Der Sprecher der Identitären Bewegung Österreich im PI-NEWS-Interview

Martin Sellner über seine Rehabilitierung und neues Projekt „Die Österreicher“

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Beim Weihnachtssingen von Pegida Dresden am vergangenen Sonntag berichtete Martin Sellner über die schlimmen Erfahrungen, die er in diesem Jahr mit Hausdurchsuchungen und Beschlagnahmungen seiner Kommunikationsmittel erleiden musste. Alles nur wegen eines völlig unbegründeten Verdachtes, der aufgrund einer Spende des späteren Christchurch-Attentäters von den österreichischen Sicherheitsbehörden zusammengestrickt wurde. Ein Beschluss des Oberlandesgerichtes Graz besagt, dass für diese Maßnahmen die gesetzlichen Voraussetzungen nicht vorgelegen hätten und mit neun Maßnahmen das Gesetz verletzt worden sei. Im PI-NEWS-Interview (oben) spricht er außerdem über das neue Projekt „Die Österreicher“, das eine breite patriotische Bewegung über alle Altersgruppen werden soll.

Für die meisten Patrioten und Islamkritiker stellte dieses massive Vorgehen gegen Martin Sellner eine himmelschreiende Ungerechtigkeit dar, gegen die man Stellung beziehen muss. Ich bin kein Insider, was die Identitäre Bewegung anbelangt, ich kenne weder Strukturen noch Mitglieder. Aber ich kenne Martin Sellner als charakterstarken Patrioten, der sich vorbildlich für den Erhalt europäischer Werte und Kultur einsetzt. Der sich öffentlich gegen den National-Sozialismus ausspricht und sich auch von einigen Jugendsünden glaubwürdig distanziert hat. Außerdem kann jeder die immer gewaltfreien und intelligenten Aktionen der IB beobachten und sich dazu äußern.

Dies hat nun der Bayerische Verfassungsschutz, der mich seit 2013 wegen angeblicher „verfassungsschutzrelevanter Islamfeindlichkeit“ beobachtet, in seinen aktuellen Halbjahresbericht aufgenommen. Und zwar ausschließlich, (was hier auf den Seiten 60-62 nachzulesen ist. Es ist keine Rede mehr von meiner Islamkritik, sondern es wird mir unterstellt, ich würde den „Schulterschluss“ mit der Identitären Bewegung suchen, wovon aber gar nicht die Rede ist. Jede Bewegung arbeitet eigenständig und führt ihre eigenen Aktionen durch. Ich bin mit der Bürgerbewegung Pax Europa mit der Aufklärung über den Politischen Islam beschäftigt, und die IB sorgt mit ihren Aktionen dafür, dass der Bevölkerung die dramatischen Folgen der völlig fehlgeleiteten Migrationspolitik vor Augen geführt werden. Hier die Rede von Martin Sellner:

Seine frischgebackene Ehefrau Brittany, früher unter dem Nachnamen Pettibone als Buchautorin, Youtuberin und Journalistin bekannt, trug in Dresden die Rede von Tommy Robinson vor, der leider wegen familiären Gründen nicht anwesend sein konnte. Mit Brittany konnte ich nach der Veranstaltung auch ein Gespräch über ihre Erlebnisse in diesem Jahr zusammen mit ihrem Ehemann führen:

Ich habe in Dresden meine Solidarität mit Martin Sellner bezüglich der ungerechten Behandlung durch die Sicherheitsbehörden unterstrichen, was durch den Gerichtsbeschluss aus Graz auch noch bestätigt wird. Außerdem forderte ich angesichts der Hochsicherheitstrakte um unsere Weihnachtsmärkte, dass die verantwortlichen Politiker uns nicht zubetonieren, sondern sich vielmehr um die Ursachen des Terrors kümmern sollten. Was sie bisher hartnäckig verweigern. Zudem interessieren uns bei den vielen Messerattacken, Gewaltverbrechen und Terror-Anschlägen nicht die Pässe der Täter, sondern ihre Herkunft. Ein weiteres Thema war das 100-Moscheen Projekt der Ahmadiyya, die sich seit einiger Zeit speziell auch den Osten für ihre Unterwanderung vorgenommen haben:

Gernot Tegetmeyer, Teamleiter von Pegida Mittelfranken, sprach Martin Sellner auch seine Solidarität aus und kritisierte die immer schlimmer werdenden Zustände in der Folge der unkontrollierten Massenmigration:

Weitere Reden kamen von Christoph Berndt, Andi Hoffnung und natürlich den Lokalmatadoren Ines, Wolfgang Taufkirch und Siegfried Daebritz. Lutz Bachmann streute als Moderator zwischen den Reden seine Beiträge ein.

Im Februar steht die 200. Veranstaltung von Pegida Dresden an. Damit wird die am längsten zusammenhängend agierende Bürgerbewegung in der Geschichte Europas einen weiteren Meilenstein setzen.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger
PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




„Schwert und Schild“ und das Kasperle-Theater der WELT

Von PETER BARTELS | Sie schreibt, wie sie aussieht – nett aber naiv – hier über AfD, PEGIDA und die Identitären! Richtig peinlich ist nur, dass die WELT so was druckt. Obwohl Springers einst konservatives Kampfblatt vom Leser nur noch auf die Zwölf kriegt, seit es auf Linke Latte macht…

Ricarda Breyton, 26 (früher „Geschreibsel im SÜDKURIER“), war in Dresden. PEGIDA feierte den 3. Jahrestag. 2016 hatte sie sich öffentlich der „Springer Akademie“ (früher bescheiden Journalistenschule) vorgestellt: „Der Journalismus und ich waren zwei Jahre zusammen, da trennten wir uns das erste Mal. ‘Suchen Sie sich lieber was Neues‘, sagte mir der Mann vom Arbeitsamt. Er war Experte und er wußte, dass der Journalismus krank war.“ Ricardas Pegida-Plotte zeigt, wie krank wirklich …

Natürlich war die PEGIDA-Veranstaltung für sie „bizarr“, kam sie ihr „wie ein „Islamfeindliches Kasperletheater“ vor… die „wachsende Nähe“ zur AfD, die „rechtsextreme Identitäre Bewegung“. Und natürlich „verteilt einer Schnäpse aus dem Erzgebirge“ …Lassen Jugendliche Ferrero-Küsschen rumgehen… Singt eine Gruppe zu Gitarrenklängen: „Volkszerstörer, ihr Herren der Welt, endlich wird eure Herrschaft gefällt.“ Immerhin, das WELT-Mädel läßt „singen“. Bei BILD-Opa Wagner durften die Dresdner „Stille Nacht – Heilige Nacht“ nur GRÖLEN.

Aber auch Ricarda kann linientreu:

„Seit drei Jahren ‚marschiert‘ (zwo, drei, vier, Gleichschritt …?) Pegida durch Dresden, warnt vor einer ‚Islamisierung des Abendlandes‘ … Waren es früher 20.000, gingen zuletzt nur nach 1500 bis 2000 auf die Strasse, schmatzt sie sich zufrieden. „Auch zur Geburtstagsfeier kommen … maximal 3000 „weiß“ sie, läßt aber von „Durchgezählt“ (ein paar linke Lümmel) nochmal nachzählen: nur 2200 bis 2800. Bei der Gegendemonstration auf dem Neumarkt weiß sie es dann aber ganz genau: 3500 sagt der MDR. Und der weiß es von der Polizei. So geht postfaktisch …

Leider läuft (in Dresden) für Ricarda vieles schief: „Eine halbe Stunde nach dem geplanten Beginn, „skandieren“ sie „Anfangen, anfangen“ … Einige, die gerade noch „fröhlich gesungen haben (schon wieder nicht gegrölt), beginnen sogar ihre Fahnen einzurollen. Und dann fängt es (auch noch) an zu regnen“ (soll heissen: Nicht mal Petrus mag Pegida!). Für das WELT-Mäuschen droht jetzt aber die Stimmung zu kippen… Da steigen „kurzerhand der Neu-Rechte Götz Kubitschek (Verleger radikaler Schriften) und Martin Sellner (Chef der Identitären Bewegung in Österreich)“ auf den Sockel des Reiterdenkmals und beginnen Pflastersteine zu versteigern…“

Die stammen natürlich nur „angeblich“ aus Halle, wo „Unbekannte“ (nie nicht die von der blonden SPD-Plumpabacke gesponserte Antifa) ein Haus von „einprozent“ angriffen. Dann, „nach einer Stunde … Michael Stürzenberger, Autor des islamfeindlichen Blogs „Politically Incorrect“ (sie meint PI-NEWS!!), die Publizisten Renate Sandvoß und Jürgen Elsässer (Chefredakteur COMPACT). Die Vorwürfe der deutschen Patrioten wischt das Dämchen von WELT als „bekannt“ vom Tisch, druckt dann aber doch: „linksgestörte Journalisten“ … „linksgestörte Politiker“ …“politisch korrekte Apparatschiks“.

Und wiegelt ab: „Aber darauf kommt es auch gar nicht so an (eben doch, genau darauf, Fräulen Pute!). Das Dummchen: „Worauf es ankommt, ist … dass ein Großteil der Pegida-Anhänger einfach immer applaudiert – egal wie einfältig oder radikal die Thesen sind… Beispiel Stürzenberger. Als der AfD-Mann Albrecht Glaser zitiert, dass er den Muslimen das Grundrecht der Religionsfreiheit entziehen will (was er nicht mal im Ansatz tat!), klatscht die Menge. Stürzenberger … (die Bundestagsabgeordneten) seien „Kollaborateure einer totalitären Ideologie, die die Macht erringen, uns die Scharia aufzwingen und alle unterwerfen will, auch unter Anwendung von Gewalt und Töten“.

Ricarda offenbar baff: „Zur Unterstreichung lässt er ein Dutzend Burka-Trägerinnen Pappschilder mit Koransuren in die Höhe halten. Ein „islamfeindliches Kasperletheater“, befindet die Jung-Reporterin. Klar, seit sie die WELT lernt, hat sie nur noch Zeit für von Fakten gereinigte Zeitungen…

Aber genauso lese- und lebenserfahren kanzelt sie Renate Sandvoß ab, die nämlich nicht über das Sexualverhalten von Muslimen REFERIERT, sondern SCHWADRONIERT: „Muslimischen Frauen ist unter Strafe verboten, sich mit Nicht-Muslimen fortzupflanzen“ … „Während muslimische Männer gehalten sind, die Frauen fremder Glaubensrichtungen zu schwängern … frei nach dem Motto: Und bist Du nicht willig, so brauch ich Gewalt“. Zum Glück „behauptet“ die Sandvoß das ja nur. Und die Ricarda glaubt lieber dem linken „Latte-Liebhaber“ und Chefredakteur Po-schardt auch diese Lügelei. Dass er einst wegen ähnlicher Lügen-Geschichten mit seinem Kumpel von der SÜDDEUTSCHEN gefeuert wurde, kann sie ja nicht wissen. Da ging sie noch zur Schule, glaubte an den Weihnachtsmann, heute nicht mal mehr an den lieben Gott.

Kleine Hilfestellung

Dann spitzt sie aber wieder die Öhris: „Es gebe viele Arme der Pegida, sagt Stürzenberger – die AfD sei ihr parlamentarischer. Und der Publizist Elsässer: „Die AfD ist der Schild, und Pegida ist das scharfe Schwert.“ Und, Frollein? Sie werden wieder nicht wissen, wie, wo, was, hier little help: Der Begriff „Schutzschild“ geht auf die vom bayrischen AfD-Landeschef Bystron entwickelte „Schutzschild-Strategie“ zurück. Darin forderte der Diplom-Politologe, die AfD müsse das parlamentarische „Schutzschild“ für alle außerparlamentarischen Gruppen sein, die vom Staat und den Medien zu Unrecht verfolgt oder diffamiert werden.

Bystron wiederholte diese Forderung bei zahlreichen öffentlichen Auftritten. Es sei die „Verantwortung von uns, die in die Parlamente einziehen, die Menschen zu beschützen, die auf der Straße für die gleichen Anliegen kämpfen, wie wir“ so Bystron.

Alles klar, junge Frau?! Um den noch verbliebenen WELT-Lesern zu beweisen, wie „journalistisch korrekt“ sie ist, zitiert Blondchen schließlich aus dem Polizeibericht: Gegen einen Pegida-Anhänger sei ein Verfahren wegen Zurschaustellens eines Hakenkreuzes eingeleitet worden … Gegen einen Gegendemonstranten, weil er eine KPD-Fahne „dabei hatte“.

Merken Sie den Klammerbeutel, mit dem sie ihre WELT bis zum Schluß pudert? Die „Nazi“-Nase stellt ein „Hakenkreuz zur Schau“ (verbotene Werbung!!) … Der tapfere „Gegendemonstrant“ hatte die KPD-Fahne (doch nur) „dabei“. Ein Fähnchen in Ehren, erst einem Molotowchen müßte man wehren.

Leider hat Ricarda seinerzeit nicht auf den klugen Mann vom Arbeitsamt gehört …

PS: Seit 2005 hat die WELT 32,1 Prozent ihrer Käufer verloren – 80.668! Sie sackte von 250.728 auf nur noch 170.560. Das Beste wie immer zum Schluß: SPRINGER läßt das linke Kader-Blatt den Anzeigenkunden immer noch als „bürgerlich-konservativ“ und „marktliberal“ andienen. Das ist nun wirklich lustig. Jedenfalls Fakenews…


Ex-BILD-Chef Peter Bartels.
Ex-BILD-Chef Peter Bartels.

PI-NEWS-Autor Peter Bartels war zusammen mit Hans-Hermann Tiedje zwischen 1989 und 1991 BILD-Chefredakteur. Unter ihm erreichte das Blatt eine Auflage von 5 Millionen. In seinem Buch „Bild: Ex-Chefredakteur enthüllt die Wahrheit über den Niedergang einer einst großen Zeitung“, beschreibt er, warum das einst stolze Blatt in den vergangenen Jahren rund 3,5 Millionen seiner Käufer verlor. Zu erreichen ist Bartels über seine Facebook-Seite!




Der versuchte Dolchstoß von Frauke Petry

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Frauke Petry ist in der AfD politisch isoliert. Keiner der 93 Bundestagsabgeordneten will ihre Fahnenflucht begleiten und mit ihr auf den Hinterbänken in einer verlorenen Minigruppe versauern. Die bisherige Vorstandssprecherin hat sich ganz offensichtlich verkalkuliert: Der Spaltungsversuch ist missglückt und der Dolchstoß bei der Bundespressekonferenz gegen Alice Weidel, Alexander Gauland und Jörg Meuthen ging ins Leere.

Egbert Ermer, Vorstandsmitglied im AfD-Kreisverband Sächsische Schweiz – Osterzgebirge, dem Wahlkreis, in dem Petry ihr Direktmandat errungen hat, sprach sich am Montag Abend bei Pegida Dresden klar aus: Reisende wie Petry und ihren Ehemann werde man nicht aufhalten, sie sollten gehen und würden in der politischen Versenkung verschwinden. Quasi ein Lucke 2.0, der nach seinem Austritt und der Parteineugründung Alfa, die sich dann wegen Urheberrechtsverletzung in „Liberal-Konservative Reformer“ (LKR) umbenannte, ebenfalls politisch völlig bedeutungslos wurde. Im Falle von Petry soll der kommende Rohrkrepierer wohl „Die Blauen“ heißen.

Ermer, dessen eindeutige Stellungnahme auch die Dresdner Neuesten Nachrichten vermelden, trat in den vergangenen Monaten öfters bei Pegida Dresden auf und widersetzte sich damit dem Willen Petrys. Nicht nur in diesem Fall: Als mich beispielsweise die AfD Pirna am 20. Januar zu einem Redeauftritt eingeladen hatte, wollte dies Petry verhindern. Aber die Mitglieder des Kreisvorstandes ließen sich hier nicht von oben reinreden und setzten sich durch.

Nachdem Lutz Bachmann am Montag weiter die Unterstützung von Pegida für die AfD bekundete und bei der sächsischen Landtagswahl 2019 die Erringung des Ministerpräsidentamtes durch die AfD als möglich erachtete, bezeichnete Ermer diesen Abend als einen der schönsten in der viereinhalbjährigen Zeit der neuen Partei. Ohne Pegida hätte es dieses hervorragende Ergebnis von 27 %, womit man stärkste Partei in Sachsen wurde, nicht gegeben:

https://www.youtube.com/watch?v=T7Kp-JzRG0I

Der Bundestags-Fraktionsvorsitzende Alexander Gauland bewertet das hervorragende Ergebnis in Sachsen als Sonderfall, bedingt auch durch die Pegida-Stärke in Dresden (Phoenix-Interview ab Minute 1:55). André Poggenburg hatte sich am Wahlabend im Compact Livestream im Gespräch mit Jürgen Elsässer und mir auch bei Pegida für die gute Zusammenarbeit bedankt (im Video von 3:05:35 – 3:20:00). Dabei erwartete er, dass sich Frauke Petry dem Wählerwillen unterordnen und Geschlossenheit zeige. Wenn sie sich dem entsage, werde sie Zuspruch verlieren. Die Parteiführung benötige Personen, die die unterschiedlichen Flügel der Partei zusammenhalten:

Der Focus ist unterdessen der Überzeugung, dass sich Petry mit ihrem egozentrischen Alleingang verkalkuliert hat. Es werde offensichtlich keiner die AfD-Fraktion verlassen, obwohl Petry wohl seit längerem plante, eine eigene Fraktion zu gründen und anschließend möglicherweise auch eine neue Partei. Petry habe schon vor Monaten geprüft, wer in der AfD hinter ihr stehe, wozu es in Sachsen sogar schon Probeabstimmungen gegeben habe. Dabei soll sich ergeben haben, dass 20 bis 25 Prozent der Anwesenden bereit gewesen seien, sich auf die Seite der Abtrünnigen zu schlagen. Es halten sich auch Gerüchte, dass sich Petry öfters mit der CDU in Sachsen getroffen habe und im Januar auch zu Besuch im Kanzleramt gewesen sei, wie beispielsweise geolitico berichtet.

Der Verrat hat sich aber ganz offensichtlich nicht ausgezahlt. Im Augenblick der Wahrheit wollte dann doch kein einziger die frisch gegründete Bundestagsfraktion verlassen. In meiner Rede bei Pegida Dresden bezeichnete ich ihr schändliches Verhalten als hinterhältigen Dolchstoß. Wir würden uns ganz genau ansehen, wer der Verräterin nachfolge. Gut 3500 Spaziergänger feierten den beeindruckenden Wahlerfolg der AfD, der dazu geführt hat, dass Sachsen nun in blauer Hand ist:

Versammlungsleiter Wolfgang Taufkirch betonte, dass die patriotischen Bürgerbewegungen mit Pegida an der Spitze einen entscheidenden Anteil an dem AfD-Erfolg hätten. Es sei ein Witz, dass die etablierten Parteien als einen der Gründe hierfür unterstellten, die Sachsen fühlten sich „abgehängt“. Vielmehr sei es so, dass sie dem Rest der Republik um mehr als einen Schritt voraus seien und vielmehr die anderen abgehängt hätten. Die Stimme des Volkes habe endlich einen parlamentarischen Arm im Bundestag erhalten, um dort die Antwort auf Merkels „Wir schaffen dass“ zu geben: „Wir wollen das gar nicht schaffen“:

https://www.youtube.com/watch?v=PSYIv_0bSiE

Renate Sandvoß, seit 30 Jahren selbstständige Journalistin, früher u.a. beim ZDF, kritisierte vor allem das ungeheuerliche Medienbashing gegen die AfD und Pegida:

https://www.youtube.com/watch?v=NtiFoEofbfs

Der triumphale Erfolg vom Sonntag gibt jetzt Treibstoff für die kommende Monate. Pegida Dresden feiert am Samstag, den 28. Oktober sein dreijähriges Bestehen. Am kommenden Dienstag, dem Tag der Deutschen Einheit, protestiert Pegida Nürnberg ab 14 Uhr auf dem Jakobsplatz u.a. gegen die Vereinnahmung dieses Feiertages durch den „Tag der Offenen Moschee“ der Mohammedaner. Hierzu werden als Redner aus Dresden Siegfried Daebritz und Wolfgang Taufkirch kommen.




Video: Pegida-Weihnachtsliedersingen mit Stürzenberger und Sellner

Traditionell findet der Jahresabschluss der größten patriotischen Bürgerbewegung Europas mit der insgesamt 197. Veranstaltung im besinnlichen und weihnachtlichen, leider aber auch regnerischen Rahmen statt. Unter anderem als Redner mit dabei sind heute der Chef der österreichischen Identitären, Martin Sellner, und PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger. Seien Sie ab 14 Uhr beim feierlichen PEGIDA-Weihnachtsliedersingen mit dabei – auf der Straße oder im Livestream!




Video: 194. Pegida aus Dresden

Zwei Wochen nach der großen Jubiläums-Kundgebung zum fünfjährigen Bestehen von Pegida findet heute ab 18:45 Uhr wieder eine „reguläre“ Pegida-Veranstaltung an der Frauenkirche in Dresden statt. Ohne etwas vorwegzunehmen darf damit gerechnet werden, dass das Ausrufen des „Nazi-Notstands“ in Dresden vor einigen Tagen (PI-NEWS berichtete) sicherlich eines der Themen in den Reden von Lutz Bachmann, Siggi Däbritz und Wolfgang Taufkirch sein wird. Wir wünschen wie immer gute Unterhaltung!




Video: 196. Pegida vom Wiener Platz in Dresden

Zum 196. Mal geht Europas größte aktive Bürgerbewegung, Pegida, heute Abend in Dresden auf die Straße. Dabei wird sich Mitorganisator Wolfgang Taufkirch noch einmal mit der Rede von Angela Merkel bei der Haushaltsdebatte am Mittwoch befassen, in der sie wortwörtlich sagte: „Die Meinungsfreiheit kennt Grenzen.“ Pegida-Gründer Lutz Bachmann wird sich ausführlich mit der neuen SPD-Spitze Saskia Esken und Norbert Walter-Borjans befassen und auch nochmal den gewonnen Prozess gegen die Schlepperorganisation „Lifeline“ Revue passieren lassen (PI-NEWS berichtete). Um 18:40 Uhr gehts mit dem Livestream los – wir wünschen wie immer viel Spaß beim Zuschauen!




Benötigte für seinen Pegida-Aufsager einen Teleprompter: "Enthüllungsjournalist" Günter Wallraff mit Kamerateam.

Pegida Dresden lässt Wallraff und Gegendemo ins Leere laufen

Es sollte der lang ersehnte große Erfolg der Linken gegen Pegida Dresden werden – und wurde zur absoluten Lachnummer. Gestern Abend zog das „Referat WHAT im Studentenrat der TU Dresden“ mit einer Gegendemo zur Pegida unter dem Motto „Musikdemo für Vielfalt“ durch die Dresdner Innenstadt. Und hatte mächtig aufgefahren: zwei Musikwagen, die Technoband „Ruhestörung im Kosmos“ und dj !mhauf, der Indie und Rock auflegen sollte, – und mittendrin: der „Enthüllungsjournalist“ Günter Wallraff.

Doch als die knapp 200 Linksextremisten um kurz vor 19 Uhr am Altmarkt aufmarschierten, um die Pegida-Kundgebung lautstark zu stören, waren die Patrioten längst unterwegs zum Spaziergang. Clever von Bachmann & Co.: Man hatte die Reden am Anfang einfach ausfallen lassen, um die Gegendemonstranten ins Leere laufen zu lassen. Und dieser Plan ging voll auf. Die Linken marschierten völlig sinnfrei an einem leeren Kundgebungsplatz vorüber:

Als die Pegida-Anhänger dann nach ihrem gemütlichen Spaziergang zurück kamen, war der ganze Spuk vorbei und der komplette Altmarkt frei für die ungestört ablaufende Kundgebung. In seiner Rede zeigte sich Bachmann sehr zufrieden mit dem „Coup“:

Die Linken waren entsprechend enttäuscht, was sich in den Tweets unter dem Hashtag #dd0307 deutlich machte. Auch die anschließende Gesangseinlage eines gewissen Ezé Wendtoin auf dem Theaterplatz wollte sich keiner mehr so richtig antun…




Kann die massiven Proteste der Bürger gegen Merkel gut nachvollziehen - Ex-DDR-Bürgerrechtlerin Angelika Barbe (Foto r.).

Angelika Barbe (CDU): Warum die Ostdeutschen keine Feiglinge sind!

Von PETER BARTELS | Die meisten Geschichten liest man, weil sie spannend klingen UND kurz sind. Diese hier ist auf den ersten Blick nicht spannend. Und auch noch ellenlang. Also eigentlich schon „Papierkorb“? Die Story ist ein Brief! Bitte lest. Unbedingt. Eine CDU-Frau schreibt ein flammendes Bekenntnis gegen Merkel. Für die AfD. Für Pegida. Für die Freiheit. Für Deutschland…

Der Brief steht bei CICERO. Angelika Barbe hat ihn geschrieben. An Wolf Biermann. Und weil CICERO ihn druckt, ist es ein sogenannter „Offener Brief“. Biermann? Klar: Liedermacher. Rebell gegen die Betonköpfe der DDR. Ausweisung in die BRD.

ANGELIKA BARBE? Wer?? DDR-Oppositionelle. Gründungs-Mitglied DDR-SPD. Dann für die SPD im Bundestag. Dann CDU-Mitglied. Und weil Wolf Biermann den ostdeutschen AfD-Wählern (in Sachsen stärkste Partei!) kürzlich unterstellte, Demokratie und Freiheit nicht zu schätzen, schrieb Angelika Barbe den Brief. Leise, klug, niederschmetternd überzeugend. Wir wollen ihn nicht zerschwafeln. Nehmt Euch die sechs Minuten. Ihr werdet keine Zeile bereuen …


Lieber Wolf,

seit dem gemeinsamen Hungerstreik mit Bärbel Bohley und anderen Bürgerrechtlern in der Ostberliner Stasizentrale 1990 kennen wir uns persönlich. Vorher verehrte ich Dich bereits Deiner Lieder wegen, die ich abtippte und heimlich verteilte. Ich war damals die Einzige aus der SPD, die sich dem Streik um die Öffnung der Stasiakten anschloss und dafür von Wolfgang Thierse diffamiert wurde. Du weißt, dass ich kein Feigling bin. Und die Mehrheit der Ostdeutschen es auch nicht ist.

Schade, dass du keine Gelegenheit hattest, mit den vielen Bürgern zu sprechen, die ich in Dresden in den vergangenen Jahren kennenlernen durfte. Von über 500 Briefen, die wir in der Sächsischen Landeszentrale von Bürgern bekamen, klagten sie in mehr als 90 Prozent der Fälle darüber, dass sie weder von Bürgermeistern, Abgeordneten, Landräten noch von anderen Vertretern des Establishments eine Antwort auf ihre Petitionen, Briefe und Anfragen erhielten. Sie fühlten sich nicht akzeptiert, kamen sich verhöhnt vor und wurden dann noch als Rassisten beschimpft.

Merkel hat Kontakt zu Bürgern verloren

Bundeskanzlerin Angela Merkel landet mit dem Hubschrauber in Heidenau, entschwebt nach einer Stunde und löst damit kein einziges Problem. In der Wahlarena rät sie einer Putzfrau, sie solle ihr weniges Geld in die Riester-Rente stecken. Das zeigt, dass sie die Lebensumstände der Bürger nicht kennt. Sie verliert kein Wort über die „Transferausbeutung der Familien“, die der ehemalige Sozialrichter Jürgen Borchert anklagt. Und sie hat die Chupze, Kindergelderhöhung zu versprechen, die lediglich „Rückgabe von Diebesgut“ (Borchert) ist, nämlich nichts anderes als die verfassungswidrige Besteuerung des Existenzminimums von Kindern.

Weiterlesen im Cicero…




Video: Pegida aus Dresden vom 11.9.2017

Was ist letzte Woche vorgefallen? Mord, Vergewaltigung, Massenschläger- und Messereien, jemand wurde vor ein Auto gestoßen, Angriffe auf AfD-Mitglieder, … also die gesamte Palette dessen, was nun Alltag ist in unserem Land. Dazu kamen noch eine Verleumdungs- und Lynchkampagne gegen die Partei und ein Bundeswahlleiter mit Neutralitäts- und Objektivitätsproblemen (PI-NEWS berichtete). Alles in allem alles wie immer, seit Angela Merkel es sich zur Lebensaufgabe gemacht hat dieses Land zugrunde zu richten. Mehr als genug Gründe auf die Straße zu gehen. Heute um 18.40 gibt es dazu wieder Gelegenheit bei Pegida in Dresden, diesmal am Hauptbahnhof. Hier bei PI gibt es den Livestream.




Video: Linke Sitzblockade bei Pegida Dresden

Während bei der Pegida-Kundgebung am 1. Mai gut 3500 Patrioten auf ihrem Spaziergang durch die Dresdner Altstadt waren, stürmten ein Dutzend Linke den Schloßplatz und veranstalteten dort eine Sitzblockade. Über 30 Polizisten umringten sie bei ihrer Störung, die eigentlich einen Verstoß gegen das Versammlungsgesetz bedeutet. Es gab aufschlussreiche Bilder, als die Linken nach dem Ende der Pegida-Kundgebung abgeführt wurden, um anschließend an eine Wand gestellt und durchsucht zu werden. Die Rädelsführerin, die vorher noch so stolz ihren vermeintlichen „Kampf gegen Rechts“ präsentierte, hatte ein rotverheultes Gesicht.

(Von Michael Stürzenberger)

Durch diese Blockade verzögerte sich die Fortführung der Pegida-Kundgebung nach dem Spaziergang um gut eine Viertelstunde, in der die Versammlungsleitung von Pegida mit der Einsatzleitung der Polizei die Frage klärte, ob das Dutzend Linksverdrehter nun vom Platz abgeführt wird. Da sich diese dreist als Teilnehmer der Versammlung erklärten, ließen die Beamten sie zunächst dort hocken. In meiner Rede ging ich auf diese linken Blockierer und die Gegendemonstranten ein, die mit einem großen Transparent Pegida als „die Schande Dresdens“ bezeichneten:

Zuvor hielt der Chefredakteur des Compact-Magazins, Jürgen Elsässer, eine wie immer leidenschaftliche Rede:

Lutz Bachmann hatte die kräftige Veranstaltung mit seiner Rede eröffnet, in der er auf aktuelle Ereignisse einging und auch von der kurz zuvor stattgefundenen AfD-Kundgebung in Erfurt berichtete:

Siegfried Daebritz zog herrlich ironisch über den Fall des Bundeswehr-Oberleutnants her, der von der hiesigen Asylindustrie allen Ernstes als syrischer „Flüchtling“ anerkannt wurde:

Heute Abend geht der Widerstand bei Pegida Fürth um 19 Uhr auf dem Obstmarkt weiter, am Montag folgt eine gemeinsame Kundgebung von Pegida und AfD vor der Frauenkirche in Dresden.

(Kamera: saxon8027, Pegida Dresden & Michael Stürzenberger)




15 Gründe für einen klaren Pegida-Durchblick!

imageFrau Merkel, 15 Punkte, warum wir gegen die ungesteuerte und unkontrollierte Zuwanderung nach Deutschland sind und diese nicht als Bereicherung empfinden:

(Von Jorge Miguel)

1. Weil wir nach Auskunft der deutschen Sicherheitsbehörden bereits Hunderte von potenziellen IS-Terroristen im Land haben, die bereit sind, hierzulande Anschläge zu begehen. Die meisten davon sind muslimische Migranten, teilweise mit deutschem Pass.

2. Weil in Städten wie Bremen, Berlin oder Essen kriminelle Araber-Clans massive Gewalt ausüben und zahlreiche Verbrechen begehen. Viele dieser Menschen kamen übrigens als Asylbewerber nach Deutschland.

3. Weil in Bundesländern wie Niedersachsen inzwischen Polizisten, Richter oder Staatsanwälte Polizeischutz benötigen, da sie von arabischen Clanmitgliedern massiv bedroht werden.

4. Weil einheimische Sitten und Gebräuche und Speisevorschriften verdrängt werden mit Rücksicht auf die meist muslimischen Zuwanderer.

5. Weil ein Gutteil der Einwanderung direkt in die deutschen Sozialsysteme stattfindet, gerade bei Zuwanderern aus dem Nahen und Mittleren Osten, sowie aus Afrika, aber auch bei Neu-Zuwanderern aus Bulgarien.

6. Weil in vielen Schulen der Großstädte kein vernünftiger Unterricht mehr stattfinden kann, da viele zugewanderte Schüler die deutsche Sprache gar nicht oder nur unzureichend beherrschen.

7. Weil inzwischen in Deutschland Demonstrationen stattfinden, bei denen Zuwanderer aus dem Nahen Osten „Juden ins Gas!“ rufen und die Polizei nicht eingreift, sondern stattdessen bei solchen Demos teilweise noch die Mikrofone zur Verfügung stellt.

8. Weil immer mehr Stadtviertel in bestimmten Großstädten z. B. von Juden, die als solche erkennbar sind, nicht mehr ohne Risiko betreten werden können.

9. Weil Polizisten, Rettungssanitäter und Feuerwehrleute immer häufiger das Ziel von Angriffen durch gewalttätige Zuwanderer werden.

10. Weil die Gewalt durch bestimmte Zuwanderer massiv ist und bereits zu zahlreichen Todesfällen führte, unter anderem in Berlin (Jonny K.), Weyhe (Daniel S.) und Offenbach (Tügce A.), und Unsicherheit auf den Straßen deutscher Städte inzwischen zum Alltag gehört.

11. Weil Kindergeld an EU-Zuwandererfamilien ausgezahlt wird, obwohl deren Kinder nicht einmal in Deutschland leben, sodass diese Familien teilweise alleine durch das deutsche Kindergeld ein weit höheres Einkommen erzielen als viele Durchschnittsverdiener in der Heimat.

12. Weil die völlig gescheiterte Asylpolitik und die Unfähigkeit der Landesregierungen und Behörden zu Zuständen wie im Görlitzer Park und der GH-Schule in Berlin führen.

13. Weil die Bundesregierung, die Länderregierungen und die Behörden unfähig bzw. unwillens sind, endgültig abgelehnte Asylbewerber auch abzuschieben, sodass diese weiterhin auf Kosten des Steuerzahlers in Deutschland leben.

14. Weil immer mehr Bürger das Gefühl haben, dass die unkontrollierte Einwanderungspolitik ein gescheitertes Experiment der Altparteien ist, das die Bürger bezahlen und ausbaden müssen. Ein Experiment, das trotz aller offensichtlichen Probleme ungebremst weiter verfolgt wird.

15. Weil immer mehr Menschen hierzulande das berechtigte Gefühl haben, ihre Heimat zu verlieren und dieses Land bei einer weiterhin ungesteuerten Zuwanderung in zehn oder 20 Jahren nicht mehr wiederzuerkennen sein und nichts mehr mit dem ursprünglichen Deutschland zu tun haben wird




Video: Pegida Dresden vom 15. Mai 2017

Einen Tag nach der Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen gibt es heute wieder bei schönstem Frühlingswetter die all-montägliche Pegida-Demonstration, diesmal vom Dresdener Hauptbahnhof. Motto diesmal: „Wir müssen – mehr denn je – Gesicht zeigen und den Mund aufmachen, Bürger lasst das glotzen sein, #AufDieStraße, reiht euch ein!“. Im Gegensatz zu letzter Woche wird es heute keine parallele AfD-Veranstaltung auf dem Wiener Platz geben – aber aufgeschoben ist ja nicht aufgehoben. Die Kundgebung wird wie immer ab ca. 18.45 Uhr im Livestream – auch hier auf PI – übertragen. Viel Vergnügen!




Evangelische Pfarrerin Simone Hahn zerrt Stürzenberger vor Gericht

Von MICHAEL STÜRZENBERGER | Viele vermeintliche „Diener Gottes“ der Evangelischen Kirche agitieren lieber gegen Islam-Aufklärer, als sich für die vom Islam weltweit verfolgten Christen einzusetzen. Dazu verweigern sie es, die gesellschaftlich hochnotwendige Islamkritik selber vorzunehmen. Eine dieser de facto Islam-Kollaborateurinnen ist Pfarrerin Simone Hahn aus Nürnberg, die am 11. März vergangenen Jahres ihre Kirchenglocken gegen Pegida läuten ließ und mich jetzt auch noch vor Gericht zerrt, da sie nicht am Ort des Geschehens fotografiert werden wollte. Obwohl sie eine öffentliche Person der Zeitgeschichte ist und sich das Fotografieren in ihrer Funktion als Pfarrerin gefallen lassen müsste, zumal diese Aktion ein im öffentlichen Interesse stehendes Ereignis darstellt.

Laut eines Berichtes des Bayerischen Rundfunks hat ihr die Evangelische Kirche Bayern eine auf Medienrecht spezialisierte Anwaltskanzlei zur Seite gestellt. So zeigte sie mich wegen eines vermeintlichen Verstoßes gegen das „Kunsturhebergesetz“ an. Außerdem fühlt sie sich wegen einigen Formulierungen in meinem PI-NEWS-Artikel über den Vorgang „beleidigt“.

Diese evangelische Pfarrerin hatte als Protest gegen Pegida am 11. März 2018 ein „Friedensgebet“ in ihrer Kirche am Jakobsplatz angesetzt. Dazu ließ sie ihre Glocken während der islamkritischen Reden wiederholt läuten. Damit störte sie die wichtige Aufklärungsarbeit über den Islam, die insbesondere auch dem Schutz von Christen weltweit dient. Im Video von „Europäischer Widerstand Online“ ist zu hören, wie die Glocken von Minute 6:44 bis 12:30 und 35:55 bis 44:00 läuten, insgesamt also fast 10 Minuten.

Mit dem Protestgebimmel ist sie eine Wiederholungstäterin, denn auch am 3. Oktober 2018 setzte sie ihr Geläut gegen Pegida ein, diesmal sogar fast eine halbe Stunde lang. Im Video zu Beginn der Kundgebung von Minute 2:13 bis 9:23 und fast komplett während meiner Rede von 57:55 bis 1:18:07, also insgesamt 27 Minuten und 22 Sekunden akustisches Störfeuer.

Am 11. März schien sie ihre Aktion zudem auch noch mit der linken Gegendemo abgestimmt zu haben, denn deren Organisator verkündete stolz:

„Wir haben heute auch von der Kirche dort drüben Unterstützung angekündigt bekommen. Heute findet um 13:30 Uhr ein Friedensgebet statt. Anlässlich des Friedensgebetes werden auch die Glocken läuten, eben auch, um die Islamhetze, die dort drüben stattfindet, zu unterdrücken.“

Im Video „Evangelische Kirche stört im Verbund mit der Gegendemo die Nürnberger Pegidaveranstaltung“ zu sehen:

Auch das „Nürnberger Bündnis Nazistopp“ freute sich über die „lautstarke Geräuschkulisse“, zu der das Glockengeläut von St. Jakob seinen Teil zum „akustischen Gegenprotest“ beigetragen habe:

Abgesehen von dem akustischen Stören einer Kundgebung, was einen Verstoß gegen §21 des Versammlungsgesetzes bedeuten kann, ist dieses fortdauernde Glockenläuten auch nicht mit dem Kirchenrecht im Einklang. So steht in der Läuteordnung für evangelisch-lutherische Gemeinden, dass die Zeitdauer des Läutens kurz sein solle, im allgemeinen nicht länger als fünf bis zehn Minuten. Bei längerem Geläute seien „Pulse“ von fünf bis sieben Minuten Dauer durch Pausen von etwa zwei bis drei Minuten Dauer voneinander zu trennen. Zu lange dauerndes Geläute entwerte das Glockenläuten ebenso wie zu häufiger Gebrauch des Plenums. Zudem solle das gleichzeitige Läuten aller zusammen läutbaren Glocken in der Regel nur für besonders festliche Gottesdienste (Christus- und Kirchenfeste) angewendet werden. Dieses ominöse „Friedensgebet“ fällt da mit Sicherheit nicht darunter.

Aber im missbräuchlichen „Kampf gegen Rechts“ ist offensichtlich jedes Mittel erlaubt. Diese Pfarrerin Hahn wurde im Juni für ihren Anti-Pegida-Aktionismus auch noch mit dem „Karl-Steinbauer-Zeichen“ der Bayerischen Pfarrbruderschaft ausgezeichnet, verbunden mit übler Diffamierung gegen die Islam-Aufklärer von Pegida. Das Sonntagsblatt berichtete am 7. Juni (Hervorhebungen durch PI-NEWS):

Für ihr Engagement und ihre Zivilcourage gegen die Schmäh- und Hassreden der Rechtsextremen vor ihrer Kirchentür erhält Simone Hahn nun von der Bayerischen Pfarrbruderschaft das Karl-Steinbauer-Zeichen.

Es ist eine bodenlose Unverschämtheit, uns faktisch aufklärende Warner vor einer totalitären Ideologie sowie Wiedergründungsmitglieder der Weißen Rose als „Rechtsextremisten“ zu diffamieren, die „Schmäh- und Hassreden“ halten würden. Weiter ist im Sonntagsblatt zu lesen:

Es ist der 11. März 2018, als die dem rechtspopulistischen Spektrum zugehörige Organisation Pegida Nürnberg auf dem Platz vor der Jakobskirche ihr dreijähriges Bestehen feiern will. Pfarrerin Simone Hahn erinnert sich: „Die Glocken haben zum Friedensgebet geläutet – wohl während der Hauptredner gesprochen hat – und er fühlte sich gestört. Daraufhin hat er im Internet geschrieben, dass man der Pfarrerin mal erklären muss, wie dumm sie ist.“ Der Münchner Michael Stürzenberger schreibt im rechtsradikalen Blog Politically Incorrect, vielleicht würde der Pfarrerin jemand auf die Sprünge helfen wollen, darunter die E-Mail-Adresse von Simone Hahn.

Sie will, dass man sich mit den Ängsten der Menschen auseinandersetzt, aber differenzierter. Etwa damit, ob auch in der Gemeinde Menschen seien, die Angst vor dem Islam haben. Die Pfarrerin ist auch stärker geworden und entschiedener: „Ich glaube an die Macht des Gebets! Ich glaube, dass Beten etwas verändern kann, dass man Gott in den Ohren liegen muss!“ Am 11. Juni 2019 bekommt Simone Hahn das Karl-Steinbauer-Zeichen von der Bayerischen Pfarrbruderschaft überreicht. Eine Zeichnung, deren Original Karl Steinbauer im nationalsozialistischen Gefängnis angefertigt hat: Ein vergittertes Fenster, hinter dem ein Vogel singt. Darunter Psalm 40: „Ich will mir meinen Mund nicht stopfen lassen.“

Wenn Pfarrerin Hahn nur den Mund aufmachen würde zur weltweiten islamischen Christen-Verfolgung, -Diskriminierung und -Tötung! Aber da schweigt sie feige. Mit dem polit-korrekten Rudel heulen und immer schön im bunten Mainstream mitschwimmen ist bequem, da wird man beklatscht und erhält Auszeichnungen.

Der Termin zur öffentlichen Verhandlung ist am heutigen Dienstag, 16. Juli, ab 9 Uhr im Amtsgericht München, Nymphenburgerstr. 16, Sitzungssaal A 37, Erdgeschoss.


Michael Stürzenberger
Michael Stürzenberger

PI-NEWS-Autor Michael Stürzenberger arbeitete als Journalist u.a. für das Bayern Journal, dessen Chef Ralph Burkei beim islamischen Terroranschlag in Mumbai starb. 2003/2004 war er Pressesprecher der CSU München bei der Franz Josef Strauß-Tochter Monika Hohlmeier und von 2014 bis 2016 Bundesvorsitzender der Partei „Die Freiheit“. Seine fundamentale Islamkritik muss er seit 2013 in vielen Prozessen vor Gericht verteidigen. Unterstützung hierfür ist über diese Bankverbindung möglich: Michael Stürzenberger, IBAN: CZ5406000000000216176056, BIC: AGBACZPP. Oder bei Patreon.




Hetze gegen Pegida immer ekelhafter

luz_pegidaJe erfolgreicher die Pegida-Bewegung ist, umso unterirdischer die Hetze der Gegenseite. Ein Leser schickte uns diese Karikatur aus der Leipziger Uni-Zeitung des Zeichners „Schwarwel“ und schrieb uns dazu: „Es ist wie zu DDR-Zeiten und eigentlich noch schlimmer, weil die subkutane (Gesinnungs-)Diktatur der Gutmenschen und Umvolker in der Öffentlichkeit Demokratie vorgaukelt, während die DDR sich ganz offen zur ‚Diktatur des Proletariats‘ bekannte, insofern ehrlicher, wenn auch nicht unbedingt besser war.“




Köln: Pegida mit Tommy Robinson

Wir haben vor zwei Tagen schon einmal darauf hingewiesen: Heute um 14 Uhr findet auf dem Breslauer Platz in Köln eine Demo unter dem Motto „Pegida schützt“ statt, die an die schlimmen Vorkommnisse in der Kölner Silvesternacht erinnern soll. Prominentester Redner ist neben dem Publizisten Michael Mannheimer der frühere EDL-Chef Tommy Robinson aus Großbritannien, der am 4. Januar Pegida GB gegründet hat und sich in diesem Video zu den Kölner „Rapefugees“ äußert. Linke Gruppen wie „Arsch huh“ haben bereits Gegenproteste angekündigte, finden aber in den Medien und bei den Bürgern nicht mehr uneingeschränkte Unterstützung. PI-Leser aus dem Kölner Raum sind aufgerufen, die Kundgebung zahlreich zu unterstützen. RT Deutsch überträgt die Kundgebung und Gegenkundgebung live. Update: 3.000 Teilnehmer vor Ort! Aktuelle Fotos:

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