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Bundespräsident Gauck fördert Bigamie

Bundespräsident Gauck bringt mit einer Ehrenpatenschaft die besondere Verpflichtung des Staates für kinderreiche Familien zum Ausdruck. Seit 1949 wurden ca. 75.100 Patenschaften übernommen. Jetzt durfte sich der 24-jährige Sabedin Tatar über die damit verbundenen 500 Euro und einem Glückwunschschreiben des Staatsoberhaupts freuen. Und dies, obwohl der arbeitslose Kosovo-Albaner mit zwei Frauen zusammenlebt.

Die WAZ berichtet:

„Ich habe zwei Frauen“, erklärt der 24-Jährige. Drei der Kinder hat er mit seiner Ehefrau Samanda (24), die anderen fünf mit seiner zweiten Frau Tatjana. „Wir leben hier alle zusammen“, erklärt er. „Die Kinder sagen zu beiden Müttern ‘Mama’.“ Rivalitäten gebe es da nicht. Ein Mann, zwei Frauen, acht Kinder – ein Familienkonzept, das, an europäischen Maßstäben gemessen, ungewöhnlich erscheint.

Der CDU Landtagsabgeordnete Oliver Wittke protestierte zumindest mittels eines Briefes an Gauck:

Darin bittet er den Bundespräsidenten, die Übernahme von Ehrenpatenschaften in vergleichbaren Fällen „nochmal zu überprüfen“. In weiten Teilen der muslimischen wie der nicht-muslimischen Bevölkerung Deutschlands gebe es kein Verständnis für eine gleichzeitige Ehe mit zwei Frauen. Es dürfe nicht der Eindruck erweckt werden, als würde religiöses Recht über staatliches Recht gestellt. „Nach deutschem Recht ist Bigamie verboten“, erklärte Wittke.

Ein Sprecher der Stadt Gelsenkirchen erklärte, das Kriterium für die Beantragung der Ehrenpatenschaft sei erfüllt gewesen, weil alle Kinder der Familie vom gleichen Vater abstammten.

Dass die vom Steuerzahler finanzierte muslimische Vielweiberei in Deutschland kein Einzelfall ist, belegte im Mai eine Dokumentation von RTL. In dieser wurde berichtet, dass z.B. in Berlin-Neuköln jeder dritte Mohammedaner mehrere Frauen haben soll. (lsg)