1

FDP ruft zum Protest gegen Sarrazin

Die Mitmach-Partei macht alles mit

Sarrazin kommt nach Mannheim. Es ist nicht weiter verwunderlich, dass dies zum Protest der üblichen Feinde der offenen Aussprache führt. Von den GRÜNEN bis zum Oberbürgermeister möchte man dem Erfolgsautor gerne den Mund verbieten. Und wo sich eine Möglichkeit bietet, sich der Dummheit anzubiedern, ist auch die FDP nicht weit. Nachdem man den Zug mit der Atomangst verpasst hat, stimmt man jetzt wenigstens in das Gequake der Sarrazingegner ein. Zwar will man die Veranstaltung der Jungunternehmer nicht gleich wie die anderen gewaltsam verhindern, aber die Mannheimer sollen Sarrazin zeigen, wie Integration richtig laufen könnte.

Radio Regenbogen berichtet:

Einen Sturm der Entrüstung hat der für Ende Juni geplante Besuch des umstrittenen Autors Thilo Sarrazin ausgelöst.

Sarrazin ist auf Einladung der Wirtschaftsjunioren am 30. Juni zu einer Veranstaltung im Rosengarten eingeladen. Mannheims Oberbürgermeister Peter Kurz reagierte mit Unverständnis auf die Einladung Sarrazins. „Es gäbe keinen Bedarf für eine weitere Auseinandersetzung mit den undurchdachten und ungenauen Thesen“ des Autors, so Kurz. Auch bei den Grünen löste die Einladung scharfe Kritik aus: „Herrn Sarrazins rassistische und antisemitische Phrasen passen weder in unsere Stadt noch dürfen sie hier eine Bühne bekommen, so der Grünen-Stadtrat Gerhard Fontagnier. Die Wirtschaftsjunioren wollen über die Thesen von Sarrazin zu Bildung und Zuwanderung aus seinem Buch „Deutschland schafft sich ab“ diskutieren.

Und das Nachrichtenportal Morgenweb würdigt auch das Engagement der in der Antifa-Bewegung noch neuen FDP, die der Regenwurm vergessen hatte:

Die Wirtschaftsjunioren erklärten, ihr Ziel sei es, „die Emotionalität aus der Diskussion zu nehmen und auf die sachliche Ebene zu bringen“. Gesellschaftliche Probleme ließen sich nur durch eine offene Auseinandersetzung lösen. Die FDP rief die Mannheimer Bürger auf, sich als „positive Gegendarstellung“ während der Veranstaltung am 30. Juni mit Sarrazin auseinanderzusetzen. Der Fraktionsvorsitzende im Gemeinderat, Volker Beisel, erklärte, er sei zwar nicht Sarrazins Meinung, aber dafür, dass er sie äußern dürfe. Die Mannheimer sollten Sarrazin zeigen, wie Integration richtig laufen könne.

Leider scheinen sie das selber nichtso genau zu wissen, denn Mannheim gehört zu den Städten in Deutschland, wo das Scheitern von Multikulti schon  an jeder Straßenecke offenbar wird.

(Spürnasen: Libertino, Linda)


Ein Beitrag vom Autorenteam QUOTENQUEEN