Mordanschlag auf Juden: Linksextreme Täter?

Sieben Menschen, die meisten von ihnen Holocaust-Überlebende, starben 1970 bei einem Brandanschlag auf eine jüdische Seniorenresidenz. Die Täter vermutete man im rechtsextremen oder islamischen Milieu. Nach neuesten Erkenntnissen könnte es sich bei ihnen jedoch auch um Linksextremisten gehandelt haben.

Der Focus berichtet:

Inzwischen existieren laut FOCUS deutliche Indizien, dass deutsche Täter aus dem linksradikalen Millieu hinter dem Anschlag stecken – und nicht wie einst vermutet Rechtsradikale oder palästinensische Terroristen. Der Anarchist und leidenschaftliche Judenhasser Dieter Kunzelmann hatte sich im Herbst 1969 in einem jordanischen Palästinenser-Camp zum Terroristen ausbilden lassen und war im November 1969 über München nach Berlin zurückgekehrt. Der frühere Radikale Alois Aschenbrenner erinnerte sich im FOCUS an den Besuch von Kunzelmann und seiner Truppe in München: „Die waren total radikalisiert. Die redeten nur noch vom israelischen Feind, wollten eine richtige Front aufbauen.“ Seit 2005 ist belegt, dass Kunzelmann im November 1969 den gescheiterten Bombenanschlag auf das jüdische Gemeindehaus in Berlin verübt hatte.

Laut einem Vermerk des Bundeskriminalamtes vom 13. April 1976 hatte der RAF-Aussteiger und Kronzeuge Gerhard Müller von einem Gespräch zwischen den beiden RAF-Frauen Gudrun Ensslin und Irmgard Möller berichtet. Nach FOCUS-Informationen habe sich Ensslin laut Protokoll über den Münchner Brandanschlag aufgeregt: „Diese Arschlöcher. Gut, dass die Sache den Neonazis untergeschoben wurde.“ Der Kronzeuge schlussfolgerte, dass die beiden Terroristinnen „wussten, wer den Anschlag durchgeführt hatte“.

In linken Archiven wird die Gewalttat trotz ungeklärter Täterschaft als rechtsmotivierte bezeichnet




Vier Jahre Haft für RAF-Terroristin Becker

Die RAF-Terroristin Verena Becker (Foto) ist heute vom Oberlandesgericht Stuttgart der Beihilfe zum Mord in drei Fällen für schuldig befunden und zu einer vierjährigen Freiheitsstrafe verurteilt worden. Becker habe sich „vehement“ für den Mordanschlag auf den damaligen Generalbundesanwalt Siegfried Buback eingesetzt, befand der Senat. Sie habe „im Beisein der späteren Täter mit bestimmt und die Täter dadurch in ihrem Tatentschluss bestärkt“.

Die „WELT“ berichtet:

Die Augen hatte sie wie immer hinter dunklen Sonnengläsern verborgen. So konnte man die Gefühle nur an ihrer Körperhaltung ablesen. Der war erstarrt, als die Ex-Terroristin Verena Becker dem Urteil zuhörte.

Die Richter des 6. Strafsenats befanden die 59-Jährige für schuldig, Beihilfe zum Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback sowie seinen beiden Begleitern Wolfgang Göbel und Georg Wurster am 7. April 1977 in Karlsruhe geleistet zu haben. Sie verurteilten die Angeklagte zu vier Jahren Gefängnis.

Vollständig verbüßen wird die Berlinerin diese aber nicht müssen: Zwei Jahre und sechs Monate werden im Zuge eines „Härteausgleichs“ als bereits vollstreckt gewertet, weil Becker bereits wegen sechsfachen Mordversuchs bei ihrer Festnahme am 3. Mai 1977 eine lebenslange Haftstrafe verbüßt hat.

Ob die verbleibende Reststrafe von 18 Monaten zur Bewährung ausgesetzt wird, ist noch nicht entschieden. In jedem Fall muss Becker, die als Frührentnerin überwiegend von staatlicher Hilfe lebt, die Kosten des Verfahrens tragen.

PI meint: Besser spät als nie…




„Rosato“: Mit Burkas gegen die Unterdrückung

„Die Kunst ist eine Tochter der Freiheit“, schrieb Schiller im Jahre 1795. Heute – im 21. Jahrhundert – scheint die Kunst diesem Anspruch nicht mehr gerecht zu werden: Die meisten Künstler schweigen, obwohl die europäische Gesellschaft zunehmend mit Unfreiheit beispielsweise in Form von Zwangsehen oder Verfolgung von Apostaten konfrontiert wird.

(Von Solo-Album)

Wer sich dennoch zu den unbequemen Themen dieser Zeit – vor allem der Islamisierung – auf künstlerische Weise kritisch äußert, muss mit Sanktionen rechnen oder gar um sein Leben fürchten, wie der Fall Westergaard zeigt. Drohungen von Seiten radikaler Moslems zeigen ihre Wirkung: So ließ die schweizerische Künstlerin Fleur Stoecklin ihre islamkritische Skulptur „Aggression“ von der Jahreswerkschau der Düsseldorfer Kunstakademie entfernen. Eine verständliche Reaktion – denn wer in diesem Staat würde dieser Künstlerin auch ausreichenden Schutz gewähren?

Einige Politiker tendieren zu dem Weg des geringsten Widerstands: Statt die Aufführung der Idomeneo-Oper in der Deutschen Oper 2006 mit Polizeischutz durchzusetzen, setzte Innensenator Ehrhart Körting lieber die Intendantin telefonisch unter Druck:

Die Deutsche Oper Berlin fühlt sich von der Polizei „alleingelassen“. Bei der Absetzung der Mozart-Oper „Idomeneo“ aus Angst vor islamistischen Anfeindungen habe Intendantin Kirsten Harms von den Berliner Sicherheitsbehörden keinerlei Hilfestellung bekommen, sagte Opernsprecher Alexander Busche am Mittwoch. (…) Harms hatte auch ein von ihr als dramatisch empfundenes Telefonat mit Körting als Grund für ihre Entscheidung angeführt, die Oper abzusetzen. „Er hat gesagt, er liebt die Deutsche Oper sehr, fährt oft an ihr vorbei und möchte nicht erleben, daß sie nicht mehr da ist“, sagte Harms.

Aufgrund dieser Vorkommnisse hat es mich ungemein gefreut, als ich letzte Woche die Arbeiten eines islamkritischen Künstlers auf Vimeo entdeckte, der sich scheinbar nicht von den islamischen Aggressionen einschüchtern lässt.

Dieser Künstler nennt sich „Rosato“ und hat seine Kunstwerke mit musikalischer Untermalung in einem Video zusammengeschnitten. Ich möchte nicht zuviel verraten – schaut Euch das Video einfach selbst an:




Anti-Sarrazin-Hetzerin wird Gauck-Sprecherin

Anti-Sarrazin-Hetzerin Ferdos Forudastan (r.) wird Gauck-SprecherinFerdos Forudastan wird die neue Sprecherin von Bundespräsident Joachim Gauck. Die iranischstämmige, linke Journalistin wurde vor zwei Jahren als eine der polemischsten Sarrazin-Kritikerinnen deutschlandweit bekannt. Forudastan wird ihre Stelle am 1. September antreten, teilte das Bundespräsidialamt mit. In der Vergangenheit war sie vor allem für den WDR und den Deutschlandfunk als Moderatorin und Autorin tätig. Davor hat sie bei der Frankfurter Rundschau und der taz gearbeitet. Sie ist verheiratet mit dem Grünen-Politiker Michael Vesper. Forudastan kennt vor allem ein Thema: Integration von Ausländern. Als Thilo Sarrazin 2010 sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ vorstellte, präsentierte sich Forudastan als eine seiner vehementesten Kritikerinnen. Sie hielt Sarrazin vor, falsche Zahlen zu nutzen und „gegen Türken und Araber zu hetzen“. Die Thesen des früheren Berliner Finanzsenators seien „menschenverachtende Ergüsse“. Weiter auf jungefreiheit.de…




Jenas OB: Broder nutzt Scientology-Methoden

Eine Nachfolgetagung der international kritisierten Pro Hamas-Tagung fand dieses Wochenende in der evangelischen Akademie Bad Boll statt. Da diesmal ohne großes Medieninteresse, verlief die Veranstaltung ruhiger, aber nicht weniger einseitig. Kritik an Israel gab es permanent, an der Regierung der Westbank und von Gaza wurde allerdings nicht mal mit einem Halbsatz Kritik geübt. Jenas Oberbürgermeister Albrecht Schröter (auf dem Podium links) schoss sich im kleinen Kreis auf Henryk M. Broder ein. Er sei ein übler Typ, ein Schmutzfink und arbeite bei Kampagnen mit Methoden des Scientologen Ron Hubbard.

(Gastbeitrag von Werner Sigel)

Zur Tagungsleitung vor zwei Jahren zählte Manfred Budzinski, der zwischenzeitlich altershalber in den Ruhestand ging und in die Nahostkommision von „Pax“ Christi wechselte. Die Anführungszeichen sind bewusst gesetzt, denn mit Frieden hat diese Organisation nichts zu tun. Diesmal fungierte als Tagungsleiter Wolfgang Wagner von der Evangelischen Akademie Bad Boll gemeinsam mit der „Pax“ Christi-Vizepräsidentin Wiltrud Rösch-Metzler aus Stuttgart. Während vor zwei Jahren 159 Teilnehmer die Tagung gebucht hatten und noch einmal soviele abgesagt werden mussten, war dieses Mal das Interesse mit 79 Teilnehmern eher verhalten. Im Gegensatz vor zwei Jahren als eine Förderung von der Bundeszentrale für politische Bildung abgelehnt wurde, wurde die jetzige Tagung von der BpB finanziell gefördert.

Emmanuel Nahshon

Diesmal wurde bei den Referenten teilweise die Spitze genommen, und es kamen auch Leute wie der Gesandte der Botschaft des Staates Israel, Emmanuel Nahshon (Foto), als Referent zu Wort, der wie zu erwarten war einen sehr schweren Stand bei diesem Publikum hatte. Unter anderem betonte er, dass die Besatzung sowohl für Palästina als auch für Israel ein Unglück sei. Dies war der kleinste gemeinsame Nenner, über die Ursache der Besatzung war man sich erwartungsgemäß nicht einig. Da vor zwei Jahren die Bundestagsabgeordneten Harald Leibrecht von der FDP und Rainer Arnold von der SPD ankündigten, dass sie unter diesen israelfeindlichen Bedingungen nicht mehr teilnehmen werden, wagte sich diesmal lediglich MdB Michal Hennrich von der CDU in die Höhle des Löwen. Er saß auf dem Podium dem Dresdner OB Albrecht Schröter gegenüber, der einen Boykottaufruf gegen Produkte aus israelischen Siedlungen unterzeichnet hatte und von Broder dafür heftig kritisiert worden war. Wie Schröter in seiner Arbeitsgruppe mit acht bis zehn Personen am Samstag Nachmittag erzählte, fielen ihm wegen dem Boykottaufruf seine Jusos in den Rücken, was ihn sehr erzürnte. Noch mehr regte er sich über Henryk M. Broder auf. Broder sei ein übler Typ, habe eine schlechte Kinderstube gehabt, sei ein Schmutzfink und er arbeite bei Kampagnen mit Methoden des Scientologen Ron Hubbard. Schröters Ziel war klar. Wenn er bei den Linken die Sichtweise unterbringt, dass Broder mit Techniken des Scientologen Ron Hubbard arbeitet, dann dauert es nicht mehr lange und es ist in den Medien zu lesen: Der Scientologe Henryk M. Broder…

Der Shitstorm nach Broders Kritik muss erheblich gewesen sein. Schröter lässt seither angeblich von Beauftragten sein E-Mailpostfach lesen, damit er von Kritik verschont bleibt. Er antworte grundsätzlich auf keine kritischen Mails mehr und auf mündliche Kritik werde er sich auf keine inhaltliche Diskussion einlassen, sondern nur von Menschenrechten reden (gemeint sind die, die Israelis angeblich brechen, nicht die Kassamraketen auf Israel etc.). Es werde auch keine „Verbroderung“ stattfinden (was immer er damit meint), betonte Schröter. Schröter berichtete von Jenas palästinensischer Partnerstadt Beit Dschala und der Suche nach einer Partnerstadt in Israel. Er berichtete von dem vielen Geld aus den Emiraten, Kathar und Schweden für die PA und dass von den 50.000 Christen ein erheblicher Teil auswandern will und es bald christenfrei sein werde. Letzteres brachte er in einer Art rüber, dass es nicht als Kritik herüberkommt, sondern ein wertfreier Fakt ist. Kritik übte er nur gegen Israel, als er von einer Demo am Grenzzaun berichtete, wo er sein Experten-Demowissen einbringen konnte und mit Kerzen und Gebeten am Grenzzaun protestierte.

Evangelische Akademie Bad Boll

Jan Freigang vom Auswärtigen Amt hatte einen sehr schweren Stand gegenüber dem Publikum. Sein Plädoyer für das Existenzrecht des Staates Israel ging im empörten Publikumsgemurmel fast unter.

Andreas Zumach, UNO-Korrespondent in Genf für die taz und andere Medien, beklagte sich, dass Israel seine Soldaten aus Gaza abgezogen habe mit dem Kalkül, dass die Hamas die Macht übernehmen werde. Solche Theorien sind für ihn natürlich eine Win/Win-Situation. Ist Gaza wie jetzt judenfrei oder wären Soldaten im Gaza, schuld ist immer der Jud‘ – warf ich ihm dann in der Fragerunde vor, worauf er sich wie zu erwarten in Floskeln flüchtete. Beklagt wurde wiederholt der Vorwurf, dass die Teilnehmer des Antisemitismus beschuldigt würden, obwohl sie ja nur sachliche Israelkritik führen würden (deren Einseitigkeit war kein Thema). Nun meine Definition des Antisemitismus ist folgende:

Antisemitismus ist, wenn in gleicher Situation identisches Handeln unterschiedlich beurteilt wird, je nachdem der Handelnde Jude oder Palästinenser ist.

Wenn dann die Antwort kommt mit Asymmetrie und der Stärkere bzw. das Opfer, dann zeigt dies exemplarisch deren Einseitigkeit, denn es dreht sich wie gesagt um „in gleicher Situation identisches Handeln“. Von Israel wurden die Universellen Menschenrechte eingefordert, von der PA aber nicht. Der Israel-Irankonflikt wurde als überzogene Bedrohung durch Israel dargestellt, und die Raketen der Hamas und Hisbollah redete der Referent klein.

Was mich am Samstag zutiefst erschreckt hat, war, als ich mit drei israelfeindlichenkritischen Damen am Kaffeetisch saß und eine Dame erzählte, dass sie in Sderot war, wo die Polizei die Kassamraketen aufbewahrt hat, und sie erklärte, dass die Raketen aus Lichtmasten zusammengeschweist waren, gerade mal läppische zwei bis drei Meter lang seinen und absolut harmlos wären, wie sie ja selbst gesehen habe.

Immer wieder wurde betont, dass 25 Prozent der Israelis den Wehrdienst verweigern. Dies ist ein exemplarisches Beispiel, wie in Bad Boll zutreffende Sachen herausgepickt werden und doch die Unwahrheit darstellen. Wenn man sich näher damit befasst, dann kommt man sehr schnell darauf, dass diese 25 Prozent zu einem erheblichen Teil ultraorthodoxe Juden sind, die sowieso vom Wehrdienst befreit sind, und aktuell darüber eine Debatte in Israel besteht, wo sich diese Woche ein Koalitionspartner deswegen vorläufig verabschiedete. In Bad Boll wurden die 25 % Wehrdienstverweigerer aber als ein Erfolg ihrer Arbeit gegen Israel dargestellt.

Im Gegensatz zu der Veranstaltung vor zwei Jahren gab es diesmal keinen Verkaufsstand für die Zeitschrift „Der Semit“. Wenn sie auf diesen Link klicken erfolgt die Info „Die Domain www.dersemit.de wurde gesperrt.“ Der Verleger wich übrigens auf eine internationale Domain aus. Diesmal wurden keine T-Shirts verkauft mit einem antisemitischem Motiv.

Einen wesentlichen Teil der Tagung beanspruchte der Boykottaufruf von „Pax“ Christi gegen Waren aus Siedlungsgebieten. Auf dem Bild ist eine Einkaufstüte vom Verkaufsstand einer Teilnehmerorganisation in der Akademie mit Werbung für den Boykottaufruf zu sehen und zwei Sticker, die man ebenfalls kaufen konnte. Der Flaggensticker erschließt sich mir allerdings noch nicht. Eigentlich ist es die Flagge der Palästinensischen Autonomiebehörde – sie ist an Jordaniens Flagge angelehnt – hat aber zusätzlich eine Moschee in der Mitte. Vielleicht könnte mir ein Leser weiterhelfen.




Der linke FDP-Demagoge Brüderle und VW

Wie rot verrottet diese Republik ist, zeigt der linke Demagoge Rainer Brüderle (Foto) von der Partei der Besserverdienenden. Der FDP-Fraktionschef hat das Steuersparmodell bei der Übernahme des Sportwagenbauers Porsche durch VW heftig kritisiert. Die Gesellschaften nutzten die Steuergesetzgebung und vermeiden 1,5 Milliarden Euro Abgaben an den Staat. „Das mag alles legal sein, zeigt aber, wie dringend wir ein einfacheres und gerechteres Steuerrecht brauchen“, sagte Brüderle dem Handelsblatt (Freitagausgabe). Wenn Weltkonzerne mit solchen Steuertricks Milliarden an Steuern sparen könnten, müsse sich jeder Steuerzahler veräppelt fühlen. 

„Von so viel Nachsicht der Finanzämter können viele Handwerker nur träumen“, sagte der frühere Bundeswirtschaftsminister. Nochmals! Ein Wirtschaftsminister der angeblich liberalen FDP schleimt sich bei Sozn und Kommunisten ein! Was erhofft er sich davon? Glaubt er, ein einziger Kommunist würde ihn deshalb wählen? Was für ein verkommenes und verblödetes Personal sitzt eigentlich im Bundestag und in den höchsten Ämtern?

Im übrigen hat jede Firma das Recht und die Pflicht, so billig wie möglich zu wirtschaften. Und natürlich wird sie auch Steuern sparen, so gut es geht. Seit wann sind denn Firmen dazu da, Steuern zu zahlen? Eine Firma wird gegründet, weil sich der Gründer davon ein gutes Einkommen verspricht. Und der schöne Nebeneffekt sind Jobs für andere Leute. VW ist doch nicht als Steuermelkkuh da. Und wer würde denn die Steuer zahlen, wenn nicht der Autokäufer? Brüderle und diese sozialistische Bagage in allen Parteien halten ihre Wähler offenbar für genauso blöd, wie sie es selbst sind!




Linus Reichlin: Frauenehre kostet Orient Zeit

Ein Mann, der sich dauernd darum kümmern muss, ob alle Frauen seiner Familie sich stets so verhalten, dass seine und die Ehre aller Männer der Familie gewahrt bleibt, hat kaum noch Zeit für ökonomisch sinnvolle Tätigkeiten.

Haben Frauen Ehre? Im Paschtun­wali, dem Stammeskodex der Paschtunen, wird diese Frage beantwortet: Die Ehre der Frau ist identisch mit der Ehre der Familie, und die Familie wird von den Männern repräsentiert. Die Ehre der Frau ist also ein Bestandteil der Ehre ihres Mannes. Das Paschtunwali nennt es Namus. Macht der Nachbar eines Mannes dessen Frau schöne Augen, verletzt er damit nicht die Ehre der Frau, sondern die ihres Mannes, der nun – so will es Namus – den Nachbarn schlimmstenfalls töten muss.

Oft entscheidet er sich aber dazu, seine Frau zu töten oder zu verstossen, denn schliesslich war sie es, die seinen Ehrverlust herbeigeführt hat. Die blosse Existenz seiner Frau ist eine latente Gefahr für die Ehre eines Mannes, das macht paschtunische Ehen so problematisch. Um drohendem Ehrverlust vorzubeugen, werden die Frauen verhüllt und hinter den Mauern des Gehöfts vor der Aussenwelt versteckt; das ist eine kluge Massnahme, mit der die Blut­rache auf ein erträgliches Mass reduziert wird.

Ehsanullah, ein in Berlin lebender Afghane, erzählte mir einmal, kurz vor seiner Ausreise nach Deutschland sei er in der ­Provinz Helmand Zeuge einer gefährlichen Situation geworden. Eine verheiratete Frau unter der ­Burka sei in Begleitung ihres Bruders an ­einem Teehaus vorbeigegangen. Dabei ­habe sich ein Zipfel ihrer Burka an irgendeinem Teil eines schrottreifen, vorbeifahrenden Motorrads verheddert. Ihr sei die Burka vom Leib gerissen worden, und nun sei sie in der Trainerhose, die sie unter der Burka getragen habe, und in einem T-Shirt dagestanden, für paschtunische Verhältnisse also nackt. Die Männer, die draussen vor dem Teehaus gesessen seien, hätten sofort ihre Blicke von ihr abgewendet, um die Ehre des Bruders nicht zu verletzen. Der Motorradfahrer sei mit der Burka im Schlepptau wie ein Irrer durch den Basar davongerast, zu Recht fürchtete er nun um sein Leben. Für den Bruder sei klar gewesen, dass der ­Motorradfahrer seiner Schwägerin die ­Burka absichtlich weggerissen ­habe.

«Vor aller Augen», sagte Ehsanullah, «schlug er auf seine Schwägerin ein. Er war überzeugt, dass der Motorradfahrer sich an ihr gerächt hatte, weil sie nicht mit ihm schlafen wollte.» – «Wie kommt er denn darauf», sagte ich, «es ist doch sehr viel wahrscheinlicher, dass es nur ein Unfall war.» – «Kann schon sein», sagte Ehsanullah, «aber so denken die Leute dort nicht. Der Motorradfahrer ist geflüchtet, weil er wusste, dass ihm niemand glauben wird, dass es nur ein Unfall war. Und die Leute sahen ihn davonrasen und dachten: ‹Der Hundesohn flieht, also wollte er was von ihr, und sie hat ihn abgewiesen.›» – «Aber wenn sie ihn abgewiesen hat», fragte ich, «wenn sie ihrem Mann also treu war, warum schlägt ihr Bruder sie dann?» – «Wenn sie ihn abgewiesen hat», sagte Ehsanullah, «hat sie mit ihm gesprochen. Mit einem fremden Mann. Sie hat die Ehre der Familie verletzt.» – «Das Leben bei euch muss sehr anstrengend sein», sagte ich. «Nur wenn du eine Frau hast», sagte ­Ehsanullah.

Der arabische Dichter und Diplomat Usama ibn Munqidh, der im 12. Jahrhundert zur Zeit der Kreuzzüge die Sitten der Franken studierte, schrieb über sie: Die Franken kennen weder Ehrgefühl noch Eifersucht. So kommt es vor, dass ein Franke mit seiner Frau auf der Strasse einhergeht und einen anderen Mann trifft, der die Frau zur Seite nimmt und sich mit ihr unterhält, während ihr Ehemann abseits steht und wartet, bis die Frau ihre Unterhaltung beendet.

Dieses ehrlose Verhalten der fränkischen Männer im Umgang mit ihren Frauen irritierte ihn besonders auch deshalb, weil es für ihn im Widerspruch zur Tapferkeit stand, die die Franken im Kampf bewiesen: Doch besitzen sie grossen Mut, obwohl doch der Mut gewöhnlich nur aus dem Ehrgefühl und aus der Verachtung für einen schlechten Ruf entsteht. Wie kann ein Mann, der seine Frau mit einem anderen Mann sprechen lässt, dennoch die Schädel so vieler Feinde spalten? Für Usama bemassen sich die Ehre und der Ruf eines Mannes danach, wie sehr er über die Tugendhaftigkeit seiner Frau wachte. Die fränkischen Männer waren von dieser Art Ehre entbunden worden durch Jesus Christus. Christi Einstellung zum Ehebruch war zu seiner Zeit äusserst liberal, und das ist sie in der Weltgegend, in der er lebte, auch heute noch. Sein Satz bei der Steinigung der Ehebrecherin Wer unter euch ohne Sünde ist, werfe den ersten Stein, vor allem aber der Folgesatz So verdamme ich dich auch nicht entliess den fränkischen Mann aus der zeitraubenden und das Leben erheblich komplizierenden Daueraufsicht über seine Frau. Der Ruf des fränkischen Mannes war nicht mehr untrennbar mit dem seiner Frau verbunden, die hatte jetzt gewissermassen eine eigene Ehre – ­honour-splitting.

Ehrlich gesagt, weiss ich nicht, ob das ­alles stimmt, was ich hier schreibe, aber ich kann mich des Eindrucks der Plausibilität nicht erwehren. Mir scheint, es ist eine Erklärung dafür, warum die Nachfahren Usama ibn Munqidhs noch heute wie er damals so irritiert sind darüber, dass eine Gesellschaft, in der die Männer ihren Frauen eine persönliche, von ihnen unabhängige Ehre ­zugestehen, so erfolgreich sein kann. Aber der Erfolg des fränkischen Mannes beruht eben gerade auch auf dem honour-splitting. Ein Mann, der sich dauernd darum kümmern muss, dass seine Frauen, seine Schwestern, die Schwestern seiner Frauen, die Frauen seines Bruders, der gerade in den Bergen unterwegs ist und auf die dieser Mann nun also auch aufpassen muss – ein Mann also, der so viele Frauen dahin gehend beaufsichtigen muss, ob sie sich sittlich kleiden und stets so verhalten, dass seine und die Ehre aller Männer der Familie gewahrt bleibt, ein solcher Mann hat schlicht weniger Zeit für ökonomisch relevante Tätigkeiten. Der Franke baut in der Zeit, die er dadurch spart, dass er seine Ehre nicht vom Verhalten anderer abhängig macht, Hängebrücken. Hängebrücke ist vielleicht das falsche Beispiel, aber ich gehe davon aus, dass man versteht, was ich meine.

(WELTWOCHE 27/2012)




Arnulf Baring: Euro größter Fehler seit 1945

Arnulf BaringVielleicht kann der eine oder andere zum Thema Euro gar nichts mehr hören. Leider wird das EU-Debakel aber ein zentrales Thema der nächsten Jahre bleiben, und es ist doch immer wieder eine Freude, wenn man Experten wie Arnulf Baring (Foto) zuhören darf. Im Gegensatz zu manchen anderen Pseudo-Wissenschaftlern hat er nämlich schon fünf Jahre vor der Einführung des Euro gewarnt und eine erstaunliche Voraussicht gehabt, wie wir in einem aktuellen Interview erfahren. 

Das PUR-Interview ist in kath.net abgedruckt:

PUR: Schon fünf Jahre vor der Einführung des Euro, im Jahr 1997, haben Sie, Herr Professor Baring, ihren Mund aufgetan und in einem Buch „Scheitert Deutschland?“ Sätze formuliert, die dem heutigen Leser den Atem stocken lassen. Bereits damals schreiben Sie, man hätte Griechenland niemals in die Europäische Union eingliedern dürfen. „Es wird heißen“, schreiben Sie, „wir finanzieren Faulenzer, die an südlichen Stränden in Cafes sitzen“ und weiter „Die Währungsunion wird am Ende auf ein gigantisches Erpressungsmanöver hinauslaufen … Wenn wir Deutschen Währungsdisziplin einfordern, werden andere Länder für ihre finanziellen Schwierigkeiten eben diese Disziplin und damit uns verantwortlich machen. Überdies werden sie, selbst wenn sie zunächst zugestimmt haben, uns als eine Art Wirtschaftspolizisten empfinden. Wir riskieren auf diese Weise, wieder das bestgehasste Volk Europas zu werden.“ Wie war damals die Reaktion auf diese prophetischen Worte?

Arnulf Baring: Na ja, Bundeskanzler Kohl hat, als ich eine Kurzfassung in der FAZ darüber geschrieben hatte, an jeden der fünf Herausgeber einen eigenen Brief geschrieben: Dieser Mann müsse sozusagen aus dem öffentlichen Dialog ausgeschlossen werden, es sei doch unerhört, dass dieses großartige Projekt durch Schmierfinken wie mich in den Dreck gezogen wird. Ich halte Kohl für einen großen Politiker. Wie jeder Mensch, ich selbst eingeschlossen, ist er ein Gemisch aus guten und weniger guten Eigenschaften. Sein Idealismus war eben nicht nur gut, sondern auch gefährlich.

Zur Einführung des Euro führte zum einen die französische Erpressung, der Wiedervereinigung nur zuzustimmen, wenn wir die D-Mark abschaffen, zum anderen die idealistische Vorstellung von Kohl, wenn wir erst einmal eine gemeinsame Währung hätten, würden alle Probleme europäisch solidarisch gelöst werden. Erpressung hier und Idealismus dort haben zur größten politischen Fehlentscheidung nach 1945 geführt.

Im Interview, an dem auch Alexander Kissler teilnimmt, kommt Baring auch auf die alte Bundesrepublik zu sprechen:

Das erste Jahrzehnt der Bundesrepublik, von 1949 bis 1959, ist in meinen Augen das weitaus beste gewesen. So tüchtig sind wir nie wieder gewesen, vor allem nicht so optimistisch. Zu Unrecht haben die Achtundsechziger diese Zeit verhöhnt. Der damalige Optimismus, der Wille, gemeinsam aus der Misere zu kommen und nie wieder zuzulassen, was geschehen war, hat doch unserem Land einen großen anhaltenden Aufschwung gegeben. Dass Adenauer so lange lebte und mit dieser Vaterfigur auch die Politik wieder Stetigkeit ausstrahlte, dafür sind wir dankbar gewesen.

In der Tat, genauso war es. Und seither geht es mit dem Land politisch und wirtschaftlich nur noch links bergab.




Ulfkotte: Christen Menschen zweiter Klasse

Wer im deutschsprachigen Raum Christen verhöhnt, der bekommt flächendeckend Beifall. Wer nachweislich wahre Tatsachenbehauptungen über die Moslems verbreitet, der bekommt es mit dem Staatsschutz zu tun. Ulfkotte wurde selber von einem Türken als „Scheiß-Christ“ bezeichnet, der zur Hölle fahren solle, der Mihigru-Staatsanwalt stellte das Verfahren ein. Hier der Artikel von Udo Ulfkotte mit vielen Links zum Thema!




Jedes dritte Berliner Kind in HartzIV

Bundesweit leben laut BILD und Bundesagentur 1,9 Millionen Kinder, also jedes siebte, in einem Haushalt, der Arbeitslosengeld 2 bezieht. Den höchsten Anteil hat Berlin mit 33,6 Prozent, gefolgt von Bremen mit 28 Prozent und Sachsen-Anhalt mit 25,9 Prozent. Am besten steht Bayern mit 6,2 Prozent da. In Baden-Württemberg als Bundesland mit der zweitniedrigsten Bezieherzahl sank die Quote von 8,1 Prozent auf 7,5 Prozent. Komischerweise setzen sich aber im Zweifel immer die untauglichen Programme und politischen Ideen der Versagerstaaten durch. So wird in Baden-Württemberg jetzt mit viel Tamtam zusätzlich die grüne „Gemeinschaftsschule“ eingeführt.