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Weg mit dem Corona-Maulkorb!

Von MARKUS WIENER | Der Corona-Ausnahmezustand soll zum neuen Normalfall werden. Nichts anderes bedeuten die aktuellen „Lockerungen“ des totalen Shutdowns, im Zuge deren Umsetzung dauerhaft neue gesellschaftliche Standards und soziale Verhaltensregeln etabliert werden sollen. So steht insbesondere die Maskenpflicht im öffentlichen Raum sinnbildlich für den gefügigen, entindividualisierten Untertanen (siehe Milgram-Experiment). Man nimmt uns unsere Persönlichkeit und verpasst den Menschen, nicht nur im übertragenen Sinne, einen Maulkorb. All das, was wir Patrioten an der islamischen Verschleierung von Frauen ablehnen, sollte uns auch hieran stören.

Ergänzt durch soziale Vereinzelung, körperlichen Mindestabstand, Furcht und Misstrauen untereinander erzeugt man die perfekte gesichtslose Verfügungsmasse für obrigkeitstaatliches Durchregieren. Denn echte Demokratie, also die Herrschaft des Volkes, beruht auf der Möglichkeit zur Bildung und Praktizierung von Gemeinschaft und der Herausbildung eines gemeinsamen Willens der vielen Schwachen gegen die wenigen Mächtigen. Nicht umsonst gehört es seit jeher zum Einmaleins jeder autokratischen Herrschaft, ein gemeinsames Bewusstsein und Handeln der Untertanen möglichst zu erschweren.

Schon unsere Kinder werden jetzt ab der ersten Grundschulklasse dahingehend konditioniert, wenn sie auf Pausenhöfen maskiert und mit Mindestabstand „spielen“ (Stichwort: Schwimmnoodle auf dem Rücken) und sich in Reih und Glied in markierter Pfeilrichtung durch ihre Schulgebäude bewegen sollen. So können sich bereits die Kleinsten frühzeitig an die schöne neue Welt gewöhnen…

Alles Verschwörungstheorien? Leider nein. Denn was noch vor wenigen Wochen in Deutschland undenkbar erschien, ist jetzt allgemein anerkannte Praxis, die von den großen Medien, allen „gesellschaftlich relevanten Gruppen“ und sogar vielen Gerichten kritiklos mitgetragen wird. Massivste Einschränkungen der Grundrechte, des sozialen und wirtschaftlichen Lebens, wurden zuerst in Windeseile als „zeitlich begrenzte  „Notstandsmaßnahmen“ durchgepeitscht und werden jetzt durch vermeintliche Lockerungen in Wirklichkeit nur in leicht modifizierter Form zum unbefristeten Dauerzustand.

Auch das ist ein klassisches Vorgehen bei der Deformation demokratischer Gesellschaften in diktatorische oder autokratische Herrschaftssysteme. Es ist schon erstaunlich, dass Generationen deutscher Schüler detailliert im Geschichtsunterricht über die einzelnen Phasen der nationalsozialistischen Machtergreifung aufgeklärt wurden und daraus trotzdem so wenig gelernt haben.

Deshalb ist es wichtig, gerade jetzt den Widerstand gegen Merkels Corona-Regime weiter hochzufahren. Vielen Menschen ist aufgrund der massiven staatlichen Propaganda und ihrer verständlichen Freude über Alltagserleichterungen die Gefahr noch nicht bewusst, dass sie im Tausch für kleine Lockerungen im Gegenzug zeitlich unbefristet grundsätzliche Einschränkungen in unserem sozialen und demokratischen Miteinander akzeptieren sollen.

Der zunehmende Druck auf der Straße und sogar Whistleblower aus dem Zentrum des Berliner Machtapparats deuten allerdings auch darauf hin, dass es eine relevante Zahl bereits aufgewachter Bürger und noch Angehörige der Funktionselite mit einem intakten Gewissen gibt. Packen wir also gemeinsam und mutig an!


Markus Wiener.

PI-NEWS-Autor Markus Wiener schreibt bevorzugt zu Kölner und tagespolitischen Themen für diesen Blog. Der Politologe und gelernte Journalist ist parteiloses Mitglied des Kölner Stadtrates und der Bezirksvertretung Chorweiler. Seit über 20 Jahren widmet er sein politisches und publizistisches Engagement der patriotischen Erneuerung Deutschlands. Der gebürtige Bayer und dreifache Familienvater ist über seine Facebook-Seite erreichbar.