1

Ergebnis des „Seuchengipfels“: Kompliziertes Machwerk und Test-Orgie

Von DER ANALYST | Im US-Bundesstaat Texas war ein Kasperle-Theater namens  „Corona-Gipfel“ nicht nötig. Dort trat der republikanische Gouverneur Greg Abott vor die Kameras und verkündete das Ende aller Restriktionen, einschließlich der Maskenpflicht, für kommenden Mittwoch. Mississippi folgte umgehend dem Beispiel und es ist zu erwarten, dass in Kürze weitere US-Bundesstaaten zur „alten Normalität“ zurückkehren werden.

Von solch weisen Entscheidungen sind wir in Deutschland weit entfernt. Zehn Stunden tagten gestern die Ministerpräsidenten und die Kanzlerin, Söder und Scholz stritten wie die Kesselflicker und am Schluss kam ein Machwerk heraus, bei dem kaum jemand noch wirklich durchblickt.

Das sind die Beschlüsse:

  • Der Lockdowns wird bis 28. März verlängert
  • Allen Bürgern wird mindestens einmal pro Woche ein kostenloser Schnelltest einschließlich einer Bescheinigung über das Testergebnis in einem von der jeweiligen Kommune betriebenen Testzentrum, bei von der jeweiligen Kommune beauftragten Dritten oder bei niedergelassenen Ärzten ermöglicht. Die Kosten übernimmt der Bund – bereits ab 8. März.
  • Blumenläden, Buchhandlungen und Gartenmärkte dürfen ab 8. März mit Personenbegrenzung öffnen
  • Treffen von zwei Haushalten, mit bis zu fünf Personen, sind wieder erlaubt
  • Corona-Impfung in Arztpraxen sobald es möglich ist
  • Der Handel kann ab einer Inzidenz von 50 Neuninfektionen je 100 000 Einwohnern in sieben Tagen öffnen. Erlaubt ist ein Kunde je 10 Quadratmeter bis 800 Quadratmetern Verkaufsfläche.
  • Liegt die Inzidenz zwischen 50 und 100, kann ab dem 8. März den Einzelhandel für sogenanntes Terminshopping („Click and meet“) öffnen.
  • Die gleiche Regelung gilt für Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten – größere Öffnungen aber der 50er-Inzidenz, darüber auch nur mit individuellen Zeitfenstern.
  • Ebenso können Individualsport alleine oder zu zweit und Sport in Gruppen von bis zu zehn Kindern bis 14 Jahren im Außenbereich ab 8. März möglich sein, wenn die Inzidenz stabil unter 100 liegt.
  • Wenn die Inzidenz nach der Einzelhandelsöffnung weitere zwei Wochen lang unter 100 liegt, kann die Außengastronomie ab frühestens 22. März unter strengen Auflagen, vor allem bei der Personenzahl, wieder öffnen. Sitzen aber an einem Tisch Personen aus mehreren Hausständen „ist ein tagesaktueller COVID-19 Schnell- oder Selbsttest der Tischgäste erforderlich.“ Liegt sie unter 50 sind großzügigere Öffnungen in der Außengastronomie möglich.
  • Ebenso ist ab dem 22. März die Öffnung von Theatern, Konzert- und Opernhäusern sowie Kinos möglich, sowie „kontaktfreier“ Sport im Innenbereich – also etwa Fitnessstudios – bei einer Inzidenz von unter 100 – aber nur mit Vorlage tagesaktueller Corona-Schnell- oder Selbsttests.
  • Weitere Öffnungen sind dann erst wieder 14 Tage später möglich, sofern das Infektionsgeschehen stabil bleibt. Also frühestens ab 5. April. Das könnte also erst nach Ostern der Fall sein. Dann können Freizeitveranstaltungen mit bis zu 50 Teilnehmern im Außenbereich wieder stattfinden.
  • Steigt die 7-Tage-Inzidenz pro 100.000 Einwohner an drei aufeinanderfolgenden Tagen auf über 100, treten ab dem zweiten Werktag danach die Regeln wieder in Kraft, die bis zum 7. März gegolten haben, also strengere Kontaktbeschränkungen und mögliche erneute Schließungen.
  • Keine Öffnungsperspektive wird gegeben für Innen-Gastronomie, Kultur, Veranstaltungen, Reisen und Hotels – darüber soll „im Lichte der Infektionslage unter Berücksichtigung der angelaufenen Teststrategie, des Impfens, der Verbreitung von Virusmutanten und anderer Einflussfaktoren auf der nächsten Sitzung der Bundeskanzlerin mit den Regierungschefinnen und -chefs der Länder beraten werden“.
  • Das bedeutet Osterurlaub im Inland ist nur sehr beschränkt möglich, Reisen aber zum Beispiel nach Mallorca mit negativem Corona-PCR-Test schon.
  • Bis zum zum 30. April 2021 wird die Homeoffice-Regelung verlängert: Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber müssen den Beschäftigten das Arbeiten im Homeoffice ermöglichen, sofern die Tätigkeiten es zulassen.

Testen bis die Nase blutet

Die Beschlüsse zeigen, in welche Richtung wir marschieren: In Zukunft wird getestet, bis die Nasenscheidewand aufgibt. Am besten, man füllt sich jetzt schon beide Hosentaschen mit Schnelltests, denn die wird man in Zukunft brauchen, wenn man irgendwo mit ein paar  Freunden einen Kaffee trinken oder im Fitness Center eine Hantel stemmen möchte. Allerdings werden frühestens Anfang April genügend Tests zur Verfügung stehen, um solche „Erleichterungen“ genießen zu können, weil Spahns Ministerium es versäumt hat, rechtzeitig eine ausreichende Mengen zu bestellen. Mittlerweile soll der Bundesgesundheitsminister bei der Gottkanzlerin nicht mehr allzu hoch im Kurs stehen, wie die BILD erfahren hat.

Streit zwischen Olaf Scholz und Markus Söder

Während des Gipfels kam es außerdem zu einem Streit zwischen den beiden „Quasi-Kanzlerkandidaten“ Olaf Scholz und Markus Söder. In der Diskussion um zusätzliche Hilfen aus dem Härtefallfonds sprach  Bundesfinanzminister Scholz von „meinem Geld“ und meinte:

„Es braucht keiner zu träumen, dass der Bund ein Konto einrichtet, von dem alles bezahlt wird.“

Söder darauf:

„Ich weiß nicht, was Sie getrunken haben. Sie sind hier nicht Kanzler! Ich finde es von der Tonalität echt abgehoben. Es ist doch nicht Ihr Geld, sondern das Geld der Bürger. Sie stellen die Ministerpräsidenten hier in den Senkel, als wären Sie Bundeskanzler. Ich weiß, es ist spät.“

Scholz entgegnet:

„Es wird keinen Konsens geben außer diesem. Es geht um das Geld der deutschen Steuerzahlerinnen und Steuerzahler, über das Sie so frei verfügen wollen.“

Jetzt wird Söder richtig pampig:

„Sie sind nicht der König von Deutschland oder Weltenherrscher! Da brauchen Sie gar nicht so schlumpfig herumgrinsen.“

Manuela Schwesig zu Söder:

„Ausgerechnet von Ihnen dieser Auftritt!“

Ja, von diesem Personal werden wir regiert. Da wünscht man sich einen texanischen Gouverneur, der sich hinstellt und das Ende des Corona-Wahnsinns verkündet.

Neid. Missgunst.


Gerne erfüllen wir die Bitte der Betreiber des alternativen Telegram-Nachrichtenkanals D-NEWS, an dieser Stelle Werbung für sie zu machen.
D-NEWS – besuchen und abonnieren lohnt sich! Hier der Link: https://t.me/MeineDNEWS




Damit keine Inzidenz von 35 erreicht wird: Testen bis der Arzt kommt

Von DER ANALYST | „Die Leute sind nach Monaten im Lockdown kaputt“, beklagte die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer am Mittwoch auf dem Seuchengipfel. Und sie hat Recht. Abgesehen von den bedauernswerten Zeugen Coronas, die an einer von Politik und Medien erzeugten COVID-Phobie leiden, haben die Bürger die Zwangsmaßnahmen satt.

Die Leute sind kaputt und die Wirtschaft ist auf dem besten Weg dorthin. Inzwischen kommt man als logisch denkender Mensch nicht mehr an der Erkenntnis vorbei, dass es bei den Zwangsmaßnahmen nicht oder nicht mehr um den Infektionsschutz geht, sondern darum, auf verbrannter Erde ein neues, globales Wirtschafts-, Finanz- und Gesellschaftssystem zu etablieren.

Um dieses Ziel zu erreichen, gilt es, Wirtschaft und Gesellschaft so lange wie möglich im Würgegriff des Lockdowns zu halten. Es zeigt sich auch ganz deutlich, dass es Bundeskanzlerin Merkel ist, die dieses Ziel am vehementesten verfolgt. Sie war es, die beim Seuchengipfel durchgesetzt hat, dass erst dann über weitreichende Lockerungen nachgedacht wird, wenn in Deutschland im Schnitt weniger als 35 Neu-Infektionen pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen zu verzeichnen sind.

Folgt man der Logik, dass die Zwangsmaßnahmen einem anderen Zweck, als den des Gesundheitsschutzes dienen, ist es nur konsequent, alles dafür zu tun, dass diese ohnehin zu dieser Jahreszeit illusorische Zahl auf keinen Fall erreicht werden kann. Dazu braucht man nur die Anzahl der Corona-Tests hochzufahren. Mehr Tests, mehr positive Ergebnisse, und seien sie auch nur falsch-positiv.

Massive Ausweitung der Tests bekannt gegeben 

Und genau diese massive Ausweitung der Corona-Tests wurde einen Tag nach dem Seuchengipfel von Gesundheitsminister Jens Spahn auf der Bundespressekonferenz verkündet. Ab kommender Woche kann sich jeder, der Symptome hat, die auf eine Corona-Infektion hindeuten, wieder kostenlos testen lassen. Eine solche Regelung gab es bereits im vergangenen Jahr, was aber die Laborkapazitäten an ihre Grenzen brachte. Inzwischen gebe es wieder genug Kapazitäten, so Spahn. Man hat offenbar aufgerüstet, um testen zu können, dass der Rauch aufsteigt, um hier eine treffende Formulierung der Umgangssprache zu bemühen.

Außerdem kündigte Spahn an, dass es bald Schnell-Tests für Laien geben werde, die aber derzeit noch geprüft werden. Es sei wichtig, die Qualität dieser Tests zu gewährleisten, damit sie nicht zu viele falsch-negative Ergebnisse produzieren, die die Nutzer in trügerischer Sicherheit wiegen, so Spahn. Um falsch-positive Ergebnisse scheint er sich keine Sorgen zu machen.

Wer jetzt noch glaubt, dass die Sache irgendwann ein gutes Ende nimmt, der glaubt auch, dass Zitronenfalter Zitronen falten. Merkel macht einen wirklich guten Job, nur nicht den, für den sie gewählt wurde.

Und das Gros der Mainstream-Medien hilft ihr dabei.

Zitat aus einer Tageszeitung:

„Viele der Ministerpräsidenten und Ministerpräsidentinnen werden sich mit großer Wahrscheinlichkeit in den nächsten Wochen fragen lassen müssen, ob es das wirklich wert war. Ob es wirklich erforderlich war, von Merkels Wunschtermin 1. März abzuweichen.“

So sieht Qualitätsjournalismus aus. Unterschwellige Drohungen gegen Befürworter von Lockerungen, dazu noch eine Prise „Mutationen“ und eine „Dritte Welle“ und schon brauchen die Coroana-Phobiker eine Sitzung mehr pro Woche beim Psychotherapeuten.

Den Test-Turbo einzuschalten, wird sicherlich die 7-Tage-Inzidenz in die Höhe treiben. Leute, die wegen einer laufenden Nase zum Corona-Test rennen werden, gibt es mehr als genug.  Und genügend falsch-positive Ergebnisse dann auch.


Gerne erfüllen wir die Bitte der Betreiber des alternativen Telegram-Nachrichtenkanals D-NEWS, an dieser Stelle Werbung für sie zu machen.
D-NEWS – besuchen und abonnieren lohnt sich! Hier der Link: https://t.me/MeineDNEWS




Corona-Tests bis zum Abwinken zur Steigerung der Infektionsrate?

Von EUGEN PRINZ | Man kommt wirklich mit dem Schreiben nicht mehr hinterher, was sich die Regierung und ihre Einrichtungen, wie zum Beispiel das Robert Koch-Institut, jeden Tag der selbstverursachten Corona-Krise an Lug, Trug und Täuschungen leisten. Und uns, die Alternativen Medien, stellen sie dann auch noch als Fake-News-Verbreiter hin.

Hier das neueste aus der Trickkiste: Das Robert Koch- Institut (RKI) ist aktuell in den Medien mit der Schreckensmeldung unterwegs, dass die Reproduktionszahl R des Coronavirus wieder steigt und aktuell bei 1,1 liegt. Das würde bedeuten, dass ein Infizierter mehr als eine Person ansteckt.

Es gäbe Anzeichen dafür – so das RKI – dass die Lockerungen dafür verantwortlich seien.

Unfassbare Irreführung der Bürger

Ein Mediziner und Inhaber eines Lehrstuhls an einer bayerischen Universität, der verständlicherweise nicht genannt werden möchte, bezeichnet dies wörtlich als „unfassbare Irreführung des Bürgers“.

Anders lässt sich das auch nicht ausdrücken, denn der Grund, warum die Zahl der neu mit Corona Infizierten plötzlich wieder ansteigt, ist schlicht und ergreifend, weil seit dem 6. Mai auf Teufel komm raus getestet wird.

Zu diesem Stichtag wurden vom RKI die Richtlinien geändert. Im Gegensatz zu vorher werden nun alle Personen mit respiratorischen Symptomen jeder Schwere getestet, unabhängig davon, ob es irgendwelche zusätzlichen Risikofaktoren gibt. Das Vorliegen solcher war bis dahin Voraussetzung für einen Test.

Aber auch Personen, die keinerlei Symptome zeigen, werden jetzt getestet, wie zum Beispiel Fußballer und – auf Anordnung des Landes Schleswig-Holstein – die Belegschaften der großen Schlachthöfe in diesem Bundesland.

Während vor dem 6. Mai etwa 60% der Testkapazitäten nicht genutzt wurden, fährt man nun volle Leistung, was natürlich zur Folge hat, dass man mehr Infektionen entdeckt. Das bedeutet aber nicht, dass sich mehr Menschen als vorher angesteckt haben. Die erhöhte absolute Anzahl an gefundenen Infektionen spiegelt nur die Ausweitung der Tests wider.

Testanzahl wird nicht berücksichtigt

Der eingangs erwähnte Mediziner mit Professorentitel stellt ausdrücklich fest:

Es ist ein echter Skandal, dass das RKI nach wie vor bei der Schätzung der Reproduktionszahl R den Faktor der Testanzahl nicht berücksichtigt. Denn dann würde man nicht nur sehen, dass das R in Wirklichkeit im März kaum gestiegen ist, sondern auch, dass das R aktuell in Wirklichkeit weiter sinkt.

Auch der Beamte im Bundesinnenministerium, der die Schadensanalyse zu den Corona-Maßnahmen erstellt hatte und dafür mit einem „Verbot zur Führung der Dienstgeschäfte“ belegt wurde, hat in seinem Dossier diesen Punkt kritisiert. Er schreibt auf Seite 45:

„Es wird die tägliche Zunahme der Zahlen übermittelt. Es fehlt jedoch die Zahl von im gleichen Zeitraum durchgeführten Tests“

PCR-Virentest: Fehlerquote 50%

Dazu kommt noch, dass die hohe Fehleranfälligkeit der PCR-Virentests seit langem bekannt ist. Anfang März wurde im Chinese Journal of Epidemiology eine chinesische Studie veröffentlicht, in der die Unzuverlässigkeit der Covid-Virentests nachgewiesen wurde. Der Test liefert bei Personen ohne Symptome ca. 50% falsch-positive Resultate. Da kann man auch eine Münze werfen…

Corona-Notbremse und andere Grausamkeiten

Bei ihrer letzten Kungelrunde haben Kanzlerin Angela Merkel und die Ministerpräsidenten vereinbart, dass „sofort ein konsequentes Beschränkungskonzept“ entwickelt wird, wenn es in Landkreisen oder kreisfreien Städten innerhalb von sieben Tagen 50 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner gibt. „Corona-Notbremse“ wird das genannt.

Das heißt nichts anderes, als Rückkehr in den Hausarrest wie vor dem 20. April.

Durch Testen, was das Zeug hält und der daraus resultierenden Menge falsch positiver Ergebnisse, dürfte bald so mancher Landkreis wieder auf Eis gelegt werden, ortsansässige Bewohner inklusive.

Zudem kann man die Corona-Krise dann wirklich so lange am Köcheln halten, bis ein Impfstoff entwickelt ist und Bill Gates seinen Willen, sieben Milliarden Menschen impfen zu lassen, bekommt.

Außerdem hat man dann noch die Möglichkeit, jene Bürger, die auf die Straße gehen und für ihre Grundrechte demonstrieren, als Mitverantwortliche des angeblichen Anstiegs der Neuinfektionen zu brandmarken. Eine gute Begründung, ihr schändliches Treiben mit brutaler Polizeigewalt zu unterbinden, während die Wirtschaft aufgrund der verhängten Maßnahmen den Bach runtergeht.


Eugen Prinz auf dem FreieMedien-Kongress in Berlin.
Eugen Prinz auf dem Freie
Medien-Kongress in Berlin.

Eugen Prinz kommt aus Bayern. Der bürgerlich-konservative Fachbuchautor und Journalist schreibt seit Herbst 2017 unter diesem Pseudonym für PI-NEWS und den Blog zuwanderung.net. Dem politischen Journalismus widmet er sich, entsetzt über die chaotische Massenzuwanderung, seit 2015.
» Spende an den Autor
» Twitter Account des Autors.