1

Guten Morgen, Hamburg: AfD-Kruse endlich weg – freiwillig!

Von PETER BARTELS | Den Seinen gibt’s der Herr im Schlaf … Jörn Kruse (70), der größte AfD-Bremsklotz des Nordens, ist zurückgetreten. Natürlich nicht einfach so: Unter Absingen „schmutziger“ Lieder. Aber er ist weg. Hoffentlich endgültig. Heutzutage weiß man ja nie. Siehe Drehhofer …

Die AfD-Hamburg holte mit dem „Spitzenkandidaten“ Jörn Kruse bei der letzten Bürgerschaftswahl in Hamburg „sensationelle“ 6,1 Prozent. Seither gähnt sich die AfD mit acht (8) Abgeordneten durch das ehrwürdige Hamburger Rathaus. Und greint sich immer wieder mit Sticheleien und Wadenbeißereien gegen die eigene Partei in genüssliche „Schlagzeilchen“ der politischen Gegner. Mal passen Kruse die Sachsen, mal die ganze AfD-Richtung nicht: Alles viel zu rechts. Maxime: Wasch mir den Pelz, aber mach mich nicht nass …

Prof. Dr. rer. pol. Jörn Kruse (70) war in seinem früheren Leben Gast-Professor am California Institute of Technology, Pasadena/California. Dann vier Jahre Professor für Wirtschaft und Soziales an der Helmut Schmidt-Uni, Hamburg. Ach so, für die EU (!!) war er auch noch im „Lenkungsausschuss“ Mobilfunk; Millionen Smartphoner und Laptoper leiden noch heute unter lahmen Netzen und Funklöchern, wie Autofahrer unter den Schlaglöchern. Und dann, gleich nach der Pensionierung nach diesem „erfüllten Leben“, gründete der Herr Professor mit anderen vor fünf Jahren die AfD-Hamburg. Und das AfD-Schicksal nahm seinen Lauf …

Während allerorten Merkels „Gäste“-Invasion die Wähler zu Millionen (sechs offiziell, inzwischen zehn inoffiziell) hilfesuchend zur AfD trieben, krümelte die Kruse-AfD in Hamburg vor sich hin. Freute sich, in 14 Wahlkreisen „auf Anhieb“ über 5 Prozent erreicht zu haben, in fünf Wahlkreisen sogar „viertstärkste“ (!!) Partei geworden zu sein. Nochmal: Viertstärkste!! Nach „ferner liefen“ kam zwar nur noch plattes, grünes Land. Aber eben „alles sutsche“; im Norden fuhr die Straßenbahn nachts schon immer schneller als auf Schienen …

Während in immer mehr Hamburger Stadtteilen „bürgerliche“ Bürger in verzweifelten „Zusammenrottungen“ gegen die von Sozis und GRÜNEN begeistert gewünschte und gefeierte Invasion der Merkel-Horden aufmuckten …

Während immer mehr „Einzelfälle“ sogar die sterbende linke BILD-Zeitung aufschreckte, weil die Gäste nach der Gruppen-„Vergewoltätigung“ das 14-jährige Opfer einfach in den Frost entsorgten …

Oder am helllichten Tag im Kaufhauseingang in der City „beglückten“ … Oder dem Kind in der Kinderkarre an der Millionärs-Meile Jungfernstieg die Kehle durchschnitten …

Oder mal eben ein paar Tausend schwarz-rot-grüne Sozialhilfeempfänger von SPD-Stegners Antifa und Schwarzem Block der Roten Flora beim Weltgipfel ein flammendes Fanal für die Welt entfesselten …

Während die Menschen in Hamburg unter der Last der arabischen, afrikanischen Stützekassierer und Drogendealer ächzte, machte der Herr AfD-Professor im Senat energisch „Du, Du, Du, Senat“. Nein, er stellte sich nicht bei den tapferen Montagsdemos der Elite-Intellektuellen, wie Ex-SPIEGEL-Kulturchef Matthias Matussek, in eisiger Kälte am Dammtorbahnhof auf die Bierkiste und skandierte „Merkel muß weg!“. Iwo, sowas macht ein EU-Professor doch nicht. Der schimpft lieber, in wohlgesetzten Worten. Tacheles? Nur, wenn’s gegen die eigene Partei, die AfD, geht. Dann sogar Keule. Sogar im Fernsehen. Sogar in der linken BILD. Dieser vermaledeite „Rechtsruck“ aber auch. Weil alles von Links aus eh rechts ist?? Wie denn, wo denn, was denn?? Keine Petitessen, bitte! Ich bin der Professor Kruse. Und als solcher sage ich:

„Die zunehmende Zusammenarbeit von Teilen der AfD, insbesondere in den ostdeutschen Bundesländern, mit Rechten und Rechtsradikalen ist für mich vollständig untolerierbar … Irgendwann ist auch der längste Geduldsfaden zu Ende.“ Uuund: „Es ist vor allem die Quasi-Nichtreaktion der Bundesspitze, die bei mir das Fass zum Überlaufen gebracht hat.“

Uff, der Herr Professor haben gesprochen!! Wie vor ihm viele im Wolkenkuckucksheim, hatte auch Jörn Ouijote, der Ritter von der traurigen AfD-Gestalt, nicht begriffen, dass sich „unten“, zu Füßen seines Elfenbeinernem Turms, längst nicht mehr „Pack“, sondern Volk versammelte. Vor allem in Sachsen, im ganzen Osten. Aber endlich auch im vom Fußball verfetteten, von jahrzehntelanger Gehirnwäsche eingelullten Westen …

Doch woher sollte Jörn, der Windmühlen-Wichtel, auch was von der wirklichen Wirklichkeit in Deutschland „wissen“? Bezieht er selbige doch ausschließlich von Merkels Meute in Presse und Glotze. Und was die Tagesschau sagt, „stimmt“, man sieht doch die Bilder. Und die lügen nicht … Wem soll man denn sonst noch trauen, wenn nicht dem verkniffenden Gniffke, der so aussieht, wie er heißt? Oder dem SPIEGEL, dem Sturmgeschütz der Antifa? Oder der täglichen taz-Extra-Ausgabe FAZ? Irgendwann m u s s doch mal Schluß sein mit der ewigen, rechtsradikalen AfD-Besserwisserei …

Kruse stammt aus Eutin im hohen Norden. Da kommen eigentlich die kühlen Klaren her – klarer Korn, klarer Blick. Und Matthias Claudius: „Der Mond ist aufgegangen“. Mit diesem Lied für die Ewigkeit hat er in der Beliebtheit bei den Deutschen bis heute sogar Goethe und Schiller getoppt. In diesem „Abendlied“ wünscht Claudius eben diesen Deutschen „Eine stille Kammer/Wo ihr das Tages Jammer/Verschlafen und vergessen sollt …“

Gute Nacht, Professor Kruse! Guten Morgen, Hamburg!

PS: Die AfD Hamburg wurde nicht nur von Laptop-Lazarus Prof. Kruse im Leichentuch versteckt. Sie wurde auch von glänzenden Gesellschaftswissenschaftlern wie Dr. Bernd Baumann (60) ins Licht gerückt: Baumann ist Parlamentarischer Geschäftsführer der AfD im Reichstag. Und für Kruses „Todfeind“, Björn Höcke, ist er auch noch. Kruse weiß nicht, was längst alle wissen: Mit dem AfD-Mann aus dem Osten geht auch im Westen Deutschlands die Sonne wieder auf.

PPS: Da Matthias Claudius, hier Friedel Hensch & die Cyprys: Jörn Kruse kam vom „stillen Mond“ in Eutin nach Hamburg, Bernd Baumann vom „schönen Mond von Wanne-Eickel“. Der eine ging unter, der andere geht auf …


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Hamburg: Abgeordneter Flocken verteidigt „Merkel muss weg“-Demo

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Ludwig Flocken ist ein Abgeordneter der Hamburger Bürgerschaft, der sein Herz am rechten Fleck trägt und kein Blatt vor den Mund nimmt, wenn er vor den Gefahren des Islams und der völlig unverantwortlichen „Flüchtlings“-Politik der Altparteien warnt. Der Facharzt für Orthopädie ist seiner Zeit voraus, so dass seine knallharten Beschreibungen dieser faschistischen Ideologie im Gewand einer „Religion“ in dem politisch überkorrekten Hamburger Abgeordnetenhaus regelmäßig laute Empörung, Ordnungsrufe und auch Sitzungsausschlüsse auslösen.

Der Hamburger AfD unter ihrem Landesvorsitzenden Jörn Kruse ist er mit seiner Wortwahl zu radikal, weswegen Flocken einem Fraktionsrauswurf zuvorkam und im Februar 2016 austrat. Ein Ausschlussverfahren gegen ihn wegen parteischädigem Verhaltens wurde vom Bundesschiedsgericht der AfD bestätigt, da sich seine Islamkritik nicht mit dem Parteiprogramm decke und er AfD-Mitglieder verbal angegriffen habe. Flocken wehrt sich gegen diesen Ausschluss, so dass es am 11. Januar nächsten Jahres zu einer öffentlichen Verhandlung vor dem Landgericht in Berlin kommen wird. Bis dahin gilt er als parteifrei.

Wie Kruse tickt, sah man am 9. September in der ZDF-Sendung „Berlin Direkt“, in der er Alexander Gauland wegen seiner Aussage zur friedlichen Revolution gegenüber den medialen Inquisitoren von „DDR 2“ allen Ernstes als „Spinner“ beleidigte. Björn Höcke sei seiner Meinung nach ein „größenwahnsinniger Kleingeist“. Ähnliche Ansichten vertrat in dieser Sendung der parlamentarische Geschäftsführer der Berliner AfD-Fraktion Frank-Christian Hansel, der Höcke als „teutonisch“ mit einer „Alles oder nichts“-Mentalität beschrieb.

Kruse sieht seinen eigenen Parteiaustritt wegen der Chemnitzer Demo von AfD und Pegida als möglich an. Vielleicht sollte er besser zurück zu Lucke in dessen völlig unbedeutende, aber sehr korrekte „LKR“-Partei gehen, denn dort dürfte er besser aufgehoben sein. In der bemerkenswerten „Kampf gegen Rechts“- Reportage vom zweiten Zwangsgebührensender, die vom medialen Scharfrichter „gegen Rechts“ Thomas Walde moderiert wurde, ist auch eine Video-Stellungnahme von Lutz Bachmann zu sehen, in der er auf einige der Distanzierer der West-AfD eingeht .

Während sich die Zustände auf den Straßen im Zuge der massenhaften Invasion von fundamental eingestellten Mohammedanern rasant verschlimmern, muss sich die AfD fragen, ob sie sich noch den Luxus erlauben kann, sich von denjenigen zu distanzieren, die seit Jahren die Wahrheit unverblümt gegen die Betonmauer der politisch korrekten Realitätsverweigerer aussprechen.

Pegida Dresden beispielsweise hat mit „rechtsradikal“ rein gar nichts zu tun. Das AfD-Bundesvorstandsmitglied Pazderski bringt auch als einziges Argument für die von ihm gewünschte Abgrenzung die Vorstrafen von Lutz Bachmann an, die aber schon 20 Jahre her sind. Politisch kann man dem Pegida-Initiator keinerlei Radikalität vorwerfen, und das sollte letztlich das entscheidende Kriterium sein.

Zurück zu Ludwig Flocken. In dem steifen, überkorrekten und ängstlichen hanseatischen AfD-Biotop ist er mit seiner scharfen Beschreibung des Islams so etwas wie ein „enfant terrible“. In seiner Rede vom 5. September in der Hamburger Bürgerschaft sagte er, dass die meisten der im Zuge der „Flüchtlings“-Welle in unser Land eingedrungenen Menschen an ein Phantasiewesen glaubten, das Eroberung und Mord befehle. Was dann folge, sei vorhersehbar: Invasoren verdrängten Einheimische aus öffentlichen Räumen, sie würden brandschatzen, rauben, vergewaltigen und morden.

Die Präsidentin der Hamburger Bürgerschaft, Carola Veit (Foto oben), begann daraufhin das, was sie am besten kann: Empört ihr Glöckchen bimmeln und mit Wortentzug drohen. Dies wurde von den bornierten Links-Ideologen im Hamburger Abgeordnetenhaus mit frenetischem Klatschen sekundiert, das fast eine Minute andauerte.

Flocken verteidigte hingegen die Sachsen, die gegen die Verharmlosung von Mord und die Kuscheljustiz für Mörder rebellieren würden. In Trauer mische sich Wut, was eine normale Folge dieser faschistischen Invasion sei. Als Flocken die „Zusammenrottungs“-Rhetorik der in der DDR sozialisierten Bundeskanzlerin und die Falschmeldungen von vermeintlichen „Hetzjagden“ anprangerte, begannen viele Abgeordnete, den Plenarsaal zu verlassen.

Zum Zeitpunkt der Rede Flockens waren die Bestätigungen über die tatsächlich nicht stattgefundenen Hetzjagden von Verfassungsschutzpräsident Maaßen, dem sächsischen Ministerpräsidenten Kretschmer, dem Präsidenten der Polizeigewerkschaft Wendt und dem Chemnitzer Generalstaatsanwalt noch nicht bekannt, was Flocken als mutigen Bahnbrecher und Vorkämpfer für die Wahrheit kennzeichnet.

Als dieser kompromisslose Verteidiger von Freiheit, Sicherheit und Demokratie Verständnis dafür zeigte, dass sich die Chemnitzer nicht von ihrer SPD-Oberbürgermeisterin beschimpfen lassen wollten, die selber im Straßenverkehr den Tod eines behinderten Menschen zu verantworten habe, bimmelte die Gralshüterin der staatlich organisierten Heuchelei – ebenfalls von der SPD – ein zweites Mal und kündigte den Wortentzug an.

Die Fieberkurve der Spezialdemokraten stieg weiter, als der Don Quijote von der Elbe den Bundespräsidenten Steinmeier (SPD) anprangerte, der Jubeltruppen zu einem Gratiskonzert gerufen habe, bei dem eine Musikgruppe in ihren Texten Deutschland massiv beleidige und zu abartiger Gewalt aufrufe. Einige Mitglieder dieser präsidial favorisierten Band hätten selbst Straftaten begangen, was der Verfassungsschutz Mecklenburg-Vorpommern bestätigt habe.

Als Flocken dann die „Merkel muss weg“-Demo in Hamburg damit begründete, dass die Kanzlerin eine faschistische Invasion nach Deutschland losgetreten habe, bimmelte SPD-Veit ein drittes Mal und entzog ihm das Wort.

Hier das Video seiner überaus mutigen Rede, die einmal mehr ein Beleg dafür ist, wie der Überbringer der schlechten Botschaft von gnadenlosen Heuchlern bestraft wird, die sich der immer bedrohlicher werdenden Realität in Deutschland auf Teufel komm raus nicht stellen wollen:

Ludwig Flocken wurde im Anschluss von verschiedenen Abgeordneten im Parlament beleidigt. Es sollen Bezeichnungen wie „Idiot“ und „Wirrkopf“ gefallen sein. Laut § 45 der Satzung der Bürgerschaft hat ein Abgeordneter, der persönlich angegriffen wird, das Recht, vom Rednerpult aus dazu Stellung zu nehmen, sofern er dies noch während der Debatte beim Präsidium beantragt.

Dies hat er letzte Woche zum ersten Mal getan, was ein flammendes Bekenntnis seiner Überzeugung wurde. Flocken stellte auch fest, dass er Bezeichnungen verwende, die er faktisch begründen könne und die auch andere Islamkritiker vor Gericht als von der Meinungsfreiheit gedeckt bestätigt bekommen hätten. Als Beispiel nannte er mich, der zudem mit einer überlebenden Freundin der Geschwister Scholl die Weiße Rose wiedergegründet habe:

Ludwig Flocken lässt sich von der versammelten Horde der verlogenen Mainstream-Bücklinge in der Hamburger Bürgerschaft also keinesfalls einschüchtern. Er ist aus dem gleichen Holz geschnitzt, das auch andere mutige Freiheitskämpfer der Geschichte wie einen Robert Blum, Graf Stauffenberg und Hans Scholl auszeichnete. Ludwig befindet sich mit seinem einsamen Kampf in Hamburg im Geiste der wiedergegründeten Weißen Rose, die sich auch den Einsatz gegen den islamischen Faschismus auf die Fahnen geschrieben hat.

Noch ist es nicht so weit, dass Regimekritiker eingesperrt oder gar umgebracht werden. Aber die Maßnahmen zum Mundtotmachen erinnern an unselige Zeiten des linksextremen Staatsnachfolgers des national-sozialistischen Dritten Reiches. Haftstrafen gehören ebenfalls schon zur Drohkulisse der linken Meinungsfaschisten, die leider überall in unserer Gesellschaft Schlüsselpositionen eingenommen haben.

Die Methoden dieser Linken sind in dem hervorragenden Artikel „Gestern noch Staatsbürger, heute schon Dissident“ des promovierten Juristen und Unternehmers Titus Gebel auf der Achse des Guten beschrieben. Auch der AfD-Parteisprecher Jörg Meuthen hat diesen Aufsatz per Twitter empfohlen, der die üblen Methoden dieser Spezies trefflich charakterisiert. Hier die Schlüsselabschnitte:

Die Linke will die Gesellschaft nicht spalten, sondern nach ihren Vorstellungen einen. Auf dem Weg dahin müssen freilich alle Andersdenkenden beseitigt werden. Selbstverständlich durch Überzeugungsarbeit, aber wenn das nicht fruchtet, sind auch alle anderen Mittel recht. Etwa Verleumdung, Bedrohung, Zerstörung der beruflichen und gesellschaftlichen Existenz, körperliche Gewalt. Die Linke befindet sich nämlich immer im Recht, weil sie für eine gute und gerechte Sache kämpft. Solange ihr Ziel nicht erreicht ist und man sie lässt, wird sie den Druck daher stetig erhöhen. (..)

Liberale, konservative und unpolitische Bürger, nennen wir sie zur Abgrenzung „Rechte“, wollen trotz unterschiedlicher Meinungen in Sachfragen im Prinzip ihrem Tagwerk nachgehen, damit sie für sich und ihre Familie aus eigener Kraft etwas aufbauen können. Sie respektieren den anderen in seinem Anderssein, solange dieser sie nicht bedroht oder belästigt.

Demgegenüber wollen die Linken missionieren und alle nichtlinken Mitbürger, die sie entweder für unaufgeklärt oder für bestochen halten, zu einem von ihnen definierten Glück zwingen. „Alles Private ist politisch“ ist ein typisch linker Spruch. Mit einem solchen Ansatz sind aber zwingend Bevormundung und schlussendlich Anwendung von Gewalt verbunden. „Und willst Du nicht mein Bruder sein, dann schlag‘ ich Dir den Schädel ein.“ Linke sind folgerichtig fast immer Anhänger kollektivistischer Systeme, meist irgendeiner Spielart des Sozialismus. Für sie bedeutet Freiheit allenfalls die Freiheit des andersdenkenden Linken. Denn „Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen“. Und was Faschismus ist, bestimmen natürlich ebenfalls die Linken. (..)

Niemand von uns Bürgerlichen käme etwa auf die Idee, Firmen zum Anzeigenboykott von Augsteins Freitag aufzufordern, weil dieser aus unserer Sicht eine falsche Meinung vertritt. Niemand würde Wirte bedrohen und einschüchtern, weil sie der Linkspartei oder irgendeiner kommunistischen Splittergruppe Räume vermieten. Niemand würde bei Banken vorstellig werden, damit Andersmeinenden die Konten gesperrt werden.

Aber Linke tun das. Und deshalb haben sie überall, wo man es ihnen durchgehen lässt, das Zepter übernommen. In praktisch allen demokratischen Staaten gibt es die Tendenz, dass größere Organisationen mit der Zeit nach links abdriften. Das gilt gleichermaßen für Fernsehsender, Zeitungen, Parteien, staatliche Behörden, Universitäten und sonstige Verbände. Die Erklärung dafür ist, dass Rechte im Sinne unserer Definition gegenüber Andersdenkenden toleranter sind und in gewissem Maße bereit, diese in ihren Vereinigungen zu dulden. Umgekehrt gilt das nicht.

Linke verschaffen nur denen eine Position, welche die gleiche Weltanschauung haben, beziehungsweise verhindern Andersdenkende mit allen Mitteln. Und so geht es seit Jahrzehnten in Redaktionen, Rundfunkanstalten, Universitäten und Behörden. Während die Bürgerlichen bis heute auf Toleranz oder Dialog setzen, fährt die Linke einen knallharten Verdrängungswettbewerb. Nur so konnte das linksgrüne Establishment überhaupt entstehen, an das sich dann wieder viele Bürgerliche aus Konformismus anbiedern.

Wir befinden uns in der Vorstufe zu einem existentiellen Freiheitskampf, der an den Widerstand in der DDR und des National-Sozialismus erinnern wird. Die AfD sollte sich überlegen, von wem sie sich distanziert und wem sie den Rücken stärken sollte.

Ludwig Flocken gehört meines Erachtens ganz klar zur zweiten Kategorie. Keinesfalls darf sich die Partei in politisch extreme Richtungen öffnen, was sie ja auch nicht vorhat. Aber wer sich im Rahmen des bürgerlich-konservativ-rechten-demokratischen Spektrums bewegt, dem sollte man auch seine forschen Formulierungen verzeihen, die sich ohnehin in Kürze von den sich mit Sicherheit erheblich verschlimmernden Zuständen auf Deutschlands Straßen bestätigen werden.

Die meisten Menschen in diesem Land haben nicht die geringste Vorstellung von dem, was wir ins Land gelassen haben. Wenn erst einmal die Geldströme zu den mohammedanischen Versorgungssuchenden versiegen, wird es knallharte Verteilungskämpfe geben, die die bisherigen Messerattacken, Raube und Morde als harmlosen Aufgalopp der kommenden Apokalypse erscheinen lassen werden.

Wir haben es mit einer Ideologie zu tun, die das Berauben von minderwertigen Andersgläubigen legitimiert, ihre Unterwerfung bis hin zur Versklavung fordert und dabei Gewalt und Töten explizit legitimiert. Wir wurden mit hunderttausenden Mohammedanern aus fundamentalistischen Islamländern geflutet, von denen sehr viele diese Ideologie verinnerlicht haben.

Die nächsten Generationen würden uns verfluchen, wenn wir nichts gegen diese verhängnisvolle Entwicklung tun würden, die uns Merkel & Co eingebrockt haben. Ludwig Flocken ist ein bewundernswerter Vorreiter dieses existentiellen Freiheitskampfes, der uns bald bevorsteht.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier. Von 2009 bis 2011 versuchte er im dortigen Integrationsausschuss vergeblich die Islamkritik zu etablieren. Im Mai 2011 wechselte er zur Partei „Die Freiheit“, wo er ab 2012 bayerischer Landesvorsitzender und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender war. Seine Youtube-Videos haben knapp 23 Millionen Zugriffe. Zu erreichen über Facebook.




Hamburg: AfD-Basis grillt Fraktionschef Kruse

kruse_joernAm Donnerstagabend fand im illustren Kaisersaal des Hamburger Rathauses ein „Grillfest“ der ganz besonderen Art statt. Dort musste sich der Chef der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Prof. Dr. Jörn Kruse, den Fragen der Parteibasis zu seinen destruktiven und parteischädigenden Äußerungen in einem Interview mit der „Welt“ nach dem AfD-Programmparteitag in Stuttgart stellen, in dem er kein gutes Haar am neuen Bundesprogramm seiner Partei ließ.

Knapp 80 Mitglieder, unter ihnen viele Funktionsträger, saßen im Saal, auf dem Podium hatte sich die komplette AfD-Fraktion versammelt und in deren Mitte hockte der reumütig dreinschauende emeritierte Professor der Spökenkiekerei und Langzeiturlauber Kruse. Er entschuldigte sich gleich zu Beginn für das „Wording“, gemeint war mit diesem von ihm dann wiederholt verwendeten euphemistischen Begriff seine völlig unangemessenen Wortwahl in dem kritisierten Interview, und gelobte, dass so etwas nicht noch einmal vorkommen werde. Nun ja, am Vorabend hatte ihm der Landesvorstand dafür schon eine Abmahnung, die erste Stufe der parteilichen Ordnungsmaßnahmen, erteilt, und da erschien es ihm wohl angemessen, kleine Brötchen zu backen. Zugleich führte er aber aus, dass er selbstverständlich zu seiner Kritik an dem in Stuttgart beschlossenen Parteiprogramm stehe und sich das Recht vorbehalte, auch weiterhin Kritik zu üben.

In der anschließenden, teils sehr emotional, aber überwiegend sachlich geführten Diskussion wurde Kruse von mehreren Teilnehmern der Rücktritt von seinem Amt nahe gelegt mit der Begründung, dass parteischädigende Kommentare von ihm ja kein einmaliger „Ausrutscher“ seien, sondern er sich auch schon früher wiederholt in zerstörerischer Weise zu seiner Partei geäußert habe. So sei er beispielsweise im „Spiegel“ am 1. September 2013, unmittelbar vor der Bundestagswahl, mit den Worten zitiert worden: „Es lässt sich leider nicht leugnen, dass sich in mehreren Ländern systematisch rechte Gruppen formieren, die auf Inhalte und Image unserer Partei Einfluss nehmen wollen.“. Dies habe möglicherweise Einfluss auf das Wahlergebnis (die AfD scheiterte knapp an der 5%-Hürde) gehabt.
Auch gegenüber der linken „taz“ habe er sich in einem Interview am 7. Juli 2015 in parteischädigender Weise ausgelassen, indem er sagte, dass seine Schmerzgrenze überschritten und die AfD inzwischen zu einer rechten Partei geworden sei und vermutlich auch immer mehr werde. Das sei natürlich nicht seine Richtung.

Es folgte noch eine Vielzahl weiterer Zitate, allesamt geeignet, den Herrn Professor zumindest als Fraktionsvorsitzenden völlig zu delegitimieren. Hier eine kleine Auswahl:

„FAZ“ vom 6. Juli 2015: Der Hamburger Landesvorsitzende Jörn Kruse sagte der F.A.Z., er halte „einen Einzug in den Bundestag nicht mehr für wahrscheinlich“. In Deutschland würden keine rechten Parteien gewählt, so Kruse. „Und die AfD entwickelt sich gerade zu einer rechten Partei.“

„Hamburger Abendblatt“ vom 10. Juli 2015: „Selbstverständlich kann ich für eine solche rechte Partei nicht arbeiten, und ich kann auch meinen Namen dafür nicht hergeben“, sagte Kruse.

„Die Welt“ vom 11. Juli 2015: „Auf dem Bundesparteitag ist eins ganz deutlich geworden: Die Partei ist deutlich nach rechts gerückt. Das hat sich an den Äußerungen der Personen gezeigt, die gewählt worden sind, aber auch an den Reaktionen auf diese Äußerungen im Publikum. Die Partei ist eine Rechtspartei geworden, zu der ich nicht mehr gehören möchte.“

Einzelne Mitglieder zeigten ganz offen ihre Enttäuschung über Kruses Verhalten. Sie hätten im Vertrauen auf ihn im Wahlkampf ihre Freizeit geopfert, würden von der Antifa bedroht und erlitten persönliche und berufliche Nachteile. Es sei ein „Dolchstoß“, dass Kruse ihnen nun so in den Rücken falle. Eine Dame brach während ihres Vortrages in Tränen aus.

Da stellt sich wirklich die auch im Publikum wiederholt aufgekommene Frage, ob Professor Kruse nicht besser zur Partei der ehemaligen „Weckrufler“, zu der er ganz offenbar eine größere geistige Verbundenheit verspürt, als zu der Partei, deren Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft er führt, übertreten sollte. Doch als Alfa-Tierchen käme er wohl sehr schnell zum Omega, dem Ende seiner politischen Laufbahn. Und der Verzicht auf die dreifachen Diäten als Fraktionsvorsitzender fiele sicher auch nicht leicht, geht es doch um ca. 8.000 Euro im Monat.

Es soll hier nicht verschwiegen werden, dass Jörn Kruse gestern Abend auch seine Fürsprecher hatte, die seine Tätigkeit während der Aufbauphase der Hamburger AfD lobten und vor allem zum Ausdruck brachten, dass derartige parteiinterne Grabenkämpfe ein gefundenes Fressen für die politischen Gegner seien. Gerade diejenigen haben aber ganz offenbar kein Problem damit, mit einem Parteiausschlussverfahren gegen den Abgeordneten Dr. Ludwig Flocken, der sich zu keiner Zeit derart parteischädigend hervorgetan hat, wie Professoer Kruse, neue Gräben aufzureißen.

Auf die Frage aus dem Publkum, ob denn Kruse wieder zum Fraktionschef gewählt werden würde, gab es von Seiten der Fraktion erwartungsgemäß keine Antwort. Verständlich insoweit, als es sich bei der Wahl um eine fraktionsinterne und geheime Abstimmung handelt. Nur eines hat der stellvertretende Fraktionssprecher Dirk Nockemann klargestellt: Kruse ist jetzt Fraktionschef „auf Bewährung“.

Da man während dieser frühsommerlichen Tage überall und immer wieder das Wort „Angrillen“ hört: Kruse ist jetzt angegrillt, und dem sollte spätestens im September das „Abgrillen“ folgen. Dann nämlich wählt die AfD-Fraktion ihren neuen Vorsitzenden. Der nächste Fraktionschef mag Wolf heißen, oder Baumann – aber ganz bestimmt nicht Kruse. (hg)




Hamburg: Jörn Kruse schämt sich für die AfD

petry_kruseHamburgs AfD-Fraktionsvorsitzender Jörn Kruse hat der WELT ein Interview gegeben, in dem er sich zu maßgeblichen Grundsatzbeschlüssen des AfD-Bundesparteitages negativ äußert. Kruse hält das neue Grundsatzprogramm der Bundespartei in vielen Punkten für falsch. Die Positionen etwa zum Islam, zur Familie oder zur Umwelt sind nach Ansicht des Wirtschaftsprofessors teils albern, töricht oder gar peinlich. Die Partei verlassen will Kruse jedoch nicht: Er fühle sich dem Wähler verpflichtet, wie er im Interview sagte.

(Von Alster)

Anders als die Bundespartei ist Kruse auch gegen ein Minarett-Verbot. „Ich denke nur, dass sie nicht die Gegend dominieren sollten, es ist also eine Frage der Höhe.“ Überhaupt sei der Islam als Religion „in Ordnung“, sagte er. Ein Problem sei er als politisch totalitäre Ideologie.

Lieber Herr Kruse, der Islam, der die Trennung von Religion und Staat nicht kennt, ist eine religiös verbrämte politische Ideologie. Gerade haben Sie in einer bemerkenswerten Rede vor der Hamburgischen Bürgerschaft zum Thema Christenverfolgung deutliche Worte gesagt:

„Die Menschen, die zu uns kommen, haben drei wesentliche Merkmale: erstens sind sie leider nicht gut ausgebildet oder Akademiker, sondern meistens sehr einfach Strukturierte, was ein erhebliches Problem für die Integration ist. Das zweite Problem ist: Die meisten sind Männer und zwar gerade in einem bestimmten Alter, wo die Männlichkeit eine besondere Rolle spielt. Und drittens: Die meisten von ihnen sind Muslime.“

Das WELT-Interview vom 3. Mai beginnt so:

Die Welt: Herr Kruse, gehört der Islam zu Deutschland?

Jörn Kruse: Die Aussage meiner Parteikollegen ist unpräzise. Deskriptiv gehört der Islam zu Deutschland, denn es gibt hier Menschen, die den Islam praktizieren. Bleibt die normative Frage, ob der Islam dazu gehören sollte. Und da muss man differenzieren: Es wäre Quatsch zu sagen, wir wollen hier keinen Islam haben, denn als Religion ist er in Ordnung. Der Islam als eine politische totalitäre Ideologie ist hingegen ein Problem…

Da haben wir eine Frage an die AfD in Hamburg mit ihrem Fraktionsvorsitzenden Kruse: Gehören die Muslime, die überall in der Welt und auch in Hamburg Christen verfolgen, nun zur Religion Islam oder zur politischen Ideologie Islam?




AfD-Hamburg: Kruses neue Töne

Der dreimonatige Aufenthalt im sonnigen Kalifornien scheint dem Chef der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft, Prof. Dr. Jörn Kruse, sehr gut bekommen zu sein. Doch waren es nur Sonne, Strand und ein schönes Green, die den Professor der Volkswirtschaftslehre dazu veranlassten, endlich klare Töne zum Thema Massenzuwanderung ungebildeter Mohammedanerhorden zu finden? Oder hat er, der nicht unerheblichen Anfeindungen ausgesetzt war, weil er seiner Frau während eines Gastsemesters an der Stanford-University Gesellschaft leistete, in dieser Zeit nicht nur den örtlichen Golfplatz, sondern vielleicht auch einige Wahlkampfveranstaltungen des Präsidentschaftskandidaten Donald Trump besucht?

Diesen Eindruck mussten jedenfalls diejenigen gewinnen, die seine Rede in der Bürgerschaft zum Thema Christenverfolgung am 13. April 2016 (Video oben) verfolgt haben. Hier fand er zu dem Antrag der CDU-Fraktion “Christen und andere Minderheiten unter den Flüchtlingen besser schützen” deutliche Worte. So sagte Kruse unter anderem:

„Die Menschen, die zu uns kommen, haben drei wesentliche Merkmale: erstens sind sie leider nicht gut ausgebildet oder Akademiker, sondern meistens sehr einfach Strukturierte, was ein erhebliches Problem für die Integration ist. Das zweite Problem ist: Die meisten sind Männer und zwar gerade in einem bestimmten Alter, wo die Männlichkeit eine besondere Rolle spielt. Und drittens: Die meisten von ihnen sind Muslime.“

Vor diesem Hintergrund, so Kruse, könne man konstatieren, dass Deutschland und damit auch Hamburg gegenwärtig mit einer Migration konfrontiert sei, die “im Kern von gleichermaßen ungebildeten wie jungen Männer getragen wird, die mehrheitlich eine muslimische Sozialisation erfahren haben”. Die meisten Menschen kämen aus Regionen, die geprägt seien von gewaltsam ausgetragenen religiösen Konflikten, wozu nicht selten auch die Diskriminierung oder Unterdrückung von Christen und anderen religiösen Minderheiten zähle.

Kruses Äußerungen, denen die anderen Fraktionen wohl auf sachlicher Ebene nicht entgegnen konnten oder wollten, führten zu einem regelrechten Eklat in der Bürgerschaft. Nach lautstarken Zwischenrufen wie „das ist Volksverhetzung“ wurde der Ältestenrat einberufen, ein Verfahren, das selten ist in der Hamburgischen Bürgerschaft und eigentlich nur bei schwerwiegenden Verstößen gegen die parlamentarische Ordnung zur Anwendung gelangt. Die 40-minütige Sitzung des Ältestenrates verlief jedoch ergebnislos, da eine Einigung nicht herbei geführt werden konnte.

Am nächsten Tag ergriff Kruse erneut das Wort, um eine persönliche Erklärung abzugeben, in der er wie folgt Stellung nahm:

„Ich sage Ihnen heute, ich stehe zu allem, was ich gestern gesagt habe. Und ich habe die Einberufung zum Ältestenrat aufgrund meiner Rede als den Versuch der Einschüchterung betrachtet.“

Auf eine Ermahnung durch die Bürgerschaftspräsidentin, das Instrument der persönlichen Bemerkung diene dazu, Angriffe auf die eigene Person zurückzuweisen, die sich aus den Vorträgen und Reden aus dem Plenum ergeben, und die Androhung, ihm das Wort zu entziehen, antwortete Kruse:

„Und wenn jemand von seiner politischen Position her glaubt, mir rote Linien vorgeben zu können, was ich sagen darf und was nicht, dann sind die Personen auf dem Holzweg.“

Hier das Video der persönlichen Bemerkung Kruses:

Vielen Dank an Professor Kruse für seine klaren und unmissverständlichen Worte, mit denen er einem großen, wenn nicht dem weit überwiegenden Teil der AfD-Anhänger und -Wähler sowie vielen Deutschen aus der Seele spricht. Nun bleibt abzuwarten, inwieweit diese Worte sich auch in der weiteren Politik der AfD-Fraktion wiederfinden werden. Denn für ähnlich klare Worte, dies sei nicht vergessen, musste erst vor wenigen Wochen der AfD-Abgeordnete Dr. Ludwig Flocken die AfD-Fraktion verlassen. (hg)




Hamburg: Gender-Gaga in der Bürgerschaft

gender_hhMan sollte doch wirklich davon ausgehen, dass Senat und Bürgerschaft der Millionenstadt Hamburg, die mit vielfältigen Problemen in den Bereichen Infrastruktur, Bauvorhaben, Bildung, neuerdings auch der Unterbringung Tausender Illegaler und vielem mehr zu kämpfen hat, sich mit zur Problemlösung dienlichen Sachthemen befassen. Damit scheinen die rot-grünen Senator_Innen jedoch nicht ausgelastet zu sein, so dass noch Zeit bleibt für die Beschäftigung mit einem ihrer Lieblingsthemen, dem Gender-Wahnsinn. Und um diesem Thema nicht ganz allein frönen zu müssen, lädt man sich eine Delegation aus Hamburgs Partnerstadt Shanghai zu einem Senatsempfang unter dem Motto „Gender-Mainstreaming“ ein.

(Von Hinnerk Grote)

So geschehen am 20.8.2015. An diesem Tag besuchten Vertreterinnen des chinesischen Frauenverbandes unter Führung von Frau Li Rong, Vizevorsitzende des Verbandes in Shanghai, das Hamburger Rathaus. In diesem Verband ist jede chinesische Frau qua Geburt Mitglied, es werden also wohl fast 700 Millionen Mitglieder sein. Eine interessante Idee, die sicher vermeidet, Ressourcen auf die Mitgliederaquise zu verschwenden. Die hamburgische Delegation wurde laut Information der Bürgerschaftskanzlei geleitet von „Bürgerschaftsvizepräsidentin“ (sic!) Dr. Wieland Schinnenburg (Foto oben 4.v.r.) von der FDP. Auf deutscher Seite ebenfalls an diesem Empfang teilgenommen hat als Vertreter der AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft Dr. Ludwig Flocken (Foto oben r.), der über die Zusammenkunft auf der Internetseite der AfD-Fraktion berichtete. Da sein Beitrag jedoch inzwischen gelöscht wurde (zu den Gründen dafür später), zitieren wir aus dem uns vorliegenden Entwurf:

Es wurden zunächst Prozentangaben zum Anteil der Frauen in Parlamenten und Regierungen im Verlauf der letzten Jahrzehnte ausgetauscht. Die Entwicklung dieser Zahlen in Hamburg und Shanghai ist überraschend ähnlich. Es wurde festgestellt: Je höher die Ämter, desto geringer der Frauenanteil. Auch in der Wirtschaft und Wissenschaft beider Länder sind die Frauen im Mittelbau gut aufgestellt, an der Spitze weniger gut, wobei es starke Unterschiede zwischen den einzelnen Fächern gibt. Auch der Vorsprung der Mädchen in den Schulabschlüssen unterscheidet Deutschland und China nicht. Über die Ursachen wird gerade geforscht; die Ergebnisse deuten darauf hin, daß die Jungs mit den chinesischen Schriftzeichen deshalb nicht so gut zurechtkommen, weil man ihnen das einredet. Umgekehrt (aber weniger deutlich) ist es mit den Mädchen in den naturwissenschaftlichen Fächern. Auch in China gibt es keine Programme, einen jungengerechten Lese– und Schreibunterricht zu entwickeln. Man hat sich gegenseitig vergewissert, daß die rechtliche Gleichstellung längst erreicht ist, wobei peinlich darauf geachtet wurde, das Wort Gleichberechtigung zu vermeiden. Leider gebe es immer noch reaktionäre (ich habe eingeworfen: konterrevolutionäre) Einstellungen im Volk, die den Mann als Familienernährer und die Frau als Mutter sähen. Mit der möglichst frühen staatlichen Betreuung der Kinder arbeite man aber daran, dies zu ändern.

Insgesamt also verblüffende Ähnlichkeiten in Anbetracht so großer Unterschiede in Gesellschaftsform, Kultur und Geschichte.

Letztlich haben sich die deutschen Teilnehmer dennoch als gendermäßig ideologiefester erwiesen: Die Vertreterin der SPD hat die Idee, daß es biologische anstatt kulturelle Gründe für die Parallelen geben könne, entrüstet zurückgewiesen.

Li Rong dagegen spielte die geniale Fähigkeit der Chinesen aus, das Wichtigste möglichst unauffällig in einem Nebensatz unterzubringen: Man arbeite an der vollständigen Gleichstellung in allen Bereichen der Gesellschaft, in Bildung, Wissenschaft, Wirtschaft, Politik … unter Berücksichtigung der Unterschiede zwischen Frau und Mann.

Allein dies, die Erkenntnis, dass in Deutschland die kommunistische Gleichmacherei offenbar schon deutlich weiter vorangeschritten ist als im kommunistischen China, sollte uns zu denken geben. Doch wie weit der Ungeist des Gender-Irrsinns bei uns schon fortgeschritten ist und alle politischen Parteien ergriffen hat, sollte sich erst später zeigen.

Nur eine – sicher nicht ganz unbeabsichtigte – Kleinigkeit führte zum Eklat in der Hamburgischen Bürgerschaft:

Auf dem obligatorischen Gruppenfoto im Anschluss an den Empfang hatte sich Dr. Flocken so aufgestellt, dass der Rücken des Buches von Birgit Kelle mit dem Titel „Gender Gaga“ unaufdringlich, aber deutlich zu sehen war.

Shanghai-Gaga.buch

Ganz offenbar auf Betreiben der Bürgerschaftspräsidentin Carola Veit (SPD) und weiterer Abgeordneter beschäftigte sich nun der Ältestenrat, bestehend aus den Vizepräsidenten, den Fraktionsvorsitzenden und den Fraktionsgeschäftsführern, mit diesem „Skandal“. Nun gut, aus der rot-grünen Ecke war das kaum anders zu erwarten.

Doch dass nun der Vorsitzende der AfD-Fraktion, Prof. Dr. Jörn Kruse, der im Übrigen zu den Erstunterzeichnern von Bernd Luckes „Weckruf“ gehörte, in einer PI vorliegenden E-Mail Dr. Flocken mitteilt, dass er sich im Namen der Fraktion für dessen Verhalten entschuldigt habe und ihn auffordert, sich ebenfalls bei Frau Veit zu entschuldigen und gleichzeitig den Ausschluss aus der Fraktion androht, das schlägt dem Fass den Boden aus:

… dass […] Dein Verhalten beim Besuch der chinesischen Frauen-Delegation von Frau Veit und nachfolgend von zahlreichen Teilnehmern heftig kritisiert wurde. Dabei geht es um das Buch und dass Du es in die Kamera gehalten hast und dass Du darauf offenbar auch noch stolz bist, wie Dein Web-Artikel zeigte. Du habest einen offiziellen Bürgerschafts-Termin missbraucht.

Ich habe mich im Namen der AfD-Fraktion für Dein Verhalten entschuldigt, was aber nicht als ausreichend empfunden wurde. Ich habe zugesagt, dass Dein Web-Artikel entfernt wird, was inzwischen erfolgt ist.[…]
Eine Entschuldigung bei Frau Veit wäre angezeigt.[…]

Dieser Vorfall und zwei Vorfälle vor wenigen Tagen sind von einzelnen Fraktionsmitgliedern zum Anlass genommen worden, einen Antrag in Erwägung zu ziehen, Dich aus der Fraktion auszuschließen.[…]

Wer solche Parteifreunde hat, die sich stramm dem rot-grünen Mainstream beugen, bei jedem Konflikt mit den Vertretern der Genderideologie einknicken und eine kontroverse Auseinandersetzung scheuen, der braucht keine Feinde mehr. Doch was soll man von jemandem erwarten, der nach dem Afd-Bundesparteitag in Essen in einem Interview mit der „WELT“ verkündete:

Auf dem Bundesparteitag ist eins ganz deutlich geworden: Die Partei ist deutlich nach rechts gerückt. Das hat sich an den Äußerungen der Personen gezeigt, die gewählt worden sind, aber auch an den Reaktionen auf diese Äußerungen im Publikum. Die Partei ist eine Rechtspartei geworden, zu der ich nicht mehr gehören möchte.

Nichts. Er schwimmt mit im Strom, setzt keine Impulse, ist nicht in der Lage, die Fraktion zu führen – und kassiert dafür die dreifachen Abgeordnetendiäten (ca. 8.700 € mtl.). Da will man natürlich nirgends anecken, hat man sich doch gerade erst recht gemütlich eingerichtet.

Der bevorstehende Landesparteitag am 3./4. Oktober wird zeigen, dass es in der Hamburger AfD für Kruses Positionen keine Mehrheiten gibt, dass es sie ohne den Druck von „oben“ nie gegeben hätte, und dass das relativ schlechte Ergebnis bei der Bürgerschaftswahl nur auf den Kurs des Spitzenkandidaten zurückzuführen ist. Zu wünschen wäre dann allerdings auch, dass Kruse und seine Kofferträger nicht nur aus der AfD austreten, sondern auch ihre Mandate, die sie nur durch die unermüdliche Arbeit anderer Kandidaten und vieler Unterstützer erlangt haben, zurückgeben.

Doch das ist eine Frage der Ehre. Und die ist im politischen Raum eher selten anzutreffen.

(Fotos: Daniel Posselt)




HH: AfD-Chef Kruse – Versagen auf ganzer Linie

kruseEs gibt wahrlich genügend tagespolitische Themen, zu deren Lösung die AfD-Fraktion in der Hamburgischen Bürgerschaft beitragen könnte und dem Willen ihrer Wähler entsprechend auch beitragen müsste. Die Festlegung der Fraktion auf bestimmte Themen und deren Koordination obliegt dem Fraktionsvorsitzenden. So jedenfalls sollte es sein. Doch dem Chef der AfD-Bürgerschaftsfraktion, Prof. Dr. Jörn Kruse (Foto), scheinen innerparteiliche Streitigkeiten und seine Kumpels mehr am Herzen zu liegen, als das Wohl der Hansestadt und ihrer Bürger.

(Von Hinnerk Grote)

Und so beschäftigt sich Kruse, der zu den von der Henkel-Lucke-Gang „Erweckten“ zählt und als einer der Ersten den „Weckruf“ unterzeichnet hat, eben lieber mit dem durch den Bundesvorstand eingeleiteten Parteiausschlussverfahren gegen den früheren AfD-Landesschatzmeister Walter Strack, als mit Tagespolitik. Strack hatte zuvor erklärt, der neu gegründeten „ALFA“ um den abtrünnigen ehemaligen Parteisprecher Lucke beigetreten zu sein. Dabei äußert sich Kruse in einem PI vorliegenden E-Mail-Verkehr mit dem Mitglied des Bundesvorstands, Julian Flak, aus dem wir im Folgenden zitieren, recht unprofessoral:

Hallo Julian,

Deine beiden mails – ohne mit dem Landesvorstand und dem Landesvorsitzenden Rücksprache zu nehmen – sind grob daneben.

(Wie kommt es, dass ich dabei sofort an Stasi denken muss, wo Leute auch ohne Urteil eliminiert wurden …? manchmal auch ohne diese überhaupt zu fragen, wie hier auch).
TIPP: Erst informieren, dann handeln – oder auch nicht.

Zur Sache:
Nach meiner Kenntnis ist Walter Strack nicht (mehr) Mitglied von ALFA und weiterhin Mitglied der AfD.

Wenn jemand an Letzterem etwas ändern möchte, müsste er ein Parteiausschlussverfahren beantragen.

Ein solcher wäre sicher chancenlos – schon angesichts der enormen (quantitativen und qualitativen) Verdienste von Walter Strack, die um Klassen oberhalb Deiner Bemühungen anzusiedeln sind.

Hast Du ihn deshalb in dieser Weise illegal angekarrt ??

An Deiner Stelle würde ich mich schämen und bei eingekehrter Einsicht (das dauert bei Dir sicher eine Weile) bei Walter entschuldigen.

Da die von Dir angeführten Gründe de facto falsch sind, entbehren auch alle daraus gezogenen Folgerungen der sachlichen Grundlage.

Walter ist also weiterhin Inhaber aller Rechte, die er vor Deiner mail hatte.
Bei Verstoss dagegen könntest Du Dich jetzt auch nicht mehr auf Tatsachen-Irrtum berufen.

Gruß
Jörn Kruse

Kruse denkt also bei einem durchaus berechtigten Parteiausschluss eines seiner Getreuen an den Staatssicherheitsdienst der ehemaligen DDR. Denkt er dabei auch an die vom Hamburger Parteivorstand unter seiner Führung eingeleiteten disziplinarischen Maßnahmen gegen Tatjana Festerling oder Claus Döring, nur weil diese eine HogeSa-Demonstration sachlich betrachtet und nicht verteufelt haben? Doch Kruse kann noch besser:

Hallo Julian,

dass Walter keinen Bock mehr hat, mit Dir und Deinesgleichen zusammenarbeiten, ist doch klar.

Da könnt Ihr gern noch zur Selbstbefriedigung im Bundesvorstand ein paar Beschlüsse fassen, solange diese den rechtlichen Regeln entsprechen. […]

Wenn Du nicht erkennst, dass das Stasi-Methoden sind (ich könnte auch auf die KPdSU rekurrieren, wo die Unpersonen sogar von den Bildern getilgt wurden), mußt Du als Jurist und Politiker noch viel lernen. Ich glaube, Du hattest mal ein paar Semester Jura studiert, oder?

Dann solltest Du wissen: In einem Rechtsstaat heiligt der Zweck nicht alle Mittel. Wovor habt Ihr Angst? […]

Beim Bundesvorstand fällt mir jetzt immer ein bestimmter Name ein : Pyrrhus.

Ich hoffe sehr, dass wir in Hamburg klüger sind.

Gruß
Jörn Kruse

Nochmal zur Erläuterung: Der frühere Schatzmeister des Landesverbandes Hamburg der AfD hat mitgeteilt, dass er der „ALFA“ beigetreten sei, woraufhin er zum Austritt aus der AfD aufgefordert wurde. Da er dieser Aufforderung nicht nachkam, wurde ein Parteiausschlussverfahren gegen ihn eingeleitet. Eine völlig normale und sachliche Reaktion des neuen Bundesvorstands. Was denkt sich denn ein Herr Professor Kruse, wie es hätte laufen sollen? Wie in einem Kegelclub? Heute spiele ich da, morgen dort. Satzung? Was ist das? So stellen sich vielleicht Professoren der Spökenkiekerei, aka Volkswirtschaftslehre, die auf ihrem Elfenbeinturm jeden Bezug zur Realität verloren zu haben scheinen, Parteiarbeit vor.

Im Grunde bräuchten diese AfD-Interna niemanden interessieren, doch werfen sie ein bezeichnendes Licht – und viele Schatten – auf die noch in der Partei verbliebenen „Weckrufler“. Leute wie Kruse werden zu Problemfällen. Nicht in der Lage, durch entsprechende Absprachen eigene Fraktionsangehörige in wichtigen Gremien, wie beispielsweise der sog. „Härtefallkommission“, die über den Verbleib rechtskräftig abgelehnter illegaler Zuwanderer zu entscheiden hat, zu positionieren, arbeiten sie sich ab an innerparteilichen Zwistigkeiten. Doch ihren Sessel in der Bürgerschaft räumen, weil ihnen die neue Parteiführung nicht gefällt, mögen sie auch nicht. Dabei gibt es in der AfD Politiker und Politikerinnen, die durchaus die Erwartungen des wohl überwiegenden Teils der AfD-Wähler an die von ihnen gewählte Partei erfüllen würden.

Doch der Landessprecher und Fraktionschef hat offenbar viel Gefühl für jene, die sich ganz im Sinne der Systemparteien äußern. Hierzu einige weitere Zitate aus dem Mail-Verkehr, der über den AfD-Verteiler lief:

Wo bleiben die Ideen und Initiativen der AfD, wo bleibt der Aufruf an die Mitglieder, bei der Bewältigung der gewaltigen Aufgaben unterstützend mitzuwirken.

Ich selbst helfe inzwischen beim Sammeln und Sortieren von Sachspenden, und mache mit beim Deutsch-Unterricht.

Die AfD steht nach der Spaltung leider noch mehr als zuvor in der rerchten Ecke
Jetzt können wir unsere wahre Positionierung zeigen und beweisen.

Ein wahrer Gutmensch, der Manfred Dunker. Der wäre sicher auch bei den Grünen gut aufgehoben. Und hier noch ein wenig Strack:

… ergänzend möchte ich darauf hinweisen, dass der Bundesvorstand Beatrix von Storch zur Programmbeauftragten ernannt hat. Hast Du diese Besetzung befürwortet. Wahrscheinlich ja, man muß Dankbarkeit zeigen.

Dabei ist Dir wahrscheinlich erinnerlich gewesen, dass selbst Dirk Nockemann BvS als reaktionär einstuft. […]

… war es nicht unser Fehler zu arbeiten, während wir von der extremen Rechten unterlaufen wurden?

Ich gehe davon aus, daß der Bundesvorstand Höckes Aussagen zur bedarfsorientierte Einwanderung, eine klassische Formulierung der neuen Rechten und von keinem Parteiprogramm gedeckt, verurteilt.

Ich bin gespannt, ob sich der Bundesvorstand hiervon distanziert und Höcke für diese parteischädigende Äußerung massregelt.

Es ist an der Zeit, dass ein Ruck durch die AfD geht, damit sie zu einer wirklichen Alternative für Deutschland – und hier speziell für Hamburg – wird. Mit stetiger Abgrenzung gegen „rechts“ ist für die AfD kein Blumentopf zu gewinnen, was das zwar nicht desaströse, aber unbefriedigende Wahlergebnis bei den Bürgerschaftswahlen gezeigt hat. Auch mit eigener Borniertheit und dem Verschaffen von Posten und Pöstchen an treue Vasallen macht man angesichts der derzeitigen Situation keine alternative und bürgernahe Politik, sondern führt die junge Partei geradewegs in den Untergang. Dies zu erkennen sollte auch ein Professor der Volkswirtschaftslehre in der Lage sein. Und wenn ihm der derzeitige Kurs nicht passt, dann sollte er die Konsequenzen ziehen, die Partei verlassen und sein Mandat zurück geben. Gleiches gilt für alle anderen „Weckrufler“. Damit wären sie ehrlich gegenüber sich selbst und gegenüber den Wählern.