TV-Tipp II: Maischberger über „Feindbild Islam“

maischbergerUnd sie tut es wieder! Sandra Maischberger und die Redaktion ihrer Sendung haben offensichtlich ein besonderes Verhältnis zum Salafisten und Hassprediger Hassan al Dabbagh (im Bild unten/mitte). Nachdem er schon im Mai 2012 seine Islampropaganda in der Sendung platzieren durfte, wogegen nicht nur Sabatina James, sondern sogar der Christliche Medienverbund KEP protestiert hatte (PI berichtete), wird dem vom Verfassungsschutz beobachteten al Dabbagh heute Abend um 22.45 in der ARD erneut eine Plattform geboten. Jetzt mit Video!

Hassan al Dabbagh ist Imam der Leipziger Al-Rahman Moschee und zeichnet sich unter anderem dadurch aus, dass er Frauen prinzipiell den Handschlag verweigert. Er zeigt uns auch deutlich, wie Moslems denken. Eine seiner wohl bekanntesten Aussagen ist: „Die Strafen, die im islamischen Recht sind, sind nicht von uns, sondern von dem Gott, der uns erschaffen hat. Und es darf nicht so verstanden werden, als ob die Steinigung nur für Frauen wäre.“ Das ist es was wohl, was ein Moslem unter Gleichberechtigung von Mann und Frau versteht.

Ein weiterer Gast der Sendung heute Abend ist der Vorsitzende des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, Wolfgang Bosbach, von der CDU (oben, li.). Er bot auch schon im Mai 2012 dem Hassprediger Paroli, als dieser seine klare Einstellung zur Rechtssprechung in Deutschland zum Ausdruck gebracht hatte: „Natürlich steht das deutsche Grundgesetz über der Scharia, solange wir in der Minderheit sind“, so al Dabbagh damals.

dabbagh

Auch Hamed Abdel-Samad (oben, re.), der Sohn eines ägyptischen Imams, Politologe und Buchautor “Der islamische Faschismus” (PI berichtete) dürfte dem Leipziger Salafisten wohl einiges zu entgegen haben.

Ebenfalls eingeladen ist die Auslandkorrespondentin und Kriegsberichterstatterin Antonia Rados (oben, mi.). Sie bereist seit vielen Jahren die Krisengebiete im Nahen und Mittleren Osten. Moslemische Frauen, speziell im Iran lebten in einer „permanenten sozialen Diät ohne Musik, Tanz, Freude“, so Rados.

Weitere Gäste sind die Vorsitzende des Liberal-Islamischen Bundes, Lamya Kaddor (unten, li.) und der muslimische Bundestagsabgeordnete Omid Nouripour von den Grünen (unten, re.). Die Religionslehrerin Lamya Kaddor träumt von einem zeitgemäßen Islam und ist überrascht, wie schnell sich Jugendliche radikalisieren lassen. Nouripour, über den PI schon des öfteren berichtete, will den Islam integrieren. Was er darunter versteht, wird er eventuell erklären. Da man ihn aber schon einmal bei Sitzungen der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Sekte antrifft, versteht er darunter wohl etwas anderes, als dass die Moslems sich unserer Kultur anpassen.

Was ist von der Sendung zu erwarten? Bei der typischen Talk-Besetzung nicht viel: Zwei Kritiker, drei Islam-Lobbyisten, eine „Pseudo“-Neutrale und eine Moderatorin, die das Gespräch so lenken wird, dass am Ende der Islam wieder in einem guten Licht dastehen wird. Wetten?

» Kontakt zur Redaktion: menschenbeimaischberger@wdr.de




TV-Tipp I: „Aufmarsch der Populisten“ (ARTE)

Sechs Wochen vor den Europawahlen, bei denen mit großen Stimmengewinnen für die EU- und Euro-skeptischen Parteien gerechnet wird, sendet ARTE heute Abend um 20.15 Uhr die Dokumentation „Aufmarsch der Populisten“ von Antoine Vitkine (Foto). Der linke französische Journalist ist für seine Reportage queer durch Europa gereist und hat, wie er sagt, „den Mächtigsten unter ihnen nachgespürt“. Im Videotrailer zum Film sagt er über Wilders, Farage, Le Pen & Co.: „Sie bezeichnen sich zwar als Demokraten, sind jedoch allesamt eine Bedrohung für die Demokratie.“

Ähnlich „unvoreingenommen“ liest sich auch die Beschreibung zum Film:

Angesichts der andauernden Krise und der wachsenden Unzufriedenheit der Bevölkerung hoffen die rechtspopulistischen Bewegungen auf einen Erdrutschsieg bei den Europawahlen im Mai 2014. Worauf stützt sich der immer größere Erfolg dieser Parteien auf ihrem Weg zur Macht? Sie behaupten, im Namen des Volkes zu sprechen. Für Probleme haben sie simple, immer gleiche Lösungen: Schluss mit Einwanderung, Europa und den Eliten. Marine Le Pen in Frankreich, Geert Wilders in den Niederlanden, Timo Soini in Finnland, Beppe Grillo in Italien …

Mit Parolen, Charisma und durchschlagender Rhetorik gelingt es den Wortführern dieser Parteien, immer mehr Bürger für sich zu gewinnen. Während sie ihre respektable Fassade zu wahren vermögen, spielen sie gezielt mit Ängsten und Frustrationen, schüren bereits vorhandene Ressentiments und bieten ihren Wählern einfache Lösungen an. Ein Rettungsanker in einer immer komplexer werdenden Welt.

Für die Europawahl treten die französische Front-National-Chefin Le Pen und der niederländische Rechtspopulist Wilders gar geschlossen auf – und erreichen mit ihrem Anti-Europa-Bündnis die Mitte der Gesellschaft.

Regisseur Antoine Vitkine spürt dem Phänomen in allen Teilen Europas nach und filmt die Protagonisten der Wahlkampagne aus nächster Nähe. Ungewohnt freimütig sprechen Wähler wie Anführer der populistischen Parteien über ihre Beweggründe und Ziele. Vitkine analysiert sowohl die Reden und Methoden der Populisten als auch die Ängste und Frustrationen, auf die sie abzielen. Dabei treten die Mechanismen einer neuen Form des Radikalismus zutage, der Europa auf nie dagewesene Art gefährdet.

Als besonderes Highlight hat die ARTE-Online-Redaktion eine Infografik „Barometer der populistischen Gefahr in Europa“ zum Anklicken angefertigt, um den „Gefährlichkeitsgrad“ der „Rechtspopulisten“ in den verschiedenen Ländern einschätzen zu können:

gefahrenindex

Unter der Grafik heißt es als Wegweiser:

Die Gefährlichkeit der populistischen Parteien wurde in Hinsicht auf folgende Parameter ermittelt: neueste Umfragen, Einfluss auf die Volksstimmung, Einfluss auf die anderen politischen Parteien, Anzahl der Kandidaten bei lokalen und nationalen Wahlen, Bedeutung und Anzahl an regionalen Hochburgen, politische Geschicklichkeit, Schlagkraft des Parteiapparates und finanzielle Mittel. Die Gesamtnote setzt sich aus dem Mittelwert der zehn Noten für diese zehn Kriterien zusammen. Zwischen 1 und 3: gering, zwischen 4 und 6: mittel, zwischen 7 und 10: hoch.

Deutschland wurde in die Rechtspopulismus-Gefährlichkeitsstufe „Gelb“ – also gering – eingestuft. Puh, Glück gehabt, gerade nochmal am Vierten Reich vorbeigeschrammt…

» Kontakt: multimedia@arte.tv




Linker ruft: „Deutsche! Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden!“ – Freispruch Landgericht München

17-2Heute war ich um 14 Uhr als Zeuge im Landgericht München I, da über die Berufung von Walter P. (auf Foto gepixelt, neben Imam Idriz), Vater der bekannten gewichtigen FREIHEIT-Dauer-Gegendemonstrantin Natalie P., verhandelt wurde. Er hatte bei der FREIHEIT-Kundgebung am 23. März 2013 „Deutsche! Wehrt Euch! Kauft nicht bei Juden!“ gerufen. In erster Instanz wurde er wohl zu einer Geldstrafe von 120 Tagessätzen verurteilt. In der Berufung verteidigte ihn der Rechtsanwalt von Imam Idriz, der frühere FDP-Bundestagsabgeordnete Hildebrecht Braun. Staatsanwältin Henkel forderte wieder die Strafe der ersten Instanz, aber die Richterin sprach Walter P. frei. In ihrer Begründung verwies sie u.a. auf die Art und Weise, wie ich die Kundgebungen der FREIHEIT zum Bürgerbegehren durchführe. Wenn man dieser Argumentationslinie folgt, darf sich also ein Linker durch die geballte Ladung von Fakten über den Islam zum öffentlichen Ausruf dieses Nazi-Slogans motivieren lassen.

(Von Michael Stürzenberger)

Der Vorfall am 23. März vergangenen Jahres war mir noch in guter Erinnerung, denn die Süddeutsche Zeitung hatte die unwahre Darstellung verbreitet, ein Teilnehmer der FREIHEIT-Kundgebung hätte diese unerträgliche Hetze gegen Juden gerufen. Obwohl ich der SZ bereits am nächsten Tag die Bestätigung der Pressestelle der Münchner Polizei zusendete, dass der Täter ein Gegendemonstrant war, ließ die SZ diese Falschdarstellung fünf Wochen lang online stehen, bis mein Anwalt sie juristisch zur Korrektur brachte.

22-2

Bei dieser Kundgebung war viel „Prominenz“ anwesend: Der jetzige SPD-Bundestagsabgeordnete Florian Post (links hinter Walter P.), Imam Idriz (rechts neben Walter P.), der jüdische CSU-Stadtrat Marian Offman (Bild unten links) und Anwalt Hildebrecht Braun (Mitte).

48

Ich stellte vor Gericht klar, dass wir dort wie so oft unsere Solidarität mit Israel bekundet hatten, der einzigen demokratischen Gesellschaft im Nahen Osten, inmitten unfreier islamischer Diktaturen.

SDIM0046

Wir klärten auch an diesem 23. März über den judenfeindlichen Staat Katar auf, den Imam Idriz als Investor für sein geplantes Islamzentrum ausgesucht hat. Der Emir von Katar hat der judenhassenden Terror-Organisation Hamas 400 Millionen Dollar zugesteckt, die die Vernichtung Israels und das Töten von Juden in ihrer Charta schriftlich festgehalten hat. Damit schließt sich der Kreis zu Walter P., der sich bei einer Kundgebung der FREIHEIT am Max-Josephs-Platz schon mit einem Pro-Palästina-Schal gezeigt hatte, auf dem der Staat Israel nicht mehr existent ist.

033-4

Walter P. war eine zeitlang intensiver Gegendemonstrant bei FREIHEIT-Kundgebungen. Ihm passte es offensichtlich nicht, dass wir über die judenfeindlichen Verbindungen des Imams Idriz aufklärten. Idriz studierte bekanntlich an dem extremistischen Islam-Institut im französischen Chateau Chinon, deren Vorsitzender des wissenschaftlichen Beirats Yusuf al-Qaradawi ist, der Adolf Hitler als „gerechte Strafe Allahs für die Juden „bezeichnete. Über all dies berichteten wir bei der Kundgebung. Und nun wird also dieser Walter P. für den klar judenfeindlichen Ruf „Deutsche! Wehrt Euch!“ Kauft nicht bei Juden!“ von dem Landgericht in der ehemaligen „Hauptstadt der Bewegung“ freigesprochen.

Hier ein Bericht eines Anwesenden aus dem Gerichtssaal:

Nach dem Betreten des Sitzungssaales durch uns bat Walter P. eindrücklich darum, dass wir den Raum wieder zu verlassen hätten, da wir DF-Mitglieder seien. Die Richterin gab dem nicht statt, es sei schließlich eine öffentliche Verhandlung. Danach wurde eine Beratungspause von etwa einer halbe Stunde einberaumt.

Andreas S. wurde als Zeuge aufgerufen. Er wollte seinen Vornamen nicht nennen, da er Angst vor Angriffen der FREIHEIT habe. So nannte er auch seinen Arbeitgeber, Beruf und Adresse nicht. Trotz mehrfacher Aufforderungen durch die Richterin verweigerte er die Angabe. Er habe „Angst um sein Leben“, wenn FREIHEIT-Mitglieder wüssten, wo er wohne und in welcher Pfarrgemeinde er arbeite. Er behauptete auch dreist, dass er Natalie P. nicht kenne (was sie umgekehrt auch behauptete) und dass Michael Stürzenberger „gebrüllt“ hätte, dass man „nicht bei Palästinensern einkaufen“ solle und Walter P. daraufhin seine Äußerung getätigt haben soll. Es wurde hier gelogen vor Gericht, dass sich die Balken nur so bogen.

Sowohl Walter P. als auch seine Tochter hätten von dem Palästinenserschlachtruf nichts gehört laut eigenen Aussagen. Beide gaben in ihren Aussagen zu, dass Walter P. diesen Satz mit den Juden gesagt habe.

Die Richterin äußerte auch immer wieder Sätze, dass man Michael Stürzenberger tagtäglich in der Stadt höre, dass er mit seiner Gesinnung bekannt sei und dass man alles im Kontext sehen müsse, was Walter P. geäußert hätte. Ihr war es wichtig zu erfahren, wieviele Leute ringsum standen von den Gegendemonstranten und wer etwas davon gehört hätte. Auch hat sie mehrmals betont, dass Stürzenberger den Ausspruch des Walter P. nicht gehört hat. Ebenso hat sie mehrmals erwähnt, dass Marian Offmann nichts von dem Ausspruch mitbekommen hat.

Walter P. legte dar, wie leid es ihm doch tue mit seiner Äußerung und dass er keinen Juden beleidigen wolle. Er und sein Anwalt beschrieben ausführlichst, wie er sich doch seit seinem 15. Geburtstag gegen Nationalsozialismus etc. einsetze. Auch äußerte sich Herr P. dazu, dass er gar keinen Staat Israel beleidigt haben könne, denn als die Sätze, dass man nicht bei Juden kaufen solle erstmals in der Geschichte fielen, gab es den Staat Israel noch gar nicht. Somit wäre es auch keine Beleidigung, wenn man im Angesicht der Fahne des Staates Israel diese Sätze heute sagt, wie er es tat. Stürzenberger hingegen würde gegen ganze Volksgruppen hetzen, pauschal 100.000 Muslime, die in München leben, verurteilen, so wie früher pauschal gegen Judeln gehetzt wurde.

Natalie P. gab nur auf Nachdruck durch die Richterin ihr Alter mit 33 an und auch nur widerwillig zu, dass sie Erzieherin sei. Erst sagte sie immer wieder, dass sie Angestellte im Öffentlichen Dienst wäre. Sie gab wahrheitsgemäß zu, dass Ihr Vater diesen Satz gesagt habe, äußerte sich aber die ganze Zeit ausführlich negativ über „den Stürzenberger“, wie er immer brülle, dass er nie jemand anderes durchs Megafon sprechen ließe, dass er keine andere Meinung als seine eigene zuließe, über seine Gesinnung, wie er Muslime pauschal verurteile und anfeinde. Die Aussagen klangen sehr abgesprochen mit ihrem Vater und dessen Anwalt. Wir würden immer und auf jeder Kundgebung die Israelfahne schwingen, dazu würde jedes Mal ein FREIHEIT-Mitglied aus Baden-Württemberg anreisen.

Positiv fiel mir die sonst so scharfe Staatsanwältin auf. Für sie war es ein absolutes No-Go, dass man in der Hauptstadt der Bewegung, die München nun einmal war, im Angesicht der Israelfahne diese Worte spricht. Das wollte sie scharf unterbinden und hat 120 oder 130 Tagessätze zu dem in der Erstverhandlung ermittelten Tagessatz gefordert. Sie sah den Kontext, den Richterin und Vater wir Tochter P. samt Anwalt immer wieder erwähnten, nicht als gegeben an.

Langes Warten auf die Urteilsverkündigung. Es erfolgte schließlich ein Freispruch mit langatmiger Begründung der Richterin. Sie hat sich dabei nur so gewunden, Herrn P. aber ermahnt, diesen Satz nicht mehr zu äußern. Familie P. hat sich sichtlich gefreut. Die Staatsanwältin hat eine Woche Zeit, Berufung einzulegen. Hoffentlich tut sie es.

Für mich als jemand, der aus einer jüdischen Familie stammt – auch wenn ich mich später sehr bewusst fürs Christentum entschieden habe – ist das heute gesprochene Urteil absolut unverständlich. Ein Schlag ins Gesicht eines jeden jüdischen Menschen. Gut, dass meine Großeltern das heute nicht mehr mit erlebt haben.

Ein anderer Prozeßbeobachter berichtet:

Die Lüge mit den Palästinensern hat Natalie P. nicht bestätigt. Diese Lüge war schnell geklärt und vom Tisch. Auch wurde von der Richterin die Schuld von Herrn P. unmissverständlich festgestellt. Seine Aussage: „Kauft nicht bei Juden“ hatte er zugegeben. Erschwerend kam hinzu, daß er es vor einer Israelflagge sagte. Die Richterin stellte fest, daß P. eine judenfeindliche Aussage machte und diese Aussage von Unbeteiligten gehört werden konnte.

Umso überraschender der Freispruch mit der Begründung: Er sei zwar schuldig der Volksverhetzung, so eine Aussage könne aber im Eifer der Diskussion passieren, und außerdem habe er eingesehen daß es ein Fehler war und beharre nicht auf der Aussage. Gehört haben können es außerdem nicht viele Passanten, da es doch ziemlich laut am Kundgebungsort war, und sich jeder Passant auch denken könne, daß diese Aussage im Eifer des Gefechtes geschah, so sinngemäß.

Dieses Urteil dürften jüdische Organsiationen und Verbände hierzulande interessieren. Oder etwa doch nicht? Vielleicht schauen sie auch hierbei weg, da es schließlich kein böser Nazi war, sondern eben nur ein Linker..

PS: Bei dieser Kundgebung bekam ich auch vom afghanischstämmigen Moslem P., der im vergangenen Herbst von der Polizei beim FREIHEIT-Plakatklau erwischt wurde, sich aber jetzt wohl aus Deutschland abgesetzt hat, die Drohung mit dem Kopfabschneiden. Bisher über 81.000 Zuseher bei youTube:

Kontakt zum Landgericht München I:

» poststelle@lg-m1.bayern.de




Religionsflughafen Frankfurt/Main

fraport1Auf keinem anderen Großflughafen der Welt wird Religion so aufdringlich in Szene gesetzt wie in Frankfurt am Main. Seit neuestem prangt nun an den Rolltreppen der Ankunftshalle B ein weithin sichtbarer Hinweis auf eine „Moschee“ – seltsamerweise nur auf Deutsch, damit der ausländische Muslim die „Moschee“ auf keinen Fall findet. Oder ist dies vielleicht gar kein Wegweiser, sondern geht es darum, politreligiöse Präsenz zu zeigen?

(Von Markus B.)

Wer auf dem Flughafen Frankfurt ankommt und mit dem ICE weiterreisen möchte, sucht Beschilderungen zum Fernbahnhof bekanntlich vergeblich. Japanische Geschäftsreisende unterwegs nach Köln und Stuttgart geistern orientierungslos durch das Kellergeschoss und landen irgendwann auf dem Lokalbahnhof nach Rödelheim. Leichter als der Geschäftsmann aus Fernost hat es da der gebetsfreudige Gotteskrieger aus irgendeinem Islamistan: An Hinweisen zum nächstgelegenen „Gebetsraum“ – „Prayer Room“ – wurde auf dem Flughafen Frankfurt weder in Ankunfts- noch Abflugshallen gespart. Beten ist in Frankfurt wichtiger als pünktlich den Zug zum Geschäftstermin zu erreichen.

„Prayer Rooms“ sind seit Jahren auf allen westlichen und nahöstlichen Großflughäfen üblich. Sie sind daher auf dem Flughafen Frankfurt im internationalen Vergleich nichts Ungewöhnliches. Einzigartig in Frankfurt ist allerdings die aufdringliche religiöse Begrüßung „Salam“ – „Frieden“ – „Shalom“, die allen ankommenden Reisenden seit einiger Zeit auf der Empore der wichtigsten Ankunftshalle B ins Auge sticht. Auf diesem Schild steht „Salam“ ganz oben und wird durch die Hintergrundfarbe Grün – die heilige Farbe des Islam – noch zusätzlich religiös betont: Dass der Islam in der grafischen Ausgestaltung also demonstrativ auf Platz 1 gesetzt wurde, ist sicher kein Zufall. Wer in Frankfurt landet, wird übrigens auf diesem Schild das erste Mal überhaupt begrüßt. Ein „Willkommen in Deutschland“, „Welcome to Germany“ (oder wenigstens ein politikorrektes „Welcome to the EU“), wie auf vielen Flughäfen der Welt als freundliche Geste üblich, begegnet unserem japanischen Geschäftsmann auf dem Flughafen Frankfurt nirgendwo.

fraport2

Unwillkommen wie er ist, hilft ihm allerdings auch das Schild „Salam“ – „Frieden“ – „Shalom“ in der Ankunftshalle B nicht viel weiter, denn als nichtarabischer Ausländer – und damit Repräsentant der großen Masse ausländischer Fluggäste in Frankfurt – wird er den Gruß sowieso übersehen, da auf dem Schild das englische „Peace“ fehlt. Aber auch der arabische Reisende wird sich von dem islamgrünen „Salam“ nicht angesprochen fühlen, da er seinen gewohnten Tagesgruß in ungewohnten lateinischen Buchstaben kaum wahrnehmen wird. Gleiches gilt auch für das „Shalom“, das dem gläubigen Israeli eher in hebräischen Lettern auffallen würde.

Und somit stellt sich die Frage: An wen richtet sich die religiöse Begrüßung in der Ankunftshalle B eigentlich?

fraport3

Des Rätsels Lösung kommt man näher, wenn man den unterhalb des „Salam“ – „Frieden“ – „Shalom“ – Schilds an den Rolltreppen angebrachten breiten Schriftzug „Kapelle“ – „Moschee“ – „Synagoge“ in die Erklärung miteinbezieht. Nirgendwo auf der Welt wird auf einem internationalen Flughafen so groß und auffällig auf eine religiöse Einrichtung verwiesen, noch dazu in der wichtigsten Ankunftshalle – nicht einmal in Teheran oder Riyadh.

Während sich das „Salam“ zumindest an ankommende Malaien und Indonesier richten könnte, die für ihre Sprachen das lateinische Alphabet benutzen, ist das „Moschee“ ganz eindeutig nur für Deutsche verständlich. Wie im Fall des fehlenden „Peace“ auf dem Salam-Schild hat man auf ein englisches „Mosque“ verzichtet – erstaunlich für einen komplett zweisprachigen Flughafen. Beide Schilder im Zusammenhang betrachtet legen also nur eine einzige überzeugende Deutung nahe: dass sich diese religiösen Hinweise nämlich gar nicht an das internationale Flugpublikum, sondern vor allem an die Deutschen als Zielgruppe richten. Wozu aber brauchen Deutsche, zu 99% Atheisten, Esoteriker und Gelegenheitschristen, ausgerechnet auf dem größten deutschen Flughafen einen Wegweiser zu einer „Moschee“?

Die Erklärung ist einfach: Weil es sich bei diesen Aufschriften an den Rolltreppen gar nicht um Wegweiser handelt. Auch das Begrüßungsschild „Salam“ auf der Empore soll niemanden grüßen. Beide Beschilderungen haben nur einen einzigen Zweck: Sie sollen religiöse Präsenz zeigen. „Salam“ und „Moschee“ in der Ankunftshalle B sind Teil einer im heutigen Deutschland der „Bunten Republik“ an vielerlei Örtlichkeiten zu beobachtenden politreligiösen Propaganda, die sich ausschließlich an die Zielgruppe der Deutschen richtet. Auch am Frankfurter Flughafen soll mit diesen Schildern nur eine bestimmte Botschaft an die Deutschen propagiert werden: Der Islam ist überall, der Islam gehört zu Deutschland, gewöhnt euch gefälligst daran! Die Worte „Kapelle“ und „Synagoge“ dienen lediglich zur abmildernden Einbettung des zentralen Themas Islam in einen allgemeinreligiösen Kontext.

Warum aber stellt der Frankfurter Flughafen als privates Wirtschaftsunternehmen der Fraport AG seine teuren Wand- und Werbeflächen für derartige politreligiöse Propagandazwecke zur Verfügung? Auch hier liegt die Antwort auf der Hand: Weil er politisch unter Druck steht. Der Frankfurter Flughafen muss sich seit Jahren jede kleinste Erweiterung zäh erkämpfen, er ist massiv abhängig von Auflagen und Genehmigungen durch die Behörden, als Symbol für Technologie und wirtschaftlichen Fortschritt steht er ständig im Kreuzfeuer der Grünen und der SPD. Warum also nicht jede Gelegenheit nutzen, sichtbare Signale an die Politik zu senden, dass man voll und ganz auf Linie ist? Für die Manager der Fraport AG ist die aufdringliche religiöse Propaganda in der Ankunftshalle B also keineswegs ein etwas missglücktes, – weil für Ausländer aufgrund der nur deutschen Beschriftung unverständliches – Zeichen für den „Frieden“, sondern nichts als ein billiges Mittel zum Zweck, um sich bei den Politikern lieb Kind zu machen.

Kontakt:

Dr. Stefan SchulteFraport AG (Betreiber des Flughafens)
Frankfurt Airport Services Worldwide
Dr. Stefan Schulte (Vorstandsvorsitzender)
60547 Frankfurt
Tel.: 069-690-0
s.schulte@fraport.de




US-Journalist: Türkei für Chemiewaffeneinsatz in Damaskus vom letzten August verantwortlich

Pulitzerpreisträger Seymour HershFür den Chemiewaffeneinsatz in Damaskus vom letzten August ist die Türkei verantwortlich. Das Ziel: Die USA zum Eingreifen zu zwingen. Das sagt der Top-Investigativ-Journalist und Pulitzerpreisträger Seymour Hersh (Foto). Er stützt seine Behauptung auf Aussagen eines ehemaligen hohen US-Geheimdienst-Mitarbeiters, dessen Name er nicht preisgibt. Demnach hätten US-Agenten herausgefunden, dass das Giftgas Sarin via die Türkei nach Syrien gelangt sei. Dort seien es Mitglieder der radikalislamischen Al-Nusra-Front gewesen, die die Chemiewaffen eingesetzt hätten, nachdem sie von Türken geschult worden seien. (Quelle: 20min.ch)




Linke protestieren gegen Oranienplatz-Räumung

Die Flüchtlinge vom Oranienplatz haben am Morgen begonnen, ihre Hütten abzubauen und das Flüchtlingscamp zu verlassen. Dies erfolgt nach Angaben eines Polizeisprechers freiwillig, es gebe keine zwangsweise Räumung durch Beamte. Die Flüchtlinge hätten sich entschieden, das Angebot von Integrationssenatorin Dilek Kolat (SPD) auf eine andere Unterkunft anzunehmen. Nun ziehen die Flüchtlinge in ein ehemaliges Hostel in der Gürtelstraße in Friedrichshain um.

„Das ist ein wichtiger Fortschritt auf dem Weg zu einer Lösung”, sagte Innensenator Frank Henkel (CDU). Am Mittag wollte sich Senatorin Kolat nach der Senatssitzung äußern, wo das Thema erörtert werden sollte. Auch Sozialsenator Mario Czaja (CDU) zeigte sich zufrieden: „Unser Ziel war es, dass der Oranienplatz friedlich geräumt wird, das ist erfolgt.”

Doch dann kippte die Stimmung. Linke „Symphatisanten“ errichteten Barrikaden, es gibt Gerangel zwischen ihnen und den Flüchtlingen um den Abriss der Hütten.

Liveticker auf bz-berlin.de…




Mannheim: Moslems – „Bleiben für die Ewigkeit“

mannheim_gräberfeldMannheim hat ein neues moslemisches Gräberfeld. Islamischer Singsang, ein Imam, ein Vertreter der türkischen Religionspolizei für religiöse Angelegenheiten, selig dreinschauende Moslems und ein SPD-Oberbürgermeister vereint bei der feierlichen Landübergabe Einweihung am Mannheimer Hauptfriedhof. Dort dürfen ab sofort Moslems im letzten Laken, Gesicht Richtung Mekka für immer bleiben, das haben sie sich gewünscht und dann bekommen sie das natürlich auch, im dem Islam dienenden Deutschland.

(Von L.S.Gabriel)

Die ganze Szenerie mutet grotesk an. Die anwesenden, allesamt verhüllten Frauen blicken feierlich betreten zu Boden, die Männer stimmen mit erhabenem Blick in das moslemische Gejammer Gebet des türkischen Imams, Ismael Jelmas ein. Der Attaché für religiöse Angelegenheiten des Karlsruher Generalkonsulats, Mustafa Akpinar (rechts im Bild), nennt es ein „wichtiges Zeichen für die Integration“ denn „Heimat ist da, wo man begraben sein möchte“ und für Oberbürgermeister Peter Kurz (links) ist es ein „gutes Zeichen, dass unsere muslimischen Mitbürger Mannheim als ihre Heimat sehen“.

Mannheim 2 berichtet:

„Wir leben in Mannheim in einer multikulturellen Gesellschaft. Wir haben viele positive Maßnahmen und Programme entwickelt, die in der Stadt ein von Respekt und Offenheit geprägtes Miteinander stärken. Dass wir die Möglichkeit für eine Beerdingungskultur gemäß der eigenen Religion und Kultur schaffen können, ist für mich eine weitere, bedeutende Integrationsleistung“, erläutert Oberbürgermeister Dr. Peter Kurz.

Die Friedhöfe Mannheim haben im Dialog mit muslimischen Vertretern über Wünsche und Anforderungen für ein neues Grabfeld gesprochen. Zu den Anforderungen an ein Islamisches Grabfeld gehört die Ausrichtung der Grabstellen gen Mekka genauso wie eine „ewige Ruhezeit“, die in Mannheim zunächst durch die Verleihung eines 50jährigen Nutzungsrechts gewährleistet wird. (..) Die Stadt Mannheim hat darüber hinaus auch finanzielle Unterstützung beim Bau eines Wasch-und Gebetsraumes zugesagt. 200.000 Euro wurden dazu in den Haushalt für einen Bau in 2015 eingestellt.

In Mannheim sind etwa 10 Prozent der Einwohner schon Moslems, rund 11.000 davon sind deutsche Staatsbürger. Und eigentlich fordert der Islam ein „Ewigkeitsrecht“ auf die Gräber. Dem kommt die 50-Jahresregelung nun noch nicht nach. Das lässt sich aber bestimmt durch ewige Verlängerung dieser Frist dann lösen. Spätestens wenn die Genehmigung für den nächsten islamischen Friedhof dann vielleicht schon ein moslemischer Oberbürgermeister erteilen kann gibt es wohl auch das „Ewigkeitsrecht“ für Moslems.

Hier geht es zur ADR-Mediathek und einem kurzen Videobeitrag dieser Veranstaltung.




Herrmann: Ursache für islamischen Terrorismus ein „falsches Glaubensverständnis“

pkBei der Pressekonferenz zur Vorstellung des aktuellen Bayerischen Verfassungsschutzberichtes am 28. März stellte der blu-NEWS-Journalist Christian Jung dem Innenminister Herrmann eine wichtige Frage zu Imam Idriz: Jener habe in einem Artikel, den er auf seiner Internetseite veröffentlicht hatte, die in den Verfassungsschutz-Berichten genannten Begriffe „Islamismus“ und „islamischer Terrorismus“ als „Beleidigung für den Glauben“ und „Verletzung der Menschenwürde der vielfältigen Muslime“ bezeichnet, die in Deutschland lebten. Der „Name ihrer Religion“ würde „diskreditiert“. Herrmann führte in seiner Beurteilung der Idrizschen Nebelkerzen zwar aus, dass die Ursache für islamischen Terrorismus schon im Islam zu suchen sei, aber dies entspränge einem aus seiner Sicht „falschen Glaubensverständnis“.

(Von Michael Stürzenberger)

Hier die komplette Antwort des „Islam-Experten“ Joachim Herrmann, der wie fast alle Politiker in Regierungsverantwortung hierzulande einen absurden Eiertanz um die Friedensreligion™ macht. Seine Ausführungen ähneln dem Versuch der Quadratur des Kreises:

Man beachte: Aus dieser realitätsfernen Sichtweise entsteht die Verfassungsschutzbeobachtung und Diffamierung der über den Islam aufklärenden Partei DIE FREIHEIT. Aber es kommt noch besser: Der Präsident des Bayerischen Verfassungsschutzes Dr. Burkhard Körner ergänzt die Ausführungen Herrmanns, indem er auf eine neue Broschüre über den „radikalen extremistischen Islamismus“ und Salafismus hinweist, in der man darauf geachtet habe, bloß keine Symbole des Islams darzustellen:

blu-NEWS berichtet ausführlich über diese in Teilen absurde Pressekonferenz und meint, dass der Jahresreport zu den Extremisten in Bayern zunehmend an einem „Glaubwürdigkeitsproblem“ leide:

Merkwürdig bis widersprüchlich ist allerdings der Umgang des bayerischen Innenministers und seiner Verfassungsschutzbehörde mit dem Wort „Islamismus“. Der umstrittene Imam Bajrambejamin Idriz aus Penzberg hatte in einem Artikel für die Islam-Zeitung den Begriff Islamismus als Beleidigung für Muslime bezeichnet. Die These des Scharia-Befürworters Idriz: Mit Islam hätte der Terror der Islamisten nichts zu tun. Daher sollten die Verfassungshüter die Gruppen wie Al Kaida benennen, aber nicht von Islamisten sprechen.

Herrmann bezeichnete es allerdings als naiv, zu meinen, der Terror der „Islamisten“ habe nichts mit dem Islam zu tun. Gleichwohl zeigen die verbeamteten Verfassungshüter nur allzu gerne Verständnis und geben denn auch einer Forderung des Imam Idriz nach. Eine Informations-Broschüre wurde zurückgezogen. In dem nun geplanten neuen Aufklärungsblatt will die Behörde darauf achten, keine islamischen Symbole in Zusammenhang mit „islamistischen“ Terror zu bringen. Für die entsprechende Sensibilität sorgen Islamwissenschaftler des Landesamtes für Verfassungsschutz, die nach Angaben des Behördenleiters Dr. Körner selbst Muslime sind.

Beim Innenministerium und dem Verfassungsschutz macht man in Bayern also den Bock zum Gärtner. Demnächst werden wohl auch Moslems den Bericht zur Verfassungsschutzbeobachtung der FREIHEIT diktieren. Oder geschieht dies etwa schon? Hier der komplette Artikel „Islam oder Islamismus“ von blu-NEWS mit einer ausführlichen Video-Reportage.

Nachdem nicht davon auszugehen ist, dass sich Herrmann heute Abend die Ausführungen von Hamed Abdel-Samad bei ARD-Maischberger zwecks Weiterbildung über den Islam ansehen wird, sind sachdienliche Hinweise zum Thema an die Adresse des Bayerischen Innenministers sicher hilfreich:

» minister@stmi.bayern.de




Heute wieder „Rats-TV“ mit PRO KÖLN

Am heutigen Dienstag heißt es ab 14 Uhr wieder Kölner Rats-TV mit PRO KÖLN und anderen Einlagen gucken (Livestream hier). Es wird die umfangreichste Ratssitzung seit Jahrzehnten. Auf dem Programm stehen verwaltungsseits die Errichtung weiterer Millionen Euro teurer Asylbewerberunterkünfte und sonstiges Multikulti-Gutmenschen-Gedöns. PRO KÖLN hält mit politisch unkorrekten Anträgen u.a. zu den Themen Asyl, innere Sicherheit und „Heinrich-Böll-Preis für Akif Pirinçci“ (PI berichtete) dagegen. Das Zuschauen lohnt also hoffentlich wieder – zumindest solange nicht das Mikro bei ungebührlichen PRO KÖLN-Reden abgedreht wird…




1968, als „DER SPIEGEL“ noch ungetrübt war

Wenn man eine Retrospektive hält, entdeckt man manchmal wahre Schätze der politischen Unkorrektheit, gemessen an den heutigen Verhältnissen. Selbst DER SPIEGEL wirkt da „rechts“. 1968 veröffentlichte er folgenden Artikel über die Zustände der Zigeuner im Ostblock, aus denen wir heute noch lernen können. Hier der ausführliche Artikel „Kind an der Kette“ im SPIEGEL vom 22.1.1968:


Kind an der Kette

Sie lieben die Freiheit und meiden die Arbeit. Ihre Umwelt aber fordert Disziplin und Produktivität. Etwa eine Million Zigeuner überlebten den Nazi-Terror in Osteuropa. Jetzt müssen sie mit den Kommunisten leben — und die Kommunisten mit ihnen.

Die rote Bürokratie der Ordnung und des Arbeitszwangs bremste vor dem Krieg im Sowjetstaat den Wandertrieb des fahrenden Volkes durch Verbote: Reisen außerhalb des Wohngebietes ohne polizeiliche Erlaubnis („Propiska“) wurden schwer bestraft. In Stalins Arbeitslagern wurden die Zigeuner seßhaft — sofern sie am Leben blieben. Die Sowjet-Union hat -als einziger Ostblockstaat — kein Zigeuner-Problem.

Die Kommunisten in den Satelliten-Staaten versuchten nach dem Krieg eine mildere Methode: Sie wollten die Ruhelosen durch Assimilation in die neue Gesellschaft eingliedern. Die Zigeuner, die trotz aller Verfolgungen ihre Sprache, ihre Sitten, ihre Folklore und ihre Stammesorganisation gerettet hatten, sollten zerstreut angesiedelt und in Fabriken verpflichtet werden.

Doch der Plan, die Nonkonformisten an Ordnung und Arbeitsfleiß zu gewöhnen, ist bislang mißlungen. Die Zigeuner — mit Familien bis zu 20 Kindern — haben sich rascher vermehrt als die Bevölkerung ihrer Umwelt. Sie sind schwer zu zählen, weil sie immer noch wandern und zudem oft mehrere — gültige Pässe mit verschiedenen Namen besitzen. Von den Ostblock-Zigeunern leben heute vermutlich

* in Polen etwa 30 000,
* in Jugoslawien 70000,
* in Rumänien 105 000,
* in Ungarn und Bulgarien je 200 000,
* in der Tschechoslowakei 220 000.

In der Tschechoslowakei gab es bei Kriegsende nur 31 000 Zigeuner. Dann zogen aus allen Richtungen schwarzgelockte, braunhäutige Stammesbrüder vor allem in die Ostslowakei, deren eingeborene Zigeuner im Krieg von der hitlertreuen slowakischen Regierung vertrieben worden waren.

Heute haben sich in der Slowakei etwa 165 000 Zigeuner versammelt. Jedes siebente Baby in der Ostslowakei ist ein Zigeunerkind. Die Landschaft wird zur Zigeuner-Reservation: In 60 ostslowakischen Gemeinden gibt es eine Zigeuner-Mehrheit; 1183 Siedlungen wurden als „Zigeunerdörfer“ registriert.

Die Regierung wollte den Zigeunern bevorzugte Wohnungen zuweisen. Die reinen Zigeunerdörfer sollten aufgelöst werden, bis 1970 sollten 12 180 Zigeunerfamilien aus der Slowakei in Böhmen und Mähren Mietwohnungen erhalten.

Doch 1966 waren nur 200 Familien zum Umzug bereit; 80 davon kehrten in die slowakischen Elendsquartiere zurück: Sie sehnten sich nach der Sippe.

Sechs Zigeunerfamilien aus Michalovce in der Ostslowakei fuhren mit je 6000 bis 8000 Kronen für die Umsiedlung in den Bezirk Sumperk (Nordmähren), wo sie Wohnung und Arbeit erhielten. Nach zwei Wochen folgte ihnen die Verwandtschaft in Stärke von 120 Personen nach, für die in Sumperk weder Unterkunft noch Beschäftigung zu finden waren. Sie zogen zu den sechs Familien — ein neues Zigeunerlager entstand.

Zwei Zigeunerfamilien aus Roznava (Rosenau) reisten mit staatlicher Subvention von 70000 Kronen nach Rybnicky bei Olmütz. Nach drei Monaten kehrten sie in die Slowakei zurück und quartierten sich bei ihren Verwandten ein. Einen Waggon mit ihrem Mobiliar ließen sie sich nachsenden.

Im Dorf kam es zu einem solchen Aufruhr, daß der Gemeinderat die Zigeuner samt Mobiliar rasch wieder auf Staatskosten nach Rybnicky zurückschickte: Zigeuner nomadisieren heute durch die ganze Tschechoslowakei — nicht mehr mit Planwagen, sondern in Schnellzügen mit vom Staat bezahlten Fahrkarten.

Im Juni vorigen Jahres beschloß der slowakische Nationalrat, 170 Millionen Kronen zur Besserung der Zigeuner aufzuwenden. In Rokycany bei Pilsen entstand versuchsweise eine Sonderschule, in der Zigeunerkinder außer der tschechischen Sprache „gewisse hygienische Gewohnheiten“ lernen sollen. Die Lehrkräfte einer Zigeunerschule in Iglau nehmen täglich ein Vollbad — gegen die Läuse ihrer Schüler.

Der Zentralrat der Gewerkschaften verordnete, Familienzulagen dürften an Zigeuner nur noch ausgezahlt werden, wenn sie ihre Kinder zum Unterricht schicken. Die Leitung der Zigeuner-Zivilisation obliegt einem Regierungsausschuß in Prag. Sein Ziel: „die Auflösung separater zigeunerischer Gruppierungen … in der Hoffnung auf eine Liquidierung der zigeunerischen Lebensart“.

Der Regierungsausschuß beauftragte Presse, Funk und Fernsehen, „für bessere Beziehungen zur zigeunerischen Bevölkerung zu arbeiten“. Denn der erstrebten Vermischung steht auch das Vorurteil vieler Tschechoslowaken entgegen: Sie sehen in den Zigeunern eine minderwertige Rasse.

Das KP-Organ „Rude právo“ mußte Funktionäre rügen, die alle Zigeuner „am liebsten davonjagen würden, da sie sie für faul halten“. Die Wochenzeitung „Kulturni tvorba“ berichtete, assimilierte Zigeuner, die es zum Arzt, Richter oder Ingenieur gebracht haben, blieben oft ohne gesellschaftliche Kontakte.

Eine Dorfgemeinde bei Presov baute 16 Wohnungen für die unsteten Staatsbürger — zum Ärger übergangener Nichtzigeuner. Die angesiedelten Zigeuner leben weiter isoliert: „Die anderen Leute mögen uns nicht“, klagte einer von ihnen.

Die Prager „Literarische Zeitung“ warnte vor „Mißtrauen“ der Bevölkerung gegenüber den Zigeunern. Ein Zigeuner aus Kladno, assimilierter Bahnarbeiter, wollte mit einem Gerichtsbeamten seine — mustergültig in Ordnung gehaltene Wohnung tauschen.

Die Beamtengattin lehnte ab: „Ich werde doch nicht in eine Wohnung einziehen, die vorher Bürger zigeunerischer Abstammung bewohnt haben! In eine von Ungeziefer verseuchte Wohnung!“ Und: „Es ist eine Rasse, bei der die Blutrache herrscht!“

In der Erzgebirgsstadt Sokolov führten weiße Kinder ein Zigeunerkind — Vater: Bergarbeiter — wie einen dressierten Affen an einer Kette herum und hefteten ihm ein Schild an den Rücken: “ Zigeuner“. Erwachsene Zuschauer schritten nicht ein. „Sind wir in Texas“, fragte die Prager „Kulturni tvorba“, „oder in einem Land, das jeden Rassismus für ein Verbrechen hält?“

Die anderen Ostblockländer versuchen kaum noch, die Zigeuner zu assimilieren — die Wandersleute dürfen ihr unstetes Leben weiterführen. Sie mußten sich lediglich — als Konzession an den Sozialismus — teilweise in beweglichen „Reparaturgenossenschaften“ organisieren.

Die polnischen Zigeuner „scheinen den Zeiten zum Trotz zu existieren“, meinte die Warschauer Zeitschrift „Kultura“. In Waldenburg entstand eine „Zigeunerarbeitsgenossenschaft Kotlarz“ („Kesselschmied“).

Der Volksrat von Kielce beschloß, Emaillier-Brigaden zu bilden und „alle Tendenzen zur Faulheit … im Keim zu ersticken“. Vor allem gelte es, „ihren Angeboten zu widerstehen, die Zukunft vorauszusagen — was den Zigeunern zwar ein gutes Einkommen verschafft, sie jedoch von einer konstruktiven Berufstätigkeit abhält“.

Gleichwohl verließ eine Zigeunerin ihre Arbeitsstelle in einer Schuhfabrik, denn: „Meine Großmutter und meine Mutter haben schon wahrgesagt, und ich werde auch wahrsagen — nie würde ich arbeiten, und wenn sie mir wer weiß wieviel zahlen!“

Drei als Lkw-Fahrer gutverdienende Zigeuner aus Opatów fuhren zu einer Hochzeit nach Sandomierz — und kehrten erst nach zwei Monaten zurück: Der Sprung vom Nomadenleben zur geregelten Arbeit überforderte sie.

In Bulgarien, das schon vor 20 Jahren die erste Zigeunerschule eröffnete, betätigen sich die meisten Zigeuner in der Landwirtschaft, wenn auch oft nur in der Erntezeit: Der Erlös reicht ihnen für den Rest des Jahres.

Auch Ungarns Zigeuner schätzen allenfalls Saison-Arbeit. „Im Winter sind fast alle arbeitslos“, berichtete die Budapester Zeitung „Népszabadság“ aus einem Zigeunerdorf. “ Wovon sie leben, ist ein Geheimnis.“ Sie essen abwechselnd Tomaten, gezuckertes Brot, einen Teig aus Mehl, Wasser und doppelkohlensaurem Natron — „wenn sie überhaupt etwas zu essen haben“.

„Der überwiegende Teil der Bevölkerung behandelt sie wie Untermenschen“, konstatierte 1963 das Budapester Bauernblatt „Szabad Föld“.
Die meisten ungarischen Zigeuner haben sich in zwei Komitaten — Somogy und Baranja — konzentriert und bilden in vielen Dörfern die Mehrheit der Einwohner. Ein Drittel der Ungarn-Zigeuner aber ist ständig unterwegs: mit Karren, von mageren Gäulen gezogen, von zerlumpten Kindern begleitet.

Die Belegschaft eines Sägewerks in Eger organisierte eine „spontane Protestbewegung“ gegen die Fremdarbeiter. „Die Direktoren“, so meldete das Lokalblatt „Heres Megyei Népujsag“, „haben diese gegen die Zigeuner gerichtete Stimmung durch ihr Wohlwollen sogar ermuntert“

1962 nahm die Regierung in Budapest den Zigeunern die Minderheitsrechte einer selbständigen Nationalität und löste den zentralen Zigeuner-Verband auf. Eine Zigeuner-Genossenschaft von Schmieden im 15. Bezirk von Budapest mußte ihre Arbeit einstellen.

Die Zigeunerkinder werden auf die ungarischen Schulen verteilt — mehrmals sitzengebliebene Zigeunermädchen von 13 und 14 Jahren drücken in Klassen mit neunjährigen Ungarn die Bänke, haben Kinder, ohne verheiratet zu sein, und stillen in der Pause ihre Babys.

Schüler, die den Unterricht „sittlich gefährden“, können vom Schulbesuch befreit werden. Die Lehrer machen davon gern Gebrauch: Zigeunerkinder, die oft nicht einmal Ungarisch sprechen, drücken das Leistungssoll der Klasse und die davon abhängige Prämie des Lehrers. So sind die meisten ungarischen Zigeuner Analphabeten.

In Jugoslawien gelang es den Kommunisten, die Zigeuner-Clans durch Teilung zu beherrschen. Ihr Verbündeter: Milan Nicolie, als Mischa 1. Stammes-Chef der Macva-Zigeuner. Er wurde in der serbischen Provinzstadt Macvanska-Mitrovica als Schlosser einer Flußwerft seßhaft.

Dem seit 1943 regierenden Zigeunerkönig Mischa machte 1962 ein Konkurrent, Peter 1. von Laie, den Thron streitig. Mit Böllerschüssen griff Mischa daraufhin ein Kaffeehaus an, in dem der Gegenkönig Hof hielt. Mischa siegte, weil er, laut eigenem Frontbericht, „dem Peter Laie ein paarmal tüchtig mit dem Säbel auf den Schädel klopfte“.

Die roten Behörden sahen dem Privatkrieg machtlos zu. Hinterher arrangierten sie für den populären Mischa eine reguläre Wahl: Dabei siegte er mit einer Mehrheit von 41 Stimmen — die von jugoslawischen Kulturfunktionären ausgezählt und geprüft wurden.

Unter der Musik von zwölf Zigeunerkapellen zog Mischa 1. in das Kulturhaus von Mitrovica ein — mit Blechkrone, fuchsfellbesetztem Samtmantel in Rot und seinem siegreichen Säbel. Seither organisieren die erfahrenen Behörden in Titos Reich in jedem Jahr die Wahl — mit Volksfest, Tanz, Schönheitskönigin und Wettbewerb um den längsten Bart.

Als Attraktion für den Fremdenverkehr sind die Zigeuner allen roten Staaten recht: Im ungarischen Mátézalka musiziert eine Folklore-Gruppe, im polnischen Grünberg tanzt das „Terno“-Ensemble. Denn im Urlaub träumt auch der in die Gesellschaft integrierte Tourist vom lustigen Zigeunerleben.

In Moskau spielt sogar das einzige Zigeuner-Berufstheater der Welt. Die Schauspieler pflegen eine im Sowjetland vergessene Sprache und Kultur: Nur jeder zehnte der 126 000 Sowjet-Zigeuner streunt noch durch das sozialistische Vaterland — aber zehn Zigeuner sind Mitglieder des sowjetischen Schriftstellerverbandes: Nur die Sowjet-Union hat die Zigeuner — nach den Verfolgungen der Stalinzeit — weitgehend absorbiert.

Die Sowjet-Union leistet es sich sogar, Ausländern den Häuptling Afitsch Michal, 81, vorzuführen, der sich in Rjasan neben seinem Steinhaus ein Zelt aufgeschlagen hat.

„Was ist schon Gutes an so einem Haus?“ murrte er für das deutschsprachige Werbeblatt „Sowjetunion heute“. „In der Nacht wacht man auf. kein Wind ist zu hören und kein Mond zu sehen. Für uns Zigeuner ist aber der goldglänzende Mond die Sonne.“

Dann rief ihn sein Enkelkind an den Fernsehapparat. „Wenn ich auf den Bildschirm schaue“, meditierte der pensionierte Zigeunerkönig. „träumt mir, ich zöge wieder durch die Weiten“.

Nur die Tschechen haben keinen Anlaß, ihre Zigeuner-Reservation in der Ostslowakei für den Tourismus zu erschließen. Die Wanderer hausen hier — bis auf zehn Prozent, die als „halbwegs zivilisiert“ gelten — in erbärmlichen Verhältnissen. 1958 ordnete die Prager Regierung „zur Abschaffung des vagabundierenden Lebens“ an, alle Zigeuner hätten einen festen Wohnsitz zu nehmen und ihre Kinder zur Schule zu schicken.

Heute steht nur jeder zweite arbeitsfähige Zigeuner der Tschechoslowakei in einem Arbeitsverhältnis. 37 Prozent ihrer schulpflichtigen Kinder bleiben dem Unterricht fern. Die meisten ostslowakischen Zigeuner leben in Hütten oder Erdlöchern ohne Wasser, Gas. Strom, Toilette. Bis zu 20 Menschen bewohnen gemeinsam einen Raum von oft nur drei mal vier Metern voller Unrat und Ratten. Acht bis zehn Kinder schlafen in einem Bett. An den Wänden aber hängen Bilder der Jungfrau Maria neben verglasten Ehrenurkunden für Sammeln von Schrott.

Im Bezirk Kaschau entbanden von 8265 Zigeuner-Müttern nur 475 in einer Klinik; nur jede zweite von ihnen war verheiratet, jede zehnte stand in einem Arbeitsverhältnis. Die 475 führten sich in der Klinik „ungewöhnlich undiszipliniert auf: Viele rauchten selbst während der Geburt, einige flüchteten am Tag nach der Niederkunft — ohne Kind.

Das berichtete im Oktober eine slowakische Untersuchungskommission dem Nationalrat in Preßburg. Sie stellte fest: Jedes zweite Vergehen gegen die Moral und jedes fünfte Gewaltverbrechen begehen Zigeuner.

Kerngesunde Zigeuner ruinieren absichtlich ihre Gesundheit und üben Selbstverstümmelung so berichtete Radio Bratislava — um der Arbeitspflicht zu entgehen Im Distrikt von Mikulásovice ließen zehn Zigeuner ihre Beine „verfaulen“, um krank geschrieben zu werden.

An den Zigeunern scheiterten auch die roten Schulmeister: Jeder zweite Zigeuner unter 25 Jahren kann weder lesen noch schreiben. Bei einer Untersuchung des Regionalen Instituts für Volkshygiene konnte jede zweite Test-Familie die Zeit nicht nach der Uhr bestimmen — es fehlte der Sinn für die Zeit- und Raum-Orientierung.

Elf von zwölf Zigeuner-Müttern kennen nicht das Datum der Geburt ihrer Kinder. Und eine wußte nicht einmal genau, wieviel Kinder sie hat.

(Spürnase: H. Lummer)




Video: Neues aus Islamien – Steinigung und Verbrennung

Wer in einem islamischen Land lebt, muss sich der dort herrschenden „religiösen“ Ideologie kompromisslos unterwerfen, sonst kann das eigene Leben äußerst brutal enden. Irgendwo in Islam-Afrika soll ein junger Mann den „Propheten“ Mohammed „beleidigt“ haben, und das wurde bereits zu dessen Zeiten mit dem Tode bestraft. Knapp 1400 Jahre später hat sich nicht viel geändert: Eine johlende Menge steinigt den Mann, Kinder sehen in der ersten Reihe zu, manche filmen mit ihren Handys, einige Passanten gehen teilnahmslos vorbei, Autofahrer umkurven den Sterbenden. Videos wie dieses sind zeitgeschichtliche Dokumente aus einem „Religions“-Kulturkreis, in dem Brutalität göttlich legitimiert ist und sich die menschliche Zivilisation verabschiedet hat.

Achtung – grausame Aufnahmen:

Aufgetaucht ist dieses Dokument menschlicher Abartigkeit auf der Facebookseite eines gewissen „Rassd Maroc“. Im nächsten Video steigert sich die Grausamkeit noch, denn der gesteinigte Mensch wird am Ende auch noch lebend verbrannt:

Bei uns wird dieser Killer-Kult gerade im Religionsunterricht an Schulen etabliert, Politiker überbieten sich gegenseitig in Respektsbekundungen und Kirchenvertreter betonen die Gleichwertigkeit mit dieser Barbarei. Deutschland schafft sich ab, indem seine Regierenden den Todfeinden des Volkes auch noch den roten Teppich ausrollen.

(Videobearbeitung: theAnti2007)