So werden Deutsche in der Türkei gedemütigt

Der Wehrbeauftragte der Bundeswehr, Hellmut Königshaus (FDP), war mit der Regierungsdelegation Merkels in der Türkei unterwegs und hat einige Eindrücke von unserem Nato-Partner gewonnen, wie unsere Soldaten von den Türken behandelt werden. Nicht nur, dass die Sanitäreinrichtungen „unter aller Sau“ sind, auch wurde eine Soldatin von einem türkischen General tätlich angegriffen, als sie den Verkehr der Delegationsautos regeln wollte. Das wird zwar verniedlichend ein „Schubser“ genannt, aber sie klagte danach über Prellungen. Scheint wohl doch etwas mehr gewesen zu sein.

(Von felixhenn)

Die türkische Armee behindert auch Kontakte zu den Deutschen und wer sich nicht an diese Vorgabe hält, wird gemaßregelt. So gehen also die Türken mit unseren Leuten um, die von Erdogan angefordert wurden. Die wurden aber auch nicht angefordert, weil es militärisch notwendig wäre, Assad hat weiß Gott ganz andere Probleme als sich mit der Türkei anzulegen. Und würde er das tun, könnte die Nato so einen Angriff innerhalb von Stunden beenden, ein amerikanischer Flugzeugträger im östlichen Mittelmeer würde genügen. Erdogan hat die Patriots aus reiner Wichtigtuerei geordert und die Armeeführung dort scheint sauer zu sein, weil sie unserer Bundeswehr nicht befehlen darf. Der typisch türkische Herrenmensch eben. Zum Glück für die Türken, sind unsere Soldaten keine moslemischen Asylbewerber, die würden sich solche sanitäre Einrichtungen in deutschen Kasernen nämlich nicht gefallen lassen.

Dazu passt auch haargenau der Vorfall von vor fünf Wochen, über den PI berichtete, als Türken unsere Bundeswehrsoldaten angegriffen haben. Jetzt sollte man natürlich glauben, dass es unserer Regierung langsam dämmert und die mal Erdogan auf den Platz verweisen, der ihm zusteht. Aber weit gefehlt! Wie so ein Treffen zwischen Merkel und Erdogan aussieht, hat der Spiegel am 25. Februar recht eindrucksvoll beschrieben. Da erniedrigt sich unsere Regierung bis zur Selbstverleugnung und darüber hinaus. Die Maßregelung Friedrichs, als unser Innenminister von dem türkischen Minister Bozdag, der für Auslandstürken zuständig ist, brüskiert wurde, scheint also kein Einzelfall zu sein.

Wenn Merkel Erdogan trifft, geht es dann so zu:

[…] Auch Erdogan ist schwer berechenbar. Mal ist er die personifizierte Freundlichkeit, der seine Gäste verbal umarmt und mit Wohlwollen überschüttet, mal tritt er als aggressiver Despot auf, der seine Gesprächspartner von oben herab abkanzelt. Man weiß vorher nur leider nie, für welche Variante er sich am Ende entscheiden wird. […]

Darauf muss man sich dann natürlich einstellen, gilt es doch dem großen Führer zu huldigen.

Wenn allerdings Erdogan so eingeschätzt wird:

[…] Zumal die Kanzlerin alles daran gesetzt hatte, dem Gastgeber ihre Wertschätzung zu demonstrieren. Am Morgen besichtigte Merkel frühchristliche Kulturdenkmäler in der Region Kappadokien. Die uralten Höhlenkirchen, in denen sich Christen schon vor den Römern versteckten, gehören zum Unesco-Weltkulturerbe. Merkel besucht bei ihren Auslandsreisen so selten touristische oder kulturelle Ziele, dass ihr Trip in die zentralanatolischen Tuffstein-Berge sofort auffiel. […]

dann wundert einem nichts mehr. Warum sollte sich Erdogan geschmeichelt fühlen, wenn die Merkel frühchristliche Kulturdenkmäler besucht? Ist doch eh ein Wunder, dass Erdogan die noch nicht hat schleifen lassen.

Auch Merkels dröhnendes Schweigen zu Erdogans skandalösem Faschismus/Zionismus-Vergleich beim UNO-Gipfel “Allianz der Zivilisationen” in Wien (PI berichtete), der weltweit für massive Kritik gesorgt hatte, passt in die unterwürfige Haltung unserer Regierung.

Bleibt die vielbeschworene Frage, warum unsere Politiker den Türken dermaßen hörig sind. Rational ist das nicht mehr zu erklären. Während Erdogan als Herrscher nach Deutschland reist und seine Türken zusammentrommelt, um ihnen Führer-Anweisungen zu geben, buckeln unsere teuer bezahlten Volksvertreter Totalversager wann immer es möglich ist. Eine ernst zu nehmende Regierung hätte Erdogan in allen Aspekten unmissverständlich seine Grenzen aufgezeigt und zwar sofort.