Kundgebung aus der Hauptstadt des Widerstands

Video: 215. Pegida vom Neumarkt in Dresden

Pegida geht am Montag, den 17.08.2020 ab 18.40 Uhr zum 215. Mal am Neumarkt in Dresden auf die Straße. Als Gast begrüßt das Orga-Team um Lutz Bachmann, Siggi Däbritz und Wolfgang Taufkirch diesmal Schwester Anja, eine Krankenschwester und Mutter aus Sachsen, die den Mut hat, über die Zustände in Heimen und Schulen, die nicht nur Corona geschuldet sind, zu sprechen. Seien Sie also ab 18:40 Uhr live mit dabei!




Literarisches Trio mit Martin Sellner

Martin Sellner ist DIE Identifikationsfigur aller Patrioten. Antifa-Anschläge, Kontenlöschungen, islamische Attacken und rotgrüne Schmutzkampagnen konnten und können ihn nicht abhalten, für Freiheit und Identität auf die Straße zu gehen.

Sellner ist aber nicht „nur“ Aktivist, er ist auch Stratege, Denker und: Leser! Das beweist er nun eindrucksvoll in einem neuen Video (siehe oben).

In Dresden ist er Teil der Folge 11 der Literatursendung mit Susanne Dagen (BuchHaus Loschwitz) und Ellen Kositza (Verlag Antaios). Doch ist das wirklich Sellner? Oder doch der österreichische Literaturpapst Robert Wagner?

Wagner? Wer? Nun: Ohne zu viel zu verraten gibt es bei der Kahane-Antifa-Clique der „Amadeu Antonio Stiftung“ einen Typen, der von seinen Charaktereigenschaften auch in andere, dunkle Zeiten gepasst hätte. Denunzieren, andere Leute anschwärzen, stalken.

Doch was hat das alles mit Sellner und dem Video zu tun? Man muss es schon selbst herausfinden…

Mit oder ohne Augenzwinkern: Das Video ist ein tolles Stück. Man bekommt von drei klugen Köpfen interessante Bücher präsentiert. Und das leidenschaftlich, patriotisch, ehrlich. Das ist keine selbstherrliche und selbstgerechte Palaversendung wie in den GEZ-Medien, wo eine rote Kultur-Schickeria das Treiben bestimmt.

Beim „Literarischen Trio“ spürt man vielmehr aufrichtiges Interesse an Literatur. Gepaart ist dieses mit Heimatbewusstsein und dem Willen, dass Bücher nicht nur genossen werden, sondern auch zum Weiterdenken anregen sollen.

Alleine dies ist heute den rotgrünen Meinungszensoren bereits ein Dorn im Auge. Weiterdenken, kritisch denken, überhaupt denken: Das passt den politisch Korrekten nicht, man könnte sich ja eine eigene Meinung bilden, die den Robert Wagner-Typen dieser Welt nicht schmeckt.

Man darf (oder muss) daher leider gespannt sein, wie lange das Video überhaupt noch online ist …




Maskenpflicht für Schüler ist Massentraumatisierung

Von WOLFGANG HÜBNER | Der politisch betriebene und geförderte Corona-Wahnsinn schreckt jetzt auch vor der bewussten Massentraumatisierung von schulpflichtigen Kindern und Jugendlichen nicht mehr zurück: Länder wie Hamburg, Nordrhein-Westfalen, Bayern oder Mecklenburg-Vorpommern wollen den Schülern Maskenzwang auf dem Schulgelände oder sogar auch während des Unterrichts verordnen. Begründet werden diese Maßnahmen mit erhöhten Infektionszahlen. Dabei ist bekannt, dass gerade Kinder und Jugendliche höchst immun gegen das Virus sind, wie auch eine aktuelle Studie in Sachsen beweist.

Es bedarf keiner pessimistischen Grundhaltung zur Voraussage, dass auch das neue Schuljahr chaotisch zu werden verspricht. Damit aber werden nicht nur die psychischen Schäden kommender Generationen immer schwerer, auch die Bildungs- und Sozialdefizite in einem Land, das auf kluge, gut ausgebildete Köpfe existenziell angewiesen ist, steigen in einem Besorgnis erregenden Maße. Und mit dem Maskenzwang wird die am Samstag in Berlin offensichtlich gewordene Spaltung der deutschen Gesellschaft nun auch in die Schulen getragen. Das ist nicht nur verantwortungslos, sondern auch ein Verbrechen an der Zukunft von Menschen und ihrem Land. Oder wie es die stellvertretende Vorsitzende der AfD-Bundestagsfraktion, Beatrix von Storch, gegenüber PI-NEWS ausdrückte: „Lernen ohne Sauerstoffzufuhr – auf so eine Idee muss man erst einmal kommen.“

„Dann kann ich auch gleich sterben“, war die spontane Reaktion einer Schülerin aus NRW auf die Pläne einer Maskenpflicht im Unterricht. Sie kann nicht wissen, dass diese Pläne sehr wenig mit ihrem Schutz vor dem Virus, aber sehr viel mit dem Kampf um die Kanzlerkandidatur zwischen Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Armin Laschet und seinem bayerischen Konkurrenten Markus Söder, dem bislang größten Corona-Profiteur, zu tun haben. Keinen dieser Politiker scheint es dabei zu interessieren, was es für Kinder und Jugendliche bedeutet, in der Schule, in den Pausen oder gar noch im Unterricht maskiert mit Atem- und Sprechbehinderungen zu sein. Was das für die Lehrkörper bedeutet, mag sich jeder ausrechnen.

Die Ausrede, das sei immer noch besser als weiterer Unterrichtsausfall, ist nur insofern richtig, weil fortgesetzte Schulschließungen laut vorliegenden Studien in Leipzig und Dresden empirisch festgestellte dramatische Negativfolgen haben, die nicht mehr zu beschönigen sind. Doch die kommenden Untersuchungen über die Folgen der Maskenpflicht für Schüler werden kein besseres Ergebnis haben: Diese Zumutung, die zudem gesundheitspolitisch schädlich ist (zum Beispiel Lungenbeschwerden), wird kein Kind mehr im späteren Leben los.

Gleichwohl ist keiner der in Deutschland verantwortlichen Politiker in den Bundesländern oder in Berlin bislang bereit, den eingeschlagenen Corona-Irrweg zu verlassen. Deshalb ist zu hoffen, dass nun von Seiten der Eltern dem Maskenzwang für ihre Kinder und Jugendliche entschiedener Widerstand entgegen gesetzt wird. Denn wer hat schon Kinder in die Welt gesetzt, um sie vom Staat zwangstraumatisieren zu lassen?!


Hübner auf der Buch-
messe 2017 in Frankfurt.

PI-NEWS-Autor Wolfgang Hübner schreibt seit vielen Jahren für diesen Blog, vornehmlich zu den Themen Linksfaschismus, Islamisierung Deutschlands und Meinungsfreiheit. Der langjährige Stadtverordnete und Fraktionsvorsitzende der „Bürger für Frankfurt“ (BFF) legte zum Ende des Oktobers 2016 sein Mandat im Frankfurter Römer nieder. Der leidenschaftliche Radfahrer ist über seine Facebook-Seite erreichbar.




Video: Pegida vom Neumarkt in Dresden

Zwei Tage nach der großen Berliner Freiheitsdemo findet an diesem Montag ab 18:40 Uhr wieder eine Pegida-Demo aus der Hauptstadt des Widerstands, Dresden, statt. Lutz Bachmann, Siggi Däbritz und Wolfgang Taufkirch werden für die Teilnehmer wieder die interessantesten Themen der letzten Tage aufbereiten. Ob es diesmal wieder einen Gastredner gibt, stand bis Demo-Beginn noch nicht fest. Wir wünschen jedenfalls gute Unterhaltung bei knapp anderthalb Stunden Pegida LIVE!




Video: 213. Pegida vom Neumarkt in Dresden

Am Montag fand die 213. Pegidaveranstaltung in Dresden statt. Gäste waren Martin Sellner aus Österreich und Irfan Peci, der als Kind bosnischer Einwanderer in der Oberpfalz aufwuchs und sich als jugendlicher Moslem dem Dschihad verschrieb. Mit 19 Jahren kam er ins Gefängnis und arbeitete anschließend als V-Mann für den Verfassungsschutz, um radikale Moslems zu enttarnen. Heute kämpft er gegen die Radikalisierung junger Moslems in Deutschland. Live hat es gestern leider nicht geklappt, aber heute liefern wir das Video gerne nach.




Video: 211. Pegida vom Neumarkt in Dresden

Dass Hartnäckigkeit sich lohnt wird heute wieder einmal mehr in Dresden bewiesen. Trotz latent anhaltender Coronahysterie ist es dem Orgateam von Pegida auch heute gelungen den Widerstand auf die Straße zu bringen. Je kräftiger der Würgegriff des Systems am Hals des Volkes wird, umso wichtiger ist es laut zu sein – solange wir noch Luft dazu haben. PI-NEWS wird per Livestream wieder dabei sein.




Rechtskräftige Zensur: US-Gigant Facebook hebelt Grundrechte aus

Das am Dienstag verkündete Urteil des Oberlandesgerichts Dresden im Fall „Ein Prozent“ gegen Facebook, auf das Björn Höcke in seiner PI-NEWS-Videobotschaft zum 17. Juni bereits hingewiesen hat, markiert einen Meilenstein der Perfidität, mit der „unser Rechtsstaat“ im Namen und in Auftrag der Politik die Grundrechte und die Meinungsfreiheit in Deutschland beschneidet – oder gleich ganz zensiert.

Die Bürgerinitiative „Ein Prozent“ hatte stellvertretend für alle gelöschten Patrioten im Eilverfahren geklagt – und verloren. Nach der gerichtlichen Entscheidung wird das Hauptverfahren vorbereitet, um das Skandalurteil zu kippen.

US-Konzern kann Recht in Deutschland diktieren

Nachdem das „Eilverfahren“ gegen die willkürliche Sperrung der Benutzerkonten auf Facebook und Instagram fast ein Jahr dauerte, hat das OLG in Dresden dieses folgenschwere Urteil gefällt. Denn es erlaubt einem US-Monopolisten, zu definieren, wer in Deutschland als „Hassorganisation“ zu gelten hat und somit aus dem politischen Willensbildungsprozess ausgeschlossen werden darf.

Der Begriff der „Hassorganisation“ ist dabei allerdings kein offizieller juristischer Terminus, sondern eine von Facebook definierte Wortschöpfung, die jeglicher Grundlage entbehrt und nicht klar umrissen ist. Für das OLG Dresden reicht diese Definition jedoch aus, um den Verein – und damit über 100.000 digitale Unterstützer – rechtskräftig zu zensieren.

Eine besonders abstruse Randnotiz: Bei der Urteilsverkündung führte der Richter unter anderem einen der Aufkleber aus dem Versand der Bürgerinitiative an, der beweise, dass Ausländer pauschal herabgewürdigt würden. Darauf ist auf Arabisch und Deutsch zu lesen: „Kehrt nach Hause zurück, eure Heimat braucht euch!“. Für das OLG Dresden bereits ein Beweis des „Rassismus“.

Der "Ein Prozent"-Aufkleber, der laut OLG Dresden "rassistisch" sein soll.
Der „Ein Prozent“-Aufkleber, der laut OLG Dresden „rassistisch“ sein soll.

Zudem reichte es dem Gericht, dass in Beiträgen und Recherchen der Bürgerinitiative kritisch über Migration und Zuwanderer berichtet wird, um der „Hassorganisation“-Definition des amerikanischen Monopolisten zu folgen. Die nach deutschen Gesetzen eigentlich nicht zu beanstandenden Aussagen dürfen aufgrund der Fantasiedefinition des Konzerns als Grund herangezogen werden, um die Meinungsfreiheit in Deutschland einzuschränken. Eine neue Dimension der deutschen „Rechtsprechung“.

„Ein Prozent“ macht weiter

Das Bürgernetzwerk, das bereits einige aufsehenerregende Prozesse geführt, unterstützt und gewonnen hat (Klage gegen Jan Böhmermann, der „Fall Arnsdorf“, der „Fall Marcus H.“), macht weiter und bereitet das Hauptsacheverfahren vor. Dabei geht es darum, alle rechtlichen Möglichkeiten auszuschöpfen, um das angestrebte Grundsatzurteil für alle Patrioten zu erzwingen. Denn sollte so ein Urteil nicht zustande kommen, würden nach und nach immer mehr patriotische Profile auf den unterschiedlichsten Portalen verschwinden und ein ganzes politisches Spektrum aus des sozialen Netzwerken verbannt werden.

Der Mammutprozess gegen Facebook ist wichtig – und zwar für uns alle! Denn es muss ein für alle Mal juristisch klarstellt werden, wo die Grenzen der Meinungsfreiheit in Deutschland verlaufen und welchen Einfluss Großkonzerne auf unser Recht haben.




Augenzeuge des Mordanschlags auf Andreas Ziegler spricht bei PEGIDA

Am vergangenen Montag sprach Simon Kaupert bei PEGIDA in Dresden. Er ist Journalist und Filmemacher. Er ist ein Mann, der in der ersten Reihe, an der Front für unsere Freiheit steht. Angriffe gegen seine Person, Morddrohungen (PI-NEWS berichtete) und Zerstörung von Eigentum hat er schon persönlich erlebt. Trotzdem steht er. Kaupert war auch an jenem 16.5.2020 in Stuttgart vor Ort, als eine Horde von 40-50 vermummten linksradikalen Terroristen der Antifa drei Demonstrationsteilnehmer einer Kundgebung für Grundrechte angriffen und in Tötungsabsicht mit Schlagringen attackierten, gegen die Köpfe traten und schlussendlich den am Boden liegenden Andreas Ziegler eine Waffe am Kopf ansetzten und abdrückten.

Simon Kaupert betont in seiner Rede die Freundschaft zu dem jetzt schon einen Monat auf der Intensivstation liegenden Andreas Ziegler. Beide setzen sich seit Jahren gegen alle Widerstände dafür ein, dass Arbeitnehmer mit der patriotischen Gewerkschaft „Zentrum Automobil“  eine alternative – statt der DGB-Gewerkschaften – als Arbeitnehmervertretung vorfinden können.

„Auch im Westen hat die Stunde geschlagen, in der wir unser Land zurückholen können!“

Kaupert beschreibt in seiner Rede die am Tattag gezeigte Brutalität der Täter und den aktuellen Gesundheitszustand Zieglers. „Wir dürfen nicht zulassen, dass dieser Mordanschlag auf unseren Freund Andreas von den etablierten Mainstreammedien einfach so unter den Teppich gekehrt wird!“. Er forderte deshalb weiter Öffentlichkeit herzustellen. „Andreas ist ein Opfer 2. Klasse. Doch genau das spielen wir nicht länger mit. Wir werden den Finger in die Wunde drücken und zwar so lange, bis Andreas ein Fanal des Aufbruchs wird. Denn auch im Westen hat die Stunde geschlagen, in der wir unser Land zurückholen können!“.  Als Antwort skandierte die Menge: „Widerstand!“.

Auch auf die Verantwortung der IGM, die durch ihre Hetze und Verstrickungen mit der Antifa erst den Boden für solche Taten geschaffen hat, ging er ein. In Richtung der Mitglieder der IGM rief er: „Wacht auf aus diesem Koma der Mittäterschaft und stillschweigenden Duldung. Wacht auf, denn die großen Gewerkschaften haben euch verraten und verkauft. Wacht auf und geht raus aus diesen Gewerkschaften und rein in alternative Strukturen, in alternative Gewerkschaften, in alternative Netzwerke, in alternative Medien und sorgt dafür, dass Andreas nicht vergessen wird!“.

Seine Schlussworte richtete Kaupert an alle, die endlich wieder frei ihre Meinung äußern wollen: „Wir haben uns selbst geschworen,  diesen Vorfall an diesem Tag, restlos aufzuklären. Nicht nur für die vielen, die es in dunklen Nebengassen erwischt, die auf dem Nachhauseweg verprügelt und am Boden liegengelassen werden. Sondern für all die, die in stiller Angst zuhause nur darauf warten, dass man in diesem Land endlich wieder seine Meinung sagen kann!“.

Hier die sehens- und hörenswerte Rede des Youtubers und identitären Aktivisten Malenki auf dem Youtubekanal von „saxon 8027“, bei PEGIDA:

https://www.youtube.com/watch?v=FE6g_zpFAmA




Jörg Bernig – ausgegrenzt und diffamiert

Der sächsische Schriftsteller Jörg Bernig ist nicht links, sondern wertkonservativ. Nicht zeitgeistkonform, sondern ein freier Geist. Das wurde nun sein Problem. Wie PI-NEWS bereits berichtete, wurde Bernig in Radebeul bei Dresden mit den Stimmen von CDU und AfD zum Kulturamtsleiter gewählt. Demokratisch, korrekt.

Was dann folgte, zeigt, was es heißt, wenn Linke aller Art die sogenannte „kulturelle Hegemonie“ besitzen. Sie können schalten und walten, wie sie wollen. Und die bürgerliche Mitte lässt sich trotz stabiler Mehrheit jagen.

Antifa-Journalisten und linksgrüne Politiker konstruierten einen Skandal um Bernig, der diesen mit Schmutz befleckte. Er sei „rechts“, kenne Götz Kubitschek und schreibe für die „Sezession“, ja er habe sogar gegen Masseneinwanderung nach 2015 das Wort ergriffen! Das geht natürlich nicht.

Und so schalteten sich nach den Roten auch die Schwarzen von höherer Stelle ein. Das Ergebnis dieser demokratischen Wahl müsse rückgängig gemacht werden! Keine Kooperation mit Konservativen! Man kennt das ja aus Thüringen. Während Linksextreme Verfassungsrichter werden können und CDU/CSU schweigen, gibt es bei einem konservativen Künstler direkt Schnappatmung. Es folgt eine Neuwahl. Bernig ist am Ende. Das spricht Bände über dieses Land.

Man könnte dies als weiteren Schritt auf dem Weg in die bunte Tyrannei abhaken. Aber Jörg Bernig kann es nicht. Er ist gesellschaftlich nun markiert, von Linken ausgegrenzt – von der CDU geopfert für den Frieden mit Linksgrünen und Dunkelroten. Bernig wird nicht gefördert von den satten und reichen linken Stiftungen, weil er aneckt und unbequem ist. Ihm bleiben nur seine Bücher.

Daher gilt es nun, sein neues Buch „An der Allerweltsecke“ zu lesen, zu verbreiten, zu verschenken. Nur das kann ihm helfen. Und beschert dem Leser neben der Solidaritätsgeste auch noch Lesegenuss erster Klasse.

Ihn führen Streifzüge auf den Balkan und ins östliche Mitteleuropa, in Zonen der Verwerfungen und Brüche. Aus ihnen wuchs und wächst, bei allem Streit, die kulturelle Vielfalt Europas, die keine staatlich verordnete „Diversity“ braucht.

Der Autor zeiht, dass Heimat kein überflüssiges Wort ist, sondern zentrales Moment unseres Lebens. Identität und Selbstverortung in einem bestimmten Kulturkreis wird aber dann nicht akzeptiert, wenn es um uns selbst geht, um die Verteidigung des Eigenen in Deutschland und Europa. Identität – das ist nur in Ordnung, wenn es um Migranten aus fernen Ländern geht, während man die eigene Herkunft verachtet.

Bernig zeigt unser europäisches Erbe, entzieht sich und den Leser dem grassierenden Geschwätz und zeigt, dass es noch eine andere Welt jenseits des traurigen rotgrünen Einheitsbreis gibt.

Bestellinformationen:

» Jörg Bernig: „An der Allerweltsecke“ – hier bestellen




Goldene Zukunft in einem großsächsischen Freistaat

Von WOLFGANG PRABEL | Die Coronakrise verstärkt die zentrifugalen Tendenzen. Weltweit verstärken sich auch die Überlegungen, in kleineren überschaubaren Einheiten Politik zu machen bzw. der Ärger über disfunktionale Großgebilde macht sich Luft.

Nur zwei Beispiele: Da gab es die inzwischen zurückgezogene Überlegung Meuthens, die AfD programmatisch motiviert in zwei Parteien zu zerlegen. Arnold Vaatz, einer der Siegelbewahrer der 89er Revolte, hat sich vor ein paar Tagen bei Tichy über das Unverhältnis des Westens zum Osten geäußert.

„Die Geringschätzung und Ablehnung der Revolution von 1989 durch die meinungsprägende Elite des Westens ist nicht zu erklären ohne die aggressive Eitelkeit dieses Milieus, das von seiner Wichtigkeit zutiefst überzeugt ist. Die Ereignisse von 1989 und 1990 waren ein epochales Ereignis mit einer Auswirkung von Berlin bis Wladiwostok. Es ist sowohl ein gewaltloser Weg als auch in seiner unbestritten positiven Wirkung einmalig in der europäischen Geschichte. Aber es kam zustande ohne das geringste Zutun dieses Milieus, teilweise sogar unter der heftigen Missbilligung dieser Leute. Es passte nicht in ihr Weltbild, sie waren bis auf die Knochen blamiert. Für Leute, die sich für den Lauf der Geschichte als unentbehrlich betrachten, ist das eine tiefe narzisstische Kränkung, die nie nachlässt. Und deshalb muss das Ergebnis der Revolution von 1989 kleingehackt werden. Dazu haben sie die Macht, weil sie die Medien bis in die letzten Ritzen zu ihren Gunsten gesäubert haben – besonders in den gegen jede Konkurrenz geschützten öffentlich-rechtlichen.“

Nach über 30 Jahren sollten wir uns von diesem stinkenden Abschaum endlich trennen. Die Hoffnung, daß sich in den Staatsmedien irgendwann, irgendwie oder irgendwas bessert, können wir begraben. Solange diese Mini-Hitlers und Westentaschen-Stalins als fluffige Schmutzschicht auf der Gesellschaft schwimmen, werden immer wieder solche Kampagnen wie Sebnitz oder Chemnitz gegen uns losgetreten. Eine Weile ist das ja ganz lustig, wenn man von Verbrechern als Pack, Mischpoke, Nazi, dunkeldeutsch und sonstwas eingetütet wird. Auf Dauer sollte man sich von den elitären Beschmutzern lösen und wieder etwas Stolz auf eigene Leistungen entwickeln.

Sachsen und Thüringen sind für sich genommen groß genug, um wirtschaftlich, aber zu klein, um militärisch und machtpolitisch gegen die alten Länder zu bestehen. Sollten sie sich vom Bund loslösen, wäre eine Größe wie im 18. Jahrhundert optimal: Sachsen und Thüringen sowie der Süden von Sachsen-Anhalt und die Lausitz bilden historisch und mental eine Einheit. Ein Staat mit insgesamt acht Millionen Einwohnern auf einer Fläche von etwa 60.000 km² hätte etwa eine vergleichbare Bedeutung wie Österreich. Politisch könnte sich Großsachsen an die V4 annähern, um seine Interessen mit etwas mehr Rückhalt gegenüber Berlin zu vertreten.

Freilich wäre es wünschenswert, wenn sich auch ein brandenburgisch-mecklenburgischer Staat (ohne Berlin) bilden würde und Bayern sich auf seine Eigenstaatlichkeit besinnen würde.  Aber die Sachsen sind das archimedische Volk, das immer vorangegangen ist, die anderen werden folgen, wenn sich der Erfolg der Abspaltung zeigt.

Heinrich von Brühl.
Heinrich von Brühl.

Die Worte „Brühl, haben wir noch Geld?“ wurden dem Sachsenkönig August III. vom Drehbuchschreiber des Historienfilms „Sachsens Glanz und Preußens Gloria“ immer wieder in den Mund gelegt. Heinrich von Brühl (1700 bis 1763) war Standesherr auf Forst, Pförten und Seifersdorf, Starost von Zips, Volinow, Lizinek und Biasezno, Vogt zu Bromberg und Besitzer der Rittergutes Gangloffsömmern, Premierminister, Geheimer Kabinetts- und Konferenzminister, Polnischer Kronfeldzeugmeister, Sächsischer Wirklicher Geheimer Rat, General der Infanterie, Oberkammerherr, Oberkämmerer, Kammerpräsident, Obersteuerdirektor, Generalakzisedirektor, Oberrechnungsdeputationsdirektor, Bergdirektor und vieles anderes mehr. Ein feudaler Exekutor der Steuererpressung. „Haben wir noch Geld?“ Nun wird sie wieder ganz aktuell, diese bange Frage.

Denn einige Sachsenhasser, vor allem in den Medien, wollen den Freistaat mit dem kleinen zänkischen Bergvolk schon lange aus der Bundesrepublik rausekeln. Eine lange Abfolge von medialen und politischen Provokationen hat den Sachsen bedeutet, daß sie in Deutschland unwillkommen und unerwünscht sind. In letzter Zeit hat sich diese Phobie auch auf Thüringen ausgeweitet.

Wir erinnern uns an das Freibad in Sebnitz und das Jahr 1997, wo Medien behaupteten, daß Eingeborene ein moslemisches Kind geschlagen und ersäuft hätten. Drei völlig unschuldige Sachsen wurden verhaftet und den blutrünstigen Lügenmedien regelrecht zum Fraß vorgeworfen. Eine tagelange sachlich vollkommen unbegründete Hetzkampagne gegen Nazis folgte, wobei alle relevanten Politiker wieder mal „Gesicht zeigten“, unter anderem auch Bundeskanzler Schröder und das alte Dreckvieh Dr. Merkel. Nazis sagte man, Sachsen meinte man. Wie werden sich die drei Sachsen gefühlt haben, mit der Aussicht unter dem Druck der rassistischen Hetzmedien zu „lebenslänglich mit besonderer Schwere der Schuld“ verurteilt zu werden? Als sich zeigte, daß alle Anschuldigungen frei erfunden waren und die Zeugenaussagen von der Polizei im Sinne des „Kampfes gegen Rechts“ beeinflußt worden waren, wurde die Treibjagd geräuschlos abgeblasen, bei den Betroffenen, die einen Schreck fürs Leben bekommen haben dürften, hat sich niemand entschuldigt. Sebnitz wurde mit ein paar Millionen für den Rufschaden glatt gestellt. Wie schäbig!

Das unangenehme Procedere wiederholte sich einige Male, beim Mord an Khaled, der zunächst PEGIDA in die Schuhe geschoben wurde, bis sich herausstellte, daß eine Auseinandersetzung im ausländischen Rauschgiftmilieu zugrunde lag. Zuletzt beim Mord an Daniel in Chemnitz. Die sog. „Journalisten“ lenkten die Aufmerksamkeit weg von der scheußlichen Schandtat auf einen erfundenen Angriff von „Hasi“.

In einer gerichtlichen Berufungsverhandlung am 1. Juli 2009 stach Alex Wiens auf die im dritten Monat schwangere Araberin Marwa El-Sherbini ein. Der Täter war kein Sachse, sondern der in Perm geborene Irgendwas Alexander Igorewitsch Nelsin, umbenannt in Alex Wiens. Eine klassische Auseinandersetzung, wo auswärtige Unpäßlichkeiten in Deutschland auskuriert werden. Aber auch diese Mordtat ging, weil es zufällig in Dresden passierte, aufs sächsische Konto. Immer wieder primitivste Medienhetze gegen Sachsen. In Thüringen organisierte der medial-faschistische Komplex sogar einen Staatsstreich.

Björn Höcke.
Björn Höcke.

Gestern habe ich zufällig Björn Höcke getroffen und ihn gefragt, ob er zur Not Ministerpräsident eines großsächsischen Freistaats werden wöllte. Nun, wenn das Volk es so wählen würde, würde er die Bürde natürlich auf sich laden. Er lächelte etwas süffisant, weil er mich als Provokateuer schon kennt. Also einen aus hartem Holz geschnitzten Bewerber für das Amt gäbe es schon mal.

Diese Lösung hätte einen gewissen Scharm, weil die innerdeutschen Zerwürfnisse endlich in produktive Bahnen gelenkt würden, weil auch die Spaltung der AfD in eine produktive Richtung verlaufen würde. Parteisprecher Meuthen hatte ja eine Trennung der AfD in einen medienaffinen und einen medienkritischen Zweig ins Spiel gebracht. Eine Spaltung in eine Ost- und eine Westpartei nach dem Muster CDU/CSU wäre logischer, weil sie die unterschiedlichen historischen Erfahrungen und Traditionen der westlichen und östlichen Landesteile adäquat abbildet.

Die Option eines Großsachsens sollte keine Panik auslösen, sondern kühle großsächsische Berechnung herausfordern. Einerseits würde bei einem Rauswurf Sachsens, Thüringens und des südlichen Sachsen-Anhalts der Länderfinanzausgleich, der Umsatzsteuerausgleich und die Bundesergänzungszuweisung entfallen, so daß Großsachsen auf etwa elf Milliarden Euro jährlich verzichten müßte. Das könnte der Freistaat zwischen Elbe und Erzgebirge kaum verkraften.

Andererseits gäbe es jedoch viele Erleichterungen und Ersparnisse. Großsachsen könnte sich aus der sogenannten Energiewende ausklinken. Der Freistaat stellt fast zehn Prozent der deutschen Bevölkerung, so daß von über 30 Milliarden Sonnen- und Windkraftsubventionen drei Milliarden entfallen würden. Der Braunkohleabbau in der Lausitz und die Kohleverstromung würden erhalten bleiben, was pro Jahr etwa sechs Milliarden Euro Wertschöpfung und damit etwa drei Milliarden Euro Steuern ausmacht. Die EU würde den Freistaat rausschmeißen, was wiederum Milliarden spart. Deutschland bezuschußt die EU mit 60 Milliarden Euro jährlich, zehn Prozent davon sind etwa sechs Milliarden. Von sechs Milliarden Entwicklungshilfe sind zehn Prozent immerhin 600 Millionen. Von drei Milliarden für Bundestag, Bundesrat, Bundeskanzleramt und Bundespräsident beträgt der großsächsische Anteil 300 Millionen. Ganz zu schweigen von den Genderforschungsmilliarden und dem Kampf gegen Rechts, was ja in Wirklichkeit der Kampf gegen Sachsen und Thüringen ist. Auch die in Fördermaßnahmen versteckelten Geheimzahlungen an die NGOs würde Höcke meiner Meinung nach nicht leisten.

Zusammen machen die Einsparungen deutlich mehr aus, als was den drei Ländern durch den Rauswurf oder Austritt verloren gehen würde. Ein liberalkonservatives Großsachsen, in dem die Rationalität regiert, wäre deutlich effizienter, als es der Verbleib in der maroden von den elitären Medien total versifften Bundesrepublik ist. Das geschrumpfte Restdeutschland ohne Großsachsen, Bayern und Brandenburg-Mecklenburg wäre nicht mehr so relevant und die Zukunft von Großsachsen würde einfach schön. Viele Industrien und Gewerbe, die nach 1945 geschrottet wurden, könnte man wiederbeleben, die Landwirtschaft von der Grundwasserverordnung befreien, den Strompreis mindestens halbieren, die GEZ abschaffen und vieles mehr.

Der Thüringer Arnold Vaatz hatte seinen Eintrag bei Tichy mit der Überschrift versehen: „Die Revolution von 1989 soll kieingehackt werden“. Hacken wir doch lieber die Bundesrepublik klein! Zum Schluß der Wunsch an den Goldenen Reiter:

König August, steig hernieder / führe Deine Sachsen wieder / laß in solchen schweren Zeiten / lieber Micha Kretschmer reiten.

Grüße an den V-Schutz. Also die Rechtsgutachten für einen Ausstieg aus Deutschland hat die Bayernpartei schon in grauer Vorzeit erarbeitet. Liegt alles schon in der Schublade.


(Im Original erschienen auf prabelsblog.de)




Video: Pegida endlich wieder auf der Straße!

Das Warten hat ein Ende: Zum 208. Mal geht Europas größte aktive Bürgerbewegung Pegida heute Abend in Dresden endlich wieder auf die Straße. Und das sogar ohne Teilnehmerbeschränkung!

Nach dem Shutdown – viele nannten es den „offenen Vollzug“ – ist klar, dass Pegida die erstmögliche Gelegenheit ergreift, wieder auf der Straße zu stehen.

Die Veranstaltung, die für genau 30 Minuten und ohne Spaziergang erfolgt, wird pünktlich um 18.30 Uhr eröffnet, das heißt, die Pegida-Hymne erschallt ca. 18:20 Uhr und danach die Versammlungsauflagen.

Die Präsenz auf der Straße ist wichtiger denn je! Für alle, die nicht vor Ort sein können, gibt es einen Livestream ab 18:20 Uhr, der rechtzeitig hier in diesem Beitrag eingebettet wird.

 




Hannover: Demonstration trotz Gerichtsentscheids undurchführbar

Auch in Hannover verhindert offenbar ein Filz aus Stadt, Gesundheitsbehörden, Landkreis und einem Gericht das Zustandekommen legitimer Demonstrationen. Die AfD Hannover rief dazu zu einer Pressekonferenz und stellte einen Fall vor, den sie selbst erleben musste, als sie mehrfach Demos in Hannover anmeldete und durchführen wollte, aber von unterschiedlichen Behörden daran gehindert wurde. Gleichzeitig aber spricht der grün-muslimische Bürgermeister der Stadt Hannover auf einer Demo, und das Bündnis „bunt statt braun“, die Grüne Jugend, Gewerkschaften und andere Parteigliederungen erhalten problemlos Genehmigungen für Gegendemos.

Noch schlimmer als bei den Demos in Stuttgart und in München, bei denen massive Beschränkungen der Teilnehmerzahlen die Beteiligung an demokratischen Protesten ausbremsen, und bei Pegida in Dresden, die nicht auf die Straße durften mit Bemerkungen von Markus Söder („Wir dürfen nicht den gleichen Fehler machen wie bei Pegida am Anfang“), geht es auch der AfD, die in Hannover Demonstrationen gegen die Corona-Maßnahmen durchführen wollte.

Begründung: Antifa von Gegendemo könnte Polizei anspucken und infizieren!

Im Interview mit PI-NEWS berichten Dirk Brandes, Kreisverbandsvorsitzender der AfD Hannover-Land und der Bundestagsabgeordnete Dietmar Friedhoff, wie angemeldete Demos am 8. und am 15. Mai 2020 immer wieder durch beteiligte Behörden verunmöglicht wurden:

Mal kommt das Gesundheitsamt mit fast unerfüllbaren Auflagen, mal lag ein Einspruch angeblich im falschen Körbchen bei Gericht, dann kommt die Polizei mit zehnseitigen Auflagekatalogen und ellenlangen Begründungen, und unrealistische Zeitauflagen (Aufbau erst bei Veranstaltungsbeginn!) – dann ist es die Gesundheit der Beamten, die von den zu erwartenden Gegendemonstrationen durch Anspucken, leiden könnte. Dass man aber die Gegenaktionen der Antifa deshalb verbieten könnte, statt dem Anmelder dafür die Verantwortung zuzuschieben, auf diese Idee scheint bei den Behörden niemand zu kommen, deren Entscheidungen wie Willkür anmuten.

PI-NEWS meint: Die bundesweit laufenden Beschränkungen der Rede- und Meinungsfreiheiten läuten womöglich das Ende weiterer demokratischer Grundrechte ein. Wer jetzt nicht aufsteht und nichts tut, nimmt kommende diktatorische Strukturen in Kauf und ist mitschuldig am Ende freiheitlicher Gesellschaften. Unter dem Vorwand des gesundheitlichen Schutzes lässt sich inzwischen alles begründen. Das sollte uns alle hellwach machen und aktiv werden für die Grundrechte!

PS: Während in der Hannoverschen Allgemeinen Zeitung steht: „Kurz vor dem Start der geplanten Demo hat die AfD die Veranstaltung abgesagt. Gründe für den Schritt nannte die AfD nicht“ kommt der angemeldete HAZ-Journalist jedoch nicht wie angekündigt zum Presse-Termin und lässt die Leser der größten niedersächsischen Tageszeitung über die tatsächlichen Vorgänge im Unklaren, Pressefreiheit eben!

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Die Chronologie der Verhinderung der AfD-Demo in Hannover:

29.04.20

Anmeldung der Demonstration

04.05.20

Erste Gespräche und Zusage der Polizei, dass bis zu 400 Teilnehmer auf dem Opernplatz teilnehmen können. Mündliche Vorabauflagen der Gesundheitsbehörde Region: Mundschutz, 1 ½ Meter Abstand eingezeichnet auf dem Boden, bei Übergabe von Mikrofonen und Transparenten hat Desinfektion der Gegenstände zu erfolgen, Versammlungsort ist mit Markierung zum Beispiel Flatterband kenntlich zu machen.  Auf die Nachfrage, wann der Veranstalter mit den endgültigen Auflagen zum Infektionsschutz rechnen kann, teilte man mit bis Mittwoch Nachmittag/Donnerstag Vormittag.

07.05.20

Mail der Gesundheitsbehörde zum Versammlungsort Opernplatz in Bezug auf die Sicherheit: „Seit gestern Abend besteht hierzu eine geänderte Sachlage. Die Polizeidirektion Hannover hat in der Einschätzung der Gefährdungslage mitgeteilt, dass auf dem Opernplatz die von der Region Hannover angedachten Auflagen – insbesondere die Abstandsregelungen – nicht gewährleistet werden können. Hintergrund ist, dass die Polizei davon ausgeht, dass es zu mehreren Gegenversammlungen und dadurch zu erheblichen Störungen kommen wird. Die Gewährleistung dieser Auflagen ist jedoch Genehmigungsvoraussetzung. Infolgedessen kann ich bei dem derzeitigen Sachstand keine Ausnahmegenehmigung erteilen.“

Es wurde mitgeteilt, dass die Versammlung nicht stattfinden könne, da von der Seite der Gegendemonstranten ein hohes Gefahrenpotential ausgehe, das die Sicherheitskräfte nicht unter Kontrolle halten können. Man empfahl der AfD auf einen anderen Platz auszuweichen, was abgelehnt wurde.

Der Gesundheitsbehörde wurde eine Frist zur Klärung bis 13 Uhr gesetzt. Als keine Rückmeldung einging, wurde um ca. 14 Uhr ein Eilantrag beim Verwaltungsgericht Hannover eingereicht.

08.05.20

Mehrere Nachfragen erfolgten beim Verwaltungsgericht, wann mit einem Ergebnis zu rechnen sei. Vorläufige Auskunft bis 13/14 Uhr. Da um 13 Uhr keine Information erfolgte und auf telefonische Nachfrage nicht einholbar war, wurde die Veranstaltung abgesagt, um weiter entfernt wohnende Demoteilnehmer vor der Abfahrt zu informieren.

Kurz vor 16 Uhr erreichte den Veranstalter das Fax des Verwaltungsgerichts, dass eine Absage der ordnungsgemäß angemeldeten Versammlung nicht statthaft ist und die Gesundheitsbehörde der Region die Zusage mit den entsprechenden Infektionsschutzauflagen zu erteilen hätte. Die Region Hannover wurde aufgefordert die Auflagen sofort zuzustellen. Die Region lehnte dies ab, Zitat: „… den besagten Beschluss des Verwaltungsgerichts Hannover hat die Region Hannover im Wege einer Beschwerde angefochten. Der Beschluss ist daher nicht rechtskräftig.“