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Die pro-zionistisch-populistische Siedlerallianz

SiedlerallianzEuropa hat ein neues Feindbild: Zionistische Siedler. Den plumpen Judenhass überlässt der salonfähige Antisemit von heute den Muslimen (PI berichtete), deren Verhalten man „toleriert“ und jede Kritik daran als „Diskriminierung“ und „Rassismus“ etikettiert. Für den etwas gepflegteren Judenhass in der Konversation mit Seinesgleichen bevorzugt der salonfähige Antisemit von heute Termini wie Zionismuskritik, Israelkritik und „Siedler“ in der Westbank, um sie nicht Juden in Judäa nennen zu müssen.

Niemand schien die Scharade zu bemerken, solange es mit dem Kampf gegen Rechts™ zur „Abwehr alles Bösen“ so prima geklappt hat. Doch nun steht der salonfähige Antisemit vor einem gravierenden Problem: Sein ganzes Versteckspiel droht aufzufliegen, weil sich ausgerechnet die zu Sündenböcken abonnierten „Rechtpopulisten“ mit den zionistischen Siedlern in Judäa und Samaria verbünden. Sich gegen diese Allianz glaubwürdig zu stemmen gelingt kaum, ohne eigene antijüdische Ressentiments preiszugeben.

20 Minuten berichtet:

Echte Rückenstärkung sieht anders aus. Diese erhält Israel neuerdings aus einer eher unerwarteten Ecke: Europäische Rechtspolitiker verteidigen lautstark Israels Anspruch auf die besetzten Gebiete. …

Geert Wilders, dessen rechtspolulistische und islamfeindliche Partei die niederländische Minderheitsregierung toleriert, sagte anlässlich eines Besuchs in Tel Aviv Anfang Dezember: „Ein Land, das nur 15 Kilometer breit ist, kann man nicht verteidigen. Das ist der strategische Grund, warum die Juden das Westjordanland besiedeln müssen.“ Das entspricht der offiziellen israelischen Position. …

„Unsere Kultur beruht auf dem Christentum, dem Judentum und dem Humansimus und die Israelis fechten unseren Kampf aus. Wenn Jerusalem fällt, sind Amsterdam und New York als nächstes dran.“ Mit anderen Worten: Israels Kampf gegen die Palästinenser ist Europas Kampf gegen den Islam. …

Die Episode blieb kein Einzelfall. Einen Tag nach Wilders Auftritt in Tel Aviv absolvierten europäische Rechtspolitiker eine Besichtigungstour im Westjordanland, darunter Heinz-Christian Strache, der Vorsitzende der rechtspoulistischen FPÖ aus Österreich sowie Filip Dewinter von der rechts-nationalistischen Partei Vlaams Belang. Auch sie bekräftigten den israelischen Anspruch auf das besetzte Westjordanland.

Der immer wieder bemühte Dreh der Linken und Mainstreammedien in dieser Situation ist, den Rechten vorzuwerfen, sie hätten die Dämonisierung der Juden mit jener der Muslime eingetauscht. Eine Behauptung, die immer offensichtlicher jeder Grundlage entbehrt, zumal die offensten Antisemiten heute die Muslime selber sind und die linke Toleranz gegenüber ihrem judenfeindlichen Verhalten eigene Ressentiments in diese Richtung entblößt.

(Spürnase: westsouthpark)




GEMA kassiert in Kitas und Kindergärten

Singender KindergartenDie Gier der Musikrechte-Gesellschaft GEMA scheint keine Grenzen zu kennen. Nach den Musikvideos im Internet sind jetzt schon die Kindergärten und Kitas an der Reihe: Sie werden zur Kasse gebeten, wenn die Kleinen Lieder singen. Die GEMA hat bereits bundesweit Kindergärten und Kitas angemahnt, für das gesungene Liedgut der Kinder zu zahlen.

Wenn für die Kleinen Liedtexte kopiert werden oder öffentliche Auftritte geplant seien, sollen die Kindergärten in Zukunft zur Kasse gebeten werden.

Dazu müssten die Erzieherinnen und Erzieher notieren, welches Lied wann gesungen wurde und wie viele Kopien angefertigt werden. Der Paritätische Wohlfahrtsverband Hamburg zeigte sich verärgert über die Forderung. „Wir haben es erst nicht glauben wollen, aber im Moment werden alle Kitas bundesweit aufgefordert zu bezahlen“. …

Für bis zu 500 Kopien würden 56 Euro zuzüglich Mehrwertsteuer fällig, bis 1.000 Kopien seien es 112 Euro, bis 1.500 Kopien 168 Euro.

Es würde bei den hohen GEMA-Gebühren darum auch nicht verwundern, wenn in deutschen Kindergärten bald gar nicht mehr gesungen wird; und weitere Kulturgüter gehen verloren – schöne neue Welt.

(Spürnase: faustrecht2000)




Lebenslang für marokkanischen Doppelmörder

Rund ein Jahr nach dem Mord an seiner Ehefrau und seinem ältesten Sohn ist ein 68-jähriger Marokkaner vom Frankfurter Landgericht zu lebenslanger Haft verurteilt worden. Kurz vor der Tat hatte sich die 53-jährige Ehefrau von dem Familientyrann, der auf seiner Arbeitsstelle als „Vorzeigeausländer“ galt, getrennt und war bei ihrem ältesten Sohn untergekommen.

Die WELT berichtet:

Vom einstigen Familientyrann ist nur ein Häufchen Elend übrig: Als das Frankfurter Landgericht den 68-Jährigen wegen des Doppelmordes an seiner Ehefrau und seinem ältesten Sohn zu lebenslanger Haft verurteilt, kauert er fast regungslos auf der Anklagebank.

Sein Kopf mit der Wollmütze hängt schwer nach unten, die wenigen Worte der Entschuldigung sind kaum zu verstehen. Richterin Bärbel Stock beschreibt den Mann aus Marokko als strengen Patriarchen, der früher zu Hause „ein despotisches Regime“ führte. Als seine Frau sich vor einem Jahr von ihm trennte und beim ältesten Sohn unterkam, tötete der Rentner beide mit einem Kopfschuss aus nächster Nähe.

Der Tat sei eine „bedrückende Familiengeschichte“ vorausgegangen. Die Richterin berichtet, dass der Mann eigentlich eine deutsche Frau heiraten wollte, auf Drängen eines Onkels jedoch eine junge Marokkanerin zur Ehefrau nahm. Die Braut sei damals 14 Jahre alt gewesen und ihrem Gatten erst später – nach der Geburt der Kinder – nach Frankfurt gefolgt. Deutsch sprach sie kaum.

Auf der Arbeitsstelle habe der Mann den „Vorzeigeausländer“ abgegeben, sei sehr fleißig und gewissenhaft gewesen. Anders sah es nach Feierabend aus: „Alle lebten in Angst vor ihm“, sagt die Richterin. Er habe drakonische Strafen verhängt, mit dem Gürtel zugeschlagen, auch mal mit dem Stock.

Niemand begehrte auf

Seine Frau durfte nicht allein das Haus verlassen oder mit ihrer Familie in Marokko telefonieren. Selbst zum Arzt hatte der Mann sie begleitet. Liebe und Zärtlichkeit seien für den 68-Jährigen Fremdworte gewesen, sagt die Richterin. Es sei erstaunlich, dass nie jemand in der Familie dagegen aufbegehrt habe. Selbst als die vier Kinder erwachsen waren, ließen sie alles über sich ergehen. Als der Mann an Kehlkopfkrebs erkrankte, hätten sich alle um ihn gekümmert. „Alle standen zu ihm“, berichtet die Richterin.

Doch als es ihm besser ging, verfiel der Mann in alte Verhaltensmuster. Nach einem Familienstreit wollte er seiner Frau den Kontakt zu den Kindern und Enkeln verbieten. Dazu war sie nicht bereit, nicht nach all den Jahren. Die Ehefrau fasste Mut und zog zur Familie ihres ältesten Sohnes, der Mann behielt ihren Reisepass.

Mit dem Auszug der Frau und einem Schreiben ihrer Anwältin sei dem Mann klar geworden, dass es diesmal kein Zurück gab. „Seine Welt brach zusammen“, sagt die Richterin. Er sei dabei gewesen, sein Gesicht vor der Außenwelt zu verlieren. Der krebskranke Mann habe Ohnmacht verspürt, alles in der Familie sei ihm entglitten.

Taten mit Heimtücke begangen

Aus einem Gefühl der Wut und tiefen Verzweiflung, aber auch der Rache und dem Bedürfnis nach einer letzten Machtdemonstration heraus habe er am 24. November 2009 seinen 38-jährigen Sohn getötet, den er für seine miserable Lage mit verantwortlich machte. Dann ging er in dessen Wohnung und schoss auch seiner Frau in den Kopf.

Anschließend alarmierte der Täter selbst die Polizei. Die Richterin berichtet, der 68-Jährige sei bei beiden Taten mit Heimtücke vorgegangen. Sowohl seine Frau als auch sein Sohn seien zum Zeitpunkt der Tat arg- und wehrlos gewesen. Mit Blick auf die Krankheit des Mannes fügt sie hinzu, dass die Strafe im wahrsten Sinne des Wortes lebenslang bedeuten wird.

In seinem letzten Wort vor Gericht bittet der Angeklagte seine drei noch lebenden Kinder um Verzeihung. „Ich bereue, was ich getan habe“, lässt er seine Dolmetscherin übersetzen. Seinen Lieblingssohn bittet er noch, das Studium an der Hochschule fertig zu machen.

WELT ONLINE hat die Kommentarfunktion für ihren Artikel geschlossen. Auf PI darf das Thema selbstverständlich kommentiert werden.

(Spürnasen: Pit, wfree, Pittiplatsch)




Neuer Judenhass in Europa

Neuer Judenhass in EuropaBei Welt Online scheint sich gerade etwas zu tun. Vor kurzem der schonungslos offene Artikel über das blutrünstige Leben des Propheten – der dann allerdings nach massiven Morddrohungen von Angehörigen der Friedensreligion™ präventiv vom Netz genommen wurde – und jetzt eine erstaunlich inkorrekte Reportage von Richard Herzinger über muslimischen Judenhass in Europa.

(Von Michael Stürzenberger)

Welt Online schreibt:

Die Berichte aus den Niederlanden, wo sich Juden, die – etwa weil sie eine Kippa tragen –, als solche zu erkennen sind, in der Metropole Amsterdam kaum noch auf die Straße trauen und jüdische Gottesdienste zum Teil nicht mehr in der Synagoge, sondern in unauffälligeren Privathäusern abgehalten werden, um Angriffen arabisch– und türkischstämmiger Jugendlicher zu entgehen, haben es auf keine Titelseite einer deutschen Zeitung und nicht unter die Topmeldungen der TV-Nachrichten geschafft.

Und das, obwohl der ehemalige niederländische EU-Kommissar Frits Bolkenstein mit der Aussage provozierte, „orthodoxe Juden“ hätten in den Niederlanden keine Zukunft mehr und täten besser daran, „in die USA oder nach Israel“ zu emigrieren. Diese Aussage des Politikers war freilich wohl eher ein Ausbruch von resignativem Sarkasmus, in den sich eine Spur Hoffnung mischte, in der demokratischen Öffentlichkeit Europas doch noch einen Aufschrei auslösen zu können.

Im schwedischen Malmö etwa hatten die alltäglichen Drangsalierungen bereits im vergangenen Frühjahr solche Ausmaße angenommen, dass der Großteil der jüdischen Einwohner entweder aus der Stadt geflüchtet oder ernsthaft zu Wegzug und Auswanderung entschlossen war. Ähnliches ist aus Dänemark und Norwegen bekannt, wo eine aufsehenerregende Fernsehreportage von einer „notorischen Anprangerung von Juden“ vor allem an den Schulen zu berichtete, die „von Witzen bis hin zu offenen Todesdrohungen reichen“.

Derartige Angriffe werden überwiegend von jugendlichen Migranten aus muslimischen Ländern ausgeführt, die ihren Judenhass aus ihren Herkunftsländern importieren. Angeheizt wird er durch die laufende eliminatorische Hasspropaganda gegen Israel, dessen vermeintliche Untaten sie ohne Umschweife mit „den Juden“ identifiziert.

Über die letzte These lässt sich streiten. Diese Jugendlichen leben teilweise bereits in der dritten Generation in Europa, und den Judenhass muss man beileibe nicht aus den „Herkunftsländern“ importieren – der quillt schon heftig genug aus Koran und Hadithen. Das muslimische Schlachtfest unter Mohammeds Aufsicht in Medina mit 800 geköpften Juden dient schließlich auch heutzutage als nachahmenswertes Vorbild. Da braucht es den Nahostkonflikt sicherlich nicht als Erklärungsversuch für diesen massiven Judenhass, der sich immer offensiver breitmacht in Europa. Es sei denn, man will nicht wahrhaben, dass der Antisemitismus tief im Islam implementiert ist.

Richard Herzinger weiter:

An den jüdischen Bürgern europäischer Länder reagieren junge Muslime ihre Gewaltphantasien gegen den verhassten „Zionismus“ ab, die von arabischer, türkischer und iranischer Propaganda oder Satellitensender oder durch islamistische Propagandisten vor Ort verstärkt werden. Der „traditionelle“ rechtsextreme Antisemitismus, der als Bodensatz in ganz Europa präsent, durch seine unmittelbare Nähe zum Nationalsozialismus jedoch gesellschaftlich verpönt ist, hat damit einen unverhofften Zuwachs erfahren.

Dabei sind die Rotten fanatisierter muslimischer Jugendlicher, die sich beim Terrorisieren jüdischer Bürger hervortun, nicht einmal das eigentliche Problem. Unter den in Europa lebenden Muslimen machen sie nur eine kleine Minderheit aus. Und der überwältigenden Mehrheit von Niederländer, Schweden, Norwegern und anderen Europäern dürfte militanter Antisemitismus nach wie vor zutiefst zuwider sein.

„Dürfte“ es der „Mehrheit“ wirklich „zuwider“ sein? Wer weiß schon, was in den Köpfen scheinbar friedlicher oder eben noch nicht aktiver Muslime vor sich geht. Solange der Islam nicht in Machtpositionen ist, darf und sollte sich der Rechtgläubige verstellen, das muss sich der gutgläubige Kuffar immer vor Augen halten, wenn er sich ein Urteil über die Überzeugungen der „Mehrheit“ der Muslime erlauben will.

Umso mehr bestürzt die Gleichgültigkeit, mit der diese Übergriffe hingenommen, als Ausdruck „sozialer Konflikte“ hinwegerklärt oder sogar mit einem gewissen Verständnis bedacht werden. Malmös sozialdemokratischer Bürgermeister jedenfalls glaubte, den schwedischen jüdischen Gemeinden den Rat geben zu müssen, sie sollten sich doch von der israelischen Politik gegenüber den Palästinensern distanzieren – das könnte die Wut der antisemitischen Gewalttäter abschwächen.

Antijüdischen Aggressionen geben sich heute mit dem Vorwand, auf der Seite vermeintlich hilfloser Opfer des „Zionismus“ zu stehen, einen Tarnanstrich, von dem sich große Teile der europäischen Öffentlichkeit offenbar nur zu gerne täuschen lassen. Dass sich „antizionistische“ Judenhasser gerade in skandinavischen Ländern wie Schweden und Norwegen ermutigt fühlen, ist kein Zufall.

Herzinger hat richtig erkannt, dass über das schon beinahe rituelle Israel-Bashing der Judenhass eine für die politische Linke annehmbare Verkleidung erhält:

Die Dämonisierung Israels zum Alleinschuldigen am Nahostkonflikt ist seit vielen Jahren gerade dort bis zu den höchsten Ebenen der Politik gang und gäbe. Doch selbst noch, als bekannt wurde, dass Lehrer in norwegischen Schulen aus Angst vor den Aggressionen muslimischer Schüler bereits darauf verzichten, im Unterricht den Holocaust anzusprechen, bestritt Norwegens Bildungsministerin kategorisch jeden Zusammenhang zwischen „Israelkritik“ und Antisemitismus.

Dabei müsste inzwischen jedem verantwortlichen europäischen Politiker aufgefallen sein, dass die rituelle Anprangerung Israels zum Einfallstor für die Gewöhnung an einen auf Vernichtung abzielenden Judenhass geworden ist. Schon einmal, im Verlauf des 19. und 20. Jahrhunderts, verdichtete sich im Antisemitismus wie in einem Brennglas all jene antimodernen, antidemokratischen und antiemanzipatorischen Ressentiments, die Europa schließlich in die Selbstzerstörung trieben.

Der Propaganda-Begriff „Islamophobie“ wird von Herzinger ebenfalls demontiert. Er sei keinesfalls der neue Antisemitismus des 21. Jahrhunderts, wie es Islam-Funktionäre zum Vernebeln ihres eigenen Judenhasses gerne darstellen:

Jetzt, da die Judenfeindschaft nur ein wenig die Färbung, nicht aber ihre mörderische Substanz verändert hat, erweist sich das vermeintlich rundumgeläuterte Europa dagegen erschreckend wenig abwehrbereit. Stattdessen ergehen sich erlauchte akademische Geister in Vergleichen zwischen Antisemitismus und „Islamophobie“ und suggerieren, bei Letzterem handele es sich um den Antisemitismus von heute. Gewiss gibt es in Europa, außer berechtigter Furcht vor radikalislamischer Aggression, auch bedenkliche, fremdenfeindlich und rassistisch geprägte Affekte gegen Muslime, wie es sie gegen Sinti und Roma oder Schwarzafrikaner gibt.

Der Antisemitismus aber reicht weit über diese Art von Aversion gegen „das Andere“ hinaus. Er ist eine projektive Verschwörungstheorie über geheime Drahtzieher, die für alles Unglück dieser Welt verantwortlich gemacht werden – und er lässt nicht dadurch nach, dass auf dem gesamten Planeten gerade einmal 14 Millionen Juden übrig geblieben sind. Denn als Antithese zum Aufbruch in die weltliche Moderne, der einst von Europa ausging, nagt er weiter am Kern europäischer aufklärerischer Identität. Nicht „Islamophobie“ ist der Antisemitismus des 21. Jahrhunderts, sondern – der Antisemitismus.

Zum Schluss bettet Welt Online, man höre und staune, ein Geert Wilders-Video aus Berlin ein. So langsam erkennt man wohl in den MSM-Redaktionsstuben, dass dieser Mann doch nicht so falsch liegt, wie man es jahrelang behauptete. Pro Israel und Contra Islam, das Motto wird langsam hoffähig…

(Spürnasen: Bernd K., nockerl)




Fotograf Rudolf Lehnert und Orient-Erotik 1904

Die Tiefen des Internets fördern manches zu Tage, mit dem man überhaupt nicht rechnet. Der Fotograf Rudolf Lehnert reiste 1904 oder 1905 mit schwerer Holzkamera und ebenso schweren 18×24 Zentimeter großen Glasplatten von Algerien über Tunesien bis nach Ägypten und fotografierte tausende von Bildern, die dann in der Kairoer Buchhandlung verkauft wurden: Wüstenszenen mit Beduinen und Kamelen, arbeitende Frauen, Landschaften am Nil, Schmiede und Händler in Basaren und immer wieder Frauen, verschleiert oder unverschleiert – orientalisches Leben um die Wende zum 20. Jahrhundert eben. Ohne diese Bilder wüssten wir weniger über diese Zeit.

In Kairo in der Buchhandlung Lehnert und Landrock in der Sharia Sherif Nummer 44 können sie in den reproduzierten Bildern und Postkarten aus dem alten Orient um die Jahrhundertwende zum 20. Jahrhundert stöbern. Die beiden Freunde Lehnert und Landrock hatten dort mit mäßigem Erfolg die deutsche Buchhandlung Lehnert & Landrock gegründet, die eigentlich nur eine Familie ernähren konnte. Deshalb ließ sich der Fotograf Lehnert 1930 auszahlen und kehrte nach Tunis zurück.

Als dann 1982 der Nachfolger Lambelet einen Lagerraum aufräumte, stieß er auf die verloren geglaubten Glasplatten. Viele Glasplatten gab Lambelet an das Musée de l’Elysée in Lausanne als Dauerleihgabe, darunter eine besondere Serie von erotischen Fotografien. Die sind wirklich erstaunlich angesichts der heutigen Zeit mit Kopftuchverhüllten in Nordafrika. Die hier abgebildeten Mädchen gehörten alle dem Ouled Nail Stamm im Südosten Algeriens an, der für seine Freizügigkeit bekannt war und wurden dafür bezahlt.

Auch die melancholische Schöne mit den Münzen im Haar (Foto oben) gehört diesem Ouled Nail-Stamm an, dessen Frauen sich als Tänzerinnen ausbilden ließen, um als junge Mädchen möglichst viel Geld zu verdienen. Dann kehrten sie mit den Münzen geschmückt in ihre Heimatdörfer zurück, um sich einen Mann zu suchen. Wie lange Lehnert bei diesem Stamm mit den lockeren Sitten lebte, ist nicht überliefert, nach seiner Rückkehr soll er aber zu seinem Freund Landrock gesagt haben: „Meine Bilder werden auch noch in 200 Jahren gefragt sein.“

Im Februar dieses Jahres stellte PI Fotos von Abschlussklassen der Kairoer Universität im Abstand von einer Generation gegenüber (Quelle: Jihad Watch). Noch in 1978 – laizistische Kleidung:

und in 2004 – Kopftücher:

Die nordafrikanischen Sitten waren zu Zeiten Rudolf Lehnerts offenbar noch weitaus liberaler…

(Spürnase: GrundGesetzWatch)




GB: 40% muslimischer Studenten wollen Scharia

Die Enthüllungs-Website “Wikileaks” deckte das Ergebnis einer Umfrage von 2009 in den geheimen diplomatischen Kreisen der USA auf, wonach 32% der moslemischen Studenten glauben, dass Töten im Namen der Religion gerechtfertigt ist, während 40% wollen, dass die Moslems des Landes unter dem Gesetz der Scharia stehen.

(Übersetzung des Artikels „1 in 3 Brit Muslims students back ‚killing for Islam‘, 40 percent want Sharia law: Wikileaks“ – sify.com)

Die Daily Mail zitierte ein Telegramm vom Januar 2009, das besagte, dass die Erhebung, die unter 600 moslemischen und 800 nichtmoslemischen Studenten durchgeführt wurde, ebenso herausfand, dass 54% wollten, dass eine moslemische Partei ihre Weltanschauung im Parlament vertritt.

Das Telegramm deutet auf eine wachsende Radikalisierung unter Großbritanniens jungen Moslems hin.

Nach einem anderen US-Telegramm vom 5. Februar 2009 war eine Fühlungnahme gegenüber Großbrittaniens Moslems für das Personal der US-Botschaft von höchster Priorität.

“Obwohl Angehörige des moslemischen Glaubens nur 3-4% der Bevölkerung des Vereinigten Königreichs ausmachen, ist ein freundlicher Kontakt zu dieser entscheidenden Zielgruppe wesentlich für die außenpolitischen Interessen der USA im Vereinigten Königreich und darüber hinaus. … Dies ist für die Gesandtschaft von höchster Priorität” wurde das Telegramm von der Zeitung zitiert.

Das Telegramm vom Februar skizzierte einen Plan‚ Verpflichtung und dem Aufbau von gemeinschaftlichen Kapazitäten, um dem möglichen Anwachsen von ‚gewalttätigem Extremismus‘ im Vereinigten Königreich entgegen zu treten.

(Übersetzung: Florian Euring)




„Wir wollen keinen einzigen Juden in Palästina“

AbbasImmerhin ist Mahmud Abbas ausnahmsweise ehrlich, wenn er sagt, er werde in seinem neuen Staat „Palästina“ keinen einzigen Juden dulden. Er äußerte seine Positionen gegenüber Journalisten in Ramallah klar und unmissverständlich: „Wir haben es bereits ganz offen gesagt, und dabei wird es bleiben: Wenn es einen palästinensischen Staat mit der Hauptstadt Jerusalem gibt, werden wir nicht akzeptieren, dass darin auch nur ein einziger Israeli lebt.“

Abbas wies frühere Vorschläge energisch zurück, wonach Juden in Judäa und Samaria in ihren Häusern bleiben könnten, wenn diese Gebiete unter palästinensische Herrschaft fielen und lud gleichzeitig alle „palästinensischen Flüchtlinge“ auf, heimzukehren. Der noch-israelische Teil des Landes soll sie aufnehmen. Israel soll seine Grenzen also für Araber öffnen, während „Palästina“ seine Grenzen für Juden schließt. Eindeutiger geht’s wohl kaum.

(Spürnase: Wolfgang H.)