Bürgern eine Stimme geben

Kandel: Bildbericht zur Frauendemo

Weit über 200.000 Menschen verfolgten am Sonntag via Livestreams die Großdemonstration im rheinland-pfälzischen Kandel (PI-NEWS berichtete bereits hier, hier und hier.

Die immer offener zutage tretende Gewalt gegen Frauen trieb die Menschen zur angekündigten Frauendemo auf die Straße. Statt der erwarteten 100 bis 200 Teilnehmer kamen zehn Mal so viele Bürger, um der Forderung Nachdruck zu verleihen einen dringend benötigten Politikwechsel in diesem Land einzuleiten, damit Mädchen wie Mia in Kandel und anderswo, nicht mehr Opfer einer verantwortungslosen Politik werden.

Wir wollen mit diesem Bildbericht den zahlreichen Plakat- und Bannerträgern Rechnung tragen und ihre Botschaften und Forderungen sichtbar machen.

„Wir sind bunt bis das Blut spritz“. Ein Banner das zeigt, wie drastisch „bunte Vielfalt“ immer häufiger aussieht.

Eine Warnung an alle, die meinen, dass es sie nicht treffen wird: „Morgen schon kannst Du Kandel sein!“ Und noch deutlicher: „Morgen bist du Kandel“

Eine Anspielung auf die häufig falschen Altersangaben angeblich minderjähriger „Flüchtlinge“ und ein Plakat, das auf die Medienberichterstattung und die bürgerfeindliche Politik der Altparteien hinweist.

Sollte eine Selbstverständlichkeit sein. Heute aber wichtig daran zu appellieren: „Bekenntnis zu Deutschland“.

„Grenzen dicht Asylwahn stoppen“, eine Forderung, die immer mehr Anhänger findet und eine die alt und jung, Männer und Frauen immer häufiger verbindet und immer lauter wird: „Deutschland muss bleiben, Merkel muss weg!“

Eine Demonstrantin zeigt eine Auswahl der Opfer einer verantwortungslosen Migrationspolitik die vor allem zu Lasten der Frauen und Mädchen in Deutschland geht.

Oft vergessen. Hier nicht, die „Solidarität mit den Opfern“ und auch die Verantwortung für die nächste Generation wurde auf ein Plakat gebracht:

Zahlreiche Fahnen des Veranstalters wurden von Frauen getragen.

„Grenzen zu“, „Kontrollverlust“, „Wer schützt unser Land?“

Für viele heute eine Mutprobe. Die eigene Meinung offen bekennen. Und ein Appel an das Verantwortungsbewußtsein des örtlichen Bürgermeisters.

Starke Frauen zeigen Gesicht!

…. und verleihen ihren Forderungen Stimme:

Die Sicherheit wurde uns genommen. Wofür?

Vereint gegen das Vergessen. Applaus beim Anbringen des Schildes: „Mia Valentin Platz“

Marco Kurz von „Der Marsch 2017“ leitete souverän durch die Kundgebung:

Die Demonstrationsteilnehmer bekamen viele engagierte Reden von zahlreichen Frauen zu hören, aber auch einige Männer durften bei der Frauendemo ans Mikrofon.

Die bewegende Rede einer Frau und Mutter, die Gewalt selbst am eigenen Leib erfahren hat, löste bei den Zuhörern viel Mitgefühl aber auch berechtigte Wut aus. Frauen klagen an: „Wer schweigt macht sich Mitschuldig“

Der bekannte Filmemacher Imad Karim hielt eine Rede, in der er die Werte unserer Nation hervorhob und das Grundgesetz dieses Landes zum Kompass des Handelns einmahnte.

Die Gegendemo bestand vielleicht aus gerade einmal 50 bis 100 Teilnehmern der linksextremen Antifa, regenbogenfarben tragenden Regenschirmhaltern und anderen Multikultiträumern. Irgendwo dazwischen lief auch Bürgermeister Volker Poss umher.

Die Polizei hatte jederzeit die Lage im Griff.

„Wir kommen wieder“, skandierten die Teilnehmer der ersten Frauendemo in Kandel und am 3. März geht es dort weiter. Aber auch in Bottrop (4. März) und am 17. Februar in Berlin, beim Frauenmarsch zum Kanzleramt gehen demnächst wieder Frauen und bestimmt auch wieder viele Männer mit ihnen auf die Straße, um dafür einzutreten, dass wir alle irgendwann wieder frei und sicher leben können.

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