Resümee der Debatte um DIE FREIHEIT auf PI

René Stadtkewitz, Marc Doll, Aaron KoenigEs geht für DIE FREIHEIT darum, die persönlichen Vorstellungen zurückzustellen, und die SACHE in den Vordergrund zu stellen. Die größte Gefahr ist, dass Einzelpersonen oder auch Gruppen das Label bzw. die Marke der FREIHEIT für ihre eigenen Ziele zweckentfremden. Und darauf muss DIE FREIHEIT Antworten finden, wenn sie nicht wie unten befürchtet bloß den vorhandenen Markt an kleinen Splitterparteien ausschöpfen will, sondern große Massen von Wählern (und häufig Nichtwählern) aus der Mitte der Gesellschaft für sich gewinnen will.

(Von Polytheist)

Das größte Potential der FREIHEIT sehe ich darin, dass sie eine wirklich fundierte und souveräne Islamkritik betreiben kann. Dies unterscheidet sie meilenweit von allen anderen miefigen Rechtsparteien, die das Thema Islam aus rein populistischen Motiven und zudem noch in platter und unprofessioneller Weise thematisieren. DIE FREIHEIT hat das Potential für Großes. Um so wichtiger, sich die Kritikpunkte anzuschauen.

Nachdem ich die Kommentare zum Artikel über DIE FREIHEIT gelesen habe, ergibt sich ein kritisches Bild, das ich gespickt mit Zitaten aus Leserkommentaren darzustellen versuche. Natürlich entscheiden weder PI noch die Kommentatoren über Erfolg oder Misserfolg der FREIHEIT. Sonst wäre es so: „Erst wird Pro in den Himmel gehoben, dann fallengelassen, heute ist es ‚Die Freiheit’“ (20.Juli 1944).

Selbst wenn alle durchschnittlich 50 bis 60.000 PI-Leser die gleiche Partei wählen würden, würde das bei weitem nicht ausreichen, mehr Stimmen als die Reps, PRO oder die Bibeltreuen Christen bei Bundestagswahlen zu erhalten. Darum geht es aber letztendlich. DIE FREIHEIT muss die Massen begeistern, und nicht diejenigen, die ohnehin schon fleißig kleine Splitterparteien wählen. Die FREIHEIT „sollte nicht um die Wählerstimmen anderer Parteien buhlen. Stattdessen sollte sie den Nichtwählern wieder eine Stimme geben… die sich mit keiner Partei vertreten sehen (oiropeer).

Was das Wählerpotential angeht, so gibt es hier fundamentale Kritik am Programm der FREIHEIT. Es wird die Gefahr gesehen, dass DIE FREIHEIT wegen ihrer starken Hervorhebung des Christentums „ausschließlich zu einer weiteren Zerklüftung des Rechts-Konservativen Lagers“ beiträgt und somit nicht in der Lage sei, die Mehrheitsverhältnisse zu verändern (blumentopferde). „Die einen werden weiterhin CDU/CSU wählen (die rudern eh schon eifrig wieder in Richtung Konservativ zurück), die anderen werden keinen Grund sehen, warum sie der FREIHEIT gegenüber den Reps, Pro usw. den Vorzug geben sollten, Wähler, die politisch links der CDU stehen wird die FREIHEIT mit diesem Programm überhaupt nicht ansprechen.“ (Ibd.). Und: „Dieses Programm könnte eine neu aufgestellte CDU ohne Merkel locker mittragen. Und wenn die bei der CDU helle sind, dann tun die das auch und dann war’s das womöglich mit der FREIHEIT (crisp).

Mögliche Probleme mit Personalien werden von kandesbunzler auf den Punkt gebracht: „Ich habe das Thema Parteigründung mal bei der Barnabas Schill Partei mitgemacht und kann nur sagen, dass das die gefährlichste Zeit einer Gründungsphase ist. Es ist einfach sauschwer, einerseits die ganzen Spinner und die Opportunisten, diejenigen, die schon mal ihr erstes Landtagsmandat in einer Bürgerbewegung erlangten und sich nur wegen der Rentenansprüche für ein zweites Mandat bis zur Unendlichkeit verbiegen würden, aus der Partei rauszuhalten. Diese Leute schaffen es schneller, eine neue Partei platt zu machen, als die politischen Gegner oder die um die Demokratie ‚besorgte‘ Presse“.

Auf der einen Seite sei Aaron Koenig und sein liberaler Ansatz nicht mehr im Programm erkennbar, auf der anderen Seite sei die Rapperin DeeEX („verbandelt mit der DVU und bei Nazis sehr beliebt“) mit der Jugendarbeit beauftragt worden (OttoDd).

Am Programm selbst wird kritisiert, dass es zum einen teils „skurille“ Einzelinteressen wiedergebe, und zum anderen „engagierte Ideologen“ (21:37) am Werk gewesen sein müssten, die zu viel „christlich-nationales Ideengut“ ins Programm geschrieben hätten, welches es aber schon bei Reps und PRO gebe (Stresemann). Die Partei sei scheinbar zum „Sammelbecken christlicher Fundis“ mutiert (frontoffice).

Neben diesen sehr kritischen Stimmen gibt es aber auch verständnisvolle und euphorische Stimmen. „Die Abschnitte aus dem Programm zu Migration, direkter Demokratie und zu Europa sind ja ganz gut gelungen. Das ist ja schon ein erheblicher Teil des Programms, und meiner Meinung nach der gewichtigste. Ich verstehe auch, dass so eine Parteigründung nicht einfach ist, und die ersten aktiven Mitglieder auch versuchen, ihre eigenen Interessen mit rein zu bringen. Immerhin hat die Partei es geschafft aus den Startlöchern zu kommen“ (frank2222). Und 21:31 meint, dies sei „ja erst der Beginn (Programm 1.0)! Dafür ist es m. E. sehr gelungen, denn die weitaus überwiegende Zahl der Thesen finde ich prima“. SaekulareWelt meint, das Programm sei „eine gute Basis, es muss aber noch einiges überarbeitet und konkretisiert werden.“

Stresemann meint, das Programm müsse überarbeitet werden und sollte sich auf Islamkritik konzentrieren. Rag schreibt: „Ein Programm ist auch nur Papier und wird sich sicherlich noch oft an die Realität anpassen müssen. Das ist auch völlig OK, solange die Richtung stimmt. Der Wähler mag weder Radikalität noch Krümelkackerei und das ist der, um den es geht.“ Kai1000 macht auf das Grunddilemma der deutschen Islamkritik aufmerksam: „Damit einher gehen stark voneinander abweichende Meinungen, wenn sich die Diskussion vom Thema Islam löst. Themen wie etwa Umweltschutz, Abtreibung oder Religion können stark polarisieren und bergen ein enormes Konfliktpotential. Es gilt daher, eine gewisse Gelassenheit gegenüber der Meinung des anderen zu entwickeln. Der vorausschauende Verzicht auf manches Streitgespräch – auch hier im Kommentarbereich – bedeutet einen Gewinn an Geschlossenheit. Das gemeinsame Anliegen ist wichtiger als die eigene Position.“ Vielleicht ein guter Schlusssatz!

(Fotocredit: Antivirus)




Videos vom Israelkongress in Frankfurt

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Obama ruft Amerikaner zu Feindschaft auf

Präsident Obama hat in einer Ansprache vor hispanischen Wählern (Amerikaner mit mittel- oder südamerikanischen Migrationshintergrund) dazu aufgerufen, nicht für ihre „Feinde“ (Republikaner), sondern für ihre Freunde (Demokraten) zu wählen. Der 44. Präsident der USA hat somit einmal mehr deutlich gemacht, dass er entlang ethnischer Grenzen denkt.

Sein Versprechen, der erste Präsident zu sein, der in eine Ära der überwundenen Rassenspannung führt, (post racial era) ist damit einmal mehr gebrochen worden. Man kann es – auch aufgrund seiner von ihm gewählten – Weggefährten nicht mehr als einen „Ausrutscher“ betrachten.

Diese von Obama offenbarte und augenscheinlich auch geteilte Sichtweise hat dazu geführt, dass schwarze Konservative von der Linken als „Onkel Tom“ und Verräter bezeichnet und auch betrachtet werden. Wie immer bei der Linken ist ihr eigenes Fehlverhalten durch die gute Absicht entschuldigt.

Doch es ist nicht nur diese Sichtweise alleine, die offenlegt, dass Obama die Menschen entlang rassischer Grenzen beurteilt. Anders wäre seine Entscheidung nicht zu verstehen, schwarze Straftäter im Hinblick auf ungesetzliche Wahlbeeinflussung nicht zu verfolgen, weiße dagegen schon (PI berichtete ).

Barack Hussein Obama gibt an, 20 Jahre lang sei Jeremiah Wright sein Prediger gewesen. Ein Pastor, der predigte, der 11. September sei ein Weckruf für alle weißen Amerikaner gewesen. Wright stand bis 2008 und damit 36 Jahre einer Kirche vor, die sich „afrozentristisch“ nennt, bei der wohl das Gegenstück dann „arisch“ heißen müsste. Diese Kirche steht somit für eine Rassentrennung der anderen Art. Aber wie immer, wenn Rassismus nicht von Weißen ausgeht, wird er heruntergespielt oder nicht ernst genommen.

Wright, für seine Ausfälle bekannt, hat angeblich nie in Anwesenheit von Obama seine rassistischen oder antiamerikanischen Äußerungen getroffen. Obama behauptet, in den 20 Jahren nie eine antiamerikanische oder antiweiße Aussage gehört zu haben, was bei anderen wiederum Zweifel hervorruft, inwieweit der tatsächlich 20 Jahre in die(se) Kirche gegangen sei. Möglicherweise ist Obama zunächst auch entgangen, dass seine Gemeinde im Jahr 2007 Louis Farrakhan auszeichnete und damit einen Mann, der den jüdischen Glauben einen schmutzigen nannte und behauptete, „Juden hätten Hitler geholfen, das Dritte Reich“ zu errichten. Obama macht, nachdem es ihm bekannt wurde, geltend, mit dem Priester Wright in der Frage der Auszeichnung für den Rassisten Farrakhan wie auch in manch anderer Frage nicht einer Meinung zu sein. Aber Obama, anscheinend mit der Kirche und ihrer Sicht als afrozentrisch einverstanden, weigerte sich gegen die Auszeichnung Stellung zu beziehen, da es nicht seine Gemeinde direkt war, sondern ein letztlich von dieser Kirche herausgegebenes Magazin.

Hier ein kurzer Ausschnitt aus einer Predigt des Pastors, in der er betont, Gott möge Amerika nicht segnen, sondern verdammen. Man beachte die positive Resonanz des Publikums auf diese Hassrede und schließe selbst auf die Geisteshaltung innerhalb dieser „christlichen“ Gemeinde:

Obama, so macht er immer wieder selbst klar, ist nicht der Präsident, der Amerika in die post racial era führen könnte. Auch sein Anspruch, er würde die alte Lagerpolitik hinter sich lassen, ist damit wohl endgültig als gebrochen anzusehen. Wer das andere politische Lager zu Feinden erklärt, der hat sich (auch!) für diese Aufgabe disqualifiziert.




Das befreite Gewissen

Wird dieser Tage über Integration debattiert, fällt schnell der Begriff Islam. Eine Seite sieht den Islam als potentiellen Integrationskatalysator, Wulff zum Beispiel. Die (vorzugswürdige) Gegenauffassung konzentriert sich hingegen darauf, zu zeigen, dass der Islam zumindest auch die Schuld an dem Desaster trägt. Was ich mir wünsche, ist eine viel selbstbewußtere Debatte, nämlich darüber, welche Art von Religion wir als Deutsche in unserer Mitte überhaupt akzeptieren wollen.

(Gedanken zum Reformationstag, von Lutherrose)

Und schon zwickt´s einen bei dieser Aussage: „Moment, wir haben doch die grundgesetzlich garantierte Religionsfreiheit.“ Da ist es wieder, das schlechte Gewissen.

Dazu folgendes: Zum einen steht in jedem Grundrechtsartikel einerseits alles und andererseits nichts. Es kommt, wie immer, auf die Auslegung des Wortlauts an – achso, Verzeihung, beim Koran gilt das natürlich nicht.

Zum anderen hört das eigene Denken nicht beim Grundgesetz auf. Als Jurastudent in den ersten Semestern lernt man, dass das deutsche Volk allein das Recht hat, diesem Grundgesetz die Legitimation zu entziehen und sich eine neue Verfassung zu geben. Das Volk gibt sich oder verwirft seine Verfassung – niemand sonst. Das steht übrigens in Art. 146 GG, womit ich mich voll auf dem Boden unserer Verfassung bewege.

Zum dritten ist es das Gewissen, um das sich hier eigentlich alles dreht. Denn aus einem schlechten Gewissen gegenüber den Islamfunktionären etwa wird eine Necla Kelek aus der Islamkonferenz komplimentiert oder macht Wulff dem Islam absurde Zugeständnisse. Und wegen ihres „guten“ Gewissens sind Muslime so selbstgerecht, verachten Deutsche, fordern Riesenmoscheen mit Eroberernamen, fordern die staatliche Anerkennung als Religionsgemeinschaft oder tragen als die „besseren“ Menschen Bärte und Kopftücher.

In Deutschland ist der Gewissensdiktatur einst mit der Reformation ein Ende gemacht worden. Bis dahin konnten korrupte Geistliche mit Ablassbriefen, durch die man sich sein Seelenheil erkaufen musste, ihr Unwesen Treiben. Das gelang ihnen nur, weil die Menschen ein schlechtes Gewissen hatten.

Im Zuge der Reformation aber hat das Denken als Ort der Befreiung den Mittelpunkt eingenommen. Es war ein ganz neuer Gedanke für die Menschen: Nun brauchte man sich nicht mehr davor zu ängstigen, dass man göttliche Gesetze durch Taten nicht vollständig befolgen konnte. Das Denken des Wahren und Guten, personifiziert in Christus, reicht alleine schon aus.

Aber auch schon den alttestamentlichen Juden, also viel früher, war klar, dass persönliches Heil nicht durch Befolgung göttlicher Regeln erlangt werden kann.

So wird erzählt, dass König David, der Liebling Gottes, einfach mal so in das Gotteshaus geht und dort unantastbares, heiliges Brot isst – schlicht weil er Hunger hat (3. Mose 24, 9). Damit bricht er eine göttliche Regel, aber es scheint ihm Wurst zu sein.

Oder vom berühmten Noah mit seiner Arche liest man, obwohl in der Bibel als „frommer Mann“ bezeichnet: „Noah aber pflanzte einen Weinberg. Und da er vom Wein trank, ward er trunken und lag im Zelt aufgedeckt. Da nahmen seine Söhne ein Kleid und deckten ihres Vaters Blöße zu.“ (1. Mose 9, 20 ff.)

Der „fromme Mann“ Noah betätigt sich also als Hobby-Winzer, trinkt einen über den Durst und ist danach hackedicht und nackt. Also von einem Alkoholverbot ist hier nicht viel zu erkennen.

Diese Religiösität ist keine, die, wie im Islam, in äußerlichem Gehabe liegt. Das Verständnis persönlichen Heils, das sich bei uns im jüdisch-christlichen Kulturkreis etabliert hat, versklavt Menschen nicht unter ein rigides, angeblich göttliches Recht wie die Scharia, sondern bietet ihnen eine Gewissensruhe im „Herzen“, also im Denken, ganz unabhängig von oberflächlicher „Unterwerfung“ (= Islam) und Regelbefolgung. In diesem Sinne lehnen übrigens auch die Aleviten das regelorientierte Religionsverständnis des klassischen Scharia-Islams ab. Von daher ist auch das Gerede über einen Reformislam überflüssig, weil es ihn in Form des Alevitentums bereits gibt.

Mit dem eben Ausgeführten sollen hier nicht die Atheisten unter den Lesern genervt werden. Es soll gezeigt werden, dass sich in der freien, westlichen Welt nur Religionen ansiedeln können, denen der Zahn äußeren göttlichen Rechts gezogen wurde.

Welche Art von Religion passt also zu unserer vom Denken her geprägten Kultur? Antwort: Eine, die nicht durch penetranten Religionsexibitionismus stört! Eine, die nicht nach weltlicher bzw. politischer Herrschaft und Macht strebt! Eine, von deren Aufnahmegesellschaft sie nicht verlangt, sich wegen ihr zu ändern! Eine, deren Mitglieder sich nicht aufgrund ihrer religiös gebotenen Taten als die besseren Menschen fühlen! Eine, die einen Unterschied macht zwischen dem Ideal im Glauben und seiner Unerreichbarkeit durch normal Sterbliche! Eine, der klar ist: nobody is perfect!
Also eine, der das Denken genug ist!




Zahl ausländischer Rentner auf Rekordhoch


Deutsche Renten werden inzwischen zu großen Teilen ins Ausland bezahlt. Der Löwenanteil geht in die Türkei. Wir haben ja nichts dagegen, wenn in Deutschland Rentenansprüche erarbeitet werden. Aber Rentenansprüche erwirbt man auch durch Tätigkeit im Ausland, bzw. sie gehen auf „Erziehungs“jahre zurück.

Die WELT berichtet:

Die Deutsche Rentenversicherung zahlt an immer mehr Ausländer. Etwa jeder zehnte Rentenempfänger hat nicht die deutsche Staatsangehörigkeit.

Immer mehr ausländische Staatsbürger erwerben Rentenansprüche in Deutschland. Wie die „Bild“-Zeitung unter Berufung auf Angaben der Deutschen Rentenversicherung Bund berichtet, geht inzwischen jede zehnte deutsche Rentenzahlung, insgesamt 2,3 Millionen, an Ruheständler ohne deutsche Staatsangehörigkeit. Das sei der höchste Wert aller Zeiten.

Laut Rentenversicherung werden unter anderem 1,265 Millionen Renten in das jeweilige Heimatland und rund 908.000 Renten auf Inlandskonten überwiesen. Die meisten Inlandszahlungen gehen den Angaben zufolge an Türken (263.200), Serben (93.200) Italiener (87.200), Griechen (56.500), Österreicher (41.400) und Kroaten (35.200).

Hauptsache wir sparen bei der deutschen Trümmer-Omi, die allein ihre Kinder großgezogen hat…

(Spürnase: Martin P.)




Radio in Österreich sendet auf türkisch

Einen interessanten Beitrag zur Integration leistet der österreichische Sender 88,6. Zum türkischen Nationalfeiertag sendet der Sender in türkisch und deutsch. Wir finden, das ist ein toller Beitrag zur Integration.

So können auch die Türken in Österreich aktiv am Gesellschaftsleben teilnehmen, die zum Deutschlernen zu faul sind.Digitalfernsehen berichtet:

In Österreich will der Radiosender 88.6 ein Zeichen für das Miteinander verschiedener Kulturen setzen. Die Station sendet am 29. Oktober, dem türkischen Nationalfeiertag, ihr Programm auf türkisch und deutsch.

Wie der Sender am Mittwoch mitteilte wird 88.6 ab 10 Uhr auf türkisch und deutsch senden. Die 88.6-Moderatorin Barbara Fleissner wird zum türkischen Nationalfeiertag vom bekannten deutschen Radiomoderator Ceyhun Kara On Air unterstützt. Bis 15 Uhr wollen die beiden das Programm von Radio 88.6 zweisprachig präsentieren.

Zum tagesaktuellen Thema Integration werden zahlreiche Türken, die in Österreich leben, und türkischstämmige Österreicher zu Wort kommen, darunter bekannte Namen aus Sport und Wirtschaft.

(Spürnase: melli39ibk)




Fotobericht: Demo in Amsterdam

Ein engagierter Haufen von 100 bis 120 Aktivisten aus halb Europa hatte sich auf einem Areal nahe der Metrostation „Isolatorweg“ eingefunden, um mit einer „Free Speech Rally“ auf die Gefahr des neuen, diesmal importierten Faschismus unter dem Mantel des Islam aufmerksam zu machen.

(B. Sham über die Kundgebung in Amsterdam am 30.10.2010)

Das Gelände sei „das sicherste“ hieß es von offizieller Seite und in der Tat war die holländische Polizei vorsichtshalber mit großem Aufgebot an Mensch und Material angerückt und hielt von Anfang an die aufmarschierten Antifa-Grüppchen konsequent in Schach.




Eröffnet wurde die Kundgebung von der EFI (Europäische Freiheitsinitiative) mit einer Rede des bekannten Islamkritikers Michael Mannheimer während sich die reichlich vertetene Presse auf jeden Redner, Teilnehmer oder Störer warf, um möglichst Sensationelles zu entdecken.


Im Publikum gab es Vertreter von vielen europäischen Gruppen und Gruppierungen, die die Bekämpfung der neuen faschistischen Bedrohung „Islamisierung“ zum Ziel haben und auch mit ihren Symbolen präsent waren




Plötzlich kam Unruhe auf: Tommy Robinson, angereist mit seiner EDL-Gruppe, wurde ans Mikrophon gedrängt und gab ein spontanes, bewegendes Statement ab, dass es „ein schwarzer Tag“ für die Demokratie sei, dass die Polizei unter dem Vorwand die Sicherheit der anwesenden EDL-Gruppe nicht mehr garantieren zu können, diese von der Kundgebung verweisen wollte. Die EDL sei angereist um friedlich für Freiheit und Demokratie zu demonstrieren und hätte bereits auf Ihrer Anfahrt in ihrem Bus mit zerschlagenen Fensterscheiben das Recht auf Versmmlungsfreiheit bezahlt.



Leider ein weiterer Teilsieg der Feinde der Freiheit,



die in ihrer Verblendung teilweise gar nicht erahnen, mit wem sie da eigentlich paktieren und in welchen Abgrund ihre Reise Europa führen würde.

Weitere Sprecher (Alain Wagner, VVD Frankreich; Paul Weston, IFPS) setzten sich mit den Gefahren des Islam auseinander, wobei das unglaubliche Schicksal der von der österreichischen Justiz verfolgten Elisabeth Sabaditsch-Wolff allen Teilnehmern noch einmal klarmachte, dass der Multikulturalismus um jeden Preis, auch um den von Unfreiheit und Meinungsdiktatur, durchgedrückt werden soll.





Zum Schluss dankte der Veranstalter ausdrücklich der anwesenden Polizei, aber verwies auch auf die vielen Steine, die den Organisatoren und Teilnehmern in den Weg gelegt wurden, so dass es diesmal „nicht 1500 Teilnehmer geworden seien“

Es habe dennoch gelohnt, sich hier auch europäisch zu vernetzen, sagte der Vertreter der EFI, bevor die Teilnehmer sich, von der Polizei gesichert,


auf den Heimweg machten und nur noch einzelne Spuren an die Versammlung und den riesigen Polizeieinsatz erinnerten.

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