integrativer Bestandteil der kulturellen Sozialisation der Menschen.“

Anfang der 90er Jahre sei die radikal-islamische Partei „Islamische Heilsfront“ mit Demonstrationen durch algerische Städte gezogen und habe unter anderem folgende Parole skandiert:

Khaibar, Khaibar, oh ihr Juden! Mohammeds Heer wird bald wiederkommen!

Dies ist auf den Unterwerfungszug von Mohammeds Heer im Frühjahr 628 gegen die damals von Juden besiedelte Oase Khaibar bezogen, die etwa 150 Kilometer nördlich von Medina im heutigen Saudi-Arabien liegt. Dieser Kampfruf ist auch immer wieder bei propalästinensischen Demonstrationen in Deutschland zu hören.

In Deutschland begriff Ourghi, dass Juden nicht die Feinde von Moslems sind. Er erkannte, dass hier ein Feindbild ganz bewusst geschürt wird:

„Heute scheint es mir, dass die islamische Kultur ohne Feindbilder nicht überlebensfähig ist. Sie müssen aufbewahrt und aufrechterhalten werden, um zu verhindern, dass sie sich mit den eigenen, hausgemachten Problemen auseinandersetzen muss. Ihre seit Jahrhunderten andauernde Sinnkrise mit ihren politisch-wirtschaftlichen Dimensionen benötigt Israel, die Juden und den Westen als Feinde. Denn nur so kann die ewige Opferrolle der Muslime gepflegt werden, und nur so glaubt man den inneren Frieden in den muslimischen Ländern und den muslimischen Gemeinden im Westen gewährleisten zu können.

Die angebliche Schuld der Juden und des Westens setzt die eigene Übernahme von Verantwortung außer Kraft. Israel und die Juden als Feind intensivieren nicht nur den Opferstatus der Muslime, sie machen auch die Verschwörungstheorien salonfähiger, die seit Jahrzehnten ein fester Bestandteil der muslimischen Sozialisation sind. So werden die Muslime in ständige Panik vor den Juden versetzt, indem man ihnen weismacht, die Juden agierten im Geheimen als Verschwörer, die nur einen Plan verfolgten: die Bekämpfung des Islam und der Muslime.“

Soweit Abdel-Hakim Ourghi in der NZZ. Mit diesen Feindbildern wird der ewige Kampf gegen Israel, die Juden und die „ungläubige Welt“ insgesamt genährt. Enorm viele Stellen im Koran und den Hadithen sowie aus der Lebensgeschichte des Propheten Mohammed unterfüttern dieses Feindbild.

Ourghi hielt hielt am 1.6.2017 an der Münchner Volkshochschule einen Vortrag über die aus seiner Sicht notwendige „Reformierung“ des Islams, was aber eigentlich eine Modernisierung oder Entschärfung bedeutet. Bei der Gelegenheit konnte ich mit ihm ein Interview über das Thema führen. Damals war der Begriff „Politischer Islam“, der die gesetzgeberischen und verfassungsfeindlichen Bestandteile des Geamtkonstruktes Islam definiert, noch nicht so geläufig.

Damit sich nicht immer mehr feindselige Gegengesellschaften entwickeln, muss dieses Gedankengut des Politischen Islams möglichst schnell raus aus den Köpfen. Und am Besten erst gar nicht mehr in junge Köpfe hineingepaukt werden. Dazu ist die umfassende kritische Diskussion über den Politischen Islam elementar wichtig. Aber genau die wird von den Böhmermanns, Restles und Lindhs in Politik und Medien zu verhindern versucht. Damit erweisen sich diese Personen und ihre Gesinnungsgenossen als indirekte Kollaborateure des Politischen Islams und fallen damit nicht nur den Juden in unserem Land in den Rücken, sondern auch den modern eingestellten Moslems und allen nicht-islamischen Menschen.

Aufklärung ist daher wichtiger denn je.


Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) setzt sich seit 2003 für die Aufklärung über den Politischen Islam ein. Mit Flugblattverteilungen, Infoständen, Kundgebungen, Anschreiben an Bundestags- und Landtagsabgeordnete sowie Stadträte versucht die BPE, der Bevölkerung und Politikern sachlich fundierte Informationen zu vermitteln. Wer diese wichtige Arbeit unterstützen möchte, kann hier Mitglied werden.




Der Faschismus im Politischen Islam

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Auch wenn momentan das Corona-Thema alles andere überlagert, dürfen wir nicht das grundsätzliche Problem aus den Augen verlieren, das uns mittel- bis langfristig die Grundlage für unsere freie Art zu leben, unsere demokratische Gesellschaft und unser gesamtes Wertefundament komplett entziehen wird: Der Politische Islam, der größte Bestandteil des Gesamtkontruktes Islam, der kompromisslos einen Scharia-Staat mit konsequenter Unterwerfung aller Nicht-Moslems anstrebt. Wenn es nicht gelingt, diese totalitäre Ideologie zu entschärfen und im besten Fall per Strafgesetzbuch zu verbieten, wie es bereits die österreichische Regierung anstrebt, dann ist der Untergang Europas als freier demokratischer Kontinent aufgrund der demographischen Entwicklung vorprogrammiert.

Immer mehr Politiker und Medienvertreter erkennen die Brisanz des Themas. So fordert beispielsweise die hessische Europa-Ministerin Lucia Puttrich eine neue europäische Strategie im Umgang mit dem Politischen Islam, da diese Herausforderung ganz Europa betreffe. Mögliche Anknüpfungspunkte sehe sie in Frankreich und Österreich, wie das Domradio am Montag berichtete.

In Deutschland sind wir leider noch nicht so weit. Zwar hat die CSU bereits am 4.11.2016 ihren Leitartikel zum Politischen Islam verfasst, in dem sie dessen Gefährlichkeit zwar auf 16 Seiten umfassend beschreibt, aber bisher noch nicht in politische Maßnahmen umgesetzt hat. Die AfD bringt das Thema immer wieder in den Parlamenten, wird aber entweder ignoriert, ausgegrenzt oder bekämpft. Daher gilt es, seitens der Freien Medien, der Bürgerbewegungen und aller informierter Bürger zusätzlichen umfassenden Druck auf die etablierten Parteien, Mainstream-Medien, Kirchen und andere gesellschaftliche Gruppen auszuüben, damit diese existentielle Bedrohung endlich umfassend erkannt, thematisiert und der Lösung zugeführt wird.

Hierzu müssen wirklich modern eingestellte, kritikbereite und modernisierungswillige Moslems wie Ahmad Mansour, Hamed Abdel-Samad, Abdel-Hakim Ourghi, Seyran Ates oder Necla Kelek den Rücken gestärkt bekommen. Leider zieht es die derzeitige Regierung vor, immer noch mit den streng konservativen Verbänden und Organisationen zusammenzuarbeiten, die den politischen Islam vertreten, weswegen Hamed Abdel-Samad auch im vergangenen November aus Protest die Islamkonferenz verlassen hat.

Es ist ein unfassbarer Skandal, dass ein umtriebiger Funktionär des Politischen Islams wie Imam Bajrambejamin Idriz vom Bundespräsidenten Steinmeier und Bayerischen Innenminister Herrmann hofiert und auch noch als Beispiel für „Offenheit“ hingestellt wird. Dies zeigt, wie grundlegend falsch die Politik der derzeitig verantwortlichen Politiker im Umgang mit diesem existentiellen Problem ist.

Aufklärung ist enorm wichtig. Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) hat in der 26. Folge ihrer Videoreihe „Islam kompakt“ den Faschismus im Politischen Islam dokumentiert und damit einen tiefen Einblick in die totalitäre Gedankenwelt des Korans geliefert (Video oben). Im zweiten Teil, in dem dessen Merkmale aufgezeigt werden, sind Aussagen von bekannten Islamkritikern wie Hamed Abdel-Samad, Mina Ahadi, Ayaan Hirsi-Ali und Imad Karim zu sehen, die alle den Politischen Islam als faschistische Ideologie beurteilen:

Im dritten Teil ist der Pakt des Politischen Islams mit dem National-Sozialismus dargestellt. Dieser Pakt zeigt auf, wie viel Gemeinsamkeiten zwischen beiden Ideologien bestehen, was deren hochrangige Funktionäre wie Großmufti Mohammed Amin A-Husseini, Heinrich Himmler und Adolf Hitler mit vielen Aussagen bestätigten:

Dieser Großmufti, der auch noch SS-Gruppenführer war, moslemische SS-Divisionen wie die Handschar mit über 25.000 freiwilligen Moslems gründete, bis an sein Lebensende 1974 Hitlers Niederlage bedauerte und die Vernichtung Israels als großes Ziel verfolgte, wurde selbst nach dem 2. Weltkrieg in der islamischen Welt wie ein Held verehrt. Al-Husseini war Verwandter, Lehrer und Förderer von Jassir Arafat, dem späteren Führer der PLO, der sein großes Vorbild noch 2002 in einem Interview als „unseren Helden“ bezeichnete. Der Mufti habe 1948 gegen Israel gekämpft, „und ich war einer seiner Soldaten“. Diesem Selbstverständnis gemäß behielt Arafat das Ziel eines judenfreien Gesamtpalästinas bei.

Der Vorsitzende der PLO, führende Politiker der Fatah und Präsident des Staates Palästina, Mahmud Abbas, pries al-Husseini 2013 zum Jahrestag der Fatah-Gründung als „unseren Vorkämpfer“. Am 4. Januar 2013, dem 48. Jahrestag der ersten Angriffe der Fatah auf Israelis im Gazastreifen im Jahre 1965, lobte Abbas zahlreiche moslemische Attentäter als „Märtyrer und Helden“ und stellte ihnen den Mufti als „Pionier“ voran. Am 4. Juli 2019 erinnerte Mahmoud Al-Habbash, ein Scharia-Richter und Berater von Abbas für die Palästinensische Autonomiebehörde, an al-Husseinis Todestag und pries den Mufti als „Rollenvorbild“ der Palästinenser.

Al-Husseini, Arafat, Abbas und Al-Habbash sind allesamt knallharte Funktionäre des Politischen Islams. Ihre geistigen Brüder sitzen in vielen Organisationen und Verbänden in Deutschland. Nur, wer glaubhaft für das Verbot aller politischen Bestandteile des Islams eintritt, kann als glaubhaft und vertrauenswürdig eingestuft werden. Alle anderen sind potentielle Feinde unserer demokratischen Gesellschaft.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Das Köpfen im Politischen Islam

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Warum köpfen moslemische Terroristen so oft ihre Opfer? Liegt das in den islamischen Schriften begründet? Und im Vorleben des Propheten Mohammed? Diesen wichtigen Fragen geht die neue Folge von „Islam kompakt“ nach, der neuen Videoreihe der Bürgerbewegung Pax Europa (BPE).

Im Oktober 2020 haben die Köpfungen des Geschichtslehrers Samuel Paty in Paris und einer 70-jährigen Christin in der Kirche Notre Dame in Nizza durch Moslems die ganze Welt schockiert. Erschreckend ist auch der Zuspruch, der von nicht wenigen Moslems weltweit für diese Köpfungen wegen angeblicher „Beleidigung des Propheten“ kommt. Auch in Frankreich und Deutschland.

Sogar Kinder drohen schon mit dem Köpfen, wie der Tagesspiegel am 10. November 2020 meldete: In Berlin hat ein 11-jähriger Schüler seiner Lehrerin die Köpfung wie bei Samuel Paty angekündigt. Nur, weil sie Lehrerin sagte, dass alle Eltern zu den Elterngesprächen kommen müssten, sonst würde es Konsequenzen geben. Die Antwort des 11-jährigen:

„Wenn das passiert, weil meine Eltern nicht gekommen sind, dann mache ich mit dir das Gleiche wie der Junge mit dem Lehrer in Paris.“

Eine Woche zuvor hatte der junge Schüler direkt nach der Schweigeminute für den enthaupteten Pariser Lehrer Samuel Paty vor der versammelten Klasse erklärt:

„Man darf jemanden töten, der den Propheten beleidigt hat, das ist in Ordnung“.

Nicht wenige Kinder werden im Islam offensichtlich so erzogen: Vor einer Schule in Islamabad in Pakistan wurde Schülerinnen das Köpfen von Menschen mit dem Säbel vorgeführt. Etwa einhundertfünfzig junge Mosleminnen riefen auf die Frage, welche Strafe für das Beleidigen des Propheten Mohammed folgen solle, aus Leibeskräften: „Köpfen“.

Die Franzosen würden nun ihre Strafe für das Zeigen der Mohammed-Karikaturen bekommen. Alle, die den Propheten zeichnen, werde man zu Staub zermalmen. Das verstörende Video twitterte die Organisation „Ex-Moslems in Nordamerika“ am 1. November 2020.

Selbst in Deutschland werden Kinder wohl mit diesem barbarischen Gedankengut indoktriniert: Der Ex-Moslem Barino Barsoum berichtete bereits am 18.9.2012 in einer ZDF-Sendung Ungeheuerliches. So habe ihm ein 13-jähriger Junge in einer Moschee erzählt, dass ein Imam aus Bonn ihm und weiteren Kindern bei einem Vortrag die Anweisung gab:

„Besorgt euch kleine Küken und hackt ihnen die Köpfe ab! Denn es wird eine Zeit kommen, da werdet ihr so den Juden die Köpfe abschlagen.“

Vom Koran gedeckt: In Sure 47 Vers 4 steht:

„Und wenn ihr die Ungläubigen trefft, dann herunter mit dem Haupt, bis ihr ein Gemetzel unter ihnen angerichtet habt“

Und in Sure 8 Vers 12:

„Als Dein Herr den Engeln offenbarte: „Ich bin mit euch, festigt drum die Gläubigen. Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“

Der palästinensische Islamwissenschaftler Sheikh Issam Amira sagte Ende Oktober 2020 während seines wöchentlichen Unterrichts in der Al-Aqsa-Moschee auf dem Tempelberg in Jerusalem, der drittwichtigsten Moschee des Islams:

„Es ist eine große Ehre für die tschetschenische Jugend, den Französischlehrer Samuel Paty zu enthaupten, und es ist auch eine große Ehre für alle Moslems.“

Im Weiteren bestätigte er, dass im Islam die „Terrorisierung von Feinden“ erlaubt sei. Der Vortrag wurde am 29. Oktober 2020 auf dem YouTube-Kanal von Al-Aqsa Call veröffentlicht.

In Frankreich gab es schon vor dem Horror-Oktober 2020 zwei Köpfungen: Am 26. Juli 2016 wurde der 85-jährige Priester Jacques Hamel von zwei algerisch-stämmigen Moslems vor dem Altar seiner Kirche in Saint-Étienne-du-Rouvray in der Normandie enthauptet. Einen anderen Christen verletzten die Moslems durch Messerschnitte am Hals schwer, er schwebte lange in Lebensgefahr und überlebte nur mit viel Glück.

Am 27. Juni 2015 überfielen zwei moslemische Attentäter eine Gasfabrik im Industriegebiet von Saint-Quentin-Fallavier bei Lyon. Die Fabrik gehört dem US-Konzern Air Products, deren Chef Seifi Ghasemi stammt aus dem Iran. Das schiitisch geprägte Land ist ein Gegner des sunnitischen Islamischen Staats. Ein Attentäter fuhr mit einem Lieferwagen gegen auf dem Gelände gelagerte Gasflaschen, was eine große Explosion auslöste. Dabei rief er „Allahu Akbar“

Der andere Attentäter köpfte den Chef einer Transportfirma, der gerade eine Lieferung brachte, und spießte den Kopf an den Gitterzaun der Fabrik auf. Dann beschmierte er ihn mit arabischen Inschriften. Daneben hängte er zwei Dschihad-Flaggen, auf denen religiöse Bekenntnisse ebenfalls in arabischer Schrift standen. Im Artikel der Welt dazu heißt es:

„Filme und Fotos auf sozialen Netzwerken zeigen immer wieder die Köpfe von Enthaupteten wie Kriegstrophäen auf Pfählen aufgespießt oder an Klinken von Hauseingängen befestigt.“

Das Köpfen hat im Politischen Islam seit seiner Begründung vor 1400 Jahren ein durchgehendes System und wurde von seinem Stifter, dem Propheten Mohammed, auch so vorgelebt. Abdel-Hakim Ourghi berichtete darüber in der Neuen Züricher Zeitung:

Am 4. September 624 ließ Mohammed den Dichter Kaab Ibn al-Ashraf, einen der Anführer des jüdischen Stammes Banu an-Nadir, hinrichten. Dieser war sein Widersacher und verfasste Schmähgedichte über ihn und seine neue Gemeinde. Der Prophet soll seinen Anhängern befohlen haben:

«Wer erlöst mich von Kaab Ibn al-Ashraf? Denn er hat Allah und seinen Propheten gekränkt.“

Mohammeds Getreue folgten seinem Ruf, töteten den Dichter, trugen seinen abgetrennten Kopf zu Mohammed und riefen dabei: «Allahu akbar!» Mohammed unterbrach sein rituelles Nachtgebet und rief ebenfalls: «Allahu akbar!» Dieser Meuchelmord gilt für konservative islamische Theologen als Vorbild für die Ermordung der Kritiker und der Beleidiger des Propheten.

Ibn Ishaq, der bekannteste Biograf Mohammeds, hat eine ausführliche Beschreibung der Massenköpfung des jüdischen Stammes der Banu Quraiza überliefert, wie der Cicero in seinem Artikel „Kopf ab im Namen Allahs“ wiedergibt:

„Schließlich mussten sich die Quraiza ergeben, und der Prophet ließ sie im Gehöft einsperren. Sodann begab er sich zum Markt von Medina und befahl, einige Gräben auszuheben. Als dies geschehen war, wurden die Quraiza geholt und Gruppe um Gruppe in den Gräben enthauptet. Insgesamt waren es sechs- oder siebenhundert Männer; einige behaupten sogar, es seien zwischen acht- und neunhundert gewesen.“

Diese von Mohammed befohlenen Massenenthauptungen der Banu Quraiza fanden im Jahre 627 in Yatrib statt, jenem Dorf, das später Medina genannt wurde. „Madinat el nabi“ bedeutet „Stadt des Propheten“. Mohammed wohnte dem Massaker übrigens bis zum Ende bei.

Fundamentale Moslems, auch die Radikalen, Terroristen und Kopfabschneider, wollen sich möglichst genau am authentischen Leben Mohammeds, aufgezeichnet von Ibn Ishaq, orientieren.

In der 1400-jährigen kriegerischen Eroberungsgeschichte des Politischen Islams wurden häufig Massenköpfungen durchgeführt. Im maurischen Spanien wurden die abgeschlagenen Köpfe von Christen zu so genannten „Schädel-Minaretten“ aufgestapelt. Nach der Schlacht auf dem Amselfeld hatten die osmanischen Henker vor dem Hintergrund der vielen tausend christlichen Gefangenen den türkischen Sultan gebeten, die aufwendige Methode des Enthauptens doch durch die kraftsparendere des Kehledurchschneidens ersetzen zu dürfen. Barbur, im 16. Jahrhundert der Gründer des Reiches der moslemischen Großmoguln auf dem Gebiet des heutigen Indien, hat in seiner Autobiografie „Barburnama“ über den Krieg gegen Ungläubige berichtet:

„Jene, die überlebt haben, wurden geköpft und dann ließ ich einen Turm mit ihren Schädeln in meinem Lager errichten.“

Und das Köpfen geht ständig weiter: Der Spiegel meldet ganz aktuell am 9. November 2020, dass im Norden Mozambiks radikale Moslems, die dem Islamischen Staat nahestehen sollen, 50 Menschen geköpft haben. Die Opfer seien hierzu auf einen Fußballplatz getrieben worden. In den letzten drei Jahren wurden laut BBC in Mozambik über 2000 Menschen getötet.

Wenn das Köpfen, das Töten, der Terror und die Gewalt aufhören sollen, ist es unerlässlich, dass die diesbezüglichen Koranbefehle für ungültig erklärt werden, das kriegerische Vorleben des Propheten Mohammed als nicht mehr für alle Moslems vorbildlich bezeichnet wird und der Politische Islam mitsamt seines weltlichen alleinigen Machtanspruchs sowie dessen gewalttätiger Durchsetzung verboten wird.

Die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) führt ihre Deutschlandtour zur Aufklärung über den Politischen Islam am Freitag in Regensburg und am Samstag in Ingolstadt jeweils von 12-19 Uhr fort:

Die Mitgliederzahl der BPE bewegt sich derzeit auf die 900 zu. Das „Projekt 1000“ soll bis zum Frühjahr 2021 geschafft sein. Um die hochnotwendige Aufklärungsarbeit der BPE zu unterstützen, kann man hier Mitglied werden.




Verleumdungen und Skandal-Aussagen von Ahmadiyya-Funktionären

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Am Freitag veröffentlichte die Bürgerbewegung Pax Europa die ersten beiden Teile ihrer Video-Serie über die totalitäre Ideologie der Ahmadiyya Muslim Jamaat und die völlig unverantwortliche Zusammenarbeit der Landesregierungen von Hessen, Hamburg und Rheinland-Pfalz mit dieser Islam-Abspaltung (PI-NEWS berichtete). Jetzt folgen Teil drei und vier, in denen üble Verleumdungen von Ahmadiyya-Funktionären und skandalöse Aussagen auf dem 44. Deutschen Islamkongress zu sehen sind.

Einer der größten Ahmadiyya-Kollaborateure, der thüringische Ministerpräsidenten Bodo Ramelow, zeigt sich gerne mit dem Koran und dem Sprecher der Ahmadiyya in Thüringen, Mohammad Suleman Malik. Dieser pakistanischstämmige Koran-Gläubige verleumdet immer wieder Islamkritiker. Die Patrioten von „Erfurt zeigt Gesicht“ können ein Lied davon singen.

Auch mich hat er bei seiner Gegendemonstration zu unserer BPE-Aufklärungskundgebung in Erfurt am 15. November 2019 in völligem Gegensatz zu den Tatsachen, die ihm von drei Kundgebungen vor seiner Moscheetür unmittelbar bekannt sein müssten, als „Nazi“, „Faschist“, „Feind der Demokratie“ und „Geistigen Brandstifter“ diffamiert.

Zudem sprach er mir ab, Demokrat und Patriot zu sein. Und das, obwohl er kurz davor bei unserer Kundgebung an einem sachlichen Video-Gespräch teilnahm, bei dem er mir wörtlich sagte:

„Wir haben einen gemeinsamen Feind, das ist der radikale Islam. Radikalität in jeder Form lehne ich ab, genau so wie Sie.“

Kaum war er aber im Kreise seiner Anhänger, steigerte er sich in seine Verleumdungen, die er dann auch noch über einen Monat lang per Twitter fortführte. Dies zeigt die Falschheit, Verlogenheit und Hinterlist dieses Ahmadiyya-Funktionärs.

Mohammad Suleman Malik reißt auch gerne Aufkleber ab, die sich gegen den Bau der Ahmadiyya-Moschee in Erfurt stellen, und schreibt dazu auf facebook:

„Die Moschee wird stehen, dann wird eine weitere gebaut, und dann noch eine und dann noch viele weitere. Bis jedes Dorf eine Moschee hat! Nazis werden uns daran bestimmt nicht hindern.“

Im Islam kann es keine Demokratie geben“

Solche Worte kennzeichnen den Machtanspruch und die totalitäre Gesinnung der Ahmadiyya. Aber deren Funktionäre behaupten gerne, dass der Islam mit der Demokratie vereinbar sei. Auch damit täuschen sie ganz bewusst, denn in ihren Schriften steht genau das Gegenteil:

„Das grundlegende Prinzip, dass letztendlich alle Rechte zu regieren, Allah gehören, und Er der Herr der Herrschaft ist, wird im Heiligen Koran auf verschiedene Weise ausgedrückt. Daher kann es im Islam keine Demokratie geben, wo selbstbestimmte Individuen über ihre Gesellschaft entscheiden. Das Gesetz, die Scharia, rangiert zuoberst. Es enthält die essentiellen Richtlinien für die Legislative, und keine demokratisch gewählte Regierung kann in den ausdrücklichen Willen Gottes hineinreden.“

In Neufahrn bei München wurde im Oktober 2014 die Ahmadiyya-Moschee ausgebaut und ein Minarett errichtet. An der Fassade steht die klare Kampfansage an alle anderen Religionen:

„Niemand ist anbetungswürdig außer Allah“

Homosexualität wird von der Ahmadiyya regelrecht angefeindet. Im Artikel „Glücksschwein oder arme Sau“, aus dem Jugendjournal der Frankfurter Gemeinde wurden im Jahr 2007 Gründe für den Verzicht auf Schweinefleischverzehr zusammengestellt. Unter anderem behauptete man, ein „schamloses Tier“ wie das Schwein, das im Unrat lebe, präge auch das Moralverhalten des Konsumenten. Der vierte Kalif der Ahmadiyya Muslim Jamaat, Mirza Tahir Ahmad, stellte einen Zusammenhang zwischen Schweinefleischverzehr und zunehmender Homosexualität in der Gesellschaft her.

„Schweinefleisch macht schwul“

Die Ahmadiyya Führung stellte sich bei Medien-Nachfragen hinter diese skandalösen Aussagen. Schweinefleisch macht also nach Überzeugung der Ahmadiyya schwul. Das entspricht im Übrigen auch dem Koran, in dem Schweinefleisch als unrein und Homosexualität als abartig dargestellt wird. Folgerichtig bescheinigte die Evangelische Zentralstelle für Weltanschauungsfragen der Ahmadiyya ein „ultraorthodoxes bis fundamentalistisches Koranverständnis“.

Die Islamkritikerin und Buchautorin Hiltrud Schröter bezeichnete die Ahmadiyya als „islamistische Politreligion“ mit dem Ziel „einer Umwandlung unserer demokratischen Grundordnung in einen islamischen Staat“. Die Ahmadiyya stellte daraufhin eine Strafanzeige, das Ermittlungsverfahren wurde aber von der Frankfurter Staatsanwaltschaft nach eingehender Prüfung eingestellt. Aus der Begründung:

„Die Beschuldigte setzt sich in wissenschaftlicher Form mit Inhalten auseinander und zieht unter anderem Parallelen zu nationalsozialistischem Gedankengut beziehungsweise mafiösen Strukturen. Es gibt keinen Grund, die Arbeit zu beanstanden.“

Es ist also im Rahmen der Meinungsfreiheit, der Ahmadiyya eine Nähe zu nationalsozialistischem Gedankengut und mafiösen Strukturen zuzuschreiben. Die Ahmadiyya-Anhänger haben bis heute, trotz Distanzierung von der Gewaltanwendung, den Anspruch auf die alleinige Macht verinnerlicht. Sie verfolgen die Vision ihres Gründers von der bevorstehenden weltweiten Vorherrschaft des Islams, insbesondere auch von der Eroberung Europas. Trotzdem werden sie von weiten Teilen der etablierten Politik in Deutschland hofiert.

Wenn die bisher realitätsblinden und faktisch ahnungslosen Politiker ihren verhängnisvollen Irrtum einsehen und die bisher ungebremste Ausbreitung der Ahmadiyya stoppen sollten, dürfte die Taqiyya-Maske ihrer Funktionäre fallen. Wie bei den Protest-Kundgebungen der Bürgerbewegung Pax Europa gegen den Moscheebau in Erfurt.

Skandal-Aussagen beim 44. Deutschen Islamkongress der Ahmadiyya

Beim 44. Deutschen Islamkongress der Ahmadiyya Muslim Jamaat vom 5.-7. Juli in Rheinstetten bei Karlsruhe wurde das totalitäre Gedankengut dieser Islam-Bewegung sichtbar. Imam Iftekhar Ahmad machte in seiner Rede „Beherzigt den Koran – behaltet reinen Glauben“ folgende entlarvende Aussagen:

„So genannte liberale Muslime sind allen Ernstes der Meinung, dass diese und andere Konzepte der westlich-säkularen Moderne mit dem Islam in Einklang gebracht werden könnten.“

Damit zeigt Imam Ahmad auf, dass es im Islam auch nach dem Ahmadiyya-Verständnis keine Trennung von Staat und Religion geben darf und die fortschrittlichen Regeln des Zusammenlebens in einer aufgeklärten Gesellschaft für die Ahmadiyya nicht akzeptabel sind. Die modernen Ansichten von liberalen Moslems wie Seyran Ates, Necla Kelek oder Ahmad Mansour werden demnach von der Ahmadiyya abgelehnt. Weiter sagte Imam Iftekhar Ahmad:

„Das Menschenbild, das die Aufklärung hervorgebracht hat, ist ganz und gar reduziert und düster“

Wer die Aufklärung ablehnt, deren Ziel der Trennung von Staat und Religion erst die Entstehung moderner westlicher Gesellschaften ermöglicht hat, zeigt, dass er im fundamentalen Geist des Politischen Islams aus dem 7. Jahrhundert verankert ist. Das wird durch die folgende Aussage bestätigt:

„Die Ahmadiyya Muslim Gemeinde sollte nicht als liberale oder reformistische Strömung des Islams betrachtet werden. Stattdessen folgen wir den ursprünglichen Lehren des Islam, wie sie vom Heiligen Koran und dem Heiligen Propheten Mohammed vorgeschrieben wurden.“

Auch der Islamische Staat verfolgt die ursprüngliche Lehre des Korans und ahmt das Vorbild von Mohammed exakt nach. Der einzige Unterschied zur Ahmadiyya ist, dass diese bisher Gewalt ablehnen und versuchen, die Gesetze des deutschen Rechtsstaates nicht zu brechen. Sonst würden sie ja auch bei ihrem Ziel der Islamisierung Deutschlands nicht vorankommen. Imam Iftekhar Ahmad erklärt aber eindeutig, dass die Geisteshaltung der Ahmadiyya im 7. Jahrhundert Arabiens verhaftet ist und man sich modernen Strömungen verschließen möchte:

„Für uns heißt das, dass der Versuch fatal ist, genuin islamische Überzeugungen bis zur Unkenntlichkeit zu entstellen, nur um dem heutigen Zeitgeist zu entsprechen und die hier und heute vorwiegenden Ideen, Überzeugungen und Auffassungen auf Biegen und Brechen in das islamische Weltbild aufzunehmen.“

Dieses islamische Weltbild ist also auch nach Ansicht der Ahmadiyya buchstabengetreu nach dem Koran starr festgelegt. Die Vorrangstellung der Vernunft wird laut Imam Iftekhar Ahmad klar abgelehnt:

„Im westlich-säkularen Denken wurde an die Stelle von Gott die Vernunft gesetzt. Diese Absolutsetzung der Vernunft ist nicht mit dem Islam in Einklang zu bringen. In dieser Hinsicht ist die erkenntnistheoretische Position des Islam sehr klar. Und diese steht der westlich-säkularen Position diametral entgegen.“

Der Islam steht also auch im Weltbild der Ahmadiyya völlig konträr zu westlich-säkularen Einstellungen, was alarmierend ist. Das Vorbild des Propheten, seine Taten und Aussagen, sind auch für Ahmadiyyas bindend, wie Imam Iftekhar Ahmad ausführt:

„Auch wir ertappen uns manches Mal dabei, wie wir uns verleiten lassen, uns als liberale Muslime zu bezeichnen. Dabei ist es jedoch, wenn man seinem Muslimsein treu bleiben möchte, nur möglich, so weit zu gehen, als es die vorhin zitierte prophetische Aussage über die Weisheit als verlorenes Gut des Muslimen zulässt. Denn alles andere führt dazu, dass wir uns allmählich unserer elementaren Prinzipien entledigen und aufgehen in einem System des Wahns und der Bedeutungslosigkeit.“

Die Konzepte der liberalen Moderne sind also nach dem Verständnis der Ahmadiyya nicht mit dem Islam in Einklang zu bringen. Statt sich dem Liberalismus zu verschreiben, solle sich die Ahmadiyya-Gemeinschaft auf die fundamentalen Grundsätze des Glaubens konzentrieren.

Diese Rede wurde von modern eingestellten Moslems scharf kritisiert, beispielsweise vom Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi:

„In der Rede sind sehr gefährliche Sätze enthalten. Würde ich als Nicht-Muslim so etwas hören, bekäme ich sofort Angst vor dem Islam. Diese Angst, die in der Mehrheitsgesellschaft durch solche sehr konservativen Überzeugungen entsteht, ist berechtigt. Der Inhalt des Vortrags ist nicht zu trennen vom salafistischen Islamismus. Überspitzt kann man sagen: Das ist die Theorie des Islamischen Staates, nur dass der IS Gewalt anwendet. Dies ist eine Kampfansage gegen Aufklärung, Moderne und die westlichen Werte.“

Die liberale Muslimin und Autorin Sineb El-Masrar sieht in der Rede die „Grundlage für Ignoranz und Ausgrenzung von Andersdenkenden und Anderslebenden im Namen des Islam“. Die Leiterin des Frankfurter Forschungszentrums Globaler Islam und Buchautorin Susanne Schröter kommentiert:

„Wenn man sich fragt, warum die Mehrheit der Menschen in Deutschland den Islam nicht als Bereicherung empfindet, dann hilft das Anhören dieses Beitrags aus der Ahmadiyya Muslim Jamaat weiter. Solche Leute rufen natürlich Ablehnung hervor.“

Die Ahmadiyya Muslim Jamaat gibt sich öffentlich einen liberalen und reformorientierten Anstrich. Untereinander aber redet man ganz anders. Daher ist es höchste Zeit, den Ahmadiyya-Funktionären auf den Zahn zu fühlen. Wenn sie nicht bereit sind, die Scharia für ungültig zu erklären und dem Verbot des Politischen Islams zuzustimmen, dessen verfassungsfeindliche Bestandteile unsere freiheitlich-demokratische Grundordnung existentiell bedrohen, sind sie als radikale Islam-Bewegung einzuordnen und entsprechend zu behandeln.

Die Anerkennungen in Hamburg und Hessen als Körperschaft des Öffentlichen Rechtes und die Beteiligung an der Zielvereinbarung zum Islamischen Religionsunterricht in Rheinland-Pfalz sind dann unverzüglich zurückzunehmen.

Am Samstag veranstaltet die Bürgerbewegung Pax Europa (BPE) zusammen mit den Patrioten von „Erfurt zeigt Gesicht“ auf dem Willy-Brandt-Platz in Erfurt von 12-19 Uhr eine Aufklärungskundgebung über die gefährliche Ahmadiyya Muslim Jamaat Organisation. Die weiteren Termine der BPE-Herbst-Tour:

Die Bürgerbewegung Pax Europa setzt ihre Kundgebungen solange fort, bis die Politik endlich die notwendigen Maßnahmen ergreift. Im Interesse der Sicherheit unseres Landes und seiner Bürger.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Kritik am Politischen Islam muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: HU70117753795954288500000000, BIC: OTPVHUHB. Oder bei Patreon.




Stuttgart: Eine Stadt im Zeichen des Moscheen-Wahnsinns!

Von PI-LUDWIGSBURG | Schwaben gelten gemeinhin als geizig, doch in Sachen Islamisierung bekommen sie wohl den Hals nicht voll. Gleich drei Moscheebauprojekte sind derzeit im Großraum Stuttgart akut und keines ist mehr als 25 Kilometer Luftlinie von einander entfernt.

Bereits für Anfang nächsten Jahres ist die Fertigstellung eines neuen Koranbunkers im Leinfeldener Ortsteil Oberaichen zu erwarten. Begibt man etwas weiter nördlich, so befinden sich in Stuttgart-Feuerbach, sowie in Kleinstadt Kornwestheim die nächsten (potentiellen) Baustellen. Hasspredigten und faschistoid-islamische Politik sollen im Ländle wohl zum flächendeckenden Angebot gemacht werden. Erst Daimler und Spätzle – jetzt Verkoranisierung und Antikapitalismus? Ja, denn auch im Südwesten ist man auf dem todsicheren Weg in den Abgrund. Fadenscheinige Aussagen wie etwa „die muslimische Gemeinde möchte mit den Bürgern ins Gespräch kommen, um Missverständnisse auszuräumen und Vertrauen aufzubauen“ (Mohammed Güclü, Vorsitzender des Vereins für Kultur, Bildung und Integration in der Montagsausgabe der Stuttgarter Zeitung) kann man als Naivling glauben, muss man aber nicht!

Entstehen soll die leinfeldener Variante in der Karlsruhe Straße in Oberaichen. Wie so oft wird der akute Raummangel wegen Überfüllung als zwingender Grund für den Neubau genannt. In einer Region, die vor muslimischer Masseneinwanderung aus allen Nähten platzt, mitunter nicht mal verwunderlich. Lokale Gutmenschen bezeichnen dieses weitere Symbol der Landnahme bereits jetzt schon als „neue Sehenswürdigkeit für die Stadt Leinfelden“. Sogar ein Schüler-Wohnheim und ein Supermarkt sollten dort entsteht. Wer die unerschütterlich hartnäckige Penetranz der Moslems kennt, der weiß, dass diese Pläne noch längst nicht vom Tische sind!

Unsere nächste Station ist der Stuttgarter Stadtteil Feuerbach: Hier haben die Vertreter von Pax Europa schon mehrfach sehr effektiv gegen das DITIB-Projekt protestiert! Dennoch wurden Ende September gestalterische Pläne vorgestellt, wie der neue Hasstempel in der Mauserstraße auszusehen hat: Ein 27,5 Meter hohes Minarett, 8.400 Quadratmeter Nutzfläche (ursprünglich sogar 11.000 Quadratmeter), ein Teehaus, ein Bücherladen, diverse Jugendräume und ein Geschäft für Haushaltswaren soll die rundum glückmachende Versorgung für alle Gebetsteppichträger gewährleisten.

Auch die Identitäre Bewegung Stuttgart protestierte bereits im September mit einer Aktion gegen den Moscheebau in Leinfelden:

https://www.youtube.com/watch?v=HxsYgqXlbuA

Exkurs: Rund 505 Moscheen gibt es alleine in Baden-Württemberg, insgesamt 16 Bauprojekte (unter anderem auch in Karlsruhe) sind derzeit mehr als nur in der Schwebe. Von einer Islamisierung kann keine Rede sein?? Ein Schelm, wer Böses dabei denkt! Dabei ein gesundes Misstrauen gar nicht so unangebracht: 163 Moscheen gehören der DITIB, 64 der türkisch-nationalistischen Gemeinde Milli Görüs (IGMG), 50 Gebetshäuser den islamisch-rechtsextremistischen Grauen Wölfen (ADÜTDF). 60 Prozent aller muslimischen Protztempel stehen unter Beobachtung des Verfassungsschutzes. Offizielle Statistiken über die genaue Anzahl aller Moscheen in Deutschland gibt es laut dem Freiburger Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi ohnehin keine. Seit „Landesvater“ Winfried Kretschmann und der Stuttgarter Oberbürgermeister-Maoist Fritz Kuhn (beides – natürlich! – Grüne) das Zepter schwingen geht es gewaltig bergauf im Ländle, zumindest in dieser Hinsicht!

Namentlich gewidmet ist die ist Feuerbacher Moschee übrigens dem türkischen Sultan Mehmed II, der im 15. Jahrhundert ein Massaker an den Christen in Konstantinopel anrichten lies.

Gebetsreaktor Nummer drei soll in der Kleinstadt Kornwestheim (mit zirka 30.000 Einwohner, nördlich direkt hinter Stuttgart gelegen) entstehen. Diese hat zwar schon drei muslimische Zentren, doch es können gerne noch mehr werden. Die Landnahme muss schließlich zügig voranschreiten. Der Moslem von heute mag es schick, denn: Der „Charme einer zwanzig Jahre alten Werkshalle“ wäre für die „Rechtgläubigen“ nicht mehr tragbar, hieß es in einer Erklärung für den anvisierten Neubau. Dafür winkt nun ein 25 Meter hohes Minarett (vielleicht auch 29 Meter), eine acht Meter breite Kuppel und vier Stockwerke für das, was der Moslem in einer Moschee eben sonst so tut, aber nicht so gerne darüber redet. Der rote Kornwestheimer Sozi-Gemeinderat Hans-Michael Gritz bezeichnete dieses Wahnsinns-Unterfangen als „Verteidigung der eigenen Werte in punkto christlicher Nächstenliebe und Toleranz“ und ernte für diese Unsinn auch noch tosenden Applaus vom restlichen Gremium. Das Minarett sei laut Gritz „ein positives Signal des Zusammenlebens der unterschiedlichen Kulturen und Religionen in Kornwestheim.“ Jede Kritik wurde wie immer mit den Vorwürfen des Rechtspopulismus und dem Rückfall in Hitler´sche Zeiten niedergeknüppelt, Ängste geschürt und das Unverständnis für andere Kulturen gestreut. Dabei sind die Probleme Ende 2018 ganz andere – und wer keine hat, der schafft sich welche.

Egal, ob Stuttgart, Leinfelden oder Kornwestheim – eines ist überall ganz klar zu erkennen: Die Moscheebauprojekte werden immer größer, teurer (der „Staat“ bezahlt´s ja!) und exaltierter. Von der Lügenpresse wird jeder Neubau begleitet, als wäre es das Tollste und Wichtigste auf der ganzen Welt. Wollt ihr die totale Islamisierung? Und alle schreien „Ja!!!“ Die Zeichen des Unheils sind ganz deutlich erkennbar und das erneut…

Kontakt:

» Stadtverwaltung Leinfelden-Echterdingen: info@le-mail.de
» Stadtverwaltung Kornwestheim: office@kornwestheim.de
» Stadtverwaltung Stuttgart: post@stuttgart.de


(Hinweis an unsere Leser: Wir bitten Sie bei Schreiben an die Kontaktadresse, trotz aller Kontroversen in der Sache, um eine höfliche und sachlich faire Ausdrucksweise.)




Dieter Nuhr: „Islamkritik nicht den Nazitrotteln der AfD überlassen“

Von Michael Stürzenberger | Der Kabarettist Dieter Nuhr hat am 15. Juni in seiner ARD-Sendung „Nuhr dran glauben“ um 22:45 Uhr die Wichtigkeit der Islamkritik betont, denn man solle alles kritisieren, woraus Menschen Herrschaftsansprüche ableiten. Aber man dürfe sie nicht den „Nazitrotteln der AfD“ überlassen, die mit ihren „kruden volksbiologischen Thesen“ seiner Meinung nach „völlig irre“ seien.

Da hat sich Nuhr offensichtlich einen Punkt aus einem Vortrag von Björn Höcke am 21. November 2015 beim „Institut für Staatspolitik“ herausgegriffen, in dem jener die Bevölkerungsexplosion in Afrika auf einen „Fortpflanzungstypus“ zurückführte. Das reicht Nuhr, der ansonsten so sehr an die Differenzierung appelliert, um die gesamte AfD in die braune Tonne zu stopfen. Er ignoriert auch, dass der Bundesvorstand der AfD Höcke in Reaktion darauf unverzüglich eine Rüge aussprach.

Nuhrs Denkfehler

Mit seiner völlig unsachlichen Nazikeule, die in der Realität an der AfD komplett vorbeisaust, begeht Nuhr aber auch einen entscheidenden faktischen Denkfehler: National-Sozialisten kritisieren den Islam nicht, sondern nur die Zuwanderung kulturfremder Ausländer. Auf internationaler Ebene haben sie gegen den Islam gar nichts, genauso wie ihre historischen Vorbilder Hitler, Himmler & Co, denn der Hass von Moslems auf Juden und Israel passt schließlich gut zu ihrer eigenen ideologischen Programmierung. Was damals auch folgerichtig zu einem Pakt zwischen Nazis & Islam führte. Daher wird ein National-Sozialist den Islam auch niemals auf ideologischer Grundlage kritisieren. Genau das macht aber die AfD, und schon deshalb ist es völlig absurd, sie als „Nazis“ zu diffamieren. Abgesehen davon, dass wohl kaum eine andere Partei in Deutschland so darauf achtet, keine NPD-, Die Rechte- oder III.Weg-Anhänger bei sich aufzunehmen.

Nuhrs zweiter Fehler in seinen absolut ernst gemeinten Ausführungen ist seine Behauptung, dass es DEN Islam nicht gebe. Zur Begründung führt er an, dass die Moslems schließlich verschieden seien. So gebe es beispielsweise viele, die nichts gegen Schwule hätten und sich auch friedlich zeigten.

Das kommt aber daher, dass sie sich bei uns in der Minderheit befinden und sich deswegen auch unauffällig verhalten müssen, wenn sie in der Mehrheitsgesellschaft nicht Schwierigkeiten bekommen wollen. Wäre Nuhr richtig mutig, würde er auf die Rechtsgutachten hinweisen, in denen Moslems in Minderheitsverhältnissen genau dies empfohlen wird. Sobald sie sich aber stark genug dazu fühlen, den Dschihad auszuführen, sollen sie dies tun und den Islam an die Macht bringen, so wie es im Koran unmissverständlich gefordert wird.

Nuhr: Viele Moslems beschäftigen sich nicht mit dem Islam

Viele Moslems würden sich laut Nuhr auch gar nicht mit dem Islam beschäftigen. Deren Verhaltensweisen lassen aber gerade deswegen keine Rückschlüsse auf die Ideologie zu. Denn DER Islam ist unmissverständlich in Koran, Sunna und der Biographie des Propheten Mohammed definiert. DER Islam wird von den Salafisten, Moslembrüdern, IS-Dschihadisten, allen anderen Terrorbanden und mit diversen Abstrichen von den moslemischen Regierungen in den 57 islamischen Ländern so ausgeführt.

Es wäre genauso absurd, zu behaupten, dass es DEN National-Sozialismus nicht gebe, da es schließich unter den 7,7 Millionen NSDAP-Mitgliedern doch auch friedliche gegeben habe, die nichts gegen Juden hatten und keinen Krieg zur Schaffung von Lebensraum im Osten führen wollten.

Ein Moslem, der seine Religion kennt und den Koran als Allahs Befehl akzeptiert, wird für die Machterringung des Islams kämpfen, wo es Aussicht auf Erfolg verspricht. Nuhr stellt daher auch folgerichtig fest, dass an fast allen bewaffneten Konflikten in der Welt Moslems beteiligt seien, aber er nennt sie fälschlicherweise „Islamisten“, was sein dritter sachlicher Fehler in dieser Sendung ist. In Wirklichkeit sind sie vielmehr gläubige Moslems, die sich sehr gut mit dem Islam auskennen.

Angst vor der Apokalypse

Nuhr täten auch die friedlichen Moslems leid, die sich gar nicht oder nur wenig mit ihrer Religion beschäftigten, denn sie würden „völlig ungerecht“ mit den Salafisten „in einen Topf“ geworfen. Dabei kann man diesen uninformierten Moslems genau das vorwerfen: Wenn sie sich schon als Moslems bezeichnen, dann sollten sie anfangen, sich mit ihrer Religion auseinanderzusetzen, damit sie wissen, welchem Verein sie da angehören. Um dann anschließend die entsprechenden Konsequenzen daraus zu ziehen – entweder Eintreten für das Entschärfen ihrer Religion, wie es beispielsweise Dr. Ourghi versucht, oder sich davon distanzieren, sich als „Post-Moslem“ zu bezeichnen wie ein Hamed Abdel-Samad und ausgiebig Kritik üben. Da wird es dann aber sehr gefährlich, denn auf den Austritt aus dieser faschistischen Ideologie steht bekanntlich die Todesstrafe.

Zudem besteht die weitere Gefahr, dass viele Moslems, die vorher den Koran nicht kannten, durch dessen Lektüre eine schnelle Radikalisierung durchlaufen und zu Dschihadisten werden. Daher versuchen viele Politiker und Medien den Moslems auch wie in einer Art Gehirnwäsche einzureden, dass ihre Religion „friedlich“ sei und die Terroristen den Islam „missbrauchen“ würden. Es ist die nackte Angst vor der Apokalypse, die droht, wenn ein gehöriger Prozentsatz der etwa fünf bis sechs Millionen Moslems bei uns aus seinem Schläferdasein erwacht. Daher heißt die Parole: Appeasement vor dem Faschismus um jeden Preis.

Die gleiche „Friedens“-Propaganda fahren Islamfunktionäre, um die ungehinderte Ausbreitung des Islams zu ermöglichen. Es erinnert an die Taktik von Adolf Hitler, denn kein Politiker in Europa sprach in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts öfters von Frieden als er. Im Kopf hatte er hingegen längst Krieg. Wie auch der PLO-Terrorist Arafat, der zu den gutgläubigen westlichen Politikern auf englisch „peace“ sagte und zu seinen moslemischen Kampfgenossen auf arabisch „Djihad“.

Vorgegebenes Mainstream-Vokabular einhalten

Abgesehen von den angesprochenen Punkten ist der Beitrag von Nuhr sehenswert. So bemängelt er an der politischen Linken, dass sie sich beim Islam nicht an die Themen herantraue, die für sie normalerweise sehr wichtig seien, beispielsweise Akzeptanz der Homosexualität und Eintreten für Frauenrechte. Nuhr weist auch völlig zutreffend darauf hin, dass die Toleranz, die viele Moslems bei uns zeigten, in den Ländern, in denen sie in der Mehrheit seien, meist nicht vorzufinden sei. Hier der Ausschnitt seiner Sendung, in dem er sich mit dem Islam beschäftigt:

https://www.youtube.com/watch?v=KdbEuA91paE

Wenn der Wind sich in Deutschland zum Thema Islam weiter dreht, dürfte Nuhr wohl einer der ersten in der Kabarettszene werden, der von fundamentalen Gläubigen statt von „Islamisten“ spricht und in seiner Islamkritik einen Gang höher schaltet. Bis dahin geht es aber wohl in erster Linie darum, den Sendeplatz im öffentlich-rechtlichen Fernsehen zu erhalten, und dazu muss man eben das vorgegebene Mainstream-Vokabular weitestgehend einhalten. Hier die komplette Sendung „Nuhr dran glauben“ in der Mediathek der ARD.




Ourghi fordert Ungültigerklärung der Gewalt-Suren des Korans

Von Michael Stürzenberger | Islamwissenschaftler Dr. Abdel-Hakim Ourghi (Foto), der schon den Evangelischen Kirchentag mit seiner Feststellung „Ich habe das radikal Böse im Islam diagnostiziert“ kräftig durcheinanderwirbelte, hielt am 1. Juni einen denkwürdigen Vortrag an der Münchner Volkshochschule. Darin ließ er keinen Zweifel, dass die Ursache für Gewalt und Terror im Islam selber liege. Er forderte, dass die medinensischen Suren des Korans, in denen die Befehle für Töten und Köpfen aufgeführt sind, für ungültig erklärt werden. Zudem kündigte er für den 16. Juni die Gründung des „Verbandes der liberalen Muslime“ an, der damit als Organisation ein wichtiger Ansprechpartner für Politik, Medien, Kirchen und Gesellschaft werden könnte.

Dr. Ourghi, der an der Pädagogischen Hochschule Freiburg den Fachbereich „Islamische Theologie/Religionspädagogik“ leitet, stellte in seinem Vortrag fest, dass Jeder, der den Koran kritisiere, mit dem Tode rechnen müsse. Dies falle unter Apostasie, den Abfall vom Glauben, auf den im Islam die Todesstrafe stehe. Der Prophet Mohammed sei in seiner zweiten Phase in Medina ein Staatsmann gewesen, der Krieg gegen Christen und Juden geführt habe. In dieser Zeit seien die Schwertverse entstanden, wie beispielsweise Sure 9 Vers 29, in dem der Kampf gegen alle Ungläubigen gefordert werde.

Ourghi betrachte sich selber in erster Linie nicht als Moslem, sondern als Angehöriger dieses Staates. Er wolle in diesem Land in Frieden leben, auch in Zukunft, und daher müsse auch ein friedlicher Islam entwickelt werden. Islamische Dachverbände in Deutschland hingegen agierten im Auftrag ihrer Heimatländer und verhinderten die notwendigen Reformen. Ihre Aufgabe sei die Islamisierung, sowohl der Moslems als auch der Nicht-Moslems. Sie stellten jeden Islamkritiker unter „Islamophobie“-Verdacht. „Gottes Wort“ müsse ihrer Ansicht nach unverändert so angenommen werden, wie es ist.

Es sei nach Ourghis Meinung aber notwendig, mit dem Koran historisch-kritisch umzugehen. Es bestehe ein Unterschied zwischen den mekkanischen und den medinensischen Suren. In letzteren sei es darum gegangen, den Staat zu organisieren. Die Vorschriften zu Strafen und Familienrecht habe Mohammed als Staatsmann erlassen.

Im Sudan habe sich der Gelehrte Mahmud Muhammad Taha für eine Erneuerung des Islam eingesetzt. Auch er habe die Überzeugung vertreten, dass der Medina-Koran abgelehnt werden müsse. 1985 sei er dafür im Sudan wegen Abfalls vom Glauben gehängt worden.

Abschied vom medinensischen Koran

Der Islam befinde sich in einer Sinnkrise, so Ourghi. Jeden Tag versuchten Moslems im Namen ihrer Religion unschuldige Menschen zu töten. Sie würden in Moscheen beten und sich als bessere Moslems betrachten. Es sei verlogen zu behaupten, das hätte nichts mit dem Islam zu tun. Hier handele es sich um ein kollektives Verdrängen. Es sei jetzt aber sehr wichtig, sich vom medinensischen Koran zu verabschieden. Die Kampf- und Kriegspassagen des Korans müssten in ihrer historischen Situation verstanden werden. Terroristen betrachteten sie hingegen als zeitlos gültig. Sie beriefen sich auf die Abrogation, nach der die neueren medinensischen brutalen Verse die älteren mekkanischen friedlichen aufheben.

Import-Imame aus der Türkei oder Selfmade-Imame in arabischen Moscheen würden den medinensischen Koran propagieren, womit sie re-islamsisieren und des-integrieren würden. Die Orientierung erfolge nicht an den Zuständen in Deutschland, sondern an diejenigen in ihren Heimatländern. Viele Moslems würden am Wochenende ihre Kinder in Koranschulen schicken und danach seien diese Schüler oft nicht mehr wiederzuerkennen. Hier konkurrierten in Deutschland zwei Bildungssysteme: Der Koran gegen die deutsche Schulbildung. Moslems hätten auch große Angst davor, dass Frauen frei werden und sie dadurch ihre Macht verlören. Hier müsse unbedingt gegengesteuert werden. Dr. Ourghi zitierte als Motivation für sein Engagement Luther mit dessen Ausspruch:

„Hier stehe ich und kann nicht anders“

Entweder würden Moslems es schaffen, den Islam zu reformieren, oder sie stünden im Abseits. Sie müssten Abstand nehmen vom zweiten Teil Koran, der nicht mit westlichen Werten vereinbar sei. Nur ein reformierter, humanistischer Islam, der andere respektiere, könne zu Deutschland gehören, sagte Ourghi im Widerspruch zur Bundeskanzlerin Merkel und dem früheren Bundespräsidenten Wulff.

Gründung des Verbandes der „Liberalen Muslime“

Modern orientierte Moslems aus Deutschland, Österreich und der Schweiz hätten in der Vergangenheit versucht, die Dachverbände zu kritisieren. Dies sei im September 2016 in der „Freiburger Deklaration“ festgehalten worden. Am kommenden Freitag, dem 16. Juni, würden sie den den „Verband der liberalen Muslime“ gründen. Sie setzten sich auch dafür ein, dass in einer Berliner Gemeinde zum ersten Mal eine Frau Imamim werde und der Islam keine Missionierung vornehmen dürfe. Dr. Ourghi kündigte die in einem Münchner Verlag in Kürze erfolgende Veröffentlichung seines Buches „Die 40 Thesen des Islams“ an, in dem er seine Vorstellungen eines reformierten Islams darstelle. Moslems sollten lernen, dass Religion eine Privatsache sei und mit Politik nichts zu tun haben dürfe. Immer, wenn Religionen politisiert werden, komme es zu Kriegen.

Diskussion

Auf die Frage, was er von der „Ankara-Schule“ halte, die auch den Koran moderat zu interpretieren versuche, meinte Ourghi, diese werde vom Tyrannen Erdogan massiv unterdrückt. Der konservative Islam versuche, alles Andere zu unterbinden.

Den Islamkritiker Hamed Abdel-Samad, der sich selber als „Post-Moslem“ sehe, betrachte Ourghi als sehr aufgeklärt und er nehme ihn in Schutz vor den Anfeindungen. Es gebe ein Recht auf Aufklärung, was in islamischen Ländern, inklusive seines Heimatlandes Algerien, nicht zugelassen werde. Abdel-Samad würde allerdings auch provozieren, wenn er beispielsweise Mohammed mit Hitler und Lenin vergleiche. Dies seien traurige Vergleiche, aber man könne einiges von ihm lernen, da er die arabischen Originalquellen kenne und ein Experte sei. Zudem habe Abdel-Samad den Mut, den Finger in die Wunde zu legen.

Auf die Frage nach der möglichen Einmischung der Religion in die Politik meinte Dr. Ourghi, dass sie Privatsache bleiben müsse, was aber nicht bedeute, dass sie ihre sozialen Strukturen aufzulösen habe. Aber niemandem dürfe vorgeschrieben werden, wie er seinen Weg zu Gott finde. Jedes Individuum solle selber über sich und sein Schicksal entscheiden und es solle nicht diktiert werden, dass man Gelehrte nachzuahmen habe. Der Koran müsse von der Vorstellung, Gottes Wort zu sein, befreit werden, denn er sei vielmehr das Wort von Menschen.

Nachdem Dr. Ourghi mit diversen Aussagen den Kirchentag erfrischend durcheinandergewirbelt hatte, berichtete er auf meine Nachfrage von den dortigen Reaktionen. Er habe mit seinen Thesen versucht, die notwendige Reform des Islams auf die Bühne des Kirchentages zu heben. Aber der Vorsitzende des Zentralrats der Moslems in Deutschland, Ayman Mazyek, habe die Diskussion mit ihm rundweg verweigert. Es sei „unter seinem Niveau“, sich mit Dr. Ourghi zu unterhalten. Der Generalsekretär der Ditib, Bekir Alboga, wollte kein Statement zu den Aussagen Ourghis abgeben. Seltsam, denn Alboga ist bei der Ditib auch Beauftragter für den „interreligiösen Dialog“. Dessen Aufgabe wäre eigentlich das Kommunizieren.

Über seine These des „Radikal Bösen im Islam“ habe Ourghi auch bei der Konrad-Adenauer-Stiftung einen Artikel veröffentlicht. Die „Islamisten“ hätten eine Lust entwickelt, andere zu zerstören. Sie begehrten, über andere zu herrschen und dafür auch zu töten. Es sei ein geradezu „geiles Gefühl“, dafür auch in das Paradies zu kommen. Über Leben und Tod anderer entscheiden zu können, vermittle ein berauschendes Gefühl von Macht.

Es kam auch eine Frage zu der Gewalt im Christentum. Ourghi meinte, dass bei diesem Thema jede Relativierung schlecht sei. Es mache keinen Sinn, über die Gewalt von Christen im Mittelalter zu diskutieren, denn wir wollten uns jetzt von der Gewalt befreien und die werde derzeit eben im Namen des Islams verübt.

Zu den Hadithen bemerkte Dr. Ourghi, dass alle Aussagen, die dem mekkanischen Koran entsprechen, authentisch seien. Die anderen zeigten Mohammed als regelrechtes „Monster“. Die Aussagen der Sunna hätten sogar mehr Macht als die des Korans.

Den Scheich der Al-Azhar-Universität in Kairo, Ahmad Mohammad al-Tayyeb (Foto unten), einen der höchsten Autoritäten des sunnitischen Islams, der auch schon im Bundestagsgebäude über den Islam dreist täuschte, kritisierte Dr. Ourghi eindringlich. Jener vertrete die Überzeugung, dass Atheisten hingerichtet und die Kirchen von Kopten zerstört werden müssten. In Deutschland würde er und auch andere islamische Autoritäten etwas ganz anderes sagen, als was sie denken. Sie seien Lügner.

Zu Saudi-Arabien fand Dr. Ourghi auch klare Worte. Dieses Land würde im Jemen einen fürchterlichen Krieg führen, und es sei ein Fehler, dorthin Waffen zu verkaufen. Zum Thema Flüchtlinge meinte er, dass die Probleme vor Ort gelöst werden müssten.

Zu den Aussichten des Reformvorhabens äußerte sich Dr. Abdel-Hakim Ourghi nach der Veranstaltung im Video-Interview:

https://www.youtube.com/watch?v=hD5iexALlX4

Fazit: Dieser Vortrag von Dr. Abdel-Hakim Ourghi stellte eine Sternstunde für die Aufklärung über den Islam dar. Der neue Verband der „Liberalen Muslime“ eröffnet die große Chance, dass die bisher so verlogene öffentliche Diskussion um den Islam auf die dringend notwendige Darstellung der Fakten gelenkt wird und dadurch die Entschärfung des Islams endlich auf die politische Agenda kommt.




Koran-Tötungsbefehle müssen für ungültig erklärt werden

Von Michael Stürzenberger | Nachdem sich die islamischen Terror-Anschläge in Europa jetzt geradezu inflationär häufen, ist es höchste Zeit, der Ursache für die Radikalisierung von Moslems öffentlich auf den Grund zu gehen. Bisher wurde nur an den Symptomen herumgedoktert, indem man bereits fanatisierte Moslems zu überwachen versuchte. Da bis jetzt von etablierten Politikern die Erkenntnis hartnäckig verweigert wird, dass der Islam für den Terror verantwortlich ist, kann auch das Problem selbst nicht behoben werden. Ohne die Tötungsbefehle des Korans würde kein Moslem einen Terror-Anschlag auf sogenannte „Ungläubige“ verüben, bei dem er selber auch noch den eigenen Tod ganz bewusst in Kauf nimmt.

180 mal kommt im Koran das Wort „töten“ vor

Politiker, Journalisten und Kirchenfunktionäre sollten endlich den Mut finden, die Wahrheit öffentlich auszusprechen: Der Koran ist im völligen Gegensatz zur Geschichten erzählenden Bibel ein zeitlos gültiges Befehlsbuch, in dem an 27 Stellen klare Tötungsanweisungen stehen. 180 mal kommt im Koran das Wort „töten“ vor – kein einziges Mal davon in allgemeiner Verbotsform – und in 206 Passagen geht es um Gewaltanwendungen gegen „Ungläubige“. Dies alles sind nach islamischer Auffassung direkte Worte ihres Gottes Allah, an denen laut Koran kein Zweifel bestehen darf. Das macht den Islam so brandgefährlich.

Daher gibt es weltweit auch dutzende islamische Terrorbanden und zehntausende Moslems, die bereit sind, für ihre Ideologie zu töten und getötet zu werden. Schließlich wird ihnen dafür laut Sure 9 Vers 111 das Paradies versprochen, in dem ihnen gemäß Mohammeds Verheißung 72 Jungfrauen für ewige Freuden zur Verfügung stehen. Dies wird seit 1400 Jahren fest geglaubt und daher haben auch seit dem Jahr 632 n. Chr. todesverachtende Islam-Armeen 56 andere Länder überfallen und ihnen in einem der erfolgreichsten Kriegszüge der Menschheitsgeschichte ihre Ideologie aufgezwungen.

Politiker nehmen Islam aus der Verantwortung für Terror

Aber immer noch nehmen Politiker wie kürzlich auch der Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble den Islam aus der Verantwortung für den Terror. Diese öffentliche Verharmlosung ist nicht nur faktisch völlig falsch, sondern stellt auch eine brandgefährliche Vertuschung des Problems dar. Solche Politiker sind ein Sicherheitsrisiko für unser Land, was ich auch in meiner Rede am Pfingstmontag bei Pegida Dresden so formulierte:

https://www.youtube.com/watch?v=kqJdku6ojGE

Es ist höchste Zeit, dass die Tötungsbefehle des Korans von islamischen Autoritäten für unwirksam erklärt werden. Die Partei „Die Freiheit“ hat dies bereits im Jahr 2013 in ihrer Forderung auf eine Verzichtserklärung für alle verfassungsfeindlichen Bestandteile des Islams formuliert. Diese Forderung müsste das Innenministerium allen islamischen Verbänden, Organisationen, Moscheegemeinden und Koranschulen vorlegen. Wer sie nicht unterschreibt, ist anschließend wegen Verfassungsfeindlichkeit zu verbieten. Auf diese Weise könnte in Deutschland eine Entschärfung des Islams oder eben bei Nichterfüllung auch eine erfolgreiche De-Islamisierung erfolgen.

Forderungen kommen auch aus dem islamischen Umfeld

Mittlerweile kommen ähnliche Forderungen sogar aus dem islamischen Umfeld, sei es von „Post-Moslems“ wie Hamed Abdel-Samad oder auch vom Islamwissenschaftler Dr. Abdel-Hakim Ourghi von der Pädagogischen Hochschule Freiburg. Ourghi erklärte vergangene Woche bei einem Vortrag in der Münchner Volkshochschule (Foto unten), dass die medinensischen Gewaltverse aus dem Koran für ungültig erklärt werden müssten. Ein ausführlicher Bericht hierüber folgt in Kürze auf PI.

Gernot H. Tegetmeyer, Teamleiter von Pegida Mittelfranken und zweiter Vorsitzender des fränkischen Kultur- und Integrationsvereins, konkretisierte in seiner Dresdner Rede am Montag die Maßnahmen, die seiner Vorstellung nach jetzt im Einzelnen durchzusetzen sind: Unter anderem Überwachung aller Moscheen, Aufkündigung aller Staatsverträge mit islamischen Organisationen, Einreisestopp für Moslems und Verbot von moslemischen Rockergruppen, da sie die Speerspitze der Islamisierung seien:

https://www.youtube.com/watch?v=bQ2t482gXAg

Bei all diesen konsequenten Forderungen gilt es immer zu bedenken, dass sich die Islamkritik ausschließlich an die gefährlichen Bestandteile der Ideologie und nicht an die Menschen richtet. Es darf keine Pauschal-Verurteilung gegenüber dem einzelnen Moslem geben, da sich manche überhaupt nicht mit ihrer Religion beschäftigen. Völlig selbstverständlich ist auch, dass die patriotische Widerstandsbewegung absolut gewaltfrei agiert, zumal sie körperliche Aggressivität weder gegen Personen noch gegen Sachen nötig hat, da schließlich alle Argumente auf ihrer Seite stehen. Im Gegensatz zu Linksextremisten, nationalen Sozialisten und radikalen Moslems, die ihre totalitären Vorstellungen häufig mit Gewalt umzusetzen versuchen.

Zeit für eine De-Islamisierung Europas gekommen

Lutz Bachmann stellte am Montag fest, dass der Islam seinen Krieg gegen Europa verstärke, was ganz klar eine Ausführung der Tötungsbefehle des Korans sei. Daher sei jetzt die Zeit für eine De-Islamisierung Europas gekommen. Er sprach die Legitimation der Bezeichnung „Islamist“ ab, denn es seien vielmehr Moslems, die die Lehre des Islams exakt so befolgen, wie sie im Koran gelehrt werde:

https://www.youtube.com/watch?v=vQgkBibI5Sg

Siegfried Daebritz beschrieb diesen Krieg in Europa als von der Gegenseite mit einer unfassbaren Brutalität geführt, wie es jetzt auch in London zu sehen gewesen sei: Die Killer seien aus ihrem Fahrzeug ausgestiegen, mit dem sie zuvor Menschen überfahren hatten, um in aller Seelenruhe weiteren unschuldigen Opfern auf der Straße mit Messern die Kehlen durchzuschneiden. Die Bürger seien das Kanonenfutter einer Willkommens-Politik und der Unterwerfung unter eine Kriegs-Ideologie, die seit 1400 Jahren Leid und Schrecken über alle Teile der Welt bringe:

https://www.youtube.com/watch?v=2HffGPzrwIQ

Vier Musiker aus St. Petersburg bereiteten den Spaziergängern eine besondere Freude, indem sie vom Bürgersteig aus die Deutsche Nationalhymne und den Gefangenenchor aus Nabucco spielten. Bei Pegida Dresden funktioniert die deutsch-russische Freundschaft bestens:

https://www.youtube.com/watch?v=vO6Ht3qXqVI

Auf der erneut äußerst gelungenen Pegida-Veranstaltung gab es wieder einmal viele aussagekräftige Plakate zu sehen:

(Kamera: CRZ Israel und saxon 8027; Fotos: Günter H., Jutta Sahm und Michael Stürzenberger)




Presseschau: Methoden der Islamisierung

islamDem Islam fehlt der Gottesbeweis. Während in den beiden anderen monotheistischen Offenbarungsreligionen zahlreiche Menschen Gott  mit eigenen Augen sahen, haben die Moslems nichts weiter als die Privatoffenbarung eines einzigen Mannes, der zudem noch von tadeligem Charakter war. Der islamischen Legende zufolge soll Mohammed die erste Privatoffenbarung im Jahr 610 im Alter von 40 Jahren erhalten haben. Diese islamische Legende ist von der wissenschaftlichen Forschung bereits widerlegt worden, da das älteste bisher gefundene Koranfragment auf einen Zeitraum zwischen 433 und 599 datiert.

Damit ist bewiesen, dass der Koran vormohammedanischen Ursprungs ist. Seit der Auffindung dieses Koranfragments in Sanaa wird der Jemen von Saudi Arabien bombardiert, um eine weitere wissenschaftliche Enttarnung der islamischen Geschichtsklitterung zu verhindern.

Den verschiedenen  Islamen geht also die Düse. Man hat Angst, dass die islamische Überlieferung als Lüge enttarnt wird und so strebt man nach einem ultimativen Gottesbeweis: die Verbreitung des Islam über die ganze Welt und seinen Sieg über die anderen Religionen, so wie Vers 28 in Sure 48 es prophezeit.

In Afrika setzt der Islam auf Waffengewalt und Unterwerfung und fräst sich immer weiter von Nord nach Süd durch den Kontinent. In Europa muss man geschickter vorgehen und auf Unterwanderung mittels Einwanderung und Geburtendschihad setzen. Das braucht seine Zeit. Die Islamisierungs-Taktiken zur Täuschung der Ungläubigen sind:

• Fortsetzung des orientalischen Märchens, der Islam sei eine Religion
• Erfindung einer islamischen Reformation
• Taqiyya / bewußte Lüge zum Vorteil des Islam
• Egoistische Ausnutzung der staatlichen Neutralität

Hier einige Beispiele aus der aktuellen Presse:

Therapie des pathologischen Islam

Der türkische Staatsgründer Kemal Atatürk bescheinigte dem Islam bereits vor fast 100 Jahren, ein in Verwesung befindlicher Kadaver zu sein. Für den algerischen Islamprofessor Abdel-Hakim Ourghi, der an der Universität Freiburg lehrt, besteht jedoch noch die Möglichkeit der Reanimation. Seine Masche: Er simuliert per Deklaration eine Islam-Reform. Seine Islamisierungsmethode wird im Spiegel vorstellt:

Der Islam befindet sich in einer Sinnkrise, in einem pathologischen Zustand. Diese Sinnkrise ist hausgemacht und bedarf eines Therapieprozesses auf Basis der Aufklärung.

Ourghis Therapie, für die er Drohungen aus den eigenen Reihen und Lobhudeleien aus dem politisch-medialen Komplex erhält (sogar von Tichy`s Blog), sieht vor, dass der Islam in Deutschland ein Zeitalter der Aufklärung durchlaufen soll. Auffallend ist dabei, dass Ourghi seine Reformation (für die er noch nicht einmal eine Zahl von Anhängern nennen kann) vorwiegend als staatliche Aufgabe und innerdeutsche Angelegenheit betrachtet. Das geht am Kernproblem vorbei, denn der Islam wird in Islamabad, Teheran, Ankara und Riad gemacht. Ourghis Ziel ist und bleibt die Etablierung des Islam im Westen:

Wir leben in einem westlichen Kontext, also sollten wir versuchen, anhand der Vernunft die islamische Identität kritisch infrage zu stellen und uns damit im Rahmen einer Islamreform auseinanderzusetzen. Wir wollen die religiöse Identität von der historischen Verfremdung befreien. Der heutige Islam ist nicht mehr der des 7. Jahrhunderts.

Wer die religiöse Identität von der historischen Verfremdung befreien will, sollte sich zunächst einmal mit der Frage auseinandersetzen, wo Mohammed sich den Koran zusammengeklaut hat. Ourghi bietet nichts weiter an als eine pseudo-aufklärerische Herangehensweise. Der gescheiterte Islam soll mittels westlicher Instrumente aufgepeppt werden und eine frische Fassade erhalten. Das klingt für Politiker-Ohren verlockend, ist aber nichts als Augenwischerei. Eine in die Welt gesetzte Lüge bleibt eine Lüge und ein verwesender Kadaver steht nicht von den Toten auf.

Getürkte Koransuren bei Kirchenveranstaltungen

Die Türken bleiben ihrer alten Masche treu und türken Koran-Suren. Dazu berufen sie Dialüg-Veranstaltungen in den Kirchengemeinden williger deutscher Pfaffen ein. Dort werden dem Publikum (neben Halal-Häppchen) konsequent Lügen aufgetischt. Ein typisches Beispiel findet sich im Südkurier:

Der islamische Theologe und Islamwissenschaftler Fatih Sahan aus Köln, Landeskoordinator der DITIB (Türkisch-Islamische Union der Anstalt für Religion) Landesreligionsgemeinschaft Baden, sprach am Mittwoch im Rahmen der Interkulturellen Woche im evangelischen Gemeindehaus in Bad Säckingen über die verschiedenen Strömungen im Islam.

Der seit 2002 in Deutschland lebende islamische Theologe Fatih Sahan, der in Freiburg studierte, versuchte, den Zuhörern im voll besetzten Gemeindehaus umfassendes Wissen über den Islam zu vermitteln. So sei „der freie Wille eines der wesentlichen Bestandteile des Glaubens im Islam“, so der Theologe, „in der Religion gibt es keinen Zwang, niemand kann zum Übertritt in eine Religion gezwungen werden, sei es Islam, Christentum oder Judentum.“ Fatih Sahan unterstützte seinen Vortrag mittels verschiedener Koransuren.

Einen freien Willen soll es im Islam geben? Warum ist der Islam dann eine Geburtsreligion, für deren Ablegen die Todesstrafe vorgesehen ist? Und wie soll der freie Wille ausgeübt werden, wo doch Allah vorherbestimmt, ob man zu den Gläubigen oder Ungläubigen zählt?

Beim Zitieren der Koransuren hat man offenbar wieder den aufschlussreichen Teil weggelassen:

Koranvers 2:256: Es gibt keinen Zwang im Glauben. Besonnenheit ist nunmehr klar unterschieden von Verirrung. Wer also falsche Götter verleugnet, jedoch an Allah glaubt, der hält sich an der festesten Handhabe, bei der es kein Zerreißen gibt. Und Allah ist Allhörend und Allwissend.

Koranvers 2:257: Allah ist der Schutzherr derjenigen, die glauben. Er bringt sie aus den Finsternissen heraus ins Licht. Diejenigen aber, die ungläubig sind, deren Schutzherren sind die falschen Götter. Sie bringen sie aus dem Licht hinaus in die Finsternisse. Das sind Insassen des (Höllen)feuers. Ewig werden sie darin bleiben.

Wikipedia über die Pseudo-Glaubensfreiheit im Islam:

Die Glaubensfreiheit im Islam bedeutet nach islamischem Recht die Freiheit der Muslime, ihren Glauben auszuüben, und die Freiheit aller, den Islam anzunehmen. Muslime besitzen nicht das Recht, zu einer anderen Religion zu konvertieren. Das islamische Rechtssystem kennt für Muslime keine negative Religionsfreiheit und anerkennt auch nicht den Anspruch, keiner Religion anzugehören. Dafür beinhaltet die Glaubensfreiheit im Islam das Recht der Schriftbesitzer (ahl al-kitab), ihren Glauben innerhalb gewisser Grenzen und gegen Zahlung (der Dschizya) zu praktizieren.

Pseudo-Säkularität – der Exportschlager aus Österreich

In keinem anderen Artikel kommt dieser Tage derartig offen zum Ausdruck, dass der Islam eher ein juristisches System als eine Religion ist. Der Standard berichtet von einer Tagung in Bosnien, die von der österreichischen Botschaft organisiert wurde:

Der berühmteste bosnische Islamwissenschafter, Enes Karic, hat am Donnerstag in Sarajevo dazu aufgerufen, Modelle für einen Islam in säkularen Gesellschaften auszuarbeiten.

Der berühmteste bosnische Islamwissenschaftler hat Blut geleckt, weil der Islam damit in vielen Bereichen einen Fuß in die Tür bekommt:

„Aber genau dieser Kontext eröffnet der Religion auch die Möglichkeit religiöser zu sein und viele Aktivitäten im Bereich der Gesundheit, der Medien, der Schulen und Universitäten zu entwickeln.“

Den Gläubigen muss diese neue Sichtweise anhand ägyptischer Referenzen erst einmal schmackhaft gemacht werden:

So habe der ägyptische Rechtsgelehrte Muhammad ‚Abduh (1849–1905) den Islam als Glaube und nicht für ein politisches System empfohlen und darauf verwiesen, dass der Koran das Wort „Staat“ nicht einmal enthält. ‚Abduh besuchte dreimal das britische Parlament. Ein anderer ägyptischer Rechtsgelehrter, ‚Ali ‚Abd ar-Raziq (1887–1966), stand ebenfalls auf dem Standpunkt, dass der Islam eine Religion und kein Regierungssystem sei. Gott würde Individuen und nicht Staaten zur Verantwortung ziehen, so sein Argument.

Der ägyptische Autor Fahmi Huwaidi sehe heute Christen etwa nicht als „dhimmis“ – also schützenswerte Minderheit –, sondern als Bürger.

Das ist ja ganz was Tolles! So kommen wir doch gerne ins Gespräch. Natürlich muss für die Moslems etwas dabei herausspringen:

Die muslimischen Gemeinschaften in Europa müssten sich bewusst sein, dass das Konzept des Säkularismus nicht Atheismus beinhaltet. „Pluralistische Gesellschaften bedeuten nicht gottlose Gesellschaften“, so Karic. Glauben und Religion seien in diesen Gesellschaften nicht unter Beobachtung und sie seien nicht an den Rand gedrängt. „Zu glauben oder nicht zu glauben ist in dem System kein Vorteil und kein Nachteil, wenn es darum geht, Zugang zu Machtpositionen zu bekommen.“

Es geht darum, dem Westen den Islam als Religion zu verkaufen, um unter dem Schutzmantel der Religionsfreiheit weiter sein Unwesen treiben zu können:

„Der Islam hat in pluralistischen Gesellschaften eine Chance. Er wird hier religiöser, weil er stärker als Glaubens- und Moralsystem interpretiert wird.“

Gibt man sich säkular, kann man gleich viel besser seine islamischen Moralvorstellungen durchsetzen:

Die religiösen Gemeinschaften könnten viele Teile des Systems kritisieren, etwa das Trinken von Alkohol, die Abtreibung, die Drogen und Scheidungen.

Ein weiterer bosnisch-islamischer Rechtsexperte zieht eine verstaubte marokkanische Fatwa heran. Denn immerzu müssen sich die islamischen Vorturner rechtlich absichern:

Karcic erwähnte etwa eine Fatwa eines marokkanischen Mufti für einen spanischen Muslim nach der Reconquista. Dieser habe dem Muslim einfach geraten, sein „eigener Mufti“ zu sein. Karcic meint es würde nichts dagegen sprechen, wenn heute nach britischem Beispiel, ein Islamischer Rat sich um geringfügige Angelegenheiten – wie etwa Scheidungen nach Islamischem Recht – kümmern würde.

Karcic führte aus, dass es weit mehr Literatur über Islamisches Recht als über Islamische Theologie gäbe, was den Wiener Islamwissenschaftler Khalid El Abdaoui dazu veranlasste, zu argumentieren, dass man heute eine „Balance zwischen der Theologie und der Rechtsprechung“ brauche. „Der Islam braucht mehr theologischen Anspruch“, meinte er.

Den Europäern soll weiterhin suggeriert werden, beim Islam handele es sich um eine Religion. Derweil schwillt der Islam in Europa weiter an:

El Abdaoui wies auch darauf hin, dass im Jahr 2030 in zehn EU-Staaten der Anteil der Muslime über zehn Prozent betragen werde.

Wenn Merkel so weiter macht, gelingt das wesentlich früher.

Auch der Vielvölkerstaat Bosnien-Herzegowina wird fleißig islamisiert:

In Bosnien-Herzegowina gibt es noch keinen Vertrag zwischen dem Staat und der Islamischen Glaubensgemeinschaft.

Die Islamische Glaubensgemeinschaft fordert, dass gläubige Muslime das Recht bekommen sollen, während der Pilgerfahrt nach Mekka, dem Hadsch, Urlaub nehmen zu können, am Freitag zu Mittag eine Stunde zum obligatorischen Freitagsgebet gehen zu können, während des Fastenbrechens eine Pause nehmen zu können, auf dem Arbeitsplatz eine Gebetsmöglichkeit zur Verfügung zu bekommen und am Arbeitsplatz und an den Schulen nach den islamischen Speisevorschriften (Halal) essen zu können. Das Ministerium wies die Forderungen bislang zurück.

Die Frage, inwiefern Arbeitgeber auf Muslime eingehen sollen, beschäftigt sämtliche Gesellschaften auf dem Balkan. Die Forderungen von Muslimen nach Gebetszeiten und Gebetsmöglichkeiten werden auch in säkulareren Gesellschaft als der bosnischen, etwa im Kosovo oder in Albanien, stärker und bereiten vielen Menschen Sorgen. Insbesondere in Bosnien-Herzegowina fürchten säkulare Bürger den Einfluss der Religiösen. In Arbeitsumfeldern, wo die größte bosniakische Partei, die SDA, viel Einfluss hat, wurden Muslimen schon sehr viele Rechte zugestanden. Säkulare Bosnier fühlen sich aber dadurch gestört, wenn etwa öffentliche Einrichtungen, wie Ämter oder Spitäler, den Religiösen und ihren Bedürfnissen so viel Platz einräumen.

Ein weiteres heißes Thema ist in Bosnien-Herzegowina sind geschlechtsspezifische Kleidungsformen in einem religiösen Kontext. Vor einigen Monaten urteilte der bosnische Justizrat, dass in der Justiz tätige Menschen keine religiösen Symbole tragen dürften – damit wurde auch das Tragen des Islamischen Kopftuchs, also des Hiqab für Muslima untersagt. Eine Fatwa der Muftis in Bosnien-Herzegowina beurteilte danach jedoch das Tragen des Hiqabs als verpflichtende religiöse Praxis für Muslima.

Der angebliche säkulare, moderne und demokratiekompatible Islam beansprucht also wieder einmal Sonderrechte. Dafür ist man dann bereit, ein kleines bisschen Pseudo-Engagement zu zeigen:

Die Frage der Zulassung von Islamischen Ausrichtungen wird zeitgleich mit der Debatte um die Para-Dschemats geführt. Das sind Islamische Gemeinschaften, die außerhalb der etablierten Islamischen Glaubensgemeinschaft stehen und oft extremistisch sind und einen Islam leben wollen, wie er im 7. Jahrhundert auf der arabischen Halbinsel existiert hat. Die Islamische Glaubensgemeinschaft versuchte in den vergangenen Monaten die 64 zu integrieren. Dies bedeutet auch, dass sie jetzt von etablierten Imamen betreut werden. Die Islamische Glaubensgemeinschaft verweist darauf, dass es aber ab nun, Aufgabe des Staates wäre, die Extremisten in den Griff zu bekommen.

Pseudo-Diskurs der Islamvertreter mit dem deutschen Staat

So ähnlich wie in Bosnien muss man sich wohl die Vorgehensweise der Moslems auf der „Deutschen Islamkonferenz“ vorstellen. Dazu der gemäßigte Palästinenser Ahmad Mansour in der Zeit:

Die Entwicklung der letzten drei Jahren gefällt mir nicht. Alle muslimischen Einzelpersonen sind ausgeladen worden. Geblieben sind fast nur reaktionäre, konservative Verbände, die über ihre Themen reden und andere nicht zulassen. Salafismus, die Radikalisierung von Jugendlichen, Frauenrechte – alles, was problembelastet ist, wird vermieden. Wer beispielsweise die in muslimischen Familien verbreitete Angstpädagogik kritisiert oder dass den Texten blind gefolgt wird, ohne sie in ihren historischen und lokalen Kontext zu stellen, wird als islamophob diffamiert und mundtot gemacht. Als ich noch dabei war, haben wir zum Beispiel darüber diskutiert, ob man den Begriff Islamismus überhaupt verwenden darf, statt etwas dagegen zu tun.

Markus Kerber hat für Schäuble die ersten Islamkonferenzen dirigiert. Er rät im Tagesspiegel dazu, das hinter dem Rücken der Deutschen stattfindende Gemauschel weiter fortzusetzen:

Völlig unbemerkt von der deutschen Mehrheit werden die deutschen Muslime seither wahr- und ernst genommen, die Politik setzt sich mit ihnen auseinander. Und sie haben das sehr wohl bemerkt. Ich halte das immer noch für einen der Gründe, warum es in Deutschland keinen großen Anschlag von „homegrown“ Attentätern gab. Es sollte aber noch mehr von „unseren Muslimen“ gesprochen werden. Die Kanzlerin hat es schon zweimal gemacht, einmal davon im Gespräch mit Erdogan. Das war gut.

Läuft gut für den Islam. Man will die Pseudo-Religion jetzt in Deutschland sogar von Staats wegen in die Wohlfahrtspflege einbinden. Man wird auch weiterhin alles tun, damit der Islam nicht ausrastet. Das nennt man dann „Reformation“ oder „Islamkonferenz“ oder „Staatsvertrag“ oder schlicht und ergreifend „Der Islam gehört zu Deutschland“.




Warum der Islamunterricht nicht funktioniert

islamunterrichtSeit Jahren schon wird islamischer Religionsunterricht an deutschen Schulen als Allheilmittel gegen die steigende Radikalisierung der islamischen Bevölkerungsschicht empfohlen. Als die CDU-Politikerin Annette Schavan 1999 mit der Idee auf den Markt kam, ging es vor allem darum, die Wurzeln der Moslems in ihre Heimatländer zu kappen und sie hier besser zu integrieren. Ein netter Versuch, der bekanntermaßen fehlgeschlagen ist. Jetzt ist es die zunehmende Wahhabitisierung, die unsere Politiker quer durch alle Parteien zu Verfechtern eines deutschen Schul-Islams werden lässt. Die Angelegenheit wird kaum mehr hinterfragt.

Nach wie vor existiert aber parallel zu den offiziellen Plänen ein Hinterzimmer-Koranunterricht in den Moscheen, der von den Kindern ab fünf Jahren besucht wird. In der FAZ beschreibt Abdel-Hakim Ourghi diesen Islamunterricht als patriarchalische Unterwerfungsindoktrination.

Der islamische Religionspädagoge aus Freiburg hat folgende Defizite entdeckt:

• der Koran-Lehrstoff darf nicht hinterfragt werden
• widerspruchslose Akzeptanz wird gefordert
• Lehrer treten als als Verkünder der absoluten Wahrheit auf
• keine Unterscheidung zwischen Wissen und Glauben
• die Vorschriften der jeweiligen islamischen Rechtsschule sind ungefragt zu akzeptieren
• fehlendes pädagogisches und didaktisches Fachwissen
• Vermittlung der Inhalte ausschließlich durch passives Zuhören und Auswendiglernen
• Vermittlung durch Import-Imame, die kein Deutsch sprechen
• Unterrichtssprache Arabisch oder Türkisch
• der Unterricht erfolgt streng geschlechtsgetrennt

Ourghi zu den Auswirkungen solcher Koranschulen:

Die unterschiedlichen Erziehungsmodelle – Schule und Koranschule – führen zur Spaltung zwischen einer modernen und einer konservativ-religiösen Identität.

Die Unterwerfung der Kinder wird durch eine Kultur des Schweigens stabilisiert. Die Kinder gelten als irritable Geschöpfe, die durch religiöse Erziehung vor dem schädlichen Einfluss westlicher Werte zu schützen sind. So führt der Koranunterricht geradewegs zu ihrer Ausgrenzung.

Die Import-Imame, die ihren Heimatländern unterstellt sind, nehmen auch im politischen Sinn Einfluss auf die Erziehung der Kinder. Ein Ziel ist unter anderem die stärkere Bindung an die Herkunftsländer. Die Kinder sollen ihre kulturelle Identität bewahren, worunter man meist versteht, dass sie vor einer Verwestlichung geschützt werden sollen. Schlimmstenfalls ebnet das den Weg in Parallelgesellschaften.

Im Islamunterricht an deutschen Schulen sieht der vom deutschen Staat bezahlte islamische Religionspädagoge den einzigen Ausweg:

Gewiss wird der schulische Religionsunterricht das Gesicht des Islams im Westen und die hiesige religiöse Landschaft verändern. Es geht nicht nur darum, einen europäischen Islam zu etablieren, sondern auch um ein neues Modell für die friedliche Koexistenz der monotheistischen Religionen. Der islamische Religionsunterricht kann den Islam in Europa an eine säkulare Gesellschaft heranführen, in der moderne Werte wie Menschenrechte, Meinungsfreiheit, Pluralismus und Demokratie unantastbar sind.

Dabei hat er allerdings – wie all unsere Politiker – die rechtliche Lage nicht bedacht. An staatlichen Schulen können Eltern ihre Kinder jederzeit vom Religionsunterricht abmelden. Nur konfessionelle Schulen können auf einer Teilnahme am Religionsunterricht bestehen und Schüler andernfalls ausschulen. Ab einem Alter von 14 Jahren können die Schüler sich selbst vom Religionsunterricht abmelden. Was allerdings noch fehlt, ist die Möglichkeit, sich von der Religion Islam insgesamt amtlich abzumelden.

Es bestehen bereits Staatsverträge mit Islamverbänden, ohne dass der deutsche Staat überhaupt die negative Religionsfreiheit vom Islam garantiert. Weil der Islam als Geburtsreligion angelegt ist, werden pauschal ständig sämtliche Personen islamischer Abstammung automatisch und ungefragt zum Islam gezählt. Dies führt unter anderem dazu, dass die für den Islamunterricht zugrunde gelegten Schülerzahlen zu hoch sind und Schüler mit Islamunterricht „beglückt“ werden sollen, deren Familien längst das Interesse am Islam verloren haben. Nur austreten können sie halt nicht. Ein Unding für ein Land, in dem immer wieder betont wird, wie wichtig Religionsfreiheit sei.

Türkischen und arabischen Familien, denen der im Reagenzglas gezüchtete Deutschland-Islam nicht passt, können sich diesem allerdings jederzeit entziehen und ihre Kinder in die klassischen Koranschulen schicken.

Will man die Kinder aus dem türkisch-arabischen Koranunterricht befreien, muss man zwei Dinge tun:

1. Ausländische Staatsmoscheen auf deutschem Boden gemäß Artikel 137 (1) WRV verbieten („Es besteht keine Staatskirche“ – folglich darf auch keine ausländische Staatsmoschee bestehen.)

2. Endlich den Jugendschutz aktivieren und Auflagen zur religiösen Unterweisung von Kindern und Jugendlichen erlassen.

Möglichkeit 1 wurde in Österreich umgesetzt und wird in Deutschland diskutiert. Möglichkeit 2 sollte in etwa so aussehen:

Alle religiösen und weltanschaulichen Vereinigungen gemäß Artikel 140 GG, die in der Kinder- und Jugendarbeit tätig sein wollen, wird folgendes zur Auflage gemacht:

• Für die Kinder- und Jugendarbeit sowie die Erteilung religiösen und weltanschaulichen Unterrichts ist eine Genehmigung erforderlich.
• Die Genehmigung wird unter den nachfolgenden Auflagen erteilt und kann von der zuständigen Behörde bei Missachtung der Auflagen entzogen werden.
• Die Kinder- und Jugendarbeit der Glaubens- und Weltanschauungsgemeinschaften und –vereinigungen hat grundsätzlich in deutscher Sprache zu erfolgen. Eine Trennung der Kinder und Jugendlichen nach Geschlechtern ist nicht zulässig.
• Die den Kindern und Jugendlich vermittelten Glaubensinhalte sind der Behörde in schriftlicher Form zur Prüfung vorzulegen. Die vermittelte Lehre hat gemäß Artikel 5 (3) GG verfassungstreu zu sein.
• Das für die Kinder- und Jugendarbeit eingesetzte Material hat darüber hinaus frei von strafrechtlich relevanten und jugendgefährdenden Inhalten zu sein. Insbesondere darf es keine volksverhetzenden und diskriminierenden Texte und Darstellungen enthalten oder zu Gewalt aufrufen oder diese legitimieren. Dies gilt auch für den Fall, dass die Kommunikation ausschließlich mündlich oder in Bildform erfolgt.
• Die an der Kinder- und Jugendarbeit beteiligten Personen haben eine pädagogische Qualifikation nachzuweisen, die im Inland erworben sein muss. Sie dürfen weder polizeilich, noch verfassungsschutzrechtlich bisher in Erscheinung getreten sein.
• Die zuständige Behörde ist ermächtigt, die Auflagen jederzeit unangemeldet zu prüfen.

Mit Hilfe von Jugendschutzauflagen ließen sich auch Auftritte von Predigern wie Pierre Vogel in den Griff kriegen. Der Zugang zu solchen Predigerveranstaltungen sollte aus Jugendschutzgründen mit Altersauflagen belegt werden.