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HH: Lampedusa-Gang besetzt SPD-Parteizentrale

hamburg-spdOffenbar gehört es ab nun zum Alltag in Deutschland, dass Kirchen, öffentliche Plätze, Gebäude und Parteizentralen von Personen, die sich widerrechtlich im Land aufhalten, besetzt werden, um von Gesetzes wegen gar nicht zur Debatte stehende „Rechte“ einzufordern. Gestern traf es die SPD-Parteizentrale in Hamburg.

(Von L.S.Gabriel)

Gegen Mittag nahmen Mitglieder der in Hamburg als „Lampedusa-Gruppe“ bekannten Personen vor dem Gebäude Aufstellung und entrollten ein Transparent mit der Aufschrift „Lampedusa in Hamburg – we are here to stay“. Danach drangen etwa 50 der in Lampedusa nach Europa eingedrungenen Afrikaner und ihre linken Unterstützer in das Foyer des Kurt-Schumacher-Hauses ein und stellten ihre altbekannte Forderung nach Aufenthaltsrecht für alle.

Die Welt berichtet:

Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, wurden 18 Menschen in Gewahrsam genommen, als sie das Foyer belagerten. Auf Facebook schrieben sie am Freitag: „Die Gruppe Lampedusa in Hamburg hat sich entschieden, als Akt des friedlichen zivilen Ungehorsams, den Eingangsbereich der SPD-Parteizentrale zu besetzen.“ Die SPD erstattete Anzeige wegen Hausfriedensbruchs. Zu gewalttätigen Zwischenfällen kam es laut Polizei nicht. [..]

Die Wanderarbeiter waren 2011 vor dem Krieg in Libyen über die Insel Lampedusa nach Italien geflohen. Die dortigen Behörden stellten ihnen Touristen-Visa für den Schengenraum aus.

Die Hamburger Lampedusa-Gruppe fällt seit eineinhalb Jahren durch extrem aggressives und kriminelles Verhalten auf (PI berichtete mehrfach). Die Behörden sind, ähnlich wie in Berlin, hilf- macht und kompetenzlos und lassen sich von der linken Gutmenschentruppe und den Asylerpressern auf der Nase herumtanzen. An den Gesetzen läge es nicht, die wären vorhanden – allein der Wille zur Durchsetzung fehlt.