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Deutsch-Türkin wird neue Integrationsministerin

Die 40-jährige Deutsch-Türkin Bilkay Öney (auf dem Foto mit dem türkischen Ministerpräsidenten Erdogan und seiner Frau auf der diesjährigen Cebit in Hannover) soll Integrationsministerin Baden-Württembergs werden. Die SPD-Politikerin ist Abgeordnete im Berliner Landesparlament und wurde in der Türkei geboren.

BILD schreibt:

Öney wäre die erste Migrantin, die in Baden-Württemberg einen Ministerposten übernimmt.

Vor einem Jahr war in Niedersachsen die CDU-Politikerin Aygül Özkan (CDU) als erste Muslimin bundesweit zur Ministerin berufen worden – sie leitet in Hannover das Sozialressort.

Öney saß bis 2009 für die Grünen im Berliner Abgeordnetenhaus und wechselte dann zur SPD.
Zuvor hatten mehrere Fraktionswechsel die rot-rote Koalition in Berlin geschwächt.

Der baden-württembergische SPD-Landeschef Nils Schmid, der mit einer Türkin verheiratet ist, hat Öney für das neue Amt auserkoren.

Die Migrations-Expertin soll am 12. Mai nach der Wahl des Regierungschefs zur Ministerin ernannt werden.

Die ideologischen Umwälzungen im „Ländle“ gehen weiter. Nachdem beschlossen wurde, die Ehe zu untergraben (PI berichtete), wird jetzt erstmals ein Ministerposten mit einer Migrantin besetzt.




Kirchenvertreter kritisieren Tötung Bin Ladens

Der Evangelische Militärbischof Martin DutzmannNach dem Tod des Massenmörders Osama Bin Laden melden sich jetzt auch einige Kirchenvertreter wie der evangelische Militärbischof Martin Dutzmann (Foto) zu Wort und erklären ihre Unzufriedenheit mit der gelungenen Militäraktion der Amerikaner. Es ist dabei schockierend zu lesen, wie sich Theologen in einen närrischen Pazifismus verrennen, der zum Himmel schreit.

Idea.de meldet:

Militärbischof empfand keine Freude

Weniger positiv beurteilen Theologen die Tötung des Topterroristen. Vor allem die öffentlich zur Schau gestellte Freude über den Tod Osama bin Ladens stößt bei ihnen auf Kritik. Kurz nachdem bekannt worden war, dass er von US-Spezialeinheiten erschossen wurde, hatten vor allem Menschen in den USA jubelnd seinen Tod gefeiert. „Freude hätte ich gestern nur empfinden können, wenn bin Laden festgenommen und einem rechtsstaatlichen Verfahren zugeführt worden wäre“, erklärte hingegen der Evangelische Militärbischof Martin Dutzmann (Detmold) gegenüber idea. „Sollte das gar nicht versucht worden sein, hielte ich seine Tötung für ethisch nicht akzeptabel.“ Auch ein Massenmörder sei ein Geschöpf Gottes mit der ihm von Gott verliehenen Würde. Zwar habe bin Laden „schreckliche Verbrechen begangen, unter denen die Angehörigen der Opfer bis heute leiden“. Dieses Leid könne aber nur durch geduldiges Begleiten und fürbittendes Gedenken wirklich gelindert werden, nicht aber durch die Tötung des Verursachers.

Gebot „Du sollst nicht töten“ gilt ohne Einschränkung

Auf die Frage, ob Christen andere Menschen in bestimmten Situationen töten dürften, erklärte Dutzmann, das biblische Gebot „Du sollst nicht töten“ gelte für Christen ohne Einschränkung. „Nun können Christen aber in eine Situation geraten, in der es nötig ist, Gewalt anzudrohen und anzuwenden, um größere Gewalt zu verhindern oder zu beenden.“ Dann entstehe ein ethisches Dilemma, aus dem der Soldat nicht herauskomme, ohne schuldig zu werden. „Ein Christ weiß aber, dass er sich mit seiner Schuld an Gott wenden („…und vergib uns unsere Schuld“) und auf Vergebung hoffen darf“, so Dutzmann. Der Präses der Evangelischen Kirche von Westfalen, Alfred Buß (Bielefeld), kritisierte die Tötung des Terroristenführers ebenfalls. Gewalt anzuwenden, um Gewalt aus der Welt zu schaffen, sei eine verhängnisvolle Logik, sagte der Theologe der Zeitung „Neue Westfälische“ (Bielefeld). „Die Welt wird nicht besser, indem man Menschen tötet, sondern dadurch, dass man auf seine Feinde zugeht.“ Er bezweifle, dass der Tod bin Ladens die Welt friedlicher macht, so Buß. „Das Feindbild ist weg, nicht aber die Bedrohung.“

Vatikan: Tod eines Menschen ist niemals Grund zur Freude

Auch die katholische Kirche äußert sich zurückhaltend. Der Sprecher des Vatikans, Federico Lombardi, hatte bereits am 2. Mai erklärt: „Der Tod eines Menschen ist für einen Christen niemals Grund zur Freude.“ Der katholische Ethikprofessor Michael Bongardt von der Freien Universität Berlin hält die offene Freude über den Tod bin Ladens zumindest für problematisch. „Natürlich ist es verständlich, wenn man spontan ein Gefühl der Erleichterung und der Befreiung empfindet. Aber dann sollte man sich fragen, ob dieses Gefühl angemessen ist“, sagte der Professor der Nachrichtenagentur dapd.

Man möchte sich als Christ für diese blinden Kirchenvorsteher fast entschuldigen. Es ist besser gar nicht zu wissen, wie diese Leute (heute) über Helden wie Dietrich Bonhoeffer oder Claus Schenk Graf von Stauffenberg urteilen würden…




Berliner Polizei sucht brutale Schläger per Video

Berliner Polizei sucht brutale Schläger per VideoNach dem brutalen Überfall vom vergangenen Donnerstag im Berliner U-Bahnhof Amrumer Straße (PI berichtete) sucht die Polizei mit Bildern aus Überwachungskameras nach einem gewalttätigen Trio.

Die „Berliner Zeitung“ schreibt:

Am Dienstag veröffentlichte die Polizei Videoaufnahmen und bat Zeugen, sich zu melden. Ein 21-Jähriger war auf dem Weddinger Bahnhof in den Morgenstunden angegriffen und verletzt worden.

Zu sehen ist, wie die jungen Männer, einer davon in einem roten Shirt, völlig enthemmt auf ihr Opfer einschlagen und einer gegen den Kopf des am Boden Liegenden springt. Der 21-Jährige erlitt Prellungen an Kopf und Händen, Schnittverletzungen an einer Hand und eine blutende Verletzung an der anderen. Ihm wurden Halskette, Armband und Handy gestohlen. Die Schläger flüchteten in einem U-Bahnzug.

Schon zuvor hatte ein heftiger Übergriff auf dem U-Bahnhof Friedrichstraße Entsetzen ausgelöst. In diesem Fall stellte sich der Täter aber den Behörden. Er hatte sein Opfer mehrfach gegen den Kopf getreten, als es schon am Boden lag. Ein Mann aus Bayern hatte sich eingemischt und wohl Schlimmeres verhütet. Die Haftverschonung für den 18-Jährigen hatte Empörung ausgelöst. Ihm wird versuchter Totschlag vorgeworfen.

Die Ermittlungen sollen noch in dieser Woche abgeschlossen werden, sagte der Sprecher der Staatsanwaltschaft, Martin Steltner, am Dienstag. Dann werde über eine Anklage entschieden. Der 18-Jährige hatte in seiner Vernehmung angegeben, das Opfer aus reiner Streitlust zufällig ausgesucht zu haben. Zudem sei er betrunken gewesen.

Auf der jetzt veröffentlichen Videosequenz ist zu sehen, wie der 21-Jährige auf dem Bahnhof Amrumer Straße plötzlich ins Bild geschleudert wird. Nicht zu erkennen sei, dass sich mehrere Menschen um den Verletzten kümmern. Die Ermittler gehen davon aus, dass noch weitere Personen auf dem Bahnhof waren oder den Angriff aus der U-Bahn heraus gesehen haben.

Zeugen wurden gebeten, sich mit der Polizei-Direktion 3 in der Perleberger Straße 61 a in Tiergarten unter der Nummer 4664 373120 in Verbindung zu setzen. Aber auch jede andere Dienststelle der Polizei nehme Hinweise entgegen.

Hier das Video:

Bleibt zu hoffen, dass die Täter ausfindig gemacht werden und dass diesmal ein konsequenter Richter die Bevölkerung vor solchen niederträchtigen Gewalttätern schützt.




Migrationsforscher nennt Sarrazin „Brandstifter“

Klaus BadeDie unsachliche Hetze gegen Integrationskritiker geht unverhohlen weiter. Diesmal wurden Dr. Thilo Sarrazin, die Soziologin Necla Kelek und die niederländische Islam-Kritikerin Ayaan Hirsi Ali vom sogenannten „Migrationsexperten“ Klaus Bade (Foto) als „Brandstifter“ und „Friedensbrecher“ diskriminiert.

(Von Michael Böthel)

Die WELT schreibt:

Der Migrationsforscher Klaus Bade hat Publizisten scharf kritisiert, die mit Büchern über die vermeintlich gescheiterte Integration hohe Auflagen erzielen. Diese Autoren seien „als Aufklärer getarnte Brandstifter und Friedensbrecher in der Einwanderungsgesellschaft“, sagte Bade am Montagabend in Köln.

Der Wissenschaftler griff unter anderen die niederländische Islam-Kritikerin Ayaan Hirsi Ali, die Soziologin Necla Kelek und den ehemaligen Bundesbank-Vorstand Thilo Sarrazin an.

Eine großangelegte Studie von 2010 hat laut Bade ergeben, dass die Integration in Deutschland insgesamt besser als ihr Ruf sei. Dem emeritierten Geschichtsprofessor zufolge gibt es durchaus Integrationsdefizite. Allerdings seien diese Probleme vor allem auf die sozialen Milieus zurückzuführen, in denen die Migranten leben.

Eine Verknüpfung von Integrationsdefiziten mit der ethnischen Herkunft der Zuwanderer lehnte Bade, der auch Vorsitzender des Sachverständigenrates deutscher Stiftungen für Integration und Migration ist, ab.

Vor allem der frühere Berliner Finanzsenator und SPD-Politiker Sarrazin hatte mit seinen Thesen zur Sozial- und Integrationspolitik im vergangenen Jahr eine heftige Diskussion ausgelöst. Sein Buch „Deutschland schafft sich ab“ erreichte eine Millionenauflage.

Es ist immer dasselbe Spiel. Kritiker, die fachlich nicht widerlegt werden können, bekommen die „Friedensbrecher-“ und „Rassismus-Keule“ zu spüren. Aber die Bürger werden zunehmend wach, und lassen sich diesen „Maulkorb“ nicht länger aufzwingen.

» k.j.bade@t-online.de




Es geht auch anders! … Kanada hat gewählt

Premier Stephen Harper von der Konservativen Partei mit seiner Ehefrau Laureen und Tochter Rachel bei der Wahlparty in Calgary.Kanada hat gestern ein neues Parlament gewählt und die Konservativen haben die absolute Mehrheit errungen. Wobei der Teutone hier beachten sollte, dass sich die Conservative Party nicht wie die deutsche CDU lediglich konservativ nennt – sie ist es auch! Anders ausgedrückt, herrscht in Kanada also weiterhin das Prinzip, Wohlstand für alle durch einen schlanken Staat, der sich möglichst aus dem Alltagsleben der Menschen heraushält, und niedrige Steuern zu schaffen, bzw. zu erhalten und zu vergrößern.

(Von Graue Eminenz, aus Montréal, Qc, Canada)

Der sonst größte Konkurrent der Konservativen – die Liberalen – sind in den letzten Jahren der konservativen Minderheitsregierung etwas nach links gerückt und haben damit die Rechnung ohne den kanadischen Wähler gemacht: Sie haben das schlechteste Wahlergebnis ihrer Geschichte eingefahren. Die NDP (New Democrats), die sich sozialdemokratisch nennt und in etwa auf der Liga eines deutschen Wolfgang Clement oder Klaus von Dohnanyi spielt, ist nun zweitstärkste Partei, was vor ein paar Jahren noch geradezu undenkbar war. Für Verhältnisse wie in Germanistan vielleicht unvorstellbar; aber Kommunisten à la Linkspartei oder etwa der roten Andrea Nahles gibt es hier natürlich nicht oberhalb von „Sonstige“. Die wahre Sensation, über die sich Kanada heute schlapp lacht, ist der eine von insgesamt über 300 Parlamentssitzen (Mehrheitswahlrecht!) den die Grünen ergattern konnten – im Norden des amerikanischen Kontinents werden diese Leute nämlich zu Recht als spinnerte Randgruppe verlacht. Auf die kanadischen Eigentümlichkeiten des Bloc Québécois, der ebenfalls noch mit vier Sitzen vertreten ist, gehe ich hier nicht weiter ein.

An deutschen Verhältnissen gemessen ebenfalls sehr erholsam ist, dass irgendwelche grün-faschistoiden Horrormärchen über „Atom-Katastrophen“ in Japan in kanadischen Wahlkämpfen grundsätzlich keine Rolle spielen, weil Kanada neben Wasserkraft weltweit einer der Hauptakteure der noch umweltfreundlicheren Kernenergie ist, und Kanadier selbst ebensowenig in fanatischen Judenhass ausgelebt haben, wie dass sie jetzt in teutonische Atom-Hysterien verfielen. Bemerkenswert in diesem Zusammenhang vielleicht auch noch, dass zwar einst die Liberals das Kyoto-Protokoll wegen der angeblich anthropogenen Erderwärmung unterschrieben haben, dass aber die Konservativen schon vor Jahren das Abkommen einseitig für Kanada als Mumpitz wieder gekündigt haben.

Und für die Skeptiker der Marktwirtschaft sei angeführt, dass keine kanadische Bank in der jüngsten Wirtschafts- und Finanzkrise in irgendeine Schieflage geraten wäre oder gar Steuergelder zur Stützung benötigt hätte. Niemand indes käme zudem hierzulande auf die Idee, sich einer Quasi-Diktatur der Staatsknete- und Leistungsempfänger à la Deutschland zu unterwerfen, die in der linken MS-Presse in Deutschland stets als die Ärmsten und Schwächsten dargestellt werden und dabei mit der wohl stärksten Lobby aller Zeiten den arbeitenden Steuerzahler in Germanistan bis aufs Hemd ausplündern. Dass im Einwanderungsland Kanada ein (mohammedanischer) Zuzug in die (vergleichsweise eh rudimentären) Sozialsystheme unmöglich ist, brauche ich wohl nicht weiter auszuführen.

Felix Canada!




Vereitelter Anschlag auf britisches Kernkraftwerk

SellafieldDie britische Polizei hat gestern Nachmittag in der Nähe der Atomanlage Sellafield fünf um die 20 Jahre alte, aus Bangladesch stammende Männer unter Terrorverdacht festgenommen. Die Gruppe soll einen Anschlag auf das Kernkraftwerk geplant haben.

Die Welt berichtet:

Nach einem Bericht der BBC sollen die aus Bangladesch stammenden Männer Filmaufnahmen der Atomanlage gemacht haben. Sie wurden demnach am Montagnachmittag festgenommen und am Dienstagvormittag zu weiteren Verhören nach Manchester gebracht.

Die Festnahmen seien gemäß den britischen Anti-Terror-Gesetzen erfolgt, hieß es vonseiten der Polizei. …

Sellafield ist einer der größten Nuklearkomplexe in Europa und beherbergt auch eine Wiederaufbereitungsanlage.

Nach Angaben der Polizei soll aufgrund derzeitiger Erkenntnisse kein direkter Zusammenhang zwischen dem geplanten Anschlag und dem Tod Osama bin Ladens bestehen. Großbritannien ist jedoch allgemein durch den Tod des Al-Kaida-Führers noch stärker ins Fadenkreuz des internationalen Terrors geraten, wie auch die USA, für deren Bürger bereits eine internationale Reisewarnung gilt:

Sie sollten nach Möglichkeit in ihren Häusern oder Hotels bleiben und Menschenansammlungen und Demonstrationen meiden, hieß es.

Wir sind schon soweit, dass jene, die es wagen, Massenmörder aufzuhalten und für ihre Freiheit zu kämpfen, gejagt werden und sich verstecken müssen.




Strafe statt Besserung

Der konservative Journalist Jan Fleischhauer erklärt in einem bemerkenswerten Artikel das Dilemma der deutschen Strafgerichte. Nachdem die erste sozialliberale Regierungskoalition 1969 die Idee der Strafe zu Gunsten einer pädagogischen Besserung als Rechtsprinzip einführte, ist die Zahl der verhängten jährlichen Freiheitsstrafen zwar dauerhaft von über 170.000 auf nur mehr 70.000 gesunken. Eine größere Gesetzestreue der Bürger ist durch die ideologische Maßnahme, die gegenüber dem jahrtausendealten Prinzip der Vergeltungsstrafe den Beweis ihrer Wirksamkeit immer noch schuldig geblieben ist, offenkundig nicht eingetreten. Dafür bestimmt das anmaßende Denken, Soziopathen durch verständnisvolle Urteile „bessern“ zu können, das Denken von Politikern und Juristen und führt zu wachsenden Unmut bei den gesetzestreuen und friedfertigen Bürgern, deren Gewalthemmung sie abhält, die Gerechtigkeit in eigene Hände zu nehmen.

Im SPIEGEL schreibt Fleischhauer:

Den Enthusiasmus der Praktiker für die Strafzurückhaltung haben die Bürger nie wirklich geteilt. Im gemeinen Volk hält sich bis heute hartnäckig die Vorstellung, dass dem Verbrechen eine Vergeltung folgen sollte. Dieses Verlangen flammt bei Gelegenheit immer wieder auf, so sehr sich die Experten auch mühen, die Vorzüge des Vergeltungsverzichts zu preisen. In der vergangenen Wochen waren es die Gewaltbilder aus einem U-Bahnhof in Berlin, die viele nach einer entschiedeneren Aburteilung rufen ließen, in diesem Fall durch die Entscheidung des zuständigen Haftrichters befördert, den Delinquenten sofort wieder auf freien Fuß zu setzen.

Das Problem ist dabei gar nicht so sehr die Haftverschonung für den jugendlichen Exzesstäter – auch wenn man Zweifel haben kann, ob die Verhältnisse bei einem 18-Jährigen, der mal eben einen Passanten auf einem U-Bahnhof fast zu Tode tritt, wirklich so „geordnet“ sind, wie die Berliner Staatsanwaltschaft dem Abiturienten nach der erste Anhörung sogleich bescheinigte. Das Problem ist eine Justiz, die weitgehend von Strafen absieht, die von den Tätern und, vielleicht wichtiger noch, auch den Opfern als solche empfunden werden.

Wer heute seiner Gewaltneigung freien Lauf lässt, wobei die Anlässe meist völlig nichtig sind, kann darauf vertrauen, dass sein Leben keine empfindliche Störung durch den Sanktionsapparat erfährt. Selbst in Fällen, in denen der Tod oder zumindest eine schwere Behinderung des Zufallsopfers in Kauf genommen wird, steht am Ende in der Regel eine Bewährungsstrafe, verbunden mit der Auflage, einige Stunden in einem Altenheim soziale Dienste zu verrichten oder beim örtlichen Gartenamt auszuhelfen.

Wir haben uns angewöhnt, Strafe als pädagogische Maßnahme zu sehen. Weil im Vordergrund des modernen Strafrechts, wie es sich nach 1969 durchgesetzt hat, die Resozialisierung, also Besserung des Übeltäters, steht, misstrauen die Experten dem Gefängnis, das ja von seinem Wesen her noch immer weniger Therapie- denn Strafanstalt ist. So laufen alle Argumente gegen „Warnschussarrest“, den die Bundesregierung nun als Reaktion auf die Berliner Vorfall durchsetzen will, auch darauf hinaus, die sozialpädagogisch bedenklichen Wirkungen des kurzfristigen Freiheitsentzuges herauszustellen. „Wenn jugendliche Gewalttäter ins Gefängnis müssen, kommen sie meistens nicht besser raus“, erklärte der grüne Bundestagsabgeordnete Hans-Christian Ströbele folgerichtig die Ablehnung seiner Partei.

In den Hintergrund getreten ist dabei die Idee, dass Strafe Gewalt ist, ja ursprünglich auch sein soll. Sie vergilt das Übel grob asozialen Verhaltens mit einem anderen Übel. Oder wie es bei Karl Binding, einem der Hauptvertreter der bis 1969 gültigen Gerechtigkeitstheorie, heißt:

„Der Zweck der Strafe kann also nicht sein, den Rebellen gegen die Rechtsordnung in einen braven Bürger zu verwandeln… (Die Strafe soll) nicht heilen, sondern dem Sträfling eine Wunde schlagen.“

Vor allem bei den Opfern von Straftaten und ihren Angehörigen überwiegt allen Strafrechtsreformen zum Trotz der Wunsch, den Täter leiden zu sehen für das, was er ihnen angetan hat. Sie erwarten von den Vollzugsorganen, ihnen eine Genugtuung zu verschaffen, die sie sich selbst nicht verschaffen dürfen. Ganz unberechtigt ist diese Erwartung nicht: Das Gewaltmonopol des Staates gründet schließlich ganz wesentlich auf dem Versprechen, im Schadensfall nicht nur Appellationsstelle, sondern auch Satisfaktionsinstanz zu sein. (…)

Man kann nur froh sein, dass sich der Vergeltungswunsch derer, denen der Staat keine Satisfaktion mehr gewährt, nicht öfter außerhalb der vorgeschriebenen Verfahrenswege Bahn bricht. Der Rechtsfriede hält auch deshalb, weil der Staat auf die Aggressionshemmung der Geschädigten vertrauen kann, die sich schon beim ersten Mal nicht wehren konnten. Es ist die Gesetzestreue, die den braven Bürger von seinem Peiniger unterscheidet.

Wie die Dinge liegen, setzt ihn diese Treue im modernen Strafverfahren ein zweites Mal in Nachteil.

Und da er nicht so dumm ist, dies nicht ganz richtig zu bemerken, dürfte die permanent empfundene Ungerechtigkeit des Staates gegenüber den ihn tragenden Bürgern ein Gutteil der Ursachen für Politikverdrossenheit ausmachen. Die Demokratie ist in Gefahr, wenn die Menschen resignieren, weil ihr Wille niemals Gesetz wird.

(Spürnase: Necrohazred)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




„… sind eine Bereicherung für uns alle“.

Die gebotene Sensibilität im Umgang mit Menschen aus anderen „Kultur“kreisen ließen ein paar Hundebesitzer vermissen, indem sie ihre angeleinten Vierbeiner ausgerechnet vor den Augen eines libanesischen Clans spazieren führten, der grillenderweise für Fröhlichkeit, familiären Zusammenhalt und das Miteinander der Völker warb. Die Libanesen konnten gar nicht anders, als mit Brecheisen und Knüppeln auf die Hundebesitzer einzuschlagen. Wir haben Verständnis!

Die WAZ berichtet:

Nach einer Schlägerei mit mindestens zwölf Beteiligten am Sonntag im Werdener Löwental sucht die Polizei Zeugen. Am Ruhrufer hinter dem Flüchtlingsheim hatten nach Polizeiangaben größtenteils aus dem Libanon stammende Menschen gegrillt. Als mehrere Spaziergänger mit ihren angeleinten Hunden vorbeikamen, sollen sie beschimpft und getreten worden seien.

Die Situation eskalierte, als ein weißer Golf aus Recklinghausen vorfuhr. Mehrere Männer sollen, bewaffnet mit einem Brecheisen und Knüppeln, auf die Hundebesitzer und deren Begleitung eingeschlagen haben. Hierbei wurde eine schwangere Frau leicht verletzt. Das Brecheisen fanden Polizisten später im Golf.

“Diese Menschen mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind eine Bereicherung für uns alle!” (Maria Böhmer, CDU-Integrationsbeaufragte)

(Spürnasen: Alex W., Raffael, Peter23 und Toleranz)

Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Klett-Lehrbuch verherrlicht Che Guevara

Porträt von Che Guevara im Lehr- und Arbeitsbuch Spanisch, AULA 1 internacionalBei der Umerziehung und Indoktrination in die strikten Lehren des Sozialismus kennen linksreaktionäre Studienräte und –Innen sowie _innen (offizielle Schreibweise für diejenigen, die nicht so recht wissen, ob sie Männchen oder Weibchen sein möchten, erlassen vom Bundesparteitag der Grünen Jugend) bekanntlich kein Erbarmen.

(Von LinksLiegenLassen)

Auch zahlreiche Lehrbuchverlage, die eigentlich versuchen sollten, den Lernenden das Wissen objektiv und ohne politische Manipulation nahezubringen, sind vom Marsch durch die Institutionen nicht verschont geblieben.

Einen neuen Tiefpunkt erreicht hierbei nun der Klett-Verlag. Blättert man das „Lehr- und Arbeitsbuch Spanisch, AULA 1 internacional“, das u.a. an deutschen Universitäten für Spanisch-Einstiegskurse verwendet wird, nichts Böses ahnend durch, stößt man plötzlich auf das bekannte Porträt von Che Guevara, einem der großen Massenmörder des 20. Jahrhunderts.

Porträt von Che Guevara im Lehr- und Arbeitsbuch Spanisch, AULA 1 internacional

Entsetzt fängt man an zu lesen und muss feststellen, dass es sich hierbei lediglich um einen kubanischen Nationalhelden handelt, dem wir auch dankbar dafür sein können, dass er ebenso Revolutionen in anderen Ländern Südamerikas möglich gemacht hat und der letztlich von undankbaren bolivianischen Truppen gefangen genommen, erschossen und in einem Waldstück verscharrt wurde. Dass Che Guevara natürlich zweifellos ein grausamer, bestialischer Massenmörder war, scheint man für nicht so wichtig zu halten.

Der Verantwortliche im spanischen Verlag „Difusion“, der den Titel für Klett produzierte, Sebastian Cramer, stellt dazu fest:

„Es handelt sich hierbei um ein Lehrwerk auf der Stufe A1, in der die Texte sehr einfach gefasst sind, damit die Lernenden mit einem Vokabular von ungefähr 600 Wörtern ein Gefühl für die Sprache bekommen. In einem anderen Titel unseres Hauses für die Stufe B1, „Todas las voces: curso de cultura y civilización“ können Sie sehen, wie das gleiche Thema behandelt wird, wenn mehr Platz und höhere sprachliche Anforderungen an die Schüler vorhanden sind. Wenn es Sie interessiert, können wir Ihnen gerne ein Exemplar zukommen lassen.

Unsere Bücher sind ein Fenster auf andere Kulturen, Sprachen und Lebensweisen. Die Figur Che Guevaras ist unter den Intellektuellen der lateinamerikanischen Länder sehr umstritten und sein Erbe wird auch heute noch heiss diskutiert. Unser Lehrwerk versucht den Schülern einen Einblick in dortige Diskussionen zu geben. Deswegen beziehen wir uns z.B. auf einen der erfolgreichsten Filme über seine Figur. Zweck dieser Biografie ist, dass die Schüler sich weiter mit dem Thema beschäftigen, indem sie über ihn lesen, weitere Filme ansehen, wie zum Beispiel die Verfilmung „Che“ mit Benito del Toro in der Hauptrolle, kritisch über die Bedeutung der kubanischen Revolution und die Figur dieses Revolutionsführers nachdenken, und wenn es das sprachliche Niveau erlaubt, eine Diskussion zu dem Thema beginnen.“

Dass hier u.a. ein berüchtigter Kinofilm als objektives Lehrmaterial herangezogen wird, schlägt dem Fass den Boden aus: So dokumentiert Wikipedia beispielsweise folgende Kritik:

„Wer eine geschichtsgetreue oder kritische Auseinandersetzung mit der Ikone Che erwartet, wird bei diesen Filmen allerdings enttäuscht. Sonderberghs Che-Filme sind vor allem eins – Actionfilme. Als solche sind sie jedoch gelungen.“ – INSIDEMOVIE.DE

Kaum überraschend ist es da noch zu erfahren, dass der Hauptdarsteller dieser Filme, der von Cramer so gelobte Benicio del Toro von Hugo Chavez höchstpersönlich in den Präsidentenpalast nach Caracas eingeladen wurde. Damit steht del Toro u.a. in einer Reihe mit Sean Penn. Del Toro wusste im Anschluss zu berichten: „Wir hatten eine tolle Zeit. Er [, Hugo Chavez, dessen Mordrate allein im letzten Jahr nach Angaben des U.S. Außenministeriums um 15% gestiegen ist] ist ein netter Mensch.“

Laut Wikipedia fand der Film auch höchstes Lob in „Granma“, der offiziellen Zeitung der KP Kubas, allerdings stieß er auf heftige Proteste in Miami.

Wer Klett an den Sinn von Lehrbüchern und den Auftrag und die Verantwortung der in diesem Bereich tätigen Verlage erinnern möchte, kann sich hier an die Verantwortlichen wenden:

» Dagny Ladé, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, Ernst Klett Verlag GmbH: d.lade@klett.de
» Silke Wick, Marketingmanager Ernst Klett Sprachen GmbH: s.wick@klett.de
» Sebastian Cramer, Verantwortlicher beim spanischen Verlag „Difusion“, der das Lehrbuch für Klett produzierte: scramer@difusion.com




Obama! Osama war Mord gegen Völkerrecht!

Auch wenn die Amis jubeln, die Liquidierung Osama bin Ladens war Wildwest und verstößt eindeutig gegen Menschen- und Kriegsrecht und Völkerrecht! Da läßt sich die deutsche Presse kein X für ein U vormachen! Da kennen wir uns aus! Wir haben schließlich den SPIEGEL und einen Kölner Völkerrechts-Professors namens Claus Kreß! Oder den Tagesspiegel, der Rache für archaisch hält! Auch der FOCUS sorgt sich um das Völkerrecht! Ganz anders ist die Sache natürlich, wenn die NATO unter EU-Befehl den Sohn von Gaddafi killt. Oder wenn wir Gaddafi himself erbomben. Dann ist das Recht völlig auf EUdSSR-Seite! Wir schaffen schließlich überall Demokratie!