Gesinnungsterror in der Friedrich-Ebert-Stiftung

bonnAm 3. Dezember fand in der Friedrich-Ebert-Stiftung (FES) in Bonn die Vorstellung des von der SPD-hörigen Stiftung in Auftrag gegebenen und „empirisch geprüften“ Buchs: „Wut, Verachtung, Abwertung – Rechtspopulismus in Deutschland“ von Prof. Dr. rer. nat., Dr. phil. habil., Dipl.-Psych. Andreas Zick und Vorurteilsforscherin Prof. Dr. Beate Küpper (Foto, 2.v.re.) statt. Das Buch konnte man umsonst mitnehmen. (Ein Besucher: „Die verschenken das Buch, weil es wahrscheinlich sowieso keiner kauft!“) Wie auch bei „interkulturellen“ Islam-Dialüg-Veranstaltungen war Kritik an politischer Ideologie und Gesinnungsdiktatur unerwünscht. Die wenigen Kritiker unter den ca. 80 bis 100 Besuchern wurden beleidigt, beschimpft und diskreditiert, und die als PI-Reporterin sofort erkannte Autorin wurde nach unerwünschten Bemerkungen selbstverständlich politisch korrekt entfernt.

(Von Verena B., Bonn)

Schon im Ankündigungs-Faltblatt wurde die falsche Gesinnung im Sinne der NS-Propaganda klar und deutlich benannt:

Personen, die rechtsextremen Parteien oder Organisationen angehören oder der rechtsextremen Szene zuzuordnen sind, sind von der Veranstaltung ausgeschlossen. Die Veranstaltenden werden ihnen den Zutritt zur Veranstaltung verwehren oder sie während der Veranstaltung von dieser ausschließen.

Auf dem Podium saßen folgende, vom Staat bezahlte PEGIDA- und AfD-Hetzer: Ralf Melzer (Foto, 2.v.li.), Leiter des Arbeitsbereichs „Gegen Rechtsextremismus“ der FES, Vorurteilsforscherin Prof. Dr. Beate Küpper (Buchautorin), und Prof. Frank Decker (re.), Institut für Politische Wissenschaft und Soziologie an der Universität Bonn und Wissenschaftlicher Leiter der Bonner Akademie für Forschung und Lehre praktischer Politik. Die freie Journalistin Anna Neifer (li.) übernahm die Moderation.

Ohne zur irgendeinem Zeitpunkt auf sachliche Inhalte einzugehen, wurden, wie bei solchen volkserziehenden Veranstaltungen üblich, die zu „Schuldigen“ erklärten „Rechtspopulisten“ stigmatisiert und kriminalisiert: Thilo Sarrazin, der mit seinem Publikumsrenner „Deutschland schafft sich ab“ die Bevölkerung erstmalig gehörig aus dem Schlaf riss, später dann die zunächst mildtätig, wenn auch zähneknirschend als rechtspopulistisch eingestufte AfD unter Bernd Lucke, die nach ihrer Abspaltung nunmehr allerdings zusätzlich das Stigma „rechtspopulistisch“ und „rassistisch“ trägt (merke wie immer in Bezug auf Islamkritik und -aufklärung: Der Islam ist eine Rasse!) und das „Pack“ der PEGIDAS, die inzwischen zum Hassobjekt Nummer eins aller zeternden Blockparteien geworden sind, die mit radikal-fundamentalistischen Funktionären der islamischen Scharia-Vereine durchsetzt sind. Zum Ärger der Volksverräter lässt sich hierzulande aber der Widerstand (noch) nicht verbieten!

„Man hetzt gegen Muslime und Flüchtlinge, verachtet Politik und Medien, propagiert einen Nationalismus, der zur Abschottung führt, und sehnt sich nach Autorität sowie einer homogenen ‚Gemeinschaft‘“. Bernd Höcke mit seiner lästigen Vaterlandsliebe und seiner Antideutsche und verfassungsfeindliche Korangläubige provozierenden deutschen Fahne ist natürlich der Übelste unter den Üblen, da er blonde Frauen als Angriffsziel testosterongesteuerter Asylbetrüger nannte, wofür er ad-hoc leider keinen Beweis liefern konnte, was sein Parteikollege Armin Paul Hampel in der Anne-Wille-Show über Bürgerproteste dann jedoch überzeugend nachholte.

Verbrechen, die angeblich von Asylanten begangen worden seien, seien größtenteils nicht erwiesen, Lüge und reine Panikmache. Dies wird gerade wieder durch einen aktuellen Fall in Siegburg widerlegt: Dort klagt die Staatsanwaltschaft jetzt einen dankbaren 21-jährigen Asylbewerber an, der als notorischer Dieb und Gewalttäter für Vorurteile in der „rassistischen“ Bevölkerung („Pack“) sorgt.

Dies ist natürlich nur ein bedauerlicher Einzelfall und muss keinen Bürger beunruhigen, ebenso wenig wie die ständig wachsende Zahl von Einbrüchen, bewaffneten Überfällen und eventuelles Erwachen eingeschleuster oder schon „integrierter“ terroristischer „Schläfer“.

Der AfD wurde vorgeworfen: Hetze gegen Muslime, Antisemitismus, Missachtung von Frauen („Von der Anti-Euro- zur Anti-Gender-Partei“, da Gendrifizierung von der Europa-Abgeordneten Beatrix von Storch konsequent abgelehnt wird) und Schwulenfeindlichkeit. Darüber hinaus sei die AfD eine antidemokratische Partei, da sie für mehr Demokratie und Volksabstimmungen plädiere und mit dem PEGIDA-Galgen gegen das Establishment hetze. Das große, ebenfalls für „Sigmar“ (Gabriel) bestimmte Schafott, das volkstreue „Deutschland-verrecke“-Linksextremisten im Oktober auf der Anti-TTIP-Demo in Berlin mitgeführt hatten, wurde natürlich nicht erwähnt, weil das offenbar politisch korrekt ist und nichts mit Hass gegen einen SPD-Politiker zu tun hat.

Zunächst habe man die neue Partei unter Bernd Lucke gelassen als zweite FDP verortet, nach der Abspaltung sei sie aber nunmehr definitiv als verabscheuungswürdige Skandalpartei einzustufen, die eindeutig rechtsradikale und nationalistische Positionen vertrete, die Bevölkerung aufhetze und zum Anzünden von Flüchtlingsheimen, Angriffen auf Flüchtlinge, Journalisten (Schubsen) und das Attentat auf die Kölner OB-Kandidatin und Flüchtlingspäpstin Henriette Reker animiere. Inzwischen gebe es schon mehr rechtsradikale Gewalttäter als seinerzeit RAF-Terroristen, jammerten die FES-Marionetten und vergaßen dabei ihre eigene, gewalttätige, kommunistisch-stalinistische RAF 2.0-Antifa-SA.

Mangels sachlicher Argumente wurde gebetsmühlenartig auf den paar vorgestrigen NPD-Hanseln, die bei PEGIDAS gesehen wurden, und den Hooligans herumgetrampelt, die als generell gewalttätig und primitiv dargestellt wurden. Das ärgerte einen Zuhörer, der lautstark meinte, die Podiumsgäste seien arrogant und anmaßend, gingen überhaupt nicht auf Inhalte ein und redeten nur unerträgliches Zeug. Er kritisiert die einseitige Zusammensetzung des Podiums und wies darauf hin, dass alle drei Referenten nur die Oberfläche des Themas „Rechtspopulismus“ beschreiben, aber keine einzige Ursache für das Erstarken jener Gruppe von „Rechtspopulisten“ benannten, die „fast 44 Prozent“ deutscher „Mittelschichtszugehöriger“ von Frau Küpper zugeschlagen worden sind. Er vertrat ferner die Auffassung, dass die Präsentation des Untersuchungsgegenstands „Mittelschicht“ genau dem Modell einer Dämonisierung von Andersdenkenden entspricht, das sie auf dem Podium diesen „Rechtspopulisten“ als Umgangsform mit Flüchtlingen, Muslimen, Homosexuellen oder Genderisten nachsagen. Nicht von den sogenannten Rechtspopulisten gehe die beschworene Gefahr aus; die weit größere Gefahr für die Demokratie gehe von den von den Biedermännern Decker, Melzer und Küpper propagierten Ausgrenzungsphantasien aus, und im Übrigen gelte nach dem deutschen Grundgesetz auch für Rechtspopulisten das Grundrecht auf Meinungsfreiheit.

Der Bürger kritisierte ferner Herrn Melzer für herabwürdigende Sätze wie „Lucke saß fett auf dem Podium“ und arrogante, menschenfeindliche Äußerungen über „Türsteher“ und „Dynamo-Dresden-Anhänger“. Er sei genauso kompetent und bekannt wie die oben Sitzenden und könne auch etwas zur Diskussion beitragen. Die Podiumsteilnehmer hätten wohl Angst vor diesen paar unbedeutenden NPD-Leuten, die mit Sicherheit keine Gefahr für die Demokratie in Deutschland darstellten. Das bestritten die mutigen Podiumsgäste: Nein, sie hätten keine Angst!

Der nicht namentlich genannte Lutz Bachmann bekam natürlich auch sein Fett weg. Über die kriminelle RAF-Vergangenheit beispielsweise des Herrn Ströbele von der kinderlieben grünen Pest-Partei und die anderer, hochrangiger Politiker sprach natürlich niemand, und ich kam leider auch nicht mehr dazu, darauf hinzuweisen, weil ich nach einigen unerwünschten Zwischenrufen keine Redeerlaubnis erhielt.

Die „dauerhafte Etablierung einer populistischen Partei“ wurde immerhin nicht mehr ausgeschlossen. Das verursacht den auf dem Podium sitzenden traurigen Gestalten (und nicht nur diesen) offenbar Herzprobleme und Magenschmerzen. Auch über das Erstarken rechter Parteien in anderen EUdSSR-Ländern wurde gejammert mit der im Buch zitierten originellen Feststellung: „Ein Gespenst geht um in Europa: der Populismus!“

Im Übrigen seien die PEGIDA-Demos ja auf den Raum Sachsen beschränkt, wenn man mal von den zwei Bogidas in NRW absehe. Sie seien somit eher ein lokales Problem. Dem widersprach ein nicht rechtsradikal aussehender Herr aus dem Publikum, der erzählte, dass er schon auf 20 PEGIDA-Demos in Duisburg gewesen sei (A.d.V.: Dort haben inzwischen schon 40 Demos stattgefunden.)

Auf seinen Hinweis bezüglich der Gefahren einer weiter forcierten Islamisierung durch die Flutung mit muslimischen Immigranten gingen die Podiumsteilnehmer nicht ein, weil die Einschätzung dieser Gefahr wohl ihr geistiges Fassungsvermögen überforderte und sie bezüglich der Thematik „Islam und Islamisierung“ zum Bildungsprekariat der Unterschicht gehören, das mit dem Problem nichts anfangen kann.

Als die Lügerei, Hetzerei und Kriminalisierung zu unerträglich wurde, erlaubte ich mir die höfliche Zwischenfrage nach den Aufrufen zur Ermordung Andersdenkender (Patrioten) der kommunistisch-stalinistischen Antifa-Faschisten auf indymedia und erinnerte daran, dass unsere Patrioten überall verprügelt, bespuckt und politisch verfolgt werden. Das war eindeutig zu viel der Wahrheit: Der Saal- und Meinungswächter eilte auf mich zu, fragte: „Sie sind Verena B. von PI“? und wollte mich eiligst hinausbefördern. Vorher stellte ich mich dem Publikum noch ordnungsgemäß als Reporterin von PI vor, eines politischen Blogs, der der Lügenpresse Paroli biete und wahrheitsgemäß über Fakten berichte. Das veranlasste einen Teil des kindischen Publikums zu hämischem Lachen, was bestätigt, dass PI vielen bekannt ist, die den Wahrheitsgehalt der Beiträge jedoch in Abrede stellen, da diese armen, ideologisch links-kommunistisch indoktrinierten MenschInnen nicht mehr selber denken können. Dann wurde ich abgeführt und entfernte mich gewaltfrei, ohne zum Beispiel den Gesinnungswächter zusammenzuschlagen oder Feuerwerksknaller auf das Podium zu werfen.

In der weiteren Diskussion soll sich der aufmüpfige Herr aus Dunkeldeutschland noch verschiedentlich unpassend geäußert haben, was ihm weitere wütende, menschenverachtende und abwertende Beschimpfungen der Vorurteilsforscherin Küpper einbrachte, die auf „Sachlichkeit“ bei der Kritik verwies, die sie selbst nicht einbringen konnte. Die von ihr organisierten Claqueure, darunter zwei Mitarbeiter aus ihrem Haus, entblödeten sich dann auch nicht, den Kritiker mit dem Zwischenruf „Rassist“ zu beleidigen. Da der Rest des Publikums offenbar zu 99 Prozent aus FES-Helldeutschland-Marionetten bestand, gab es jedoch keine weiteren unangenehmen Zwischenfälle, aufgrund derer man die Polizei hätte zu Hilfe rufen müssen, denn das gibt es nur bei Islam-Lügenveranstaltungen, wo die Meinungsfreiheit für Islamkritiker eine Selbstverständlichkeit ist, der Islam aber nicht kritisiert werden darf. In den islamischen Ländern wird man als Religions- und Systemkritiker ja bekanntlich entweder ausgepeitscht oder aufgehängt, in Deutschland ist es glücklicherweise (noch) nicht so weit.

Auch diese lehrreiche Veranstaltung über Demokratie und Meinungsfreiheit war wieder einmal mehr ein Beispiel dafür, in welch rasantem Tempo wir uns Zuständen wie in der ehemaligen DDR nähern. PEGIDA Dresden & Co. sowie volksnahe „populistische“ Parteien mahnen schon seit langem: „Wehret den Anfängen“, und den sich für gebildet haltenden Dummschwätzern dieses Abends sei folgendes Zitat ins Poesiealbum geschrieben:

„Die Neigung, sich für fremde Nationalitäten und Nationalbestrebungen zu begeistern, auch dann, wenn dieselben nur auf Kosten des eigenen Vaterlandes verwirklicht werden können, ist eine politische Krankheitsform, deren geographische Verbreitung leider auf Deutschland beschränkt ist.“

Das sagte Otto von Bismarck 1863 im preußischen Landtag!