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Penzberg: Infostand zu Idriz und „Euro“-Islam

Am Samstag kamen Mitglieder der Bürgerbewegung Pax Europa zu einer Kundgebung nach Penzberg, wo sich 1995 der aus Mazedonien stammende Bajrambejamin Idriz niederließ, um den dortigen Rechtgläubigen ab 2005 als Imam vorzustehen. Die Bevölkerung der oberbayerischen Gemeinde erfuhr anhand einiger Infozettel, mit wem sie es bei diesem Moslem mitsamt seiner Verbindungen zu tun hat. So war bei dessen Einbürgerung bekanntlich Ahmad al-Kalifa von der berühmt-berüchtigten „Vierten Moschee“ in Freimann behilflich, gegen den die Staatsanwaltschaft München schon wegen Unterstützung einer kriminellen Vereinigung ermittelte und bei dem der spätere 9/11-Attentäter von 1993, Mahmud Abouhalima, mehrfach zu Besuch war.

(Von Michael Stürzenberger)

Die Islamische Gemeinde Penzberg, die mit Hilfe der extremistischen Vereinigung Milli Görüs gegründet wurde, wird seit 2007 mitsamt Imam Idriz vom Verfassungsschutz überwacht, da Idriz Kontakte zu islamischen Fundamentalisten wie Ibrahim el-Zayat, Chef der Muslimbrüder in Deutschland, pflegt(e). Die akademischen Titel von Idriz sind laut ARD Report München frei erfunden.

So war es dringend notwendig, den Penzberger Bürgern das Wissen zu vermitteln, was sich in ihrer Heimatstadt hinter den sorgsam aufgebauten Schönfärbe-Kulissen der Moschee und ihres Imams so alles tut. Wir verteilten 200 Flugblätter „Penzberger Bürger! Wussten Sie, dass..„, von denen übrigens kein einziges weggeworfen wurde. Die TV-Reportage von ARD Report München hatte wohl ihren Teil dazu beigetragen, dass man dem Imam Idriz nun nicht mehr alles so bereitwillig glaubt wie bisher.

Der erste stellvertretende Vorsitzende des Vereins „Zentrum für Islam in Europa München“, Stefan Jakob Wimmer, interessierte sich offensichtlich auch für die vielen Informationen, die wir nach Penzberg gebracht hatten.

Wir zeigten unter anderem auf, dass Husein Djozo, den Idriz als ein muslimisches theologisches Vorbild deklariert, bei den Nazis ein Militär-Imam der Waffen-SS war. In einem Brief an SS-Reichsführer Heinrich Himmler schrieb Imam Djozo am 6.12.1943:

Ich erachte es daher für meine Pflicht, im Namen der Imame dieser Division sowie im Namen von Hunderttausend Armen aus Bosnien dem Reichsführer unseren Dank auf die Art auszusprechen, indem ich unsere aufrichtigste Bereitschaft ausspreche, unser Leben im Kampfe für den großen Führer Adolf Hitler und das Neue Europa einsetzen zu wollen.

Idriz kann sich auch nicht herausreden, dass er von dieser Vergangenheit Djozos „nichts gewusst“ habe und für ihn nur dessen „theologisches“ Wirken nach 1945 maßgeblich sei. Djozo bot beispielsweise 1968 auf einem Kongress in Kairo Spenden und freiwillige Soldaten für den Djihad gegen Israel an. An Djozos zutiefst judenhassender Einstellung hatte sich ganz offensichtlich nichts geändert. 1943 formulierte er einen äußerst aufschlussreichen Aufsatz über die Aufgaben des SS-Mannes:

„Niemals in der Geschichte wurde einem Soldaten eine größere Last aufgebürdet als dem heutigen SS-Mann. (..)

Als erste Aufgabe beschlossen Deutschland und seine Verbündeten vor vier Jahren, Europa von all seinen feindseligen Gegnern zu befreien. Von 1939 bis heute sind die entscheidendsten Schlachten gekämpft worden. Kommunismus, Kapitalismus und Judentum standen Schulter an Schulter gegen den Europäischen Kontinent.

Nach bitterem Leiden in unserer kroatischen Heimat, aber besonders in Bosnien-Herzegowina, haben wir gelernt, was es bedeutet, wenn Europas Feinde regieren. Es darf nicht erlaubt werden, dass sich dies wieder ereignet, und aus diesem Grund dienen Bosniens beste Söhne in der SS.

Durch das Versailler Diktat wurde Europa in ein völlig sinnloses Fundament geworfen und unter dem Namen der Demokratie spielten Juden und Freimaurer Schlüsselrollen im politischen und sozialen Leben. Es wird nicht einfach sein, Europa von diesen Feinden zu befreien, aber der SS-Mann wird eine bessere Zukunft für Europa errichten.“

(Übersetzung aus dem Englischen aus dem Buch “Himmlers Bosnian Division – The Waffen-SS Handschar Division 1943-1945? von George Lepre, S. 77-79)

Ein Judenhasser par excellance als theologisches Vorbild für einen Imam, der in München ein europäisches Islamzentrum errichten will, liefert Grundlage für viele spannende Diskussionen. Ganz abgesehen von den weiteren „Vorbildern“ des Herrn Idriz wie etwa dem Tunesier Rachid al-Ghannouchi, der schon Mütter von palästinensischen Selbstmordattentätern segnete und ein begeisterter Anhänger der Hamas ist. Bisher haben solche Tatsachen aber keine Partei im Münchner Stadtrat und keinen seiner zahlreichen Unterstützer, beispielsweise Rechtsanwalt Hildebrecht Braun – ein früherer Bundestagsabgeordneter der FDP – gestört.

Braun interessierte sich aber zumindest für unsere Fakten und liess sich auch darüber aufklären, wie Idriz in seinem Buch „Grüß Gott Herr Imam“ unhaltbare Schönfärbungen, Verdrehungen und Falschdarstellungen über den Islam verbreitet. All dies wird die Bürgerbewegung Pax Europa demnächst in der Informationsbroschüre „Grüß Gott, Herr Idriz“ veröffentlichen.

Im Gegensatz zu Braun war Stefan Jakob Wimmer zu keinerlei sachlicher Diskussion bereit. Er rief uns nur erregt zu, dass er nicht mit „Extremisten“ rede. Wer unter uns und warum „Extremist“ sei, konnte er nicht belegen. Nun, auf diese Weise kann man auch einem unliebsamen fachlichen Austausch aus dem Weg gehen. Die Fakten sind nun einmal erdrückend und viele Penzberger Bürger wollten davor nicht die Augen verschließen.

In vielen Diskussionen mit kritiklosen Unterstützern des Imams Idriz wurde deutlich, wie wenig diese Menschen über die Gefahren des Islams Bescheid wissen. Sie wollen sich vielmehr bereitwillig von den Beteuerungen des Imams einlullen lassen, wie friedlich der Islam und wie barmherzig der Prophet Mohammed doch sei. Der Wunsch nach einem harmonischen Miteinander sitzt bei manchen Penzbergern so tief, dass sie sich viel lieber anflunkern lassen möchten, als sich mit den bedrohlichen Tatsachen zu beschäftigen.

Die Islamische Gemeinde Penzberg nahm diesen Infostand offensichtlich sehr ernst. Ihr erster Vorsitzender Bayram Yerli kam schon während unseres Aufbaus und beschwerte sich darüber, dass wir „hetzen“ und das „friedliche Zusammenleben“ stören würden. Es sei unfassbar, dass wir nur zwei Tage nach dem Gedenktag für die mutmasslich von der Terrorzelle NSU ermordeten ausländischen Mitbürger so etwas hier veranstalten würden.

Was das eine mit dem anderen faktisch zu tun hat, konnte er uns allerdings nicht erklären. Unsere Aufklärung würde seiner Meinung nach „Rechtsradikale unterstützen“. In seiner Logik dürfte also demnach keine sachliche Information über den Islam und seine Repräsentanten stattfinden, da dies eine „ausländerfeindliche“ Stimmung auslösen würde. So kann man natürlich auch Kritik am Islam zu unterdrücken versuchen. Mit unseren Informationen beschäftigte er sich nicht, er las nichts durch, nahm keine Stellung und konnte demnach auch nichts widerlegen. Dafür schimpfte er umso lautstarker.

Auch seine Frau, die islamisch korrekt bekopftuchte Gönül Yerli, Vizedirektorin des Islamischen Forums Penzberg, beobachtete unseren Infostand, ohne allerdings zu uns zu kommen. Auch sie zeigte bezeichnenderweise keinerlei Interesse, sich mit den Fakten auseinanderzusetzen.

Einer der wenigen Moslems, der mit uns diskutierte, versuchte uns Märchen aus 1001er Nacht über den den Islam und den Koran zu erzählen. In einem solchen Fall ist es zwar immer gut, wenn man ein Exemplar des „Heiligen Buches“ bereithält, um die Tatsachen belegen zu können. Aber dies löst – wie immer – nur die bekannten Vernebelungstiraden wie „falsch übersetzt“, „aus dem Zusammenhang gerissen“ etc. pp. aus.

Wir erreichten an diesem Tag trotz der ungemütlichen Wetterlage mit unseren Informationen viele Menschen und konnten interessante Gespräche führen, auch mit Mitgliedern des Penzberger Stadtrates.

Vor Ort anwesende Journalistinnen der Süddeutschen Zeitung und des Penzberger Merkurs werden über unsere Veranstaltung berichten, wobei vermutlich nichts Objektives zu erwarten ist. Die Damen stellten uns keine einzige Frage, wohingegen sie sich lange mit den Vertretern der Islamischen Gemeinde Penzberg unterhielten. Tenor der Reportagen dürfte in etwa sein: „Rechtspopulisten stören den friedlichen interreligiösen Dialog in Penzberg“. Nicht Neues also in Absurdistan.

Uns kümmert die linksverdrehte realitätsblinde Propaganda schon lange nicht mehr. Es ist wichtig, die Bevölkerung zu erreichen, und die lässt sich immer weniger täuschen. Der Fata Morgana des uns beharrlich vorgegaukelten „moderaten Euro-Islams“ gilt es mit harten Fakten wie auf unseren Infozetteln zu begegnen. Die erlebbare Wirklichkeit trägt ihren Teil dazu bei, dass die Wahrheit immer mehr ans Licht kommt.

(Fotos: Roland Heinrich)