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Eine unglückliche Verkettung von Irrtümern

In Mönchengladbach ist es zu einer unglücklichen Verkettung von multikulturellen Irrtümern gekommen, die bisher ein Todesopfer gekostet hat. Ein Deutscher aus dem Kongo wurde von einem Deutschen aus der Türkei erschlagen. Um die Sache mit der Türkei zu erfahren, musste man allerdings wieder einmal ganze fünf Zeitungsartikel lesen, um schließlich hier, vorletzter Abschnitt, letzter Satz, fündig zu werden. Was war passiert?

Der Deutsche aus dem Kongo hatte im Rahmen seiner Integration ganz richtig herausgefunden, dass es vollkommen okay ist, sich als Deutscher aus dem Kongo in Deutschland wie die Axt im Walde zu benehmen. Was er nicht wusste: Das gilt natürlich nur gegenüber Deutschen aus Deutschland. Dummerweise handelte es sich bei der Familie, deren Kiosk der junge Mann sich zum Randalieren ausgesucht hatte, nicht um Deutsche aus Deutschland, sondern um Deutsche aus der Türkei.

Was dann geschah, ist noch strittig. Mal heißt es, der deutsche Sohn aus dem deutschen Kiosk aus der Türkei habe dem Deutschen aus dem Kongo nur einen Faustschlag versetzt, wodurch dieser so unglücklich gestürzt wäre, dass er zunächst ins Koma fiel und nun gestorben ist.

Ganz anders sehen das die deutschen Freunde aus dem Kongo des Deutschen aus dem Kongo. Der Express berichtet – hier lebte der junge Mann noch:

Die Angehörigen von David sind ihrerseits wütend auf die Polizei. „Gegen mich liegt eine Anzeige wegen Bedrohung vor, ich soll einen Brandanschlag angekündigt haben. Totaler Schwachsinn!“ sagt Davids Schwager Eric Mbema. „Wir haben im Familienrat einstimmig beschlossen, dass niemand von uns mehr zu dem Büdchen geht.“

Die Ermittlungen der Polizei liefen dafür in die falsche Richtung, sagt Mbema. „Es hat nicht nur einen Schlag gegen David gegeben, wie die Polizei behauptet. Er ist von drei Leuten attackiert worden. Das haben mir die beiden Freunde von David, die dabei waren, berichtet.“

So soll zuerst der Kioskbesitzer, vorbestraft wegen Körperverletzung, mit der flachen Hand zugeschlagen haben, dann der Sohn mit der Faust. „Und als David schon bewusstlos am Boden lag, hat ein Nachbar der Kioskbesitzer ihm noch mal auf den Kopf getreten“, sagt Eric Mbema. Die Polizei geht aber weiterhin von einem Schlag und einem unglücklichen Sturz aus.

Rund zwei Stunden nach dem Zwischenfall mit David ist es laut Polizei noch einmal zu einer Schlägerei zwischen den Freunden des Deutsch-Kongolesen und den türkischen Kioskbetreibern gekommen.

Was haben nun die Deutschen aus Deutschland mit der multikulturellen Auseinandersetzung zu schaffen? Ganz einfach – sie müssen die Polizei stellen und bezahlen, die jetzt aufpassen muss, dass der Konflikt, der so multikulturell begonnen hat, nicht auch multikulturell zu Ende gebracht wird. Denn nach Aufrufen bei Twitter und Facebook reisen jetzt Deutsche aus Schwarzafrika von nah und fern an, die ihrerseits nicht einsehen wollen, warum man nach der Tat des Deutschen aus der Türkei an dem Deutschen aus dem Kongo in Mönchengladbach so ganz andere Maßstäbe anlegt, als man es bei einem berühmten Fall eines verletzten Deutschen aus Äthiopien durch einen Deutschen aus Deutschland seinerzeit in Potsdam tat. Damals hatte sogar die Bundesanwaltschaft ermittelt – obwohl das Opfer überlebt hatte.

Und so wollen die Deutschen aus Afrika die Sache mit den Deutschen aus der Türkei jetzt am liebsten selber multikulturell regeln. Die Rheinische Post berichtet:

Nach Veröffentlichungen in Internetnetzwerken wie Facebook reisten bereits am Wochenende eine Vielzahl von offensichtlichen Bekannten des Opfers an, um vor dem Kiosk zu randalieren. Wie Polizeisprecher Willy Theveßen mitteilte, kamen Menschen aus Köln und sogar Brüssel.

Sie stammten in der überwiegenden Mehrheit aus verschiedenen schwarzafrikanischen Ländern. Bereits am Sonntag gab es im Umfeld des Kiosks am Grünewald Randale. Unter wechselnden Beteiligungen war es zu gegenseitigen Körperverletzungen, Bedrohungen und Beleidigungen gekommen. Alle Vorfälle wurden zur Anzeige gebracht und fließen in die Ermittlungen mit ein. Besondere polizeiliche Maßnahmen seien jedoch noch nicht erforderlich gewesen, so Theveßen.

Am Montag eskalierte die Situation aber. So seien die Kioskbetreiber tagsüber massiv bedroht („Wir fackeln euch ab“) und als Mörder beschimpft worden. Dabei hätten immer wieder Männer den Kiosk betreten und randaliert. Ein 42-Jähriger gab gestern Nachmittag selbst im Beisein der Polizei keine Ruhe. Er bespuckte und beschimpfte die eingesetzten Beamten. Einem Polizeioberkommissar biss er ins Bein.

Da der Mann sich nicht beruhigen ließ, wurde er in Polizeigewahrsam genommen. Auch diese Maßnahme konnte nicht zu seiner Entspannung beitragen. Da er auch noch gestern Morgen in seiner Zelle tobte, wurde er von einem Amtsarzt untersucht und anschließend in eine psychiatrische Klinik eingewiesen. Um die Sicherheit der Kioskbetreiberfamilie zu schützen, haben Gespräche und Gefährderansprachen stattgefunden. Außerdem fahren regelmäßig Polizeistreifen vorbei.

Anderen Quellen zufolge soll ständig ein Streifenwagen vor dem inzwischen geschlossenen Kiosk stehen. Wir bitten um Verständnis.

Vielen Dank allen Spürnasen zum Thema!


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN




Queen maßregelt Obama

Barack Obama, wie üblich von seinen eigenen – abgelesenen – Worten fasziniert, hat am Dienstag Abend beim Staatsbankett im Buckingham Palast für einen großen Faux pas gesorgt.

Als die Nationalhymne gespielt wird, fährt der US-Präsident unbeirrt mit seiner Rede fort und möchte der Queen zuprosten. Erst ein zarter Hinweis der englischen Königin, vermag den an sich selbst Betrunkenen zu ernüchtern.

Nicht auszudenken, wäre ein ähnlicher gesellschaftlicher Schnitzer Präsident George W. Bush geschehen. Es wäre für die hiesigen Medien der erneute Nachweis gewesen, dass es sich bei dem Texaner um einen unkultivierten, tumben Cowboy ohne Manieren handelt. Bei Präsident Obama schweigt der deutsche Blätterwald…

Hier die peinliche Szene:




Grüne surfen auf dem Tsunami an die Macht

Grüne surfen auf dem Tsunami an die MachtDie linksgrünen Katastrophenmacher deutscher Prägung fanden sich nach dem 11. März 2011, praktisch von einem Tag auf den andern, im argumentativen Schlaraffenland wieder. Ein Erdbeben der Stärke 9 hatte das kerntechnische Sicherheitssystem der Japaner zu Fall gebracht. Dies war der Auftakt zu einer beispiellosen medialen Hetzkampagne gegen die Atomkraft und damit auf einen Pfeiler unserer industriellen Schlagkraft.

(Wie der Katastrophenjournalismus den energiepolitischen Super-GAU ausgelöst hat – von Günter Ossa, Essen)

Als ich von dem Unfall hörte, war mein zweiter Gedanke „was für ein Unglück für die Atomdiskussion“. Meine ungeteilte Zustimmung zur Atomkraft wurde in den nächsten Tagen einer harten Prüfung unterzogen. Aber wie immer bei linksgrünen Themen, die Wahrheit lässt sich mit ein wenig Ausdauer recht bald finden. Als sehr erhellend stellte sich ein Beitrag des Karlsruher Ingenieurs Bernhard Kuczera in der Zeitschrift für Kernenergie heraus. Er erklärt dort den Unfallhergang. Seine nüchterne Bilanz und andere wertvolle Beiträge sind an gleicher Stelle im Netz als PDF verfügbar.

Die Grünen surfen auf dem Tsunami an die Macht, weil Deutschland mit einer vernebelnden Berichterstattung getäuscht wurde. Das vorschnelle Urteil in den Medien hat die Chronologie des Unfallablaufs als völlig nebensächlich erklärt, aber gerade die ist entscheidend und führt zu einer völligen Entlastung des Angeklagten.

Niemand hat sich gefragt, warum das Kraftwerk Fukushima nach dem Erdbeben genauso aussah wie vor dem Erdbeben, abgesehen von der geborstenen Betonhülle des Reaktorbaus, welche erst nachträglich durch eine Wasserstoffexplosion aufbrach. Eigentlich hätten die Gebäude doch in Mitleidenschaft gezogen werden müssen bei Horizontalbeschleunigungen von bis zu 550 cm/s2, die auf dem Kernkraftwerksgelände in Ost-West-Richtung gemessen wurden. Die Erdbebensicherheit der Konstruktion hatte seine Aufgabe erfüllt. Alle Sicherheitseinrichtungen taten planmäßig ihren Dienst. Auch die Zerstörung der örtlichen Stromversorgung konnte dem Kraftwerk nichts anhaben, dann aber passierte es. Etwa eine Stunde nach dem verheerenden Beben erreichte ein an dieser Stelle ca. 14 m hoher Tsunami die Küste. Mühelos überwand er die 5,7 m hohe Steinbarriere im Meer, die zweifellos zu niedrig ausgelegt war und spülte ins Kraftwerk hinein bis in die Höhe der Notstromdiesel, die daraufhin ihren Dienst versagten. Im Folgenden konnte die Kühlung nur noch für eine kurze Zeit aufrechterhalten werden, der Rest ist bekannt.

Das stärkste Argument der Kernenergiegegner ist und war „niemand hat mit einer Bebenstärke von 9 gerechnet und sie kam dennoch – ergo muss man bei uns auch damit rechnen“. Dass das Reaktorgebäude und sein Inhalt das Beben fast unbeschadet überstanden hatte, wurde nie thematisiert. Wie auch – eine sensationsgeile linksgrüne Presse empfand ja ähnlich wie ihre politischen Vorbilder. Endlich konnte das Argumentationsvakuum in Punkto Reaktorsicherheit geschlossen werden, denn nun war bewiesen, nicht nur die Endlagerung ist unsicher, sondern auch der Betrieb selber.

Die glasklare Schlussfolgerung, dass AKW’s in Baden-Württemberg für Tsunamis nicht so recht in Frage kommen, störte fortan niemanden mehr. Das Totschlagargument funktionierte. Wäre der Kraftwerksstandort nur einige Meter weiter im Landesinnern gewählt worden, hätte es eine grandiose Bestätigung für den Betrieb von Kernkraftwerken gegeben, die natürlich totgeschwiegen worden wäre. Aber dennoch – die Ingenieure wären bestätigt worden. Leider aber waren die Notstromdiesel unzureichend gegen die Welle geschützt. Ausreichende Dichtungen an den Zugangstüren der Maschinenhäuser hätten vermutlich den GAU verhindert. Eine Nachlässigkeit, die schwer bestraft wurde. Wie bekannt wurde, sind nun bei den intakten Kraftwerken gleichen Typs entsprechende Türdichtungen nachgerüstet worden. Bei der Tsunamihäufigkeit im Japanischen Meer war diese Nachlässigkeit grob fahrlässig.

Wenn man bedenkt, dass unzureichend gesicherte Diesel in Japanischen Kernkraftwerken in Deutschland der Anlass für Fehlinvestitionen in Höhe von mehreren hundert Milliarden Euro sind, dann würde ich mich als Chinese brüllend vor Lachen auf dem Boden wälzen. Spinnerte Windmühlen und deren Begleitkosten werden nun unseren Strompreis in die Höhe schnellen lassen und damit unsere Produkte verteuern, was alle Mitbewerber freuen wird. Geschieht uns Deutschen das nicht zu Recht?Wie gerne haben wir uns nicht auch in der Vergangenheit von politischen Irrlichtern verführen lassen. Schade nur für die dennoch große Anzahl von Menschen in unserem Lande, die diesen Quatsch längst durchschaut haben und Linksgrün niemals eine Chance geben würden.

Auf der Internetseite www.kernenergie.de finden sich weitere gute Statements für die Kernenergie. Es lohnt sich für alle Suchenden dort einmal zu stöbern.

Das “Ethikschiff“ Deutschland hat derweil volle Fahrt aufgenommen und wird im Eismeer Bekanntschaft mit einem Eisberg machen…




Geert Wilders in Savièse nicht willkommen

Wilders - FreysingerSVP-Nationalrat Oskar Freysinger hat den niederländischen Paralmentarier Geert Wilders für den 11. Juni ins schweizerische Savièse im Wallis eingeladen (PI berichtete) – höchste Zeit für eine gutmenschliche Notbremse! Die Gemeinde Savièse will den Gast nicht in der Festhalle empfangen, hieß es in ihrer heutigen Pressemitteilung.

Gründe für das plötzliche Unbehagen liefert eine angekündigte Gegendemonstration des islamischen Zentralrates und entsprechende Aufrufe im Internet. Der Mietvertrag war zwar bereits unterzeichnet, der Saal sei jedoch für eine „normale politische Veranstaltung“ reserviert worden. Geert Wilders als Gast würde die Ausgangslage verändern, erklärt Savièse. Man könne die Sicherheit des Anlasses nicht gewährleisten.

Oskar Freysinger will Wilders aber trotz allem ins Wallis holen. Die Veranstaltung wird nach aktuellen Informationen von Radio Rhone im Konferenzzentrum der Weinkellerei Giroud in Sitten (Sion) stattfinden.




Ministerialrat a.D. versus „Nazijäger“

Nazijäger Horst Walter (l.) und Joachim KochMinisterialrat a.D. Joachim Koch (Foto r.), der früher im Bundeswirtschaftsministerium beschäftigt war, hielt am vergangenen Donnerstag einen Vortrag bei der Bürgerbewegung Pax Europa und PI München, in dem er unter anderem auf die Bedeutung islamischer Verbände für die Integrationsprobleme in Deutschland einging. Wie PI berichtete, versuchte der Bezirksausschussvorsitzende von Obergiesing, Horst Walter (SPD, Foto l.), die Veranstaltung zu unterbinden.

(Von Michael Stürzenberger)

Joachim Koch hat mittlerweile das Bayerische Innenministerium über diesen eklatanten Verstoß gegen die Meinungs- und Versammlungsfreiheit informiert. Seine Entgegnung an den selbsternannten Nazijäger leitete er auch noch an die Regierung von Oberbayern weiter.

Hier der Brief von Joachim Koch:

Sehr geehrter Herr Walter,

am 19. Mai 2011 habe ich auf Einladung der Bürgerbewegung Pax Europa im Emmeramshof einen Vortrag zum Thema „Integration – Gefahr oder Chance?“ gehalten. Von dem Wirt des Emmeramshofes erfuhr ich, dass Sie ihn unter Vorlage Ihrer offiziellen Visitenkarte bedrängt hätten, diese Vortragsveranstaltung nicht zuzulassen, da der Veranstalter als „rechtsextremistisch“ einzustufen sei. Zu einem solchen Eingriff in das grundgesetzlich gesicherte Recht der Versammlungsfreiheit und auf freie Meinungsäußerung bedarf es einer gesetzlichen Grundlage. Eine solche Grundlage für Eingriffe gegenüber der Bürgerbewegung Pax Europa existiert nicht und Sie als Vorsitzender des Bezirksausschusses 17 haben keine Exekutivbefugnisse für solche Maßnahmen.

Bevor Sie sich zu solchen Handlungen hinreißen lassen, sollten Sie erst einmal prüfen, ob wirklich „rechtsextremistisches“ Gedankengut verbreitet werden soll. Damit Sie sich davon überzeugen können, dass dies nicht der Fall war, übermittle ich Ihnen in der Anlage den Text des Vortrages, den ich am 19. Mai 2011 bei der Bürgerbewegung Pax Europa gehalten habe. Falls Sie aus Ihrer Sicht als „rechtsextremistisch“ einzustufende Stellen in dem Vortrag finden sollten, bitte ich um Mitteilung. Damit dann eine sachliche Diskussion stattfinden kann, ist es erforderlich, dass Sie mir die Gründe mitteilen, warum eine Stelle als „rechtsextremistisch“ anzusehen sei.

Ich verweise darauf, dass ich Ausführungen über islamistische Gruppen in Deutschland aus dem Verfassungsschutzbericht 2009 des Bundes und des Bayerischen Verfassungsschutzberichtes 2010 entnommen habe. Falls sie diese Ausführungen angreifen, sollten Sie sich bewußt sein, dass Sie den Verfassungsschutzämtern „rechtsextremistische“ Tendenzen unterstellen.

Wichtig wäre auch, dass Sie Gründe dafür nennen, warum diejenigen, die auf die Gefahren des politischen Islam für unsere demokratische und rechtsstaatliche Ordnung aufmerksam machen, „rechtsextremistische“ Tendenzen verfolgen. Ist es nicht genau umgekehrt, dass der politische Islam mit seiner Zielsetzung, eine Ordnung einzuführen, die auf Koran und Scharia gegründet ist, gegen unsere demokratische und rechtsstaatliche Ordnung arbeitet? Warum beobachten unsere Verfassungsschutzbehörden den politischen Islam so aufmerksam und warum berichten sie so ausführlich darüber? Tun sie das, weil sie rechtsextremistische Ziele verfolgen?

Für eine Beantwortung meiner Fragen wäre ich Ihnen dankbar. Wenn Sie nicht antworten sollten, muss ich davon ausgehen, dass Sie die Fragen nicht beantworten können.

Kopie dieses Schreibens erhalten das Bayerische Staatsministerium des Inneren und die Regierung von Oberbayern, die meine Beschwerde vom 7. März 2011 (vgl. Anlage 2) gegen das Vorgehen der Stadt München gegen Islamkritiker erhalten haben.

Mit freundlichen Grüßen

Joachim Koch, Ministerialrat a.D.

Wir werden die PI-Leser über die Antworten aus dem Bayerischen Innenministerium und der Regierung von Oberbayern auf dem Laufenden halten. Es dürfte bei diesen Stellen nicht unerheblich ins Gewicht fallen, dass sich hier ein ehemaliger Ministerialrat des Bundeswirtschaftsministeriums, der sich zeitweise in der Deutschen Delegation der Vereinten Nationen befunden hat, für einen sachlichen Umgang mit der Islamkritik einsetzt. Und für PI sowie die gesamte islamkritische Bewegung bedeutet es eine wichtige Unterstützung, dass so jemand die Notwendigkeit von Islamkritik sieht und – was noch wichtiger ist – sich auch dafür einsetzt. Gegen den momentan vorherrschenden islamverharmlosenden Mainstream.

Dem undemokratischen Treiben jener Kräfte, die aus parteipolitischen und ideologischen Interessen die Islamkritik abwürgen wollen, muss endlich Einhalt geboten werden. Um eine sachliche und tabulose Diskussionskultur über den Islam in Deutschland zu erhalten, bei der dann die Inhalte dieser totalitären Weltanschauung kritisch auf den Prüfstand gestellt werden. Denn die Bürger dieses Landes haben ein Recht darauf zu erfahren, was sich mitten unter ihnen in rasanter Geschwindigkeit ausbreitet.

Medien, Politiker, Verbandsfunktionäre und Kirchenvertreter werden sich dann dieser Entwicklung nicht mehr entziehen können, wenn sie sich keinen Mangel an gesundem Menschenverstand vorwerfen lassen wollen.

Ein Bericht über den Vortrag von Joachim Koch folgt in Kürze.




Dieter Kunzelmann und der „Judenknax“

Zur Zeit ist wieder einiges über die Antisemiten und Judenfeinde bei den Linken zu lesen, die natürlich alles bestreiten. Heute nacht wurde ein Haus der Jüdischen Gemeinde in Berlin mit einem Anarcho-Zeichen verschmiert. So völlig aus der Welt ist der rote Judenhass also nicht. Nachdem Israel den Sechstage-Krieg so glanzvoll gewonnen hatte, schwenkten die ersten Linken um. Legendär und trotzdem kaum bekannt ist der Brief des Terroristen Dieter Kunzelmann zum „Judenknax“. Im November 1969 schrieb er aus einem Lager der Al Fatah in Jordanien, wo er zur Weiterbildung als Terrorist ein Praktikum absolvierte, einen Brief an das Szeneblatt 883. Wir lesen:

Palestina ist für die BRD und Europa das, was für die Amis Vietnam ist. Die Linken haben das noch nicht begriffen. Warum? Der Judenknax. „Wir haben 6 Millionen Juden vergast. Die Juden heißen heute Israelis. Wer den Faschismus bekämpft ist für Israel.“ So einfach ist das, und doch stimmt es hinten und vorne nicht. Wenn wir endlich gelernt haben, die faschistische Ideologie „Zionismus“ zu begreifen, werden wir nicht mehr zögern, unseren simplen Philosemitismus zu ersetzen durch eindeutige Solidarität mit Al FATAH, die im Nahen Osten den Kampf gegen das Dritte Reich von Gestern und Heute und seine Folgen aufgenommen hat. Was heißt Solidarität? UNSEREN KAMPF AUFNEHHMEN.

Irgendwann kam er dann nach Deutschland zurück, um das Gelernte in die Tat umzusetzen, und beteiligte sich mit den Tupamaros an einem Terroranschlag auf das Jüdische Gemeindezentrum Berlin, wie ihm Wolfgang Kraushaar vorwirft. Hier der ganze Brief und weiterführende Links dazu! Die rotlackierte Wikipedia nennt den 72-jährigen Brandstifter, der für die Alternativen auch schon im Abgeordnetenhaus saß, heute einen „politischen Aktivisten“ und „Happening-Künstler“. Ja, die Aktivisten von gestern nacht waren wohl auch harmlose Happening-Künstler.




JF – 25 Jahre Kampf gegen die Medien-Jakobiner

JF - 25 Jahre Kampf gegen die Medien-JakobinerThilo Sarrazin, Henryk M. Broder, Jan Fleischhauer – der Spielraum für zeitgeistkritische Publizistik wächst in Deutschland. Die Wochenzeitung Junge Freiheit (JF) ist der langjährige Vorkämpfer dieser Entwicklung, die für mehr Pressefreiheit und Meinungsfreiheit in unserem Land steht. Heute feiert der von den Linken häufig angegriffene JF-Chefredakteur Dieter Stein mit seiner Mannschaft das 25. Jubiläum der Wochenzeitung in Berlin.

Titelseite der ersten JF aus dem Jahr 1986Stein erinnert sich: „Ein Vierteljahrhundert ist vergangen, seit die erste Ausgabe der Jungen Freiheit erschienen ist. Die erste Ausgabe holte ich als 18-jähriger Schüler in einem Pappkarton mit meinem Fahrrad bei der Druckerei Schweizer in Kirchzarten ab. 400 Exemplare im Din-A5-Format. Acht Seiten Umfang. Von Hand zusammengetragen und selbst geheftet, um Geld zu sparen. Genau 100 D-Mark kostete das damals – 50 Euro.“

25 Jahre später rasen in der Nacht von Dienstag auf Mittwoch jede Woche 26.000 Exemplare der JF über die Rollenoffsetmaschine der Zeitungsdruckerei in Mörfelden bei Frankfurt am Main. Drei Tonnen Papier. Über 17.000 Exemplare werden per Post an Abonnenten zugestellt.

Eine erstaunliche Entwicklung – und kein leichter Weg, wie Stein berichtet: „Bereits als das erste öffentliche Interesse einsetzte, brachen ab 1992 wellenartig Angriffe von Angehörigen einer linksfaschistischen Antifa-SA los: 1994 brannte unsere Druckerei, gingen Autos der Redaktion und des Vertriebes in Flammen auf. Das Bestürzende: Dies geschah unter dem ohrenbetäubenden Schweigen der Öffentlichkeit, durch die ein Aufschrei der Empörung gegangen wäre, hätte es ein linkes Blatt getroffen. Mehr noch: Die linksradikalen Angreifer konnten sich ab 1995 für zehn Jahre des moralischen staatlichen Flankenschutzes erfreuen. In Gestalt des Verfassungsschutzes von NRW, der die Junge Freiheit jahrelang willkürlich dem Verdacht des Extremismus aussetzte. Der daraus folgende Druck auf Anzeigenkunden, die Beschneidung der Vertriebswege, die Attacken und wiederkehrende Boykottaufrufe gegen den freien Kioskverkauf der JF, sie versetzten die junge Zeitung in eine existenzbedrohende Lage. Aus dieser Situation heraus einen zehnjährigen und über drei Instanzen dauernden Prozess gegen das Innenministerium des Landes Nordrhein-Westfalen durchzustehen, war zermürbend.“

Im Mai 2005 siegte die Junge Freiheit vor dem Bundesverfassungsgericht. Dieser Sieg bedeutete – auch von linken Medien unbestritten – einen Durchbruch für die Pressefreiheit. Dem Staat und seinen Behörden sind nun engere Grenzen gesetzt, durch bloße Verdachtsäußerungen Meinungs- und Pressefreiheit einzuschränken.

Eine der ersten Redaktionssitzungen der JF 1987 in einer Schwarzwaldhütte. In der Mitte im weißen T-Shirt: Der jugendliche Dieter Stein.

Die JF stehe stellvertretend für den Anspruch von Konservativen, so Stein, politisch und publizistisch in der Öffentlichkeit Einfluss zu nehmen. Weder gebe es im Parlament eine konservative Partei, noch eine überregionale Zeitung von Rang, die dieser politischen Strömung Geltung verschaffe. Stein und seine Mannschaft fordern dies ein und wollen dafür kämpfen.

Es mehrten sich allerdings die Anzeichen dafür, dass sich der Wind drehe, so Stein. Thilo Sarrazin habe im vergangenen Jahr ein Fenster aufgerissen und für einen Stoß frischer Luft gesorgt. Und Norbert Bolz habe den 1,4 Millionen Käufern von Sarrazins Buch aus dem Herzen gesprochen, als er im letzten Herbst bei Anne Will ausrief: „Die Leute lassen sich nicht länger für dumm verkaufen, sie lassen sich nicht länger zum Schweigen bringen! Die Leute sind nicht mehr bereit, sich von der politischen Klasse und von besonders arroganten neuen Jakobinern, auch in den Feuilletons, den Mund verbieten zu lassen.“

Stein erklärte gegenüber PI dazu heute kämpferisch: „Noch haben die Jakobiner in den Feuilletons das Heft weiter in der Hand, der Griff lockert sich jedoch, und es ist die Aufgabe wacher Bürger und souveräner Journalisten, es ihnen zu entreißen. Das Internet mit seinen unabhängigen Foren, seiner unverstellten Sprache, den neuen Möglichkeiten direkter Mitwirkung, setzt die angestammten Kartelle unter Druck. Es wird eine Herausforderung sein, die Freiheit der Rede durchzusetzen und Deutschland geistig handlungsfähig zu machen. Dadurch, dass politische Alternativen überhaupt wieder frei verhandelt werden und zur Abstimmung stehen. Dem gilt als Medium einer kritischen Gegenöffentlichkeit unser ganzer Einsatz.“

Die Junge Freiheit setzt deshalb auch im Jubiläumsjahr auf den weiteren Ausbau: 1.500 Abonnenten sollen in den nächsten fünf Jahren per Saldo jährlich hinzugewonnen werden. Bis Ende 2016 will die JF so auf 26.000 Abonnenten kommen. Zuzüglich Kiosk-Verkauf liegt die JF dann bei knapp 30.000 verkaufter Auflage.

Keine unrealistischen Pläne: Die JF ist seit 1/2008 in der IVW-Prüfung und hat seitdem ihre verkaufte Auflage um 23,2 Prozent auf jetzt 19.350 Exemplare gesteigert. Und Stein zeigt sich weiter zuversichtlich: „In zehn Jahren haben wir die Berliner Tageszeitung (taz) überholt!“




Liechtenstein: Warum Geld für die Homo-Ehe?

In Liechtenstein hat im letzten Jahr eine hitzige Diskussion über die Homo-Ehe stattgefunden. Das hat jedoch alles nichts genützt. Wie in den Nachbarländern haben die 21 politkorrekten Parlamentarier des Fürstentums im März einstimmig die Schwulenehe anerkannt. Aber in Liechtenstein gibt es das Mittel der Volksabstimmung. Heimlich, still und leise hat sich eine Initiative namens Vox Populi gegen dieses Gesetz gebildet, und das Wunderbare in Vaduz ist, man braucht nur 1000 Stimmen für eine Volksabstimmung. Die Initiative kriegte sogar über 1300 Stimmen. Das Referendum über das Partnerschaftsgesetz in Liechtenstein findet am 17. und 19. Juni 2011 statt. Man darf auf das Ergebnis gespannt sein.

Auch in Deutschland ist keineswegs sicher, ob eine Mehrheit für die Schwulenehe wäre. Die Liechtensteiner Gegner haben gesagt, es sei nicht Aufgabe des Staates, die Liebe zu „belohnen“, sondern die daraus hervorgehende Familie mit Kindern. Und genau das schwebte schließlich auch unseren Verfassungsvätern vor, als sie ins Grundgesetz schrieben, die Ehe stehe unter dem besonderen Schutz des Staates.

Bei der heiß verteidigten Homo-Ehe geht es nämlich nicht um das Menschenrecht, daß ein Schwuler endlich auch ein weißes Brautkleid anziehen darf, sondern nur um Geld, um die Kohle. Man will erbrechtlich, bei der Steuer, in Versorgungsfällen, bei Rente und Pension gleich gestellt sein wie die Witwe. Und das Ehegatten-Splitting soll deshalb bald auch gekippt werden.

Das ist aber nicht im Sinne des Staates. Nur Kinder können seinen Fortbestand sichern, und zwar am besten von beiden Eltern behütete und ernährte Kinder. Wer Kinder hat, wird sich nämlich auch um die Zukunft Gedanken machen. Wer keine hat, wird eher sagen, nach mir die Sintflut! Und die Kleinen der alleinerziehenden Mutter, die auch alle in der Sozialhilfe hängen, sind nicht gerade ein Stabilitätsmoment.

Genau deshalb hatte die normale Ehe früher finanzielle Vorteile. Nun wird natürlich gleich eingeworfen, deshalb brauche man das schwule Adoptionsrecht. Danke! Wer will als Säugling von Typen wie Elton John gewickelt werden, welches Kind will, daß Papi und Mami beide Männer sind? (Spürnase: eu)




Ägypten öffnet Gaza-Grenze für immer

Raketen aus Gaza Die neue „Demokratie“ in Kairo tut was. Nach Informationen von Aljazeera wird Ägypten die Grenze nach Gaza am Samstag für immer öffnen. Es soll zwar ein paar Restriktionen für „Jugendliche“ männlichen Geschlechts von 18 bis 40 geben, aber wer soll das glauben. Die Hamas kann jetzt in ihren über 100 Schmuggler-Tunneln Champignons züchten, die Raketen können problemlos oberirdisch importiert werden. Die EU muß dem „arabischen Frühling“ dringend noch mehr Milliarden schenken bei dem vielen Guten und was die für den Frieden anrichten. Auch beim G8-Gipfel heute in Deauville hat man Ägypten und Tunesien eingeladen, um sie mit Milliarden zu beglücken! Armes Israel! Die EU ist nicht dein Freund!




Kretschmann und die 2307 Elektroautos

Der neue Ministerpräsident von Baden-Württemberg, Winfried Kretschmann (Grüne), verlas gestern seine Regierungserklärung. Ökologie und Ökonomie seien keine Widersprüche grüne Produkte müssten im Land zur Leitindustrie der Zukunft werden und wir stünden vor einer „neuen Gründerzeit“. Und dabei nannte er neben Windmühlen auch neue Antriebstechniken für Autos.

Es sei deshalb gestattet, die Statistik des Kraftfahrt-Bundesamtes zu erwähnen. Danach hatten wir am 1. Januar 2011 genau 42.301.563 Autos:

Benzin 30.487.578
Diesel 11.266.644
Flüssiggas 418.659
Erdgas 71.519
Elektro 2.307
Hybrid 37.256

Da werden Milliarden an Subventionen fließen müssen. Die Statistik ist ernüchternd, und die Grünen werden scheitern. Wer aber auf diese Erlösung wartet, wird ein Problem kriegen. Die anderen Parteien sind noch grüner! Die teure grüne Politik in allen Ressorts wird uns erhalten bleiben, egal wer regiert.