Asyl-Irrsinn in Deutschland: Fürstenfeldbruck – 600 Asylbewerber mit Soldaten in Kaserne

asyl-fuerstenfeldbruckZunächst einmal vielen Dank an die zahlreichen Leser, die unserem Aufruf zur Serie „Asyl-Irrsinn in Deutschland“ gefolgt sind und uns schon in den ersten Tagen viele Informationen, Links und Bilder zugesandt haben. So auch aus Fürstenfeldbruck. In der oberbayrischen Idylle sollen ab dem 3. Oktober die ersten 200 von vorerst 600 Asylbewerbern in den Fliegerhorst einziehen.

Dass das nicht die endgültige Zahl sein muss, zeigt der Umgang mit den Plänen der nur eine halbe Stunde entfernt liegenden Bayernkaserne in München. Die war ursprünglich von der Bundeswehrverwaltung für 350 Flüchtlinge vermietet worden. Inzwischen leben dort rund 2000 Asylbewerber.

Zaun trennt Soldaten und Asylbewerber

Mitten durch den Fliegerhorst in Fürstenfeldbruck entsteht ein bis zu 800m langer Trennzaun, der die Kaserne teilen wird. In einem Teilbereich werden die „Flüchtlinge“ die Unterkünfte beziehen und im anderen wird die Bundeswehr die Kaserne weiter nutzen dürfen. Es handelt sich hier um eine beheizbare Gebäudefläche von insgesamt 15.000 Quadratmetern, die den Asylbewerbern zur Verfügung gestellt wird. Natürlich wurde die Kaserne in den Bereichen die für die Asylbewerber vorbehalten ist, renoviert. Zusätzlich wird auch ehemaliges Eigentum der Bundeswehr wie Spinde, die Küchenausstattung und anderes in Zukunft von den neuen Bewohnern genutzt werden können.

Ursprünglich hatte man damit gerechnet, dass nach spätestens drei Monaten die Neuankömmlinge auf die umliegenden Kommunen verteilt werden können. Durch den großen Ansturm der Menschenmassen, die in Deutschland Asyl suchen, dürfte sich bei gleichzeitiger Verteilung in die Nachbargemeinden aller Voraussicht nach die in der Kaserne lebende Zahl an Personen trotzdem noch erhöhen.

Ehemalige Grundschule sollte beschlagnahmt werden

Was das für die Nachbargemeinden im Einzelnen heißt, zeigt die Situation direkt vor Ort in Fürstenfeldbruck. So wird der Plan von Anfang September, die Grundschule zu beschlagnahmen, vielleicht bald wieder an Aktualität gewinnen. Nur die jetzt neu eröffnete Möglichkeit die Menschen in der Kaserne unterbringen zu können, hat die Verantwortlichen von ihrem ursprünglichen Vorhaben Abstand nehmen lassen. Es werden aber schon jetzt nicht alle Asylfordernden in der Kaserne unterkommen, das zeigt der Plan, dass erstmals auch minderjährige „Flüchtlinge“ im ehemaligen Hotel Drexler in der Hauptstraße von Fürstenfeldbruck wohnen sollen. Um sie werden sich zudem Spezialisten für traumatisierte Menschen kümmern.

Sollte bei steigenden Flüchtlingszahlen tatsächlich wieder die ehemalige Grundschule beschlagnahmt werden, dürfte auch der ursprüngliche Plan die leerstehende Schule abzureißen um dort Wohnungen für die angestammte Bevölkerung bauen zu können, gestorben sein.

Wir werden auch weiterhin die Augen und Ohren offen halten und das so lange wie in Deutschland, Österreich und der Schweiz die Verantwortlichen in Politik, Medien und den Kirchen meinen, wir müssten uns unbegrenzt und ohne Rücksicht auf die eigene Bevölkerung, den Flüchtlingsströmen aus aller Welt unwidersprochen ergeben. Der Asyl-Irrsinn hat ein Gesicht, wir zeigen es!

Bisher erschienen in der PI-Serie „Asyl-Irrsinn in Deutschland“:

» 1. Willkommenspakete und Rundumversorgung für 120 ledige Männer
» 2. Premium-Wohnen mit Hausmeister, Heimleiter und Sozialarbeiter
» 3. 220 Asylanten für niederbayerischen Ort mit 850 Einwohnern
» 4. Vaihinger Schloss – 250 Asylbewerber ins Wahrzeichen der Stadt?!


Wenn auch Sie aus Ihrer Stadt Ähnliches zu berichten haben, sie von einer Schule, Turnhalle, einem Hotel, Schloss etc. Kenntnis haben, das umfunktioniert wurde oder werden soll, schreiben sie an PI. Natürlich muss nicht immer eine ganze Geschichte mit dem Bild der Unterkunft verbunden sein, auch nur Foto(s) mit Ortsangaben und wenn möglich den wichtigesten Eckdaten des Asylheims, wie Anzahl der Bewohner, Personalaufwand etc. (nicht zwingend) reichen aus, um eine Chance auf Veröffentlichung zu haben.