Das neue Aylan-Bild der „Künstler“ Oguz Sen und Justus Becker. Sprechblase hinzugefühgt von PI.

Aylan Kurdi – Fortsetzung der Leichenfledderei

Das neue Aylan-Bild der „Künstler“ Oguz Sen und Justus Becker. Sprechblase hinzugefügt von PI.Das neue Aylan-Bild der „Künstler“ Oguz Sen (l.) und Justus Becker. Sprechblase hinzugefügt von PI.

Sie können den Jungen einfach nicht in Frieden ruhen lassen, der für die neuen Zähne seines Vaters sterben musste. Aylan Kurdi, der bei seinen Eltern in der Türkei in Sicherheit lebte, musste dem Vater auf das Boot folgen, das ihn in eine deutsche Zahnarztpraxis bringen sollte, die kostenlos Gebisse aus aller Welt erneuert. Das Boot sank und die deutsche Linke bemüht sich seitdem darum, den Jungen als Ikone für die deutsche Schuld gegenüber „Flüchtlingen“ zu etablieren.

Das erste Bild zeigte den ertrunkenen kleinen Jungen am Strand liegend, optimal inszeniert, um Mitleid und Schuld zu erzeugen und maximales Engagement für Flüchtlinge freizusetzen.

Der Rabenvater, der sich durch die offenen Grenzen und das deutsche Sozialsystem ermutigt fühlte, seinen Sohn auf die unverantwortliche Fahrt mitzunehmen, tauchte dort natürlich nicht auf. Ihm wird von Linken keine Verantwortung für sein eigenes Kind zugemutet.

Das erste Bild von Aylan war mit dem Sinnspruch „Grenzen retten Leben“ übermalt worden und sollte die linke, auf Emotionen aufgebaute Leichenfledderei auf eine sachliche Ebene zurückführen.

Aber Linke wären nicht Linke, würden sie auch nur einen Moment zum Nachdenken inspiriert werden. Vielmehr versuchen sie weiter den Jungen und vor allem sich selbst auf seine Kosten zu etablieren. Über das neue Bild und die eigenwillige Interpretation der „Künstler“ Oguz Sen und Justus Becker berichtet die Hessenschau:

Wiederholt wurde das Wandgemälde des toten Flüchtlingsjungen Aylan im Frankfurter Osthafen beschädigt. Nun reagieren die Künstler mit einem komplett neuen Motiv. Das soll Rechtsradikalen den Zahn ziehen. […]

Das neue Gemälde hat ein Foto zur Vorlage, das Aylans Familie den Künstlern überließ. Wie Sen darlegte, ist der Junge darauf nur mit einem Teddybären zu sehen. „Wir haben ihn mit mehreren Teddybären gemalt, sie sollen ihn beschützen.“

Teddybären, die ihn beschützen sollen – sehr schön und auch so rührend. Noch rührender wäre es allerdings gewesen, wenn sein Vater ihn beschützt hätte, wie es sich für einen Vater gehört. Wenn er in der Türkei geblieben und weiter für ihn gesorgt hätte. Wenn seine Mutter sich geweigert hätte, dem Mann mit den Kindern zu folgen. Und von Merkel wäre es rührend gewesen, wenn sie allen Wohlstandsflüchtlingen erklärt hätte, dass es keinen kostenlosen Zahnersatz gibt und keine Wohnung und kein Auto und kein Willkommen mit Teddy und Selfie. Das Pack ist schuld an Aylans Tod und sollte sich neben dem Bild aufstellen. Und Pack ist es, das sich auf Kosten des toten Jungen zu profilieren sucht.