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Die „Weiße Rose“ und der Counter-Jihad

Susanne Zeller-HirzelSusanne Zeller-Hirzel heute (l.) und im Jahre 1946.

Kendra Adams, die Mitbegründerin der amerikanischen Organisation „Stop Islamization of America“ (SIOA), veröffentlichte am 30. August 2009 einen Artikel „Abandoning Sophie Scholl and the White Rose“, in dem sie aufzeigte, dass die Lehren aus der Geschichte nicht wirklich gezogen werden, weder in den USA noch in Europa.

(Interview mit Susanne Zeller-Hirzel, eine der beiden letzten noch lebenden Mitglieder der „Weißen Rose“, Vorwort: Conny Axel Meier)

Daraufhin teilte ich der Autorin mit, dass eine der letzten beiden noch lebenden Mitglieder der „Weißen Rose“, die 88-jährige Susanne Zeller-Hirzel, die ehemals beste Freundin von Sophie Scholl, sich als Mitglied der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA (BPE) noch heute für den Erhalt von Freiheit und Demokratie gegen die Bedrohung durch die totalitäre Herrschaftsideologie des Islams einsetzt. In der Folge bat mich Kendra Adams mit Susanne Zeller-Hirzel ein Interview zu führen und sandte mir einen Fragenkatalog zu. Am 9. September besuchte ich Susanne Zeller-Hirzel und legte ihr die Fragen vor. Frau Zeller-Hirzel ist eine beeindruckende Frau, die trotz ihres hohen Alters einen scharfen Verstand besitzt und Sachverhalte in wenigen Worten auf den Punkt bringt. Ich bin dankbar, dass ich die Gelegenheit zu diesem Interview haben durfte. Am 30. September erschien dann das übersetzte Interview in der New English Review. All denen, die noch immer glauben, die Probleme mit der islamischen Ideologie und der damit zusammenhängenden Integrationsverweigerung gewisser Bevölkerungsteile lösten sich von ganz alleine, sei dieses Interview ans Herz gelegt.

Hier das Interview mit Susanne Zeller-Hirzel im Original. Die Fragen wurden aus dem Englischen übersetzt.

Adams: Es ist uns eine Ehre, ein Interview mit Ihnen führen zu dürfen. Wir hoffen, dass uns Ihre Lehren und Erfahrungen im Widerstand gegen Totalitarismus und Unterdrückung während des 2. Weltkriegs auch beim Kampf gegen den wiedererstarkenden Islam helfen wird, dem ältesten Totalitarismus der Welt. Wir danken Ihnen für Ihre Zeit, die Sie sich dafür nehmen und wir danken Ihnen für Ihre Opferbereitschaft, Ihren Mut und Ihren selbstlosen Einsatz für Freiheit, Menschlichkeit und Wahrhaftigkeit. Während des 2. Weltkriegs waren Sophie Scholl und Sie noch vor der Gründung der „Weißen Rose“ Mitglieder im Bund Deutscher Mädel (BDM). Gab es damals einen konkreten Anlass, warum Sie der NS-Ideologie den Rücken kehrten und ihr stattdessen mit aktivem Widerstand begegneten?

Die weiße RoseZeller-Hirzel: Als ich Sophie Scholl kennengelernt habe, war sie die Schwester meiner Ringführerin beim BDM. Ich bewunderte sie ob ihrer Redekunst und ihrer Umgangsformen und sie wurde dann schnell meine beste Freundin. Ich war sehr oft bei Sophies Eltern zu Hause und habe dort auch ihre Geschwister Hans und Inge kennengelernt. Der BDM war seinerzeit so eine Art Pfadfinder-Organisation für Mädchen. Dort war politische Schulung nur ein Aspekt unter vielen anderen und ich wurde dann sogar Scharführerin. Sophies Vater Robert Scholl war katholischer Pazifist und sehr christlich eingestellt. Er erzählte uns sehr viel über seine Erfahrungen und brachte auch mich zum Nachdenken. Das war wohl der Anfang. Denn nun beschlossen wir gemeinsam, dass wir etwas gegen Hitler tun müssten.

Welche Charaktereigenschaften teilten alle Mitglieder der „Weißen Rose“? Was hatten sie gemeinsam?

Nun, wir waren oppositionelle Patrioten, aber allesamt sehr christlich. Obwohl die Scholls katholisch und ich evangelisch bin (mein Vater war evangelischer Gemeindepfarrer), verband uns doch fast alles.

Soweit ich weiß, war Sophies Bruder Hans Wehrmachtsangehöriger. Gab es innerhalb der Wehrmacht auch eine antinazistische Untergrundbewegung, in die Hans involviert war? Es ist für uns nämlich schwer vorstellbar, dass unter den Soldaten damals antinazistische Sympathien öffentlich geäußert werden konnten. Falls es eine derartige Untergrundbewegung gegeben hat, was können Sie darüber berichten? Zudem, gab es stillschweigenden Rückhalt in der deutschen Bevölkerung für Ihren Widerstand, der Sie ermutigte?

Ja, es gab innerhalb der Wehrmacht eine antinazistische Untergrundbewegung (Stauffenberg usw.). Nur waren da hauptsächlich Offiziere daran beteiligt. Mein Bruder Hans war nur einfacher Soldat. Soldaten wurden von den Offizieren selten ins Vertrauen gezogen. So hatte Hans auch keinen Kontakt zu ihnen. Rückhalt in der Bevölkerung hatten wir gar keinen, da irrigerweise die Meinung vorherrschte: „Solange unsere Söhne an der Front fürs Vaterland kämpfen, wäre Widerstand doch Verrat“. Ein weiterer Mitstreiter, der für die „Weiße Rose“ Kontakt zu Berliner Sympathisanten suchte, Falk Harnack, war auch zwangsweise in der Wehrmacht, ohne dort auf Widerstandskämpfer zu treffen. Er wurde dann am 19. April 1943 überraschenderweise von Freisslers Volksgerichtshof freigesprochen. Ich denke, ihm kamen dabei seine schauspielerischen Künste als Regisseur zugute. Ich für meinen Teil löste wohl bei Freissler, der mich als junges naives Mädel einschätzte, ein paar Sympathien aus, die mich glimpflich davonkommen ließen, obwohl ich die ganze Haftzeit fest mit meinem Todesurteil rechnen musste.

Es ist bekannt, dass Hitler nun mal vom Islam fasziniert war und ihm sehr zugetan war. Nationalsozialismus und Islam, speziell soweit es Totalitarismus, Hass auf Juden und Kriegsbereitschaft betrifft, sind sozusagen zwei Seiten der selben Münze. Hitler sagte einmal im Gespräch, dass er sich wünschte, Deutschland wäre islamisch; er meinte, das deutsche Volk würde dann rücksichtsloser kämpfen können. Verständlicherweise werden ja die Juden auch von Mohammed und Allah verachtet. Die Verfolgung und Tötung von Juden ist neben anderem eine der wesentlichen Gemeinsamkeiten von nationalsozialistischer und islamischer Agenda. Waren Ihnen diese Zusammenhänge damals, zu Zeiten der „Weißen Rose“, schon bewusst? Gab es damals schon Moslems in München? Hat Prof. Huber oder ein anderes Mitglied der „Weißen Rose“ dies jemals innerhalb der Gruppe thematisiert?

Nein, der Islam und Moslems waren damals überhaupt kein Thema bei uns. Es war mir auch nicht bekannt, dass es überhaupt in Deutschland irgendwo Moslems gab. Auch Hitlers Zusammenarbeit mit Mohammed al-Husseini, dem Großmufti von Jerusalem, der sich seit 1941 in Berlin aufhielt und dann sogar SS-Divisionen aus bosnischen Muslimen aufstellte, war uns allen unbekannt.

Es gibt einen Dokumentarfilm über eine Sekretärin Hitlers, Traudl Junge. Der Film heißt „Im toten Winkel“. Der Film beschreibt anschaulich wie es möglich war, dass ein ansonsten anständiger Mensch zu all den Verbrechen und der Brutalität einer totalitären Diktatur schweigt und auch noch Entschuldigungen dafür sucht. Der Film zeigt mir, dass Fräulein Junge irgendeinen Charakterschaden gehabt haben muss, nur weiß ich nicht genau welchen. Haben Sie eine Erklärung dafür, wie Millionen der NSDAP folgen konnten, obwohl sie in ihrem Inneren spürten, dass sie die falsche Sache unterstützten? Es ist ja allseits bekannt, dass Totalitarismus und Diktatur nur funktionieren, wenn die Anständigen schweigen.

Ich kenne den Film und das Buch. Frau Junge war wohl eine junge Frau mit einem netten Wesen, aber ansonsten recht einfältig. Hitler umgab sich gerne mit solchen Frauen. Warum Millionen der NSDAP folgen konnten? Nun, es gab Armut in weiten Teilen der Bevölkerung. Dazu die von der Mehrheit so empfundene „Schmach von Versailles“, die in Verratsvorwürfen an die Politiker der Weimarer Republik gipfelten. Hitler gab ihnen wenigstens gefühlsmäßig die nationale Selbstachtung zurück, oder wenigstens bildeten sie es sich ein. Ich war sehr erbittert und enttäuscht mitanzuschauen, wie Lehrer, Professoren und der Rektor ohne Not nach und nach im Braunhemd zur Schule und zur Uni kamen, um wie sie sagten, den Nazis „intellektuell auf die Sprünge helfen“ zu wollen. Leute, die ich schätzte und die mir vorher als Vorbild dienten. Ich denke, heutzutage würden sich die gleichen Lehrer und Professoren als islamophile Multikulturalisten profilieren und sich den Moslemverbänden als Handlanger andienen, so wie damals den Nazis. Allerdings muss ich sagen, die Altphilologen waren unter den Lehrern noch die Mutigsten und Distanziertesten.

Sie sind Mitglied in der BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA (BPE) in Deutschland. Das ist eine der bedeutendsten europäischen Anti-Jihad- Bewegungen. Was hat Sie veranlasst, in dieser islamkritischen Organisation mitzuwirken?

Ich las viele, viele Bücher zum Thema, vor allem die Bücher von Mark Gabriel. So wurde mir klar, dass man nicht nur passiv zustimmen, sondern auch selbst etwas dagegen tun muss. Man muss diese Sache unbedingt unterstützen.

Sehen Sie Ähnlichkeiten zwischen dem Islam und und dem Nationalsozialismus? Falls ja, welche?

Der Fanatismus, der absolute Wahrheitsanspruch und die geistige Einfältigkeit sind sich sehr ähnlich, wie im Islam so auch im Nationalsozialismus.

Betrachten Sie den Widerstand gegen den Islam als heutige Analogie zum Kampf der „Weißen Rose“ gegen den Nationalsozialismus?

Noch nicht ganz. Kritiker der NS-Ideologie wurden damals gleich eingesperrt. Noch sind wir noch nicht an diesem Punkt angelangt. Aber wenn wir nichts unternehmen, wird es wieder dazu kommen. Dann sperren sie die Islamkritiker ein.

Was macht es Ihrer Meinung nach so schwer, die gefährlichen Aspekte der islamischen Ideologie der Öffentlichkeit zu vermitteln? Was sind die Hindernisse, die es uns so schwer machen, die Öffentlichkeit für unser Anliegen zu mobilisieren? Was könnten wir da besser machen?

Die allgemeine Interessenlosigkeit und die weitverbreitete Religionsferne machen es nicht leicht. Jeder meint immer und überall „fair“ sein zu müssen. Das ist kontraproduktiv. Dazu kommt noch der allgemeine Wohlstand, also der vergleichsweise hohe Lebensstandard, der die Leute träge macht. Ich sage: Helfen kann nur Schulung und nochmals Schulung.

Welcher Weg wäre Ihrer Meinung nach der Beste, um die Menschen aufzuklären, die über den Islam nichts oder nur wenig wissen? Wie können wir die Unterstützung bekommen und so die Grundlage dafür schaffen, dass wir nicht in die gleiche verzweifelte Lage geraten, in die Sie, Sophie und die anderen Mitstreiter der „Weißen Rose“ geraten sind?

Wie ich schon sagte: Schulung! Aufklärung auf Nachbarschaftstreffen, Gemeindeveranstaltungen, Kirchengemeindeversammlungen usw. Der Leidensdruck in der Bevölkerung ist zwar da, aber offensichtlich noch nicht groß genug. „Hitler ist die Geißel Gottes“ sagte einst Robert Scholl, Sophies Vater. Dafür wurde er dann auch prompt verurteilt.

Als Sie mit Ihren Mitstreitern im München und anderswo Flugblätter verteilten, glaubten Sie tatsächlich, die Bevölkerung ließe sich zu Hitler-Gegnern bekehren?

Ja, das glaubten wir tatsächlich. Wir dachten, wir könnten etwas bewegen. Und selbst wenn es nichts nützen sollte, so hätten wir es doch wenigstens versucht, schon der Geschichte wegen. Und dennoch hatten wir Angst. Auch die wenigen Sympathisanten hatten Angst. Angst vor dem Todesurteil, Angst vor dem Volksgerichtshof, Angst vor Freisslers Geschrei. Aber Schreien ist Schwäche.

Wir wissen, dass das Gedenken an Sophie Scholl, Sie und Ihre Mitstreiter in aller Welt bei all denen hohe Wertschätzung genießt, die sich für Freiheit und Gerechtigkeit einsetzen. Heutzutage jedoch müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass dieser Kampf für Freiheit und Gerechtigkeit angesichts der Islamisierung Europas und des Westens zunehmend vernachlässigt wird. Ich habe einen Artikel zum Thema „Die Abkehr von Sophie Scholl und der Weißen Rose“ veröffentlicht. Wir sind sehr beunruhigt darüber, dass das Gedenken an Sophie und die Freunde der „Weißen Rose“ nicht mehr richtig und eingehend verstanden wird. Wir sehen derzeit die größte Gefahr der Menschheitsgeschichte auf uns zukommen und nur wenige kämpfen dagegen an. Wie können wir am erfolgreichsten die Menschen dazu bringen, das Andenken und den Mut der Aktivisten der „Weiße Rose“ dadurch zu ehren, indem sie sich der Islamisierung Europas und des Westens widersetzen?

Ich denke, es muss erst noch etwas Entsetzliches hierzulande passieren. 9/11 war zu weit weg. Die Kirchen versagen kläglich bei der Aufgabe, die Menschen über die islamische Ideologie aufzuklären. Deshalb müssen andere das tun. Und das geht nur über unablässige Basisarbeit mittels Aufklärung und Schulung.

Welche Empfehlungen können Sie uns mit auf den Weg geben, uns, die wir uns der Bedeutung der Gefahr bewusst sind, die wir sowohl den Gegner als auch die multikulturellen Ignoranten bekämpfen, welche die Ausbreitung des Islams über die westliche Welt unterstützen, obwohl sie über den Islam wenig bis nichts wissen?

Auch wenn die Kirchen in ihrer Bedeutung eine immer kleinere gesellschaftliche Rolle spielen, sollte doch in die kirchlichen Institutionen, angefangen bei den Kirchengemeinden, mehr agitiert werden.

Welche ermunternden Worte können Sie uns mitgeben, um uns in unserem Kampf gegen die Feinde der Freiheit und Menschlichkeit zu helfen?

Einigkeit macht stark und mutig!

Vielen Dank für Ihre Gedanken und Ihre Erläuterungen. Es war mir eine Ehre, Sie interviewen zu dürfen. Sie, Sophie, Hans, Kurt und all die anderen Mitstreiter sind sowohl unsere Helden als auch die Helden all derer, welche die Freiheit und das Schöne lieben und sich gegen Barbarei, Totalitarimus, Hass und Intoleranz einsetzen.

Ich danke auch Mrs. Kendra Adams und unseren amerikanischen Freunden der SIOA und wünsche ihnen viel Erfolg im Ihrem Kampf für den Erhalt von Freiheit und Menschenrechten.

Ich danke Ihnen Frau Zeller-Hirzel, Sie sind ein Vorbild für uns alle in unserem Kampf gegen den Islamismus, den größten Krieg der Moderne.

Auch wenn die gestellten Fragen deutlich machen, wie die Widerstandsbewegung „Weiße Rose“ aus amerikanischer Perspektive wahrgenommen wird, so lassen sich Analogien mit dem Counter-Jihad durchaus nachvollziehen. Kendra Adams fordert ihre Leser auf, das Interview an alle Islam-Verharmloser und Multikulti-Schwätzer weiterzugeben. Wenn schon Susanne Zeller-Hirzel den Kampf gegen die Nazis mit dem Kampf gegen Scharia und Islamisierung vergleicht, so fragt Kendra Adams ihre Leser, wie kann man heutzutage dafür angegriffen werden, wenn sich freiheitsliebende Menschen für den Erhalt unserer Werte, unserer Freiheiten und für Demokratie einsetzen?

Orginal-Flugblätter der „Weißen Rose“:

Flugblatt der Weißen Rose

Flugblatt der Weißen Rose

Flugblatt der Weißen Rose

Literaturempfehlung:

» Susanne Hirzel: Vom Ja zum Nein. Eine schwäbische Jugend 1933 bis 1945. Silberburg-Verlag, 2000, ISBN 3-87407-368-8




Kirche „zu laut“ für Moslem – keine Messen mehr

Immanuel International Christian CentreWeil sich ein britischer Anhänger der Religion des Friedens™ und der Toleranz gestört fühlte, wenn in der Nachbarschaft christliche Gottesdienste gefeiert werden, wurden die Messen vom Stadtrat faktisch verboten. Nicht nur die Glocken empfand der Moslem nämlich als zu laut, sondern auch die Gemeindelieder und die Predigt des Pfarrers. Jetzt sind in dem Nord-Londoner Stadtteil nur noch islamische Allah-Dienste uneingeschränkt möglich.

Natürlich hätte man es umgekehrt als Diskriminierung empfunden, hätten sich die Christen vom Muezzin-Geplärre belästigt gefühlt – aber den Christen, denen kann man auch gleich den Gottesdienst verbieten, sind ja eh keine Rechtgläubigen.

Der Stadtrat streitet zwar ab, die Messen ganz verboten zu haben – die Christen hätten bloß still zu beten und dürften nicht mehr singen und predigen, aber das kommt einer Verunmöglichung des Gottesdienstes gleich. Schließlich muss London auf einen einzigen Moselm, Herrn Baha Uddin, Rücksicht nehmen, der neben der Kirche wohnt und für den die Christen ein „Alptraum“ sind:

„Es war ein Alptraum. Ich konnte meinen Garten oder mein Wohnzimmer sonntags nicht benutzen wegen der Gottesdienste. Die laute Musik, die Trommeln und diese lauten Predigten machten es unmöglich, sich zu unterhalten. Der Lärm deprimierte mich.“

Eigenartigerweise war er der einzige Anwohner der Kirche, der solch „deprimierende“ Erfahrungen machte. Um seinen psychischen Gemütszustand zu erhellen, müssen die Christen jetzt weichen.

Statt wie verordnet still zu sein, will die Kirchgemeinde zwar lieber die Strafgebühren für ihren „Lärm“ bezahlen. Man hat sich offiziell darauf geeinigt, dass die Christen sonntags noch von 11.30-23.50 Uhr für total maximal 20 Minuten laut sein dürfen – das ist schon die oberste Zumutung für Muslimohren. Für die gläubigen Christen ist dies umgekehrt jetzt aber auch eine Zumutung zuviel – sie bleiben lieber ganz zuhause, als sich dermaßen unterbuttern zu lassen.

Natürlich hat dies alles nichts, aber auch gar nichts mit der Diskriminierung von Christen zu tun.

(Spürnase: verte)




Arbeitsplätze sichern – mal sinnvoll

Arbeitsplätze sichern - mal sinnvollSicherung von Arbeitsplätzen und Ankurbelung der Wirtschaft – da denkt man in Deutschland meist daran, Windmühlen zu erfinden oder hochwertige Autos zu verschrotten um mit viel Energieaufwand neue zu bauen. Dass unsere vielgescholtene Regierung es auch besser kann, zeigt ein Beispiel, das sie bedauerlicherweise aus Angst vor linkem und rechtem Antisemitismus nicht an die große Glocke hängt. U-Boote für Israel. Denn auch der Kampf zur Verteidigung der freien Welt gegen die Angriffe des Islamfaschismus, in dem Israel an vordester Front steht, kann Arbeitsplätze in Deutschland schaffen und sichern.

Da sind unsere Steuern endlich einmal sinnvoll verwendet: Nach der Lieferung eines vierten und fünften U-Bootes der Dolphinklasse an Israel Anfang Oktober, wird bereits über den Auftrag für Nummer sechs verhandelt. Die Bundesrepublik subventioniert den Bau der Hightechprodukte in der Kieler HDW-Werft und neben dem Nutzen für die internationale Sicherheit und den technologischen Fortschritt in Deutschland sichern die Aufträge auch die Arbeitsplätze von 2.400 hochqualifizierten Mitarbeitern in der krisengeschädigten Schiffsbaubranche.

Bei den Israelis wissen wir die U-Bootwaffe in besten Händen: Israel hatte erst kürzlich mit der Durchquerung des Suezkanals mit einem der U-Boote ein deutliches Zeichen an den Iran geschickt. Den deutschen Booten unter israelischem Kommando allzeit gute Fahrt!

(Spürnase: Kreuzotter, Quelle: UPI)




Engagement gegen Rechtsextremismus stärken!

nazisArmin Laschet (CDU), Minister für Generationen, Familie, Frauen und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen hat unter dem Motto „Engagement gegen Rechtsextremismus stärken!“ auf Kosten des deutschen Steuermichel in Zusammenarbeit mit den üblichen Verdächtigen wieder einen schicken Veranstaltungstag im Kampf gegen Rechts™ geplant.

Mit einem neuen Flyer, der die PI-Redaktion heute per Mail erreichte, wird für die Veranstaltung am 11.11.2009 in Essen geworben:

flyer

In seiner persönlichen Anrede teilt Minister Laschet mit:

Nordrhein-Westfalen ist im deutschen und internationalen Vergleich keine Hochburg des Rechtsextremismus. Doch auch bei uns sind Rechtsextremisten aktiv. Deshalb ist und bleibt Engagement gegen Rechtsextremismus für die Demokratie wichtig.

Alle Haushaltstöpfe sind leer, der im Kampf gegen Rechts™ scheint jedoch noch immer gut gefüllt zu sein und muss wahrscheinlich bis Jahresende weg!




Sogenannter „Faktencheck“ des WDR

Der westdeutsche Rotfunk unterzieht Sarrazins Äußerungen einem ganz besonderen „Fakten“check, an dessen Ende Sarrazins Aussagen allesamt falsch sind. Dazu nimmt man zwei sogenannte Wissenschaftler, deren Aufgabenfeld von der Migrationsindustrie finanziert wird und die uns vor allem sagen, dass Hans-Christian Ströbele und Ayten Kilicarslan recht haben und Ehrenmorde sowie Zwangsheiraten Einzelfälle™ sind.

Über den „Experten“ Helbling erfahren wir:

Dr. Marc Helbling ist wissenschaftlicher Mitarbeiter in der Abteilung Migration, Integration, Transnationalisierung beim Wissenschaftszentrum Berlin (WZB). Helbling forscht insbesondere auf den Gebieten Immigrations- und Staatsbürgerschaftspolitik, Nationalismus, Fremdenfeindlichkeit und Islamophobie sowie Islam in Europa.

Ähnliches ist von Axel Schulte zu berichten:

Axel Schulte ist Professor für Politische Wissenschaften an der Universität Hannover. Zu seinen Forschungsschwerpunkten zählen unter anderem Migration, Integration und Multikulturalität, Politische Bildung sowie Menschenrechtsbildung und Interkulturelles Lernen. In vielen seiner Veröffentlichungen untersuchte Schulte Aspekte von Integration, multikulturellen Einwanderungsgesellschaften, Lebenssituationen von Migranten und Antidiskriminierungspolitik. Schulte ist Mitglied im Arbeitskreis Migrationspolitik bei der Deutschen Vereinigung für Politische Wissenschaft und des Redaktionsbeirates der Zeitschrift „Migration und soziale Arbeit“.

In der typischen Manier von Demagogen werden Aussagen zerpflückt, konkrete Fragen nicht beantwortet, sondern in Fragestellungen zerlegt, „definiert“, z. B. was bedeutet „Integration“. Die ist nämlich in Deutschland gar nicht so schlecht, erfahren wir staunend, denn andere europäische Länder sind ja noch schlechter. Eine Fahrt mit der U-Bahn durch ein beliebiges Brennpunktviertel könnte die beiden diese gelungene Integration fühlen lassen, aber das wäre wohl zuviel Realität. Alles in allem tun wir zu wenig für unsere Migranten, das Benennen von Fakten (zumindest von negativen) ist rassistisch, weil niemals eine bestimmte Eigenschaft nur eine bestimmte Gruppe betreffen kann und Probleme, die man nicht in Studien misst, berechnet, definiert hat, gibt es nicht.

Wir danken dem WDR dafür, dass er uns die Augen geöffnet hat.


(Spürnase: Dr. Gudrun Eussner)




Berlin-Demo: BPE sagt DANKE!

Am 3. Oktober 2009 versammelte sich eine unbeugsame Gruppe freiheitsliebender Demokraten am Berliner Breitscheidplatz, um an der historischen Kundgebung „Für Menschenrechte – Gegen Unterdrückung“ teilzunehmen. Die BÜRGERBEWEGUNG PAX EUROPA (BPE) hatte eingeladen und trotz mannigfaltiger Einschüchterungsversuche reaktionärer Kräfte war es möglich, eine störungsfreie Veranstaltung durchzuführen.

(Gastbeitrag von Conny Axel Meier, BPE)

Es hätten sicher weitaus mehr als die geschätzten 200 – 300 Teilnehmer sein können. Aber die Erfahrung hat eben gezeigt, dass es sehr viel Mut erfordert, heutzutage noch öffentlich für Freiheit und Menschenrechte einzustehen. Die Vorzeichen standen bekanntlich auf Sturm.

Unser aller Dank gebührt daher all den Mutigen, die trotz widriger Voraussetzungen gekommen sind und hier ein Zeichen gegen die fortschreitende Islamisierung der Gesellschaft gesetzt haben. Unser Dank gilt allen unseren Freunden und Mitgliedern, welche die weite Reise nach Berlin nicht gescheut haben, all den engagierten Unterstützergruppen von PI, aus der IGFM und den Aktivisten, die von „stop-the-bomb“ teilgenommen haben, ebenso wie all die Teilnehmer aus den Reihen der Blogger und Foristen. Unser Dank gilt auch unserem Gastredner und neuem Ehrenmitglied Robert Spencer, der extra aus den USA angereist ist und sowohl dort als auch am darauffolgenden Tag auf der Mitgliederversammlung der BPE zwei eindrucksvolle Reden gehalten hat. Unser Dank gilt ferner den fleißigen Helfern, den Übersetzerinnen und den weiteren Kundgebungsrednern Willi Schwend, Renè Stadtkewitz, Michael Höhne-Pattberg und Achim Swietlik, die dazu beigetragen haben, hier eine nachhaltige Initialzündung für den Counter-Jihad zu entfachen. Unser ganz besonderer Dank gebührt den Berliner Polizeikräften, die besonnen und professionell unsere Kundgebung begleitet haben und alle Störungen seitens der islamophilen reaktionären Kräfte verhindert haben.

Diese Kundgebung hat eines bewiesen: Es ist entgegen aller Unkenrufe noch möglich, in Deutschland für Freiheit, Demokratie und Menschenrechte einzustehen, sogar Flaggen des einzigen demokratisch regierten Staates in Nahost, nämlich Israel, zu zeigen. Es ist noch machbar, auf die Gefahren der totalitären Herrschaftsideologie des Islams und der damit einhergehenden Integrationsverweigerung bestimmter demokratiefeindlicher Bevölkerungsteile aufmerksam zu machen und gegen die Unterdrückung von Islamkritik durch die Medien als auch der integrationverweigernden Einflussnahme selbsternannter Vertreter der aus dem Ausland gesteuerten Moslemverbände zu protestieren.

Dass ein steuergeldfinanziertes sogenanntes Bündnis gegen PAX EUROPA es nicht schaffte, trotz einer Zahl von mehr als 30 Mitveranstalter-Organisationen und über 50 gelisteten Unterstützern, die ein Spektrum von den üblichen Verdächtigen aus der links-grünen Ecke hin zu den faschistoiden Grauen Wölfen, den antisemitischen Hamas-Aktivisten bis zu den verfassungsfeindlichen Milli Görüs und den obskuren Evola-Jüngern der „Eisernen Krone“ abdeckte, ihre vermeintlichen Anhänger zu mobilisieren, macht Hoffnung. Auch die vermeintlich eigenen Leute lassen sich nicht länger für dumm verkaufen. Lediglich einige Hartz IV-finanzierte Berufsdemonstranten aus dem indymedia-Umfeld und wenige „Antifanten“ ergänzten die paar Dutzend Gegendemonstranten, die sich weitgehend aus den Reihen der extremistischen Milli Görüs und aus Hamas-Sympathisanten rekrutierten und Palästinenser-Flaggen schwenkten.

Bedauerlich nur, dass der evangelische Generalsuperintendent Ralf Meister und sein untergebener Diener Carsten Bolz sich in die Reihen der Stalinverehrer, Islamfaschisten, Mauermörder, Hamas-Fans und Totalitarismusbefürworter einreihten. Die Reihen fest geschlossen! Manch freiheitsliebender evangelischer Christ wünschte sich dann doch lieber stattdessen einen Martin Niemöller zurück.

Von weit weniger Bedeutung war, dass der amtierende deutsche Taqiyya-Meister, Aiman Mazyek vom Muslimbruderschaftsableger ZMD, der Islamkritiker schon mal gerne im Göbbels-Jargon als „Geschwüre“, die man womöglich ausbrennen müsse, bezeichnet, dort seine alte Leier von „Kritik am Islam = Fremdenfeindlichkeit und Rassismus“ runterbetete.

Interessanter für die aus den Reihen der BPE-Kundgebung anwesenden christlichen Teilnehmer war wohl, dass in der Berliner Gedächtniskirche ein Imam auf arabisch Bannflüche gegen die „Einflüsterungen Shaitans“ (die wohlweislich nicht übersetzt wurden), gemeint waren wohl die Christen, absetzen durfte. Aber das dürfte der Herr „Super-Dhimmi-Intendent“ in seiner ganzen Aufregung gar nicht mitgekriegt haben.

Dass tags darauf Mazyeks Freunde in der türkischen Presse von der BPE-Kundgebung als einer Demonstration von Juden in Nazikleidung mit Hakenkreuzen und NPD-Fahnen berichteten, ist nur eine amüsante Episode am Rande.

Was bleibt?

Der Counter-Jihad hat Fahrt aufgenommen. Kritik an der totalitären Herrschaftsideologie des Islams aus der Mitte der Gesellschaft in die Mitte der Gesellschaft wird kontinuierlich zunehmen, die Lobby-Arbeit der BPE innerhalb der bestehenden demokratischen Parteien (sehr viele BPE-Mitglieder sind gleichzeitig Mitglieder in den im Bundestag vertretenen demokratischen Parteien), Institutionen und der Medien wird an Kraft gewinnen. Schon jetzt ist die BPE als offizieller Verband im Bereich Menschenrechte beim Deutschen Bundestag registriert und nimmt regelmäßig an OSZE-Konferenzen zum Thema Religionsfreiheit, Frauen- und Menschenrechte teil. Die Vernetzung mit Menschenrechtsorganistionen im In- und Ausland schreitet voran.
Dass selbst die ursprüngliche Anmelderin der reaktionären Gegendemo, eine kurdische Abgeordnete der Linkspartei, ihre Teilnahme absagte, zeigt, dass es zunehmend im linken Lager bröckelt. Die erprobten „Nazis-Raus“- Rufe der Gegendemonstranten wurden von den Teilnehmern der BPE spontan erwidert, was erstere sichtbar irritierte. Wahrscheinlich ein Novum.

Der Counter-Jihad steht erst am Anfang. Wir haben hier ca. 25 Jahre Rückstand. Es ist hilfreich die Agenda der Muslimbruderschaft, die heute praktisch die Handlungsgrundlage aller in Europa und Amerika vertretenen islamischen Organisationen darstellt, näher zu beleuchten und zu analysieren. Wären islamische Parteigründungen hilfreich, so hätten es die Moslems längst gemacht. Statt dessen ziehen sie es vor, das bestehende gesellschaftliche System, ja, den öffentlichen Raum, durch massive Lobby-Arbeit zu unterwandern, zu beeinflussen, zu erobern. Die vereinzelten, wenig erfolgreichen Milli Görüs-dominierten Wählervereinigungen auf kommunaler Ebene werden daher von den DITIB- und ZMD-Funktionären in der Regel auch eher kritisch beäugt. Anstatt sich als politischer Wettbewerber zu positionieren, suchen diese lieber ihren Platz mitten in den Parteien und den Medien, mitten in der Gesellschaft. Die Kirchen und die dialogisierenden „Berufsdhimmies“ helfen ihnen ja dabei mit Rat und Tat.

Da die besseren Argumente eindeutig aber auf unserer Seite sind, setzen sie, da sie ja über die bessere finanzielle Ausstattung verfügen, auf die mohammedanische Aktions-Dreifaltigkeit: Bestechung-Drohung-Erpressung, um ihren wirtschaftlichen, juristischen, politischen und gesellschaftlichen Jihad voranzutreiben. Die gelegentlichen Terroranschläge sind zwar auch Teil des Jihads, aber nur insofern, als sie das Volk einerseits einschüchtern und andererseits die „gute Moslems-böse Islamisten-Doktrin“ um so mehr hoffähig macht. Willfährige Wissenschaftler, Politiker und Journalisten nebst den EU-Handlangern der Islamisierung (ECRI), die massiv darauf hinwirken Islamkritiker in Natodraht einzuzäunen, tun ihr übriges. Massive Unterstützung erfahren sie derzeit sogar vom vermeintlichen Kryptomoslem Barrak Hussein Obama, der, in Europa noch immer als neuer Messias gefeiert, entgegen aller amerikanischen Gepflogenheiten dieser Tage, wie Robert Spencer berichtet, erstmals der jährlich widerkehrenden Resolution Ägyptens beim Genfer UN-Menschenrechtsrat zugestimmt hat, die Religionskritik (gemeint ist Islamkritik) als strafbaren Rassimus brandmarkt, was einen eindeutigen Verstoß des Präsidenten der USA gegen den ersten Zusatzartikel der amerikanischen Verfassung darstellt.

Daraus können wir dennoch viel lernen. Wir haben keinen Goldesel, keine Öl-Scheichs und ausländische Regierungen, die uns unterstützen. Wir setzen Menschenrechte, Demokratie, Freiheit, unsere kulturellen Errungenschaften und unser persönliches Engagement dagegen. Das sollte genügen. Allerdings gilt es, den Rückstand möglichst rasch aufzuholen. Das sollte gelingen. Zum Wohle aller unserer Bürger, unserer Kinder und Enkel, auch der moslemischen Emigranten, die unter der Bevormundung und Bedrohung durch ihre meist ungeliebten politreligiösen, jihadistischen Trickdiebe und Schutzgelderpresser leiden.
All denen, die am 3. Oktober 2009 auf dem Berliner Breitscheidplatz waren, wird dieser Tag sicher lange in guter Erinnerung bleiben: Wir waren dabei, als es begann! Ein herzliches Dankeschön an alle, die da waren und an alle, die uns unterstützten!




60 Jahre DDR

Nach den Ereignissen, die im Volksmund die »Wende« genannt werden, haben viele ja gar nicht mehr gedacht, daß es so weit käme, aber nun ist es doch soweit: Gestern wurde die DDR 60. Ihre Gründer hätten sich sicher ein wenig mehr Pomp zu diesem Jubiläum gewünscht, mit Paraden und Massenaufmärschen, mit Feuerwerk und allem Drum und Dran, wie man das letztens in Peking sehen konnte, als dort der 60. Jahrestag der Volksrepublik gefeiert wurde.

Nun muß das alles ein bißchen bescheidener ausfallen, die besonderen Bedingungen in diesem Stadium des Klassenkampfes bringen es halt mit sich, daß die Genossen ihren größten Coup — die erfolgreiche Integration der Bundesrepublik in die DDR — noch nicht so an die große Glocke hängen können. Aber eigentlich hätte es für sie nicht viel besser laufen können und das entschädigt sicherlich auch dafür, daß man auf den ganz großen Festakt zum Jahrestag einstweilen verzichten muß und sich nur still ins Fäustchen lachen darf.

Und mal ehrlich: Welcher der Genossen, die heute vom Klassenfeind üppige Renten kassieren, hätte vor zwanzig Jahren, als Honecker wie ein geprügelter Hund von dannen schlich, zu hoffen gewagt, daß sich die Dinge in so kurzer Zeit so prächtig entwickeln würden — und das auch noch, ohne die NVA zum Einsatz bringen zu müssen? Die Bundesrepublik ist ihnen quasi in den Schoß gefallen wie ein fauler Apfel im Oktober, den am Baum nichts mehr hält.

Inzwischen haben sie beträchtliche Erfolge vorzuweisen: Die SED sitzt nicht nur im Bundestag, sondern auch in den meisten Landtagen und hier und da durfte sie sogar schon wieder ein bißchen mitregieren — obwohl sie das eigentlich gar nicht so direkt nötig hat, denn SED-Politik machen inzwischen auch viele andere Parteien. Zwar mußte sie sich immer einmal wieder umbenennen, um von ihrer Vergangenheit abzulenken, aber was macht das schon. Hauptsache, man kann weiterhin auf das gigantische SED-Vermögen zurückgreifen. Durch geschickte Fusionspolitik konnte man sogar im Westen ganz ordentlich Fuß fassen. Und es war ja auch ein genialer Schachzug, damals die ganze öffentliche Aufmerksamkeit auf die Staatssicherheit zu lenken, die zwar »Schild und Schwert der Partei« war, aber eben nicht deren Kopf. Und von Schild und Schwert kann man sich gut und gern trennen; solange nur erst einmal der Kopf auf den Schultern bleibt, kann man Schilde und Schwerter später bei Bedarf und Gelegenheit allemal wieder ersetzen. So arbeitet sich die Öffentlichkeit bis heute an der Frage nach StaSi-Mitgliedschaften von dem und jenem ab, während der Dienstherr und Auftraggeber der Staatssicherheit, die Partei, die Partei, die immer Recht hat, und ohne deren Wissen und Befehl bei der StaSi keine Büroklammer von A nach B getragen werden konnte, nie verboten wurde und lustig weitermachen darf. Mit den selben Leuten, mit dem selben Geld, mit der selben Ideologie.

Auch die FDJ, die »Kampfreserve der Partei«, die im Westen eigentlich verboten war, ist noch munter unterwegs und hat schöne Erfolge im Klassenkampf vorzuweisen. Die FDJ West ist zwar eine verfassungsfeindliche Organisation, und sogar das Zeigen des FDJ-Abzeichens (West) ist eine strafbare Handlung. Die FDJ (Ost), Kampfreserve der SED, ist aufgrund rechtlicher Feinheiten davon aber nicht betroffen. Zwar hat sie heute nur noch ein paar hundert Mitglieder, dafür hat sie aber das Kanzleramt gekapert und mit einer ehemaligen Funktionärin besetzen können, die dort immer wieder Gelegenheit findet, ihre reichhaltigen Erfahrungen aus der DDR in die Tagespolitik einzubringen, auch wenn die Dinge heuer etwas komplizierter liegen, und ihr Prinzip der Blaubeerpolitik™, das da besagt, daß man denselben Kuchen eben doch essen und verkaufen könne, sich nicht so richtig glatt auf die Wadan-Werften übertragen ließ.

Aber nicht nur personell, auch politisch kann man ansehnliche Erfolge vorweisen. Die Enteignungen der Bodenreformzeit haben bis heute Bestand, die Fristenregelung zur Abtreibung konnte schon 1993 von der DDR aus auf das gesamte Bundesgebiet übertragen werden. Auch die Unterdrückung mißliebiger Meinungsäußerungen mit Hilfe des Strafrechts schreitet munter voran, wie gestern schon anhand der Causa Sarrazin erwähnt werden mußte, und während Steuermillion um Steuermillion in den »Kampf gegen Rechts« fließt, der genauso ritualisiert ist wie der sogenannte Antifaschismus der DDR, gibt es keinen staatlich unterstützten Kampf gegen Links. Selbst der VEB wird langsam wieder modern, wie an Opel und der Commerzbank exemplarisch zu sehen ist. Wer hätte das vor zwanzig Jahren gedacht? Nachdem die Bundesrepublik nach 1945 mit der »Entnazifizierung« einigermaßen gescheitert war, wurde nach 1989 gar nicht erst der Versuch einer Entsozifizierung unternommen. Niemand hatte wirklich Lust dazu, so viel Staub aufzuwirbeln, und so, wie nach und nach herauskommt, wie sehr es der Staatssicherheit (im Auftrag der SED) gelungen war, auch westdeutsche Eliten zu kaufen und zu unterwandern, kann man sich auch denken, warum.

Obwohl es gestern also keine Parade und kein Feuerwerk gab: Auf Geschenke zum Jahrestag ihrer DDR muß die SED-PDS-Linke durchaus nicht verzichten: Rechtzeitig vor dem Jubiläum haben die SPD-Oberen mit Sigmar Gabriel einen Vorsitzenden designiert, der ein lupenreiner Demokrat ist und — sozusagen als erste Amtshandlung — laut über eine künftige Koalition mit der SED auf Bundesebene nachdenkt. Im Team mit Frl. Nahles und Wowereit kann er die SPD, die jetzt schon zwischen allen Stühlen sitzt, weiter marginalisieren, und vielleicht bietet die Linke der SPD dann ja in ein paar Jahren großzügig eine Fusion an, das macht es für den Wähler denn auch wieder übersichtlicher. Ich hätte sogar einen Namensvorschlag für so eine einheitliche sozialistische Partei in Deutschland: Wie wäre es mit »Sozialistische Einheitspartei Deutschlands«?

Was ist’s, das wurde? Es ist das, was wird. Und was ist’s, das gemacht wurde? Es ist das, was gemacht wird, und so ist keines ganz neu unter der Sonne. (Kohelet 1, 9)

» Lausitzer Rundschau: Warum es so schwer ist, sich an die DDR korrekt zu erinnern

(Quelle: Geiernotizen)




Clownerei in Kölner Amtsgericht

Heute fand vor dem Amtsgericht Köln ein Gerichtsverfahren gegen Mitglieder der sog. „Clowns Army“ statt, einem Zusammenschluss militanter Linksextremisten. Die teils gewaltbereiten und bei ihren Aktivitäten als Clowns verkleideten Linken hatten im vorliegenden Fall im Februar 2008 versucht, das Fraktionsbüro von pro Köln zu besetzen und sich dabei der Straftat des Hausfriedensbruchs schuldig gemacht. Einige Täter wurden gefasst und mussten sich heute vor Gericht verantworten.

Vor dem Eintritt in den Gebäudetrakt mit den Gerichtssälen mußte jeder Besucher durch eine Sicherheitsschleuse gehen und wurde mittels einer Handsonde geprüft. Mitgebrachtes Gepäck musste durch ein Röntgengerät geschickt werden. Bestimmte Gegenstände wie zum Beispiel Kameras mussten dort hinterlegt werden.

Vor dem Gerichtssaal warteten ca. 70 Personen, die deutlich ihrem Aussehen und Verhalten nach der linken Szene zugeordnet werden konnten. Etwa zehn neutral und bürgerlich aussehende Besucher waren ebenfalls anwesend.

Unmittelbar vor dem Betreten des Gerichtssaals musste sich jeder Besucher einer eingehenden zweiten Personenprüfung unterziehen. Rucksäcke und Handtaschen wurden manuell untersucht und jede Person noch einmal mit einer Handsonde geprüft. Teilweise mussten Rucksäcke oder größere mitgeführte Gegenstände dort abgelegt werden. Die Besucher mussten ihre Mobiltelefone abgeben und jeder musste seinen Personalausweis vorzeigen, von dem eine Kopie angefertigt wurde.

Im Gerichtssaal selbst war der Besucherraum von dem Verhandlungsraum durch eine hohe Glasscheibe abgetrennt, die oben offen war, damit die akustische Wahrnehmung der Gerichtsverhandlung möglich sein sollte.

Mit etwa einer Stunde Verspätung schließlich begann die Verhandlung. Von Anfang an herrschte im Besucherraum erheblicher Lärm jedweder Art. Nach kurzer Zeit bat der Richter das erste Mal um Ruhe. Er ordnete an, dass die zahlreichen Zeitungen, die aufgeschlagen worden waren, weggelegt werden sollten, damit das Rascheln der Zeitungen keine Störungen verursacht. Manche der Zuhörer hatten ein Stück Stoff auf ihre Kleidung aufgenäht, auf dem das pro-Köln-Logo aufgezeichnet war mit dem Schriftzug „pro Clown“.

Die Sitzung wurde erschwert durch ständiges Unterhalten und Lachen des größten Teils der Besucher, auch durch Zwischenrufe und Clownereien verschiedenster Art (hier ein kurzer Mitschnitt). Es wurden Papierflieger gebastelt und man versuchte, diese über die Glasscheibe in den Verhandlungsraum zu werfen, was auch in einem Fall gelang. Ein anderer heftete einen Zettel an die Glasscheibe. Immer wieder klopfte jemand von draußen an die Tür, und demonstrativ öffnete dann einer von innen. Desgleichen wurde häufig auf Stühle geklopft, worauf jemand in theatralischer Weise zur Tür eilte und diese öffnete. Der Richter bat um Ruhe und fuhr mit der Sitzung weiter.

Eine junge Frau lief in die erste Reihe der Besucher und fing an zu gestikulieren. Mit dem Richter, der darauf aufmerksam geworden war und der sie bat, sich wieder zu setzen, stieg sie in einen längeren Dialog ein.

Immer wieder rief der Richter um Ruhe („Mir reichts jetzt!“) und setzte dann einfach die Sitzung fort. Einmal drohte er an, den Saal komplett räumen zu lassen und setzte die Sitzung fort.

Die Besucher pfiffen, lachten, unterhielten sich, machten Zwischenrufe und gebärdeten sich auch sonst als munteres und heiteres Publikum. Ein junger Mann kraulte der neben ihm sitzenden jungen Frau unaufhörtlich den Rücken. Ein anderer Mann setzte sich eine rote Nase auf und durchquerte damit den Raum. Es herrschte Lachen, munteres Geplauder und eine recht ungezwungene Atmosphäre. Mehrmals – sicherlich nicht weniger als ein Dutzend Mal – bat der Richter um Ruhe.

Einmal erteilte er tatsächlich einer jungen Frau einen Saalverweis. Da nahm ein junger Mann sie huckepack und transportierte die Frau unter Heiterkeit und Gegröle und Gelächter der anderen aus dem Saal. Gleich darauf klopfte er – jemand öffnete ihm die Tür – und er erklärte, er müsse die Tasche der jungen Frau holen. Das gleiche wiederholte sich zweimal – einmal erklärte er, er müsse die Zeitung der Frau holen und beim dritten Mal erklärte er, er müsse die Kontaktlinsen der Frau holen.

Bei alldem konnte man kaum den Gang der Verhandlung verfolgen. Irgendwann äußerte der Staatsanwalt, dass er sich wegen der Unruhe nicht konzentrieren könne. Und irgendwann erhielt ein anderer junger Mann mit Locken, die schafwollähnlich aussahen, einen Saalverweis, den er demonstrativ und lachend verließ. Ansonsten dauerte die entspannte, laute und lockere Atmosphäre an.

Nach der Zeugenvernehmung sagte jemand zum Staatsanwalt: „sag doch was!“ – was den Staatsanwalt zu einem kleinen Plädoyer veranlasste, das kurz gefasst darin bestand, dass er sagte, es sei ja gar nicht nachzuweisen, dass überhaupt jemand von den Angeklagten in dem Gebäude gewesen sei und plädierte auf Freispruch. Dies wurde mit rauschendem Beifall der Zuhörerschaft beklatscht.

Die gegnerischen Anwälte bemerkten, dass pro Köln ja gar kein Hausrecht habe in dem Gebäude, in dem sich ihre Fraktion befinde. Und auch in den eigenen Fraktionsräume hätten sie kein Hausrecht, das habe der Oberbürgermeister. Hier gab es wieder starken Beifall.

Dann schrieb der Richter wenige Minuten etwas und kündigte dann an, dass er jetzt das Urteil verkünden werde. Ein anwesender Polizeibeamter deutete der Zuhörerschaft an, dass man sich nun zu erheben habe. Etwa knapp die Hälfte der Zuhörer tat dies auch, der Rest blieb bei der Urteilsverkündung sitzen, was den Richter überhaupt nicht störte, jedenfalls machte er keinerlei Bemerkung. Und dann sprach er die Angeklagten frei, was mit frenetischem Beifall der Anwesenden quittiert wurde.

Der Eindruck, dass diese Gerichtsverhandlung eine Clownsveranstaltung war, entstand nicht zu Unrecht. Journalisten waren im Gerichtssaal nicht anwesend, wurden jedenfalls vom Berichterstatter nicht wahrgenommen. Mag sein, dass sie das Urteil richtig vorausgeraten haben – wie übrigens sicherlich von den meisten Anwesenden einschließlich des Berichterstatters auch.

» Kölner Stadt-Anzeiger: Freispruch für die „Clown-Armee”

(Quelle: Pro Köln)




Linksrassisten: Attentat auf Islamlehrer

islamlehrer murat

229 mal brannten in diesem Jahr Autos in Berlin, angezündet von Linksextremisten. Bisher war das in Ordnung, denn es traf Unternehmer, Heuschrecken und andere Schädlinge der Gesellschaft. Aber bei Nummer 229 bricht großes Wehklagen aus. Denn es traf „eine ganz normale Familie“.

BILD-online berichtet:

Der linke Terror – er hat eine ganz normale Familie erwischt: Murat G . lebt mit seiner Frau Rabia (33) und den drei Kindern (5-9) in einer 100-Quadratmeter-Wohnung, ist Religionslehrer für Islam (1900 Euro/netto) und unterrichtet an der Niederlausitz-Schule in Kreuzberg Kinder von Migranten. Den Wagen hatte er für 20 000 Euro gebraucht gekauft.

Nachts, gegen 4.02 Uhr, war das Auto am Paul-Lincke-Ufer Ecke Glogauer Straße angesteckt worden. Um 7 Uhr wollte der Familienvater die Kinder zur Schule bringen. Als er das Wrack sah, schickte er sie sofort zurück. Sie sollten es nicht sehen: „So was Brutales habe ich noch nie erlebt.“

Er kann nicht verstehen, dass die Polizei nichts gegen die Abfackler tut: „Die Polizei muss so etwas verhindern. In Istanbul gibt es wegen der Angst vor Anschlägen überall Videokameras in der Stadt…“

Und im Iran hat man das linke Pack vorsorglich an Baukräne gehängt. Werden die Mohammedaner jetzt mal den Kiez aufräumen und die linken Atheisten aus der Stadt jagen?

(Spürnasen: Change09, Lothar W., Volker L.)




„Hart aber Fair“: Eine Nachbetrachtung

BPE-Demo in Berlin mit Robert SpencerWelch illustre Runde versammelte sich da gestern bei Frank Plasbergs „Hart aber Fair“-Sendung (hier zu sehen in der WDR-Mediathek). Ayten Kilicarslan (Foto l.) brachte den Satz des Abends: „Herr Wowereit is‘ süper Politiker…“ und blieb auch sonst nichts schuldig gegenüber ihrem Herrn, der türkisch islamischen Abkommenschaft DITIB. „Die deutsche Gesellschaft mussen sich fragen wo versagt…“

Kernstandpunkt: die Türken und Araber sind „süper“ integriert und Sarrazin ein Hetzer und Lügner. Parallelgesellschaften gibt es nicht, die entstehen aber durch solche Äußerungen „wie Herr S. gesagt hat…“ Göttlich wurde es dann, als Kilicarslan, anscheinend durch ihr Kopftuch etwas hörbehindert, Oswald Metzger unterstellte, er hätte gesagt sie sei integrationsunwillig.

Hans-Christian Ströbele, in den 80ern zu einer Haftstrafe verurteilt, seines Zeichens Täterversteher, Wahrheitsleugner und Besserwisser, kam gewohnt daher mit Sätzen wie: „das stimmt doch alles gar nicht, die Zahlen sind völlig falsch…“ und unterließ es, wie immer, die richtigen Zahlen zu nennen. Sein Tenor in der Sendung: Sarrazin lügt, fälscht und verhetzt. Außerdem kennt er seinen Gemüsehändler und der hat ihm gesagt, er würde auch Deutsche bedienen. Alle die fundierte Zahlen vorlägen seien Fälscher und wüssten gar nicht wie es wirklich ist in Berlin. Gut, man hätte bei den Grünen vielleicht den Fehler gemacht, seinerzeit zu denken, dass man die deutsche Sprache in Deutschland nicht brauche, aber die wirklichen Fehler haben natürlich die anderen gemacht. Das empirische Material was Sarrazin zusammentrug und damit ja die eigentliche Lunte legte, ist „alles Quatsch“. Hellseher wissen eben mehr. Das ist so. Und außerdem sei Sarrazin derjenige, der die Misere mit eingebrockt hat, weil, der hat ja nicht genug (sic!) Geld zur Verfügung gestellt in Berlin.

Sein Ex-Parteikollege Oswald Metzger verwies auf Ströbeles und Claudia Roths Realitätsverweigerung und betonte, dass jede Sozialleistung zuerst einmal erarbeitet werden müsse, schwenkte dann zu Sarrazin, um im nächsten Moment dann zu betonen, dass er für das Kopftuchtragen im öffentlichen Dienst sei und dass die Probleme einzig daher kämen, dass es zu wenig sozialistische Ganztagsschulen und Personal gäbe. Zum Schluss lobte er eine Islamisteninternetseite, die ein ganz tolles moderates Freitagsgebet veröffentlichte, woran sich alle gefälligst ein Beispiel nehmen sollten. In seinem Redeschwall vergaß er völlig die Lautstärke auf ein gemäßigtes Maß zu regulieren – inhaltlich war er so schwammig wie seine politische Laufbahn.

Ausschnitt aus der Sendung:

Matthias Matussek, Spiegelredakteur und Vertreter der Hochkultur. Gut, wenn man ihn reden hört, fragt man sich zwangsläufig, ob er jemals einen Satz zu Ende gebracht hat. Er versucht sich rhetorisch als König der Nebensätze, vergisst grundsätzlich während der Formulierung und Ausweitung seiner Satzbausteine, was er dem werten Zuschauer eigentlich sagen will und ringt in feinster Stoiber-Manier mit absurd vielen „ähs“ nach der irgendwie sinnvollen Weiterführung seiner Sätze. Klappt nicht immer, aber manchmal findet er den Faden wieder. Das machte es extrem schwer, ihm in seiner Argumentation zu folgen. Man kann sagen, er war sehr „ermüdend“. Seine Kernaussage: Sarrazin hat recht mit dem was er sagt, aber Religion darf man nicht kritisieren und schon gar nicht, wie damals die bösen Mohammedkarikaturen, karikieren. Es sei ein Unding, wie man in Deutschland von Seiten der Medien mit Sarrazin umgeht.

Kristina Köhler, selbsternannte Fachfrau für Islam, Integration und Extremismus. Findet am Schluss der Sendung, dass Kilicarslan „süper“ integriert ist, nachdem Kilicarslan von sich selbst behauptet hat „süper“ integriert zu sein. Und genau so schwammig war es dann auch vorher. Sie widerspräche Sarrazin nicht in der Sache, findet die Äußerungen aber nicht gut, weil es ja besser ist, dass jemand Obst und Gemüse verkauft, anstatt vom Staat zu leben. In der Welt von Kristina Köhler scheinen türkische Obst- und Gemüsehändler also nicht zu 90% von türkischen Kunden, die zu 75% vom Steuerzahler alimentiert werden, zu leben. Dann wäre das Problem sicher damit zu lösen, dass alle alimentierten Türken zukünftig Obst und Gemüse verkaufen…oder Döner. Aber gut, lassen wir das mal gelten. Die türkischen Obst- und Gemüsehändler leben nicht vom Staat. Kernaussage: Machokultur bei Türken und Arabern ist nicht „süper“ und kulturell bedingt. Sarrazin hat recht, aber er hätte besser die Obst- und Gemüsehändler nicht einbeziehen dürfen. Und etwas konnte man noch lernen von Köhler: Wir reden in den letzten Jahren offener über die Problematik der türkischen und arabischen Zuwanderer…

Und die Gastgeber? Frank Plasberg war „bemüht“ Fettnäpfchen auszulegen und sie dann wieder zu entfernen. Seine „Bürgertelefon-Reporterin” Brigitte Büscher pickte auf Anfrage geschickt mehrere Diskussionsbeiträge aus dem Gästebuch der Hart aber Fair-Website. Natürlich fast nur „Antisarrazin“. Das Abstimmungsergebnis zu der Frage „Hat Sarrazin recht mit dem was er sagt“ wurde gar nicht erst veröffentlicht. 87% der Zuschauer stimmten Thilo Sarrazin zu. Und dies ist auch logisch, denn so sieht die Realität aus, die auch in der illustren Plasberg-Runde wieder einmal „verweigert“ wurde:

– Türkische Migranten ohne Berufsabschluss: 72 Prozent
– Migranten in Deutschland: 15,3 Millionen
– Anteil der Migrantenfamilien: 27 Prozent
– Migrantenquote bei Kindern bis zwei Jahre: 34 Prozent
– Migranten ohne Berufsabschluss: 44 Prozent
– Migranten im Alter zwischen 22 und 24 Jahren ohne Berufsabschluss: 54 Prozent
– Türkische Migranten ohne Berufsabschluss: 72 Prozent
– Erwerbslose Migranten: 29 Prozent
– Einkommensschwache Migranten: 43,9 Prozent
– Migranten in Armut: 28,2 Prozent
– Migrantenkinder in Armut: 36,2 Prozent
– Türkische Migrantenkinder mit Misshandlungen und schweren Züchtigungen in den Familien: 44,5 Prozent
– Berliner Migrantenkinder mit Förderbedarf in deutscher Sprache: 54,4 Prozent
– Migrantenquote an der Eberhard-Klein-Schule, Berlin-Kreuzberg: 100 Prozent
– Migrantenanteil bei Jugendlichen mit über zehn Straftaten in Berlin: 79 Prozent.

Im Durchschnitt beziehen also 75% der in Berlin lebenden Türken und Araber voll oder zu großem Teil Transferleistungen. Transferleistungen laut Bertelsmann Stiftung an die in Deutschland lebenden Muslime: jährlich 16 Milliarden Euro. (Quelle: Stern)

Dafür muss der türkische Obst- und Gemüsehändler eine Menge Möhren verkaufen…

» Spiegel: Tortenschlacht ums Kopftuchmädchen
» FAZ: Diskutiert wird heute, die Fakten folgen morgen
» Eigentümlich frei: Thilo Sarrazin: Orwell lässt grüßen
» BILD: Heftige Diskussion bei „Hart aber fair“

(Gastbeitrag: VT)




Österreich: Keine Moslems in Großkirchheim

bmDer beschauliche Ort Großkirchheim in Kärnten hat den Bürgermeister Peter Suntinger (Foto) gewählt, der offen ausspricht, was viele denken „wir wollen hier keine Muslime“ und betreibt eine entsprechende Bodenpolitik: Bevor die Moslems Grundstücke kaufen können, ersteht die Gemeinde diese. Eine solch menschenverachtende Politik hat dem Bürgermeister bereits staatsanwaltschaftliche Ermittlungen wegen Volksverhetzung eingebracht und natürlich den Rotfunksender ZDF, in Form seines Auslandsjournals, auf den Plan gerufen.

In der gestrigen Sendung des Auslandsjournals strahlte das ZDF den Beitrag „Haiders Erbe“ aus, den wir unseren Lesern nicht vorenthalten wollen:

(Spürnase Tobi)




Fußball: Muslime „prinzipiell“ gegen Schwule

Paris Foot Gay OKEs ist wirklich eine „Zumutung an die Toleranz“ der Muslime, was sie in Europa alles erdulden müssen. Jetzt sollten doch tatsächlich die edlen Muslime vom Amateurclub Créteil Bébel gegen schwulenfreundliche oder – Allah bewahre – gar selber homosexuelle Fußballer vom Verein Paris Foot Gay (PFG) spielen. Wie kann man so etwas nur verlangen?

Wo bleibt der UN-Rat für Menschenrechte? Doch statt dass die Schweinefleisch verzehrenden Europäer ein Einsehen haben, wollen sie die edlen Muslime auch noch büßen. Oh mon Dieu – ehm – Allah.

Créteil Bébel sagte das Spiel gegen PFG per Mail ab:

Es tut uns Leid, aber im Namen unserer Mannschaft und in Abstimmung mit den Prinzipien unseres Teams, einer Mannschaft praktizierender Moslems, können wir nicht gegen euch spielen. Unser Glauben ist uns wichtiger als ein Fußballmatch, und wir möchten uns noch einmal für die späte Absage entschuldigen.

PFG antwortete:

Man sei kein schwules Team, und in der Mannschaft seien auch Heterosexuelle, Schwarze und Menschen aller Religionen. „Der Verein steht allen offen, Heterosexuellen, Schwulen und jedem, der gern gemeinsam gegen Vorurteile und Diskriminierung kämpfen will“, heißt es in einer Stellungnahme. Man wundere sich, dass Fußballvereine, in denen nur eine bestimmte Bevölkerungsgruppe vertreten sei, niemanden störten, sehr wohl aber das Wort „Gay“.

Tja, liebe Paris Foot Gay, hier sind Sie einem grundlegenden Irrtum erlegen. Der Islam ist nicht die von Diskriminierung bedrohte Minderheit, als die Sie ihn sehen. Der Islam will herrschen und kann Ihre Existenz grundsätzlich nicht ertragen.

(Spürnasen: Volker L. und Anne)