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Der Elefant im Raum, über den niemand spricht: Die Grippewelle 2017/2018

Von DER ANALYST | Niemand bestreitet ernsthaft, dass es sich bei COVID-19 um einen gefährlichen Virus handelt, an dem alte Menschen mit Vorerkrankungen und in Ausnahmefällen auch jüngere Personen versterben können.

Was das Volk jedoch entzweit, sind die von den Regierenden angeordneten Zwangsmaßnahmen, die nicht nur die Grundrechte der Bürger außer Kraft setzen, sondern auch die Wirtschaft und damit die Zukunft großer Teile der Bevölkerung ruinieren. Als Hauptargument dient dafür eine mögliche Überlastung der Krankenhäuser, insbesondere der Intensivstationen, durch einen Ansturm von Corona-Kranken.

Legende der Kliniküberlastung durch Studie widerlegt

Dieses Argument wurde jetzt durch eine Studie, an der 421 Kliniken teilgenommen haben, widerlegt. Ausgewertet wurden knapp 2,8 Millionen Krankenhausfälle während der „ersten Corona-Welle“ von März bis August 2020.

In Bezug auf die befürchtete Überlastung der Krankenhäuser stellte sich dabei heraus, dass es im genannten Zeitraum weniger Patienten mit einer schweren akuten Atemwegsinfektion („severe acute respiratory infection“ – SARI) gegeben hatte, als in den Vergleichsmonaten des Jahres 2019. Zudem waren in 2020 weniger Erkrankte auf der Intensivstation und es wurden insgesamt auch weniger beatmet als in 2019.

Weitere Details können Sie auf dem Blog von Boris Reitschuster nachlesen, der zuerst auf diese von den Mainstream-Medien totgeschwiegene Studie gestoßen ist.

Covid-19 hat also in Deutschland weder zu mehr klinisch SARI-Erkrankten noch zu mehr Intensivaufnahmen oder Beatmungen geführt. Das deutsche Gesundheitssystem war insgesamt nicht mehr beansprucht als im vergangenen Jahr während der normalen Grippesaison.

Trotzdem hämmert die Regierung mit tatkräftiger Hilfe der Mainstream-Medien den  gepiesackten und ihrer Grundrechte beraubten Bürgern Tag für Tag ein, dass es keine Alternative zu den Corona-Zwangsmaßnahmen gibt.

Lockdown – warum bei Corona und nie bei Influenza?

Doch da ist auch noch dieser sprichwörtliche Elefant im polit-medialen Raum, der unübersehbar ist und doch vom Mainstream totgeschwiegen wird. Dieser Elefant heißt Influenza und er trompetet lautstark die Frage hinaus, weshalb bei Corona so ein Fass aufgemacht wird, obwohl

  1. die Weltgesundheitsorganisation inzwischen einräumt, dass COVID-19 deutlich weniger gefährlich ist, als bisher vermutet wurde
  2. es bei der Influenza mindestens ebenso viele Spät- und Langzeitfolgen gibt, als bei COVID-19 bisher festgestellt wurden (PI-NEWS berichtete)
  3. bisher in Deutschland keine nennenswerte Übersterblichkeit durch das Corona-Virus festzustellen ist, während bei der Grippeepidemie im Winter 2017/2018 mehr als 25.000 (in Worten: Fünfundzwanzigtausend) Tote zu beklagen waren
  4. es während dieser Grippeepidemie tatsächlich in Teilen zu einem Kollaps des Krankenhauswesens gekommen ist (siehe Beitragsvideo) – im Gegensatz zu
    „Corona“ – wo manche Kliniken sogar Kurzarbeit anmelden mussten.

Gäbe es „unter Corona“ in unseren Krankenhäusern auch nur ansatzweise solche Szenen wie in dem Beitragsvideo, das während der Grippewelle Winter 2017/2018 gedreht wurde,  hätte uns die Regierung schon längst allesamt zuhause eingesperrt und den Schlüssel weggeworfen.

Aufschlussreiche Studie

Wie gefährlich der Influenza-Stamm war, der die Grippeepidemie im Winter 2017/2018 verursacht hat, zeigt das Ergebnis einer Observationsstudie am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Beobachtet wurde der Zeitraum vom 25.12.2017 – 08.04.2018.

Hier die wichtigsten Ergebnisse:

24% der Influenzaabstriche in der Notaufnahme des Universtitätsklinikums waren positiv. Insgesamt wurde bei 255 Patienten eine Influenzainfektion nachgewiesen. Von diesen 255 wurden 179 stationär und davon 51 intensivmedizinisch behandelt. Von den positiv auf Influenza getesteten 255 Patienten Patienten verstarben 23, das sind 9%. Von den Verstorbenen waren vier gegen Grippe geimpft.

Während dieser Grippe-Epidemie wurde das Gesundheitssystem in Deutschland tatsächlich an den Rand seiner Leistungsfähigkeit gebracht, wie das Beitragsvideo beweist. Trotzdem wurde nichts, aber auch gar nichts unternommen, um künftig auf solche Fälle besser vorbereitet zu sein. Die Medienberichterstattung über diese schwerste aller Grippeepidemien seit fast 30 Jahren hielt sich ebenfalls in Grenzen. Die meisten Menschen haben nicht einmal mitbekommen, wie dramatisch die Situation damals war. Prüfen Sie sich selbst!

Keine Logik – keine Akzeptanz

Bei „Corona“ das öffentliche und wirtschaftliche Leben auf ein Minimum herunterzufahren und dafür verheerende Folgen in Kauf zu nehmen, gleichzeitig aber all die Jahre schwerste Grippe-Epidemien achselzuckend hinzunehmen, raubt den Corona-Zwangsmaßnahmen jegliche Logik, Glaubwürdigkeit und Akzeptanz.