Graue Wölfe-Verdacht in Krefelder CDU erhärtet

Graue Wölfe KrefeldAnfang April 2008 machte PI erstmals über die Verstrickungen der Krefelder CDU mit den nationalfaschistischen Grauen Wölfen aufmerksam. Das Thema wurde in den Medien lange unter den Teppich gekehrt – bis sich am vergangen Sonntag die WDR-Sendung „Cosmo TV“ mit dem Skandal befasste und unsere Verdachtsmomente gegen den CDU-Ausländerbeirat und „Brückenbauer“ Mehmet Demir (Foto r.), dem Vertrauenspartner von Krefelds CDU-Oberbürgermeister Gregor Kathstede (l.), bestätigte.

Der WDR schreibt:

Hans-Michael Höhne-Pattberg war lange in der Krefelder Kommunalpolitik aktiv. Ihn hat interessiert, wie sich Migranten politisch engagieren. Bei seinen Recherchen macht er eine erstaunliche Entdeckungen: Bei der Jungen Union und der CDU in Nordrhein-Westfalen engagieren sich Migranten, die mit den Grauen Wölfen befreundet sind. Die Grauen Wölfe machten als türkisch-nationalistische Vereinigung in den 70er Jahren auf sich aufmerksam. Heute geben sie sich gemäßigt und integrationsbereit. Der NRW-Verfassungsschutz 2008 jedoch schreibt über sie: „Sie fördern das Entstehen von Parallelgesellschaften mit dem entsprechenden Konfliktpotenzial.“ Hans-Michael Höhne-Pattberg macht den OB von Krefeld ebenfalls CDU auf ein Mitglied seiner Partei aufmerksam: der Mann sympathisiert mit den Grauen Wölfen. Doch Herr Pattberg stieß mit seiner Aufklärungsaktion in Krefeld auf taube Ohren.

Wer von Krefelds Oberbürgermeister Kathstede erfahren will, wie lange er noch ein Mitglied der rechtsradikalen Grauen Wölfe in seinen Reihen tolerieren will, kann sich hier informieren:

Geschäftsstelle CDU Krefeld
Carl-Wilhelm-Str. 30-32
47798 Krefeld
post@gregor-kathstede.de
Tel.: 02151-81980
Fax: 02151-819815

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