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Jahrestag: Neues von NSU und Zschäpe?

[1]Zum Jahrestag der Aufdeckung von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe (Foto) ist die Qualitätspresse wieder schwer am Nazi-Brutzeln. Wir haben mehrere Artikel durchgelesen. Neu war für uns, daß Beate Zschäpes leiblicher Vater ein Rumäne war und daß die Zwickauer DDR-Feuerwehr ihr bereits im Mai 44.000 Euro [2] abnehmen wollte für den Einsatz beim Brand des Hauses, obwohl weit und breit kein Gerichtsurteil da ist. Neu ist auch, daß sieben Staatsanwälte und hunderte Helfer an der Anklageschrift arbeiten, Zschäpe bisher aber nur einen einzigen Pflichtverteidiger bekam, was der Staat für ausreichend hielt, was aber gleich den ersten Skandal abgibt, wenn das nicht schleunigst geändert wird. Dankenswerter Weise [3] hat allein die taz darauf hingewiesen!

Ansonsten stimmen alle Blätter überein, man kann Zschäpe bis jetzt keine Beteiligung an den Morden nachweisen. Alles andere ist mit Vorsicht zu genießen. Laut zwei Märchenonkeln in der WELT [4] redet Zschäpe mit einer Rechtsanwältin, laut taz schweigt sie [5] immer noch. Wir zitieren mal uns selbst. Das stand vor einem Jahr [6] in PI:

Schon seit Tagen wird berichtet, sie hätten einmal vor ihrem Untertauchen zur rechtsextremen Szene gehört. Was das bedeutet, ist klar. Wenn sich alles so bewahrheitet, wird eine Welle der Empörung durch das Land ziehen, Lichterketten, Gedenkgottesdienste, Demos, Ansprachen, Landtags- und Bundestags-Debatten, politische Forderungen, Verzehnfachung der Millionen im “Kampf gegen Rechts” und die Frage, wer dafür verantwortlich ist. Dann wird es nicht lange dauern, bis der links-versiffte Dumont-Verlag und tutti quanti völlig überraschend auf PI als Hauptanstifter stoßen.

Wir bleiben am Ball und werden während des Prozesses sämtliche Ungereimtheiten wieder hervorziehen.

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