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Kannte Khorchide die Terroristen?

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Nicht weniger, sondern mehr Religion müsse die Antwort auf Terrorismus sein, so der Leiter des Zentrums für Islamische Theologie an der Universität Münster in der österreichische Wochenzeitung „Die Furche“. Belegt sieht Khorchide seine Position durch den Umstand, dass die Terroristen, die in den vergangenen Jahren Anschläge im Namen des Islam verübt hätten, viel eher „religiöse Analphabeten“ statt praktizierende Muslime gewesen seien. „Sie sind nicht religiös sozialisiert worden, besuchten keine Moscheen, hatten kaum Zugang zur Spiritualität, zum Gebet, zum Koran, sie kennen die islamische Lehre kaum.“

Darf man darauf schließen, dass der für die Imam- und Islamlehrerausbildung in NRW zuständige Khorchide (Foto Mitte) den ein oder anderen Terroristen und sein Glaubensleben persönlich gekannt hat? Oder schwafelt er jetzt dem im Mai installierten Moslem-Beirat nach dem Mund?

Glücklicherweise gibt der FAZ-Artikel, aus dem das obige Zitat stammt, auch eine realistische Einschätzung her:

Zitiert wird der Erzbischof von Mossul, wo der IS den Genozid an den orientalischen Christen startete:

bischof-von-mossulDer syrisch-orthodoxe Erzbischof von Mossul, Theophilus George Saliba, wirft den europäischen Politikern „Blauäugigkeit im Umgang mit Migranten aus muslimischen Ländern“ vor. „Man übersieht, hoffentlich aus Unwissenheit und nicht willentlich, die sozio-religiöse Sprengkraft dieser Migrationsbewegung nach Europa. Ihr habt keine Ahnung von der Kultur und Entschlossenheit der Menschen“, so der Erzbischof in einem bereits im Juni geführten Interview, das erst jetzt in mehreren österreichischen Kirchenzeitungen veröffentlicht wurde.

Europa laufe Gefahr, „den gleichen Terror gegen Christen zu erleben wie wir im Nahen Osten“, so der Erzbischof mit Sitz im irakischen Mossul, der derzeit im Exil im libanesischen Beirut lebt. Regierungen wie etwa in Schweden sähen tatenlos zu, wie radikale Muslime Kriegsflüchtlinge in europäischen Ländern bedrohten. Wenn sich die derzeitige Entwicklungen fortsetze, stünden Europa in zehn Jahren „sehr schwierige Tage“ bevor, so Saliba.

In Syrien und im Irak findet laut dem Erzbischof derzeit ein „Genozid“ an Christen statt. „Wir Christen werden unbarmherzig verfolgt. Kämpfer des radikal-islamistischen IS rauben, morden und verschleppen Christinnen und Christen. Das ist gezielt organisierter Terror.“ Die christlichen Gemeinden in den beiden Kriegsländern stünden vor der Auslöschung; die Behörden und selbst internationale Hilfsorganisationen würden sie als „Menschen zweiter Klasse“ behandeln.

Auch die Medien verschwiegen das Leid der Christen, kritisierte Saliba. Er bemängelte eine „seltsame Rangordnung der Leidberichterstattung“: Es werde nur über Gräueltaten an Muslimen oder gelegentlich an Yesiden gesprochen, „aber wenige wissen, dass uns Christen im Irak und Syrien alles geraubt wurde und vielen nur das nackte Leben geblieben ist“.

Auch im Exilland Libanon sei die Situation schwierig. Dort verwehre die Regierung den christlichen Flüchtlingen, wirtschaftlich Fuß zu fassen. Alle geflohenen Christen Syriens und des Iraks wollten wieder zurück in ihre Heimat, doch niemand wisse, wann dies möglich sein werde. Die Region brauche dringend Frieden. Dieser liege in den Händen von Amerika und Russland, die daran wenig Interesse hätten. „Mein Eindruck ist, man will den Konflikt am Kochen halten.“

PI hat über die Warnungen des Bischofs bereits berichtet:

– Juli 2014 Video: Der Erzbischof von Mossul über die Vertreibung der Christen im Irak
– Dezember 2015 Irakischer Bischof: „Das Schicksal des Westens wird schlimmer als unseres sein“

Auch der für seine politische Unkorrektheit gescholtene Prälat Wilhelm Imkamp kommt in dem Artikelzu Wort. Der vom Niederrhein stammende Vorsteher des Wallfahrtsortes Maria Vesperbild (Ziemetshausen/Bayern) sagt:

praelat-imkamp-maria-vesperEin „perverser Kapitalismus“ ist gemeinsam mit Gender-Ideologie sowie einem missionarisch-gewaltbereiten Islamismus nach Einschätzung von Prälat Wilhelm Imkamp verantwortlich dafür, dass die Welt zurzeit aus den Fugen geraten ist. „Über beide Ideologien wird eigentlich nicht diskutiert“, sagte der Wallfahrtsdirektor von Maria Vesperbild den „Mittelschwäbischen Nachrichten“. Er kritisierte ferner einen „pseudoethischen Menschenrechtsfundamentalismus“.

Mit Blick auf den Islam sagte der Geistliche, die Frage, ob eine von einem aktiven Gewaltherrscher gegründete Religion grundsätzlich ein anderes Verhältnis zur Gewaltausübung habe als eine Religion, die von einem Gewaltopfer gegründet worden sei, dürfe heute erst gar nicht gestellt werden. „Die Pathologisierung der Selbstmordattentäter verschleiert die pervers-religiöse Dimension der Taten“. Verschleierungs- und Verharmlosungsrethorik wirkten inzwischen wie „Realsatire“.

Mit dem „pseudoethischen Menschenrechtsfundamentalismus“ hat der Prälat hoffentlich nicht auf die heilige Mutter Merkel angespielt, die Artikel 1 GG wie eine Monstranz vor sich herträgt, damit auch das letzte Dorf Deutschlands von ihrer islam-invasiven Interpretation der Menschenrechte profitiert?