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TV-Tipp: Die Toten des Fluges MH17 – Welche Verantwortung hat Putin? / ARD 23.00 Uhr

anne willMehrere Tage nach dem Absturz einer Boing 777 der Malaysia Airlines über der Ostukraine, bei dem 298 Menschen zu Tode kamen, ist weiterhin unklar, wer die Tragödie zu verantworten hat. Es war zu erwarten, dass das Unglück für Propagandazwecke verwendet werden würde, und die Obama-Administration ist dabei mal wieder ganz vorne mit dabei, mit ihren „unwiderlegbaren“ Beweisen, dass nur die Separatisten als „Putin-Zauberlehrlinge“ die Täter gewesen wären. Im Falle des abgeschossenen Passagierflugzeugs zeigt sich erneut eine von der bisherigen Beweislage losgelöste Verengung der Schuldfrage auf die ostukrainischen Aufständischen und vor allem auf Russland. JETZT mit Video der Sendung!

(Von Alster)

Cui bono? Erneut werden auf unklarer Basis politische Fakten geschaffen – etwa die beginnende Debatte über einen Blauhelmeinsatz in der Ukraine, an dem sich womöglich die Bundeswehr beteiligen soll.
Trotz der sehr dünnen Beweislage zum Absturz der MH17 und der Weigerung, andere in Frage kommende Ursachen zu untersuchen, sind nicht nur interessierte Politiker, sondern auch deutsche Medien, die die US-Geheimdienstberichte unkommentiert kolportieren, übereingekommen, dass Putin der Schuldige sei. So hieß es schnell: „Die weltweite Empörung über den Terrorakt erhöht den Druck auf Putin.“

Aufmerksame Beobachter der Mainstream-Medien-Prozesse haben nichts anderes erwartet, aber es überrascht doch, wie sehr die Öffentlichkeit diesen Desinformationen immer wieder Glauben schenkt. Abseits der Mainstream-Medien muss die Frage erlaubt sein: Wer hat den aktuellen Krieg in der Ukraine begonnen? War nicht die EU der Aggressor durch Unterstützung der Gewalt, Illegalität, eines bewaffneten Mobs und des Sturzes eines gewählten Präsidenten?

Wie dumm und irreführend die Mainstream-Medien vorgehen, demonstriert CNN mit diesem unsäglichen Helikopter-Fake, bei dem sie den vermeintlichen Abschuss eines Helikopters durch russische Separatisten zeigen. Es ist aber ein Abschuss aus dem Syrien-Krieg.

Interessant ist der Hinweis der Amerikaner selbst, dass zum Zeitpunkt des Abschusses ein US-Spionage-Satellit über dem Absturzgebiet gewesen sei. Mit Spannung wird die Veröffentlichung der Daten dieses Satelliten erwartet – die bisher noch ausblieb. Außerdem behauptet der russische Generalstab, dass sich unmittelbar vor dem Abschuss der Passagiermaschine ein ukrainischer Kampfflieger vom Typ SU-25 nahe an MH17 befunden haben soll. Dieser soll auf die zivile Maschine zugeflogen sein. Der Abstand habe lediglich drei bis fünf Kilometer betragen.

Am 22. Juli berichteten die Deutschen Wirtschaftnachrichten:

Die amerikanische Regierung hat am Dienstag via CNN ein erstes Satelliten-Foto des Abschusses von Flug MH17 vorgelegt. Es zeigt die Ost-Ukraine aus dem Weltall und beschreibt mit einer Zeichnung die Flugrouten der Passagiermaschine und jene der Rakete. Die Ukraine teilt mit, ein „in Russland ausgebildeter Offizier hat bewusst den Abschuss-Knopf gedrückt. [..]

CNN hat ein Satellitenfoto veröffentlicht, das ein erster Beleg der US-Regierung dafür sein soll, dass Flug MH17 von den Rebellen in der Ost-Ukraine abgeschossen wurde. Dieses Foto zeigt allerdings nicht, was am Unglückstag oder davor geschehen ist, sondern ist eine Fotomontage: Über der Landschaft der Ostukraine sind zwei Fluglinien in Grün und Gelb eingezeichnet. Sie sollen zeigen, von wo die Rakete gegen die Maschine abgeschossen worden sein soll und wo Flug MH17 getroffen wurden.

Zu der etwas kryptischen Darstellung referiert CNN die Meinung des ukrainischen Direktors für Informationssicherheit, also des Pressesprechers des ukrainischen Geheimdienstes. Vitaly Nayda. Er sagte in einem Interview, dass ein russischer Offizier Flug MH17 abgeschossen haben soll: „Ein von den Russen trainierter, gut ausgerüsteter, gut ausgebildeter Offizier hat den Abschuss-Knopf ganz bewusst gedrückt.“

Für diese Darstellung haben weder die Ukraine noch die USA Belege vorgelegt.

Noch am selben Abend veröffentlichten die USA ein Fake als Beweis, dass pro-russische Separatisten die MH17 abgeschossen hätten. Heute blasen die USA zum Rückzug. Die CIA steht mit leeren Händen da. Putin sei nicht schuld am Abschuss.

Heute Abend wird der Fall bei Anne Will wohl für ausreichend Gesprächsstoff sorgen.

Es diskutieren: Vasyl Khymynets, Gesandter-Botschaftsrat der Botschaft der Ukraine in Deutschland – Oleg Krasnitskiy, Gesandter der Botschaft der Russischen Föderation in Deutschland – Karl-Georg Wellmann, Vorsitzender der Deutsch-Ukrainischen Parlamentariergruppe – Harald Kujat Ehemaliger, Generalinspekteur der Bundeswehr und Cathrin Kahlweit Mittelosteuropa-Korrespondentin der Süddeutschen Zeitung

Die Sendung beginnt um 22.45 Uhr in der ARD




Aufruf: Am Sonntag vor die Rathäuser!

Islamische Kolonisten in Deutschland grölen „Juden ins Gas!“ und „Jude, feiges Schwein!“, und der Staat schaut zu – wer jetzt noch zu Hause auf dem Sofa hockt, macht sich mitschuldig! Deshalb dieser Aufruf: Zieht alle am kommendem Sonntag um 12 Uhr vor die Rathäuser eurer Stadt! Beteiligt euch diesen Sonntag um 12 Uhr an der PI-Rathausaktion! Zeigt mit eurer Präsenz, dass ihr die verantwortlichen Hintermänner hinter den islamischen Judenhassern anklagt: die deutschen Politiker! Kommt alle!

(Von Septimus)

Wenn islamische Kolonisten in Deutschland „Tod den Juden!“ und „Adolf Hitler!“ brüllen, dann darf in Deutschland nicht zur Tagesordnung übergegangen werden, auch nicht für PI-Leser!

Wenn Judenhass auf deutschen Straßen tobt und widerliche Parolen gegen Juden gegrölt werden, die einem das Blut in den Adern gefrieren lassen, dann ist es nicht ausreichend, zu Hause zu sitzen und sich weiter mit der Rolle des Tastaturhelden zu begnügen, als wäre nichts geschehen! Dann sind gerade wir PI-Leser aufgerufen, ein deutliches Zeichen der Abscheu und Anklage zu setzen!

Deshalb: Nehmen wir die laufende PI-Aktion, jeden Sonntag um 12 Uhr vor dem Rathaus Präsenz zu zeigen gegen die islamische Kolonisation Deutschlands und Europas, zum Anlass, gemeinsam dieses öffentliche Zeichen der Abscheu und Anklage zu setzen!

Diesen Sonntag um 12 Uhr vor jedem Rathaus in ganz Deutschland! Gemeinsam sichtbare symbolische Anklage erheben gegen die verantwortlichen Hintermänner, die die islamischen Judenhasser in unserem Land ermutigen und mit ihrem wohlwollenden Schweigen schützen: die deutschen Politiker!

Kommt alle! Zeigen wir der Welt, dass es auch ein anderes Deutschland gibt: Nicht nur das Deutschland der verlogenen deutschen Politiker, die demonstrativ den Mund halten, wenn in Deutschland wieder gegen Juden gehetzt wird! Zeigen wir der Welt, dass es auch das andere Deutschland gibt, das Deutschland, das sich mit Judenhass auf Deutschlands Straßen nicht abfindet, ein Deutschland, das diesem Hass entgegentritt!

Diesen Sonntag um 12 Uhr vor jedem Rathaus in ganz Deutschland: Setzen wir alle ein großes gemeinsames, deutschlandweites Zeichen!




Peinlich für Österreich: Eröffnung der Salzburger Festspiele mit Moslemritual

sufi-orden-in-der-kollegienkirche-salzburgIn Österreich hat man dies Jahr den Fehler begangen, den Moslems in gutmenschlicher Manier Raum auf den Salzburger Festspielen zu geben. Im Rahmen einer „Ouverture Spirituelle“ traten dort am Freitag Sufis bzw. ein ganzer ägyptischer Sufi-Orden auf. Diese spirituelle Folkloregruppe mit Namen „Al-Tariqa al-Gazoulia“ zelebrierte eine „mystische Zeremonie mit Gesang und orientalischen Instrumenten“. Wo? Alle Islam-Aufführungen finden in der Kollegienkirche statt! Das ist aber nicht alles! Ein „interkultureller und interregligiöser Dialog“ rundet die Eröffnung der Festspiele ab. Bei dieser Dialüg-Veranstaltung haben Islamvertreter wie üblich geschwafelt, gejammert und gefordert und glatt vergessen, dass der Islam gerade ganz übel die Juden und die Christen verfolgt. Eine peinliche Veranstaltung für Österreich!

kath.net berichtet:

Europa muss sich zu einem pluralen statt dualen Verständnis durchringen, damit ein befruchtendes Miteinander der Mehrheitsbevölkerung und der muslimischen Bürger gelingt: So lautet der Tenor der beiden ersten Tage der „Ouverture Spirituelle“, mit der sich die Salzburger Festpiele als Auftakt ihres Opern-, Konzert- und Theaterreigens dieses Jahr dem Islam widmen. Auf dem hochkarätigen Programm stehen wissenschaftliche Erörterungen („Disputationes“) und Diskussionen über den interkulturellen und interreligiösen Dialog, begleitet von geistlicher Musik, die ebenfalls dem Hauptthema folgt.

Derzeit würden große Anstrengungen für ein „europäisches Gesicht des Islam“ gemacht, stellte am Samstag Ednan Aslan, Professor für islamische Religionspädagogik an der Universität Wien, fest. Allerdings sei es für die meisten Muslime eine enorme Herausforderung, ihren Glauben in Europa leben zu können. Sie und auch die Mehrheitsgesellschaft täten sich schwer, „religiöse Pluralität und demokratische Gesinnung zuzulassen, ja zu verkraften“, so Aslan.

Konkret seien für Muslime die neuen Erfahrungen als Minderheit und die Integration des völlig anderen europäischen Kontextes im religiösen Leben „unglaublich schwierig“ und aus ihrer Geschichte völlig unbekannt, so Aslan weiter. Viele empfänden deshalb große Einsamkeit und Minderwertigkeit . „Am wichtigsten ist hier die Frage der Beheimatung – wie es gelingt, den Islam als innere Heimat anzubieten, die in Europa anschluss- und diskursfähig ist“, forderte der Religionspädagoge, demzufolge Religion den Menschen stets „entlasten, nicht belasten“ müsse.

Mouhanad Khorchide, Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster, stellte im Islam „wesentliche Werte für Europa“ fest, darunter etwa die grundgelegte Freiheit und Herzensbildung. Muslime müssten diese Werte allerdings erst selbst voll entwickeln. Ein „richtig verstandener“ Islam könne Europas Suche nach tragenden Werten durchaus mit einem Angebot bereichern. Dies könne das Christentum zwar auch, „doch offenbar ist dies durch Gewöhnung und Säkularisierung in den Hintergrund geraten“, so Khorchide.

Der Islam ist im Gegensatz zur „schrecklichen Vereinfachung auf beiden Seiten“ laut der Berliner Islamwissenschaftlerin Gudrun Krämer „unglaublich plural, auch durch innere und äußere Auseinandersetzungen über Jahrhunderte hinweg“. Die Mitherausgeberin der Islam-Enzyklopädie beobachtete große Spaltungen bei den Muslimen: Enorme Sehnsucht nach Gemeinschaft und Geschlossenheit vor allem Fremden gegenüber führe sowohl zu Solidarität als auch zur Abgrenzung. Berufen würde man sich dabei stets auf gleiche, jedoch widersprüchlich ausgelegte Koran-Zitate oder Geschichtserfahrungen.

Das Thema Christenverfolgung in islamischen Ländern war allerdings kein Thema bei den Theologen.

Die Islamschwafler sind anscheinend derart in ihre Geschwätzschleifen vertieft, dass sie gar nicht mehr mitbekommen, was gerade draußen in der Welt abgeht. Im fortgeschrittenen Alter nennt man das „Demenz“.

» Programm der Salzburger Festspiele für den Veranstaltungsort Kollegienkirche




Gehört judenfeindlicher Islam zu Deutschland?

israelfahneNein, sagt die FAZ und noch mehr: Es gibt Einwanderer, die nicht willkommen sind. Natürlich wird alles verpackt in einerseits, andererseits und wie toll es doch im multikulturellen Deutschland zugeht, aber immerhin. Manche Journalisten merken so langsam schon, was hier abgeht. Große Hoffnungen sollte man sich aber nicht machen. Der Gaza-Konflikt wird irgendwann beendet sein, und die islamische Einwanderung nach Deutschland wird weitergehen – ungebremst! Hier der angesprochene FAZ-Kommentar!




Wien: Linker Randalierer Josef Slowik verurteilt

josef_slowikWegen seiner Beteiligung an den gewalttätigen Ausschreitungen gegen den FPÖ-Akademikerball wurde nun, es geschehen noch Zeichen und Wunder, der linke Krawallreisende aus Jena, Josef Slowik, in Wien zu einer Haftstrafe von zwölf Monaten verurteilt, allerdings acht davon auf Bewährung. Wegen der bereits abgesessenen U-Haft kommt er auf freien Fuß.

Natürlich jault die extreme deutsche Linke schon auf und Unschuldslämmchen Slowik jammert von einem „Hexenprozess“, was natürlich absurd tönt, wenn man sich die tatsächliche Hexenjagd gegen „Rechts“ ansieht, die gegen eine AfD, Pro NRW und andere vom Zaun gebrochen werden. Der SPIEGEL titelt seine linksextreme Propaganda „Schuldspruch aus Mangel an Beweisen“ und reiht sich ein bei der Ausarbeitung der Opferrolle.

Doch allzuoft kommen, besonders in Deutschland, Linksextreme noch milder mit ihren Taten davon. Manchmal werden sie trotz festgesteller Schuld laufen gelassen, die Verfahren gegen sie eingestellt oder man lässt sich schlicht von ihren Gewalttaten erpressen. Allgemein kann man feststellen: In Deutschland sind linker Gesinnungs- und echter Terror so eine Art Folklore.

Auch dank einer „Familien“-Ministerin Schwesig, die trotz offensichtlicher und massiver Probleme mit Linksextremismus in diesem Land sämtliche Programme dagegen ersatzlos streicht und das Problem als aufgebauscht bezeichnet, dürften die Opfer von Denunziation, abgebrannten Autos, eingeworfenen Scheiben oder Köpfen, auch in naher Zukunft in Deutschland wohl eher nicht zu ihrem Recht kommen. Da ist schließlich der Großteil der Medien, der Justiz und der linksversifften deutschen Politik vor!




Belfast: Zwei Angriffe auf Synagoge

Synagoge BelfastWie überall in Europa macht der jüngst aufflammende Judenhass auch vor den Juden in der nordirischen Hauptstadt Belfast nicht Halt. Gleich zweimal ist in den letzten Tagen die Synagoge der Belfast Hebrew Congregation (Foto) angegriffen worden. Am Freitag wurde ein Fenster eingeschlagen, das daraufhin erneuert wurde, nur um am Samstag gleich wieder zertrümmert zu werden. Die Polizei stuft diese Angriffe als religiöse Hassverbrechen ein. Rabbi David Singer (kl. Foto) ist bestürzt über die Attacken und sorgt sich nun um die Sicherheit seiner Gemeinde.




Mutti wird nie ein großer Staatsmann sein

merkel-Die Achse zitiert einen bemerkenswerten Satz unserer Kanzleuse Merkel, der am 17. Juli in den Tagesthemen gesendet wurde: „Für mich ist immer wichtig, dass ich mir alle möglichen Entscheidungsoptionen, wie man es machen könnte, durchspiele, wie entwickelt sich das, und was würde das bedeuten, wer würde was dazu sagen, wer würde was vielleicht darüber schreiben, wer würde das kritisieren.“ So ein leerer Hosenanzg kann nie ein großer Staatsmann sein oder werden! Das ist sicher! Auch wenn diese Wetterfahne bei 99,9999 Prozent aller Deutschen beliebt ist, bei mir nicht! Und wer so charakterlos ist, kann auch niemals die mächtigste Frau der Welt sein, wie die Journaille immer mal wieder daherfaselt. Diese Frau ist höchstens der Totengräber Deutschlands!




„Ich bin Iraker – Ich bin Christ“

irakischer-junge-solidarisch-mit-christenVon den fast 1,6 Milliarden Moslems weltweit haben ganze 200 gewagt, sich mit den verfolgten Christen solidarisch zu erklären. Besonders mutig ist der Junge oben im Bild, der mit der Botschaft „Ich bin Iraker – Ich bin Christ“ mitten in Bagdad auf einer Kreuzung steht.

Am Sonntag versammelten sich aus Mossul geflohene Christen vor der chaldäischen Kirche St.  George in Bagdad, um gegen die Ausrottung der Christen im Irak zu protestieren. Die Christen waren erfreut, dass sich auch rund 200 Moslems einfanden (vermutlich Schiiten, die ebenfalls von ISIS verfolgt werden). Sie demonstrierten und beteten gemeinsam mit den Christen und hielten Schilder „Ich bin Iraker – Ich bin Christ“ hoch. Einige von ihnen trugen zusätzlich die Markierung „N“ für „Nazarener“. Die Abkürzung verwendete die Terrorgruppe ISIS in Mossul, um die Häuser von Christen zu markieren. Die Bilder wurden vom Initiator Muhammad Aga über soziale Netzwerke verbreitet.

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Mittlerweile weiß man, dass fast alle Christen aus Mossul vertrieben wurden, mehr als 1050 Familien aus der chaldäischen, syrisch-katholischen und syrisch-orthodoxen Kirche. Ihr vollständiger Besitz wurde konfisziert. Der 1800 Jahre alte Bischofssitz ist niedergebrannt worden (Foto unten), die christlichen Friedhöfe sind verwüstet. 25 christlichen Familien gelang die Flucht nicht, vor allem Familien mit älteren und kranken Menschen. Fünf dieser Familien wurden bereits vor das Schariagericht gezerrt und mussten sich dem Islam unterwerfen. Sie wurden zwangskonvertiert. Andernfalls hätte man sie getötet. Doch diese Menschen werden in alle Ewigkeit Christen sein, denn das Siegel der Taufe ist unauslöschlich.

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Die New York Times berichtet, dass Moslems beim Protest in Bagdad auch beim Gottesdienst in der Kirche anwesend waren. Eine Moslemin soll dort gesagt haben, die Christen seien die echten, ursprünglichen Einwohner des Landes und es täte ihr leid, was ihnen im Namen des Islam angetan worden sei. Eine aufrechte Stimme unter Milliarden! Mittlerweile soll sich aber auch in Mossul Widerstand regen. Einige „N“-Markierungen wurden mit „Wir sind alle Christen“ übertüncht.

Hier ein Video der seltenen Art:

» ISIS verbietet Mönchen die Mitnahme von Reliquien
» Interview mit dem Bundesvorsitzenden der Aramäer, Daniyel Demir




Lampedusainvasoren bringen sich gegenseitig um

boot-fluechtlingsdramaÜber 80.000 illegale Eindringlinge haben die Italiener dieses Jahr bereits aus dem Meer gefischt. Sie tun das, weil sie sich schuldig fühlen, wenn wieder einmal Menschen auf dem Weg nach Lampedusa ertrinken. Nun müssen sich die Italiener schuldig fühlen, weil sich die Afrikaner und Orientalen auf den Booten Richtung Europa gegenseitig erschlagen und abstechen:

Der Kurier berichtet:

[…] Kurz nach der Abfahrt aus Libyen brach ein Streit an Bord aus. Viele wollten aufgrund der schlechten Bedingungen an Bord wieder umkehren, während andere unbedingt weiterfahren wollten.

„Jeder Zentimeter an Bord war besetzt; Frauen, Männer und viele Kinder waren wie Tiere gestapelt“, erzählt ein Überlebender. Die im Lagerraum gefundenen toten Migranten seien nicht wie anfangs vermutet erstickt, sondern wurden erstochen oder erschlagen, nachdem sie offenbar versucht hatten, auf das völlig überfüllte Deck zu gelangen.

Laut einem Flüchtling aus Syrien hätten sich die Afrikaner, die im Rumpf untergebracht waren, gegenseitig erschlagen. Andere Augenzeugen berichten von Schleppern, die bis zu sechzig Männer und Frauen erstochen und zum Teil ins Meer geworfen hätten. […]

boot-fluechtlingsdrama

181 Tote sollen es insgesamt sein. Auf dem besagten Boot sollen 759 Personen aus Syrien, Pakistan, Nigeria und Ghana die Überfahrt angetreten haben. Das Einschleusen Richtung Italien ist ein Bomben-Geschäft. Die Nationalität der Schleuser wurde nicht bekannt gegeben. Die Überlebenden wurden in das völlig überfüllte Sammellager nach Sizilien gebracht und tauchen vermutlich irgendwann in Berlin oder Hamburg auf, die Leichen werden in Malta geborgen.

Hier Videos dazu:




Israel: Ben-Gurion-Flughafen quasi dicht

BenGurionFlughafenDie perfide Strategie der Hamas, durch einen Medienkrieg mit gefälschten Bildern und billigen Parolen nicht nur die Deppen Europas gegen Israel zu mobilisieren sondern auch Israel durch gezielten Raketenbeschuss von seinem wichtigsten Tor zur Welt abzuschneiden, geht auf. Durch den Beschuss des einzigen internationalen Flughafens Israels bei Tel Aviv, den Ben-Gurion-Flughafen, ist Israel logistisch isoliert.

Nach den USA boykottieren nun auch europäische Fluggesellschaften den Flughafen. Den Flugzeugabschuss in der Ukraine noch vor Augen, will man nun keinen Wiederholungsfall riskieren, bei dem völlig Unbeteiligte zu Schaden kommen. Das Raketenabwehrsystem „Iron Dome“ hat bislang alle Raketen auf den Flughafen rechtzeitig zerstört, dennoch verhallen die Appelle des israelischen Verkehrsministers Israel Katz.

Der Tagesspiegel berichtet:

Die islamistische Hamas teilte am Dienstag mit, dass der Ben Gurion-Flughafen in Tel Aviv ab sofort zu den Hauptzielen ihrer Raketenangriffe zählen würde, weil sich dort auch eine Militärbasis befinde. „Wie warnen Sie, Flüge zum Airport Ben Gurion zu nutzen“, heißt es in einer Mitteilung an internationale Passagiere.

Die USA stoppten alle US-Flüge nach Israel. Delta Airlines machte am Dienstag den Anfang, sie leitete eine Boeing 747 mit 290 Passagieren an Bord nach Paris um, nachdem in der Nähe des Ben-Gurion-Flughafens eine Rakete der Hamas eingeschlagen war. Danach begannen die Absagen, es folgte auch Air France, die Lufthansa und Air Berlin.

Die Frankfurter Allgemeine schreibt:

Immer mehr europäische und amerikanische Fluggesellschaften wollen den Flughafen Tel Aviv vorerst nicht mehr anfliegen. Die israelische Regierung beteuert zwar, dass Starts und Landungen weiterhin sicher seien. (…) Die Lufthansa-Gruppe will alle Flüge bis zum Morgen des 24. Juli aussetzen. Davon betroffen sind auch Austrian Airlines, Swiss und Germanwings. Ihre Flüge vorerst abgesagt haben auch Air Berlin, KLM, Air France, KLM und Turkish Airlines.

Dieser Flugboykott kommt insofern zur Unzeit, als dass nun die Hauptreisezeit in vollem Gange ist und die israelische Tourismusindustrie diesen Flugboykott schmerzhaft zu spüren bekommen wird. Auch der Fluss von Import und Export dürfte empfindlich gestört werden. Wie lange der Boykott tatsächlich dauern wird, ist nicht abzuschätzen. Je nach Land gelten die Einschränkungen zunächst für 24 bis 36 Stunden – Ende offen.




Islam hat alle Christen aus Mossul vertrieben

christenhäuser -Von weitem sieht das an die Hauswand gesprühte arabische „N“ aus wie ein harmloses Smiley. Doch nicht im irakischen Mossul – hier signalisiert das rote Graffito ein tödliches Ultimatum an alle Christen, deren Gemeinden fast so alt sind wie das Christentum selbst: Entweder sie konvertieren zum Islam und unterwerfen sich der Scharia, oder sie werden sterben durch das Schwert. So propagierten es die Gotteskrieger des „Islamischen Staates“, vormals Isis, am Freitag über alle Moscheelautsprecher in der Zwei- Millionen-Stadt. N steht für Nasrani, die koranische Bezeichnung für Christen, mit denen jetzt ihre Häuser und Wohnungen systematisch gebrandmarkt werden. Und um keinen Zweifel an ihren Absichten zu lassen, sprühen die IS-Fanatiker „Eigentum des Islamischen Staates“ in Schwarz gleich daneben.

Seitdem sind praktisch alle der zuletzt noch 25.000 Christen Mossuls auf der Flucht, versuchen sich mit wenigen Habseligkeiten in dem benachbarten halbautonomen kurdischen Nordirak in Sicherheit zu bringen – ein Exodus verzweifelter Menschen in brütender Hitze per Auto, Motorrad oder zu Fuß. Der Sitz des syrisch-katholischen Bischofs ging in Flammen auf, die gesamte Einrichtung, die Bibliothek mit wertvollen Handschriften verbrannten. Am Montag besetzten die Islamisten das bekannte Kloster Sankt Behnam in dem 30 Kilometer entfernten Städtchen Qaraqosh. „Haut ab, ihr habt hier nichts mehr zu suchen“, herrschten sie die Mönche an, deren Orden seit dem 4. Jahrhundert hier ansässig ist.

Seit Beginn ihres Feldzuges gegen Bagdad vor sechs Wochen haben die Dschihadisten rund ein Drittel der irakischen Staatsfläche unter ihre Herrschaft gebracht. Auch in Syrien befinden sie sich dank der von der irakischen Armee erbeuteten Waffen und Fahrzeuge in der Offensive und kontrollieren nun die wichtigsten Ölvorkommen…

Und der Westen hofiert weiter den Islam! Und gekreuzigte und gesteinigte Christen sind dem Westen so was von wurscht!




Michael Klonovsky zu 1914: Deutsche defäkieren am liebsten ins eigene Nest

Von allen großen D’s dieser Republik befindet sich das zwischen die Buchstaben W und R geklemmte bekanntermaßen in einer besonders prekären Situation, woran diesmal ein Beitrag des Senders zur deutschen Musik im Ersten Weltkrieg erinnert, der die erschütternde Erkenntnis vermittelt, dass 1914 fast alle deutschen Künstler und Intellektuellen ihrem Land den Sieg im Weltkrieg wünschten – so wie fast alle französischen, russischen oder englischen Künstler und Intellektuellen einen Sieg der Entente, was der WDR-Beitrag aber nicht explizit herausstreicht –, und dass einige Musiker sogar patriotische Werke komponierten bzw. sich patriotisch äußerten.

Näherhin geht es um ein Interview mit dem Hamburger Musikwissenschaftler und Emeritus Peter Petersen, welches auf der Webseite des Senders angekündigt wird mit den Sätzen: „Heroisierende Kriegsmusiken gibt es schon seit der Renaissance. Doch nie zuvor hat sich die Musik Europas derart in den Dienst des Nationalismus gestellt wie zu Anfang des Ersten Weltkriegs. Daran beteiligte sich auch die erste Garde der Komponisten – vor allem in Deutschland und Österreich.“ Die Rede ist vom „blinden Patriotismus vieler Komponisten“.

Davon abgesehen, dass heroisierende Kriegsmusiken keineswegs erst seit der Renaissance, sondern seit Olims Zeiten gespielt werden, verdienen in diesem Passus die beiden Wörtchen „vor allem“ besondere Aufmerksamkeit. Sie werden zwar weder im folgenden Interview noch von den historischen Tatsachen eingelöst, verdeutlichen aber sehr schön die absonderliche, das Ausland seit Jahrzehnten je nach Gusto irritierende oder belustigende Tendenz deutscher Meinungsproduzenten, in historischen Belangen möglichst zuungunsten des eigenen Landes zu argumentieren. Zuletzt verwunderte sich der australische Historiker Christopher Clark, Verfasser einer wohlmeinenden Geschichte des Staates Preußen sowie Autor des Bestsellers Die Schlafwandler, dass er ausschließlich in Deutschland auf beharrlichen Widerstand gegen seine These stoße, das Kaiserreich trage keineswegs die Hauptschuld am Ausbruch des Krieges. Als Alleinrepräsentanten der „ersten Garde“ deutscher Komponisten, die sich in mit einem Werk „in den Dienst des Nationalismus“ stellten, werden auf der WDR-Webseite Felix von Weingartner sowie Max Reger präsentiert, Letzterer offenbar wegen seiner „dem deutschen Heere“ gewidmeten Vaterländischen Ouvertüre von 1914 (die aber seltsamerweise im gesamten Beitrag nicht erwähnt wird), Weingartner mit seiner Ouvertüre Aus ernster Zeit.

Weiter heißt es im Vorspann zum Interview: „Petersen spricht geradezu von einer ‚musikalischen Mobilmachung im Ersten Weltkrieg‘. Er beschreibt die Ursprünge dieser nationalistischen Vereinnahmung in der Proklamation des Kaiserreichs 1871, zu der so gegensätzliche Komponisten wie Brahms und Wagner Triumphmusiken komponiert haben.“

Teufel auch, da haben sich Brahms und Wagner, diese komponierenden Halunken, also über die Reichseinigung gefreut! Und über die Niederlage jenes Frankreich, das in den Jahrhunderten zuvor beharrlich deutsche Ländereien mit Krieg überzogen, verwüstet, geplündert oder schlechterdings weggestohlen hatte. Einmal unter uns: Hat man je auf einer Webseite einer deutschen Sendeanstalt indignierte Worte darüber gelesen, dass zum Beispiel Verdi und Puccini patriotische Musik schrieben? Verdi etwa mit seiner Oper La battaglia di Legnano, die er ausdrücklich als Beitrag zum Risorgimento betrachtete (und in welcher sich der Partiot Arrigio unter dem Ruf „Viva Italia!“ – natürlich auf dem hohen C – vom Balkon stürzt). Puccinis Marsch Inno a Roma wiederum wurde eine der offiziellen Hymnen des italienischen Faschismus. Auch der Engländer Edward Elgar komponierte vor und während des Krieges vaterländische Werke, etwa die Hymne Land of Hope and Glory oder das Chorwerk The spirit of England. So what? Und unsere linksrheinischen Nachbarn singen bis heute bei jeder Gelegenheit, etwa vor Fußballspielen der Nationalelf: „An die Waffen, Bürger,/ formiert Eure Bataillone,/ marschiert, marschiert,/ damit das unreine Blut/ unsere Ackerfurchen tränke.“ Et alors?

Weiter auf der WDR-Webseite: „Im Gespräch macht Petersen deutlich, wie der Ausbruch des Krieges das Konzertleben in Deutschland verändert hat – die Musik der ‚Feindstaaten‘ wie Frankreich und England wurde aus den Programmen gestrichen, das zuvor weite europäische Musikpanorama schrumpfte zusammen auf ein nationalistisches Fenster. Ein Vorgang, der sich im zweiten Weltkrieg wiederholen sollte, mit noch verheerenderen Folgen für die Musiker.“

In fünf Zeilen so viel Schiefheit, Einseitigkeit und Perfidie unterzubringen, das beweist Könnerschaft. Schauen wir genauer hin. Zunächst einmal vollzog sich die nationalistische Exklusion in sämtlichen am Krieg beteiligten Ländern, was der brave Professor Petersen, dessen Stimme lustigerweise wie die von Sarrazin klingt, im Gespräch auch erzählt – wozu sollte man es dann noch extra auf die Webseite schreiben? Petersen weist darauf hin, dass französische Musik in Deutschland nicht oder kaum mehr gespielt wurde, aber der umgekehrte Fall eben auch galt. Er führt desweiteren aus, dass in den USA die deutsche Musik aus dem Konzertbetrieb entfernt und deutsche Musiker in ihrer Arbeit behindert wurden. Er nennt das Beispiel Karl Muck, den man in Amerika sogar einsperrte. Der Dirigent leitete von 1912 bis 1918 das Boston Symphony Orchestra und wurde von März 1918 bis zu seiner Ausweisung im August 1919 in einem Lager interniert, weil er sich geweigert hatte, in einem Konzert die amerikanische Nationalhymne zu spielen. Das findet der Interviewer nicht weiter schlimm oder gar nachfragenswert, denn er weiß genau, wer die Guten waren und auf welcher Seite „Musiker als Täter“ (O-Ton des WDR-Fragers) agierten.

Warum das „weite europäische Musikpanorama“ nun ausgerechnet bei den Mittelmächten zusammengeschrumpft sein soll, wüsste man ebenfalls gern. Zum Zeitpunkt des Kriegsausbruchs wirkten in Deutschland und Österreich neben dem nach Puccini damals weltberühmtesten und im Rang sicherlich noch etwas über diesem anzusiedelnden Richard Strauss und dem bereits erwähnten Max Reger unter anderem: Hans Pfitzner, Arnold Schönberg, Alban Berg, Anton von Webern, Engelbert Humperdinck, Paul Hindemith, Max Bruch, Eugen d’Albert, Franz Schreker, Erich Wolfgang Korngold, Rudi Stephan, Max von Schillings, Alexander von Zemlinsky. Gustav Mahler war 1911 gestorben. Was die klassische Musik als solche angeht, wäre es ohnehin ein Pleonasmus, sie mit dem Attribut deutsch zu versehen; deutsche Musik, das ist beinahe ein weißer Schimmel, der musikalische Parnass befindet sich sub specie aeternitatis fest in deutscher Hand. Wenn wir den göttlichen Chopin ausnehmen, waren die Ersten unter den Unsterblichen von Bach bis Wagner durchweg Deutsche oder Österreicher. Dies nur am Rande bemerkt. Durchs „nationalistische Fenster“ der Mittelmächte bot sich jedenfalls das mit Abstand weiteste Panorama unter allen Kriegsteilnehmern. Und der zuletzt zwanghaft, ja zwangsarbeiterhaft hergestellte Zusammenhang mit dem Dritten Reich verkörpert – ich werde es nicht müde, diesen Gedanken zu ventilieren – nur die zeitgemäße Form des Heilhitlergebrülls, gewiss nicht so abstoßend wie jenes, aber ekelhaft genug.

Als „besonders erschreckend“ empfindet der WDR-Interviewer ein Bekenntnis von Arnold Schönberg, der Ende August 1914 an Alma Mahler schrieb: „Ich konnte nie etwas anfangen mit aller ausländischen Musik. Mir kam sie immer schal, leer, widerlich süßlich, verlogen und ungekonnt vor. (…) Diese Musik war längst eine Kriegserklärung, ein Überfall auf Deutschland. Aber jetzt kommt die Abrechnung! Jetzt werfen wir diese mediokren Kitschisten wieder in die Sklaverei und sie sollen den deutschen Geist verehren und den deutschen Gott anbeten lernen.“ Dass ausgerechnet ein Jude so etwas geschrieben hat, macht ja die ganze NS-Vorläuferschaftsthese kaputt! Tatsächlich enthalten dergleichen Krassheiten, sofern sie von einem bedeutenden Kopf stammen, immer eine Wahrheit in nuce, ganz im Gegensatz zum süßlichen Gerede von Kulturgleichwertigkeit und neuerdings (Sozio-)Diversität, das immer verlogen ist und wenig außerdem.

Auch der Professor Petersen findet etwas besonders schlimm, nämlich Gedanken, die Felix Weingartner „noch 1916“ geäußert habe und bei denen man sich heute wundere, dass sie überhaupt zu Papier gebracht worden seien. Ihre Quintessenz lautete: „Es gäbe keine höhere Weltordnung, wenn wir nicht die Sieger blieben.“ Ich will Herrn Petersen nichts unterstellen, er wird hoffentlich nicht meinen, dass diese Perspektive ausschließlich der Gegenseite rechtmäßig vorbehalten gewesen ist, aber dass sie dort verbreitet war, kann er unmöglich nicht wissen. Ähnliche Gedanken wurden in Frankreich und England x-fach geäußert und publiziert, keineswegs nur in der Hunnen- und abgehackte-Kinderhände-Propaganda, mit welcher sich die Entente-Staaten zu Kämpfern des Lichtes gegen die Mächte der Finsternis logen. Ich habe jetzt keinen Komponisten zur Hand, aber der französische Philosoph Henri Bergson beispielsweise schrieb Anfang August 1914: „Der begonnene Krieg gegen Deutschland ist der eigentliche Kampf der Zvilisation gegen die Barbarei. Jeder fühlt das.“ Und der Dichter André Suarès konstatierte 1915: „Der Deutsche ist der stärkste, wildeste Feind, den die Menscheit je hatte. Man hat aus ihm einen Vernichtungsautomaten gemacht. Seine Armeen sind die Legionen des Teufels. Mensch ist er nur, um zu zerstören und zu töten – beides mit wissenschaftlicher Akribie.“ Mir ist kein vergleichbar manichäisches Zitat aus dem Kaiserreich bekannt.

Oder nehmen wir – keine Sorge, ich schweife zwar ab, aber werde einen Weg zurückfinden – den französischen Arzt und Psychologen Edgar Bérillon, unvergesslich als Diagnostizierer einer deutschen Kollektivkrankheit namens „Bromidose“, sprich der These, dass Deutsche stärker stänken als Angehörige anderer Nationen. In seinem Aufsatz La Bromidose fétide de la race alemande von 1915 schreibt er: „Viele französische Ärzte, die deutsche Verwundete zu behandeln hatten, bemerkten spontan einen besonderen, unverwechselbaren Geruch, der diesen Verwundeten entströmte.“ Diese typische Odeur beschränke sich indes nicht auf Verwundete und Kranke: „Mehrere französische Offiziere haben mir bestätigt, dass sie einen Trupp deutscher Kriegsgefangener nur mit abgewandten Kopf begleiten konnten, da sie der ekelerregende Geruch belästigte, den diese Männer verbreiteten.“ Aus dem unvermeidlichen Germanenmief erkläre es sich auch, „warum die von Deutschen frequentierten Hotels von den Reisenden anderer Nationen gemieden werden. Der Geruch durchdringt Schränke, Kommoden und alle Möbel.“ Überdies und symptomatischerweise sei deutscher Urin toxischer als der Harn anderer Völker: „Um ein Kilo Meerschweinchen zu töten, benötigt man 45 Kubikzentimeter französischen Urins. Hingegen genügen etwa 30 Kubikzentimeter deutschen Urins, um das gleiche Resultat zu erzielen.“

Zwei Jahre später generalisierte Bérillon seine Erkenntnisse in der Schrift La psychologie de la race alemande d’après ses caractères objectifs es spécifiques. „Was bei der deutschen Rasse als erstens auffällt, ist ihre Hässlichkeit, ihr Mangel an Proportion. Der Deutsche wirkt ungehobelt, unfertig, plump.“ Betrachte man den Kopf eines Deutschen, falle auf, „dass die obere Hälfte mit den Organen des Denkens, Sehens und Hörens bei ihm nicht mehr Platz einnimmt als die untere mit dem Mund und den Kiefern, den Organen des tierischen Appetits.“ Die „fliehende Stirn“ wiederum verrate „das grobe Instrument, das sie beherbergt“. Analog zum Schädel sei der gesamte Körperbau der Deutschen fehlproportioniert, was sich in der „Dominanz der Organe des Unterleibs“ und der „exzessiv entwickelten Gesäßpartie“ manifestiere. Alles zusammen verweise auf eine „abnorme Überaktivität des Darms“. Der „daraus folgende häufige Stuhldrang“ sei „die Ursache geistiger Schäden, die mit der Befriedigung dieses Bedürfnisses zusammenhängen“. Es sei bekannt, dass sowohl die öffentlichen als auch die privaten Toiletten in Deutschland ständig besetzt wären. „Die Anwesenheit deutscher Truppen auf unserem Boden hat uns diese Hypertrophie der Darmfunktion bei den Deutschen erneut ins Gedächtnis gerufen. Immer wenn germanische Horden ins Innere unseres Landes vordrangen, hinterließen sie gewaltige Mengen von Kot, mit denen sie ihre Marschroute markierten.“

Zumindest in einem Punkte mögen die Einsichten von Monsieur Bérillon ihre Gültigkeit bewahrt haben: Heute defäkiert ein gewisser Typus Deutscher, der ebenfalls an abnormer Überaktivität bei einer Art von Kotproduktion leidet und dadurch offenkundig geistige Schäden davonträgt (oder umgekehrt), bevorzugt ins eigene Land. Womit wir wieder beim WDR-Beitrag angelangt wären – und der Kreis sich für heute schließen möge. (Hier gefunden und ausgeliehen!)