Mely Kiyak: „Freies Land für freie Nazis“

Mely Kiyak hat in der Frankfurter Rundschau mit „Lieber deutscher Nazi“ einen Artikel geschrieben, der jeder Beschreibung spottet. Man fragt sich zuerst, ob es sich bei dieser Komplett-Verdrehung der Realität um eine Satire oder Glosse handelt. Aber nein, die Tochter kurdischer Türken meint es wirklich ernst: Sie sieht bei den Deutschen eine hochgradige Affinität zum fremdenfeindlichen Nazitum. Man fragt sich allen Ernstes, warum die Dame 1998 die deutsche Staatsbürgerschaft annahm. Ihr Text lässt ein abgrundtiefes Misstrauen zum deutschen Volk erahnen, vielleicht sogar eine Ablehnung.

(Von Michael Stürzenberger)

Kiyak ist den PI-Lesern keine Unbekannte: Mit den Bezeichnungen „vulgär, enthemmt, rassistisch“ diffamierte sie Deutschlands größten Internet-Politblog. Sie scheint eine stramme Solidarität zum Mohammedanertum zu haben, sonst würde sie die mehr als berechtigte Kritik an der totalitären islamischen Ideologie sachlicher bewerten. Aber selbst die auf den ersten Blick gut integrierten und moderaten Moslems scheinen offensichtlich den Chip im Kopf zu haben. Kiyak versucht nun allen Ernstes – trotz des wochenlangen medialen Ausnahemzustandes wegen der „Dönermorde“ – dem Land, in dem sie eine neue Heimat gefunden hat, klammheimliche Kumpanei mit mordenden Rechtsradikalen zu unterstellen. Man könnte sich fast fragen, welche Substanzen zu einer solch völlig verzerrten Wahrnehmung der Realität führen könnten:

Kein Kopf ist gerollt, keine Republik erschüttert, kein Minister trägt für rechte Gewalt Verantwortung. Als Nazi, als Menschenhasser oder Minderheitenbespucker lebt man in diesem Land wie Gott in Frankreich!

Die Mohammedanerin will Köpfe rollen sehen! Vielleicht wie damals in Medina, als ihr „perfektes Vorbild“, der „vollkommene Mensch“ und „letzter aller Propheten“, 800 gefangene Juden in Medina köpfen ließ? Reichen Kiyak die andauernden Empörungskampagnen etwa nicht, die nach den „Dönermorden“ das ganze Land erfassten? Welches Land dieses Planeten dehydriert mehr beim Thema Rechtsextremismus als Deutschland? Warum empört sie sich nicht darüber, dass die hierzulande bislang über 150 „Ehrenmorde“ eine nicht einmal ansatzweise ähnliche Beachtung erfahren? Warum beklagt sie sich nicht über die wachsende Deutschenfeindlichkeit, die sich mit brutalen Angriffen und Verbalbeleidigungen wie „Scheißchrist“, „Kartoffelfresser“, Schweinefleischfresser“, „Hurensohn“, „Schlampe“ etc ausdrückt? Nein, sie hackt weiter wie eine wildgewordene Furie auf die vermeintlichen deutschen „Nazis“ ein:

Deutscher Neonazi sein – das wär“s! Gibt es etwas Herrlicheres? Zwei Monate ist es her, dass das Serienkillerkommando NSU aufflog. Was folgte? Mit Neonazis zu sympathisieren, muss auch vortrefflich sein. Weil man relaxed zusehen kann, wie der Skandal konsequenzlos bleibt. Für jene, die mit Rechtsradikalen oder Nazis innerlich flirten oder einfach nur vom Moslemhass zerfressene Bildungsbürger sind, ist die Bundesrepublik seit ihrer Gründung eine einzige, Jahrzehnte andauernde Wellnesskur für rechten Geist und Gesinnung. Die besten Wahlkämpfe, die spannendsten Talkshows, die spektakulärsten Überschriften gelingen in diesem Land immer noch mit Menschenhass. Mit Hass auf Türken, auf Ausländer, Asylbewerber, Flüchtlinge.

Ganz ehrlich – wenn wir bei PI nicht so differenzieren würden und jeden Mitbürger aus der Türkei willkommen heißen würden, der sich hier wirklich vollumfänglich integriert, der für seinen Lebensunterhalt selbst aufkommt, der westliche Werte verinnerlicht, der nicht mohammedanische Eroberungspläne im Schädel hat und gewalttätig wird – wenn wir nicht so differenzieren würden, dann könnte bei solch abartigen Texten wirklich so etwas wie Hass auf Türken und Türkischstämmige aufkommen. Aber wir sehen durchaus einige Aleviten, die auf der Seite von uns Islamkritikern stehen und nicht blind ihre muslimischen Hacken zusammenschlagen.

Doch die Kurdin schreibt sich in einen regelrechten Wahn hinein. Man fragt sich, warum sie kein verantwortlicher Redakteur eingebremst hat – aber naja, kein Wunder, der Mist ist bei der Frankfurter Rundschau veröffentlicht worden, und da passt er gut hin:

Hey, Länder dieser Erde, schaut auf unsere Republik, würde ich als Nazibraut voller Stolz rufen! Formaljuristisch sind Rassenhass, Diskriminierung und jegliches antidemokratisches Handeln verboten. Rechtsradikale Skinheads, aber auch Krawattenträger in ordentlich gegründeten, staatlich finanzierten Neonazi-Parteien wurden stets durch sämtliche Minister geduldet. Ich habe noch keinen wegen so etwas ausflippen sehen. Bequem leben auch solche, die rechtsextrem denken und links leben. Karriereknick in Politik und Wirtschaft wegen Moslemhass und Ausländerfeindlichkeit? Nicht bei uns! Hauptsache man ruft nicht „Heil Hitler“ ins Parlament, oder „Türke verrecke“. Darunter ist eigentlich alles möglich. In diesem Land ist es alltäglich geworden, dass Menschen, die nicht blond und blauäugig sind, angepöbelt und verprügelt werden. Manchem wird die mühsam errichtete Existenz mit Brandsätzen beschädigt oder vernichtet. Ich kenne keinen besorgten Bürgermeister.

Wer pöbelt auf den Straßen dieses Landes eigentlich wen an? Sind es nicht vielmehr die schwarzhaarigen und dunkeläugigen, die permanent überfallen, abziehen und dann auf die am Boden liegenden noch drauftreten? Um anschließend von der deutschen Allesversteher- und Kuscheljustiz auch noch lächerliche Bewährungsstrafen mit ein paar Sozialstunden bekommen? Die „20-Cent-Killer“ Onur K. und Berhan I. beispielsweise wurden fürs Totschlagen ebenfalls mit Freiheit belohnt. Alles keine Einzel- sondern Dauerfälle. In welchem Land lebt diese Kurdin eigentlich?

Aber ihre Tiraden gehen noch weiter:

Das Barbarische versteckt sich im Dulden. Wenn die Mehrheit etwas duldet, dann bedeutet es Zustimmung. Solange die zur Zielgruppe gehörenden Bürger nicht gleichmäßig stark in Politik, Wirtschaft und Medien vertreten sind, solange hinter den Opfern keine einzige ernstzunehmende, seriöse Organisation steht, solange das Ausland dieses Land für seinen tief verwurzelten Rassismus nicht geißelt (weil es selber auch nicht besser ist), solange lässt es sich als Nazi, als Menschenhasser, als Minderheitenbespucker, in diesem Land leben wie Gott in Frankreich!

Frau Kiyak, es sind ihre früheren Landsleute, die zusammen mit Arabern über 80% der Serienstraftäter in Berlin ausmachen. Es sind ihre früheren Landsleute, die in Schulabbrecher-, Arbeitslosen- und Kriminalitätsstatistiken weit überproportional vertreten sind. Wie kommen Sie eigentlich dazu, einen solch frechen Text mit einer aberwitzigen Verdrehung der Tatsachen abzuliefern? Testen Sie aus, wie weit sie die Geduld der durch jahrzehntelange Gutmenschen-Volkspädagogik zu Waschlappen erzogenen Deutschen strapazieren können?

Und wünschen sie sich jetzt schon eine „gleichmäßig stark“ vertretene muslimische „Gewichtung in Politik, Wirtschaft und Medien“? Geht es Ihnen mit der Islamisierung dieses Landes noch nicht schnell genug? Und welche „ernstzunehmende“ Organisation soll hinter den wie immer zu „Opfern“ hochstilisierten Moslems stehen? Eine mächtige Religionsbehörde á la Diyanet? Kiyak treibt es unaufhörlich auf die Spitze:

Wenn man sich schlau anstellt, dazu gehört in Kreisen, wo sich Verfassungsschutz und Nazis treffen, nicht viel, kann man für sein Nazi-Sein sogar anständig bezahlt werden und so tun, als würde man petzen, oder ach was, man kann petzen, und es bleibt alles beim Alten. Welch Paradies! Man kann sein Nazitum in aller Öffentlichkeit unter Polizeischutz demonstrieren, ist das nicht zum Kaputtlachen? Wäre ich ein Nazi, ich wüsste gar nicht wohin mit meiner Freude.

Stellen Sie sich vor, Frau Kiyak, wir haben bei uns Demokratie mit Meinungs-, Versammlungs- und Demonstrationsfreiheit. Deswegen dürfen Sie auch ungestraft solch einen verhetzenden Stuss absondern. Und bei uns dürfen auch Ihre radikalen kurdischen Volksgenossen sowie die rechtsextremen „Grauen Wölfe“ aus Ihrem früheren Heimatland demonstrieren. Bei uns werden keine Imame geköpft wie in Ihrem früheren Heimatland christliche Bischöfe. Bei uns werden auch keine Moslems wegen vermeintlicher „Missionierung“ gefoltert und grausam ermordet wie es in der Türkei immer wieder mit Christen geschieht.

Frau Kiyak, wir haben ehrlich gesagt die Schnauze voll von ihren Texten. Wir autochthonen Deutschen lassen uns zwar viel gefallen, aber unsere Engelsgeduld hat irgendwann auch einmal ein Ende. Wie es Geert Wilders am 3. September 2011 in Berlin gesagt hat:

„Tretet nicht länger auf uns herum!“

Kiyaks Schlußpamphlet sollte dem geneigten Leser, falls er noch strapazierfähig ist, nicht vorenthalten werden:

Kein Kopf ist gerollt, keine Republik erschüttert, nie übernahm ein Minister Verantwortung für Mordopfer von rechter Gewalt, keine Rücktritte. Kein Umdenken, kein Umschreiben der Schulbücher, keine Gesetzesänderung. Die Umerziehung des deutschen Volkes, das sich wie zu besten Nazizeiten als genetisch homogenes Volk begreift und Angst vor seiner Abschaffung hat, ist misslungen. Köstlicher Zustand, dieses Nazi-Sein! Ein bisschen scheinheiliges Gedenkminüteln im Parlament, hin und wieder ein Kerzenmarsch, ansonsten, freies Land für freie Nazis.

Dieses unfassbare Machwerk hat sich auch Marc Doll bei „journalistenwatch“ vorgeknöpft:

Die selektive Wahrnehmung der Mely Kiyak beginnt hier erst. Fremdenfeindliche Straftaten, die es leider wohl immer geben wird, nimmt Frau Kiyak durch ein Vergrößerungsglas wahr und bauscht sie ins Unendliche auf. Lediglich 308 (in Worten: dreihundertacht) solcher politisch motivierten Gewaltstraftaten – und damit übrigens einen Rückgang um 19,6% – weist die PMK-Statistik 2010 bundesweit auf. Mely Kiyak muss diese Leute alle persönlich gekannt haben, um daraus zu konstruieren, „dass Menschen, die nicht blond und blauäugig sind, angepöbelt und verprügelt werden“. Für die Verfehlungen einer verschwindend geringen Minderheit wird die gesamte Gesellschaft in Haft genommen.

Wer nun glaubt, dass Mely Kiyak halt eben ein solch zart beseiteter Geist ist, dass ihr selbst diese Zahl unerträgliche Schmerzen bereitet, der sieht sich getäuscht. Denn diese 308 fremdenfeindlichen Gewaltstraftaten dürfte wohl jede Migrantenschule in wenigen Wochen problemlos toppen können, wenn es darum geht, blond-und-blau-äugige Scheißdeutsche Kartoffeln anzupöbeln, auszurauben und zu verprügeln – und zwar WEIL sie Deutsche sind!

Hier werden wirklich unzählige deutsche und nicht-muslimische Migrantenschüler einem täglichen Spießrutenlauf unterzogen, wie aufrichtige Journalisten wie Güner Balci – sicherlich ebenfalls eine „Nazibraut“ nach Mely Kiyaks Definition – hinweisen. Und wehe, wenn der Scheißdeutsche nun sein Schicksal beklagt. Wehe, wenn er lieber zum Wohle seiner eigenen Gesundheit auf eine Schule ohne Moslems gehen möchte, wehe dem, denn der wird dann doppelt bestraft durch Leute wie Mely Kiyak, die ihn als Nazi bezeichnen, verfolgen lassen und umerziehen wollen.

Natürlich kann man die Herkunft eines Menschen, wie Mely Kiyak es tut, unterschiedlich wertvoll gewichten, so dass deutsche Opfer eben zu bestrafende Nazis sind und eine Handvoll migrantischer Gewaltopfer bei einem 82-Millionen Volk die Umerziehung eben dieses Volkes rechtfertigen. Aber man sollte sich dann nicht über den angeblichen Rassismus anderer beschweren, wenn man ihn selbst offen auslebt. (..)

Aber auf fast jedem Gebiet sind Muslime, hauptsächlich eben vertreten durch Türken und Araber, auffallend überproportional negativ repräsentiert, was natürlich zu Unmut bei der Bevölkerung führt und man sollte diese Kette von Ursache und Wirkung nicht verdrehen. In Deutschland sind fast alle der rund 200 Nationalitäten vertreten; mit den meisten davon haben die Deutschen keine Probleme und wenn, dann sicherlich nicht aufgrund ihrer Abstammung.

Mely Kiyak aber kreiert aus einer nachvollziehbaren Reaktion, die sich hauptsächlich in mündlicher Kritik äußert, einen anscheinend genetisch-bedingten Rassismus, der sich hauptsächlich in Gewalt äußert. Mehr bösartige Demagogie gegen ein ganzes Volk ist kaum möglich und nur durch eine gehörige Portion Hass zu erklären. Auch hier hat Mely Kiyak wohl in den Spiegel geschaut und sich mit den „hassenden“ Deutschen verwechselt. (..)

Denn ein grenzenloses Volk wird bald kein Volk mehr sein. Aber sollte ich Mely Kiyak mit der Unterstellung nach Hintergedanken Unrecht getan haben und es ist wirklich ihre Überzeugung, dass genetisch homogene Völker umerzogen und durchmischt werden sollten, dann freue ich mich, dass Mely Kiyak demnächst auch selbiges für die Türkei fordert. Natürlich wird sie dies nicht und solange bleibt diese Unterstellung aufrecht. Wir wissen nun, wie der Hase bei Mely Kiyak läuft.

Eine der niedrigsten menschlichen Instinkte ist die Heuchelei. Solange sich Mely Kiyak als Minderheitenverteidiger aufspielt, aber nicht in ähnlicher Weise über die Verfolgung und Ausrottung von Minderheiten im gesamten islamischen Kulturkreis berichtet, bleibt diese Unterstellung aufrecht. Solange Mely Kiyak schon bei den recht zivilisierten Deutschen kulturbedingt Menschenhass und Rassismus entdeckt, aber nicht gleichzeitig die täglichen Perversitäten ihres eigenen Kulturkreises anprangert, bleibt die Unterstellung aufrecht. Kurzum: wer den Krümel auf dem Tisch des anderen moniert, sollte selbst keine Müllhalde im Wohnzimmer haben. (..)

Es sind Leute wie Mely Kiyak, die die Gräben in unserer Gesellschaft ziehen und aufrecht erhalten. (..)

Dass dieser Artikel von Mely Kiyak vollkommen realitätsfremd ist, steht außer Frage. Mich beschäftigen viel mehr zwei andere Fragen. Zum einen, was passieren würde, wenn man Leuten wie Mely Kiyak eine Armbinde gibt. Und zum anderen, warum die Frankfurter Rundschau einen derart demagogischen Artikel von jemandem, der offenbar den Verstand verloren hat, abdruckt.

Auch europe news hat sich dieses unsäglichen Artikels angenommen. Diese verbale Entgleisung ist ein Ausblick darauf, was bei uns los sein wird, wenn Mohammedaner noch stärker in allen gesellschaftlichen Bereichen eingesickert sind und anfangen mitzubestimmen. Wobei dieser Text der Kurdin nur der Anfang von dem sein dürfte, was uns noch alles blüht. Wie uns der koptische Bischof Anbia Damian warnt:

„Sie werden bald, wie wir, nicht mehr die Herren in Ihrem eigenen Land sein“

Es liegt an uns, es nicht soweit kommen zu lassen.

Für „Dank“-Schreiben an die Frankfurter Rundschau:

» online@fr-online.de